Ausgabe 
27.5.1908 Erstes Blatt
 
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Ließen,

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ei ne's Verbandes zu fassen. Zunächst legte Herr Hrch> Ludw. Gottwals von Ulfa in einem längeren Vortrage nochmals dar, welche großen Vorteile und Ersparnisse ein Verband bietet. So namentlich der gemeinsame Engros-Be- zug von Preßkordel, Oelen, Kohlen, Maschinen und Maschinen- teilen, ferner der Abschluß mit einer Feuerversicherung zur Erreichung von billigen Prämiensätzen, dann die Annahme eines gemeinsamen Rechtsbeistandes für alle vortommenden gerichtlichen Fälle u. a.' mehr. Wie sehr alle Anwesenden mit den ausgeführten Worten einverstanden waren, bewies der starke Beifall, der dem Redner zuteil wurde. Nachdem noch mancher seine Erfahrungen aus der Berufsarbeit vorge- bracht hatte, wurde einstimmig die Gründung eines »Ver- i bandes Obcrhessischer Dreschmaschinenbesitzer" beschlossen, Zum

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Deutsches Resch.

Jugend - Gerichtshöfe in Bayern. Wie die , Münch. N. Nachr." hören, sollen in Bayern nicht nur bei allen Schöffengerichten, sondern auch bei den Strafkammern allgemeine Jugendgerichtshöfe eingeführt werden.

Bayerische Minister-Gehälter. In der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses der bayerischen Abgeordneten­kammer wurden die Vorschläge des Ftnanzministers betr. die künftigen Ministergehälter bekannt gegeben. Danach soll jeder Minister 24000 Mark und 5000 Mk. Rcpräsentations- zulage, der Ministerpräsident wie bisher 16 000 Mark Rc- präseutationszulage bekommen.

sollte man doch auch die Entfernung der SchitverVer-I botener Weg" veranlassen, die Schloßgarten und Wege zieren, denn ohne dies, glaubt ja doch kein Schlitzer an die völlige Herstellung des früheren Verhältnisses. Die Zeitungsnotiz, wonach ein Gärtner aus Gießen nach dem Richthos beordert sein sollte, ist frei erfunden.

Wiescck, 26. Mai. Wie man hört, sollten in unserer Gemeinde am 23. ds. Mts. überflüssige Brunnenrahmen versteigert werden. Im Versteigerungstermin bemerkte man jedoch, daß die schönsten und besten Nahmen in ungefährem Werte von 4050 Mk. gestohlen ivaren.

4» Lich, 26. Mai. Auf geschehene Einladung wird der Evangclisationsprediger Herr Gustav Kaiser von Heidelberg am hiesigen Ort eine Reihe von Vorträgen halten und hiermit nächsten Freitag Abend 8 Uhr in der Kirche den Anfang machen.

Lich, 26. Mai. Zu dein vom 20.22. Juni d. Js. stattsindenden 35. Gau turn feste wurde nunmehr endgültig der Wirtschaftsbetrieb den Herren Karl Vogt VI., Lich und Ludwig Raab, Trais-Horloff übertragen. Zum Ausschank gelangt Exportbier der modern eingerichteten Brauerei I. H. Jhring, Lich. Gastwirt L. Raab von Trais-Horloff hat auch den Betrieb der Weinwirtschaft übernommen.

Bad-Rau heim, 26. Mai. Vortragende Räte aus dem Reichspostamt und der Oberpostdirektor aus Darmstadt weilten in unserer Stadt, um wegen der Errichtung eines Postgenesungsheims für Beamte und Unterbeamte der Reichspostverwaltung in Bad-Rauheim zu verhandeln.

yl. Ulfa, 26. Mai. Am Sonntag, 24. Mai fanden sich nahezu 7 0 D r e s ch m a s ch i n e n b e s t tz e r O b c r h e s s e n s in Stockheim (Oberhessen) im Saale des Herrn Hch. Walther zusammen, um endgiltigen Beschluß über die Gründung

Kalifen von Zentralmarakko ernennen. -- o . o , .nat oie.e <yrag

Der ,,Agence Havas" wird unter dein 20. ds. aus wohl am besten, das Wasser der Stadtbach von der -ahn verneint, o^i«. ----

Mekines gemeldet: Seit dem Einzuge Muley Hafids seien bis zum Bahndamm durch Röhren 51t leiten und den dann ginnt mit dein Tage, an welchem der ?^^-'^9sberechtigtc voia alle Häuser, welche dem in Rabat weilenden Maghzen und überflüssigen gejührlich-n Graben auszufüllen. L~ m,hrr h" aet,u8

seinen Freunden gehören, geplündert worden. Muley Hafid habe das Geld dec französischen Sanitätsstation mit Beschlag belegt und die Wohnung des Arztes Dmguizly sei demoliert worden. Muley Hafid beabsichtige am 28. ds. nach Fez zu gehen.

