Die Lan-tagiwahlen 1908.
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Damit soll ober nii
Stadt Friedberg.
datcnaufstellung schon vor den Wahlmännerwahlen erfolgte scheinlich deutschsozial).
-und damit die sonst in manchen Bezirken vielfach in Er- Atzenhain. U scl>einuna tretende Bevormundung der Wähler durch kleine wählt ?ourde der den
Stadt Gießen.
didaten zurückgezogen und die nationalliberale Partei ihren
or-tx-AA«. a frninPApßPTt batte, ftaud das Resultat, 9
hielt 11 Stimmen,
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Nachdem hier der sozialdemokratische Kandidat Stadtv. Krumm seine Kandidatur zugunsten des freisinnigen Kan- # .. .. . L a 4i r* ** /»X ( t aTa McA Al 1 rll*PT
Anhängern die Wahl freigegeben hatte, stand das Resultat, glatte Wahl der Wahlmünnerliste für den seitherigen Abg.
nbexg. 414 Walstb-r-chtigt«. MMstimmmde. G<> wählt lvurden die Natlib. K'. K. Fuldat, G. Möller, H. 'sckMidt II., ö S<l"midt III. Der Bund d. L. erhielt 60 Stimmen.
Lar b ach. 83 Wahlvereckstigte, 27 Absttmmende. Gewählt Bürgernistr. Münch (natl.) mit 16 Sttmmon. Der B. d. L. er
fahrens und zwar leider ein Liberaler, der von den National- liberalen Mieder auf-“'*"- c«***^* «erirks
Wahlbezirk Lauterbach-Schlitz.
Der bisherige Abg. Stöpler (Natlib. il B. d. L.) wurde gewählt. Es wurde eine Reihe deutschsozialer Waylmanner gewählt, die voraussichtlich für Bürgerm.isher Zünsler-schlitz stimmen werden.
Allmenrod mit Sickendorf. 76 Wahlberechtigte, 4 Ab- stimmende. Gewählt H. Dätz II. (Rcatlib.)
Bernshausen. 52 Wahlberechtigte, 6 Wstimmende. <Sv wählt H. A. Schäfer. Parteistellung unbekannt.
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schrieben, von denen wenigstens zwei zuviel sind. Wied komponiert schlecht, weil er ohne konstruktiven Sinn ist, er wird redselig, weil er nirr Jniprcssionen gibt, Dialoge ohne Rundung, Szenen ohne Zusarnmenl-att. Das hindert freilich nicht, datz der Tialog uw eilen recht witzig ist, die Situationen voll groteök-deroer Lebens^ äufierungen, aber Satire und Humor sind trotz mancher glucrlicher Wendung in ihreni Gehalte doch recht bescheiden. Der Handlung fehlt das Handlungsband — als wäre es cm Kirmestreibcn, so lösen sich die Kulissenbildcr, bgld heitere, bald ernste, „ab. Daß sie gleichwohl belustigen und do.s Jntereue feft-uhalten wmen, ist der famoien Gestaltencharakteristik zu danken, die mit lebens- echten Strichen geführt ist. Nur bei dem Damenkreise im Hau,e des Konsuls Kröyer sind die Mittel der Karilaturistck zu grell
scheinung tretende Bevormundung der Wähler durch kleme Kliauen in der Hauptsache vermieden tvurde. Auch die ^Zahl der Bezirke, in denen nur ein Mandatsbewerber im (Z-elde stand, war diesmal geringer als sonst. Nur in funs Bezirken war dies der Fall (sämtlich in Oberhessen), aber tn 4 von ihnen gestaltete sich die Lage erst im Laufe des Wahlkampfes so, weil Kandidaturen zuruckgezogen wurden und nur ein seitheriger Abgeordneter (Abg. Schmalbach nn Bezirk Herbstein) von Anfang an ohne Gegenkandidat blieb.
Im Nachstehenden geben wir eine lieber,rcht der bis jetzt vorliegenden Wahlresultate.
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126 Wahlb-r-chligt-, 88 Siftinuncnbe. ©e. wählt ?vurde der deutschsoziale Wahlmann Hch Zulaut mit <o Stimmen gegen 10 nationalliberale Stimmen.
