Ausgabe 
5.11.1909 Erstes Blatt
 
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Geschäften.

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Seltersweg 53 a4/n>

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Qiessen

r tnV löt» Garnifvn-Nuditeur uub 1881 Mitglied des preußischen .^nlaudiwriats 188698 war er nebenamtlich Leister an

>:i neuerritöteten Reichsnnlftärgerickst.

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ö e TnecWolor iebPenbe9-nntam^

der Mann noch längere Zer

Turnverein Giessen

ßffenttiche Versammlung

Abmarsch vormittags 9 Ubr pünktlich vom LudwigSvlatz. (v5/u

Angenehme, dauernde Stellung

Reisepostens |

Magdeburg.

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Sicherung«- gesellschaft 20- geboten.

Anfang abends 8 Uhr.

Der Vorstand.

Anfang abends 8 Uhr.

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E. Kaussmann.

D. Stamm.

itbgülrig einge^gciunt Zollge buh re n die ^ergunlhgung der ,cihiKi(igcn Zulassung gemeßen. Tie Zahlung des Zolles bei der ?anduug wird durch Quittung beitätigt, deren Vorweiiung im Grenz,zollbureau bei der Heimbeförderung des Materials genügt, I u.n die Rückerstattung des gezahlten Zolles zu erlangen.

Leistungsfähige Bewerber belieben 'dr Angebot mit Zeugnisabschriften u.Referenzenangaoe zu richten sub G. 9055 an Rudolf So»8®

ist achtbarem, gesebäftsgewandtem Herrn durch die Uebernahme eines bei erster Ver­

teil, woran gezogen wurde, ; nmsten Folgen haben lönnm, rzl stellte fest, daß dec Aw

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®&ar* KArrL, bin -^ricgvgerikht zur N. '%uviip 11X1UZ VU1.

e sendet, iueil die meist» Direktvon künftig"gegen eine vo r l äu's ige Zahlun g der bisher oder im Garnisonsort dtz * Q n r r p b.ü b r e n die Veraunstiauna der

zerstört. Bei Traiguerra wurde eine Mühle samt In­in s s e n weg gespült. Militär ist in die Hebericftwemurungs- geb'iere zur Hilfeleistung beordert.

Auf dem Dampfer Prinz Joachim der .»inrburg-Amertm- Linie sprengten im Hafen von Newyork vorgestern nacht Räuber mit Dynamit einen Kassenschrank und erbeuteten 30 000 Dollar. Der Diebstahl wurde erst am Adorgen entdeckt.

I :tir4 darüber zu: . .

Paris, 5 Nov. Die in Frankreich landenden f remden allons werden nach einer Verfügung der französischen Zoll-

svrechen wird. ; $6A

Str libmlt Ültrein für Sich mid Umargcnb.

Frisch geräuch. prima

KieltrPollfellbiitkliuge soeben eingetroffen u. billigst bei August Wallenfels, Marktplatz 17 15268 Telcvb.262

Jahresfest

des Oberh. Vereins für innere Mission.

Dienstag den 9. November, nachm. 3 Ubr, Kirchstt. 9:

I. Versammlung

Jahresbericht. Nothilse in der Landkrankenvflege (93fr. Schwabe). Boiksschriftenverein. .

Abends 6'/. Ubr: Jestgottesdienst in der Stadtkirche: Stadtvfarrer Hesselbacher aus Karlsruhe.

Abends 8'/, Ubt: Freie Versammlung in Siems Garten unter Mit­wirkung des Evang. Kirchengesangvereins. Ansprachen über Hoiorediger D. Stoecker" 'Geh. Schulrar D. Stamm) und Bilder aus der Jugendpflege" «Pft. Rudolf Schlosser aus Darmstadt).

