Erstes Blatt
Mittwoch 25. November 1908
General-Anzeiger für Oberhessen
158. Jahrgang
vezugSpret Z: monatlich 7bPf^ viertel- jährlich Dik. 2.20; durch Abhole- il Zwetgstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Alk. 2.— viertel» lährl. ausscht. Beitellg. ZeilenpreiS: lokal ISPf^ auswärts 20 Pfennig, Verantwortlich für den politischen Teil, für .(^eutllcton* und .VeniiischteSE: Ernst Anderson, für .Stadt il Land" und,(Sevid)t5-
Nr. 278
Ter Siebener Anzeiger erichcinl täglich, anher Sonntags. - Beilagen: vier,na l wöchentlich S'.ehenerZamilirndlätter; iivkunat iuÖrtienil.Krel$i
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Znnr Gebnvtstag S. TL. Ts. dss Grsszhsezogs.
^eute vollendet Groß Herzog Ernst Ludwig von Hessen fein 40. Lebensjahr. Nicht durch rauschende jcpfeiem, sondern durch inniges Gedenken wird in den Palästen und Hütten des L)essenlandes der Tag gefeiert werden, und aus Tausenden von Herzen werden treue Segenswünsche emporsteigen, des Inhalts, daß den» Hessenvolke der an ragender Stelle stehende Fürst noch lange erhalten bleibe, der ihm seit seinem Regierungsantritt im besten Sinne * ein treuer Führer auf der Bahn des Fortschritts und des Gute»» gewesen ist. Die hervorragenden Geistes- und herzenscigenschaften des Fürsten haben es bewirkt, daß er in Mahrheil keinen Feind besitzt, und von ihm gilt das Mort Ludwig Uhlands, daß er jedem seiner Untertanen das Haupt in den Schooß legen kann, höchstens mit der Einschränkung, nicht dem Untertanen, aber dem Staatsbürger. Denn mehr als in vielen anderen deutschen Staaten hat sich unter dem Einfluß des liberalen Fürsten die Umwandlung des vormürzlichen Unlertanenbegriffes in den Begriff des gleichberechtigten Staatsbürgerlums vollzogen, und roenn es noch nicht auf allen Gebieten geschehen »ft, so liegt dies wahrlich nicht an Großherzog Ernst Ludwig. Mährend anderwärts z. 23. Verfassungsänderungen im Sinne einer Erweiterung der Volksrechte den herrschenden (ßeuKÜien nur im zähen Kampfe abzuringen sind, wollte der Fürst der Hessen schon vor Jahren seinem Volke aus freien Stücke»» ein freies und gleiches, geheimes und direktes Mahlrecht zur Volksvertretung einräumen und zwar nicht in» einseitige»» Ausfluß seiner Herrschergewalt, sondern auf der Gru»»d!age des Vertrages zwischen Fürst und Volk. Zum viertcumale wird demnächst die Mahlrechtsvorlage de»»» Landtage zugehen und wir fönnen nur wünschen, daß der große Uloment kein kleines Geschlecht sindel und die Volksvertretung dein Fürsten es gleichtut an politischen» Sinn und staatsmännischer Einsicht.