Beuern. 247 Wahlberechtigte, 83 Abstimmendc Gewählt Wilh. Lindcnstruth mit 50 und Phll. Arnold mit 48 Stimmen (5eÜ»eiben. 141 »Me-Eist-, 32 Wftm^ meude. Gewählt wurde Landwirt Christian Damm (deut,chiozral) mit 25 Stimmen. Der Nationallibeoale erhielt 7 Stimmen.
Geilshausen. 114 Wahlbereckstigte, 51 Abjtimmcntw. <Sv Et' Adolf Weber (dcutschsozial) mit 22 Stimmen. Die Nationalliberalen erhielten 21 und die LinMiberalen 8 Stimmen
Gro ß-Eichen mit Solms-Ilsdorf 190 Wahlberechtigte, 53 Abstinimende. Gewählt Heinrich Krebs (Bund d. L.) ein*
Wahlberechti^e, 72 Wähl^. Der Wahl-, MUNN für Joutz, Jakob Reuter, erhielt 49 und der deutichsoziale Kandidat 22 Stimmen. _ ca ,
Pohl-Göns. Von 133 Wahlmannern stimmten 69 ab. Gewählt wurde Johs. Kollmar III. (Partcistellung mast äuge- O^'ockenberg. 204 Wäblbereckstigte, 151 Ab stimmende. (St* roäilt wurden die tzwel Wayllnänner für ^outz, Bürgermeister Wertner und Berg. Bellinger, mit 114 Stimmen. Die gegnerischen dlandidaten erhielten 37 Stimmen. nj_,m
Trais-Münzenberg. Von 5d Wahl berechtigten ftimni^ ten 41 mb, davon für den deutschsozialen Wahlmann Ferdinand Tag 29 und für den Anhänger von ^oud H. Ein Zettel war unbeschrieben.
Die Ergebnisse der gestrigen Landtagswahlen, die aller
Noroussicht^nach die letzün sind, die nach dem nmst-ndlichenist doch die und durch die Entwickelung sinnlos gewordenen mdwellen auch dast nahezu 32 Prozent der Wähler ihr Wahlrecht Wahlsystem erfolgten, zeigen un allgemeinen eine Sest^ge^e ^alsachst, M nennen. Damit soll aber nicht
Anteilnahme der Bevölkerung an den Fragen der hessischen ^u^ubte", ' yr^ersreul z eteiliaung der Bedeutung der Landespolitik. Wenn es uns un nachstehenden nochnicht Sesagts , ^lund der Wertschätzung und Verehrung, möglich ist, cinvallstäud.g-z unt' buxäjauäJ^aniae» «« ihrem Dr. «fleisch
Bild des diesjährigen Wahlausfalles zu geben, so ist dies ebensalls eine Folge des indirekten Wahlversahrens, das im Volke fast keine Anhänger mehr hat und je eher, je lieber
— Aus Düsseldorf, 24. Okt., wird uns geschrieben: Im Düsseldorfer Schauspielhause wurde em neues Stück von Gustav Wied, dem von Erfolg zu Ersolg eilenden dänischen Bühnendichter, in einer Uraufführung geboten: „De r Stolz der Stadt", eine Komödie in funs Akten. Der -titel ist natürlich ironisch. Zuerst ilt die „liebe. kleine ProvinzstaM Seeport", in der das Stück spielt, wirklich eine liebe Stadt, der Bürgermeister, der ihr vorsteht, und der Konsul, der ihre höchste Vornehmheit repräsentiert, und der Probst und der Kaplan und der Kreisphysikus und der Stationsvorsteher — alle imb Jie liebe Leute, die sichs zur Ehre anrechnen, Burger einer Stadt zu sein, die einen so berühmten Mann hervorgcbracht hat, toic Hans Seeport, der soeben mit dem Grand Prix von der Pariser Ausstellung heimgetehrt ist. Als den „istolz der Stadt feiert ihn der Bürgermeister Herr Konsul sttoyer, der machug e Mam der Stadt, würde es sich zur Ehre anrechnen, den Mcller bm sich aufnehmen zu dürseii (er hat zu semem vielen Gelde auch ein Töchterlein, 28jährig, ein znckersüstes.Zartelem, tms kernen Schrüt von Mamas Seite weicht und doch immer "vani- ici.