Ausgabe 
24.12.1908 Zweites Blatt
 
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Giessen, Frankfurter Str. 23, den 23. Dezember 1908

To des-Anzeige

Nachricht, dass unser lieber, guter Bruder,

hierdurch die traurige

Ocke!

Kaufmann

Herr Emil

nach längerem Leiden sanft entschlafen ist.

Giessen (Nord-Anlage 9), den 24 Dezember 1908.

nachmittags 3% Uhr von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt.

Die Beerdigung findet am Sonntag, den 27. Dezember,

ende» für M-os. wem» vr.<'l«d«i 80,1t '0. Prof. H. 10,-. Zu

ammlunyn eckMg- jirett au ba» bilisUs MININ adjujllyM.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten Schwager und Onkel

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

fe.aiie Ockei.

Littgesaudt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerler

Berantwortung.)

Bezugnehmend auf das Eingesandt vom 21. d. Mts. möchte Schreiber dieses anfragen, ab die Regie der Biebertal« bahn auf niemand Rücksicht zu nehmen braucht. Wenn man in Frankfurt wüßte, welche Sachen durch die vielen Lcutewcchsel sowie die Leutc-Ersparnis schon passiert s!nd, w'ire die lleberfahrt über die Staatsbahn am Bahnhof Abcndstorn schon vor Jahren afgchoben. Erst am Sonntag vor acht Tagen hatte man für den Beamten hier, der frei hatte, keinen Skrtretet gestellt. Grund: Sparsamkeit. Wie es abgelaufcn ist. mag man sich höheren Orts erkundigen. Tie Beleuchtung ist im Pissoir eines jeden anständigen Gasthauses sehr viel besser. Zu erwähnen wäre noch solgendo Verfügung. Ta der ober die Magen nach Gießen gewöhnlich übervoll sind, kann man sich, wenn man sich nichts vordrücken will, ruhig noch 5 Minuten Hinsehen, bevor man zum Einsteigen kommt- Warum gestattete man früher den Ausgang resp. Aussteigen durch die foecnannte 2. Klasse? Rechnet man diesen Zeitverlust sowie den Zugang nebst einigem Marten bevor der Zug abgeht, bann kann man gerade so gut gehen und spart sein Geld. Z. B. von der Haltestelle Abendstern bis Lahnbrücke Gießen ist ein Spaziergang von 50 Minuten maximum.

Wer wie ich fast jeden Tag die Strecke Lauterbach- Gedern oder umgekehrt fährt, muß wahrnchmen, daß man bem reisenden Publikum 4. Klasse nicht bas Entgegenkommen zeigt, das man auf anderen Strecken gewöhnt ist.

Abgesehen davon, baß Wagen schlecht schließen, in die es regnet, ist man jept aus eine Beleuchtungsart gekommen, die dem Bülowsck>cn Wunsch:Es muß gespart werden!", alle Ehre macht. Diese Stall-Laternen geben ein ganz schauderhaftes Licht ab und bürsten sonst höchstens noch in einem Viehstall zu finbeu sein. Tic 4. Klasse in den Morgenzügen ist meistens garnicht be­leuchtet, und die Reisenden werben von den Schaffnern ganz nach Belieben von Abteil zu Abteil befördert.

Einsender ist überzeugt, daß die obere Bahnbehörde von diesen Mißständen keine Ahnung hat, sonst wäre Abhülfe ge­schaffen, die dringend not tut. W-

tm derOfsenb. & eur ein neues stau' funben, das auf $ n des starren und t ablen Luftschiffes fc eitern wurde die zim bandes der .11 adgehatlen.

ii, dem unlauteren & >ÜMdel zu begegnen ,ielt Ter Larsland m a. M., Saariirudtn ü Lerbandslag wird in hr

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Gießener Wetterdienst.

voranSsicktliche Witterung für festen am Freitag den 25. Dezember: Trüb. Neuerdings Regen. Etwas wärmer. 91uf- irischenbe südliche Winde. Für die Feiertage ist keine Aendernng zu erwarten.

