Ausgabe 
4.1.1908 Zweites Blatt
 
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158.

Nr. 3

General-Anzeiger für Gberheffen

Aer hetstflhe Slaalshuus ult JÜt 1908.

Zweites Blatt

Erscheint ISgNch mit Ausnahme de« Sonntag«.

Die ..Stehener ZamiliendlStter" werden dem »Anzeiger* vterrnal wöchentlich beigelegt, da« Kretsblatt für den Kreis Giehcn" zweimal wöchentlich. DieLandwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

gestellt werden.

Danach zeigen die Abschlußzisscrn des ersten, die Ver­waltung betrejsenden Teils des neuen Hanptvoranjchlags mit 60 228430 ML. 01 Psg, in Einnahme und Ausgabe nur eine verhältnismäßig geringe Abweichung gegen die des lauseiiden Hauptvoranschlags mit 59 642 676 Mt. 54 Psg-, der Unterschied beträgt nur 585 7.53 Mk. 47 Psg., wobei überdies zu beachten ist, daß infolge einer Aenderung in der Veranschlagung der Bauleitungs- und Aussichts­kosten dasür diesmal in Einnahme und in Ausgabe ein Betrag von über 300 000 Mk. zugesetzt wurde. Dagegen weisen die Abschlußzissern einzelner Hauplabteiluugcn größere Verschiebungen auf, was im wesentlichen daraus zurüekzuführeu ist, daß die im lauseiiden Hauptvoranschlag unter der Hauptabteilung XIII bNachträge" vorgesehenen Ausgaben für Wohuungsgeldzuschüsse an die Beamten, für Erhöhung der Gehalte der semiliaristisch gebildeten Lehrer an den Slaatsanstalten usw. und der Voltsschullehrer usw. mit den daselbst vorgesehenen Einnahmen nun unter den­jenigen Hauptabteilungen eingestellt find, in die sie ihrer Natur nach gehören.

reiche Freunde zu gewinnen.

In der Gemäldeausstellung am Brand iil die Kollektion grapt). Arbeiten der Künstler-Gruppe ,Brü cke* zur Ausstellung gelangt. Diese, sowie die andern erst seit kiirzem ausgestellten Bilder bleiben nur noch 8 Tage ein- schließlich zweier Sonntage ausgestellt, da am 13. d. N!. , wieder em vollstäiidiger Wechsel der Gemälde vocgenommen [roicb.

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den Mckschlag im Erwerbsleben umsomehr Rück- icht zu nehmen, als die vergleichsweise kurze Geltungsdauer des neuen Urkundenstempelgesetzes ein be- timmtes Urteil darüber noch nicht zuläßt, ob die an jenes Gesetz geknüpften Erwartungen einer namhaften Einnahme- teigerung in ihrem vollen Umfange sich verwirklichen werden. Durch Betätigung strengster Sparsamkeit in allen Verwaltungszweigen und besonders durch Zurückhaltung in der Uebernahme neuer Lasten auf die Staatskasse war es möglich, den Abschluß des neuen Hauptvoranschlags ohne Fehlbetrag herb eizu fuhren. Immerhin konnte dabei, wie gleich hervorgehoben werden soll, eine Erhöhung derGehaltederVolksschullehrerinnen und eine Aufbesserung der seitherigen Pezüge desjenigen Teils des A u s h i l f e - P e r s o n a l s, der einer solchen am dringend­sten bedarf, vorgesehen werden, und es mußte weiterhin für die von der Postverwaltung wegen der Zunahme des Geschäftsverkehrs verlangte Erhöhung der Porto­pauschalsumme für abgehende Dieiistsendungen ein Mehrbetrag von zusammen rund 10 OGO Mark in Ausgabe