^en musth aber Hans kehrt bei seinem alten Pslegemutteichen cur, das ihm gibt, was er braucht: die Wärme des sorgenden Herzens. Ihr kann er sich ganz anvertrancn, ihr dar, er aua) sagen, daß er am Strande ein junges Mädchen beim Baden,äst lhat, das er nun malen will. Das Mütterchen latzt c-->, microol)! 'widersttebend und nicht ohne Bangen vor, der ^vsterzimge der Kleinsladwioral, geschehen, dass Stella, das ichvtzb-Zirkusmadchen, ihm elf Mal zu einem Bild „Venus als Kind" steht, ia.sie nimmt die Kleine sogar in ihr Haus auf. Aergeres, als eine solche Verletzung der Moral, konnte der lieben Keinen Provinzstadt «ee- port nicht geschehen. Ein Entrüstimgskonventilel wird berufen, Konsul Kröyer und die anderen guten Familien der ^taor,ziei)en sich von Hans zurück, der „Stolz der Stadt" wird än emtt „Schande der Stadt" proklamiert. Aber der Maler, in dem der Kistler trotz erwacht ist, bleibt Sieger. Er sprengt die Entrüsttmgsversamm- lung mit einem einzigen Worte, den Konsul hält pd) bom Leibe, indem er ihm einen Fleck an der eignen Ehr:, ernui Betrug, aufzeigt und von der lieben Provinzstadt ^eeport verabschiedet er sich auf 9llmmerwiedersehen, indem er nut ^rena dahin zieht, wo es keine kleinen Städte, keine Ston?tnnaiioi y- sprüche und keine Kapläne gibt. . . Um den alten ^atz zu beweisen, dass es unter Künslleru und Zirtusleuten ost mehr wahre Anständigkeit unb Moral gibt, als in den sog- bessere Bürgerkreisen, hat .Gustav Wied, fünf Akte eines Stückes ge-
----Kcsselbach. 83 Wahlbereckstigte, .27 Avstimmende. (Sv wählt Ludw. Weber I. (Libj. mit Stimmen. Der Z. d.
23 &■ ®tWt 3ulÄ•(» b.T) ÜS15 Kimmen. Offner c^elkn,
ÄW8K, 35 WNmm^nd-.
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w Ä VIII. und H. Becker IX. (Freis.) Mit 58 Stimmen. Gegner erhielten zusammeii 66 Stimmen.
Weickartshain mit Stockhausen. 121 Wahlberechtigte, 79 Abstimmende. Gewählt Bürgermeister Knotz (Jiatlib.) mit bV Stimmen. Der B. d. L. erhielt 19 Stimmen^ .
In Climbach wurde 1 Wahl mann für Sarm, m RerS- kirchen 1 Wahlmami für Lutz und in Steinbach Wahl- männer für Lutz gewählt. Insgesamt bis sttzt für Lutz 14, für Lang 11 und für Sann 6 Wahlmanner. ' 1
Wahlbezirk Butzbachs
Die Wiederwahl von Kaufmann Joutz (Hess- BolkÄp.) ist aeiidiert Won Teilresultaten liegen bis setzt vor:
u tz b a ch. 525 Wahlberechtigte, 166 Abstunnwnde, die sämtlich die 8 Wahlmänner für Joutz: Karl F4ach Ul-'.Jrwbr grauer, Ernst Rotthardt, Arriold Oehlsastagel, Steinhäuser II., W Grüninger, Karl Hadermann II. und Ludw. ^boLb wählten.
Fauerba ch v. d. H. 139 Wahlb., 91 Acht. Joh-Treter VII.