Reitrabc. MM An Mneu des N ium

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Gießener Wetterdienst.

Boranssichtttche Witterung für Hesse» nm Donners den 28. Mai: Vorwiegend heiter, trocken und warmer.

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Ausland.

Ein politischer Rio cd. In Genf tvurde Montag abend ein politischer Mord an dem Russen Boris Nelidow begangen. Relidow unterhielt lebhafte Be­ziehungen mit Rußland. Er verinittelte einen umfangreichen Geldverkehr, namentlich nach Finnland. Der Täter, der ent-1 fliehen konnte, scheint im Auftrage einer geheimen Gesellschaft gehandelt zu. haben.

In Samos sind neue Verwickelungen entstanden. Am vorigen Sonntag hat die Eröffnung der Rational- Versammlung stattfinden sollen; Fürst Kopassis Effendi wollte das bezügliche Dekret nicht unterzeichnen. Heute verlautete auf der Pforte, daß der Fürst mißhandelt worden sei und im Regiernngsgebäude festgehalten werde. Einzelheiten^ fehlen noch. !

Aus Stadt und Land.

Gießen, 27. Mai 1908.

Christi Himmelfahrt, der Kräutertag.

Der Himmelfahrttag, im Volksmund auch derHcllg- krautertag" genannt, gilt beim Volke nicht nur als kirch­licher Festtag, sondern auch als der Tag, an dem Alt und Jung schon ain frühen Morgen hinauszieht in den Wald, um dort nach dem Beispiel unserer heidnischen Vorfahren eine Art Frühlingsfeier zu begehen. Unter der fröhlichen Jugend, die scherzend und singend den Wald durchstreift, taucht hier und da auch ein Alter auf, der Kräutermann, der denHellgen" Morgen benützt, um Wurzeln und heilsame Kräuter zu sammeln als bewährte Mittel tvider Krankheiten und allerlei Gebreste an Menschen tmd Vieh. Da ist zu­nächst eine willkommene Beute der gefleckte Aron mit seinen

Es lag auch fein Grund vor, an der Unir verlässigkeit des Berliner Blattes zu zweifeln. Hierzu ha .- der Privatkläger bei der Stellung dteses Blattes feinen Grum- Wenn gegen den Beklagten Gouverneur a. D. von Benmgftn em ordnungsmäßiger Strafantrag vorliegen sollte, was übrigens twJJ der Entscheidung des Reichsgerichts durchaus zweifelhaft )cin mW., so ist die Strafverfolgung doch aut alle Falle veriahrt. L« Verjährung ist nun ein gesetzlicher Strafausschließungsgrund^ i-f liegt daher nicht ihn Ermessen des Beklagten v. Bennigsen,. r» er diesen Grund für sich in Anspruch nehmen will oder mcy.

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GVLgrnrrl-DVcrhtmeldnngen.

Antwerpen, 26. Mai. Der ^Metropole" ivirb a-^ Rabat gemeldet, daß der belgische Konsnlaragent. Rabat von Eingeborenen beschimpft und m handelt wurde. Der Sultan Abdul AsiS sei 11111 /' ivaffneter Atacht in eine seiner Besitzungen emgedrungen habe den Konsularagenten vertrieben, ivie wenn es einen Sklaven oder Räuber handeln würde. Die y polc" verlangt ein energisches Einschreiten der Regierung.

Brüssel, 27. Dtai. Die hiesigen Blätter steten längeren Konmientaren über die letzten Wahlen sei,» * die Sozialisten im ganzen Lande bedeu Fortschritte gemacht haben. Die Zahl der von 9. in diesem Jahre gewonnenen Stimmen übersteig^ .

