Zweites Blatt
Nr. 12«
Mittwoch 3. Firm l»08
Erscheint tÜ-Nch mit Ausnahme des Sonntag».
reicht vom Abg. Finger- an den zuständigen Ausschuß.
Tas Haus setzt darauf die
Aufhebung der
soweit ausführbar, einwandfreie Säuglingsnayrung. I . _ ' /•___w t tnnhltiiriae
bie,
Die „Siebener LamMenblStter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Sietzen" zweimal wöchentlich. Die „randwirtschastlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal.
158. Jahrgang
Zur Eduard
anerkannt habe. , ,, , , ,
Die Debatte wird darauf um VA Uhr abgebrochen. Nächste Sitzung morgen früh* 9 Uhr.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversitätS - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L
Redaktion:L^ll2.Tel.-AdraAnzeigerGießen.
Milchküche und Säuglingsheim.
jnn= öurcn Den wen tau hwa 1 Am 27. b. M. wurde, den sozialen Forderungen unserer
rtjchaftllche » 1»*’* M Anschluß an bte Wn bet
Aus unH Cotiö.
Gießen, 3. Juni 1908.
schwedischen Königs hat vielleicht dieser Grundwahrheit nicht! bahnnetzes bedacht sein sollten, das sei im Interesse des wirtschaft- m entsprechender We.se Rechnung getragen. °°n Preußen alle
berechtigten Wünsche Hessens bisher berücksichtigt worden sind. Zur mazedonischen Frage. toaä bei den früheren hessischen Bahnen nicht der Fall war.
Wie daS Rentec'sche Bureau erfährt, ist die russische Redner äußert dann verschiedene Lokalwünsche und ersucht u. a.,
Apolitische Tagesschau.
Evangelische Liebesarbeit.
D. E. K. Das von Pfarrer Fliedner gegründete Dia- konissenwcrk zu Kaiserswerth a. Rhein zählt 84 Mutterhäuser, 18147 Schwestern, 6634 Arbeitsfelder und eine Jahres- einnahme von 18 268 651 Mk. Auf je 100 Schwestern dienen 84 den Kranken und Invaliden, 16 dem Unterricht. Tie größten Diakonisfenhäuser sind Kaiserswerth und Sarepta in Bodelschwinghs Kolonie Bethel bei Bielefeld. — Die Anstalten, welche Pfarrer v. Bodelschwingh rings um Bethel bei Bielefeld gegründet hat, zählen jetzt 80 Häuser, 2100 Fall- süchtige, 291 Irrsinnige, 299 Waisenkinder, 1384 Kranke verschiedener Art, 133 Trinkkranke, 1218 Bettler und arbeitsuchende Landstreicher, im ganzen in einem Jahrgange 5859 Gäste mit 1 040 449 Verpflegungstagen. Neulich mußte man die Häuser Patmos, Thekoa, Sarepta, Ophra vergrößern. Zu den Krankenhäusern kommen die Ackerbau- Kolonie Wilhelmsdorf, die Torfbau - Kolonien Moorhorst, Moorstatt und Freistatt, die Gärtnerei-Kolonien Lobetal, Gnadental und Hoffental, die Heilanstalt Fichtenwald für arme Lungenkranke und eine Anstalt in Bad Gastein für sieche Soldaten.
*
Schließung der Universität Innsbruck.
Im Auftrag des Unterrichtsministers hat der Statthalter die Universität bis auf weiteres geschlossen und alle Vor- lesungen sistiert. Der Rektor der Universität beabsichtigt hiergegen Protest einzulegen. Da seitens der freiheitlichen Studentenschaft infolge Schließung der Universität Demonstrationen befürchtet werden, sind Gendarmerie und Polizei für alle Eventualitäten in Bereitschaft gesetzt. Sämtliche Universi- tätSgebäude sowie daS Haus der katholischen Verbindung Austria und die Gebäude mehrerer christlich-sozialer Blätter werden von Gendarmerie bewacht. Die freiheitlichen Studenten beschlossen, an die übrigen Universitäten einen Aufruf zum Generalstreik zu erlassen. Nächste Woche sindet eine große Versammlung aller deutsch-freiheitlichen Parteien statt. Es wurde ferner beschlossen, nicht nachzugeben, bis Professor Wahrmund seine Vorlesungen uneingeschränkt wieder aufnimmt.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhchen
König Eduard und Zar Nikolaus.