(für Joutz) erhiett 59 Stimmer., bet' deulschsoziale Wahlmanns> ötUb®“T177 BäMctn flhnmien 92 ab «Mft wurde der Wahl mann für Joutz, 2«^ Wüh. Wissel, imti., Stimmen. Der deutschsoziale Gegenrandidat c^alt 1
Hochweisel nist Maivach und Booenrod. Wahlberechtigte 72 Abstimniende. Der Wahlmann für Joutz ^Hch^^schauml in vochweisel) erhielt 43, der deuts-chsoziale Gegn^
Langenheim mit Ziegenberg. 119 Wahlberechtigte,^ Abstimmende. Gewählt J-orstverwalter Sommerlad in Zie^ii- derg (für Joutz); erhielt 30, nnd der vom Bund der Landwirte aufgestellte Dahlmannskandidat --Stimmen.
Münster mit Hausen und Oes. 82 Wahlberechttgte, Ji
1 mahlteu 64
“ÄS?i(.«IM«- die sämtlich für die zwei Wahlmänner für Joutz, Jak. Hauser XIL Un°Db'er"-Mü^rUn^öl^ Wahlberechttgte, 226 Absttmn^nde, Anton König 24, Bürgermeister Gelbei, Max Äirk und Wilh. Heil (sämtl. Zentr.) mit 134-140 Stimmen gewählt. Die Wahl, mannskandidaten für Joutz erhielten 8u Stimmeil. .
Oppershofen. 50 Absttmmende. Gewahll Joh. Mart« Weil (dmlttchsoz.) mit 36 Sttmmew Der Zentrumskandidat er-
Wahlbezirk Herbstein-Ulrichstein.
Abg. Schmalbach (Deutschsozial u. B. d. L.) ist ohne genkandidat wiedergewählt.
^Erainfeld. 126 Wahlberechtigte, o4 Absttmmende. wählt Bürgermstt. Schmalbach (Bauernd.) emsttrnmig.
Dirlammen. 86 Wahlberechttgte, 6 Abstimmendc. wählt wurde Bürgermstt. K. Döring (anti'.) einstimmig.
Grebenhain. 150 Wahlberechttgte, 9 Abstimmende, ivählt wurde Bürgermstt. Jost (Deutt'chsoz.) einstimmig.
Höckersdorf. 66 Wahlberechtigte, 6 Absttmmende. wählt wurde Ang. Zöckler, Parteistellung unbekannt.
Hör gen au. 52 Wahlberechtigte, 1 Abstimmender, wählt Gg. Roth, Parteistellung unbekannt.
Hopfmannsfeld. 60 Wahlberechttgte, 2 Abstimmende, Gewählt Bürgermstt. Tahmer (natl.).
Sellnrod mit Schmitten. 161 Wahlberechttgte, 2 Ab- fttmmende. Gewählt Bürgermstt. Gg. Müller VI. (natl).
Ulrichstein. 204 Wahlberechtigte, 34 Abstimmende. Gewühlt Bürgermstr. Rühl, Parteistellung unbekannt.
^L^hcim. 83 Wahlberechttgte, 55 Abstiimmndech,^ “,1t E. Zulauf (Deutschsoz.) mit 33 Stimmen. Die Natlib.
die die ganze Bürgerschaft Gießens ihrem Dr. entgcgenbringt, irgendwie entsprechend wäre. Mer viele Wähler sagten sich einfach, „Auf meine Stimme^kommt es dahin befördert werden sollte, wo es schon seit langem hin-1 aber in einer öffentlichen
gehört, nämlich in die historische Wtmpelkammer. Unter der » .f nidit €^^1)^0«, sondern in allen Fallen den diesmal aufaestellten einigen 50 Kandidaten eS fmd g 9 . tun ^uebriaen^ sei sestgestellt, daß die Mehr- im Ganzen 25 Mandate neu zu besetzen — ivar j M u-tt der Stimmen dem freisinnigen Lrger entstammte. Tre einer, der unbedingter Anhänger des indiretten Wahlver j ^.^okraten folgten ebensalls in recht statllicher Di- i.nh 1-tnnr leider ein Liberaler, der von den National- S0o rar ^J ^ rt ar b denn auch zahl-
sgestellte seitherige Vertreter des selbstverständlich hielten, für
Wald-Mick)elbach, doch vermutet man - und nach unferer Gutfleisch ihre Stimme abzugeben.