Schneebericht des Schiklub Wandervogel-Gießen vermittelt vom Landwirtschaftlichen Wetterdienst in Gießen.

Im Vogelsberg und Tann u-s nur Spurschuee, keine Schibahn.

Griginal-DraytmeLSungen.

B r ü s s e l, 24. Tez. In der Gemeinderatssitzung von Schaer- deck erlitt der Bürgermeister KenniS einen Schlaganfall und stürzte tot zu Boden.

Paris, 24. Dez. DerMotin* meldet aus Rom: Die Regierung von Montenegro hat dem Ministerium des Aeußern eine Rote überreichen lassen, welche gleich­zeitig auch in London, Paris und Petersburg den Regic- rungen übermittelt worden ist. Es wird darin erklärt, daß die Abt re tu g der österreichischen Festung Spizza beansprucht werde, da der Fürst sich seinem Volke gegenüber verpflichtet habe, diese Abtretung als Kompensation für die Annexion von Bosnien und der Herzego­wina zu verlangen. Es wird hinzugesügt, daß der Fürst nicht in der Lage sei, sein Volk zurüekzuhalten, wenn diese Hoffnung nicht erfüllt würde.

Paris, 24. Te>. Der bekannte Rennfahrer Dur ah ist gestern bei einem Autonwbil-Unfall tätlich verletzt worden.

Paris, 24. Tez. Ein furchtbares Eifersuchtsdrama: spielte sich gestern am Quai Villaneourt alt Ter 24jährige Blondin tötete feine Geliebte, die ihn wegen schlechter Behandlung ver­lassen hatte, durch Dolchstiche und Revolverschüsse. Ein zu Hjlfc eilender Portier mürbe tätlich verwundet, worauf sich Blondin selbst eine Kugel in den Kopf jagte.

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feln kaffen, die Fugend über die Not in den Großstädten aufzt^ 1 klären und sic zu veranlassen, der Heimat nicht leichtsinnig den j Rücken zu kehren. . <

* Wenn man das große Los gewinnt! In der TurinerStampa" lieft man: ,Mosa Tirone, das glückiich-unglück- lick>e Dienstmädchen, das vor einiger Zeit im Lotto niehc als I 300 OOO Lire gewann, verbüßt im Gefängnis nicht nur die Stra en, i zu welchen es vor den Tagen des Glückes von den Gerich.en > verurteilt worben ist, sonbern sucht dort auch, in banger Er­wartung des Tages, der ihm die Freiheit wiedergeben soll, mit klugem Geschäftssmn seine Angelegenh.-iten zu orbn.n. Die Dame hat dem Turiner Rechtsanwalt Coeito Vollmacht gegeben, ihr Vermögen sicher anzulegen: 300 OOO Lire sind für sie in Staats­papieren bei einer Bank deponiert worden: 30 000 Lire zahlte sie für ihren alten Vater ein; 6030 Lire erhielt der Vater sofort zur Wetterführung seines Geschäfts: 5000 Lire wurden als Sicher­heit für die Deckung der Gerichtskosten von der Staatsanwalt­schaft in Beschlag genommen; 20 000 Li.e sind bei einer Turiner Sparkasse deponiert; 350 Li e endlich wu den bei d r Ge ä gnis- Berwaltung eingezahlt, da sich rie Tirone während ihrer S ras- zeit eine bessere Verpflegung sichern will. Mit diesen Geld- angelegenheiten sind aber die augenblicklichen Sorgen der Ge­winnerin des großen Loses noch lange nicht erschöpft. Sie erhält täglich einen ganzen Hausen Briefe: Liebesbriefe, Gedichte, Ge­schäftsbriefe und Heiralsanträge