Mittwoch den 10. November, vorm. 10 Ubr, im Johannessaal:

IL Versammlung

Referat von Pastor Busch aus Groh-Schwirsen überDorfmlinon^.

s-att, in der-

Herr Pfarrer Korell

aus Köuigstädten

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Noch q '^1q9 Utib Aj

11. Memöer eröffnete ht schule den Unterrirfy/r) neuerdLutenDm- .

tng des Baues mußte w n, du der Bau noch nicht ii LI ., . Es ist jedoch infolge

nt BW beschäftigten M -M,s. lafsenzimmer und 3knw daß der Unterricht in seiner, t werden konnte und die ^genommen lverden können riißte der Direktor, Pm ium ob die in großer

Griginal-Drahtmel-ungen.

Em Zwischenfall im Steinheil-Prozeß.

Paris, 4. Nov. In der Verhandlung gegen Frau Stein* heil kam es zu einem Zwischenfall. Der Verteidiger verlas einen Briet, in dem ein Mann, Jean Lefevre, erklärt, die Rolle der Frau mit den roten Haaren gespielt zu haben und ein Mitschuldiger des Mörders zu sein. Der Mann wurde dem Gerichtshöfe vvr- geführt und bestätigte, den Brief geschrieben zu haben, und ge­meinsam mit seinem seitdem verstorbenen polnischen Freunde an der Ermordung beteiligt gewesen zu sein. Er stabe sich als Frau ver­kleidet und eine Perücke aufgelegt. Frau Steinsteil kannte den Mann nicht wieder. Dieser wurde verhaftet. Der Präsident er­klärte, daß die Verteidigung wie die Anklagebehörde seit langem das Ziel zahlreicher Mystifikationen feien: er fürchte, daß es sich bei diesem Zwischenfall um einen schlechten Scherz handle. Lefevre hat, von den Fragen des Untersuchungsrichters in die Enge getrieben, zugegeben, bei der Mordtat keinerlei Rolle ge­spielt zu haben. Er gab an, daß er aus Ritterlichkeit gehandelt habe, um Frau Stein heil, deren Unschuld ihm nicht zweifelhaft erschien, zu retten. Er heiße in Wirklichkeit Rene Colliard, sei 17 Jahre alt und von Beruf Schauspieler.

Köln, 5. yrov. Es besteht die Absicht, heute morgen, so­bald der Nebel weggegangen ist, eine Fahrt desM. 2" und d e 5P. 1", die in Kiellinie erfolgen soll, nach Koblenz zu unternehmen, wo auf der Karthause eine Landung er­folgen soll. Die Rückkehr soll wiederum in Mellienie, am Nach­mittag erfolgen.P. 3" wird sich ebenfalls au der Fahrt be­teiligen und ist zu diesem Zweck um 9V? Uhr von Leichlingen vor der Ballon halle eingetroffen.Z. 2" beteiligt sich nicht an der Fahrt.

Paris, 5. Nov. Im kommenden Frühiahr wird^ eine direkte Kabelverbindung von Frankreich nach Süd­amerika »Buenos Ayres) geschaffen werden. Tie Telegramm­gebühren werden 'ür das Wort 75 Centimes betragen.

Madrid, 4. Nov. Der Minister des Aeu ßern übersandte dem spanischen Gesandten in Marokko die Antwort Spaniens auf die letzte Note des Sultans und erklärte es für notwendig, die Unterhandlungen, hauptsäckstich soweit sie die Aktionsbedmgungen her hasidischen Gesandtschaft zur Beruhigung des Rifs betreffen, sortzuführen. Wie aus sicherer Quelle verlautet, batten die Kabylen in der Umgegend von Lalla Marnia in den letzten Kämpfen mit den Spaniern so zahlreiche Verwundete, daß sie den sranzösischen Kommandanten in Lalla Marnia baten, ihnen Sanitätspersonal zu schicken. Ge­neral Lyauthey, dessen Einwilligung nachgesucht wurde, schlug die Bitte ab. .

