Hühnerauge wird sicher
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Die geradezu beispiellosen Erfolge werden erläutert und nachgewiesen in mehr als 120 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und anerkannt in 8000 ärztlichen Zuschriften.
§ Marburg, 4. MLrz. Tie Leitung der Handwerker-- F o r t b i l d u n g s s ch u l e ist!mit den Vorständen des Turnvereins, der Turngemeinde und des A. T.-V. in Verhandlungen wegen Erteilung des Turnunterrichts für die aus der Schule entlassenen Knaben. Es ist der Vorschlag gemacht worden, diese Zöglings-Abteilungen der beiden eritgenanntert, in Marburg nur in Betracht kommenden bürgerlichen Turnvereine zuzuführen.
h. Frankfurt a. M., 4. März. Die Firma Opel in Rüsselsheim beabsichtigt, für die Frankfurter Luftschifffahrts-Ausstellung einen Preis von 25000 Mark zu stiften. Der Preis ist dem zugedacht, der am schnellsten mit einem Flugapparat (schwerer als Lust) von der Ausstellung nach Rüsselsheim (20 km) und zurück fährt, mit Zwischenlandung in Rüffelsheim. Der Fahrer muß ein Deutscher fein. Der Opelpceis ist biß jetzt weitaus der größte Flug- maschinenpreis in Deutschland.
X Hanau, 4. März. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde einer Neuregelung der Gehälter der städtischen Beamten zugesiimmt. Durch diese Neuregelung ist eine Gleichstellung der siädtischen Beamten mit den Staatsbeamten in den Dienstbezügen erzielt worden. Der Etat wird durch diese Vorlage mit einer Mehrausgabe von 11 200 Mk. belastet.
Arbeits-Vergebung.
Auf Grund deS Mmisterialerlaffes vom 16. Juni 1893 wird die zur Erneuerung des Fußbodens im Fruchtspeichec auf dem Domauialhof Schiffenberg nötige
Schreinerarbeit
hiermit öffentlich ausgeschrieben.
AngebotSunterlagen und Zeichnungen können auf unserem Amt, Slephanstr. 18, eingesehcn, AngebotSsormulare dorther bezogen werden. Die Angebote sind zum Ecöffnungstermin Samstag, Den 13. März 1909, vormittags 11 Uhr auf genanntem Amt emzuleichen. Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 2. März 1909.
Großherzogliches Hochbauamt Gießen.
mit Brut vernichtet radikal Bade- machera Goldgeist. Patentem tL Resch. No. 75198. Geruch- u. farhloa. Reinigt d. Kopfhaut von ßchuppen, befördert den Haarwuchs, verhütet Zuzug von Paraflitcn. Wichtig für SsLülLlLÜSL fUKh» W Ptfl.
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H. Tichy
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Bekanntmachung,
die Reinigung der Schornsteine betreffend.
Wir bringen hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß vom 1. Avril 1909 bis dahin 1910 der südäulich der Straße von Frankfurt nach Marburg gelegene Stadtteil dem ^amintcaer Zweich und der nordwestlich dieser Strafe gelegene Btadttetl dem immut3 ieger Steil »ugeteilt worden ish
Gtepen, den 3. Aiarz 1W9. B
GroßherzogliÄe Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Keller.__
Sitzung -er Stadtverordneten.
Gießen, 4. Mär^.
Anwesend: Oberbürgermeister Mecum; die Beigeordneten Keller, Georgi und Henligenstaedt: die Stadwerordneten Dr. Bier- mer, Brück, Tr. Ebel, Eichenauer, Emmelius, Faber, Gabriel, Grünewald, Haubach, Heichelheim, Helfrich, Huhn, Jann, Hug- hardt. Krumm, Leib, Löber, Loos, Orbig, Petri, Plank, Schafs- staedt, Wallenfels, Winn.
Die Sitzung wurde eröffnet mit der Wiedereinführung des Kommerzienrats Heyligenstaedt als unbesoldeter Beigeordneter. Ter Vorsitzende gedachte in herzlichen Worten der Pflichttreue, mit der Beig. Heyligenstädt lange Jahre als Stadtverordneter und seit 6 Jahren als unbesoldeter Beigeordneter im Interesse der Stadt Gießen sich betätigt l)abe.