Menn es dennoch im letzten Jahre wiederum im öffentlichen Leben Hessens zu keinem Stillstand gekommen ist, so ist es nicht am wenigsten der stillen, jedem überflüssige»» Gerede abholden Arbeit des Großherzogs für des Landes Mohlfahrl zu verdanken. Mir segensreich diese Arbeit für die wirtschaftliche Entwickelung des Landes ist, konnte man gerade in diesem Jahre sehen, wo Fürst, Regierung und Volk, Handwerk, Kunst und Kunst» gewerbe in gemeinsamer Arbeit in der hessischen Landesausstellung ein Bild gaben von dem hohe»» Stand der Hessenkunst und des hessischen Kunstgewerbes. ' Die Ausstellung bedeutete einen vollen Erfolg und gleichzeitig die allgemeine Anerkennung für des Großherzogs Auffassung der hohen Bedeutung der Kunst für unser Volks» leben, einer Kunst, die nicht nur denen Freude bereiten soll, die auf der Menschheit Höhen wandeln, sondern die auch den Aer»»»slen des Volkes das Dafein verschönern soll. Der Schluß seines heute vollendeten ^0. Lebensjahres brachte bem geliebten Hessenfürsten noch ein besonderes Glück: den zweiten Sohn. So erscheint denn heute, dem Tage eines be» deutungsvollen Abschnitts in feinen» Leben, das Geschick unseres Fürsten in besonders glückliche»»» Lichte und nach früheren langen Jahren herbste»» Leides ist ihm das höchste, das Familienglück an der Seite einer hochsinnigen Gattin durch die im ganzen Lande mit lebhafter Fieude begrüßte Geburt eines zweiten Kindes noch erhöht worden. So können wir ihm und den» Hessenlande zu seinen» heutigen Geburtstage nur wünschen, daß ihm dieses Fa»nilienglück noch lange vergönnt sein und daß es ihm gelingen möge, auch ferne»hin dem Hessenvolke der Führer zu jein auf der Bahn der Freiheit, der Gesittung und des Allgemeinwohles l
Vie Feier von Erotzherzogr Geburtstag.
Die Feier des Gcourrscages S. it H. des Gro ^Herzogs vollzog sich überall in Hessen in der herkömmlichen einfachen Weise. Hier in Gieren wurde sie gestern von der Garnison durch den üblichen Zapfenstreich eingeleitet, der viel Volk auf die Beine brachte. Heute früh folgte großes Wecken, während später von dem Stadcklrchturm, der ebenso wie die sonstigen öffentlichen und zahlreiche Prwatgebäude, reichen Flaggenschmuck trügt, feierliche Festmusil ertönte. Um 93/4 Uhr vereinigte sich die eoangeliscye Ziock- und die Militärgemeinde zu einem Festgotlesdienst in der Stadtkirche, bei dem Pfarrer Schwabe die Fesipredigt hielt. Auch die katholische, sowie die beiden israelitischen Neli- gionsgemeinden begingen den Tag durch bcjonberc Festgottesdienste. Für das Militär sand nach dem Kirchgang große Bejehlsausgabe ans dem Hof der Zeughanskajernc statt.
Am Nachmittag vereinigten sich Beamten- und Bürgerschaft zum Festessen im Saal des Gesellschaflsoerems. Im Verlause des Mahles hielt der Provinzialdirektor Gc- heimerat Dr. B r e i d e r t folgende Ansprache:
Als vor einem Jahre Seine Magnifizenz .Herr Rektor Leist an dieser Stelle zu uns sprach, konnte er in feiner so schönen und rormuoUenLXten Rede aus festliche Tage Hinweisen, die uns alle freudig bewegt hatten, aus den Besuch Ihrer Königlichen Hoheiten des Grossherzogs und der Grvssherzvgin in dem neuerstandenen Alten Sdstvjse unserer Stadt. Sie damals Giessen im Vordergründe stand, so waren es in diesem Jahre Darmstadt und die Landesai.sst.'llung, welche unser Interesse in Anspruch genommen haben. Freie uno angewandte Kunst, Hessische Munft und Hessisches Kunstgeweroe Haden grosse und scl/one Erfolge errungen, Erfolge, am welchen die Provinz Overhessen rühmlichen Anteil hat. lind dass »oir diese Erfvlge in erster Linie -Seiner König! id-en Hoheit dem Grossherzog verdanken, darauf dürfen wir Hessen mit Recht stolz sein. Aber nicht nur als Führer und Leiter aus dem Gebiete der Kunst, Er geht uns auch voran auf dem »daueren und mühsamen Wege, dem grossen Leidenswege der Menschheit, dem Wege oes Fortschritts zum Vollkommenen, zu wahrer Mensch- lichkeii und Menschenfreu»chlichkeit. Wie Er es in ernster Zeit nicht verschmäht hat, die Aermsten der Armen, arme Wanderer auszusucmn nno ihnen Trost und Hilfe zu spenden, das wird stets unvergessen bleiben.