Revaler Begegnurrg zwischen Körrig und Kaiser.NikolauS roird nach neuester Be-
Ersenbahndebatte
fort Abg. Dr. Osann wendet sich zuerst gegen den Mg. Berthold, ter in der Freitags,itzuiig die unglaubliche und allen Tatsachen Hohn sprechende Behauptung aufgestellt hatte, dis Em-, <uuy«. <bv.vMp., ra-lk-n
nahmen aus der Eiscnöahngemeinschast gingen von Jahr zu das schon war oder nicht, könne fetzt dahingestellt bleiben
Jahr zurück Derartige unwahre Behauptungen solle man doch stimmte aber trotzdem dem Vertrage zu, und das war die Haupt-
m dieiem Hause auszustellen Anstand -nehmen. Auch die wer- fache. In der Broschüre wurde eme wichtige Fr^e nicht er
tercn Angriffe ter Sozialdemokratie gegen di-Hessisch-Preußische wähnt, nämlich die, wie sich wohl der VerkaMsMns oesteltc
Eisenbahngemeinschaft witerlegt ter Redner mit scharfen Worten, haben würde, wenn man auf der einen Sntedlegeringe^eilungs- Die von lener Seite erhobenen Vorwürfe bildeten eine fortge- zifser hatte zu Grunde legen wollen und aus der anderen. Äeue setzte bewußte Schädigung ter Interessen unseres Großherzog- von den Aktionären erwartet hatte, daß sie dem darauf gegründeten tums I mchse demgegenüber tech darauf hingewiesen, werden, Kaufpreis zustimmen würden Der.. Mrnr,ter erklärt, er wolle
daß cs Hessen nur mit Hilfe des GemeiiischasisverhältniNes mog- dem Versuche widerstehen, das zu erottern, was alles ^komm tick, aeweien sei, mit seinen Eisenbahnveromdungen an ter Spitze wäre, wenn der Vertrag nicht zum Abschluß sekommen,em wurde, der teutsck en Bundesstaaten zu stehen. Redner wendet sich dann Bezüglich der Berichterstattung m den ^arttiblattern fonne iei Ö r £>uUt|ü^n tee Mgsten Ausführungen des Abg. Ulrich und versichern, daß er nie Kontrolle darüber ausube, ob seineReden - - - - - '■ ' - y Dieselbe ba iere ^„äsiibrlick darin abaedruckt würden oder nicht. Er fei im all-
Der F i n a n z a u s s ch u ß d e r Z w e r te n K,a m m e r hielt gestern eine Beratung ab und genehmigte die Regierungsvorlage betr. die Rechnungsablage der S t a a t s f ch u l d e n,v e r:w a l- tung für 19 0 3/04. Weiter beschloß der Ausschuß, den An traa N o a ck zu Kap. 86 des Hauptvoranschlags für 1908 beti. G?w erb liche Unterr ich t s anst°lte n für erlogt zu er- . Es handelte sich darum, beim Titel Landesbaugewe. - . , -« n ciYVti L,".A /»it h*(oXwpy 1 TIIK ) a)QLIVt65
stimmung außer dem Minister der Aiiswärtigen Angelegenheiten, Iswolski, auch der Premierminister Stolypin den Zaren begleiten. „Daily Telegr." hebt in einem bemerkenswerten Leitartikel die denkivürdige, sogar epochemacheiide Bedeutung von' König Eduards Zarenbesuch hervor, dec als internationale Kundgebung in Verbindung mit des Königs Bestrebungen zur Erhaltung des Völkerfriedens dar- aestellt wird. Das Blatt hofft, da beide Mächte nicht Neben- buhlcr seien, werde ihrer vereinigten Tätigkeit die Beruhigung Makedoniens gelingen.