Beig. Heyligenstaedt dankte für das Vertrauen, das man ihm durch die Wiederwahl erwiesen habe und versprach, auch fernerhin nach besten kästen an den Arbeiten der Stadtverwaltung mitwirken zu wollen, um damit zum Blühen und Gedeihen unserer lieben Stadt Gießen beizutragen.
Mitteilungen.
Vom kaufm. Verein ist ein Dankschreiben für die zugunsten der kaufm. Fortbildungsschule erfolgte Mehrbewilligung cutgc gangen.
Baugesuche.
Die Eisenbahn-Betriebs-Jnspektion II will au einem ihr gehörigen Grundstück an der Frankfurter Straße z dem bereits errichteten Haus noch, ein Hintergebäude errichten sür das Holzfachwerk vorgesehen ist. Ter deshalb erforderliche Dispens wird befürwortet.
Ludwig Ott will am Schiffenberger Weg neben seinen dortigen Haus ein zweites errichten und sucht Tispens von de Bestimmung nach, daß für jedes Haus eine besondere Einfach vorhanden sein muß. Er will die Einfahrt des bestehenden Hause für das neue Haus mitbenutzen. Tie Baudeputation beantrag! das Gesuch abzulehnen und dem Gefuchstetler anheimzustellen bei dem 2. Haus, das an das erste angebceut werden soll, ein, überbaute Einfahrt herzustellen. Nach einer längeren Debatte an der Stadw. Petri, Beig. Keller, Stadtv. H u h n , P l a n k Grünewald, H a u b a ch, Wallenfels und Oberbürger meister M e c u m teilnahmen, wird der Antrag der Baudeputatioi abgelchnt und beschlossen, den Tispens zu erteilen unter de Bedingung, daß Herr Ott eine Sicherheitshypothek eintragen laß des Inhalts, daß bei' einer Trennung beider Hofreiten für jede-, haus eine besondere Einfahrt geschaffen wird.
Tie Firma Salomon will an ihrem Hause in der Schul straße vier Schaukästen von 1,50 Ztm. Höhe und 60 Ztm. Breit anbringen, die 7 Ztm. in die Straßenfluchtlinie vorspringen wür den. 'JJian stimmt dem zu, wenn der Gesuchsteller eine Anerken nungsgebühr von jährlich 3 M. für jeden Kasten bezahlt.
Wilhelm Seipp III. sucht um Genehmigung zur Errichtun! eines Hühnerstalles in seiner Sandgrube an der Marburger Straß nach. Ta es sich um ein Grundstück außerhalb des Bebauungs planes bündelt, ist Tispens erforderlich, trotzdem es sich um eil Bauwerk von nur 95 Mark Wert handelt. Tie Versammlung be fürwortet den Tispens unter der Bedingung, daß der Gesuchstelle den üblichen Revers ausstellt.
Otto Sieck hat an seinem Grundstück, Hammstraste 14, ein 1,90 Meter hohe Mauer gebaut, die den bestehenden Vorschriftci nicht entspricht, da sür Vorgärten niedere Mauern mit Eisen geländern usw. vorgeschrieben sind. Tas Gesuch um nachträglich. Genehmigung wird abgelehnt.
Ter für die Aufstellung von Schulbaracken (für bi( Stadtmädchenschule an der Schillerstraße und für die Stadt knabenschule an der Nord-Anlage) erforderliche Tispens wirk erteilt.
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j. Einen jo groöen Leichen« erbigung des Bürgermeister; iDcgte, hat unsere Semeinbt Iranergefolge befanden fi$ >. Vertreter des KreiSaini- enneijler. Pfarrer Schäfn ebe, ber Gesangverein (üb: rtben Begleitworten wurde § Verstorbenen niebergele: 1 Alter von 66 Jahren > hngeZ Ortsoberhaiipt grö,<
Origittal-DrahtrnelSnngen.
Paris, 5. März. Ter bekannte Bildhauer Charpentier ist heute nacht gestorben.
Petersburg, 5. März. Der türkische Minister des Aenßern, Rifaat Pascha, wird heute vom Zaren in besonderer Audienz empfangen werden. Morgen gibt Iswolsky zu Ehren Rifaats ein Diner.