Von oc.nem hohe»» und edlen Sinn hat Grossherzog Ernst Ludlvig Siu? selost ein Denk.nal gestiftet durch die Inschrift indem Ausstellungsturm in Darmstadt: , .
„Habe Ch.furclst vor vein Alten — Und Mut, das Neue zu wagen; Bleibe treu der eigenen Natur — Und treu den Mensuln, die du liebst." und üver dem Hauptportal des Turnus sind als die vier Herrscli-ertugendcn dargestellt: Stark und Weisheit, Gerechtigkeit und als die grösste von ihnen die Milde.
Meine Herren! Die frofcn Empfindungen, mit roctdjcn mir Grvssherzogs Gebunslag feiern, werden heule xrhvht durch die grosse Freude, welche bem Hcsscnland zuteil geworden ist, Oum> die Geburt eines Prinzen. W.e das ganze Hessische Bolt verbinden wir mit unseren Glückwünschen für den gelievten Landes Herrn die innigsten Segenswünsche für Ihre jtonigiidje Hoheit der Grvtz- Herzogin und den jungen Prinzen. Unseren treuen Gefühlen wollen »Dir Ausdruck geven, indem wir rufen: Seine Köiugltchc Hoheit der Grossherzog lebe hoch!
In das Hock) nrurbe von der stattlichen Festversammlung lebhaft cingestimmt. Die Schulen hielten besondere Feiern ab und liessen den Unterricht crusfallen. Die einzelnen Kompagnien feiern den Tag am Abend durch besondere Festfeiern.
Wie u»»s aus Darmstadt drahtlich gemeldet wird, fand auch dort die Feier im herkömmlichen Stöhnten statt. Bei den» grossen Zapsenstreich am Vorabend hielt der Divisionskontnrandeur Generalleutnant von Stran.tz eine mit einem Hoch auf den Grossherzog endende Ailsprache. Auch die Technische Hochschule hielt am Vormittag einen besonderen Festakt ab._____________________________
Auszeichnungen zu Grotzherzogz GebnrLZIag.
S. S\. H. Der Gross Herzog Haven zirn» 2j. D. ’UL ueiuei.en: In der $ r 0 b t). (2 5. Division: das Grosskrenz des Ver- bienstordens Philivps des Grossniüligen: den» Generalleulnant von Slrantz, Kommandeur der Grossh. (25.) Division; das All-
ge>nen>e^ Ehrenzeichen nul der Inschrift: »Für PerdienNe" : dem Garde-Sergeanten B r ü ch m a n n m der Grossh. Garde Unrer- oisiz»ers-Konipagnie; nn Grossh Gendarmer»e-Korps: die Goldene Aiedaille des Lndeivigs-Orde«»s: den» Obertvachtmoisler Gärtner, dem Lberivachtmeisier Ploch und Drm'Lbeiwacht- meiner Weitzel; die Krone znin Silbernen Kreuz des Verdienst ordens Philipps des Grossmütigen : dem Oberwachtmetsler Zl! o () U lort und dem Oberwachtmeister Beck; das Silberne Kreuz desselben Ordens : den Wachtmeistern und Stations'ührern C e u r e t ch, Kaiser, Müller, Kleins cb ,n i d t, ‘W a n D e l imo Seipp; das Allgemeine Ehienzeichen mir der Jnschnit: „Für Verdienste": dem Wachtmeister Al a r t i n und dem Wachtmeister K r a m e r ; den Mitgliedern des Landesverbandes der Krlegervercine im Gross- Herzogtum Hessen tK r t e g e r t a m e r a d s ch a 11 H a s s i a): das Grosskreuz des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen: dem Generalleutnant z. D. Hoi ztt Darmstadt, Präsident des Verbandes; das Ritterkreuz 1. Klasse desselben CiDene: Cem ,rabrt- fnnten Louis Auler, Oberleutnant der Landwehr zu Ben Henn, Mitglied des Präsidiums; das Ruteikrenz 2. n lasse desselben Ordens: dem 5laiilmaim Gg. Helfrich, Leutnant der Landwehr, Vorstand des Kriegeiveretiis zn Waldnuchelbach jmh dem Land wirt Taiuel Finger, Haitpunann der Landwehr, Vezirksvoriteher tu Alonsheim; das Silberne Kreuz desselben Ordens: denr Kau- mann Rud. r)i i 11 e r zu Lanbach, Alnglied des Präsidiums und dem Landivict Phil. Lorenz Binzel ui Udenheim. Bezirkslajster.
