Ausgabe 
30.3.1908 Zweites Blatt
 
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Um stille Teilnahme bitten

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Im übrigen werden die Versteigeruugsbediuguu-

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Me erfl otte auf die Spur ge- Rädelsführer ist bereits verhaftet, noch an. Der Plan der Ver- die Matrosen eines Panzerschiffes hoher See die Offiziere und den werfen, alsdann zurückkehren und

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Sämtliche Reparaturen einschliesslich Ueberziehen in eigener Werkstatt schnell, gut und billig.

Daubringen, Göbelnrod, den 28. März 1908.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 31. März, nachmittags 3 Uhr, zu Daubringen statt.

Wil*

Ser ÜBanbtttt' lieb,

die trauernden Hinterbliebenen:

Lina Jäänge!, geb. Cloos, Daubringen.

Auguste C8aos? Daubringen.

HcsUb Lehrer, Daubringen.

6-Sch, OasnssHj Bürgermeister, Göbelnrod.

bei uns emzureichen.

Gießen, den 27. März 1908.

Las Kuratorium.

M c c u nt, Oberbürgernteister.

en, 29. März 1908.

Der Konkurs-Verwalter.

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Lber-Postdirektion nach freiem Ermessen vorbehalten. Darmstadt, 20. März 1908.

Kaiserliche Ober-Postdirektion.

Kobelt.

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Während deS Aufenthaltes des Königs Viktor Emanuel in Venedig war dessen unzufriedenes Aussehen vielfach aufgefallen. Die Ursache dieser Verstimmung soll darauf zurückzuführen sein, daß die telephonischen Gespräche, die der König von seinem Palais au§ mit dem Kaiser an Bord der Hohenzollcrn führte, von linberufener Seite belauscht worden sind.

Petersburg, 30. März. Jin Ministerium des Innern sind wichtige chiffriertcDepcscheu auSSewastopol eingetrofscn. Diese berichten, daß die Geheimpolizei die Auf­deckung einer neuen sorgfältig vorbereiteten Re-

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Wohn! moto, B. an Ma : und in d» Itrafee unb i-; iet wohl N jnungtn mjo lande, mil * den ahflditte was kjotid >dt unangtitfi inet da W» >ruck ma^i tv welches ei - nicht zur et hrn Unfug» irungswut 0 sie veruMta. uung veM ihcr alten * sie in «S iolb bessa.^ gehen, W»151

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Statt besonderer Hachriolit.

Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, dass unser innigst­.geliebter, unvergesslicher Vater, Schwiegervater, Schwager und Onkel

Herr Konrad Cloos9 Lehrer i. P.

nach langjährigem schweren Leiden im Alter von 66 Jahren sanft dem Herrn entschlafen ist.

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volte der Schwarzen koinmen ist. Ein Teil der die Verhaftungen bauern schwörung war der, das; nach dem Atislaufcn auf Kommandanten über Bord

Bekanntmachung.

Die Lieferung von DienstkleidungSgegenstanoen für die im Ober - Posrdirettionsbczirt Darmstadt beschäftigten Post- und Tele- graphenunterbeamlcn soll vom 1. April 1909 ab, zunächst auf die Dauer von 6 Jahren, im Wege des Anbictungsverfahreus vergeben werden.

Empfehle

Blankenhainer Malzkraftbier

Gesetzlich geschützt, ärztlich empsohlen!

7 goldene Medaillen! Bon Lr. Kaiser!, und Kgl. Hoheit dem deutschen Kronprinzen bezogen.

die Stadt beschießen sollten, um die Verwirrung allgemein zu machen. Während der Panik sollten dann die hohen Administrativbeamten und militärischen Vorgesetzten teils ge­fangen genommen, teils ermordet werden, um die Stadt in den Besch der Revolutionäre zu bringen. In Wla d iw o stock ollen gleiche Vorbereitungen tm Gange sein.

Konstantinopel, 30. März. Die Reise des Fürsten v o n M o n t e n e g r o nach Petersburg in Be­gleitung des russischen Ministerresidenten macht in türki­schen offiziellen Kreisen bedeutendes Aufsehen, da man mit euicr Wendung der montenearinischen Balkan-Politik rechnen zu müssen glaubt.