Petersburg, 4. Nov. Den letzten Nachrichten aus Ar- debil zusolge forderten die Schas ernennen den russischen Vizekonsul auf, die Flüchtlinge auszuliefern. Da die Konsulats­wache stur aus einer Sol nie Kosaken besteht, befürchtet man, sie werde nicht imstande fein, einem etwaigen Uebersall aus das Konsulat Widerstand entgegenzusetzen. Aus diesem Grunde mirb außer den bereits zur Verstärkung der Konsulatswache unterwegs befindlichen Truppen noch eine weitere Truppenabteilung dahin abgesandt, um nötigenfalls energisch gegen die Nomaden vor- jugeberL , $ Nov. Durch heftige Regengüsse wurden tn der spanischen Risarmee zahlreiche Erkrankungen an Typhus, Ruhr, Snmpisieber u. s. w. beroorgerufen.

trolle aus üben könnten. . ,

Ein Kutscher hat seinen Passierschein sorgfältig ut einer -Ltreich- Klzschachtel verpackt. Der Angeklagte Riecken behauptet, man 'inne es dem Scheine ansehen, daß er noch nicht ein einziges Val zum Zwecke des Vorweises aus der Schachtel ^nommen ici Ser betreffend Schein ist ebenfalls von einem Arbettgever und

Der Leiter der Deittschen Heilsarmee El nun Oliphant wird nächstens von Berlin scheiden, wo er ungefähr acht Jahre den Kommandeurposten bekleidet hat. Oliphant geht mit seiner Gattin nach der Schweiz als Leiter des dortigen Korps und lein Schweizer Kollege wird voraussichtlich nach Berlin kommen.

Ein angeblich aus der Rückreise aus Montevideo befindliches Ehepaar Zerewski wurde in Hamburg fest genommen und wegen des Verdachts des Mädchenhandels dem Unter­suchungsgefängnis zugeführt.

Wie aus Hirschberg in Schlesien gemeldet wird, gehen feit gestern abend im Hochgebirge und in den Borbergen des Riesengebirges! Schneefälle niÄrer

Der vor einiger Zeit zu zehn Jahren Zikchthaus verurteilte Einbrecher Stoß entwich gestern aus dem Amtsgefangnis zu Eberswalde. Er hatte seinerzeit bei dem Grasen von schu­le n b u r g alte Familienstücke im Werte von hunderttausend Mark geraubt. , c

Aus der Strecke Bald agnv, unweit der Tiroler Grenze, erfolgte dicht vor dem Abendzuge ein Bergsturz. Ter Zug konnte noch rechtzeitig zum Stehen gebracht werden. Die Pas lo­giere flüchteten aus den Wagen und mergerten sich, sie wieder zu besteigen. .

Ein Mönch des Kapuzfnerklostets in Trient Übermächte der Direktion bei- Santa Covperativa di-e^ kürzlich ent­wendeten 370 000 Kronen, die ihm unter dem Siegel des Beichtgeheimnisses übergeben worden feien.

Bei einem Gastspiel des sizilianischen Dialekt-Lchaufpielers Grasso in Eatania entstand unter der Volksmenge, die nach dem Theater drängte, ein Kamps um die Platze. Viele Leute wurden durch TolckLkiche verwundet und tnt Kranken­haufe untergebracht. u r

Gestern nachmittag um 4.2o Uhr wurde bei Neapel em ziemlich heftiges Erdbeben in Begleitung von unterirdischem Getöse verspürt. ~ . ,

In Budapest erschlug der Vergolder Moritz Loew aus Not seine Frau und seine vier Kinder und ft u r z t e sich dann von dem dritten Stock in den Hof hrnab: alle lechs sind tot. . - , ,

Der durch die U e oer schwe m m u n g en m Katalonien und Valen tia verursachte Schaden wird auf mehrere M i U (tonen Pesetas geschätzt. In Saragossa und Tortosa iutb Eisenbahndämme fortgeriffen und Drucken weg- geschwemmt worden. Zwisck>en Valencia und Bartelona ist pie Streife an 5 Stellen unterbrochen. Zwischen Barte Iona mti) Madrid ist der Zugverkehr ganz eingestellt. ^u,Vi- naroz sind das Elektrizi l Swer k und verschiedene Hamer

er. Schwabe.

n b e d e r. (D3lu

.»gen werden.