Ferner erhielten: Kommerzienrat Int. G l rt ck e r t tn Darmstadt das Rttterlreuz. 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen; Grossh. Ober'örster i. P. Geh. Forst rat Albert Haberkort» zu A.Sicld das Ritterlreuz 1. Klasse des Verdienst- ordenS Philipps des Grossinütigeii mit der Krone; Cber-Stobe» veterinär a. D. Karl Zapcl das Ritterlreuz 1 Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen.
Tas Ritterlreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen: dem Postrat Karl Dingel Dey in Darmstadt, dem Postrat Will). Siam in m Darmstadt, dem Postrai Leopold Knhlmatin m Darmiladt; das Ritierkreuz 2. Klasse desselben Ordens: dcmOberrechmingsrcviior, Rechnnngsrat Ph S ei) a i i n c r, dem Postmeister Kail K i s s e b e r t h tu Psungstadt, dem Postiekreiar Friedrich Olt in Höchst t. 0.; das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: .Für langjährige treue Xteufte“: Landbrie'träger Joh. 'Allvater in Ortenberg, Briefträger Friedr. p n r t in n ii n in Lauterbach, Oberpostfchassner Kaspar Spanier in Rtdda; den Charakter als ^Banrat: dem Direktor und Aiiiglted des Ver- waUungsrats der Rujsüchen Elektroiechnisck-eii Werte Siemens u. Halske, Altiengesellfchait, Herrn. Goerz ui St. Petersburg; Den Charakter als „Rechuungsrai': dem Oberrechnungsrcvtsor Kart K e u g e r in Darmstadt.
Tas Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmüitgen: Dem Geh. Komnierzienrat Cleinens Lauteren zu Mainz; dad Ehreiilreuz Des VerDlenstorDens Philipps des Grossmütigen: bem Vorsitzenden der LandesversicherungsanstaH Grossherzogtum Hessen, Geh. Regierungsrat Tr. August Tietz zu Darmstadt, dem Vortragenden Rat bei Der Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege des Pltnisteriums des Fnnern, G.h Over- medizinalrai Tr. Ludwig Hauser, dem Kreisrat des Kreises Worms, Geh. Regierimgsrat Tr Kart Kapfer; die Goldene Verdienstmedaille 'ür Kunst und Wissenscha't; dem Oberlehrer an dem Dienen Gymnasium zu Darmstadt Prost Tr. Karl Verger; die Krone ginn Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen: dem Kirchenrat und bisher. Dekan Christoph G r o f ch zu Aiailiz-Kastel.
