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Ai- eLage in Aiankreich.
(Z-»e <v a ei» oei ^auowlltjÄu^ls dummer in falscher und wahrer AZe enchrung.
Aus nationalliberalcn Streifen bittet man uns um Auf-
Dcr „Vorwärts" schreibt:
Heber die Person Hardcns wollen wir fetzt nicht reden, ferne Sache aber war nimmer eine Volkssache, soviel Wesens auch seine Verteidiger um seinen glühenden Patriotismus gemacht haben. Tie einzigen Jnicressenlen an dem J-cldzuge der „Bu- kunst" wider die Hicbenbetger waren Leute, bie nichts Schnlick-crcs wünschten, als an die Stelle der zu Stürzenden zu treten. ^Und
Die „Eichener LamilienblStter" werden dem „tttnütifler* viermal wöchentlich beigelegt, das „Kretsblatt für de» Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Aus Stadt und Land.
(Sieben, 6. Ian. 1908.
erdenket der hungernden Vögel!
Kreischender Schnee.
Rotationsdruck und Verlag der Brühk'schen Unwersttärs - Buch- und Sierndruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Ervedition und Druckerei: Schul- ftrnäe 7. Expedition und Verlag: 5L
Redaktion: 112. TeU-Adru Anzeiger (Ließen.
Der Schnee entsteht als atmosphärischer Niederschlag unter denselben Voraussetzungen wie der Regen, nur müssen die beteiligten Lustschtchten 0 Grad oder weniger habem Liegt ihre Temperatur zur Zeit der Wajseraus- schcidung dicht am Gefrierpunkt unb wird sie gar nicht oder nur ganz schwach bewegt, so bilden sich jene Schneekristalle, die sich durch ihre bewundernswerte Regelmäßigkeit, ihren zierlichen Bau und ihren erstaunlichen Formenreichtum, sowie durch ihre ausfallende Größe auszeichuem Langsam schweben diese echten Schneeflocken, die Himmels- wolle dcr Dichter, nieder und liefern für die Erde ein Schutzdach, eine Decke, die einem weichwoliigen uni) weitmaschigen Tuche vergleichbar ist. Dem Zusammendrücken setzt dieser lockere Schnee keinen besonderen Widerstands entgegen, er ballt sich gut; aber man muß schon mit beiden Händen eine größere Menge zusammenraffen, wenn man einen angemessenen großen Schneeball erhalten will. Bei dem Zusammenpreisen läßt sich em schwaches, dumpfes Geräusch vernehmen, das von ver Reibung der winzig kleinen Eisnaveln aneinander herrührt. Auf dieselbe Ursache ist nun auch jenes Helle Kreischen und Pfeifen zurückzufuhren, das wir jetzt bei jedem Schritt und Tritt auf dem Schnee vernetzmem Jedes Wagenrad, jeder Fußtritt wecken dies Geräusch; es liegt um so höher und ist um so stärker, je fester der Schnee gelagert ist, auf den der Druce von neuem aus geübt wird, und je niedriger die Lufttemperatur und bamit auch ine Temperatur der gevrücüen Scunee- kristalle ist. Man schreite über noch unberührte ^chnee- slächen hinweg, und man wird nur dumpfere Geräusche von zerbrechenden Eisnadeln hören. Mehr als der lockere Schnee wird auch, niedere Kältegrade vorausgesetzt, der naoelartige Schnee das kreischen Hervorrufen. Gr entsteht bei bewegter Lu.t, die den Vorgang der kri!talu;aUon stört, und bei niedrigen Kältegraden, die ein Zusammen- ।rieten mehrerer Är,stalle begünstigen. Hier sind schon die einzelnen Gisnadeln dicht neveneinander gelagert und werden bei großer Kälte noch dazu äußerst )tarr und spröde. Sie setzen dann dem Zusammendrucken und Zerbrechen einen größeren Widerstand entgegen, und die anbei ent- Itel^nbe Reibung erzeugt die höheren und kräftigeren, niar- reud kreischenden Töne.
dieses Zeugnis.---Das Urteil scheint uns streng, aber als
eine wertvolle Mahnung für diejenigen, die — gewöhnlich mit weniger Talent und auch mit weniger Ueberzeugtheit als Harden — den Kamps aus das verbotene Gebiet des Privatlebens hinüber« tragen. Wir freuen uns aufrichtig, der so vollständigen Ehrenrettung deS Grasen Moltke. Aber wir freuen uns dieses Re- ultates olme die mindeste Neigung, nun um den Skalp eines Besiegten nach Jndianerart herumzutanzen.
