sonders auch <nif die geistigen Bedürfnisse'der Tyrauen Mck- sicht zu nehmen. Ter Wert der Wanderbibliotheken, die der Verband hinausgegeben hat, murbc dankbar anerkannt und gleichzeitig angeregt, daß auf die Umwandlung der Wanderbibliotheken in Standbibliothekcn, die dauernd in den Orten bleiben könnten, möglichst hingewirkt werden möge. Der Verband wird daraufhin neben Wanderbibliotheken unter günstigsten Zahlungsbedingungen auch Stand- Bibliotheken an die einzelnen Orte liefern. Mehrere Kreis- verwaltungen haben sich beim Bezüge ihrer Kreiswanderbibliotheken der Einrichtungen des Verbandes bedient, auch industrielle Werke haben ihre Privatbibliotheken durch ihn einrichten lassen. Daß der Verband in der Lage ist, Lehrmittelmaterial (Lichtbilder usw.) zu billigstem Preise leihweise an die angeschlossenen Vereine abzugeben, wurde dankbar anerkannt. Die reiche Lichtbildersammlung des Frankfurter Ausschusses für Volksvorlesungen kann er ben Orten ebenfalls zur Verfügung stellen. Besonders wurde auch die Tätigkeit des künstlerisch bedeutenden Verbandstheaters anerkannt und der unterstützenden Tätigkeit gedacht, die der Verband durch seinen berufsmäßigen Geschäftsführer überall da leistet, wo es sich um die Einrichtung von örtlichen Volksbildungsvereinen, Orts- und Kreisoiblio- theken, Heimatmuseen usw. handelt. An die Versammlung schloß sich eine Wolksunterhaltung an, durch die gezeigt werden sollte, wie man unter Heranziehung der Vortrags- und musikalischen Kunst Unterhaltungsabende mit gedanklich einheitlichem Programm veranstalten kann. Das Thema hieß: „Beruf und "Arbeit in der Dichtung". Den als leiten» den Faden durch die ganze Veranstaltung hindurchgehenden Vortrag mit Rezitationen hielt Herr G. Volk. Bei einem kleinen Eintrittsgeld deckte die Veranstaltung ihre Kosten, so daß der Beweis erbracht war, daß sich derartige Darbietungen überall bieten lassen.
•• Neues Kliniksgebäude. Die Pläne für den Neubau einer Universitäts-Ohrenklinikbefinden sich in Vorbereitung. Für poliklinische Behandlung der Hautkranken soll eine Baracke aufgestellt werden. Die Poliklinik befindet sich zurzeit im Sockelgeschoß der medizinischen Klinik. Bei der neuen chirurgischen und Augenklinik wird gegenwärtig ein großes Beamtenhaus erbaut. Es umfaßt fünf Wohnungen, nämlich zwei Wohnungen für Verwalter, zwei für Maschinenmeister und eine für einen Oberwärter. Die Stadt beabsichtigt, die alte Universitätsklinik zu erwerben und zur Realschule umzubauen.
*• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Hch. Noth zu Eschollbrücken die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wettsaasen; dem Lehrer Andr. Sitzler zu Wettsaascn die Lehrerstelle an der Gemeindcschule zu Sichenhausen. — Erledigt ist eine mit einem evanget. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reichenbach.