Eine Besserung zeigt der zweite, die Einnahmen und Ausgaben des Vermögens betreffende Teil des Hauptvor­anschlags, zunächst wenigstens insoweitals das Vermögen im engeren Sinne der aus früheren Ueberschüssen der Hauptstaatskasse noch vorhandene Kapitalbesland in Be­tracht kommt. Zum Ausgleich der Verwaltungsrechnung für 1906 war diesem Vermögen infolge der den Etatsansatz übersteigenden Einnahmen aus Forstdomänen, insbeson­dere aber aus direkten Steuern und aus Zinsen von nutzbar angelegten Aktiven der Hauptstaatskasse nur ein Betrag von 178852 Mk. 39 Psg. statt der veranschlagten 781729 Mk. 18 Psg. zu entnehmen; nach Berücksichtigung der letzteren Zahl erhöhte sich der im laufenden Haupt-. Voranschlag auf den Schluß des Etatsjahres 1907 zu 1273 171 Mk. 42 Psg. ermittelte Vermögensstand wieder, trotzdem ihm zugleich ein Betrag von rund 500 000 Mk. als Darlehen an die Hessisch-Thüringische Lotterw- gemeinfchast zur Gewährung von Beihilfen an die früheren Kollekteure entzogen wurde, und er berechnet sich nun auf Ende des Etatsjahres 1908 zu 1291098 Mk. 29 Psg. Zu­sammen mit den übrigen durch Inanspruchnahme des Staatskredits zu deckenden Vorsehungen gleicht sich der Vermögensetat in Einnahme und Ausgabe aus mit 21 500 617 Mk. 78 Psg., der Gesamtetat sonach mit 81 ,29 04,

Mark 79 Psg. ,

Auf der Tagesordnung der am nächsten Dienstag statt- sindenden Sitzung der 2. Kammer steht an erster Stelle die 2. Lesung des Jagdgesetzes, ferner die Ergänzung des Bachgesetzes, die Vorstellungen und Anträge wegen des Kreisvermessungswesens, wegen der Gewerbeauflicht, die Schulanträge usw.

der Etatsberatung zu beginnen.

Die Berichterstattung wurde wie folgt verteilt.

Aba. Braun: Kap. 1 und 2. Reste aus früheren Jahren und Domänen 3037 118 und 119 124; Tll. 13»

Abg. Hirschel: Kap. 4052 a, 7175 124; Tll.

Den Landständen wurden gestern der Entwurf des Finanzgesetzes und der Entwurf des Hauptvoranschlags 1908 mit der nachstehenden Denkschrift zur verfassungs­mäßigen Beratung und Beschlußfassung zugestellt:

Mit Ermächtigung S. K. H. des Großherzogs beehrt sich das unterzeichnete Ministerium den Ständen des Groß­herzogtums und zunächst der zweiten Kammer derselben anbei den Entwurf des Finanzgesetzes und den Entwurf des Hauptvoranschlags der Staats-Einnahmen und -Aus­gaben des Großherzogtums für das Etatsjahr 1908 zur Be­ratung und Beschlußfassung zu überreichen.

Einer Erörterung der wichtigsten Einzelheiten des neuen Hauptvoranschlags seien die nachstehenden allgemeinen Be­merkungen vorausgeschickt. ,

Qm laufenden .Hauptvoranschlag hat man eine nach­haltige Gesundung der Finanzverhältnisse des Landes da­durch herbeizuführen versucht, daß man durch Erhöhung der Stempeleinnahmen und stärkere Heranziehung der Ein­nahmequellen des Ausgleichssonds für Zwecke der lausen­den Verwaltung die Mittel beschafft hat, um zunächst bte am dringendsten empfundenen Bedürfnisse - als: Ge- Währung eines mäßigen W°hnuugsgcldzuschuss-z an die Staatsbeamten, Erhöhung der Äel>alte der seminaristisch gebildeten Lehrer an den Staatsanstalten usw^ sowie der- Ligen der Volksschullehrer, Ausbesserung der Vergütungen der Schreibgehilsen und der Bezüge der alten P°nsi°u°re usw. zu besriedigen, gleichzeitig aber auch unbeschadet einer angemessenen Verminderung der Staatsschuld die lausendeii Verwaltungsausgaben durch bte ^uMden Be - waltungseinnahmen vollständig zu decken, ^ersvlg dieses Vorgehens war bei Ausstellung desneuen Haupwor. onschlags vor allem aus eine Befestigung dieser Verhältnisse hinzuwirken und sich demgemäß bei der .Anstellung Mn Mehrausgaben und Neusorderungen nur 'm Rahmen der natürlichen Steigerung der vorhandenen Ei halte», bei erhöhter Veranschlagung der Ert g