Die „Voss. Ztg." urteilt:
Nicht daran, ob Derr Darden verurteilt wurde, nicht daran, ob er ins Gefängnis wandert, hatte die Oessentlichkeit Interesse. Verurteilung und Sttasmaß kamen auch für viele, die in dieser Angelegenheit, mit dem Gerichtshof, bie Hineinziehung von Dingen aus der vita sexnalis in den politischen Kampf entschieden mißbilligten, nicht in Betracht. Wohl aber hielten sie es für ein Gebot der Gerechtigkeit, daß Männer, die unschuldig verdächtigt und beschuldigt waren, Männer, die monatelang namenlos unter unverdientem Ungemach glitten haben, gereinigt, daß ihr guter Name wiederhergestellt werde. Sie können heute aufrechten Hauptes jedermann frank und frei ins Antlitz blicken. Und das ist ein Gewinn auch für das Rechtsbewußtsem dcr Nation.
Die „Deutsche Ta geS ztg. folgert:
Männlich und ritterlich wäre es gerne)en, das völlige Fiasko offen einzugestehen und den tödlich beschimpften Gegner um Verzeihung zu bitten; männlicher und ritterlicher freilich noch. Überhaupt nicht erst auf so läckierliche Indizien bin das Bilsen- sastsläschchen zur Hand zu nehmen; oder doch nut oiicnem Visier zu fechten. Herr Harden hat alles dreies nicht getan. Durch seine Haltung vor Gericht aber hat er den letzten Anfpruch auf mildernde Umstände verscherzt. So hat er, der um Staatsmanns-Lorbeeren und Bürgerkronen auszog, als mdistreter ffommcrbicner geendet; mußte er einen Gerichtsspruch erleben, ber einer politischen und moralischen Vernichtung glelchwinint. Und wird bei Verständigen nur einem Urteil begegnen: Dir i)t recht geschehen.
in den Reihen der Mannschaften eingerst',en ist, jo bietet sich jetzt das wenig erfreuliche Schauspiel, daß ein General, auf einen so exponierten Posten wie in Casablanca eine Expedition unternimmt, die ihm ausdrücklich von der Regierung untersagt worden war. Selbstverständlich muß Heerführern nach Möglichkeit freie Hand gelassen werden, und nichts kann verhängnisvoller werden, als eine Jn- titufon nach dem Muster des Wiener Reichskriegsrates rühcrer Jahrhunderte. Dagegen ist es aber selbstverständlich die P,licht eines militärischen Kommandeurs, bei seiner Aktion die ihm gesteckten Grenzen nicht zu überschreiten, namentlich wenn politische Rücksichten in Frage kommen. Dieses ist nun ganz besonders in Marokko der Fall, da ich leicht aus einer Ausdehnung der Besetzung von Casablanca internationale Komplikationen ergeben tonnen. Die Notwendigkeit des Marsches nach Kasbah Modiur wurde zwar von Drude als unerläßlich zum Schutze der Verteidigung von Casablanca behauptet, andere Autoritäten aber sind anderer Ansicht und erblicken in dem Vorgehen eine höchst bedenkliche Maßnahme, die nur dazu angetan sei, bisher friedliche Stämme zu reizen, und sie zu veranlasjen, gleichfalls den KrwgSPfad zu beschreiten. Wie dem auch ein möge, der Zwischenfall Drude ist sehr bedenklich und es wäre entsetzlich für Frankreich, wenn es durch Häufung solcher Ereignisse dazu kommen könnte, daß man den Vorgang als typisch bezeichnen müßte.
nähme dcr folgenden Zuschrift:
Bei Gelegenheit der Besprechung der jüngsten Sitzung des landwirtschaftlichen Provinzialvercins, in der u. a. die Diäteusrage der Landwirtschaftskammer besprochen wurde, ist von gewisser Seite behauptet worden, Herr Oehlsen habe gesagt, „die Anhänger der Partei Bindewalds (Antis.) hatten sich bei der Reichstagswahl gegen die hohen Diätenbe^uge ber Beamten ausgesprochen und in der Landwirtschaftslam- mer hätten dieselben Anhänger für die hohen Diäten ye- stilnmt. In Wirklichkeit seien cs, so wird von bbC)er Seite ferner behauptet, vor allen Dingen die nationalliberalen Oekonomieräte Walter und Fritsch, sowie der nationallibcrale Präsident Haas gewesen, die die 9 Mk. Diäten in Vorschlag gebracht hätten, und von den Anhängern Bährs sei nur der Antrag gestellt worden, daß das Fahrgeld für die 3. Klasse — und nicht für die erste (Oekonomie'-ats- klasse) — vergütet werden sollte."