Die deutschen Geistlichen
reisten gestern abend vom Paddington - Bahnhofe nach Ply- mouth ab, um sich an Bord dec Deutschland zu begeben. Die Mitglieder des Freundschafts-Komitees gaben ihnen das Geleit und entboten ihnen auf dem Bahnhofe em herzliches Lebewohl. Die geistlichen Herren sprachen ihre lebhafte Befriedigung über ihren Besuch aus. Hofprediger Dr. Dryander erklärte, er nehme die schönsten Erinnerungen an die unbegrenzte Gastfreundschaft dec Engländer und ihre freundschaftliche Gesinnung für Deutschland mit. Die »AimeS erklärt in einem sehr warm gehaltenen Leitartikel über den Besuch dec deutschen Pastoren, es sei zu hosten, daß sie mit angenehmen Erinnerungen in die Heimat zucuckkehcen würben. Die deutschen Gäste könnten nicht verfehlen, den Eindruck mit fortzunehmen, daß ihre Gastgeber durch fie achtungsvolle und freundliche Grüße an ihre Amtsbruder daheim zu übermitteln wünschten. Zwischen den Kirchen beider Zander beständen starke Bande; daS frühere englischeVorurteil gegen deutsche Bibelforschung sei geschwunden, §alls die deutschen geistlichen Herren lange genug verweilen Printen, würben f den Einfluß der hervorragendsten Geister ihrer Vorfahren England ebenso mächtig finden wie in Deutschland.
Frankreich und Schweden.
Dec Temps'^ bespricht den Berliner Toast des fchwe- d ifd,en Königs und sagt unter anderem: Wir fragen uns, ob für Schweben nützlich ist, |o s°-<>u>ch>>°ll der Seite Deutschlands Platz zu nehmen und sich unter den Schutz semes Schwertes zu stellen. Die dre. ftanb.no». ffien Reiche haben ein Interesse daran, sich nicht m die d'pla.n tischen Gruppierungen zu mischen, welcheEuropa unter sich verteilt haben. Es ist natürlich un
festes den Kaiser von Rußland besucht unb man darf mit Recht bemerken, daß ein ansehnlicher H^lfn
Tone zwischen dem Besuche in Rußlan u ., jonten besteht' Gerade die Verhandlungen über die Ostsee sollten die schwedische Regierung daran ermnern, tz braucht. Berlin, sondern auch Petersburg, ^sidon und Ppr ö oc^^ Offen gesagt, kümme^ sich ^an re ^^ ab^r Frankreich darum, was man in Stockholm im * » ffnkanbs und ist der Verbündete Rußlands usid^er r5 ' . ? erfüllen,
es wird beiden gegenüber seine Pflich 1 macken in
Alle für Rußland unangenehmen Han g
Paris einen schlechten Eindruck. Die Beredsastikett des
rpvrwurs, Dali VIC JlUlwnunibauiu. j-vvy Q a K
Gemeinschallsvertrages gar nicht uver die wirkliche Lage ter Verhältnisse orientiert gewesen seien.
