Ausgabe 
6.4.1909 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Ueichsversicherungsamt 'La n-' '-o er sicherungsmnt in drei Instar» zen übereinander aufbauen. Tieft unter einem beamteten Dor- sitzenden tagenden und mit Xlflien6eiirctn aus Arbeitgebern und Versicherten paritStifch besetzten Berficherungsbebörben können in den beiden unteren Instanzen je nach der Bchöroerurrganifakian der Bundesstaaten entweder vorhandenen Behörden ungegliedert oder als besondere Behörden errichtet werden.

politifcbc Caaciichau«

Rüftoog für den Laftkries

In Beantwortung verschiedener An'ragen über die lenkbarer: Luftschiffe oui dem Festlonde erklärte Ktiegsminister tzatdanc gestern im englrjchen Untcrdaufe. soweit er unterrichtet fei, be­absichtige Frankreich fünf Schutzhüllen für lenkbare Luftschiffe .;u bauen. In Teutschland sollten sechs Luftschisse gebaut worden sein und sechs wertere gebaut werden. Der KrregSminister rügte diesen Mitteilungen hinzu, da» die englische Regierung den Dau rinn zweiten Lchutzhollc in Aldershot außer der bererts vor­handenen erwäge.

Eine annullierte Bahnkoazesfion.

In der vorigen Aoche hatte Dir 'ranzoirsche Sammer einen Gesetzentwurf angenommen, der sich auf den Bau einer Bahn vom französischen Hafen Dschibuti nach Adis-Abeba, der Hauptstadt des Negus Menelik, bezieht. (Sm Teil dieser Bahn war schon nor einigen Jahren fertiggestellt, aber die französische Privatgesell­schaft, dre den Bau unternommen hatte, wurde bankerott. Nun nahm sich die französische Regierung der Bahn an, damit sie, in Anbetracht ihrer großen politischen Bedeutung für Frankreich, nicht in ausländische Lände geraten sollte. Die französische Ne­gierung schloß ernen Vertrag mit einer neuen französischen Bahn- baugcsellschafi. Nach diesem Vertrage, der, rote oben erwähnt, in oer vorigen Loche von der französischen Stammet genehmigt wurde, hätte die neue Gesellschaft nun mit dem Lciterbau der Bahnstrecke nach der Residenz Menellls beginnen sotten öerr Pichon ließ durch seinen Vertreter in Abessinien den NeguS Menelik von dem Perfektwerden deS Gesetzes unterrichten. Das geschieht nun? Tas Reutersche Bureau in London meldet, Menelik habe dem französi­schen Vertreter gegenüber die Angelegenheit für erledigt erklärt, denn die Konzession, welche die neue Gesellschaft von der alten übernehmen solle, sei längst Versalien. Merkwürdigerweise lieh die französische Regierung diese Meldung dementieren. Nun hält aber em Telegramm aus AdiS-Abeba, das in London eingetrofsen ist, trotz des amtlichen Dementis die Nachricht aufrecht, wonach Kaiser Menelik am 30. März die Konzession, die er einem fran zösuchen Konsortium erteilt hatte, um eine Bahn bis Adis Abeba zu bauen, rückgängig gemacht Hal. Ter Bau oiefer Bahn sollte im Januar d. I. begonnen werden. Diese Klausel des Abkommens ist indessen nicht eingehalten worden.

6in chinesisches NaturalisationSgeseh.

Mit dem gestrigen Tage t|t ein neues NaturalisationSgcictz veröffentlicht morde,i, m dem bestimmt wird, datz Angehörige des chineuichen Reiches nicht mehr das Bürgerrecht eines ausländischen Staates annehmen dürfen DaS Gesetz trifft ferner die Bestim­mung, daß Chinesen, die bisher Bürger und Untertanen eines iremöcn Staates gewesen sind, dennoch chinesische Untertanen bleiben. Viele Chinesen, namentlich solche, die in Hongkong als brutsche Untertanen eingeschrieben sind, werden von dieser Maß­regel hart betroffen, unter anberen auch eine Anzahl höherer Be­amter im In und AiiSlande. Die wird es mit den Bewohnern KiautschauS?

Deutsches Ucid>.

Die deutsche Slailc ifadji o l) e n 5 o 11 e r n* ist in Venedig eingetrofsen. Zur st und Fürstin Bülow sind geslern ebeniaüS m Venedig eingetrofsen.

