Stadt zur Genehmigung vorgelegt werden. Von einer gleichfalls beantragten Ueberführung am Hauptbahnhof will die Stadt nichts wissen bezw. dazu keinen Beitrag geben. (Und wo bleibt die Haltestelle Gießen-Nord? Red.)
•* Kleine Mitteilungen aus Lessen und den Nachbarstaaten. Die^Veruntreuungen deS Rendanten Seidel von der Ortskrankenkasse des Landkreises Frankfurt belaufen sich auf 37 000 Mk.
Der Uanalzettel.
Von Rechtsanwalt Raab, Gießen.
Der — wenigstens von der Stadtverwaltung — langersehnte Moment ist jetzt herbeigekommen: Die Anforderungszettel über „Kanal-Gebühren" sind verteilt worden. Da,ist zu lesen: Derr Soundso hat an Kanalbenutzungsgebühren auf Grund des Ortsstatuts vom 25. Januar 1908 für das Grundstück Soundso einmal an die Stadtkasse zu zahlen soundsoviel Mark und Pfennig. Der Berechnung liegen zugrunde soviel Quadratmeter Grundfläche, soviel Mark Brandversicherungswert.
Man erinnere sich, daß jeder Quadratmeter grundbuchmäßigen Flächeninhalts l3/» Pfg. zu zahlen hat, wobei die ganze, eine wirtschaftliche Einheit bildende Liegenschaft in Betracht kommt, nicht die Grundstückseinteilung in den öffentlichen Büchern. Vorgärten, Bleichplätze, Hosräume, Hausgärten, Parks, Grabland usw. zahlen also, wenn sie mit dem Anwesen zusammen eine „wirtschaftliche Einheit" bilden, je l3/» Pfg. pro Quadratmeter, nicht nur die Standfläche der Häuser. Von je 1000 Mk. Brandversicherungswert werden 2 Mk. erhoben.
Der Brandversicherungswert ist natürlich in der Regel viel geringer, als der sogen, „gemeine Wert" oder Verkaufswert, der z. B. der Vermögenssteuerberechnung zu Grunde gelegt werden muß. Im allgemeinen kann man sagen, daß der Brandversicherungswert dem Rohbauwert des betr. Anwesens unter Berücksichtigung des Lebensalters des Gebäudes ungefähr entspricht. Aus dem Kanal-Steuerzettel kann nun jeder sehen, welcher Flächeninhalt angenommen, und welcher Brandversicherungswert angesetzt ist.
Den Flächeninhalt kann man nachprüfen an der Hand der früheren Kaufbriefe, Hypothekurkunden, Taxationen, Meßbriefe. Auch kann man sich Auszüge aus dem Grundbuch bestellen und hieraus die Größe der Fläche ersehen. Die Bürgermeisterei hat Hebregister ausgestellt und am 12. März 1908 eine Bekanrtt- machung erlassen, daß das Hebregister vom 14. März ab acht Tage lang zur Einsicht eines jeden Beteiligten auf der Bürgermeisterei offen lag. Auch hierdurch war Gelegenheit geboten, sich über die einschlägigen Verhältnisse zu unterrichten.
Den Brandversicherungswert ersieht man aus dem Ansorde- cungszettel über den letzten Brandversicherungsbeitrag. Dort steht die Nummer des Hebregisters, ferner die Nummer der Straße (weil die Straßen nicht mit Namen angegeben sind, sondern nach Ziffern bezeichnet werden, Bahnhofstraße z. B. mit Ziffer 5, ebenso wie auf den Gemeindesteuerzetteln > und die Nummer des Anwesens nach der laufenden Nummer der betr. Straße. In der 4. Rubrik steht unter „Umlagekapital" ein größerer Bettag. Dieses „Umlagekapital" ist der Brandversicherungswert.
Es sei hier annkerkungsweise daran erinnert, daß in Hessen die staatliche Jmmobiliarfeuerversicherung als Pflichtorganisation besteht; die Schäden werden nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit repartiert, so daß allerdings das fast feuersichere solide, einzel- stehende Haus die feuerfangenden Strohdächer und Bretterbuden mitbezahlen hilft. Der Ausschlag für je 100 Mk. Umlagekapital betrug für das „Brandjahr" 1906 6 Pfg. Der Satz wechselt Mtürlich nach der Häufigkeit und Größe der Brände.