Besonders bemerkenswert sind die sozialistischen Forti ) Monts, wo den Liberalen über 10 000 Stimmen nommen wurden.

an Raisuli oder 3hl ba§ heilfainc Tausendgüldenkraut, die vielgepriesene Alant- «wmf"Jwurgel, die gelbe Osterluzei, das bitter schmeckende Elsen- oder Wermutkraut, Salbei und Wachholder. ! Präsidenten des 'neugegründeten Verbandes wurde Herr Hrch.

"Ordensverleihung. S. K. H. der Großherzog Ludw. Gotwals, Ulfa gewählt. Herr Oberheiny Gedern haben dein Lehrer Friede. Kalbfleisch zu Gießen ans An- wurde- stellvertretender Prasideut. Herr Ger ach, Stockhetn, laß seines 50jährigen DienftjubilüumS das Ritterkreuz zweiter Schriftführer. Die nächste Versammlung soll m 4 Wochen Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen, m Hungen stattftnden. ,

*» Krankenkassen Die 5. Jnstrnkttonsstun d e O Bingenheim, 25. Mm Innerhalb weniger Tage des Verbandes der Krankenkassen und der Gemeinden als feierten hier 2 Ehepaare das seltene Fest der goldenen Träger der Krnnkenversicherung im Großherzogtum ^ffen k o5e 11, mi. 1^ ^5. 1111et"

findet Sonntag, 31. Mai in Zwingend erg a. B. statt, mit ferner Ehe,rau «>us. Ely. geb. Hohn, am 25. Schmiedc- Es werden besprochen: Die für die Krankenkassen und Ver- meyter Will). Lohflnk nut seiner Ehefrau Anna Kath. geb. sicherten wichtigsten Bestimmungen der Unfallversicherungs- Sarepk. Ta aus Wunsch der Ehepaare von einer kirchlichen gesetze; 2. die Beslimmimgen bezüglich der Befreiungen nach Feier abgesehen war,hielt der Ortsgefftliche im Beisein der den? Kranken- und Jnvalidenversicherungsgesetze; 3. die Familienglieder eure tzauSfelcr-.ab. Von der Großh. Kabinetts. Rechte und Pflichten der Aufsichtsinstanzen und das Ver- direktlon trafen Glückwunschschreiben namens S. K. H. des fahren bei Streitigkeiten; 4. die Krankenversicherung der außer- Großherzogs em, begleitet von einem Bilde unteres Landes- I halb des Sitzes des Gewerbebetriebes beschäftigten Personen Herrn mit eigenhändiger Unterschritt. Möge den beiden Jubel- I (8 5a des Krankenversicherungsgesetzes). Einführungen von paaren,, die noch körperlich rüstig und geistig frisch sind, ein sind Abg-iandt-, 'die Wniny H°sid zum Lchtmitglicdcrn sind geftaitet - ®.e 6. Jnstn.ttwnSsi.md- hMrer SebmM«.ib beptat

mehr zur Bildung eines großen HeereS ails Angehörigen schienenschreiben nicht mn Donnerstag, sondern Freitag, 29.1 Hunmelfahrtstage wird eine Qon0 8 ) ' 9

äller S ännne schreiten, um mit Bagdad! ein Ende zu Mai, abends 9 Uhr. An diesem Abend werden Anmeldungen m Landor en abgehalten werden, wahrend am Freüog macken Er selber will das Kommando dieses Heeres über- entgegengenommen und mit den Teinehmern die Tage und Wetzlar jelbit eine größere ersamm s st nehmen Stunden vereinbart, an denen der Unterricht stattf.nden soll, der außer dem Kandidaten Ingenieur Dr Kollinann noch

Im Hinblick auf die erwartete Erledigung des Thron- ** Turnverein. Tie Mitglieder seien rwehmals my em bekannter Pailamentmie^sprechen wir . streites richtet, wie eine Pariser Depesche meldet, Jaurös den für den Himmelfahrtstag vorgesehenen Turngang D« KÖIlter-DdßrSDrOUft

wieder eine Mahnung an das französische Kabinett, nach Biedenkopf auftnechain gemach . Das Programm ^0MerMerZprvM.