Gegner, daß von Preußen fortgesetzt bi Seite gesetzt würden, sei unzutreffend, nur ctwaS eingehender mit den Ausicyutzberichten beschäftigt hätten, würoeu )ie sich leicht von ter Unrichligleit ihrer Behauptungen überzeugen tonnen. Der Redner gckt bann einen jal)ten> mäßigen Beweis für die unzutrefienteu Zahlen in der GrooS Ichen Broschüre und bedauert, daß ,ick» auch Herr Ulrich mchc einmal ter Mühe unterzogen baue, dies. Zahlen auf ihre Richtigkeit zu prüfen, was ihm doch Mit H'-lse ter^Akten der Kammer eine Leichtigkeit geroejen wäre. Nickt die ^-reunte der Eiienbahngr- meinschast seien die Düpierten, wie Herr Ulrich meinte, soiltern dieser selber, der alles als bare Münze hinnahm, was ln der SÄ SÄÄä
tt* toi tXÄÄ I Hä,: • « haub-ltt sich darum, beim Titel ^nd°sb°u--w°r,.
dM wurden auch von den litobeutfdy.il Staaten gtuiw id) beiorgt. fd)u(e ftatt 13 725 Mk für ^auptlebiei 16 525 J JnbtXr Dieselben müßten abrr in erster Linie vom ge^chasilichen Gk> [ebrer, sowie eine höhere Vergütung ^ur Hilfslehrer u l sicklspunkt aus beur.eilt werden. Hinfällig sei die Behauptung, ^ie Baugewerkschule zu Bu^en die Anstellung eines dritt daß die NationalliUeralen getäuscht wurden, weil mcht die ü-rrrch- Hauptlehrers und eines Gewerbelehrers zu genehmig - .
.cknitts- iifer meZnWic, sondern nur tes Stichiahr 189-1 ^ch der Gesetzgebungsaus, chuß der Zweit en zu Grunde gelegt Worten sei. Für die Staalssinan-en war das Kamm er war gestern zu einer Sitzung beyammen und b Jahr ^894 von Vorteil, denn die Absindungsjumme an die Ischästigte sich zunächst mit J)eni .Antrag, Dr, Weber betr. d Aktionäre der Ludwigsdahn war danach geringer, als bei einem Abänderung des § 226 des ^o^öeistraigesetzbuckw un ick tz, anter^^Bereckmungsrnodus. Ter Standpunkt ferner damaligen ^m Plenum seine Annahme oorzmchlagen- Dann Mmmte d« Patteisreunde sei durchaus richtig gewesen, er habe vor allem Ausschuß einer erst heute eingegangenen R^ierungsvorlage zu Sntert baß die hessischen Interessen noch mehr durch ^tr. die Entschädigung sur an M lzbrand Rau , ck- Preußens' Eisenbalinen geschädigt wurden. Betriebsuber- branb undSchw ei_ne r otla us g elallene s etz ^n
lckülle seien auch nach 1894 bei der Ludwigsbahn noch mehr bem betr. Geietz vom Jahre 1896^ soll em Armet genria)en uiio mrückg-gangen Wenn der Vertrag nicht zum Abichluß gekommen ^e Entschädigung von 20 am 2o Mk. erhöht werden Ferner märe lütte ^s nur zwei Wege gegeben, nämlich die overheNisch-n beschloß der Ausschuß, dem Getetzg.ebungsauchchutz ter Ersten Eisenbahnenluämi geblieben und die 32 Mllionen Schulden ^Smer vorzuschlagen,demnächst zu einer g eme t n m en °
Ä Nebenbahnen hätten getilgt werdeii muyen ^ter anderstes behufs Be,prechung über die Wayirecyrs
wären die hessischen Lahnen selbständig bestehen. Sieben. un^ L 0 r ( a g e zusammenzukommen.