Man verschweigt es hierbei, daß der national- liberale Herr Traut mann, Bürgermeister in Rimbach, beantragt hat, auf Diäten im Landwirt- schastsrat zu verzichten, um dem Lande zu zeigen, daß „wir wirklich sparsam sind."
Die 9 Mark Diäten für die Mitglieder dcr Landwirt- schastskammcr, des Vorstandes und der Kommission der- Selben wurden vom Vorstand vorgeschlagen und vvn her Versammlung genehmigt. Für sie sprachen sich Nicht nur die Herren Walter und Fritsch aus, sondern auch die Herren Köhler, Bähr, Breidenbach.
Es lag noch ein Antrag Eibach vor, dcr 7 Mk. statt 9 wollte. Er wurde mit großer Majorität abgelehnt. Herr Trautmann, der zweimal für die Verzichtleistung auf Diäten gesprochen hatte, gab seine Bemühungen als aussichtslos aus.
Für die Mitglieder der Ausschüsse in den Provinzen und ü)re Vorstäuoe und Kommissionen wurden vom Vorstand 5 Mk. Tagegelder :c. vorgeschlagen. Herr Köhler
•* Die Ordnung für die forstliche Hochschnl- prüfung an unserer Landes Universität hat eine bemerkenswerte Ergänzung erfahren. Es können von jetzt ad auch die Abiturienten dec hessischen Oberrealschulen zu den orstlichen Hochschulprüfungen zugelasfen werden. Inhaber von Reifezeugnissen einer Oberrcalschule haben nachznwelsen, daß sie in der lateinischen Sprache die Kenntnisse aesitzen. die für die Versetzung in die Oderselunda eines deutschen Real- gymnasiums gefordert werden. Das Reifezeugnis emec außer- hcf fischen deul,'chen Obcrrealjchule kann hmsichllich dcr Zu- lassiing zur Forstprüfung dem Reifezeugnis einer hessischen Oöcrrcaljchule gleichgestellt werden, wenn in dem betr. etaat den Reifezeugnissen hessischer Overrealschiilen die gleiche Be- iechtignng zuerkannt ist.
— Abänderung der Sonntagsruhe. Wie die „Darmst. Zig." aus zuverlässiger Quelle erfährt, sollen die auf die Sonntagsruhe bezüglichen Bestimmungen der Gewerbeordnung, deren AdändermigSvedürstigteit von Jnlercssenten- uerbänöcn und im ReichSiage wiederholt zur Sprache gebracht ist, einer eingehenden Prüfung unterzogen werde... Tie Regierungen sind zur Beschaffung des erforderlichen Materials ausgcsordcrt; auch hegt bereits ein vom ReichSamt oeS Innern auSgeardcitcter vorläufiger Entwurf über die Abänderung der gesetzlichen Vorschriften vor, die eine wesentlich weitere Beschränkung dcr Sonntagsarbett Vorsicht.
** Post-Personalnachri chtcn. Verliehen: das Preuß. Allgemr Ehrenzeickx'n hem Ober-Briesträgcr He czber- g e r in Grünberg beim Scheiden aus dem Dienste; dcr Litcl „Postsekretär" dem Ober-Postassistenien Friedrich T a h in c r m Gießen und dcrn Postverwalter Holzapfel in ^-wcklj.nn. Ernannt: Lber-Pvstafjistcnt Pabst in Gießen zürn Oocr- Tclegraphcnassistentcn und Obcr-Tclcgraphcnassistcnt Todt daselbst zum Ober-Pc>stassistenten. Versetzt: die Postas, chenten B i ck e l h a u p t von Gießen noch F-rankfurt (Main), Sch:vvbe 1 von Friedberg nach Wiesbaden, Telegraphenasfistc'.it Henning von Gießen nack) Berlin. A n g e n o m in e n : -^cgraphcn- gehrlsmiiLü Elisabeth Port uiü> Hedwig Schaaf in G reizen.