Ter e h e >n a l ig e K r l e g v m i u ist er V e rd y duV ei n 0 iS ist nicht unbedenklich erkrankt.

In der H 0 l z i n d u st r»e bessern sich die Verhältnisse. Tie Zahl der Arbeitslosen betrug am 1. April er. 1990 gegenüber 40 000 zum Iahresschluß.

Der 'Jl a d) f 0 l p c r 6 d) ü d 1 n g s. An Stelle des zurüd- qetreleneii Bürger,neülerS Schilding in Husum wurde Magistrat»- Asjesjor Dr. Rose auS Frankfurt a. M. zum Bürgermeister gewählt.

Ausland.

Ter frühere Präsident Roosevelt ist gestern nach­mittag an Bord des Dampfers .Hamburg' in Neapel emgelrofsen.

R e l i g i 0 n S k ä m p l e in P a l ä ft in a. Nach Meldungen aus Konstantinopel nimmt der Religionstampf in Palästina einen bedrohlichen Charakter an. Die Angehörigen der griechischen Kirche versuchen Unruhen hervorzurufen, um em Emschreiien seitens Curopas zn veranlassen. Auch hat man in Jerusalem eine revo­lutionäre Organisation gebildet, um eine arabische Reltgions- bewegung hervorzuruien.

Ta« öiterreichisch-türkische Ente n't e-Protokoll hat gestern die türkische Kammer in einer GeheimsUznng deichä'liqt. Nach der sehr stürmisch oerlaulenen Sitzung nahm die TepiUierien- fammer das österrelchlsch-ungarisch-turkischc Entente-Protokoll mit 130 gegen 46 Stimmen an. 18 Abgeordnete enthielten sich der Abslnnmung.

Aus Sta&t und Cant.

Gießen, 6. April 1909.

* 3n Audienz empfangen wurden von S. ft £>. dem Großherzog am Samstag u. a. Oberförster Walter von Lauterbach und Oekonomierat Hoffmann von Hof-Güll.

* * Höh Schulwesen. S. ft. H. der Großherzog haben dem Dr. vhü. Rod. Dorsch m Darmstadt den Charakter als Professor erteilt und den Oberlehrer an der Realschule und beut Progymnasium zu Alzey Dr. Ludw. Spilger zum Ober- t lehrer an dem Lehrerseminar zu Bensheim ernannt

* Gewerbeschulwesen. S. K. Sb- der Großher zog haben den Divlomingenieur Ludw. G r e b aus Worms zum Haupklehrer an der Baugewerk- und Gewerbeschule zu Bulgen ernannt

Ernannt wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amts sitz in Lich Johann Phil. Gerhardt zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz in Groß-Gerau.

Lochbauauf scher. 6. ft. v- der Großherzog haben die Bauaspiranten Hch. ft i f)" e 1 aus Babenhausen, Hch. Hummel au« Rüsselsheim, Joh. Sälzer ans Stein Boden heim, Hch. Küster uu« Darmstadl und Jak. Konrad aus Rei- cheirdeim L O. zu Hochbauaufsehern ernannt.

Erledigt ist eine mit einem kath. Lehrer zu besetzende 1 Lehrerstelle an der Gemeindefchule zu Hackenheim.

Der Staat spart. Das hessische Ministerium des Innern hat folgende Verfügung an die »hm unterstellten Be- ' Hörden gerichtet: Um Papier- und Portokoslen zu ersparen und daS Anwachsen der Akten möglichst zu vermindern, weisen l nur Sie an, künftig statt der bisher gebräuchlichen ganzen Bogen soivohl für die nicht anfschnftlich zu vollziehenden Ent­würfe, wie für die Reinschriften von Berichten, Schreiben und Antioorten aus solche überall da nur Halde Bogen zu ver­wenden, wo diese räumlich genügen und durch ihren G«d:auch leine Unordnung in den Alten zu befürchten ist. Für die 1 Entwürfe werden meist die freien halben Bogen benutzt werden

fönneu, die von DOibanberen oder eingehenden Aktenstücken abzutrennen find. Bei Reimchrisien und ganze Bogen dann zu verwenden, wenn sie zugleich llr.nchläge für Anlagen sind Ebenso sind bei Schreiben an nichldisütche Behörden voreni ganze Bogen zu verwenden. Tas her angeordnete Vorgehen hat bei unserer Abteilungen in s/4 Jahren eine MindercuiS- gäbe von fast 130 Mk. allein für Papier bewirkt.