Jeder Gebäudeeigentümer kann «nach Art. 19 des Gesetzes vom 28. September 1890, die Brandversicherungsanstalt für Gebäude bett.) zu jeder Zeit die Revision des Versicherungsanschlags seiner Gebäude auf seine Kosten durch Einreichung eines Schätzungs- flnttags bei der Bürgermeisterei verlangen.
Wer also jetzt aus Anlaß der Präsentation des Kanal-Gebühren- »ettels seines Hauses Brandversicheruingswert zu niedrig hält, kann eine Neuschätzung versuchen, allerdings auf die Gefahr, daß er dann von jedem Tausend Mark erhöhter Schätzung wieder 2 Mk. mehr Kanalgebühren bezahlen muß.
Der Kanal-Gebührenzettel ähnelt sehr dem Gemeindesteuertzettel. Manche haben sich sehr rasch beruhigt, es hieß ja: Herr N. N. hat „einmal" zix zahlen .... Das war aber oft ein Mißverständnis. Jener Betrag ist, wie die Gemeindesteuer, sechsmal zu eittrichttu. Der neue Kanal-Gebührenzettel enthält nur das sechste Ziel des Verwaltungsjahres 1. April 1907 bis 81. März 1908, weil im Ortsstatut beschlossen war, von den
L)ermLtzctzre».
• Erdbeben. Am 26. März wurde ein ernstes Erdbeben in Mexiko, Guanajto, Rincon u. a. O. gespürt. Vier Personen wurden verletzt. In einer Straße der Stadt Mexiko sind bei vielen Häusern die Mauern emgestürzt. Die Nadel des Seisniographen umschrieb das ganze Ziffernblatt. —, Die Stadt Chilapa im Staate Guerroro ist durch da§ Erdbeben in Trümmer gelegt worden und inBrand geraten. Der Einwohner hat sich eine Panik bemächtigt. Die Verluste an Menschenleben sind noch nicht bekannt.
"Kannibalisches aus Australien. Aus Sidney wird telegraphiert: Der Dampfer „Prinz ©igiSmiinb* berichtet, daß vier Eingeborene auf den Admiraliläts- inseln des Bismarck - Archipels, als sie Nahrungsmittel ein» kaufen wollten, von feiiidlichen Eingeborenen umringt, er - schlagen und aiifgefressen wurden. Eine Expedition ging aus Deutsch-Neuguinea ab, um die Mörder zu strafen.
SHcute Tageschronik.
In Dürr Wange n (Seywaveii) fand nach der Bürger- meisterw a h l eine blutige SLraßenschlacht statt. Zwei Personen wuroen furchtbar zerstochen, eine britie wurde mit einer Holzaxt niedergeschlagen. Alte drei sind tötl.icij verletzt. Die Täter wurden verhaftet.
Am 26. d. Mts. stürzte der 28 Jahre alte, zu Studienzwecken in der biologischen Station Seehof bei Lunz (Niederösterreich) weilende Dr. Erich Philippi in einen Abgrund und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Philippi wurde in Wien in ein Spital gebracht.
Der Pariser Luftschiffer Farm an stürzte am 27. d. Mts. während einer Uebungs,ahrt iniotge einer jähen Wendung aus seinem Aeroplan zu Boden und erlitt mehrere Verletzungen.
Jit Paris wurde eine Versammlung von Teilnehmern an den verschiedenen Finanz-Unternehmungen, welche sich unter der Leitung Rochettes gebildet hatten, abgehalten. 1200 Personen wohnten der Versammlung bei, die einen äußerst stürmischen Verlauf nahm. Die Angestellten Rochettes verlangten, man möge ihnen gestatten, )iä) vor den Aktionären zu rechtfertigen und ferner mochte es gebattet werden, die verichiedenen Unternehmungen unter Verwaltung des Verwaltungsrates ihre Geschäfte ivrtsetzen zu lassen. Es iuuroe_ eine Tagesordnung angenommen, in der Rochette beantragt, daß ihm das Berttauen der Aktionäre für die Fortsetzung feiner Operationen ausgesprochen wird. Der letztere Teil Dir Tagesordnung hob Hebhaften Widerspruch, hervor.