dieser Einnahmen war dabei aus den drohen.

Adg. Dr Ösann: Kap. 23, 24, 76, 87, 124; xit 913 128.

Dr. Gutfleisch: Kap. 88-97 und129 130 (Justizministerium).

Abg. Reinhardt: Kap. 1, 12, 13, 70, 114, 132.

Abg. Ulrich: Kap. 46, 7a, 1422, 53, 69, 115, 116, 116a, 117, 121, 123. 124; Tit. 7 u. 8, 126, 133.

Im Auftrage des Finanzministeriums haben am 27. und 28. Dezember Oberbaurat Schmick, Finanz-Assessor Balser, sowie vom Tiefbauamt Bad-Tcauheim Assessor Sprenger und Bauaufseher Pickert die Triebwerk-Be­sitzer der oberen Wetter in Gemeinschaft mit dem als Mühlensachverständigen zugezogenen Landtags-Abge­ordneten Brauer besucht, um mit ihnen über den ihnen durch die Errichtung des staatlichen Wasserwerkes entstandenen Schaden zu verhandeln. Da eine definitive Einigung nicht zustande kam, werden die Verhandlungen durch das Finanzministerium auf schriftlichem Wege fort« gesetzt.

Die Betriebswerkbesitzer an der Lauter, die durch die Wasserentziehung besonders benachteiligt sind, haben sich nunmehr mit den ihnen zugesprochenen Entschädig­ungen im Gesamtbeträge von 50 000 Mark einverstanden erklärt.

Paris zu kommen. ,

London, 3. Jan.Daily Telegraph" ersahrt aus Melilla- Spanien, Frankreich und England vereinbarten, daß Spanien Mar Chica besetzen und dort einen Kriegs Hasen und eine Faktorei an der Stelle, wo sruher die alte Mahomedai-Faktorei ftanb, errichten solle.

Wie demStandard" aus Lissabon gemelbet toirb, Brachte der Diktator Franco in einer Kabinettssitzung den Antrag ein, eine Expedition nach Po r tu- giesisch - Guinea zu entsenden. Man befürchtet die Er­hebung der eingeborenen Bevölkerung. .

Die Besitzer der Baumwollspinnereien des Bezirks Manchester beschlossen über ihre sämtlichen Ar­beiter die Aussperrung zu verhängen. Ter Be­schluß wurde beinahe einmütig gefaßt.

Petersburg, 3. Jan. Das Kriegsmanne- ge richt hat das wegen Auslaufens der Kaisers acht Standard" gefällte Urteil kassiert.

Zum Zwecke der Kontrolle des Butter­er p o r t s aus den baltischen und irordwestlichen Gouverne­ments ins Ausland errichtet das landwirtschaftliche Te- pariement ein bakteriologisches milchwirt - schaftliches Laboratorium in Dorpat.

Die heutige gerichtliche Verhandlung im Port Arthur-Prozeß ist infolge Krankheit des Vorfitzenden des Gerichtshofes auf den 20. Januar vertagt worden.

Sofia, 3. Jan. Unter dem Verdacht, an der E r - mordung Sarafows beteiligt zu sein, wurde hier der Beamte Gezdzikow von der Nationalbank verhaftet.

Tanger, 3. Jan. Die Organisation der Po­lizei in Rabat und Sela wird trotz der Erregung der Eiiiwohnerschast weiter betrieben.

