Ausgabe 
5.3.1908 Erstes Blatt
 
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Ar schliche NachreehLen^

Jsraettttsche ü

gemeiiwe.

werden:

Rm.

12 cm Durchm.

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Eichen- Nadel-

steigert '162

155

ca. 32

69

368

14

216

erlegen. ,

sc. Kassel, 4. März. Im Schnellzuge Sangerhausen-Kastel tourbe vor einigen Tagen ein Knabe von 3 bis 4 Jahren ge­sunden, der weder seinen Namen noch seine Wohnung angeben konnte. Er wurde hier in Obhut gebracht, wo er sich noch be- sindet. Von den 11 aus der Rettungsanstalt Rengshausen entflohenen Zöglingen sind bis jetzt 10 wieder eingcfangen worden.

-Prügel;

Nadel- ;

Buchen-Stock;

Eichen-Stock;

Kaufliebhaber wollen sich an den Forstgartenausseher Heinrich Dörmer wenden. d»/s

Gießen, den 3. März 1908.

Der Direktor des Forstinstituts.

D r. Lest.

einem Fuhrwerk über fahren, so daß ihm ein Bein ab­genommen werden mußte. Gestern ist er seinen Verletzungen

Israelitische R-llginisgefellschaft.

Gottesdienst.

Sabbalieier am 7. März 1908:

Freitag abend 5.50 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabbat-Ausgang 7.05 Uhr.

Wochengoltesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 8.00 Uhr.

ds auZgejühit 'vchslen grttsg möeten Züch^ der Land, l'str Kartchi. ^eit gegeben, str, Gerste, zu erhalten, etrcibe drängt, ldwirte sollten ur Beschaffung d sich an dies!

Holzvevstsigsrung Winnerod.

Mittwoch den Bl. März

sollen in deir Distrikten Neuhof und Petersgrund ver-

angesehen. -

Tokio, 5. März. Japan bat wegen der Beschtagnalnn^ d.s Dampfers Tatsumaru Iwedev ein Ultimatum an China gerichtet, noch Drohungen ausgesprochen. Cs hofft auf den guten Willen Chinas, ihm ausreichende Genugtuung zu geben. Als solche kom­men >dn'e Bitte um Entschuldigung, die Rückgabe des Dampfers- und ausreichende Schadenersatzleistung in Betracht.

®tunCt]ll

'No in, 5. März. Wie nunmehr feststeht, wird Kaiser Wilhelm erst auf der Rückreise von Corsu eine Begegnung 51 in i t König Victor E m a nuel haben.

t New-Hort, 5. März. Venezuela verweigert nach I verschiedenen Winkelzügen endgültig die Anerkennung des

S ch i e d s g e r r ch t 2 über die Ansprüche der Asphalt-Gesellschaft und anderer anierikauijcher Bürger. Der Kongreß wird über die Schritte, die nunmehr zu unternehmen sind, entscheiden.

Shanghai, 5. März. Die Beziehungen Japans und Chinas werden für sehr gespannt gehalten. Es Hechts Japan werde die Tampferbeschlagnahme als caius belli <ni>. sehen, wenn die Rückgabe,-LeS Schiffes nicht baldigst erfolge.

Tokio, 5. Marz. Die Antwort Chinas an Japan wegen der Note über bie Beschlagnahme des Dampfers Tariumaru, die die Bitte um Entschuldigung und das 2kr* sprechen der Ersatzleistung enthält, wird hier als ungenügend

Gottesdienst in der L^mgoge (Südanlage).

Samstag den 7. Ai ä r z 1908:

Vorabend 6.00 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterkläruug.

Sabbalausgaug 7.05 Uhr.

GerrchtssaesL.

-ad. Darmstadt, 4. Ntärz. Wegen falscher Anschul- diguug steht Georg Schmidt HL von Langen unter Anklage, da er den Forstmeister Klump daselbst wider besseres Wissen an- zeigte, daß er sich strafbarer Handlungen durch Verletzung seiner Amtspflicht schuldig gemacht habe. Schmidt wird zu 6 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Wegen Miß­handlung von Streikbrechern stehen die Schreiner Alois W a l d s a cks und Matthias Zimmer m a n n aus Isenburg unter Anklage, weil sie am 21. November vor. Js. zwei Arbeitswillige schwer verletzt haben. Die ihnen vom Schöffengericht Offenbach zudiklierte Strafe von 3, resp. 2 Monaten Gefängnis verbleibt thnen auch in der heutigen Berufungsverhandlung.

