Ausgabe 
25.2.1908 Zweites Blatt
 
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Kubikmeter abgegeben, her stärkste Wasserverbrauch fand am 1. Aug. mit 5348 Köm. und der schwächste am 20. Jan. 1907 mit 2166 Kbm. statt. Es bestanden in Gießen 1992 Haus­anschlüsse, 2101 Wassermesser, 31 ösfentliche Ventilbrunnen, 2 Wasserbehälter und 5 ösfentliche Zapfstellen auf den Friedhöfen, 284 Straßenhhdranten, 67 Privathydranten, 49 Gartenhydranten in den städtischen Anlagen, außerdem waren in Verbindung 1 Volks bad, 4 Lustventile, 1 Teich, 3 Wasserstrahlen, 1 Grotte, 1 Prüfungsstation für Wasser­messer, 1 Berieselungsanlage, 6 Wasserstrahlaulageu und 1 Wassermotor, sowie etwa 2500 Wasserklosetts und 450 Badelvannen. Die Betriebseinnahme des Werkes betrug 380187.31 Mk. und die Betriebsausgabe 321335.70 Mk. Für Schuldentilgung wurden 57 643.79 Mk. verwendet, während die Kapitalausnahme um 98 583.76 Mk. stieg.

** Hebung der Pferdezucht. Tas lebhafte In­teresse, welches üt den kehlen Jahren von den Landwirten der Pferdezucht entgegengebracht wird, kommt dadurch zum Ausdruck, daß die von der Landwirtschaftskammer unter­haltenen F o h l e n w e i d e n ä u ß e r st stark besetzt wer­den, so daß von den Landwirten fortgesetzt auf Erweiterung und Vermehrung der vorhandenen Weiden hingedrängt wird. Auf den bestehenden Weiden konnten seither aufge­nommen werden: In Hungen 60 bis 80, in Lauterbach 25 bis 30, in Werning^ 10 bis 15 Fohlen; hierzu kommt jetzt die neuerrichtete Fohlenweide zu Zelt, welche 30 bis 40 Fohlen aufnehmen rann. Aus sämtlichen oberhessischen Fohlenweiden können daher demnächst 125 bis 16o Fohlen geweidet werden. Daß em für den Erfolg der Fohkenauf- zucht so wesentlicher Faktor günstig aus unsere P-erdezucht einwirken muß, unterliegt wohl kaum einem Zweifel. Von den Landwirten selbst muß nun erwartet werden, daß sie von der gebotenen Gelegenheit in der Verbesserung der Pferdezuchc den ausgiebigsten Gebrauch machen. Diejenigen aber, welche beabsichtigen, im kommenden Sommer ihre Fohlen aus die Weide zu schicken, sollten jetzt schon an die Vorbereitung der Fohlen denken. Vor allem müssen solche Fohlen, wenn möglich, täglich ins Freie gebrachr unv be­wegt werden, damit die jungen Tiere nicht, wie man sagt, stallblind" auf die Weide kommen und sich durch Uebermut verletzen.

** .Der akademische Dürerbund Gießen sieht sich gezwungen, eingetretener Hindernisse halber den auf nächsten Mittwoch, 26. Febr., angesetztenheiteren Abend" aus den Anfang des nächsten Semesters zu ver­schieben.

** Stenographie. Am Sonntag fand der Bezirks- lag des Mittelwestdeutscheu Stcnographenbundes Stolze- Schrey in Gießen statt. Mit demselben ivar em Weltschrewen verbunden, welches vormittags unter großer Beteiligung in der Stadtknabenschule abgehalten wurde. Mittags schloß sich em ge- meuischaftliches Essen mit nachfolgender Lertrelersitzung im Verems- lokal des Gießener Vereins, im RestaurantSchlpkapai;", an. Eine gemütliche Zujammenkunst im Hotel Schütz, bei der die Preis­verteilung vorgenommen wurde, schloß die schöne Veranstaltung. Die P r e l s v e r l e l l u n g ergab folgendes Rejutlal: K 0 rreli­sch r e i b e n : 1. Preise Zimmermann-Marburg, Lischka-Eueszen, 2. Preis: Gesr. Hildenbeutel, Regt. Kaiser Wilhelm 9lr. 116, Gießen, 3. Preise: Balser, Kreilmg und Arnold, Realgymnasium Gießen, stud. Aliller-Alarburg. Schnellschreiben: bO Silben: 1. Preis Holzel, Gymnasium Gießen, 2. Preis Gotting-Marburg, 3. Preis Arnold, Realgymn. Gießen und Ritzel-Gießeii; 120 Silben : 1. Preis Trupp, Gymn. Büdingen, 2. Preis stud. Miller-Marburg, 3. Preis Kuhl-Marburg; 150 Silben: 1. Preis Kreiling, Real­gymnasium Gießen, 2. Preis Tünnel-Blarburg; 180 Silben: j. Preis Lischka-Gießen und Becker-Marburg; 210 Silben: 1. Preis Gesr. Hildenbeutel, Jnf.-Regt. 116, Gießen; 240 Silben: 1. Preis Zimmermann-Marburg. Ganz besonders beachtenswert ist die Leistung des Gefr. Hildenbeutel vom hiesigen Regiment.