* Was derOnkel von Europa" zu Weihnachten kriegt. Gibt es unter ollen Gekröntwt Europas einen, der mehr gute Freunde hätte als Edward VII., König von Groß­britannien und Irland? Mit allen Herrscherhäusern ist er ver­wandt, als Schwiegervater, Schwagw, Vetter, Onkel oder Groß­onkel. Und wie groß ist erst die Zahl seiner Bekannten minocr hohen Ranges: bei fast sämttichen Magnaten seines Landes hat er schon zu Gast geweilt und er verkehrt mit ihnen sehr herzlich, nur als der erste Gentleman Old^Englands. Aber auch bie N ich- gewordenen von gestern erfreuen sich seiner Huld, und bat cr I) ute beim Herzoge von X. gejagt, so sagt cr sich wohl morgen bei bem Rentier Y. an, dessen Wiege in einem indischen Judengaßchen stand. Richt der vielen ausländischen Jugendfreund: zu ver­gessen, der Gefährten des jetzt so behäbigen Königs, als er noch der lustige, zu jedem Streiche aufgelegte Prinz von Wales war. Sie alle gedenken seiner am Wnhnachtstoge und schier endlos ist daher die Reihe der Geschenke, bie man ilM fein säuberlich auf langer Tafel aufbout. Geschenke dem Könige nicht persönlich bekannter Personen gehen übrigenspostwendend" mit einem höflichen Ablehnungsschrcibcn an den Absender zurück. Eimn großen Teil seiner Weihnachtsgeschenke findet König Eduard aber in feinem Rauchzimmer. Tenn dem alternden Potentaten 11t von allen, wenn man es sagen darf, animalischen Genüssen eigent ich nur der Geschmack an einem guten Tabak treu geblieben. xa-S wissen feine Verwandten und Freunde natürlich, und so gleicht denn sein Rauchzimmer am Weihnachtsmorgen einem wah.en TabakSlager. Tie edelsten Zigarren, viele Tausende von Zigaretten und bester Pfeifentabak in feftverfchlossenen To.en sind zu Bergen gehaust. Hier fehlt unter den Gebern niemals Zar Nikolaus II., des Königs Neffe. Zu den russischen Krongütern gehört nämlich - - und das wissen gewiß wenige eine der besten und er­giebigsten Tabakpflanzungen von Havana, die allweihnachttich 5000 triften Zigarren nach St. Petersburg liefert. Davon bekommt Onkel Edward" stets ein Paar extrafeine Kiste. Ja ja, Keine Geschenke erhalten die Freundschaft, wenn nicht tn der Politik, so dock) wenigstens in der Familie.

*EineOhrfeigeinOberprimaunddieRevanche dafür. Der Boss. Ztg. wird geschiieben: In letzter Zeit larucn in den Berliner Strafgerichtsialen wiederholt Verhand.ung.m statt, in denen an Gymnasiasten ansgeteilte Ohr;eigen den Gegenstand der Straftat bildeten. Die Vorgänge erinnerten mich an eine ähnliche, allerdings anders verlaufene Geschichte, welche der im Jahre 1889 in Berlin verstorbene würdige Prosestor D thol. Semisch, mein Landsmann (gebürtig aus Prettin a. Elbe mir einst erzählte. Ende der dreißiger Jahre vorigen ^ahrhunderis saß Semisch in Oberprima des Gymnasiums in -Korgau, als dessen Direktor damals der im Jahre 1843 nach /JJtagbebuig an das Pädagogium zum Kloster U. L rfrauen verletzte Ibatere Propst D. theol. Müller fungierte. Kurz vor der Abgangspru ung erhielt Semisch von seinem Direktoreine tüchtige, schal.ende Ohr­feige", die cr aber, wenn auch vermeintlich ganz unverdient ruhig hinnahm. Sie verdrängte auch nicht das Geübt der Daul- barfeit gegen den erzürnten Direktor im Her Len des Abiturienten, Viele Sabre" so erzählte Semisch,waren darüber hingegaw en, und ick lebte in Greifswald als Professor und Dekan der theo­logischen Fakultät. Ta erhielt ich eines Dages von mem.m früheren Direktor Müller aus Magdeburg, dem rch wegm des bei ihm empfangenen ausgezeichneten Lateinunterrichts stets die größte Dankbarkeit bewahrt hatte, einen Bries. n diesem bat