Berlin, 4. März. Ter Redakteur des anarchistischen Blattes .DerRevolutionär",Tapezierer Erich 91 eugcbaucr, ist heute von der ersten Strafkammer des Landgerichts Berlin I ^d?"<^leidigung mehrerer Beamten der polttischen Polizei zu -00 Mark Geldstrafe ev. 20 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Der Staatsanwalt hatte sechs Wochen Gefängnis be­antragt. Der Angeklagte, der sich wegen anarchistischer Umtriebe m Mannheim in Haft befindet, war vom Gericht vom persönlichen Erscheinen entbunden worden.

re- Einvinteressantc mcdizinischeStreitfrage.

bekannter Münchener Spezialarzt hatte aus dem Körper eines Patienten bei einer Operation zwei abnorm große Merensteine enttenit. Ter Arzt wollte diese aus wissenschaftlichem Interesse stlr ,ul) behallen, dec Patient dagegen machte sein Eigentums- JW an den Steinen geltend. Dieses Vorgehen veranlaßte iein ursprüngliches Operationshonorar von 400 auf ow Mark zu erhöhen, indem er erklärte, er habe nur deshalb eiue^o niedrige Liquidation gestellt, weil er annahm, er dürfe ow Steine für sich behalten. nachdem er sich in dieser An-

Berlin b15 ,^°>s h.n ku-le. 8, V*»» ki 0110 U11 q 5 5 nb' bag da- lle- ;,berßanb. Neabe bann ^zug beiten 3nbro. Äultm, ie 8U Züchten, e Neuzüchtung betau hat tIt

Gestorben: Herr Konrad Mankel in Wetzlar. Herr Julius Boseck, Postagent in Hirzenhain. Herr Johannes Kalten­schnee II. in Büdingen. Herr Jakob Schmidt III.. in Oberbiel. Herr Ludwig Ruppel III., Hutmacher, in Nidda. ~ -perv Andreas Michel in Wetzlar. Frau Elise Töll Witwe, geb. Blum, in Schlitz. Frau Juliane Frank in Butzbach. Frau Clara Moll, geb. Lutz, in Wetzlar. Herr Großh. Notar i. P. Justizrat Friedrich Keller in Butzbach. Herr Prof. Dr. AloyS a.enk, Großh. Oberlehrer i. P., in Mainz. Frau llonrad Decher Witwe, geb. Hinkel, in Schlitz. Frau Berta Tuncker, geb. Ernst, in Mar­burg a. d. L. Herr Gemeindevorsteher a. D. Otto Grün I. in Tiefenbach. Theodor Herbst in Wahlen.

GZiigesauHL.

(Für Form und Inhalt aller nmer dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Im Jahre 1907 fand die Feldbereinigung in Borsdorf bet N-idda ihren Abschluß. Chaussee hatte Borsdorf vor der Bereini­gung weder nach Ober-Widdersheim noch nach Bad-Salzhausen! und Geiß-Nidda. Ter Feldweg ging sehr schlecht und man hoffte, daß bei der Bereinigung bessere und möglichst grade Wege nach den Nachbarorten angelegt würden. Aber weit gefehlt Wer den Zustand des jetzigen Weges nacp Gntz-Nibba und Bad-Salz­hausen ansieht, könnte glauben, wir lebten imi 16. und nicht im ~ ' Es wäre dringend zu wünichen, daß sich

Buchen-Schellh.; ca. 435 Rm. Nadel-Stock, Buchen-Reifer,

lickstmg galanter Beziehungen, die der Herr zu einer Verkäuferin unterhalte, drohte oder 5000 Mark Schweigegeld als einmalige I Abfindungssumme forderte. Beim Abholen der bestellten Antwort auf der Post wurde die Frau eines Sprachlehrers aus Rußland verhaftet und nach der Haussuckning auch ihr Mann selbst, der aus Not und nntep dem Einfluß seiner Frau gehandelt haben will.