Das Ritterlreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Grossmütigeii: dem Fabrikanten Dinboli Bücking zu Als'eld, dem Oberlehrer an dem Realgymnasium und Der Ober-Realschule zu Giessen Professor Tr rAudoli Erb, bem Oberlehrer an Dei Augustmerfchiile ^Gymnasium und Realschule) zu Friedberg Pro>. Konrad Grein, Dem ordentl. Honorarpro'essor in Der juristischen Fakultät der Landesuniversität Tr. Ludiv. Günther zu Giesse n, dem Oberlehrer an bem Realgymnasium und bet Lberrealjchuie z»t Giessen Prozessor Georg Heb der ich, bem Bürgermeister Der Stadt Bad Rauheim Tr. Gustav Kayser; bas Ritterlreuz 2. Klasse des VerdleiiftordeiiS Philipps ces Grossmütigen: dem Oekonomierat Karl Ho'tmann ztt Hoi Güll bei Ltch, Feld- bereinigungsgeometer Al>x. Ludwig zu G testen, Reallehrer an der Realschule zu Butzbach 'u ilh. Schiveitzer, Hauptlehrer Aug. Storch zu Bi ;bach; das Silberne Kleüz des Verdienstordens Philipps des Grostinüngen mit der Krone: bem Lehrer Julius Krebs zu Ober-Roden, Lehrer Gg. Vst a n n zu Lang- Göns, Lehrer dmi'nan '.hau ter zu Heuchel' eun -(Kreis Büdingen), Lehrer Augiist 'j)l c r z zu Grebenau, Lehrer Jak. S ch r o d zu Offenbach, Lehren Lorenz Spitz zu Giessen, Lehrer Jakob Steil zu Ostbo en, Let.rer Valentii, c t e d b a n zu L. illo's, Lehrer Joh. Peter 1 r a u l m a n n zu Giessen, Lehrer Otto
Weide zu Butzbach ; Die Silberne Medaille des LuDewigs-OrDenS: Der Hebamme M a r z zu Seehenn, Hebamme Kaih. Elis. Bliche l zu Seehenn; das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Grossmütigen : dem iliechner Wilhelm A 11 h a u s zu Grossen-Buseck, licllüertretcnben Armenpflege - Bezirksvorsteher Kaufmann Louis üahn zu Giessen, Bürgermeister, Ortsgerichisvorsteher und Standesbeamten Will». Jochem zu Laubach, Rechitcr Atichaek F ö ck e l ju 'iniinbcrp, deut Oltroi-Fnfpeltor Ludwig Maler zu Giessen; das Allgememe Ehrenzeichen mit der Jmchrl't: »Für langjährige treue Tienfle" ; dem Ratsdiener Gottiried D ö r r^zu Glessen; das Allgemeine Ehrenzeichen nut der Inschrift: .Für neue Tienfie"; dem Poiizeidlener und OitsgerichtSdiener Georg Hettche zu Treis a. d. Lumda, Feldichützen Wllh. Kreiling I zn Heuchelheim (Kreis Giessen), Pollzeldiener Johannes Andreas •Dl a r ft e 11 e r zu Grüningen ; das Allgemeine Ehrenzeichen nut der Jnfchrüt ,Für treue Arbeit" am Bande des Verdlenstordens Philipps beft Grossmütigen: bem Atufeher Balthasar Happel zu Steinberg sKreis Giegen); bas Allgemeine Ehrrnzelchen mit Der Jnschrut: „Für treue Arbeit": Dem Turmwächter Adanr Schn» idt >u Lich, Kietsstrassempart Heinrich Schulz zu Göbelnrod, Kreis- iirassenwart Philipp Schmidt zu Lang-Göiis, Holzhauer Joach. W inner I I. zu Loiidori, Holzhaiier Atonraö W » nDhauer zu Vcfielbad), Packer Eberhard Eckhardt zu Wieseck, Taglöhner , ohannes H a a s zu Lich, Bielsieder Konrad Br ückel zu Lich, Bergmann 'JlDoli We »nai» dt z» Grouen - Luiden, Bergmann Philipp Spengler zu Grossen - Lmden, Rottmelster Heinrich K eine r I. z»» Steinbach vlireie Giessen), Vorarbeiter Heinrich M o b il e L zu Hattelirod.