** I m Dienst der Barmherzigkeit. Unter den .verschiedenen sich von Jahr zu Jahr mehrenden segensreichen Einrichtungen zum Besten der leidenden Menschheit ist wohl kaum eine, die wärmeres Empfinden hervorzurufen vermag, als die der S ch w e st e r n h e i m e. Einerlei welcher Konfession zugehörig, Tag und Nacht, jede Stunde zur Hilfe und Unterstützung Leidender und Bedürftiger bereit, einzig und allein ihrem schweren Beruf in treuester Hingebung lebend, finden die Schwestern ihre Befriedigung. Welche Familie ist noch nicht der Wohltat teilhaftig geworden, die aus solcher Einrichtung entspringt, und bei wem ist nicht ein stetes aufrichtiges Dankgesühl zurückgeblieben gegenüber denen, die von reinster Menschenliebe beseelt, ihr ganzes Leben in uneigennützigster Weise ihren Mitmenschen weihen? Der vielleicht geringen Beisteuer zu den Kosten der "Anstalten und herzlich gemeinten Dankes- worten nun auch ein kleines finanzielles Opfer den Schwestern des evangelischen rind katholischen Heims zu ihrer persönlichen Pflege folgen zu lassen, Ijat sich ein Komitee, bestehend aus den Samen Frau Rektor Barlholomae, Frau Geheimerat Breidert, Frau Geh. Justizrat Gebhardt, Frau Oberstleutnant v. Lindequist, und Frau Oberbürgermeister Meeum, sowie Herrn Fabrikaril Klingspor, gebildet, das unter Mitwirkung der gesamten Gießener Bevölkerung diese edle Absicht zu verwirklichen hofft. Niemand wird dabei zurückstehen wollen, wenn es gilt, unseren oft und treu bewährten Schwestern ein Dankesscherflein abzustatten! Als Tag der geplanten Veranstaltung ist der 21. November bestimmt worden, und dürste näheres über die Llrt in aller Kürze zur Veröffentlichung gelangen.
§ Ruppertenrod, 28. Oft. Gegenwärtig werden im Felde zwisckjen Gwß^Eichen unb hier in unserer Gemarkung auf dem Berg, der eine Zahuradanlage erhalten soll, Probe- schachte gegraben. Schon bei vier Meter Tiefe ist man auf massives Basaltlager gestoßen. Das ist für den Bahnbau sehr günstig, da hierourch die Steine zum Anlegen und zur Beschotterung des Bahudanuns vorhanden sind. Durch das Basaltlager bezw. seine Ausbeutung sieht man vielleicht von der Anlage einer Zahnradbahn ab, weil bauu von selbst ein tiefer Einschnitt erhalten wird.
X Nieder Ohmen, 28. Okt. Daß bei beit „Kirmessen." Schlägereien vorfallen, ist nichts Ungewöhnliches; es muß eben, Wenns schöner gehen soll, wie der Baier sagt, „gerast" werden. Daß aber die Schlägereien gleichsam das Präludium zur Kirch- weih bilden, ist doch schon seltener. Ein Vater geriet hier am Abend vor der Kirmeß mit feinem erwachsenen Sohu mteinauber. Der Alte zog hierbei das Messer. Als der Sohn ilmi dasselbe zu cnbvinden suchte, verletzte er sich die Hand. — Ein niederer Mann empfing in der Nähe einer Wirtschaft einen Knüppelhieb über das eine Auge, daß es faustdick anschwoll.
O Launsbach, 28. Okt. Wie überall auf ber Kanonen- bahn so wird z. Zt. auch hiev eine sehr wichtige Verkehrs- cinrichtung getroffen. Die Eisenbahubehörde läßt unterhalb von LaunSbach, in nächster Nähe vom Haltepunkt Krofdorf, eine lieberfül)rung in Gestalt einer festen fahrbaren Brücke Herrichten. Sie wird vor allem unseren Lanülvirten zugute kommen, die bei rhrer Volleitdung ungehindert die Bahn überschreiten und ihre F-elder bewirtschaften können. Seit etwa vier Wochen ist der Bau der Brücke durch Maurermeister Groß-Garbenheim in Angriff genommen; fic wird mit nächstem Frühjahr dem Verkehr er- össnet.
-st Krofdorf, 28. Okt. Im hiesigen Geflügel-und .K a lt i n ch e n z tl ch t v e r e i it herrscht reges Leben, wie die Generalversammlung am Samstag abend int Stammlokal „Brauerei "Abel" zeigte. Der noch junge Verein zählt schon 48 Mitglieder-. Für den Dezember ist die dritte Ausstellung in den Räumen von Gastlvirt Moos in Aussicht genommen.
(BericbfsfartL
xe. Tarmstadt, 28. Okt. In der gestrigen Schössen- gerichtssitzung verflieg sich ein hiesiger Fuhrmann, der als Angeklagter erschien, während der Verhandlung zu der maßlosen Ungebühr, den Vorsitzenden mit der bekannten Einladung Gotz von Berlichingens zu bedenken. Drei Tage Halt wurden ihm zn- dikliert. Nicht genug damit, rief er die Einladung hierauf den Schossen zu. Nochmals drei Tage folgten und sofortige Absuhr- rung. Tie Verhandlung wurde vertagt. .