In Essen a. d. Ruhr Übersielen zwei Nöänncr den Juwe­lier Fische im Laden, streuten ihm Pfeffer in bie Augen, raubten zahlreiche Golbsaclfen und flüchteten sich bann.

Ter Gasthofbesitzer Bangert in Ho h en kirche n wurde wäh­rend eines Streites von seinem Dienstmädchen in den Arm gebissen. Die Wunde war derart, datz Blutver­giftung eintrat und Bangert nach zwei Tagen verstarb.

Ter Berliner Landgerichtsdirektor Leonhardt

LarnilienNachrichten.

Verlobt: Frl. Emilie Kölsch m Heuchelheim i. d. W. mit Herrn Karl Lnst m Nidda. Frl. Else Malkmus mit Herrn Hermann Bergheimer, Großh. Gerichlsassessor, in Alsfeld i. H. Frl. Marie Kromm mit Herrn Hermann Duchardt in Schotten.

Natur- und i Vortrag üto ;

. W. Schmidi | oattioa 5uh> agenbe sühit! inen elekliiss | t, so ueilitii derailiger 1 isolierte ämn j ist die AblcMi j : Nichtleiter V \ Umstände,M eben. Als soli idioaktiver atmosphäriM ui haben, truß !

und Geilel b [Dünnten einen negativ geinte Hk wurde radio- ein Traht, der ' gewesen wat. in. Tas Ep edensien Stellen i anation nachgv! ist nur geringen ii. Es nun; als» geführt werte, iantumwnerp t. Tiese ber eit Erdboden.

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verübte Selbst mord. __________

Mär!te7

Stück Fichten-Stangcn von 11

kc. Franksurt a. M., 5. Aiärz. (Telegr. Orig.-Bericht des 8 19 spstm.,

150 Stück Mch.°n-R°is-St°ng°.r nut 1,50 Atm,

1 Bullen 0 aus Oesterreich, 48 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, i0 --öohnenNangen.

914 Kälber, 121 Schafe und Hämmcl, 1504 Schweine, 11 Ziegen, Zusammenkunft: 9* I Uhr auf der Kreisstraße Winnerod^

6 Ziegenlämmer, 16 Schastämmer. Bezahlt wurde für Reinhardshain, oberhalb des Jgclsteiches. Die Fichteli-

®Ä,tgMi4t:3. cWi.Ä 62-66 ffllt? Sulkn- ftangm roerflen zuerst nerst°ig°rl. ___»L

i M « LH Holzverkauf.

f. r>nn| on00 Mk Kälber l.Qual. 9294 Pfg., Lebendgewicht * - , .

54-56 Pfa 2 Qualität 76-84 Pfg., Lebendgewicht 44 -49 Pfg., Im akademischen Forftgarte.r liegen folgende Brenn- Schlachtgew. 60-65 Pfg.: Schafe: l.Qual. Schlachlgew. 80 bis Hölzer zum Verkauf:

82 Pfg., 2. Qual. 7274 Pfg. Schweine: 1. Qual. 5859 Pf., Scheiter: 2,6 Rm. Eiche, 0,9 Rm. Kiefer, MÄk'L' «'«ipp-l: 4,3 Rm. Eiche, 0,2 Rm. Fichte, 1,2 Rm.

mbu rg n, 4. März. Frachtmarkt. Durch- Reisig: 184 Wellen Eiche, 202 Wellen Fichte, 40

schnittspreis pro Nialter. 'Roter Weiten (liassaulscher) 17,50 Alk., Wollen Kiefer, 10 Wellen Ände, iveißer Weizen 00,00 Alk., Korn 14,40 Ack., Gerste 11,00 Hafer! Stöcke' 2 Nm dichte

8.00 Alk., Erbsen 0,00 Dtk., Kartoffeln 6^00JlUt. I Öioac. - Zlcyie.,

^urb^e^t9 «J bem9einer anderen

Lisenstetnbcrgwerk Grube Luhse, zwischen Ilsdorf unb (S>roü=- L ।n g e« * [0 ? ? en Aus Clev eland (Ohio) wird Eichen, fanden zwar keine Arbetterentlasfungen statt, aber 4. März gemeldet: In einer öffentlichen Schule der auch hier wurde eine Lohnreduzierung von 2,20 Mk. auf hiesigen Vorstadt Collingwood brach eine Feuersbrunst aus, 180 Mk., bezw. von 2,40 Mk. auf 2 Mk. verfügt. die infolge Ueberhitzens eines Ofens entstanden war und in. . .