FarmanS neuer Erfolg.

Mourmelvn-le-Grand, 3. Nov. Henry Jarman fftlte heute dmrch einen Dauer f lug von 232V4 ^^tom^^r n vier Stunden 17 Minuten und 53 Sekunden einen neuen W e 11> , n für den Weit- und Dauerflug auf, und gewann hierdurch Mick>elinb«her, Kunstgegenstände von 12 5000 Franks Wert ob 20000 Franks in bar.

Zollerleichlernngen.

Dio Schwierigkeiten, die seither fremde Lustschisser bei ihrer 3»nbung in Frankreich wegen des Zolles zu überwinden hatten, -irtb setzt glücklich beseitigt. Folgende ersreuliche Nachricht ging

Lusischifsahtt.

Die Luftlchiffmauövrr iu Pöln.

Ä-ötn, 4. Nov Der heute vormittag aus Leichlingen hier ttaettoifeneP. 3" unternahm um IIV3 Uhr eine Geschwin- . askeltsfahrt. Er fuhr 10 Kilometer in vxrschiedenen 'oben (bis zu 500 Meter) und legte diese Sttecke in 18 bezw. *1 Minuten zurück. Er tank te um 1 Uhr 30 Minuten glatt r'ber Halle. Bei der Uelunahrt von Bickendorf nach Leidi­gen stießP. 3" ohne «eben Schaden an dem T^ch der Kantine an. Um 12 Uhr stiegM. 2" zu einer Hohensahrt ruf unb umfuhr in etwa 1300 Meter Höhe die Stabt Köln .'er Führung des Maior Groß. Es landete um 5»/- Uhr Lffl 2 Uhr unternahmP. 1" ebenfalls eine Hohensahrt, unter rübruna bes Hauptmanns v. Kehler, machte in 1000 Meter -olK über Köln eine Schleife und landete um o Uhr. Beim nuntergehen hatte kurze Zeit der Motor ausgesetzt. Die Hohen- ^hrten sind als sehr beacKenswerte Leistung anzusehen, da sich 1 ivlchen Höhen die Luftschiffe außer der Wirkung des seind- hen Feuers befinden. ,L. 3" beteiligte sich an den heutigen 3ahrten nicht, da die Motore einer genauen Prüfung unter-

de, 4. Nov. Gestern nah. ""schine beschäftigter hiesig« D chenS der Dampfmaschin! Noch zu seinem Glücke brat $

Die Kieler Werftaffäre.

(Fortsetzung.)

4 Ki^t, 4. Nov.

Der Geh. Rechnungsrevistir Klein von her Kaiserl. Ober- .c-mungskammer in Potsdam hält es nicht für möglich, datz dw i vßen 'Unterschleise hatten bemerkt werden ntiiflcn. Ter Rech- Egshvs prüfe nur buchmäßig. Verwalttlngsfekretar Miiller licli: Auch wenn die Bück?er richtig gesüchrt sind, können immer imdi mehr Quantitäten herauskommen, von denen man nicht Iveiß, x* sie ijvr sind. Es ist vorgekommen, daß bis zu 100000 Kilo in l*r an Mattrial) da war, als hätte da sein sollen. Intendantur-- Liini'or Frährich schildert die Verhältnisse aus der Werft, die K500 Arbeiter imd 1000 Beamte beschäftige. Ihre Ausgabe 1« nicht, in kaufmännischer Weise einen gewissen Ertrag herouszu- rii(ixiften, sondern für die möglichst sd>nelle Ausrüstung der schiffe und bamit für die Schlagiertigleft der Flotte zu sorgen, i Daher mußte in verschiedenen Fällen kausmännyche RuMichten jfiiitanaesetzt werden, wenn sich auch sonst die Verwaltung Muhe nab, sparsam zu wirtschaften. Der Gerichtshof begibt nch dann mit den Geschwaienen, den Angeklagten, den Verteidigern und bot Vertretern der Presse zur Besichtigung der Werft an den Cuai, wo ein Dampfer bereit stand. Die Verteidiger halten ver- * idiicbcnc Wagen an, die ein- und ausfahren und lassen sich dte Pasiagiersckieine zeigen. Sie sind zumeist von den Arbeitgebern msge'swllt und nicht von der Werft. Aus einigen Pastiericheinen fcljcit eine ganze Anzahl von Namen. Der Verteidiger -schirren iremt, daß die dazu bestellten Schutzleute gar keine richtige Kon-