Frankfurt a. M., 28. Okt. Tas Schw u r gerrcht sprach die aus Tegel bei Berlin stammende Ehefrau Jahnke, die durch Leuchtgas ihre drei Kinder zu vergiften beabsichtigte, wobei die drei Kinder der (Gasvergiftung erlegen sind, frei. Die ärztlichen Gutachten lauteten auf geistige Minderwertigkeit.
B e r l i n, 29. Okt. Tas Amtsgericht Berlin Mitte beschäftigte sich heute mit der Privatklagesachc des sozialdemokratischen Reichstags-Abgeordneten Rich ard Fischer gegen den verantwortlichen Redakteur der Post, Petersen. Es handelt sich um zwei Artikel in der Post, in benen die Behauptung ausgestellt wurde, daß der Privatkläger als Leiter der Vorwärts-Truckerei für Bestellungen auf Maschinen und Papier Provisioil »nid Schmiergelder erhalten habe. Petersen wurde zu 200 Alk. Geldstrafe oder 20 Tagen Haft verurteilt und dem Beleidigten die Publikatious- bcfugnls ziigesprochen. Ter Vorsitzende führte u. a. ans, daß die Belveisau'nahnie ergeben habe, daß der erhobene Sßonviirf gegen Herrn Fischer feine Unterlagen habe und daß diesem absolut kein Vorwilrf zu machen sei.
Offenburg, 28. Okt. Ter wegen Raubmordes an genagte Schneidergeselle Philippson wurde, nachdem die Ge- schivorenen die Schuldfragen auf Raubmord und Raubmordoersuch bejaht hatteii, zum Tode verurteilt.
London, 28. Okt. T,e „Sven in g News* wurden gestern m einer Bube von 23000 Pfund wegen Beleidigung des Seifensieders Cook verurteilt.
Vermischtes.
* Der Kronprinz als Erfinder. Das als Beilage des „D. Reichs- und Kgl. Prenß. Skaatsanzeigers" erscheinende Zentral-Handelsregister für das Deutsche Reich vom 26. b. M. enthält unter Anmeldungen von Patenten olgende Eintragung: „44 a. W. 30139. Manschettcn- boppclknopf mit zwei Oesenknöpfen. Wilhelm, Kronprinz bes Deutschen Reich.es ainb von Preußen, Kaiserliche unb Königliche Hoheit. Potsbam. 11. 7. 08." Die Erfinbung betrifft einen Manschettenboppelknopf mit zwei Oesenknöpf- chen, in bereit Oesen ein Zwischenglieb abnehmbar eingreift. Von ben bekannten Manschettenknöpfen bieser Art unter- cheibet sich der neue Knopf burch bie Verwenbung einer mit Knebeln versehenen Kette als Zwischenglieb. Durch dieses Zwischenglieb soll bie Sicherheit des Mcmschettenverschlusies insbesondere gegen selbsttätiges Lösen erhöht werden. Um den Verschluß an der Manschette anzubringen, werden zunächst die Oesen der Knöpfe durch die Knopflöcher der Manschette gedrückt. Dann werden in der üblichen Weise die Knebel in der Längsrichtung durch die jetzt im Innern der Manschette liegenden Oesen durchgeführt und quer- gestellt. Der neue Verschluß ist gegen unbeabsichtigtes Lösen gesichert, weil die einmal eingezogenen Knebel nicht von selbst aus der Verschlußstellung heraustreten können. Durch einen auf die Manschettenränber ausgeübten Zug werden die Knebel nur dichter in Schließstellmig gezogen.