Trotzhem seinerzeit dem Kabinett Clemenceau angesichts seiner ziemlich heterogenen Zusammensetzung nur eine kurze Lebensdauer prophezeit worden war, hat es s.ch schon - ., . , c. I red)t lange behauptet, und auch werter scheint ihm m ab eh.
iagt, scheint die Gefahr >> v ?„^Gefahr zu drohen. Der plötzlich erfolgte
Ec zog sich von bem »am -öett «ine ) Besetzung des frei-
to£nn “* nidlt 1 Mt'e “nter Umftänb^ j° leicht
einer Krisis führen können, aber Herr Clemenceau ist em , . nan% gewiegter Taktiker, und die neuesten Verschiebungen
“Warben ist hart bestraft und büßt sicher auch die Schuld der die die Besetzung des Justizporteftuil^ anderen, von denen er sich in diesen politischen Kamps mit wahrscheinlich ein recht geschickter Schachts deo Minister serucller Unterlage hineintreiben ließ. Sein Unglück war, dah Präsidenten. Herr Driand, der zum yu|h§muu|tcr er ihm im ersten Prozeß feine Hemmungen gcgcnubcritariben, bau “x(u'xxt worden ist, gehört der extremen Linken an, unb der Siegesrausch seine Klugheit umnebelte; seine daupt achlichste auch einmal gewesen, der durch seine Setten-
Schuld, daß er nidjt loenigltenS -u-ch btm erften «roi e eine Bestand des Kabinetts stark gciahrdeie. Wenn
klare und unzweideutige Erklärung.füredt Sj^rr Briand aus dem MtuSmini|tcrium auvziebt, seiner advokatorischen lleberleaenhert ®cfffrQXnIInX er im Hinblick auf den Ka m P f m i t Ro rn seiner Ge-
kickicrlick am wenigsten dagegen ernzuwenden. dere Saiten aufzuz.ehen, um auf kirchlichem ^viete enot a)
®iEr LichtSho! Vat Vbern «nt™' bS Meiftn'über d^BÄltnisjEEche^ ÜnWsricdenheit
SÄM'LÄ IU..t dri-nds, der im 8usti,m-niste.
gegeben und den ÄimbuS. den Sarde» umseim !«»>»«I dir Führer der radikalen Parten
Tätigkeit zu Seiten ^Än"^oerden will, muß so ungewöhnlich ^er Abgeordnete Eruppi, tritt. Diese Verschiebungen nnh^o bedeutsamen Publikationen eine Pein- Eönncn siir die Fortdauer des Kabinetts Clemenceau von schweren Angriffen und_ f gesamten Materials vorausgehen . Nutzen sein, da eine Befestigung der Positron von San gerade in Frankrekch niemals wissen Y baß der alte Kampf zwischen
Li-NN es für die Kampf-rw-i,-Sardens gjggm l‘ Z^ilgewalt, der namentlich wahrend der
gibt, io kann man sie in « Mt Sht7a(fäM Lbte, wieder beginnt, zumal der ürtegz.
in der Aufrichtigkeit semer Absichten v^^-etterie und auch Mcauart wegen seines Auftretens in der Dreysus-
früher einzig S? S äß SÄ herzlich unbeliebt ist Jedenfalls
aus Sensationshascherei sulche Lreyauvi glänzenden Be- Berlrnlten des Generals Drude em selt-
SagnFgS % ^ar ^nnt/man^chon"eg^ ’K
ÄUi Lmjwig der Äeist der Liszipltnl-.tgke.t erschreüettd
Nr. 4 Zweites Blatt 158. Jahrgang Montag K. Jamrar 1ÄV8
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General-Anzeiger für Gberheffen
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nähme. Da zog Herr Kohler fernen Antrag zuruck und I flitutiüncnen Garantien find ihm fo gleichgültig, daß er sich fügte hinzu: „zu Gunsten des Antrags Eibach (7 Mk.). ausdrücklich dagegen verwal/rt, dem Atonarck-en das Befragen Als dieser Herr seinen Antrag zurückgenommen hatte, wollte prwater, unverantwortlicher Ratgeber zu verdenken Nur um Herr K ö h l e r s e i n e n e i g e n e n A n t r a a (9 Mk.) wieder die Personen dieser Ratgeber handelt es sub-Das ist eme An- aus nehmen. Die Unzulässigkeit dieses Verfahrens ver- schauung die für.den Mann, b«lernefragwurhige Polttckauf hinderte eine Abstimmung über Köhlers 9 Mk.-Antrag. Grunb der Zuträgereien von aktiven und maktivenHostmgen
Für die Mttgliever dcr Bezirksausschüsse und die Ser» I unnnb, ^^^a^Qrur1-L ^it einn Po^iik, für 9bie
trauensmänner hatte der Vorstand 3 Mk. D rat en rc. ^as^deutsche Vo?k, für °bie gar das deutsche Proletariat zu en- vorgesehen. r , or,f . aagieren wäre, so viel zu tun hat, wie das Blasen erner Studier»
Herr Sköhler beantragte 5 M k. Er erfuhr Ablehnung. I ^tütnpctc mit Veelhovenschcn Sinfonien.
