cr
Wetter
o
S
ev
R
4.3 ।
Nebel
1,8
4,4
Höchste Temperatur Niedrigste
1,4 • C.
2.
2.
3.
98
1U0
96
2«
9«
7»
2
2
2
TaglohnerS Friedr. Delp I I. von Webern wurde am 24. Nov. bas Konkiirsverkahren eröffnet. Rechtsanwalt Tr. Eckhard in Steinheim wiirde zum Koickiiisvevwaller ernannt. Konkurs- 'ordrrungen sind bis giun 14. Dez. bei dem Amlsgerickt Stein« beim ansumclbcn. — lieber das Vermögen des Kau'manns Heinr.
r l t; e t von Ober-Eichbach ivurde am 23. Nov. das Kon- kursverkahrcii eröffnet. Bürqermeisier F r i h e l m Ober-Eschbach ivurde zum Konkursverwalter ernannt. KonkurSiorderungen sind big zum 15. Tez. bei dem Amtsgericht Vilbel anzumelden.
— Im heutigen Anzeigenteil unseres Blattes macht die Mitteldeutsche E r e d i l b a n k, Filiale Gießen be- kaunt, daff Jnlereffenteu ihre P o st k a r l e n - S ch e ck i o r m u- l a r e zur Ber'ügung stehen. An den Kassen der Baut werden hniorinaiioncn über deren Verwendung gerne erteilt.
— Die Frachtsätze t u r K o h l e » a ui dem Rhein vom Ruhrgebicle ab, die au< 9 Pfg. per Zentner genießen waren, ind bei dem ftcigcnbcn Wasser aus 6 bis 6*/, Pfg. zurück- gegangen.
am 1. bis ° 1. ,,
r>atiöcL
— Konkurse in H es, en. lieber das Vermögen des Gastwirtes Wilhelm Schä'er IX. in Sprendlingen wurde am 14. Nov. das Konlursver'ahren eröffnet. Gerichlstaxalor Friedr. Küster zu Laugen wurde zum Koukursverivalter ernannt. Kou- kurssordertlngen sind bis zum 5. 2e$. bei dem Amtsgericht Laugen anzumelden. — lieber das Vermögen des unbekannt wo abwesenden (inzwischen verstorbenen) Aktuars Wilhelm Molker von Schollen wurde am 19. Nov das Konkursverfahren eröffnet. RechlSanwall Zimmer m Schotten wurde zum Konkursvei- ivaliet ernannt. Konkurssorderungeu sind bis zum 18. Dez. bei dem Amtsgericht Schollen anzumelden. — lieber das Vermögen des
dum ©rubeunglüd auf Rabboö.
Von den fchwerveriepten x^ig.eaieii ist ium eines gestorben; der Zustand einiger der übrigen 21 Schwerverletzten ist derart, daff man fürchtet, das Unglück roetbe noch weitere Opfer fordern. Die vom Landtagsabgeordneten L e i n e r t benannten Zeugen sind in den letzten Tagen sämtlich eidlich vernommen worden, darunter auch der Bergarbeiter Lewandowski, der als Mitglied der Arbeitevordlmng vor dem Prinzen Eitel Friedrich erschienert war.
Tas Gemeindelolleg von Nürnberg erhöhte die vom Magistrat bewilligte Spende von tausend auf fünftausend Mark.
Gicßcucr Wcttcrvieust.
Voraussichtliche Witterung rür vcüeu am Freitag bcn 4. Dezember: Trüb und neblig. Temperatur wie heule. Keine erhebticheil Niederschläge. Veränderliche Winde.
Micteoioiogtsttre ^eoun$^$uiigeii
Der Station Gieße».
Dezember ।
1908
Briefkasten der Uedaktion.
(Auonyme Tlusragen bletbcn unberuasichttgt.)