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nicht von der Werft ausgestellt. Assessor Frährich erklärt, daß sie ihren Leuten eine Bescheiniaung gäben, wonach diese bei ihnen angestellt seien, gibt aber auf Vorhalten des Angeklagten Fronten thal zu, daß diese Bestimmung erst neuerdings eingeführt worden sei. ES wirb auch noch feftgestellt, daß bie Torflügel früher offen standen, seit einiger Zeit aber verschlossen gehalten werden. Es wirb bann das Reservematerialienlager besichtigt, das dem Angeklagten Riecken unterstand, und auf dem Material in den verschiedensten Sorten berumliegt An entern Stück Kupfer abfall zeigt der Angeklagte Frankenthal, daß dieses mehr Schmutz wie Material enthält. Er demonstriert auch, daß sich unter dem geringwertigen Material wertvolle Sache befinden. Weiter wurde die Zchiffsbanwerft beiidnigt, die Eisenhöfe der Angeklagten Riecken und Heinrich, sowie ZtUpfer- und Messingabsälle. Sodann wurden tue Verhandlungen auf morgen vertagt.

(Fortsetzung folgt.)

vermischte».

* Präsident Tast auf der Dienstreise. Aus New- Port wird berichtet: Präsident Taft hat an der Spitze eines Geschwaders von 15 Dampfern eine neue Dienstreise an getreten, bie ihn 1200 englische Meilen den Mississippi entlang sichren soll und 4 Tage bauern wird. In seiner Begleitung befinden sich die Gouverneure verschiedener Südstaaten, Minister, ein Dutzend Senatoren unb an 170 Parlamentsmitglieder. Auf biefet ernst­haften Fahrt, auf der der große Plan eines Wasserweges von den kanadischen Seen zum Golf von Mexiko geprüft werden soll, scheint es recht vergnüglich herzugehen. Der Präsident ist in bester Laune, und ein amüsanter Zwischenfall löst den anderen ab. Ur­sprünglich nahm auch der Vize-Präsident Sherman an der Reise teil, aber fein Dampfer lief auf einer Sandbank aus unb so ging er an Land, was Tast zu einer humoristischen Rede veranlaßte. ,,Nun ist der Vize-Präsident glücklich wieder auf festen Boden", schloß erDa wird das Land nickst mehr ohne Präsidenten fein, was mrrf) passiert." Gewaltige Vorräte hat das Staatsoberhaupt mitgenommen, in die bei den häufigen Banketten tüchtig Bresche geschlagen wird. 55 000 Zigarren sollen das Rauchbedürfms der Parlamentarier befriedigen; 1800 Truthühner, 280 Dutzend ge­wöhnlicher Hühner und 26 000 Pfund Fleisch den Hunger stillen. So gemütlich geht es zu, daß Taft ausdrücklich verkündigt hat: Tas ist eine sehr ernsthafte Reise Der Teufel soll den holen, der sagt, es wäre eine Vergnügungsfahrt." Ein Hauptgericht bei den offiziellen Tiners bildet noch immer Tafts Lieblingsbraten, das Opossum. Aber der Präsident ist über diese Aufmerksamkeit gar nicht entzückt. Ec machte seufzend das Geständnis, daß er sich sein Leibgericht gehörigübergegessen" habe und daß er den Treben direkt dankbar sei, die ihn von den zahlreichen Opossums, die ihm während seiner Reise schon geschenkt worden seien, befreit hätten.