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Für unsere Schule suchen wir zu möglichst baldigem Eintritt einen

seminaristisch gebildeten Lehrer, der für die Erteilung des Turnunterrichts besonders vorgeüildet ist. DaS Gehalt beträgt vorbehaltlich der ministeriellen Geneh­migung 1500 Mk, alle 3 Jahre steigend um 200 äJtc. bis 3500 Dit.; daneben erhalten verheiratete Lehrer 000 Ml., nnverhelrate 350 Alt. WohnungSgeld. Die Festsetzung des für das Ansangsgehalt maß- gebenden DlenstalterS regen sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

Meldungen nut Lebenslauf und Zeugnissen sind bis zum 20. April

Wbeiftiiia, Men lügen Lagl rechnen. £

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Tittoni in Venedig und versichern, daß der Besuch, den der deutsche Kaiser in Wien zu machen beabsichtigt, verschoben worden ist. Der Kaiser werde dafür in Pola eine Begegnung mit dem Erzherzog Franz Ferdinand haben.

Wien, 30. März. Das Neue Wiener Tage­blatt heißt Bülow als alten guten Freund willkommen, als erprobten überzeugten Interpreten des Bündnisses, das zum Bunde geworden. Er komme zum Gedankenaustausch über das ganze Gebiet der internationalen Politik, vor allem über die Balkanfraae. Das Fremden blatt begrüßt Bülow als herzlich willkommenen Gast, als Ver­treter der Dreibund-Politik, die jetzt auch in Venedig augenfällig bekräftigt würde. Diese Doppel-Manifestation verstärke die Zuversicht auf Einmütigkeit der Kabinette in Wien, Berlin und Rom. Bülow "komme als Vertreter der Friedensgarantien, die im Dreibünde liegen.

Luxemburg, 30. März. In Re mich prügelte ein Tagelöhner in Gegenwart seiner Kinder seine Frau zu Tode. Er legte sich dann ruhig ins Belt, bis er verhaftet wurde.

Paris, 30. März. Der Londoner Korrespondent des Gaulois vertritt die Ansicht, daß der Besuch Fallieres in London nicht in der letzten Maiwoche stattfinden würde, weil in dieser Woche die deutschen Prediger in England wären. Man könne nicht zu gleicher Zeit fran­zösisch-englische und deutsch-englische Kundgebungen ver­anstalten.

Paris, 30. März. Der Eclair meldet aus Rom:

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Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 2 Drucker, 1 Fär­ber, 1 Mechaniker, 2 Tapezierer gegen Vergütung, 1 Schlosser gegen Vergütung, 2 Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Glaser, 1 Lehr­mädchen.

)>. bei auswärtigen Arbeitgebern:

1 Schreiner, 1 Feuerschmied, 2 Wagner, 1 Kellner, 1 Bauschlosser, 3 jüngere Schneider, 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Dienst­mädchen.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Schreiner, 1 Bäcker. Es suchen Arbeit: B%

2 Installateure, 2 Geizer, 1 Steinmetz, 1 Glaser, 2 Schmiede, 1 Schneider, 2 Schlosser, 2 Kellner, 1 Schreiner, 1 Weih­binder, 1 Packer, 1 Hausbnrsche, 8 Arbeiter, 1 Hausdiener, 1 Kutscher, 1 Zeilungölrägerin, 4 Laufsrauen, 1 Laufmädchen, 1 Haushälterin.

Personen eine Rede, worin er u. a. betonte, daß, wenn Bismarck noch am Leben wäre, ein Flottenverein wohl nicht nötig gewesen wäre. Die Anschauung, daß der Flottenverein immer hoffähig und in Frack und Lack sein solle, teile er chcht. Der Flottcnverein könne nur unabhängig sein, um die nötige Ellenbogen-Freiheit zu erhalten und um die großen nationalen Ziele, die er sich gesteckt, zu erreichen.

Hamburg, 30. März. Bei einem Einbruch in der Kirche in Hamm wurden die Einbrecher durch zwei Schutz­leute überrascht. Die Einbrecher feuerten auf die Schutzleute und verwendeten einen lebensgefährlich.

Altona, 30. März. Auf dem nationalliberalen Parteitage für die Provinz Schleswig-Holstein und das Herzogtum Lauenburg und Lübeck, der gestern hier abge­halten wurde, wurde bekannt gegeben, daß die Verhand­lungen des Provinzial-Ausschusses mit den Freisinnigen Parteien über ein Zusammengehen bei den Land­tagswahlen gescheitert seien, weil die Freisinnigen auf die Vorbedingung, die Wahrung des Besitzstandes, nicht eingegangen seien.