M. vrenuStggsabg. Lunt ist Raissyudüus m kliosloa i. M. .... ........... ।
2. Dez. = +
2- „ = -
Markte.
fc. Frankfurk a. M., 3. Dez (Tetegr. Orig. - Bericht deS ^Gieff. Anz.".) Amtliche Slolierrmgeu der heutigen Viel, m arkt- preise. Zum Vertause ftanben: 30 Ochsen, 6 aus Oesterreich 4 Bullen, 0 aus Oeiterreich, 82 Hube, Fersen, Stiere und Rinder, 831 Halber, 2v7 Schaie und Hammel, 891 Schweine, 00 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 00 SchaÜämmer. Bezahlt wurden iür 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1. Qualität 80 -00 Alk., 2. Qualität 73—74 Mk., 3. Qualität 60—03 Mk.; Bullen: 1. Qual. 66—68, 2. Qual. 62—64; Hübe 1. Qualität 68-70 Mk., 2. Qual. 60—62 -Mk., 3. Qual. 48—50 Mk., 4. Qual. 00—00 Akk., b. Qual. 00—00 Akk. Bezahlt wurden für das Pfund Schlachtgewicht : Kälber 1. Qualität 92 bis 95 Big., Lebendgewicht 55—56 Psg., 2. Qualität 82-90 Psg., Lebendgeivicht 48 - 52 Pfg., Schlachtgeiv 70-00 Psg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 70 bis 72 Pfg., 2. Qual. 50—54 Pfg. Schweine: 1. Qual. 71—72 Pf., Lebendgewicht 56,5—00 Pf, 2. Qual. 69—70 P'., Lebendgeivicht 55,5- 56,5 Pfg., 3. Qu al. 65—00 Pfg., Lebendgeivicht 00- 00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, Ueberftanö unbedeuie.id.
757,6 -0,6
Verschulden, sondern auch das ihrer Angestellten zu vertreten habe. Die Beklagte bestreitet zwar, daff der mit der Führung der Auwrnobildroschke vertrante Chauffeur die im Vcrlehr er- vrderliche Sorgfalt'auffer acht gelassen habe. Tie Fahrlässigkeit des Chauffeurs erhelle jedoch, schon daraus, daff er auf 5—6 Meter Entfernung oas Äuwuwbil nicht hade zum Stehen bringen können. Wenn die Beleuchtung der Chaussee so schlecht gewesen sei, daß cr den Sandhaufen in dieser Entfernung nickst habe erkennen können, so hätte er langsamer fahren müssen, da er damit rechnen muffte, daß plötzlich ein Hindernis ihm entgegcmreten könne. Daraus aber, daff er auf 5—6 Meter die Schnelligkeit des Automobils nickst mehr bis zu einem ungefährlick)en Teinpo ermäßigen konnte, ergebe sich feine Fahrlässigkeit und das die Haftung der Beklagten begründende Verschulden.
Gegen dieses Urteil hacke ine Beklagte Revision beim Reichsgericht eingelegt, aber ohne Erfolg. Der 7. Zivilsenat des höchst.n Gerichtshofes erkannte auf Zurückweisung der Revision.
• Das erste Plädo yer einer Frau in Deutschland bat am 31. Oktober im Jugendgerul lshof in Altona stattgefunden. Zn Gegenwart des LatrdgerickstspräsidLitten Rasch, des Chefs vom Gemeinde-Waisenratsamt Senator Dr. Hcröieck, der Vorstände und einer Anzahl Mitglieder der beiden daran inierejfierten Vereine: zum Sckst'.tze der Kinder vor Ausnutzung und Mißhandlung und Zentrale für private Jugendfürsorge, vollzog sich ein Akt von weit- tragenber Tedeutung: Frl. Tr. jur. Anna Schultz, der hinzugezogene weiolichc Rechtsdeiftand, plädierte a.5 Veriewiger für die angeklagten jugendlichen Zünder und tonfete durch die Art ihres Plü- doyers die Sympathien des Gerichtshofes und der Anwesenden ick' zu gewinnen. Es war mterejsant, zu beobachten, wie ein bekannter Jurist nach dem andern, alle in ihren Amtsroben, für kurze Zeit den Gerichtshof betrat, um Zeuge dieses interessanten, man möchte sagen, für die Frauen historischen Ereignisses zu sein. Ter Erlaß des bayerischen Ministers, daff in Bayern künftig Frauen als Verteidiger un Strafverfahren gegen Jugendlich zuzulassen seien, ist also — so schreiot das Zentralblatt des Bundes deutscher Frauenvereine —, dank der Initiative des Altonaer Landgerichtspräf identen, in der Praxis schon überholt worden.