mein früherer alter Lehrer um mein Fürwort. Es handelte sich um die Uebertragung eines sehr gut dotierten Nebenamtes bei einer Stiftung des Klosters, Zu dessen Ilebernahme stt.tungsmäßig als Vorbedingung die Würde eines Doktors der Theologtt gehör e. Müller bat um meinen Rat: ob es nicht möglich sei, ihm bteie Würde honoris causa zu verleihen. Ich trug den Wunsch sehr warm befürwortend der Fakultät vor, und der Pripst Müller erhielt daä Diplom als D. throl. Bei Zufertigung des letzteren schrieb ich aber dem alten wackeren Direktor Müller noch dazu: Das ist die Revanche für die Ohrfeige in Prima in Torgau!'

* Tie Zahnhöhle. Zu einer imposanten Ehrung für den Altmeister der Turnkunst Friedrick Ludwig Jahn gestaltete sich Sonntag nachmittag, wie Hallesche Blätter berichten, bie seier- liche Einweihung des Zugangsweges zu der bei Halle gelegenen Zahnhöhle. Während seines Aufenthaltes in Halle von 1796 bis 1800 machte sick Jahn bekanntlich durch seine freiheitlichen Lehren einen großen Teil der Studentenschaft zum Feinde, der ihn hart bedrängte und verfolgte. Jahn mußte wiederholt flüchten und verbarg sich zeitweise in einer Höhle des Klausselsens an der Saale, dicht neben der Burgruine Giebichenstein. Tiefe Hohle erhielt daher später den NamenZahnhöhle". Dem Fsstakte wohn­ten sämtliche hiesigen sowie eine große Anzahl auswärtiger ^.urn- rereine bei. Tie Festrede hielt Der Steidbertretet des 13. Kreises (Thüringen) der deutschen Turnerschast, Bcthmann-Langendors, der den Weg und die Höhle glcid^eitig der Obhut der Stadt Halle übergab. Ter Vorsitzende des Turnerbundes ^-rebbnrg a. U. legte einen Kranz aus Escu nieder, der vom Grabe Jahns stammte. Musikalische und gesangliche Darbietungen verschönten die Feier, an die sich ein Kommers mit Schauturnen anschloß.

* E i n sonderbares Testament hat eür Joseph Whtt- worth, eine in Manck-ester wohlbekannte Persönlichkeit, hmterlasun. Die erste Klausel beftimmt, daß seine Bestattung sich so geheim und unauffällig wie möglich vollziehen solle, daß dazu keine Einladungen ergehen mögen: daß man keine Beileidsadrcnen ver­öffentliche und daß aus sein Grab kein Stein gesetzt w.rden nu ge. Vielmehr wünschte er, daß sein Körper verbrannt, und die Asche aus irgendernem Nutzacker ansgestreut werde,zum Nutzen der Mutter Erde, die ich so entzückend gefunden lyibe". Werter b lagt das Testament, daß alle an ihn gelangten Briefe sowie bic Kopien ieiner eigenen Briesedie ia dock) nur meine gegenwärtige unb atomische Existenz berühren, und vielleicht Privatangctcg n- leiten irgendeines Korrespondenten" ungelesen vernichtet werden sollen. Seine Kollektionsogenannter ituruüitäteu" hinter!ie» er bem Museum von Manckrester. Seiner Freundin Beatrice Laura Dvmcs hinterließ er 10000 M. und seinerFreundin Amanuenfts uird Typistin in einer Person" 2000 M. Verschiedene Geistliche erhielten je 1000 M. Einem Enkel aber vermachte cr 200 Bücher.Mehr nicht, denn meine Bibliothek mag ihm nicht gefallen. Unb schließlich sollte sich jeder Mann seine eigene Bibliothek zusanimenstellen."