Wie verlautet, sind die bisher rn §cz gefangen gehaltenen Gefährten Raisulis in Freiheit gefetzt worden und werden demnächst hier erwartet. Damit bürste das letzte Hindernis für die Freilaf fung Ikac Leans beseitigt sein.

Der Finanzausschuß der 2. Kammer hielt am Freitag nachmittag eine Sitzung ab und beschäftigte sich namentlich sehr eingehend mit dem Gesetzentwurf, betr. die Fürsorge für die Landgemeindebeamten. Nach einem Referat des Abg. Dr. Osann entspann sich im Ausschuß eine lebhafte Diskussion über die Hauptbestim­mungen des Entwurfs, aus der zu entnehmen ist, daß das Zustandekommen des Gesetzes noch erhebliche Schwierig­keiten bereiten wird. Die Redner hoben besonders hervor, daß die Leistungen des Staates zu den Kosten der Für­sorge ungenügend seien; der Staatsbeitrag non 40 000 Mark soll aus den Mitteln der Strafgelderanteile ent­nommen werden. Auch gegen die Bestimmung des Art. 3, wonach nur die Bürgermeister der Landgemeinden mit mehr als 1000 Mk. Einkommen in das Gesetz einbezogen werden sollen, wandten sich verschiedene Redner und ver­langten, daß alle Bürgermeister der Landgemeinden ohne Rücksicht auf ihr Einkommen Ausnahme finden sollen. Dem Finanzausschuß wurden im Lause der Sitzung die ersten Exemplare des neuen S t a a t S v o r a n f ch l a g § für 1908 überreicht. Ter Ausschuß beschloß, am Dienstag mit

Samstag 4. Januar 1908

Rotationsdruck und Verlag der Br übliche« UnwersilälS - Buch- und Sremdruckerer.

R. Lange, Gießen.

Redaktion, Expedition und Truderet: Schul­st raße 7. Expedition und Verlag: 5L

Redaktion:«^ 112. Tell-AdraAnzetgerGicßen.

Aus Stadt und Land.

iy icßen, 4. Jan. 1908.

Gedenket der hungernden Vögel!

* Neujahrstafel am Großh. Hofe. Am 2 d M. um 7 Uhr abends fand, wie schon berichtet rouiue, im Kaiser.aal des Residenzschlofses ?u Tarrnstabt täfel zu 85 Gedecken statt. Die Einladungen erstreckten sich, wie gewöhnM, auf das Diplomatische Korps, dre Miurfttr, die Generalität, die Hofstaaten und die Spitzen der Be­hörden. Nach der Ta,el unterhietteu fich die Grotzherzog- lichen Herrschaften mit ihren Gasten und zogen fich gegen 91/2 iU)r zurück. Von Gießen naijm o. Magn. der 9utior der Landesuniversitöt Projesjor Dr. Leist teil.

** Der Kommandeur unseres Kais er-Wil­helm-Regiments Oberst v. Müller weckte zum Jahreswechsel in Berlin. Er wurde von S. M. dem Kaiser empfangen und überreichte den Rapport des Regiments.

* Pensionsvergebung. Aus der Freiherrlich von W e y h e r i s ch e n Eteonoren - Stiftuug ist eine Pension zu vergeben. Es werden daher alle die, die auf Grund der Verordnung vom 19. Januar 1848 um eine solche Pension nachsuchen wollen und nicht bereits sruh^: um eine solche eingetommen sind, hiermit auf gefordert* spätestens bis zum 31. Jan. ihre Gesuche unter Anschluß Ihres Geburtsscheins bei dem Ministerium des ^nnern emi jureidjen. Sie Gesuche sind stempelfrei. - ($ie Stiftung ist von dem Generaladjutanten Genelleutnant Guft. Alex. Freiherr von Ebersberg genannt von Weyhers in einem am 23. Juni 1844 errichteten Testament bestimmt worden. Aus ihr werden Pensionen von jährlich 200 Gulden an eheliche Töchter von verstorbenen Großherzoglich Henifchen Offiziers- und Stabspersonen gleichen Ranges bezahlt, die unverehelicht, unbemittelt und unbescholten sem muffen. Die Vergebung und Auszahlung erfolgt am 21. ^ebruar, dem Namenstag der Schwester des Stifters.)