Sofia, 5. März. Nach hier aus Petersburg eingelaufenen offiziösen Meldungen ist das russisch-türkische Abkommen bezüglich der Frage der seitens Bulgariens zu zahlenden Entschädigung bereits perfekt und dürfte heute in Petersburg vom türkischen Minister des Aeutzern unterzeichnet werden.
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Vergebiikg m Weitzbilldembcit.
Die Erneuerung des Oelsarbenanstrichs in verschiedenen Räumen im Brädchenschulhaus m der Hchlllermatze soll
Mittwoch den 10. Marr d. Js., vorm. 10 Uöt onentli^Derndjcnjuerben. Bedingungen liegen bet uns zur
Einsicht offen. Angebote auf vorgeichriebenem o-ormular, oas üa- selbst erhältlich, sind bis zur genannten «tunde an unv abzugcben. — Zuschlags frist 14 Tage. |R4,
Gießen, 3. Mät.^ 1909. ,3
Stadtticheö.yochbauamt.
G erbet.
Bekanntmachung.
Mit der Herstellung der Äahnboinraße, Franksurterttraßc und "iebigftraßc soll demnächst begounen tociDcn.
Diejenigen Anlieger, welche bcabnchtigcn, ihrGrundst,ick in absehbarer Zeit an das Net? des stadt. Elektrizitätswerks anzuschlicucn, werden eriucht, die Anmeldung tnnerbalo acht Tagen bei der unterzeichneten Berwaltuug etuzuretchcu.
Gießen, 3. ElcttrizitätSwerk Gießen.
B3/s)______________________ Stolte. -----------------------------
Arbeitsvergebrrnn.
Die Fuhrlei'tungen für das Betriebsjahr 1909 sollen öffent- Vxä) ae®iebeScöfngunnen stnd während der Dienststunden in dem sxfmtßitinmr’r hpü unterzeichneten Werkes entzuseben. Angebote, umer Benutzung der dortselbst erhältlichen Vordrucke, stnd bis-um 6 d ^ts nachmittags 4 Uhr, verschloßen und mit entsprechen- &rbWidnifr SerÄn aencurntev ©rette dttiuteirtten.
®“fecn> WS« Sieben. ® '*
Stolte.
Märkte.
ke. Frankiurf a. M., b. Marz öeu- und Strohmarkt. Angefnlncn waren 10 Wagen Hen und 2 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Sen Mk. 3.50-3.80, für ©not) (llornlangstroh) M. 2.70 - 2.80, ^.'laschinenslroh Alk. O 00. Tie Zufuhr erfolgte auS den Kreisen Büdmaen, Dieburg und Offenbach. Maschmenstroh ■ cbfte. Tendenz fen. Tkirft ccioinnt.
Wöchentl. Uedersichl ÜerTaderfälle L 6. Stadl Sietzen.
9. Woche. Vom 21. bis 27 Februar 1909.
Einwohnerzahl: angenonnnen zu 31 100 <inkl. 1600 Mamt Alilitar). «lerblichkeitsstffer: 25,08 u,on,
nach Älbzttg von 9 Orlsfrentven' 10,00 "/on.
Kinder
Es starbett an: Zusammen: Ertvachsene: tm vom
1. Lebensjahr: 2.—15. Jahr
Tuberkulose Lcharlach Lmtgenentstindung Aderverkalkung Schlagslttß BlittSdarittetttzundttng ^rebs Basedow-Krankheit Blm Vergütung Verunglückung Lebensschwäche Rhackntis
A ltersschiväche_________________________________________________________
Summe 15 <9- 11 (6) 2(2) 2(1)
Anm.. Tie m klammern gefetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommew
Städtische Straften« und Grnndstncksangklegenheitea.
Der Kaufvertrag über das zur Erweiterung des Straßen- ■ kreuzesBahnhofstraße-Liebigstraße erforderliche fiskalische Gelände, der mittlerweile abgeschlossen wurde, wurde genehmigt. Tie 3,3 Quadratmeter Gelände kosten 66 Mark, außerdem muß die Stadt die Kosten der Veränderung der Einfriedigung tragen.
Die Eisenbahnverwaltung teilt mit, daß einheitliche Vorschriften 'für die regelmäßige Untersuchung und Unterhaltung der über Bahnen führenden Brücken erlassen worden sind und erbietet sich, auch die jährliche Prüfung der Brücken-Anlage in der Verlängerung der Friedrich st raße über den oberhessischen Bahnhof für eine Entschädtgung von 10 Mark vor- zunehmen. Tie Versammlung ist hiermit einverstanden und genehmigt den dieferhalb abgeschlossenen Vertrag.