Diese Ausjührungen beruhen auf dem iLützungsprotokoU Sen xemps" erfüllt die Verurteilung Sardens mit Be- vom 18. März. friedig"ung. Das Blatt schreibt: „Wir lieben zu sehr den
111 Freimut, alS daß wir aus unserer Gen ug tuun g über V a r-
Di- ~t(|h üö-r den A"S»ang des Kardeup ozcss.s b--.
Von den Urteilen, .die in der Presse über den Harbcnprozeß bic Meinung Deutschlands gegen uns auf. 3« ber
gefällt werden, sei folgendes wiedergegeben Die „N a t B10. ^taröKo-Angelegenheit hat er alles getan, um lebe ^erftan- hebt hervor, bem Schriftsteller Maximilian Harden Ui ber Um- i blaung unmöglich zu machen. Wir halten Herrn Harden für gang mit dem großen Toten im Sachienwald gefährlich ge- Feind unseres Landes, er wird sich deshalb nicht wundern worden. _ dürfen, wenn man ihm auch in Frankreich mildernde Umstande
Daß er mit klugem Geschäftssinn für den gefturiten Titanen üertoeiqert/ bie ihm ferne Mitbürger nicht zubilligen wollen. Wir eintrat, zu einer Zeit, wo wirklich auch Mut dazu gehörte, dies I bcn!en ^icht daran, im Falle etwaiger Streitigkeiten zwifchen zu tun, das hat ihn emporgetragen. Verderb ich ist es ihm e^an(Teid) unb Deutschland, die von ihm provozierten Skandale geworden, daß er sich zu einer Zeit, wo das Gegenteil akten- un§ au§äunuBen, denn wir kämpfen nicht mit ,olchen Waffen mäßig schwer mehr nack>zuweisen war, immer mehr ut den Ge- s-fficnn er abcI mit bem Verlust seines Kredits eine schädliche
danken hineinlebte, der Freund des Gewaltigen gewesen zu «aufbahn beschließt, so haben wir keinen Grund, diese Tatiache zu
sein. Die Sprößlinge aus Titanengeschlecht pflegeii auf (xrben bcflagen// Das Blatt meint, baß Harden entweder gegen alle
keinen Freund zu haben; wer mit ihnen auf diesem uuße <yCn)ciie stine Beschuldigungen aufrecht erhalten muffe, a fei
der Gleichberechtigung glaubt umgehen zu , können, der erlebt ö ßibe und Herrn v. Holstein aufgesepcn; er wüste sich früher oder später, was das Menichlem Jchon im Verkehr mit ceH)er cür boshaft oder für leichtgläubig erklären. In beiden der titanenhafien Medea erleben mußte: „Mem Gestt gehl I Fällen fei aber fortan feine politische Rolle ausgefpielt.
unter in des deinen Wogen."
Weiter heißt es dann über Harden und Dr. Lunan:
Feminine 91aturen aber wie Herr Harden müßen nicht die Keule des Herkules schwingen wollen; sie mmijen dabei feine gute Figur, unb bringen schließlich sich selbst m fchwerere Gesahr als ihre Gegner. Der andere berufsmäßige „Verwalter bcs BiSmarckschen Erbes", der Zeuge mit der bedauernswerten Gedächtnisschwäche, wie Herr Bernstein sagt, scheint die Gefahr noch rechtzeitig gewittert zu haben. Er zrg V-, .T.
unzulänglicl)en Keulenschwinger noch eben zeitig, wenn auch nicht ^^D^ÜTa gliche Rundschau" faßt ihr Urteil dahin zu-