- Ortskrankenkasse. Ter am 1. April erfolgte ' Rechnungsabschluß für 1908 ergab einen Ueberschuß von Mk. 1 2 02 1.8 0.

T i c n ft b 0 11 n t a g e. Um vielfach dnfgitau±:rii Zweifeln zu begegiun, in^bJor.Drre um die weil verbreitete Un IrnntniS der geifplitben Beiummunaen dir <'kc;inbeorbnung zu gleicher Weise von lx>het Vichtigkeil ist. Es hanDsit sich näm licp um bie Auslegung b*r Art. 6 unk 7^ ber G- indesrontrng.

wie bekannt ist, du. t- cm C

Tienstmonals ist hier nämlich statutarisch das sialendervierlciiahr mit vierwöchiger Shinöigunndreift gefetzt. Das Nähme ist aus der Bekanntmachung zu cr-chen , ;

w. Darmstadt, 5. April. Prinzessin Heinrich von Preußen ist mit dem Prinzen Sigismund heute vor« mittag zum Besuche am Großh. Hose eingetroffen.

s. Darmstadt, 5. April. AuS Furcht vor Strafe hat sich der HauSbunche Maurer gestern in derTanne* erhängt. Maurer, welcher bei dem Kolonialwaren Händler Moritz Landau beschäftigt war, fall verschiedene Beträge unterschlagen haben.

X. Offenbach a. M, 4. April. Die Handels« Famm er oatte am LO T z.mb^r u. I. beschloss n, falls der Verein bet T.taillislen sich f.ir d e lii.ifü.jiing der Sonn­tag ä r u h e im Handel.gei^erbe zu Ofsenva.:, aus precben würde, nichts dagegen ci.zuwen^en Ta aus 'Anfrage ber Verein dec TetailU en eine desl.mmte Er.lär»ng nicht ab­gegeben hat, beichioß tev B-rstaud der Hand.l-.ammet unter Hinzuzieuung des Vorsitzend.n des Per.ins ber Tetnilliften, eine Rund frage an die zur Handelskammer beitragspflich­tigen Tetailfirmen zu richten, um deren Auffassung klarzu- stellen. Von 116 Firmen haben «ich 112 geäußert. 6i Fir men (69 Proz.) mit 2öS Angestellten haben sich für, 45 (41 Proz.) mit 289 Angestellten haben sich gegen die Ein­führung der Sonutagsruhe ausgesprochen Von 43 Firmen der Bekleidungsbranche mit 31- Angestellten haben f.ch 13 (321/3 Proz.) mit 33 Angestellten für die Sonntagsruhe und 27 Firmen (671/2 Pro;, mit 2öS Angestellten gegen die Ein­führung der Lonntaasruhe ausgespiocheii. Angesichts der großen Minderl-eit, Die sich gegen die Sonntagsruhe aus­gesprochen hat, vermag 01c Handelslammer zurzeit noch nicht einer derartigen Maßnahme zuzustimmeii.

(h.) Mainz, Aprll. Wie auv-järtigc Blätter melden, kann Nach bem VcrlausL der Untersuchung des auf seinen Geistes­zustand in der psychiatrischen Klinik der Landesuniversität be­findliche Vater- und Geschwistermörber Joses Racke keinem Zweifel unterliegen, daß er seine furchtbare Tat in einem Anfall von religiösem Wahnsinn ausgetuhrt hat. Voraussicht­lich wird Racke schon in ocn nächsten Monaten auf Lebenszell einer Irrenanstalt überwiesen werden.

h. Bingen, 5. April. Ein schweres Bauunglück ist heute nachmittag in dem Neubau ber Villa Fischer in der Mainzer Straße vorgekommen. Innerhalb deS Baues sollte in 2 Meter Höhe em 4 Zentner schwerer Fensterbankstein von Granit befestigt luerociu Der Stein war bereits üoer das Gerüst gezogen worden, als dieses brach, und der Stein nut den gesamten Balken und dem Holzwerk hinabstürzte. Von den auf dem Gerüst stehenden 9 Maurern und Hand­langern wurden 2 getötet, 1 wurde buchstäblich zermalmt, 1 schwer verletzt und 3 leichter.