*DieSchulbildungderSoldaten. Eine iiiter- essante Uebersicht über die Schulbildung der preußischen Mannschaften, die im Ersatzjahr 1907 bei dem Landheer unb ber Marine eingestellt worben sinb, wirb soeben im Oktoberheft bes Zentralblattes für bie Unterrichtsverwaltung veröffentlicht. Beim Lanbheer würben 151000 Mannschaften eingestellt, von denen nur 21 in ihrer nichtbeutschen Muttcr- prache eine Schulbildung empfangen hatten, unb 39 (gleich 0,03 Proz.) ohne Schulbilbung waren. Von ben 9481 bei ber Marine eingestellten Mannschaften besaß einer nur eine Schulbilbung in der nichtbeutschen Muttersprache, wäh- renb ein anberer (0,01 Proz.) ohne Schulbilbung war. Für )ie Monarchie ergibt sich damit, baß von 161381 Mann- ch asten 22 nur in der nichtdentfcheu Muttersprache unterrichtet unb 40 ohne Schulbildung waren. Der Gesamtprozentsatz der Mannschaften ohne Schulbildung ist 0,02. Das bedeutet einen wesentlichen Fortschritt, denn zehn Jahre vorher betrug dieser Prozentsatz noch 1,07 Prozent.
Kleine Tageschronik.
Auf dem Dominuun Damsdorf bei Striegau (Schlesien) kam es zwischen ungarischen und deutschen Arbeitern xu einem folgenschweren Zusammenstoß. Zahlreiche ungarische Arbeiter drangen dewassnet auf den Wirtschastsbearnlen und die deutschen Arbeiter ein; alle?, was ihnen in den Weg kam, rouröc medergemetzelt. Die Anzahl der Schwerverletzten ist sehr groß. Bis jetzt wurden nur vier Ungarn verhafiet.
Vier Personen drangen m der Filiale der Kominerzialbank in N e u p e st ein und raubten, nachdem sie das Personal mit Waffen bedroht und die Telephondrähte durchschiliiten hatten, 42 OOu Kronen. Tie Räuber sind mit der Beute entkommen.
Letzte Nachrichten.
** Folgen des Büdinger Bankkrachs. Gegen die Mitglieder des Vorstandes des Ober-Mockstädter Sparund Leihvereins Mickel unb Harth würbe ein Verfahren wegen Untreue, sowie gegen den RecytSanwalt Klarenaar ein solches wegen Beihilfe zu bie)ent Vergehen eingeleitet. — Die Beschlußkammer bes Laubgerichts zog die gegen Rothschild erkannten Strafen von acht Jahren Gefängnis unb fünf Jahren Zuchthaus in 10 I a h r e Zuchthaus zusammen, bie Strafen Ackers, ber ein Jahr bezw. neun Monate Gefängnis erhielt, in ein Jahr sieben Monate Gefängnis.
Airchttche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Am 2 0. Sonntag u a ch T r i n 11 n 11 §, den I. Nov.: Rcsormationsscst.
Roflefte für die Gnslav-Adolf-Stistung. Gottesdienst.
3n der Ltadttirche.
Vormittags 91/. Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormutags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinbe.
Pfarrer Schwabe.
Abeuds 6 Uhr: Pfarrer v. Schlosser.
Beichte unb heil. Abendmahl für Matthäus- und Markns- gemcinbe. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Geinemde erbeten.
Montag den 2. November, abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirimertcn ivelblichen Jugend der Matlhäusgemeiiide
Tlensiag bei, 3. November, nachmittags 4 Uhr, im Matthäus- saal: Franen-Alijüonsverein.
Donnerstag ben 5. November, abends 8 Uhr, im Markus- saal: Bibelstundc. (1. Johs., Kap. 2).
Pfarrer Schwabe.
In der Iohanneskirche.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer B e ch l o l s h e i m e r.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche der Lukasgeineinde.
Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer AuSfel d.
Beichte unb heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannes- gemcinbc. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Montag, den 2. November, abends 8 Uhr, im Lukassaale: Bibel stunde. Pfarrer B e ch t o l s h e i ,n e r.
katholische wäh'v.üde.
Gottesdienst.
Am 1. November tritt eine Aeudcruug der Gottesdienst, orbuimg ein. Die 8 Uhr-Mesfe wird auf 11 Nhr verlegt und das Hochamt beginnt um 0 Uhr. Nach der neue« Orb- nuug ist um 7 Uhr Messe, um 9 Uhr Hochamt mit Predigt, um 11 Uhr Messe mit Predigt.
Sa in Stag den 31. Oktober:
Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 lUfr: Gelegenheit jur heil. Beicht.
Sonntag den 1. Nov., 21. Sonntag nach Pfingsten: Fest Allerheiligen.
Vormittags von 67. Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe.
„ um 9 Uhr: Hochamt mit" Predigt.