und^ten süddeutschen Bundessteaien zum Ausbruch ^kommen eine dringende Anfrage der Abg. Leun u. Gew betr. die d^r auch Hessen schwer geschädigt hätte. . Trotz der auch von F.Krfo r ge k a ss e für die Beamten der..Landaemei d'S Redners Partei anerkannten Mängel sei biejelbe fcute nod) Kcn und weiteren Ko mm u n a l v erb and e ftnl- auf den Vertrag. Aian sehne sich auch in WurtteM- Einer Mitteilung der Lantesveriicherungsanstelt Grotzherzog ’hcr(? unx fttaten nach einer solchen Gemeinschaft. Der Redner Hessen zufolge gelten P o liz e id ien e r, 8'lurlchutzen wei?t schließlich iwch auf die eigentümliche Berichter^ttung in Gemeinde-Einnehmer als Beamte unb 1
S iHiaftemteratiidcn blättern über bie (suenbabntebatte bw. ® Jnvalidenveriicherungsgesetzes vom
Tte Mme^TlNtung und ter „Volksfreund" hätten u. a. ^Mi699 mit Inkraftsetzung des rmbrizierten
die wickstiae A"ußerung des Fmanzminifters, datz er, wenn er Anwartsck-aft auf Invaliden- und Altersrente. ^nQ^ah9C-^
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Math? bal - ucben feinen Mangeln dem Lande seh- ^KZrstellung dieser Angelegenhert bitten w.r d.e Ans- Urteile aebradi lmbe. , I fübrung dieser Vorlage zu siitieren.
» lth"nwL-t sich gegen ---schieden^AusEH-E-n । ---------------------
hp= Vorredners Auch von Parteifreunden desfelben sei offiziell -Zx-ZBWZW
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öaB mir stets auf bic SÄ’Wtt Ä «öHnet Mei- w-hltAig.
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die Broschiire des Eisenbayndireltors a. D. Groos. Dieselbe bafiere ausführlich darin abgedruckt. wurderj oder nicht auf einseitigen Grundlagen und wiederhole nur langft beianme gemeinen froh, wenn er feine Reden gehalten habe, unc» s Dinge Energische Venoahrung müsse er einlegen gegen den würde ihm geradezu entfetzlich fern, [ie naajljei nochmals lef.n Bvnvurf, daß die Ätationalliberalen 1896 bei Beratung des zu müssen. (Große Heiterkeit und Beifall.)
- ■■ ■■ v die wirkliche Lage ter I Nachdem Abg. Pennrich noch einmal oie . ,,
Auch die Behauptung ter Schnellzugsstation in Bingen berührt und von der -negierung ' '» Wünsche Hessens bei eine Erklärung zu der Bestimmung des Art. 18 des -Ver krag es Wenn die Herren sich verlangt hat, hebt Abg. Leun hervor, daß ein aus Amerita ‘ zu ihm herübergekommener Verwandter bei einem ^^r gl eich zwi- „ schen den französischen, amerikanischen und deutschen Bahnen ausdrücklich die Sauberkeit und Ordnung auf den preußischen Bahnen
Regierung nunmehr im Besitze dec neuesten britischen Vor- den Personenbahnhof Garbenteich an seiner jetzchen Stelle zu beschlüge bezüglich der mazedonischen Frage; sie bilden eine lassen, sowie um Errichtung einiger neuen Haltestellen rm Kreise Erwiderung auf das Jswolskysche Gegenprojekt, mit dem die ^bg. Dr. David polemisiert eingehend gegen den Abg. Dr. russische Negierung die April-Note des Staatssekretärs Grey Osann. Derselbe klage über die Berichterstattung in der sozial- beantwortete. Die neueste englische Note stellt in politischer demokratischen Presse, aber auch die in den nationallibcralcn Hinsicht kein- neuen Gesichtspunkt- auf und regt lediglich ge- Blättern sei nichttbeffer gewesen wie Redner durch Zitieren eines ;r; < c;, xiz> Hrr Darmstadter Bmttes dartut. Die weggelayene Aeutzerung des