8tcnntnis der Verhältnisse nicht in allen -gatten mit Unrecht ldw ^ayimaniuui|iC i — daß auch unter den anderen Mandatsbewerberii noch mancher ist, der sich nicht aus innerster Ueberzeugung heraus als Anhänger der direkten Wahl bekennt, sondern nur, weil die Forderung volkstümlich ist, und in der geheimen tzosf- nuna. daß das Reformwerk an irgend einer der zahlreichen
wählt E. Zulauf (Deutsaj-fo-.) mit oo öuuuivul. ------•
"^ßUibcn'ftST 80 Wahlberechttgte, 17 AbstiEN^ Gewählt L. Bräuning (B. d. L.) mit 15 Stimmen. Die Nallib. ^^L?ndo?f^'175^Wahlberechttgte, 35 Mstimmende. Gewalt W. Hasselbach (Fveis.). Die dLallab. und die Deutfchfvr. erhieltest^ ,L 7Sumban* 93^Wahlberechtigt, 49 Abst^«^. Gewählt K. Theiß I. (Linkslib.) mit 24 Stimmen. Die Dxutfchsoz. und die Natlib. erhielten zusamnien 2a Stimmen.
Merlau. 101 Walstbenechtigte, 48 Abstimmenda Gewählt W. Kochendorf (V. d. L.) mit 37 Stimmen. Die Gegner er-
und ^unwahr.^ ^^same Grabinschrift. Wie man aus Glückstadt schreibt, wurde aui dem Kirchhoie in Kollmar dieser ■Jage ein 6)rabdenkuial errichtet, das am unteren Ende folgende Inschrift trägt oeben war Mühe und Arbeit,
Zank Und Streit war unser Lohn Bon der Tochter und Schwiegersohn.
Wegen der Entfernung der eigenartigen Grabinschrift wurden von der LttrchenbehÜrde Schritte getan.
— K leine Güroiwi a u ^unst und Wissenschaft. Ein Denkmal für Moritz, von Schwind, den berühmten, in Wien geborenen llünftler, der die Hauptzeit lemec- oebetm in Wlündien zubrachte, soll demnächst in der osterreichifcheu Hauptstadt enthüllt werden. - F r a n G e r h a r t H a u p t m a n n ttal dieser Tage im Hirschberger „Verein der Musiksreunde zum ersten Male als Geigerin auf. Die Presse äußert sich über das ^ebut der Künstlerin mit wärmster Anerkennung. — D i e Ro - niain von Italien als dramatische Sch rittst eile rin' Im Theater von Verona wurde dieser ^.age em vieraktiaes Drama „Dante" ausgeiührt. Als Versasser zeichnete eine Amerikanerin, Allß Rose. Doch heißt es, laut ,„B. -t. , baß e§ sich dabei um ein Pseudonym handelt, und datz in Wahrheit die Königin von Italien das Slück verlaßt habe. — Proiessor Dr Sillib in Heidelberg wurde zum Nachfolger des verswrbenen Professors Dr. Karl Pfaff zum ehrenamttichen Konservator der städtischen Kunst- und 2lltertumssammlnng gewählt. — -sarah Bernhard, die zu einem Gastspiel in Prag wellt, wurde von der Btcnge auf dem Wege zum Theater in unflätiger Weise beschimpft. — Für das Eugen Richter-Denkmal tn Hagen (Westfalen) sind 25 Entwürfe eingelaufen, von denen fünf in engere Wahl kamen.
l,icUm 11 ^tünmen. MchllE.chligic, 70 Absttmmende. (Sv wählt S. Schlllinger (B. d. L.). Die Gegner erhielten 6stimmen.
^R? nhardshain. 70 Wahlberechtigte, 32 Abstimmende. GenLstt Bürgermeister Graulich (B. d. L.). Die Natlch. et> ^Aa a^s^t mit Bollnbach, Veitsberg und Wirb^S. 118 Wahl- bereck.tigte, 44 Absttmanende., Gewuhtt Will). >2^p (Nmli^ imt 25 Stimmen. Die Chri,ll.-ioz. erhielten 12, der andere natlib.