Ec schreibt in derHumanste", Frankreich müsse in den hat insofern eme Abänderung erfahren, als die Abfahrt nach S. in. ». Köln, 2. Mai.

marokkanischen Schwierigkeiten, die sich plötzlich verschlimmern Riedeciveunac, von wo aus die Wanderung beginnt, erst um Vor der.Strafkammerfand heut^ könnten, das Recht in der klarsten und bestimmtesten Weise 5 Uhr 38 Mm. erfolgt und nicht schon um 4 Uhr, wie in;» in bem non ^cnnigien

auf seiner Seite haben; es müsse deshalb unverzüglich auf sprünglieh beabsichtigt war. Der Ausstilg, der durch eme 1 Redakteur Dr. B r ü g g e m a n n, öic beibc bem 9iebal« öie unsinnige Politik verzichten, die eS zu heftigem Konflikt landschaftlich sehr schöne Gegend führt, findet nur bei gmytiger ftonsverbande derKölnischen Zeitung" angehören, statt, mit aanz Marokko führe, das sich völlig um Mulay Hafid Witterung statt. Bekanntlich fühlt sich Dr. Peters.durch eine Notiz derKöln,

schare Frankreich müsse zur wahrhaftigen und ge- Im Kolosseum wurden gestern zwei neue Burlesken Ztg." vonr 20. März 1906 beleidigt, der behauptet wird,

trotten Befolgung der Algeciras - Akt- zurückkehren. Dasston Lcmoins Kölner Enjemdl- gegeben, die »on b'n '^'den^Bijeboi SrobiiBM

Ministerium Elemenceau habe Frankreich in eine Krisis ge- Besuchern mit großer Heiterkeit mitgenommen wurden, etc b'm et äuge|-tanbcn haben soll, daß er seinen schwarzen Diener bracht die vielleicht noch ernster sei als jene, die werden heute und au den folgenden Tagen wiederholt werden. I Mabrut und das Freudenmädchen Jagodja aus sexuellen Motiven es zu'c Zeit Delcassös durchmachte; das Land lasse AuchSalome" findet nach wie vor lebhaften Beifall. habe am Kilimandscharo hincichten lassen.

gleichgültig und unwissend das Ministerium gewähren, und ** Durchgegangene K u h. Montag Niitlag wurde Der Vorsitzende verkündete folgendes Urteil.

das Parlament lese nicht einmal die beunruhigenden Depeschen auf der Rodheimer Straße eine Kuh wild und -rannte Das Urteil des Kölner Schöffengerichtsvom. 22- ^nnar

mehr, di- di- schlimmsten Verwickelungen ankündigen. an den Mühlen vorbei dem Einfltch der Stadtbach »u. Sin -i^ch-Nt° T,ügki^ des AnM°gt°c

Telegraphisch liegen heute noch folgende Meldungen vor: derselben Stelle, an der er|t kürzlich em vierjähriger ^nQbc L^ou0erncur U- D. v. Bennigsen wird eine Strafverfolgung Paris, 26. Mai. Aus Melilla sind von Emge- den frühen Tod finden mußte und die jetzt vom Weg aus unjuläffifl cracktet. Dem Privatkläger werden die säml- borcnen herrührenden Nachrichten eingetroffep, nach welchen durch ein Spalier gesichert ist, geriet das Tier von dec ent- sichen Kosten auferlegt.

der Rogi Buhamara sich als Anhänger Muley Hafids ec- gegengesetzten Seite in daS zurzeit recht tiefe Wasser und In dec Begründung hob der Vorsitzende hervor: Das Gericht klärt hab-. Muley Hafid würde ihn zum Dank dafür »um s konnte nur mit großer Mühe wieder h-rausg-bracht werden. We^n pntfe«^.«

Um Unglücksfälle an dieser Stelle zu^ verhüten, wäre ks^^ ^.tagez f0 weit sie den Angeklagten Brüggemann bi- Die Frist zur Stellung des Strafantrags be-

in Marokko Überhaupt ins Leben treten konnte und we- Kron! Der starkrlechende Baldrian,^ der rotbluhende ^ost sind niastens in den Küstenstädten Ruhe ausrechterhielt. Sollen ebenfalls begehrte Pflanzen. Ihre Bedeutung für den Sammler ietzt die französischen Bajonette Muley Hafid unterstützen, ausgesprochen in dem Berschen: unb kann er, der seine Erhebung zum Sultan und olle Baldrian und Dost!

seine kriegerischen Erfolge in der .Hauptsache nur dem Ach hält' ich dich gewoßt,