= Bieber a. d. B., 24. Febr. Gestern tagte bei Gast­wirt L. Gerlach der Layn-Dunsberg-Turnerbund. Der junge Turnerbund zeigt reges Lebetl, denn da über 100 Turner erschienen waren, reichte der vorgesehene Raum nicht aus, um alle auszunehmeil. Viele mußten sich im Gastzimmer niederlassen. Am stärksten waren die Turn­vereine Wieseck, Wißmar, Atzbach und Rodheim vertreten. Bundesvorsitzender Da über t-Wieseck hieß dir Erschie­nenen willkommen und trat sofort ckt die reichhaltige Tages­ordnung ein. Danach zählt der vor drei Jahren gegründete Bund in 12 Vereinen 800 Beiträge zahlende und in Summa 1000 Mitglieder. Der bisherige Bundesausschuß wurde ein­stimmig wiedergewählt und zwar Daubert-Wieseck als Vor­sitzender, Schmidt-Launsbach^als Turnwart und Grciner- Wiejeck als Schriftführer. Schmidt aus Mainzlar wurde zum Bundesrechner ernannt. In den Turn aus schuß traten Bender, Hörr, Rinn, Bittendors unb Lotz. Die Turnvereine Ruttershausen und Königsberg wurden neu ausgenommen. Das Bund es turti fest findet am 5. Juli zu Rodheim, die Bundessahrt am ersten Augnstsonntag nach Fellingshausen statt. Für das Jahr 1909 wünscht der 58crem Bieber das Bundes-Turnfest und cs wurde ihm auch übertragen. Eine rege Debatte entspann sich über die Berufung der Kampfrich­ter. Es wurde beschlossen, daß sie wenigstens der letzten Vortumerskunde beizuwohnen haben. Unter der Leitung des Turmvans Schmidt wurden 6 Vorturnerfturideii an den verschiedenen Orten abgehalten, die durchschnittlich von 45 Turnern besucht waren. Der Vorsitzende schloß den dritten Bundesturntag mit einem kräftig auf genommenen Gut Heil. Die von der Gesangsriege Wieseck zum Vortrag gebrachten Lieder fanden großen Beifall.

UniVer-itäts-Aaehrichten.

Der Mistiorn.gechri.chc Plchor Haußlciter in Barmen wurde als ordentl. Professor für praktische Theo­logie und Missionswissenschaft nach Halle berufen. .Die Fakultät hat gleichzeitig die Berufung eines liberalen und eines positiven Vertreters der praktischen Theologie ge­wünscht. Die Berufung des Gießener modernen Theo­logen Prof. Drews wurde hiernach dem preuß. Kultus­minister allerdings sehr erleichtert. Die Orchodvxie Preu­ßens erwartet jetzt noch das Hlequioalcnt für die Berufung eines modernen Neuteftamentlers nach Berlin. <llem An­schein nach wird ihrem Wunsche nun voch wohl entsprochen werden. Die Berufung orthovoxer Professoren an kleinere Universitäten Preußens werden der Orthodoxie daun wohl als Schmerzensgeld noch obendrein geschenkt werden.

VerrnijÄ-ees.

* Die Verhandlung gegen Hauptmann von Goebeu ist für Mitte März in Aussicht genommen; sie dürfte zwei Tage dauern. Tie 'Anklage lautet dem Vernehmen nach auf Mord. Hauptmann von Goebeu wurde am Samstag von der Irrenanstalt Kortau nach dem Militärgefängms zurückgeiührt. Auf dem Transport wäre er nebst der die lleberführung bewirtenden Herren beinahe das Opfer eines Eifenbahnuiigtücks geworden. Als der Wagen sich auf dem Niveauübergang am Klembahnhofe befand, gingen plötzlich beide Schraiiken nieder, den Wagen auf den Gleijeu emjperrend. In demselben Augenblick brauste ein V-Zug heran. In diejer kritischen Lage, m der unmittelbar Gefahr beflaud, daß der Wagen mit allen Insassen zermalmt und der 1) Zug selbst gefardet würde, gelang es noch im letzten Augenblick, eme der Lchranten wieder zu öffnen, sodaß der Wagen glücklich hrncfuskam.