--Gaualgesheim, 3. April Der Landwirt Johann Pfeifser von hier fuhr gestern abend eine kranke Frau nach ^ciederhilberoheim Auf bem Rückwege wurde er von zwei Strolchen überfallen, die ihn zu berauben ver­suchten. Aus das Hilscrusen des lleberf alle tun cillen Leute herbei, woraus die Strolche das Weite suchten. Pfeiffer ist durch einen Stich in den Hals)wer üerlept.

n. Wetzlar, 5.April. Mit dem neuen Schuljahre sind sämtliche Lehrer bcS Kreises Wetzlar gegen Berufs- haftpflicht versichert und zwar einstweilen zu s/< gegen etwaige Schadenfälle innerhalb der Ticnststunden. Es bleibt den also Beisicherten überlasten, den noch fehlenden Teil (i/4 ber Prämie selber zu entrichten. Zurzeit pnben durch die Kreisschulinspektoren Erhebungen statt, inwieweit und wo die einzelnen Lehrer schon versichert waren und unter welchen hauptsächlichen Bedingungen dies erfolgte.

Frankfurt a. M., 4 Avril. Herne mittag erschoß sich mll einer Browningpistole in einem Hotel am Hauprbahnhos ber 26 Jahre alle Kaufmann Ernst L a h n st e i n aus Lübeck Tie Pollzei beschlagnahmte die Leiche. Tas Motiv zur Tat ist un­bekannt.

Kassel, 4. April. Die dreißigiährige RegierungsratSwllwe v. Hauteville, geb. Freiin Lina von Gudenberg, eine wohl­habende und lebenslustig« Dame, wurde in ihrer Äohnung er- drosielt auigesunden. Um den Hals war ber Toten eine Schnur gelegt Tic Dame wohnte allein und hielt sich nur eine Haus­hälterin, die aber in der Mordnacht nicht amoefend war. Es ver­lautet, daß die Ermordete ein LiebeSverhäUmi mit einem Manne unterhielt, dessen Per'önlichlell noch nicht ermittelt »st. An­scheinend liegt Selbstmord vor.

wandern und Reifen.

Vorsaison 1 mB - u e r c. r 1.1 no ". Schon seit Wochen ist dieRimcra des 'ferner Oberlandes" mit den Bor- saison Kurorten Obcrl>ofen,Hilter,inHen. Thun, Gumen uno Mer- liqen, ciie als sog 11-bergan tationen von den oberlänbiithcn Winlersportvlänen zahlreiche i^ste emp'angen Nibcn, rtdu belebt. Am l. April tritt nun auch für die Tampsiänffe auf Thune»- und Brienzersec der <>n.saxu-ai on-Fairrvlan mit n rmebrlen >tur- icn und Landungen in Bcatenbuchi und Bcorushöhlen in Kraft. Auch die TralU'- dat-n Thune nee- Beate noei-i imro am 1 April den Berklehr nt.t ber sonn gen Ber. a".l Beatenberg meber au- nehmen. Gleichzeitig werden bem BubliTüin auch die Tore zu dem ekflriid) beieua ,.tcn Höhlen.aoor.mb der Stau,-«bohlen irirbcr qeöfmci fein und die mabernm Äallsabrten ;u der tbollildxm Llause des Thancrferheilig-n werden auis neue beginnen. Bon rocüttni Bergoadncn sind tnc Berner Ooerland^Babnen Intern lakenGniid'uvaid uiib Laut nbrunnen. »eine die Brünitzdahn Luzern Reirinzcn --Orient , die Jadr.-ietneb ba^en, m Funk tton. In bat nächsten Tagen.'. .iuch die Strecke Lauter brunnen Lengen ber Sengemalrbabn den Be^riei- eröffnen.

Unit>criität^*2Iacbrid>tcn.

Wie uns cu. .'. ar bürg gerne Del wird, wird Professor Dr. G e l d n e r o. r Berusiing nach Kiel keine Folge leisten. Diese Entschließung bce Gelehrten, der erst sell wenigen Jabren hier tvllkt, ist IN Den Kreisen ber hiesigen liNiverfität Mik lebhafter Freude begrüßt worden.