Meine Tageschronik.

Lieder^rsnz.

Sonntag den 7. November:

Konzert «wSU« Tanzvergnügen

in Steins Saalbau.

Handel.

** Kvnkurfe in Hessen, lieber das Vermögen des Bäckers und Gastwirts Wilhelm Klös zu O b e r - M 0 ckstadt wurde am 27 Okt. das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann Ludwig Stark zu Nidda wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfvrderungen sind bis zum 20. x)äoo. bei dem Amtsgericht Nidda anzumelden. Heber den Nachlaß des am 10. Febr. 190b ui Nieder-Saulheim verstorbenen Bäckers unb Gastwirtes Wilhelm Kröhle III. wurde am 26. Oft. das KonkurSver- sahren eröffnet. Ter Notariatsgehilfe Streuber in Nieder-Saul- [jeim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursfvrderungen sind bis zum 20 Nvv. bei dem Amtsgericht Fieber-Dirn anzu- melden. Heber den Nachlaß des Ernst Ludwig Reußwig, Gastwirt zu Ossenbacha. M., wurde am 28 Okt. das Konkurs­verfahren eröffnet. Rechtsanwalt Keßler zu Offenbach wurde zum Kvnkursverivalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 25. Nov. bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. Hebet das Vermögen bes Sck)weinehändlers Heinrich Himmelreich in Gießen, in Firma Heinrich Himmelreich, wurde am 1. Nov. das Konkursverfahren eröffnet. Kaufmann L-ouis Althosf in Gießen mürbe zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforberungen sind bis zum 11. Tez. bei dem Amtsgericht Gießen anzumelden.

Voraussichtliche Witterung für jefirit am Samstag dem 6. November: Testweise Heuer. Vielfach Nebel. Trocken. Nachts Frost.

leni ^"Plätze iu iS r ^Kriegsakademie in Berlin für Militär reckst, Staats-und Volker- Qli*V19iooL3 1: ' -5.t ^mirbc 1899 Chef der neuemcksteten Juinzabteilung im ? I areußi'chen Krieg smini stet mist, or den klicher Hvnorarpwsessor tn

Eainsta» 10 OtRtl|h.' mristischen Fakultät der llnirerfitat Berlm und Tr. h c - itbttii,«', 13- N-° Ä f MN Mnrdnra An- L Cft»b<rr 1900 rourbe er ^nntäprnfibem

,Qnn offen, tzj " 6 Ixi dem neuemcksteten Reichsnnlitargerickst ______________________

Mde hier der Wmterkurm ^öffnet. Tie SchülerM netjmer fmd in bic 5 unb sonstige Jnterefsenla t unb besichtigten die TM rmitteL Die zahlreiche s ' Wng von der Nützlich^. Heute wird zunächst der Angeklagte Siegft. Jacobso hn j u n. Ull9 m immer tveiterc Lteijr I vernommen, der fich ebenfalls für nichtschuldig erflart Er habe iÜr das Gefciäft feines Vaters nur seinen Namen hergegeben, sankenthal habe sie öfters übers Ohr gehauen, änderteits aber (Oid) sie den Angeklagten F-rankenthal. An Beamte leien ten ihnen feine Geilder gezahlt worden Der Angeklagte Kausmann Bra fei ir^n vollständig von Jawbsr»hn beeinflußt nwrden ,ecn. Er gibt ,r bafo alle Briefe aus den Akten durch seinen Schwager entfernt loorben seui-nnen. Damit ist die VEehmung der Angeklagten

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tzess'v te 9lm nächsten Sonntag den

MsteLß November, abends 8 Uhr

und f findet im Steinschen Saalbaa in Lieh eine

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-ry \ SamStag abend 9 Ubr:

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«t rüffLn rm Vereinslokal iGambrinus).

'IP Feier f$ortrag> zum Gedächtnis

Friedrich Schiller».

Sonntag, 7. November:

Turngang

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