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ilbfl. Molthan: Kap. 3, 7, 10, 3839, 98 113, 120, 122, 124; Tll. 131.

AusLauS.

Rom, 3. Jan. Der König empfing heute den In­genieur Comknada, der den Entwurf eines schiffbaren Kana les von Genua nach Konstanz ausgearbeitet hat. Der König zeigte lebhaftes Interesse für die dem- nächstige Ausstellung des Entwurses in der Akademie bei Lineet und stellte seinen Besuch in Aussicht.

Haag, 3. Jam Der Führer der antirevolutionären Partei, Heemskerk, wurde mit der Bildung des neuen Kabinetts beauftragt.

Paris, 3. Jan. In einer Unterredung mit dem Mi­nisterpräsidenten Elemeneeau hat sich Briand bereit er­klärt, das Portefeuille der Justiz zu übernehmen, wenn er das des Kultus beibehalten könne, da er die Verantwortung für das von ihm eingebrachte Trennungs- aesetz bis zum Sckflusse übernehmen möchte. Es verlautet, daß dem 5-andelsminister Donmergue das Anerbieten gemacht worden sei, das von Briand innegehabte Porte­feuille des öffentlichen Unterrichts zu. übemehineu, und daß Cruppi, der Präsident der radikalen Linken, der Nachfolger Doumergues werden wird.

Paris, 4. Jan.Petit Parisien" versichert entgegen verschiedenen Dementis, daß General Drude nur einen M onat Urlaub vom Minister erbeten hat und daß er gegen seinen Wunsch ersetzt worden ist.

DerTemps" meldet offiziös: Laut einer Depesche des Admirals Philibert hat Oberst Boutegourd die Opera­tionen gegen die Kasbah der Mediuna geleitet. General Drude hat nach Empfang der Nachricht von seiner Ersetzung durch General Damade das Ministerium um die Erlaub­nis ersucht, gegen K'ahbas vorzngehen. Plcquarl habe das Ersuchen Oer abgeschlagen mit dem Hinweis aus Drudes Urlaubsgesuch. Trude erhielt jcfei den Befehl, sofort zur Erklärung seines Verhaltens nach

** Eiskonzert veranstaltet der Eisverein morgen, Sonntag nachmittag, auf der Eisbahn an der Wdltke. kraße.

>;* Der hiesige Post-Unterbeamten-Veretit eiert am morgigen Sonntag in der Turnhalte sein na chtssest, verbunden mit Verlofung, ^i)2ater und Tanz» Sie verspätete Feier ist damit zu begründen, datz viele □lieber des Vereins dazu berufen find, andern Leuten ihre Weihnachts- und Neujahrs sreuden, bereiten zu Helf em Nach dem ausgcsteltteii Programm oerfpria)t. die Feier recht ge­nußreich zu werden. , Freunde unserer vielgeplagten Stephansboten sind bei ihr herzlick) willkommen.

Eine Rodelbahn bet Gießen. Man schreibt uns: Es ift bekannt, daß körperliche Bewegung in der freien Natur zur Erhaltung der Gesundheit ungemein viel beitragt, namentlich in der Winterszeit, wo auf solche Weise Erkalt» nngen uorgcbeiigt wird. Eine sehr gute Gelegenheit zu an- gemessener Bewegung wird jetzt in Gießen geboten durch die in nächster Zell m Aussicht genommene Eröffnung einer Rodelbahn. Wir sind davon überzeugt, daß es mir bietet Mitteilung bedarf, um für diesen Plan, für den die Mit» Wirkung von Sachverständigen bereits zugesichert ist, zahl-