A Aus dem Vogelsberg, 4. März. Die Stare, wenigen Minuten das ganze Schulhaus in einen dichten , , c?fuct «setrervrenn.

die schon Mitte Februar zu uns zurückgekehrt unb dauu Qualm hüllte, durch den unter den tu dem Hause befindl^>en MZ,'

leinen uoserer Zug. und Str.choogel. Das eroige Subcl. Sin -r[^S8bGrigUiat-DrahtM-lvUNS-«.

w-tt-r des Februar mag sic zuruckgchalten haben. Auf -menBrandausbrüche fiel das erste Stockwerk zusammenL'in®« »m ärimTAS'«t irüh°» Lenz läßt diese Erschemung m «>« ^8*1»««-««^ Unb »a«Irei4e «Über fllyte« in einen

schließen. raum. Es sind sehr viele -Schulkinder umgerom- Bern, 5. März. Tie Berner Eisenbahn-Gesellschaft bc-

Brauer schwend, 3. März. Ter Firnm A. Hoevels m en> von denen viele deutsche 'Namen tragen. Die r^ß die Arbeiten im Tunnel Goppenstein wieder auf-

m Lauterbach wurde vom» hessischen Finanzministerium bte lmi)ei» ^hiber sind meist im Alter von 9 bis 12 Jahren. Aus den zunehmen. Gegen die Lalvinengefahr werden Vorsichtsmaßregeln

rufliche Erlaubnis zum Lo ko mo t ivenbe trieb auf bet tn ^uummern wurden bereits 146 Leichen geborgen. Es getrosten. Die Belvohner von Goppenstein wohnen unb schlascn

anferer Gemarkung zwifchen ihren -Lteinbruchen angelegten ^Erclitet, daß noch viel mehr Kinder umge- seit der Katastrophe aus Furcht vor Lawinen in den Kellern. Schmulspurbahn ertellt. Tue nahereti Bestimmungen über den ' Z. - luflC1I der in der Panik alsbald Salzburg, 5. März. Der hiesige F r a ue n ar z t Nie-

Betrieb hat das Kreisamt m Alsfeld zu treffen kommen |inb njeii oteje tuegen oct m D u bcibo fei: ist flüchtig geworden, weil gegen ihn em Stras-

" Schotten, 4. Marz. Zu dem Bericht ui Nr. o2 über gesperrten Ausgange ^ine ^0011^11 TMtDJT, 0 11 Dc^a^ren wegen Verbrechens gegen bad leimcnbc Leben, Notzucht die bevorstehende Feier des sünfzigiahrigen Dienistubilaums^von Rauch und das H-euer iNv ^ete zu gelanmn. Zwei -eh-I Bedrohung eingeleitet wordm ist.

Geh. Regierungsrat S chön f elb wirb uns von sehr geschätzter r e r inn e n und der S ch u l b ie n er ve r b r a n n t en eben- Fünfrirchen 5 März. In Pctarda kam es nachts'

Eeile mitgeteilt, baß ein deftinimtes Programui zu der für den falls. Die meisten Opfer der Katastrophe wurden am Aus- einer Gendarmerie-Patrouilse unb betrunkenen

3. Wat vorgesehenen Feier nod) nicht ausgestellt ist. Insbesondere gange des Schulgebäudes erstickt aufges-unden wo die Ret- ^^'n welche durch die Gendarmen vergeblich zur Ruhe. ,s! über di-Kostenhohc, die Miiwirkung einet auswärtigen; ffllufrt suchcndeu Sinder in großen hauen stürzten. tZe» mW in Zusammenswß. T e

' -- Odenhausen a. d. Lahn, 3. März. Die alten zerreißende Szenen ab. große ^5^)1 Kinder wurde Bauern erschossen und mehrere verwundet wurden. Ä.« ttfS SF$Ä 'S. S?« <W& U «* - "s -.» .....-

s&Sä» »fei»?skäsäss,s:I reppe^ /baden Ku§cntschwssen griffen die Buschen mütig an derunb ^aben|

zur Selbsthilfe und backten ihre Kreppel selbst. Ob^sie so znm Zeichen der Trauer geschlossen.