Frankfurt a '' T1 v in Sol*, b er Asiistent an bem Muieum der Senckenberchsch n Naturfor'chendein Geietttchan in Frankfurt a. M ist vom 1. cri ab zum Eunos cm genannten Muieum ernannt morden. Dr. B?osi tK'inbei sich ztrzcit im ''u'rrage der '' ' a : au» eir - T. reise in ber Lichfee

handel nut Dcrtefcr, Vokt»wirt\cbait.

* Linke für Inhaber von Postscheckkonten ' Man sckrribt un? Unter dieser lieber thrih dringen Sie in Nr 79 Ihre» Blattes Ausführungen, die im Interesse der Sache nicht unwider'prochen bleib« lonn ir. da sie dem isciste de: Postscheck roeienfl »nwiderlaiien. Zunächst die Berieuigung iiniger fehler- haften Angaben, die wohl am Verleben beruhen, aber doch irre­führend sind: 1. dir okbübt für B'.rei' n rngen mittel' Zablkarte nitfr:Postkarte' betragt 5 Psg nicht für y 10» Mark sondern für ic .«00 Mark: 2 die feste Gebühr für Bar- rürfjablungen ist picht auf 0,;> Mark, sondern tui 0.06 Mark 5 Pfg. festgesetzt. - Ter Berfasier des Arukelo erläutert an einem Beispiel, wie nach seiner Äciiiung bei Äüd?ablungcit am zweck mäßigsten zu Dtrabtcn ist. Er hat 2000 Mark Guthaben beim ' Postscheckamt und will diese, um Buchungen au' seinem Sonic zu vermeiden, zu 20 Zahlungen an andere Äoniombaber tn bet Welle verwenden, daß er den ganzen Betrag auf fern Reich»bank girokoniv oder ein anderes Bankkonto überwert, das Geld bei der Reichsbank u»'w. abhedt und es bei der Post auf 90 Zählkarten bat wieder einzahlt. Er habe dann nur 3 Pfg. für die Ueber- weisung zu emrichten, die Gebühren für die Zahlkarten tragen die Einvsänger. Sic aber, wenn nun die Geschäftsfreunde des Herrn S. ft. so schlau sind, seinen Rat ebenfalls zu befolgen und ihre Zahlungeit an ihn auch mittels Zahlkarte zu leisten? ^Tann kommt et doch am die Zahl von Buchungen aut 1 einem Scheck­konto, die er vermeiden wollle, und bat Dabei höhere Gebühren ju entrichten. Die ganze Rechnung stimmt überhaupt nicht, wenig­stens nickt für die Allgemeinheit. Die Zahl der Buchungen wird bei diesem $ erfahren im ganzen nicht verringert, sondern nod« um eine verwehrt, gaitz abgesehen von benicniqcn bei der Bant Tie Gebühr beträgt für 20 Uebctmciinnqen nur 60 Psg, für 20 3alillarten dagegen 1'«' 1 bei mehr als GOO Buchungen kann hier außer Betracht bleiben, weil sie für alle Arten von Buchungen erhoben wird' Die Bank beschafft bav zur Eiazadlnng auf Zahlkaiten crioi rtiche bare Geld auch nicht umsonst, sie muß es von ihrem Schecklvnto abheben. Denn sie kann am Diesem nicht ungemesjene Summen sinSlo» - 'hrtm 'lunden

r Reichcbank beträgt die Mindestgcbühr >> Die Sael e kommt onber, roenn alle ftonloinhcb fahren, bei der von .\)crrn S. ft. vorgctchto

(

Dein bat der Äontoin

Reichsbank abjubolcn und zur Post zu tragen, die e_> da-in u ll wieder ber R i t n wegung bei ba n ir xr

soll. 1 iten 1 bet

Verfügung über das Guthaben aui einem Pvufchcckkonto, abge sehen von besonderen Fällen, dem Rate des Herrn W K zu to^en.