Geh Justizrat Dr. Gutfleisch, von vornherein fest. Bon R69 Wahlbereckttgten sttmmten 944 ab. Sechs Zettt waren ungültig, die übrigen lauteten aui die Wahlmannerliste für D- Gutsleisch, der somit stnnm.g gewählt x t Senn
gehört, nämlich in die historische Sttmrpe — ..
den diesmal aufaestellten einigen 50 Kandidaten — eS sind
im Ganzen 25 Mandate neu zu besetzen — ivar nur r-
Nr. 2S5 Erstes Blatt 158. Jahrgang Donnerstag 39. Ottober 1SV8
Der Otetzener anjelgtt Ä W monatlich75Ps^viertel-
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i^öWnvIlvl ulliuUvi«
»trtjchajUicheLeillragev n Verantwortlich
tzernsprech-Anschlüfser fLflF XLF stn den politische Teil,
R-ZZ General-Anzeiger für Oberhelsen . MO STÄBS Rotation$bru8 und Perlag der PrühNtze« Unt».=Pud)= und Stcinömderei B. fange. Be6attion. «ipeMtion und Druckerei - Schuüttatze.. o
bis vormittags 10 Uhr.
Hier hatten die Nationalliberalcn, die Beim Zentrum und 'Bund der Landwirte eifrige Unterstützung gesnnden , .. f, .hatten, große Anstrengungen gemacht, dc^ vor sechs Jahren
nung, daß das Reformwerk an irgend einer der öahlreichen ll;^lorene ^iandat zurückzugewinnen. Sie hatten 'N der sonstigen Klippen (Konzessionen an die Erste Kämmer, Wahl- Person des Jastizrats Windeaer auch einen jet^ ^igtra tt kreiseinteilung usw.) sckMert. gen Kandidaten gesunden. Da aber ««M*LJbmmSS
Ter Kampf drehte sich bei der diesjährigen Wahl, wie Linksparteien nicht untätig waren, roarpö.^bncp\“yf.rper^L^ unseren Lesern ia bekannt ist, nicht mehr um das Prinzip ttch starker Wahlbeteiligung der seitherige MgeordE, Mich dÄ dttekten Wahl selbst, sondern um t)ie Frage, ob es Mit drückereibejitzer Damm (sreis.) mit 4.3gegen 426 & « Konzessionen an die erste Kammer erkauft werden oder ohne wiedergewähtt. Als bemerkenswert sei noch^wahnt, dad jede Minderung irgendwelcher Vorrechte der Volkskammer beiden Kandidaten aus kommunalem Gebiet Lwllegen dem Volke gegeben werden soll, einfach als Konsequenz der sind, sie sind nämlich beide Beigeordnete.
politischen En.Wicklung und größeren Reife der Wählersa)ast. I Stadt Alsfeld. s-Snh.r
Lt *1DCi arofjen Gruppen sonderten sich die Parteien. Aus Für die WahlmÄincrliste der ücilinnigen Kandidatur Reh, sä kSSSBs;«
trum, Agrarier und Antisemiten, auf der anderen Mei , - q>eh einftimmi@ wiedergewählt wurde.
sinnige und Sozialdemokraten. Tie vereinigte Linke hatte / ^^Urat jt ■ 9 ui I i ’
(Freisinn 3 und Sozialdenwkraien 4) und ine andere K°a- -Ze WM vkn Lendnnri Lud
Mion 18 Mandate (10 N-twnalliberale, 5 Bund kt £a£irte) ist gesi-h-rU
semitische, 2 ultraniontaue und ein partcilo,cz) zu vcr- 'n Elpuu°d i->euna>i°»^ 270 Wadlu-rechiigt«, bll WM
leidigen. Der Umstand, daß znm erstenmal seit «ck-ahtt" sämtlich für die zwei deutichsozialen Wahlmänner Christoph der Wahlkampf uni eine große ^rage geführt würd' yatte I uni) Wagner VL. stmünM.
cuücr der erhöhten Teilnahme der Wählerschaft, auoi) nod) I Allertshausen. Von 58 Waylbercchtigten stimmten -ll des Gute im Gefolge, daß in allen Wahlkreisen die ftanbid^, sämtlich für Jvhs. Bast (Parteistellung nicht angegeben, wahr-
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