* Romantische Verlobung. In Irtan bei London soll am 19. Dezember die Hochzeit von Mr. George Westing- kwuse, dem einzigen Sohne des berühmten Erfinders der nach ihm benannten Bremse, mit Miß Evelyn Violet Brocklebank, der Tochter des englischen Baronets Sir Thomas Brocklebank auf Jrton Hall in Cuntderland stattfinden. Miff Brocklebank wurde bei einem Besuch in PittSburg die berühmte Fabrik von Westinghouse gezeigt. Ein junger Mann in einem Arbeitert.ttel, ben sie für einen Fabrikarbeiter hielt, führte sie durch das Unternehmen; feine Erscheinung und Intelligenz gefielen ihr außerordentlich Beim Fortgehen nahm sie nach einigem Zögern davon Abstand, ihm ein Trinkgeld zu geben. Ihre nächste Begegnung fand in einem Londoner Salon statt, wo ihr der angebliche Arbeiter als Mr. Westinghouse junior vorgtstellt wurde.
* „Was, der Graf, der soviel auf sein blaues Blut gibt, hat sich mit einer bürgerlichen Dame verlobt?" — „Nicht wahr: Reine Blutvergiftung!"
Kleine TageSchrsnik.
Ter 69jährige Pastor Stoltenhoif von der reformierten Gemeinde m Elber' eld stürzte bei j)cr Wiederherstellung der Turmuhr der Sophienklrche infolge eines S ch w t n Ü et an f a t l es a b und war sofort tot.
Bei der Feslbelenchtiing anläßlich der Jubelfeier in Wie n sind vier Ai e n I ch e n 'an Herzschlag gestorben. Anffer- dem ereigneten sich 10 4 Ri ppenvrüche.
Aieldnngen atis Reggio del Calbri berichten über heftige Erdstöße, die in Aiileta (Italien) verspürt worden sind. Ter Bevölkerung bemächtigte sich große Panik
Aus T a p i r a in der Provinz Algarve (Portugal > werden heftige S t ü r in e , verbunden mit Regen und Hagelschlag gemeldet, die U e b e r s ch w c m m n n g e n bis zu einem 'Dieter verursachten, sodaß der Eisenbahnverkehr gestört ist und mehrere Häuser eingesiiirzt sind.
Im Geschäitsviertel von New-York überfielen Banditen nachts zwilchen 3 und 4 Uhr einen Straßenbahnwagen, m dem eine große Gejellschau von einer Festlichkeit heunfnhr. Sie raubten etwa 2000 Dollar Baargeld und Juwelen un Werte von 5000 Tollar.
die fernere Behandlung der Besoldungsvorlage zugunsten der Lokomotivführer beeinflußt wird. Tas Anfangsgehalt der Lokomotivführer ist seit 27 Jahren nur um 200 Mk., das Endgehalt in demselben Zeiträume bis zur Besoldungsvorlage nur um 400 Mk. erhöht worden. Die Regierungsvorlage sieht nur eine Erhöhung des Endgehalts i.tn 200 Mk. vor. Daß diese Erhöhungen in keiner Weise der Verteuerung der gesamten LebensvcrHaltnisse entsprechen, dürfte jeder einsehen. Auch Ijaben alle Abgeordnete durch ihr Vorgehen in der Kommission das Bedürfnis weiterer Erhöhungen anerkannt. Auch erwartet man, daß die zum Lokomotivführer geprüften Anwärter, die vielfach den Dienst der Lokomotivführer verrichten, aus der Klasse der Berufshetzer herausgehoben, als Reserveführer eine besondere Klasse bilden und als solche in die Gehaltsklasse der gehobenen Unterbeamten eingereiht werden.
SSW ; SSW
SSW
fc. Erbach, 2. Dez. Die Klage des Grafen Georg Albrecht zu Erbach-Erbach und Wortcnbcrg-Roth als Vertreter seines entmündigten Sohnes, des G-rbgrafen Erasmus, wider die Sohne seines verdorbenen Bruders, des Grafen Arthur, die Grafen Konrad, Eberhard und Alexander wegen Aufhebung des am 2. Dezember 1907 im „Englischen Hof" zu Frankfurt a. M. von einem Austragalgerickft gefällten Schicbsger ichtsspruch, der den Erbgrafen wegen Umgebung der Hausge,etze vorn Genüsse des reichen Erbach Erbachfchen Haus- und Stammvermögens aus- ickloff, wird von neuem das Landgericht in Darmstadt beichäftigen. Bekanntlich ist wenige Tage nach der ersten Verhandlung in der Sache, die am 5. Juni d. I. am Landgericht Darrnstabt statt- faub, Graf Arthur zn Crback^Erbach plötzlich gestorben. Seitdem ruhte der Sncceffivnsstreit. Nunmehr hat Graf Georg Albrecht die Wciterfiihrung des interessanten Prozesses angeorbnet
München, 2. 'Dez. Im Prozeß des Konzertbureaus Gutmann gegen Professor Schillings wurde heute Schillings verurteilt, dos vereinbarte Konzert int MeFter-Tirigenten- zvttus sowie die Proben zn leiten. Professor Schillings weigert sich trotzdem, das Konzert zn dirigieren.