Liegenschaften, die am 1. Februar 1908 an das städtische Kaual- netz angeschlossen sind, vom. 1. Februar 1908 an die Kanalgebühr zu erheben, erstmalig also für die Monate.Februar und März 1908.
Wer den gesamten Betrag wissen will, multipliziere also mit
6, und wer die Probe machen will, ob die Berechnung richtig
ist, multipliziere 1. die Quadratmeterzahl, die auf der 1. Seite In Basel beschäftigt eine geheimnisvolle Angelegenheit die des Kanal-Gebührenzettels angegeben ist mit 134 Pfg.; 2. teile | Staatsanwaltschaft. In einem dortigen Hotel ist eine Dame
den Drändvttsicherüngswert mit 1000 und multipliziere diesen Teilungswert mit 2; 3. zähle die Ergebnisse unter 1 und 2 zusammen und man erhält dann die Jahreskanalgebühr, al]o das sechsfache des jetzt angeforderten Bettags.. —
Schluß folgt.
GerrchtssaaL.
R.B. Darmstadt, 27. März. Die bekannte Prozeßsache zwischen der Bank für Handel und Industrie und dem Großindustriellen Meier in Stuttgart ider letztere hatte bie Bank auf Zurückerstattung von 470 000 Mark verklagt, da dieselbe angeblich seine Notlage ausgenützt und ihm zu hohe Provision abüerlängt hätte) wurde heute, nachdem Meier gegen das abweisende Urteil der Kammer für Handelssachen Berufung eingelegt, endgültig ko ftenfällig ab g clu ie f eit.
— Vor der Strafkammer hatte sich heute der schon vorbestrafte Fabrikarbeiter Alfred Hils, geb. 1881 in Württemberg, wegen zweier schwererEinbrücheinOffenbachzu verantworten. Hils hatte in der Nacht zum 6. Februar beim Bürgermeister Dr. Dullo eingebrochen und daselbst verschiedene Eßwaren, Kleidungsstücke und ein Paar Stiefel des Bürgermeisters gestohlen. Dann stattete er in der Nacht zum 13. Febr. dem Geschäft von Seuling in der Frankfurter Straße einen Besuch ab, wo er nach Aneignung von 140 Mark ertappt wurde. Bei diesem Diebstahl trag er Die gestohlenen Stiefel, die ihm zum Verräter wurden. Er wurde zu 4 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt.
München, 27. März. In dem zweitägigen Münchener Wucherprozeß lautet das Urteil gegen Dr. Hofbrückl auf drei Ättmatc Gefängnis, 450 M. Geldstrafe und zwei Jahre Ehrverlust, gegen Detzer aus fünf Monate Gefängnis, 1500 s)Ji. Geldstrafe und Drei Jahre Ehrverlust. Losbrückl ist "am 27. März geflüchtet; er wird steckbrieflich verfolgt.
Stuttgart, 27. März. Gegen den verantwortlichen Redakteur des „Simplicissimus", Hans Gulbransson, ist wegen Beleidigung des O f f i z i er ko r ps des Deutzer K straf fierregiment es Klage erhoben worden. Die Verhandlung findet am 3. April vor der hiesigen Strafkammer statt.
dello tb en-, deren Leiche Stichwunden an Hais nnä Brust aufwies. Der Gatte, ein • deutscher Generalmajor a. D., dessen Namen die Polizei verschweigt, behauptet, daß Selbst» mord vorliege, wurde aber sistiert. Das Ehepaar befand sich auf "Der Rückreise von Mentene nach Preußen.
Die Pulverkammer von Vonges bei Dijon (Frkr.) wurde durch eine Explosion zurstört. Mehrere Personen werden vermißt.
In Paris wurde wieder ein ungetreuer Bankier, namens Fontanille, Der Sohn eines hohen Gerichtsbeamteu, verhaftet. Es handelt sich um die Veruntreuung von nur 150000 Francs.
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Märkte.