'Eine seltsame Kunde kommt ou§ Duisburg. Die Duisburger Kriminalpolizei überraschte in der Sonntagnacht vierzig aus Duisburg, Essen imb Bonn stammende Herren besserer Kreise, die regelmäßig nächtlich zusammenkommen. Tie Herren sollen sittliche Verfehlungen begangen haben. Teilweise pflegen die Teil­nehmer in Damenkleidimg auszutreten. In der fraglichen 9lad)t herrschte bei den Klängen einer Musikkapelle die fröhlichste Stimmung, als plötzlich alle Ausgänge von Kriniinalisten umstellt wurden, bis die Personalien sämtlicher Teilnehmer festgestellt worden waren. Die Affäre dürste noch weitere Kreise ziehen.

Mm lefe den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Oberhessens mit den Beilagen§amilienblätter",Landwirtschaftliche Seitsragen" und dem Kreisblatt für den Kreis Gießen. Auflage über 13000 Expl.

Alle Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäfts» stelle des Gießener Anzeigers nehmen Bestellungen auf den Gießener Anzeiger entgegen.

Getreide-Wochenbericht

der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirlschaftsrats vom 18. bis 24. Februar 1908.

Während die uordamerikan,scheu Börsen ihren Preisstmld vor weiteren Verschlechterungen zu schützen verstanden, machte die rück- läustge Bewegung unter englischer Führung hier nod) mehrere, tige Vorstöße. Im Laufe lveniger Tage hatte Weizen an dec Berliner Börje weitere 7 Mk. eirigebüßt. Roch schärfer waren die Rückschritte bet Roggen infolge täglich ermäßigter rujsifcher For- decuugen. Begünstigt wurde diese Entwickeümg durch überstürztes Lteierüngsaugebot feilens der Provinzialkundichait, die sich, durch die fortgesetzten Rückgänge und den nahezu völlig stockendeii Waren­absatz eulmutigt, lvteder zu starken Abgaben verleiten ließ. Ange­sichts dieser Sachlage hatte sich die Zurückhaltung tm Jnlande weiter verschärft, so daß schon das tleiuste Angebot genügte, um die Preise weiter herabzudrücken. Tie Anreguiig zn dem heutigen Umschwung, der sich durch eine scharfe Erholung der Berliner Lieferungspreije zum Ausdruck brachte, ging von England aus, ivo endlich eine besonnenere Auffassung der gesamten Lage Platz gegriffen zii haben scheint. Der bisher beobachtete Verkauisdrang seitens der englischen Firmen hat während der letzten drei Tage stark nachgelassen, nach­dem sich zu den gedrückten Preisen aus dem Festlande wieder In­teresse für neue Weizenkäufe zu regen beginnt. Gleichzeitig wurden auch die russischen Roggen-Offerten zurückgezogen. Dadurch erhielt der Markt mit einem Schlage em wesentlich verändertes Aussehen, die Preise zogen unter lebhaften Deckungen für Weizen wie für Roggen um ungefähr 5 Mk. an, so daß der Wocheuverlust bei Weizen auf 2 Mk., bei Roggen aus 4 Alk. reduziert werden konnte. Auch Hafer-Lieferungen nahmen heute an der allgemeinen Besserung teil, während im Warengeschäft trotz stark ermäßigter Forderungen keine Belebung des Absatzes erreicht werden konnte. Abfallende Qualitäten ivaren nahezu iiuverkäuflich. Für Futtergerste bestand gleichfalls nur wenig Interesse. Dagegen ließen sich un Alaishandel unter dem Einfluß fester amerikanischer Berichte bei wenig ver­änderten Preisen einige Umsätze durchsühren.

Es stellten sich die Preise für mländisches Getreide am

letzten Markttage

Weizen

Roggen

Hafer

Königsberg

215 ( 5)

182 (

5) 148 ( 2)

Danzig

216 ( 3)

188 (

) 150 ( 6)

Sletiiii

208 ( 6)

185 (

8) 156 ( 4)

Posen

215 ( 7)

187 (

5) 151 ( 4)

Breslau

214 (- 7)

194 (

6) 156 ( 2)

Berlm

206 ( 5)

195 (

3) 170 ( 4)

Alagdeburg

199 ( 8)

195 (

5) 148 (15)

Halle

202 ( 4)

194 (

7) 165 (- )

Leipzig

205 ( 6)

200 (

6) 160 ( 5)

Rostock

215 (- 1)

189 (

7) 157 ( 5»

Hamburg

206 ( 4)

191 (

2) 174 (+ 1)

Harmooer

198 ( 4)

194 f+

2) 155 ( 7)

Braunschweig

198 ( 3)

193 (

5) 167 ( 1)

Düffeldorf

202 ( 3)

186 (

7) 165 ( 5)

Franksurl a.M.