Danzig, 2. Dez. Tas Sa/ wurgericht verurteilte den Gymnasialpwsessor Wippcrtmann aus Prenffisck)-Stargard wegen Verbrechens im Amte unter Zubilligung mildernder Umstünde zu einem Fahre Gefängnis. Wipvertrnann hatte amtliche Gelder in Höhe von 23 000 Mark unterschlagen und Bücher gefälscht.
Hafer-Kakao
wird bei
Blutarmut uniä ßkidisucbt
alsKräfti^i.mosmitteltausendfach ärztlich empfohlen.
Mui echt in blauen Kartons für 1 Mk., niemals lose.
Motivführern Disziplinlosigkeit vorgeworsen, weder im all-1 die Verpstichtung übernommen hatte, den Kläger nach^Berlin zu gemeinen, noch in ihrem Verhältnis zu den Assistenten." Der befördern. Temnachsei fte anläffttchdes emgegangemm L.ransvort- onfnmntihfiifirerff-nnh nnm Minister ausdrücklich als I Vertrages für den Schaden haftbar, den bei; Klager durch ihr fahr- MH »«ÄS »» nung htn, daß nach btejen Aussprachen des Mtntfters auch Verschulden, sondern auch bas ihrer Angestellten zu vertreten
Rcichsgcrichtsbricf.
Nachdruck verboten. J- S. Leipzig, Nov.
Schadensersatzanfpruchauseinemr-lutomobtl- Unfall.
Als ein Chauffeur her tc^ogiun Automobilgesellschast eines Sonntags einen trunkenen Grunewaldbesucher naeo Berlin bringen sollte, fuhr er auf einen auf der Chaussee liegenden Sandhaufen und sodann noch gegen einen Baum. Infolge dieier r5ehckahrt war bet Automobügast aus dem Fahrzeug geschleudert und verletzt worden. Er hatte nun auf Grund des Transportvenragcs Ersatzansprüche geg^n die Auwmobilgesellschaft erhoben, mft denen er auch durchdrang. , nrr
Das Laiwger^it Berlin hatte zwar ent auf Abwehung der Klage erkannt, weil die Beklagte kein Verschulden treffe. Der Kraftwagen fei in Ordnung gewesen und den Chansseur selbst trefre bei der Fahrt kein Verschulden, denn der. Sandhaufen fei auf bet dunklen Chaussee nicht zu [eben gewesen. Auf bie Berufung des Klägers erkannte aber das Kainmergertckft zu Berltn den Klageanspruch dem Grunde nach für gerechtfertigt an. Das Kammergericht legt bar, da» die Bekwgle
Ocrid?t»faaU
Schöffengerichtssitzung vom 1. Dezember 1908.
Beamteubeleidigung. Ter Fuhrmann A. K. dahier, beschädigte durch Befahren das Bankett der Kreisstraße Gießen— Steinberg. Bei Feststellung feiner Personalien nannte er ben Krcisstcatzenwart einen Lügner. Wegen der Uebertretung Wurde er zu einer Geldstrafe von 2 Mark eo. 1 TagHaft und bezüglich der Beleidigung zu einer solchen von 30 Mark en. 6 Tage Gefängnis verurteilt. Außerdem wurde dem Beleidigten die Publi- katlonsöesugnis zugesprochen.
Körperverletzung. Die Taglöhu-n: H. G., H. D. Arbeiter W. Sch^ und der »§chreiner L. St., alle von G a r beute i ch, mißhandelten im Juli l. I. &u Steinbach den Nachtwächter und den Polizeidiener. Sämtliche Angeklagten wurden wegen Körperverletzung zu Geldstrafen verurteilt und zwar G-, Sch. und B. zu je 15 Mark cv. 3 Tage Gefängnis und St. zu 25 Mark cd. 5 Tage Gefängnis.