Gießen, 28. März. Maitlvericht. Auf heutigem Wocken- maifte kostete: Butter pr. Pfd. 1.10—1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Pfg., Käse pr. St. 6—8 Pf., Kasematte 2 St. 5—6 Pfg., Erbsen p. Psd. 18—24 Pfg., Linsen p. Pfd. 25—40 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik.,' Hahne pr. Stück 0,80—1,80 Alk., Gänse pr. Pfd. 00—00, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochsenfleisch pr. Psd. 76—84 Pfg., Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfund 74—76 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 60—76 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—76 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—84 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 6,00—7.00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,00—6,00 Pik., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 0—00 Pfg., per Zentner Alk. 0.00—0.00. — Aepfel per Ztr. 10—25 Mk., Birnen per Ztr. 10—25 Mk. Nüsse 100 Stück 40—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk. Marktzen von 8—2 Uhr.
Gießener Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung für Hesien am Sonntag den 29. März: Wechselnde Bewölkung. Trocken. Temperatur wie heute. Südliche Winde.
GrigLnal-DrahtrneLdungem
Pilsen, 28. März. Der Chef der großen Kartonnagc- Fabrik Höll u. Günther, Wilhelm Günther, hat sich wegen finanziellen Schwierigkeiten erschossen.
Wien, 28. März. Gegenüber dem Berliner Korrespondenten der „Neuen Freien Presse" äußene sich Fürst Bülow über Den Zweck seiner Wiener Reise: Ein spezieller, politischer Anlaß führt mich nicht nach Wien, es versteht sich aber von selbst, daß ich mich mit dem Baron Aehrenthal über eine Reihe von Fragen der internationalen Politik aus« sprechen werde.
Rom, 28. März. Verriete d'Jtalia glaubt mitteilen zu können, daß der Gegenbesuch, den Viktor Emanuel dem deutschen Kaiser versprochen hat, im September stattfinden werde.
London, 28. März. Die englischen Reform-Vorschläge für Mazedonien wurden seitens der russischen und österreichischen Regierung in ablehnendem Sinne beantwortet.
Parts, 28. März. Bei einer Durchsuchung des Bureaus Rochettes wurden mehrere Papiere vorgefunden, aus denen hervorgeht, daß Rochette durch einen Polizeiinspektor von allen gegen ihn einlaufenden Anklagen und allen Nachforschungen der Staatsanwaltschaft unterrichtet wurde. Der Polizeiinspektor ist sofort entlassen worden.
Paris, 28. März. Das Blatt Patrie francaise veranstaltete gestern eine Versammlung als Protest gegen die Ueberführung Zolas nach dem Pantheon. Im Anschluß daran kam es zu ernsten Krawallen. Die Versammlungsteilnehmer verließen lärmend das Lokal. Da sich die Polizei als ungenügend erwies, die Ordnung wiederherzustellen, mußte die Munizipalgarde herangezogen werden. Mehrere Personen wurden verletzt, darunter ein Polizeioffizier. 50 Verhaftungen wurden vorgenommen, von denen eine: Anzahl aufrecht erhallen worden ist. i ।
Bourges, 28. März. In Charost kam es 'bei der Musterung zu e r n st e n Zwischenfällen. Rekruten fanden sich unter der Abflngung d r Internationale ein und griffen einen Hauptmann, der sie zum (Sajioeigen bringen wollte, tätlich an. Auf das in Zusammenhang mit den Winzerunruhen strafversetzte 17. Regiment wurden Hochrufe ausgebracht.
Cettinje, 28. März. Fürst Nikita ist in Begleitung des russischen Ministerresidenten nach Petersburg abgereift.
London, 28. .Vdärz. Die Ankunft des Präsidenten Fallier es in Loudon ist um einige Tage verschoben worden, um Slemenceau Gelegenbeit zu geben, Den Präsidenten auf seiner Reise, die nunmehr in die Parlamentsferien fallt, zu begleiten.
Petersburg, 28. März. Nunmehr sind auch die Antworten der übrigen Mächte auf die russischen Reform-Vorschläge für Mazedonien im hiesigen auswärtigen Amte eingetroffen. Sie lauten in den Hauptpunkten zustimmend.
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Kathreiners Malzkaffee-Fabriken.