Umstand dankt/ daß sein Gegner diese fremde Hrlse in Ach halt' ich dich un Garten stoh n,

Anivruch natzm und dadurch das Mißfallen der Marok- Da braucht ich mt so weit zu gohn.

kaner ^auf sich zog, in diese Unterstützung überhaupt Gerne gejucht werden außerdem der Muster blühende luiUiaen9 Wird ihn das fanatisierte marokkanische Volk Haselwurz, die heilkräftige Eibischwuczel, das dunkelgrunende dann nicht gleichfalls zu den Toten werfen und sich einen Bingelkraut, die gelbe Goldnessel, der wohlriechende Diptam, neuen .Herrn und Sultan küren "" Wnnn,t nhpr dllant-

Hahamara ist dabei nicht ohne weiteres zu denken, der die Fremden zum Lande hmauswerten soll? Wie.

soll überhaupt die bei den Eingeborenen höchst mißliebige Konvention von Algeciras aufrechterhalten werden, wenn! Abdul Asis mattgesetzt ist, Muley Spafib 1 w aber nur mit Hilfe der Franzosen und Spanier durchsetzen kann und deshalb von den Marokkanern bald ebenso verfehmt wird wie sein Vorgänger?

Nun hat die französische Regierung, wie demVerl. Tagebl" aus Paris telegraphiert wird, den Beschluß gefaßt, die militärischen Aktionen in Marokko einzu­schränken. General d'Amade ist telegraphisch angewiesen worden, von jedem weiteren Vordringen abzusehen und die Operationen so zu führen, daß der allmähliche stvückzug auf Casablanca ermöglicht wird. Man kann diesen Beschliiß ber französischen Negierung nur erfreulich finden.

Warum übrigens Muley Hafid, dec schon vor zehn Tagen Mekines erreichte, noch nicht in Fes eingezogen ist, darüber geben die spärlichen, aus Marokko vorliegenden Meldungen keinen Aufschluß. Nach Dteldungen aus Fes

der Handlung Kenntnis erhält. Es bedurfte weder der Kenntnis

, . . rf . , .des ganzen Artikels, noch der Nummer der Zeitung, noch

** Zur Schlitzer Fehde wird uns geschrieben. Namens des betreffenden Redakteurs, der den Artikel vertar»

P. Schlitz, 26. Mai. Die Nachricht in Ihrer heutigen ^er Privatlläger konnte sich an den verantwortlichen Ju* Zeitung, wonach der Jagdstreit mit dem Grasen Görtz und d^ur halten. "" 1Imn"

der Stadt beigelegt sei, ist sehr erfreulich. Der Schluß-1 satz der Berl. N. Nachr., daß nach Vollziehung unwichtiger Formalitäten der frühere Zustand wieder hergestellt sei, dürfte wohl nicht ganz richtig sein und ist sehr geeignet, die Leser irre zu führen. Tatsache ist, daß die Ablösung der Jagd in den ersten Tagen des Mai erfolgt ist, und hierfür 1600 Mk. aus dec Stadtkasse bezahlt worden sind. Es ist völlig undenkbar, daß der Gemeinderat diesen Schritt nun wieder rückgängig machen wird. Der Graf ____

v. Schlitz hat insofern nachgegeben, als er schriftlich ver-1 Märkte.

sprachen hat, der Grenzregulierung nunmehr nähertreten fc. Frauksuct a.M, 27. Mai. Schivelnemackt. (VW- zu wollen. Es ist dies jedenfalls so zu verstehen, daß Tel. des Gieß. Anz.) Zum Bectaufe standen,1363 Schweine, die durch zwischentiegende gräfliche Aecker etwas schwierig wurden: süc Scknveme 1. Qual. 63-00

wird, ist wieder eme Sache für sich und wird sich stn- Khehlidnt Hadwidbtcn«

den. Wenn der Streit aber nun wirklich beigtzlegt ftt,

" LvangeKsche Gemeinde.

Am Himmelfahrt tag, den 28. Mai: ©öüesdienft.

In der Stadlkirche.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

In der Iohannestirche.

Vormittags 97g Uhr: Pfarrer A u s f e l d.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche <uv die Joham'v gemeinte. Untrer Ansleld.

In der alten Zriedhofskapellc.

Nachmittags 2 Uhr: Piarrec B e ch t 0 l s h e i

Hierzu hat!-