Älctne Tagcsckrcnik.

In Neuß bei Düsseldorf wurde der Gymnasialprofessor Teusch während einer Weihnachtsansprache an seine Schüler von einem tätlichen Herzschlag getroffen.

Auf bem Münchener Haupt h e k"'i ein P 0 st- beule l ablian^en irn Wen von 70000 M. .An de Gr b K önig bei R eunkirchen wur^.c , u , ^cryn.uteucr schüttet. Einer ist tot, die andern vier sind sckpver verletzt.

Aus dem E z a p s k i s ch e n M u s e u m in Ä1 r a E a u ver­schwanden zwei wertvolle Bilder polnisck>er Meister.

Ter srühere Kaplan Hermann Schmidt, der sich auch Dr. Eantor und Dr. Sinsheimer nannte, aus Aschaffenburg ist verhaftet worden. Er hatte einen lebhaften Handel mit gefälschten Zeugnissen, besonders Maturitäts­zeugnissen, getrieben.

Ter Verfasser des so seltsam angebrieienen Romans teilt mit, daß er nicht geflüchtet sei, sondern nur eine kleine Reise gemacht habe. Er habe erst unterwegs von der Brief- gescknchte gehört. Tas Auftteten Ganters und die Akten hätten ihn bestimmt, den Roman zu fd)reiben. Im übrigen sei er um den größeren Rest des Honorars geprellt worden.

Ter SchleppdampferFair Pia y" unbF a i r Platz 8" stießen bei der Mündung der Schwinge in bie Elbe zu- sam men und sanken. Von den Besatzungen sind s ü n f M a n n ertrunken.

Ein frecher Einbruch wurde, wie aus Kopenhagen , gemeldet wird, in der H 0 s k i 1 d c r D 0 m k i r ch e, wo die Königs- gröber sind, beruht. Tie Diebe haben die Särge der Könige Frederics "VII. und Christians IX., sowie der Königin > L u i 1 e um goldene und silberne Kostbarkeiten beraubt.

In dem Weihnachts-Bazar inLandporth-Portsmouth ; brach gestern Feuer aus. Eine unbeschreibliche Panik : entstand. Zahlreiche Frauen und Kinder erlitten Brand- : wunden. Ter Bazar brannte vollständig nieder.

Die trauernden Hinterbliebenen.

In deren Namen:

Samuel Goldschmidt.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagen wir hierdurch herz­lichen Dank.

Ar«th ma-Bonbons 12°/,'21(1111111- san, bb u/0 Rainnadc. Schachtel " Fischbach,Drog.

7245

Lollar, den 23. Dezember 1908.

Postpalet-MreMn nm Mma 1Ulb ' OO 10 «,t U! |UIUI

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Donueistag, den ^8. Januar 190J, nachmittags ö Uhr, loeiücn auf hiesigem Ortsgericht die vor dem 'Jiainen des Franz Wigandt und Eheirau geb. Kurüius uehen- den Parze(ten der Gemarkung Gießen: _ . .

1 223 286 qm Ho rrerte am neuen Weg ,

1/232 = 234 qui Grabgarten das. 1/224182 qm vofreue das.

örfentiid) nieiiibietenö versteigert. Giegeu, den 23. Dezember 1908.

Gr. Ortsgericht Gießen.

_______Gros.___________

Ufer- isei Husien 385- Heiicrkeit, Katarrti, Ger ictzteimnng, beweisen zahlreiche Anertonnungen die Gorzüglich- kelt von issleibs bcriilimtcn

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Danksagung*.

Für die überaus zahlreichen Beweise auirichdger Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir unseren herzlichsten Dank. 7241

Die trauernden Hinterbliebenen.

In deren Namen: Wilaeim König*

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