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Wer eine Uhr zur Konfirmation in Gold ober Silber braucht be
nähe Abfabrt von der Schützen- ftrabe empfiehlt
das zugleich Nährwert hat, ist Kathreiners Malzkaffee; seit nahezu 18 Jahren glänzend bewährt, vereinigt er den würzigen Wohlgeschmack des Bohnenkaffees (ohne dessen schädlichen Koffeingehalt) mit der bekannten Nährkraft des Malzes. Ein Liter stellt sich nur auf etwa 3 Pfennig. Er ist das beste und billigste Frühstücks- und Familiengetränk und ein durchaus selbständiges Genustmittel, nicht etwa ein Surrogat. Nur echt im geschlossenen Paket in der bekannten Ausstattung mit Bild und Namen des Pfarrers Kneipp als Schutzmarke und der Firma
UrbeiLsvergebung.
, Die SCrbelten zur Erweiterung der Drainage am neuen Friedhof sollen
Freitag, den 3. Avril d. I., vormittags 11 Uhr, ofientuch vergeben werden.
Arbeitsbeschieibung und Bedingungen liegen bei uns zur Ein- ucht onen. Angebote auf vorgeschriebenem Formular, das daselbst eryältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — ZuschlagSmst 14 Tage.
Gießen, 27. Marz-1908.
Städtisches Hochbauamt.
Versteigerung.
Montag, dcu 30. ds. Mts. ttttebut. 2‘/s Uhr sollen dahier Walltorsttaße 6 (Darmst. Haus)
1 Warenschrank, 3 Ladentheten, lMilleCigarren,6Kinderwage:i, 4 Tische, 1 Grammovhon, 1 Gasmotor m. Transmis., 1 Kastem wagen u. v.A. zwangsweise geg. bar öeriteigert werden. 12079 Gießen, am 28. März 1908.
_ Seipel, Gerichtsvollzieher.
Hw-LerstcheiMg.
Dienstag, den 31. März abds. p Ubr laue lch das Haus des oer- ttorbenen Georg Andreas Duden- hoefer int Gasthaus z. goldenen Lecher zu Nodheim a. B. meistbietend versteigern. <2058 O. Stork, Nachlaßpfleger.
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Giessener Pferde- Lose ä 61k. 13Ä"S.) sind in allen durch Plakate kenntlichen Geschäften u. bei sämtlichen Lose - Verkäufer zu haben. Sehr günstige Gewinnchance.
Fohlen, Nähmaschinen, Fahrräder, silb. Gegenstände,Uhren rc. General-Venrieb Richard Buchacker, nM) Neuen Baue 11.
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Nutzholz-Versteigerung.
Montag, den 6. April d. I., vormittags um 10 Uhr anfangend versteigern wir im hiesigen Stadtwalde öffentlich meistbietend das nachstehend verzeichnete Stammholz.
5 Eichen-Stämme 1. Kl. Mitteldurchm. 60 cm und mehr = 5,95 Fm.
Kl. 10—14 cm
0,07
n
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H u ii ii
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Ii n ii n ii ii ll
7
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75
36
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3
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ii
ii
ii
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ii Kirschen- Lärchen?
----- 7,89 ----- 36,48 = 39,67 ----- 10,75 = 22,- ---- 0,82 ---- 0,91 ---- 2,48 = 0,15
oder in deren nächster Nähe an Schneisen. Enffernung vorn Bahnhof ca. 2 bis 3 km.
3 " ö. „
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5. „
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50—59 cm
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25—29 „ unter 25 cm
Eichen-Derbstangen 1.
Birken- „ 1. „ 10—14 „
Lärchen- „ 1. „ 10—14 „ — „
Sämtliches Holz ist ohne Rinde gemessen. Zusammenkunft au der cngllschcn Kirche.
Nähere Auskunft erteilt die unterzeichnete Behörde oder Großh. Förster Stamm zu Bad-Nauheim.
Tas Holz lagert im Stadtwald an chauffierten Straßen
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Bad-Nauheim, den 26. März 1908. Großh. Bürgermeisterei Bad-Nauheim.
Dr. Kans er. B’%
Neuheit „Edelweiss“
das Beste aller bisherigen Gebrauchsmittel, um schöne Wäsche zu erlangen.
tig Arbeit viel Ersparnis an Zeil hielel diese Neuheit.
Darum wer haben will die Wäsche blendend weiß
Der nehme von dem Edelweiß. 02509
Hauptvertreter für Gießen und Umgegend:
Heinrich Reuter, Giessen
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