Soll id) Maui mann werden. Litern sticht vor der tüt und

wird, du das >?audelogcwerbe für die Eltern mit jur unsere Jugend eint irvstc .

d 1 e Aussicht habt u, eine oa besser du körperlich luibetskaudssäiu tes gut ausgerüstet

|i t), iuiio vieles andere, audi i'i i*>iunDI

Früher iah jeder Lehrherr 111 dem Lehrling seinen .yirünf tigcn Standcsgenossen. heute liegen d . Verhältnisse andere Gewiß ist ein ziemlich großer Teil der cfdjflftvinlxibe einsichtig genug. 111 einer guten Ausbildung des Lchciuig. eine heilige P-licht uns ^rglcid erblicken sehen in xm 'mq nur nue billigt wieder andere überlasten d<u jungen Menschen sich selbst. -

Lehre" fchü enDa

Wahl deS Lehr.-errn, dem sic ihren Jitngen amnuraMen, und dann mittels eines guten Lehrveriraqs, der dem tvhr« Herrn du nötigen Berpsi'chtungcn auitrl.gi und bet etieuifl* icüen als jiün ' rund'.a

Deutscher Hanoluugsgehllsen zu Leipzig hat einen muster­haften Lehrvertrag ausgeatv-uei, aui de,sen letzter auch Die einsch^g gen g. e.lichen tX ummungcn aufacsah^ sind, und den er von seiner Geschäftsstelle ir Leipzig, Harkortstraße 3, auf Verlangen ledern '^atcr oder tichrbcrni Aufenbet

Darmsiadt, b.April. DaS Bankhaus ^ingeni oth, Sd) e 1 c u. 6 0. m TI a n n b e t m, Da» feU 2b Fahren aU Lom- manbue der Bank iur Handel und Industrie besteht, roirt ui eine Filiale bieiet Bank urngeivai Dell. Tie beiden t-iebtriged redonhd) haireuden <.<>eie!lfd)afiern der Xamina«DUe, vemnann cdjerr und EDuard Cm cu bad) er rouvOen zu Leitern der Filiale bestellt, sodaß das auch tn bet neuen Form unoet*

ändert wciteigciuhrt rotrb.

Darmstadt, 5. April. In bet Generalversammlung der Darmstädter Bank waren 883S2 Stimmen vertreten. Bo» Eintritt in Die Tagesordnung geDadiu der Bor'itzendc -ladt« rat a. T- Kamps de» verstorbenen Ausi'itbtsratsmitgtiedcr Heimen Nomoicruenrats Lauteten $H8t Bericht der Di« tektion bcuLÜnoehc etn Aktionär die Hohe der GeschailSunkoszen und cTbUlet sich eine Spezialisierung ve» Posten -Gratifikationen und Juweni ngen an die Pcnsllmskassc Der Pcnswnskasse sind, wie Ged. Cbcninan^rdt v ftlit.'ng aueführt«. auch in diesem Fahre Mark 2.jO000 zugewendel wordeu Ta nach den dtt- iitberungMedmudten Bereu,nungen de.- steich-ve sicl' rungsamteß Die ziffernmäßigen Unterlagen nicht genügend sind, fallen außer« Dem ld000i*> Mark ,ur Difpoiitum gestellt werben. 2ie Anträge au» Verwendung d<- Gewinne und der Revtsioo.'bericht de- Inf* lichtsrates werden genehmigl, ebenfo eine Rsihe von 3avunaä- anöerungen, unter Denen befonber * zu erwähnen ist, daß in 3ulnw#t Die Htmerlegung brr Aktien außer bei einem Notar auch bet der Reichs dank oder ber Bank Di 4 Berlincc üasienveriins Berlin et* iolflen Dari. Tie fatzu ni-mäßig aus scheuenden Mitglieder des Auttichtstates werden wiei'ergewabli Für Her« Jai'e, ber ewc fiieoetroabl abkbnlc, »vito Geh jtommeritentai 5?crz in Pm«, Der Botfir^nDe Des Auf'.chlStats bet C iibanl für Handel inb Gewerbe ui Pofen gewählt. In Stelle deSlommetiienMil Lauteren wird Direktor Parcus, der sein Amt als Tirektor bet Zank mll dem heutigen Dag nicbetgckgl bau 111 den AuiiichtsrM gewählt. Die Aussichten für das lauicnDc Gcfchaftsjahr sind noch Den bisherigen Ergebrisfen befriedigend.

Rordd-ut scher Lloyd £> a nt b u t j Amen ko- Li ui e. Der Fatrisabfchluß der ,tstgenannirn (k'eUfdxr: t* irnöe Der vorigen kSadx bekannt geworden, und Du AvschtUM