ungalant waren, den Dorfschönen den Mitgenuß der Kreppel | Kleine Tageschrornt.

zu versagen, darüber schweigt des Berichterstatters Höflich-1 Der Mord an der kleinen Miehlke in C harlo ttenb u r g

1 a ' dürfte kaum eine gerichtliche Sühne finden, da der Arbeitsbursche

\.rnnf flirt n M 4 Märr Die Kriminalpolizei Kurt Keller, der die Tat vollführte, allem Anschein nach geisteskrank

lahrigen Techniker Robert Reil aus Baden-Baden, der aus Unbekannter klopfte Nachts den Wirt voistRoten Hause"

Grund eines gesälschten Wechsels einen Motorwagen von 6ei ^jrc> f i g f im Saallreisee heraus. Als der Wirt den Laben 12000 Mk. Wert zu erschwindeln versuchte. öffnete, wurde er loyoit durch zwei Flintenschüsse getötet. Am

sc. Hanau, 4. )Närz. Wie man hört, kommt anstelle des I Tatorte fand man <inen Zettel, der befagte, daß noch andere ein 166. Regiments, das in die Reichslande verlegt wird, bas Lei gleiches Schicksal haben sollten.

der bevorstehenden Armeevermehrung für das 18. ArmeekorpsI In München ist ein neuer Erpt essun gsversuch vorgesehene Jägerbataillon hierher in Garnison. i vorgekommen. Eine iMschL^sunge Talne übergab einem wohl- Wiesbaden, 3. März. Am vorigen Freitag wurde der habenden Herrn,auf osscner Straße einen mit MaschäiemchRft ge- Pionier-Oberstleutnant z. D. J lgner in der Launusstraße von fertigten Brief, in dem ein angeblicher Tütckktiv mit Blelröffcnt-

hcrfTnflmert Jahr der Verlust an Pferden sehr groß war (261 nähme getäuscht hatte, -chchne ev v« nach der ärztlichen Tax- Ägt), wurden nicht mehr als zwei Prozent vrdnung zulastige Hochfstumme fuv srnne Bemuhungen Wie K^mienhoÄ^Dcks beweist, daß her Verein finanziell gut Rechtsanwalt Dr. Th. Erlanger der Diunch Med. Woche mit- H J ben Landwirten aus der Umgegend nickst genug teilt, hat.nunmelw ebenfo wie das Landgeruht auch das Obe^ mmoblen werden kann, beizutreten. Im verfwstenen Jahr traten ^idesgcrtckft München dem Arzte an den. aus dem Wrper feines rin WitnTiphpr ein Patienten entfernten Nierensteinen keinerlei Rechte zugestanden, ^cr-

-O bticnrod 4" März. Mit der hiesigen Feldbe- artige Steine wie überhaupt alle durch Operation aus oder reiniflung geht es rüstig vorwärts. Am 28. Februar wur- vom mensckstichen Körper entfernten -Lede find nach geltendem m di? TEnagearbeiten üt drei Losen vergeben. Das erste Recht l^rrenlose Sachen. An dm em steht dem Patienten, aus S Peter Schepp von Burkhards selben, das zweite besten Körper fie entremt wurbeii ein bevorrechtigtes Aneig-

d KiÄach unb bas britte Los PH. Launspach tronlier. Tas nimgsrecht zu (8 958,bes B. G. B.), ähnlich wieKgd- Änfahren ber Röhren hat Karl Kinzebach von hier übernommen, eigeiitumer an dein in seinem ^agbrevier befindlichen Wilde. Mit den Arbeiten sott nächste Woche begonnen werben; fu3 Durch Ausübung dieses Aneignungsvechte-, wird Der Patient <> 1 Avril ds Js beendigt sein. Eigentümer der vorher herrenloseii Sack-e. Eme Aneignung

e Friedbergs. März.' Der Fastnachtsdienstag und des Arztes gegen oder ohne den Willen des Patienten ist des- k c; n1trf,yhpr «RfprhentftrTt iteaen binter un§ Am halb ungesetzlich. Ter Arzt darf unter gewissen Umstanden

bannt biegma^ aud^ber ^reröemartt liegen owter unö. ursprünglich gestellte Liquibation abänbem. Als solchen