Ten Charakter als „Gehennerat^: bem Ministerialrat im Ministerium Dee Innern Witt). Best, dein Vorsigenben Der Abteilung |uc ojiciulidK ^Htiiuv-i*ypiirau axs Mutist^rrunis des Innern, Ministeria»rut Dr. Dr.-Jng. August Kari Weber; den Charakter a.y „Gch'.imer biegucungöLat": bem Voriissenden der Zentral- stelle für die Gew.coe brcgierungdrat August sJioad zu Darmstadt; den Charakter a.s „Geheuuer 5)osrat": dem oroenttichen vtofcfi'or in per philosvphst'd)en Fakultät der Latrdesunivcrsität Dr. Karl Elbs zu Giessi-n, den Charakter als „Geheimer Bau- iat": dem ordentlichen Professor der Baukunst an der Technischen Hvchsd-ule Georg Wiäop zu Darmstadt; den Charakter als „Gehchmer Sdjuirai": dem Dirckü-r des Reuen Gymnasiums zu Darmstadt Dr. Gustav Forbacy, uent Direktor des Lehrcr- lentiitar» zu BcnSh.im W.lhelm Geiger, dem Direktor der bieah'mule zu Micl>etstadt Dc. Heinrid) Gerhard, dem Direktor pes Lanogras L^dw.gs-Ghmnasiums zu Giessen Tr. Wckhelm Heniell, Oim Direktor der Etconovensd-ule zu Worms Otto Schädel; den Charakter als „Geheimer Medizina^rat": dem peaktischen Arzt SUiebigiualrat Dr. Karl Cüny zu Mainz; den Titel als „Bürgermeister": dem Vechcovdneten Vaurat Ferdinaitd it' u I) u zu Ma.nz, dem Beigeordneten Dr. Alfred We v c rs zu den Charakter a.s „Medizina.rat": dem Direktor des städtischen K.ranUnhauseS Prozessor Dr. Lothar Heidenhain zu Worms; den Charakter a:s ,,'Sanitätsrat": dem praktischen ^rzt Dr. Heinrich Zinsser zu Giessen; den Charakcer als „ObergÜrtner": dem Univerjitätsgartengehäfen August Köhn zu Giessen.
Seine Königliche Hoheit der Grossherzog haben Allergitädigst geruht, zum 2ö. Novcmoer den evangelischen Pfarrern und Do- tanen Edmuttd Ellenberger zu Ortenberg, Valentin Schrimpf zu Vu^aä) u»w Karl Met 5h es zu Jugenheim a. d.^V. Den Charakter als „Kirchenrat" »u erteilen.
Seine Kbn.g.icl-o Hol-ett der Grescherzog hcwen Allergnädigft verliehen ^um Lv Sccbcmaer das Llvmturl'veuz 2. Klasse des Vcr- dienstoldeiis Philipps d.s Grossmütigen: d.-m Neichsgerid-tSwt Dr. Heinrich Schmidt in Leipzig; das Ehrenkreuz des Ver- dienstotdens Phi.ipps des Grossmütigen; bent Ooerstaacsanwalt am Laiwgericl-t der Provinz Starkenvurg Franz von H c s s e r t in Darmstadt und dem Loerlanoesgerich.srat Karl Theobald m Darmstadt; den Charakter aß „Geheimer Justizrat": bem Ooercnntsricyter bei dem Amtsgericht Mainz Ludwig Neun- Mörser; den CharaUer als „Justizrat": den.Redstsanwältcn ilarl tfriebnd) Jo,es Zuckmayer in Mainz, Dr. Llarkus Löb in Mainz, Dr. Bertram Sichel in Mainz, Wilhelm Grüne- wald in Giessen und dem Rechtsanwack und Notar Eugen Eaiman m Aizey; das Komturkreuz 2. tflaiie des Verdienst? utocuv PH"U>Ps ms Grossiiiütigen: dem Ministerialrat im Ministerium der Finanzcn, und L-orsitzeuden leuur Aoteilung für oinanzivirtsd^ait uno Eifenbahlstvesen Ernst Karl Süffert; das ury<.eiureu5 ^rd^nsdurdens Philipp des Grossmütigen: dem uvitragcik/cn Rat bei der Aoteilung (ur Forst- und rtamcral- oeuvauung oes K.iuistcriums der Finanzen, Geheimen Luenforst- rat Dr. Phiichp Walther; das Siloerne Kreuz des SSerbieniti» oiyen-, Philipps d.s Grossinütigen: dem Steuerkommissariars. gehilstn Lours -stein zu Nidda; das Ällgenteine Ehrenzeichen