„ um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Militärgoltesdienst.
Nachmittags um 57, Uhr: Predigt, darauf Rosenkranz-Andacht mit Segen; dann fvrjc Andacht für die Abgestorbenen.
Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit jur heil. Beichte.
Montag ben 2. November: Allerseelcutag.
Vormittags von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Deichte.
„ um 6'/, unb 7 Uhr: Heil. 'Liesse.
„ um 8 Uhr: Seelenamt für alle Verstorbenen der P'arrei.
Nachmittags um 67, Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen. Schluß des Rosenkranzgebets.
TeietfomscSno Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.
Frank flnr ter 3^*/o Beichsanleihe . . 3% do. . . 3>6°/o Konsols . . . . 6% do. . . . . 3 >4 °/a Hessen.....
3>s 7» Oberhessen . . . 4D6 Uesterr Goidrentc. . 4l/6 ?o Oesterr. bilberreute 4^o Ungar Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3 Jo Portugiesen Serie I 3% Portugiesen „ III 4><;7o russ.Staatsanl. 190a 4^7O japan. Staatsanleihe 4 J6 Uonv. Türken von 1903
ISörNe. 30. Oktober, 1.15 Uhr.
94.00 Elektriz. Lahmeyer . . .
84.65 Elektriz. Schuckert . . .
94.10
84.60
92.40
91.00
98.00
99 30
92.90
5890
97 60
91.10
90.80
Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket! Barpeuer Bergwerk. . . Laurahütte ..... Nordd. Lloyd Obeischles. Eisen-Iudustrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Dcutsch-AsiuL Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . .
119.40 119.00
190 00 185.50 105.80 191.50 198.20
84.00
97 45 16575 126 20 238.00 136 50 177.10 145.50
Türkenlose . . . . . .140 40 4% Griech. Monopol-Anl. . 49 60 i% äussere Argentinier . 86.95 ö7o Mexikaner . . . 63.60 4 70 Chinesen .... 97.00 Aktien:
Bochum Guss 220 10 Buderus E. W 111.80
Tendenz: fest.
Kreditaktien lb9.10
Baltimore- und Ohio-
Eiseulahu 100.60
Gotthard bahn —
Lombard. Eisenbahn . . 22.30
Uesterr. Staaisbuhn . . . 14 > 40
Prince-Henri-Eiseubahu . 122.00
berliner Börse, 30 Oktober, Anfangskurse.
Canada E. B —.—
Darmstädter Bank . . . —
Deutsche Bank .... 238.00
Dortmunder-Union C. . . 56.80
Dresdner Bank . . . 145.50
Tendenz: behauptet.
Harpener Bergwerk. . . 191.50
Laurahütte 197.50
Lombarden E. B. ... 22.20
Nordd. Lloyd .... 84.00 lückenlose —
als Zusatz zur Milch eine leicht verdauliche Kindernahrung. Seit Jahren bestens bewährt zur Herstellung von Puddings und feinen Backwaren, | Nähre mit „Knorr“. |
Die Förderung des Allgemeinbefindens
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Mainz, den 30. September 1908. Fch verfehle nicht, Ihn"» nutzuteilen, daß ich Ahr Präparat „Biofon" für mein Magenleldeir nebst Schmächezuständeu nebrnudjt habe. Die sichtliche Sieigerun» des Appetits, welche schon nach wenigen Tagen eintrat, sowie die öörbcrnng des allgemeinen Wohlbefindens ivar geradezu überraschend unb kann ich daher „Bioson" jedem ähnlich Leidenden nur aufs wärmste und beste empfehlen, und bin gern bereit, jedermann Auskunft darüber autommen au lassen. Mit aller Hochachtung Heinrich Schlößmanli, Schlossergasse 30. Unterschrift beglaubig Mainz, den30.September 1908. gez. Stein, GerichtsmannGroßd. Hess. iOrtsgcricht Mainz. Man lese die Urteile der Proscssoren und Aerzle unb überzeuge sich, daß Bioson das beste, billigste, angc’ nehmste, rascheste Mittel ist, um die gesunkenen Körverkräste bti Fung und Alt zu beben. Erhältlich V- LUlo 3 Mk. in allen Apotheke^ Drogerien usw. (bu/e
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