Aschermittwoch, also heute, fand der SchwEmarkt und I Umftanb lic& ba§ Gerüst gelten, daß der Arzt bet Stellung Hamit verbunden ein starker Markt in lanowirtfcyasllicyen . ^on der Annahme ausgegangen war, er dürse

iitafdjinen und Geräten, Luxuswagen rc. statt. Em er» I Nicrensteine ihres wifsenschastlickstn Wertes halber bel)al- ifeblicher Teil der Kaiserstraße war mit alledem bebeert. hen. Endlich ließ das Gericht zu, daß der Arzt die nach der ^as unvermeidliche Karussell bildete den Abschluß. Dreh- ärztlichen Gebührcnordnung vom 17. Oktober 1901 zulässigen rnoelmcinner, Musikbanden durchziehen die Stadt, die sonst Höchstgcbühren in Aiisatz brachte, obwohl im Prozeß fest- n Bezug auf Reinlichkeit allen Städten der Provinz als g«lt wurde, daß der Pattent m fast ärMrchen Verhalwisfen

Vrövn-J cvutp. sind hie Spuren der Fast- lebt und ihm sogar das Arvienrecht erteilt wurde. Die grofee IIUUIVH .... ....

Nf->rh^unh Sck veinemarttes allerbinas ^roch Verantwortlichkttt des Arztes bei dieser Operalwn unb feineJahrhundert. Es wäre bringend zu wünschen, baß sich lacht, des Pserde und' . h vrinaen Geschicklichkeit, burch bie er dem Patienten das Leben bie vüw besser die Provinzialbehörde solchen Altertums-

sehr bemerklich, aber schon regen flch^die Besen unb dringen I rettete, rechtfettigen, abgesehen von biefen Vermögetisverhrlt- aram einmal anfäme unb geordnete Wege geschaffen würden. Man alles wieder in die alte gewoHute Ordnung. Eme Afcher- \ Een, den Ansatz der Hochstgebühr. j ja den Chinesen unb den Wilben in Afrika Kultur auf, mitlwochsttmmung beherrscht do chdas Straßenbild und die 7...- --- - ,- warum soll man nicht ein wohlhabendes Bauerndorf mitten in

dienen der guten Bürger. Dem soliden Friedberg droht VrrNTrscpLes. jDentschland angehen, sich dem Fortschritt und Verkehr anzn-

sür die Stadt und für manchen der Bürger ein empfindlicher * Feuersbrünste. Ein verhängnisvoller Brand ist schließen? Sean Hänser, Bad-Salzhausen.

-Irach. Eine hiesige Möbelfabrik ist feit Samstag I her Nacht vom Dienstag auf Mittwoch in den dem tech- in Zahlungsschwierigkeiten. Die Sanitätsräte begutachten nischen Betriebe dienenden Räumen des Badischen Landes- ven Fall. Wie die Diagnose der Herren ausfallen wird, tntt I ßoten in Karlsruhe ausgebrochen. Im Sehersaale war vohl in den nächsten Tagen in die Erscheinung. Hoffentlich Feuer ausgekommen. Durch die zur Bekämpfung des jällt alles zum Guten aus und der Stadt Friedberg bleibt l Feuers erforderlichen großen Wassermassen haben die Ma- -as Unternehmen erhalten und damit eine Anzahl verhei-1 schinenräume schwer gelitten. Im Dachraum des Hauses cateter Beamter und geschickter tüchtiger Arbeiter. besaiiü sich ein Antiquariat der Liebermannschen Buchhand- § Mücke, 4. Marz. Auf dem bedeutenden Eisen stein- (ung von ca. 300 000 Bänden im ungefähren Wert von bcrgwerk Mücke-Ilsdorf hat bie schlechte Lage der 100000 Mark, das ein Raub der Flammen wurde. Infolge Liseninbustriv Veranlassung zu Arbeiterentlassungen des Brandes stürzte die Decke ein. Fünf Personen - Bon 96 Arbeitern wurden wurden unter den Trümmern verschüttet, von denen