Tie P a ch t d a u e r des von den Christian S ch o p b a ch Erben erworbenen Gartens ist noch nicht abgelaufen. Ter Pächter ist aber mit der Lösung des Vertrags einverstanden, wenn die Stadt ihm den Wert der aus dem Grundstück befindlichen Obstbäume und Sträucher ersetzt. Tie Versammlung stimmt zu.
Stadtv. Löber hofft, daß infolge dieses Beschlusses die baldige Turchführtmg der Lahnstraße und der Anschluß des Rüb- samen'schen Grundstücks an die Wasserleitung eintreten werde.
Ter Vorsitzende erwidert, das sei schon vorgesehen.
Ter für die Einfriedigung des Grundstücks Frankfurter- Straße 63 vorgeseliene Betrag reicht nicht aus, weshalb 240 Vhark nachbewilligt werden.
Stadtv. Huhn bringt dabei zur Sprache, daß auf dem linksseitigen Fußsteig die Trahteinsriedigung der dort befindlichen Rasenstreifen sehr unzweckmäßig sei und namentlich in der Tunkel- heit für die Passanten auck gefährlich werden könne.
(Schluß folgt.)
8. D armstadt, 4. März. Vor dem Kriegsaericht wurde denen den Musketier v o ch vom 116. Jnsanterie-Regummt wegen Fahnenflucht, Angabe falschen Namens und Hehlerei ver- handelt. Tie Zengen Aletzgerbutlche Brenfnffer und 'Musketier Heß werden wegen' Begünstigung ev. Miitäierschast nicht vereidigt Auf Grund der übrigen Zeugenaussagen wurde der Ginget tagte dem Anträge des Staatsamvaltes gemäß zu emerGefängnts- strafe von s i e b e n M o n a t e n verurtetll und tn die zweite Klasse des Soldatenstandes versetzt.
W Frankfurt a. M., 4. März. Tas Kriegsgericht der 25. Tivision hatte vier Tarmstädter Leibdragoner wegen militärtschen Aufruhrs zu je 5 Jahren Gefängnis ver- 'erteilt, weil sie eines Sonntags abends in der Kaserne auf überholten Befehl des Unteroffiziers vom Dienst das Licht icht gelöscht, sondern ihr Kartenspiel fortgesetzt hatten. Fünf eitere Dragoner derselben Stube waren wegen Ungehorsams i Gefängnisstrafen von 6 Monaten bis zu einem Jahre verteilt worden. Auf die Berufung des Gerichtsherrn und der 'ngeklagten hob das Oberkriegsgericht des 18. Armeekorps dieses rteil auf und verurteilte die Angeklagten wegen Beharrens in Ungehorsam zu Gefängnisstrafen von 3 Monaten bis u einem Jahr.
X H a n a u , 4. März. Tas Schwurgericht verurteilte nach it) ei tägiger Verhandlung den 32 Jahre alten verheirateten Tag- hner Karl We inert ans Schlüchtern, der am Abend des (>. November v. I. in Schlüchtern den Schifssschaukelbes.tz-er Karl ?atzenstein, mit dem er verfeindet war, auf der Straße nach ürzem Wortwechsel durch einen Stich in die Brust tötete, zu i Jahren Zuchthaus. Ter Angeklagte behatrptete, von der wnzen Sache nichts mehr zu w-issen, da er sinnlos betrunken gelesen sei.
Berlin, 4. März. Ter Fall Hammann hat einer 5rivatklage geführt, die gestern das Schöffengericht Berlin- Nitte beschäftigte. Als Privatkläger trat der Herausgeber der Korrespondenz „Herm..s", Schriftsteller Steinhoff, auf. Tie Klage ichtete sich gegen Redakteur Buch. Die Vorgänge, die zu den ckiweren Beschuldigungen des Prof. Schmidt gegen Geh^imerat dammann geführt haben, sind von dem Privatkläger Steinhoff at einer Broschüre „der Fall Hammann" dar gestellt und besprochen rvrden. Die Broschüre kam zu dem Schlüsse, daß die Beamtem- chaft schweren Schaden erleiden würde an ihrer Achtung, roenn in so schwer beschuldigter Beanrter ruhig im Amte verbleibe, 'egen diese Broschüre veröffentlichte die „Staatsvürgerzeitung" inen Artikel, der scharfe Angriffe gegen den Verfasser der Bro- chüre enthielt. Der Angeklagte blieb dabei, daß in der ,Broschüre ntimc Privat- und FamilienverMltnisse an die Ocfsentlichkeit iczerrt worden seien, die nur Herrn Schmidt und Herrn Hammann, icht aber die Oeffentlichkeit angingen. Nach läavgeren Llusfüh- ungen beider Parteien verurteilte das Gericht den, Angeklagten jegeit öffentlicher Beleidigung zu 300 Mark Geldstrafe.