Rom, 30. März. Ein Skandal wegen der Ver­geudung von Staatsgeldern zur Errichtung des Justizpalastes nimmt große Ausdehnung an. Die bau- führenden Architekten sowie mehrere Beamte des Zivil- JngenieurkorpS wurden entlassen. Mehrere frühere Minister sowie ein ehemaliger Unterstaatssekretär scheinen kompromittiert zu fein.

Rom, 30. März. Die italienischen Blätter bestätigen die Zusammenkunft des Fürsten Bülow mit

Bekanntmachung.

th tAA^*e Steuerzettel über Staats- und allgemeine Kirchensteuer mr 1908 werden in den nächsten Tagen den Steuerpflichtigen durch die -Lchutzmannschast zugestellt.

Diejenigen Einwohner, welche bis zum 15. April keinen Vtencrzettel erhalten haben, nach ihren Verhältnissen aber an- neymen mufieit, daß sie steuerpflichtig sind, werden hiermit aufge- foroert, hiervon alsbald auf der Bürgermeisterei lZimmer Ar. 9) Anzeige zu erstatten.

Gießen, den 27. März 1908. B2®^

G.roßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

J.V.i Keller.

Vorzügliches Hilfs- und Stärkungsmittel für Strante und Neconvalesccnten. 1720

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Eier-Grosshantlhang Giessen.

Telephon 344.

Bekanntmachung.

Pie Lieferung von 80 Zentner süßem Wiesenheu zur Fütterung des tm städtischen Schlachthaus eingestellten Viehes ist auf zwei­maligen Abruf zu vergeben.

0 c«1. entsprechender Aufschrift versehenen Angebote sind bis o- Js bei der unterzeichneten Behörde einzureichen.

Gießen, den 26. März 1908. B»/a

G.roßherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum

auf Antrag bezogen werden.

Ebendaselllst liegen die Dluster für die zu liefernden Stücke mrs.

Am 15. Mai, 11 Uhr vormittags findet die Erössnuiig der eingegangenen Liejerungs-Ängebote im Beisein der etwa erschienenen 1 .V.

Bewerber statt. Die Auswahl unter den Anbietern bleibt der j &

Versteigerung.

In dem Konkursverfahren über das Vermögen des seitherigen Pächters Richard Emrich zu Ober- scencrhof bei Laubach soll das gesamte lebende und tote Inventar vffeutlich meistbietend ver« steigert werden.

Es kommen zum Verkauf:

32 Milchkühe Simmcuthaler Kreuzung, 30 Stück Jungvieh tm Alter von V42 Jahren, 11 Acker- Pferde, 4 Fohleu, 1 Eber, 6 Sauen, 16 Einlege- schweiue, 35 Ferkel, 138 Schafe, darunter 60 mit Lämmern, 8 schwere Oekouomiewagen, 2 leichte Wagen, 1 Fcderwagen, 2 Mähmaschinen, iSäemaschiue, 1 Dungstreuer, 2Hcurechen, 1 Heu­wender, 6 Richterpflüge, 8 schwere und leichte Eggen von Holz, 3 eiserne Eggen, 1 Viehwaage, 2 Dccimalwaageu, I Pfuhlfast, 2 Windfegen, 1 Kartofselwaschmafchine, 1 Dickwurzmühle, 1 Futterfchucidmaschine, 1 Kreissäge, Geschirre sowie souftige Oekonomiegeräte jeglicher Art.

Die Versteigerung findet am Freitag, den 3. April l. Js., vormittags 10 Uhr beginnend, auf dem Oberseenerhof bei Laubach statt.

Der Kaufpreis ist sofort baar zu entrichten.

Angebote auf diese Lieferung sind bis zum 15. Mai 1908, 10 Uhr vormittags, verschlossen, srankiert und mit der Aufschrift _____,...... . .. . .. _

Angebot auf Lieferung von Dienstkleidungogeacnstünden" ver^ Termin bekannt acmacht

sehen an die Ober-Postdiretrwn einzureichen. vv

Die Lieferungsbedingungen können innerhalb der Dienst­stunden int Zimmer Nr. 94 der Ober-Postdirettion eingesehen, auch

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