Beamteubeleibigung und Bestechung. Die Berg, arbeitet K. G. und S. R. hier, beleidigten zwei Schutzleute, in- bem sie hinter den Beamten Herzogen und diese mit den gewöhnlichsten Ausdrücken belegten. Bei ihrer Verhaftung machte der Mitangeklagte R. einen Bestechungsversuch. Die beiden Angeklagten wurden zu je einer Geldstrafe von 25 Mark ev. 5 Tage Gefängnis verurteilt. Außerdem erhielt R. wegen Bestechung eine l§eldstrafe von 10 Mark ev. 2 Tage Gefängnis.
Lotterie-Berge Heu. Der Lotterie-Kollekteur F. O. in Leivzig verkaufte an einen hier ansässig gewesenen Kaufmann ein Los der Kgl. Säckffischen Lanbeslotten'e. Dieserhalb wurde er wegen Verstoß gegen das Hess. Gesetz betreffend Spielen in außer^ssischen Lotterien, zu einer Geldstrafe von 30 Mark ev. 6 Tage Gefängnis verurteilt.
Sachbeschädigung. Der Kommis K. B. in Gießen beschädigte zwei städtische Gaslatenten in dem Schiffenberger Weg und auf dem Torpfeiler der llniversitäts-Bibliathek. Er wurde zu einer Geldstrafe von 50 Mark ev. 10 Tage Gefängnis verurteilt.
(PrigütaböratyimclOutigen«
Prag, 3. Dez. Hier zirkulieren mit großer Hartnäckigkeit Gerüchte von einer unmittelbar bevorstehenden KriegsertlärungOesterreichsanSerbien. Die Ben- Hängung des Standreosles und die eventuelle Verstärkung desselben durch den Ausnahmezustaub wird allgemein darauf zurückgeführt, baff man die hiesigen Serbovhilen mit aller Energie in die Schcan- ten weisen will. Es heißt, daß heute in Wien ein Kriegsrat ein- berufen werben soll, von dem bas Ultimatum an Serbien gestellt werben soll. Die großen böhmischen Garnisonen sind teilweise von ihren Truppenbestunden entblößt. Gestern abend trafen hier Prioatmeldungen ein, wonach ein großes Gefecht stattgcfunden habe, bei dem 40 österreichische Soldaten gefallen sein solleit.
Sofia, 3. Tez.- ani^iuj o.r aeuerrciu^ang enter Adresse durch Ci ne Avorönung der Sohr-ache sagte König Ferdinand: Ich glaube fest an die Erhaltung des Friedens. Sollte jedoch Oestecreickf gezwungen werden, gegen die Türket zu den Waffen zu greifen, müßte Bulgarien dasselbe tun. In einem eventuellen! Kriege Oesterrcichs gegen Serbien würde Bulgarien neutal bleiben.
Belgrad, 3. Dez. Das serbische Kr ie g§m ini« Zerium hat in Rufflano 2UUJ Lastpferde kaufen lassen, die es über RunQnien nach Serbien transpvrneren taffen wollte. Die rumänische Regierung hat indessen die Durchfuhr nicht gestattet und daher roiro der Transport über Bulgarien geleitet werben. Tas Vorgehen Rumäniens hat in Seroten eckte gewisse Mißstimmung hervorgerufen.
756,6 j —1,8
7öj,0 —2,4 j 3,7
Nachdruck verboten.
daß wir nur Ware verkaufen.
die das Geld wert ist, was
Giessen, Ba’ nho’strasse 58.
*
AN
Mel":
Evattgezischer Bund.
Sonntag, den 6. Dezember, abends 8'/< Uhr Fnmiiien-Abeud in Lteins iZurlkN. Lonrag des Herrn Proi'effors D. Dr. Schiau-Gieffen: „’&ex Friede zwifchen ben Koniessioneu."
Musikatische Darbietungen bes flemiiehten EvorS und des Frauen» chors des eoang. Arveiter-Bereins und ^nffrimlentalvorträge unter Lcllung bes Herrn wluntleyrcrs Gernhardt.
Alle Eoangeliichen sind herzlich einflcloben.
Eintritt frei! Eintritt frei!
blendend weiße
iMnllpnenfach ■ erprobt t
Zukunft! w
Garantiert chlorirer
■; irrt d /unscbädlkb;.»:^/?
’-.V EA-U.tl.
viftttarren
in fcoet Ddicbigen sqniiari utic tturio» forte, sowie mit Öirleln aller ftudentlsche» Vereinigungen, liefert ;v mäßigen preifei
vrühl'jqe Universitärs-druckerei. SdiuljtraBe Z