Breslau, 4. März. Tas Kriegsgericht verurteilte einen Sergeanten vom 57. Feldartillerieregiment in Neustadt O.«S., -er am Kaisersgeburtstag in der Trunkenheit mit einem Seidel mch seinem Leutnant geworfen und ihn am Kinn verletzt hatte, ,u zwei Jahren Gefängnis und Degradation.___________________
Kleine TageSLroutk.
Der geplante Ausstieg des Zeppelin I. mußte infolge eines Notoren-Defektcs verschoben werden.
Ter älteste aktive Soldat des deutschen Heeres und .ugleich der älteste Offizier seines Dienstgrades, Hauptmann Otto
Süß von der Schloßgardekompagnie, vollendete heute sein achtzigstes Lebensjahr.
Seit acht Tagen verweigern alle FriÄ)höfe Berlins und Charlottenburgs die Bestattung der zwölfjährigen Tochter eines Arbeiters, weil sie der apostolischen Sekte angehörte.
Die fiskalische Zeche Waltrop bei Re ck l i n g s h a u s en ist in Gefahr, zu ersaufen. Tas unaufhaltsam einbringcnbe Wasser hat die unteren Sv hlen überschwemmt und steigt ununterbrochen. Alle Arbeiten unter Tag sind eingestellt, auch die Pferde sind zutage gefördert. 200 Bergleute mußten entlohnt werden.
Ter iemeiAeit wegen des Zuiammenstoßes mit dem Reporter Becker nut Ichhcbtem 'Jlbidnei) cutloh'ene Leutnant v. Bismarck ist durch kaiserliche sinbinettsorbre in die Kategorie der uerabidiieöeten Cin.vere zttrückverietzl Zugleich wurde ihnt unbeim- geftelh, in einigen Monaten, zunächst als Referoeo'sizier, wieder in dte "Armee einztitreten.
Tie deutsche Kolonie in Charkow beschloß die Gründung eines deut'chen Mnnbengnmnofimnä neben dein bereits be- Ilebenden deullcheit 9.1 ■ tS,i cncinnnnl'ium.
ßcniöcL
Berlin, 4. Marz Tci „Netchsanzeiger" weist darauf bin, daß d,e Ansicht, Die neuerdings zwischen dem Deutschen Reich und den Veremtgleu Staaten von Amerika eingemhrte Porto» ermäßig u n g siude auch auf Bi teffendungen nach K a n a d a Anwendung, irrig t ft. Durch das am 1 Januar 1909 in Straft getieicne Abkommen wird nur der Pnefverkelw zwischen Teutich» lanb und den Veremiaten Staaten und umgekehrt geregelt.
Berlin, 4. März. In der heutigen Sitzung des Berwal- tungsrats der ber Disvonto-Gesellschast und dem Hause S. Bleich- rüder nahestehenden Banaue Generale Roumaine wurde beschloffen, der aus den 5. April nach Bukarest einzuberufenden Generckl- Versammlung die gleiche Dividende wie nn Vonahre, das ist 9 . Prozent, auf ein Aktienkapital von Lei 10 000 000 in Vorschlag zu bringen. — In der heutigen Sitzung des Aussichtsrats der Deutschen Bank in Berlin wurde die Bilanz per 31. Dezember 1908 vorgelegt und genehmigt. Ter auf den 25. März einberusenen Generalversammlung wird die Verteilung einer Dividende von 12 Proz. in Vorschlag gebracht. Die Gesamtumsätze beliefen sich auf 94,47 Milliarden Mark (gegen 91,61 Milliarden Mark im Vorjahre). _____
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