iviffe Modisikationen dec rufsischen Vorschläge und die ^inan5miuifter§ je{ auch gar nicht wichtig gewesen. Wichtiger lueitcnmg einiger Punkte an, über die beide Regierungen m fei, daß auch der Finanzminister die Angaben der Broschüre^ der Hauptsache bereits einig sind. Es wird betont, daß die als den tatsächlichen Verhältnissen entspreck-end bezeichnete. Dec
Ergebnisse der Verhandlungen, die in den letzten Wochen Redner gebraucht bei seinen weiteren Ausführungen den Aus- r. T 11 , , . rx-. . i-, druck ,,Raubvertraa und wird dafür vom Vizepräsidenten Kohler
zwifchen den beiden Regierungen gepflogen wurden, bie ^^bnung" gerufen. Redner meint dann, man sollte doch Schwierigkeiten m gewlfsen Punkten beseitigten und bie beiden Wappen an den Eisenbahnwagen zu einem verschmelzen, daß sie ein völliges Einvernehmen in naher Zilkunft wahr- vielleicht zu einem großen Adler, der einen kleinen schreienden scheinlich machen. Als nächster Schritt sei eine Antwort Löwen in den Fängen hält (Heiterkeit) Am meisten bei dein /rtnnrfpn Wi.» Grh Gemeinichaftsvertrag lei zu bedauern, daß er die endliche Durch-
Rußlands auf die britische Note zu erivarten. W e sch e ^rung der Reick>seisenbahngemeinschaft sehr erschwere. Ter Ab- Eceignisse im emzelnen gestalten werden, lasse sich zurzeit schfuß einer süddeutschen Eisenbahngemeinschaft wäre entschieden nicht mit Bestimmtheit sagen, doch sei die 9iachricht, daß gesunder gewesen. Die Meinung des Abg. Leun, daß die Ein- wahrfch-inlich ein mlernatwnaler maz-danifcher Kangrest statt, richtungen der preußischen Bahnen gut feien treffe nur für dm Durchgangsverkehr zu und nur für die höheren Klassen. Der ^b.tn uudegrundet. arme Mann, der vierte Klasse fahre, müsse viel Zeit verschwenden
- T. „ ■ —" und oft Tage>bei längeren Reisen opfern, während der Reiche
tzessi che Zweite Kammer. in Blitz- und Schnellzügen flott dahinfahre. Die Gerechtigkeit
Tnriiiftabt 2 ^unt verlange, daß auch die 4. Wagenklasse in die Schnellzüge ernge- or werde. Zum Schluß tritt der Redner noch eingehend für
Am Mmistertisch: Finaitzmuiister Guau th, Ministerialrat Revision des Gemeinschaftsvertrages ein.
Süffert, später Staatsininister Ewald Finailzminister Gnauth widerlegt zunächst einige Ausfilh-
Nach Erussn-ung ter Sitzung um 10 Uhr durch den ^e^ rungen Davids. Derselbe habe seine Forderung auf Revision Präsidenten Köhler weist i>a§ $jau§ den zur vorläufigen Be- te^ V^trages damit begrüntet, daß die in ter Groosschen Bro- ratung gestellten Antrag der Aogg. ^r. W eber und Gen, betr. enthaltenen Behauptungen nicht widerlegt, sondern als
die Abänderung oes Art. 226 des Polizeistrafgeietzouches und verkannt worden seien und habe dann gesagt, es sei glcich-
bie Vorstellung ter (tecuiten Horchheyn, Weinsheim, Wiev- ob bie Axaschüre etwas neues enthalte oder nicht. Das
Lppenheun, Heppenheim a. d. W. und Offstein, betr. die Neben- . - x^schieden ein falscher Standpunkt. Eine Revision tes Ver- bahnstrecke Wornis—Offstein—Landesgrenze (tes^^Antrag über-1 ^^es, wie sie der Vorredner verlangte, könne sich nur auf neue Tatsachen gründen, z. B. darauf, ob man sich beim Abschluß des Vertrages der Konkurrenziierung der hessischen Ludwigsbahn bewußt gewesen sei oder dergleichen. Der Mmister führt weiter aus, es sei nicht richtig, daß er die Behauptungen der Broschüre als Tatsache anerkannt habe. Man habe sehr wohl gewußt, daß die Ludwigsbahn konkurrenziiert wurde. LI- - < > / . --- - l. L < f 4. RI AiVxAV» MIMjl