210 (-2'/,)

195 (

9) 182'/, (- )

Mannheim

217 (- 7)

205 (

4) 177% (- 3*/2)

Straßburg

212'/- (- 10)

210 (

) 195 ( 5)

Stuttgart Aiünchen

235 (-21/,)

232 (- )

206 (

190 (- 21/,) ) 192 (- )

Weltmarktpreise: Weizen: Berliii

Mai 208.75 ( 1.75),

Biidapest April 198.45 ( 1,75). Paris Febr. 177.95 ( 0.90). Liverpool März 156,00 ( 3.85). Ehicago Mai 143.95 ( + 4.15). Roggen: Berlm Mai 200.00 ( 3.75). Hafer: Berlin Mai 167.25 ( 1.75) Mk..

Märkte.

Gießen, 25. Febr. Marltbericht. 'Aus heutigem Wocbeu- menfte lüftete: Butter pr. Pfd. 1.001.10 Mk., Hühnereier 1 St. 89 Pfg^ Käse pr. St. 68 Pf., Kasematte 2 St. 56 Pfg., Erbsen p. Pfd. 1824 Pfg., Linsen p. Pfd. 2540 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,801,00 Alk., Hühner pr. St. 1,001,60 SÖlf., Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk., Gänse pr. Pfd. 6070, Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Lchfenfleisch pr. Pfd. 8088 Pfg., Kuh- und Riiidfleisch pr. Pfund 8082 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 6680 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 84 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 7080 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 6484 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.506.00 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 5,006,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stück 000 Pfg., per Zentner Alk. 0.000.00. Aepfel per Ztr. 1025 Mk., Birnen per Ztr. 1025 Alk. Nüsse 100 Stück 4000 Pfg., per Ztr. 000 Alk. Aiarktzeit von 82 Uhr.

(Für Form und Inhalt aller ..luei- oieicc Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei

Verantwvrtung--

Jn der Freitags-Nunimer des Gießener Anzeigers fand der Leser einEingesandt" aus Echzell, m dem an derLotterie der letzten Verbands-Geslüget-AuSstellung in Gießen Kritik geübt wird. Dem Artikeljchreiber, den wir nut ziemlicher Sicherheit zu kennen glauben, möchten wir den Rat er­teilen, sich nicht um Dinge zu flimmern, die ihn nichts angehen. Wenn der Herr sich dazu berufen fühlt, sicy in Gestügelzüchterkreiseu her­vorzutun, jo tut er wahrlich besser, wenn er sich um seinen Echzeller Verein kümmert. Wenn dem Herrn einmal vorn Verband des oberhessischen Geflügelzuchtvereins die Abhaltung einer Verbauds- ausstellung übertragen wird, so kann er seine Tüchtigkeit beweisen, und wenn er dann wie wir bei der letzten Ausstellung 5000 Lose an den Mann gebracht hat, ivird er es wohl mit rötlicher Sicher­heit verstehen, jedem der glücklichen Gewinner das zu bescheren, was gerade dessen Herz erfreut. So lange wir aber Ausstellungen zu letten haben, lassen wir uns von dem Artikeljchreiber abjolut leine Vorschriften machen. Wenn die Gewiuue von unjeren Aus­stellungen jemand nicht recht sind, so braucht er ja keine Lose von uns zu kaufen. Wir sind ihm nicht böse darüber, denn wir werden die Lose auch ohne ihn los. Auch hat uns die Erfahrung gezeigt, daß "es Viele gibt, die sich über ein Paar Vögel mehr freuen, als über Geflügel und wer sich nur die Mühe macht, diese Tierchen richtig zu pflegen, der kann Jahre lang seine Freude an ihnen haben. Wir wollen aber dem Herrn Einsender zum Schluß noch bemerken, daß unser VereinGeflügel- und Vogel zuchtverem Gießen und Umg.'- heißt, und daß wir iiicht einseitig den Inter­essen der Hühner und Taubenzüchter bienen, sondern auch die Vogelzucht durch unsere Bestrebungen unterstützen, und daß der Verband der Oberhess. Geflügelzuchtvereine, für den wir ja die

Ausstellung obgehalten haben, ausdrücklich nut dem Ankauf von exotischen Vögeln zur Berlojung cinoerftanben ivar. Wenn der Herr Einsender un? dies nicht glauben will, bann soll er sich an Lehrer Hilbebranb in Echzell wenden, der als Protokolljchreiber in der betv. Sitzung anwesend war, imb er wirb eS ihm bestätigen.

Der Vor staub bc§ Geflügel- und Vogetzuchtvereins Gießen unb Limgcgenb 1 897 E. V.

Mchentt. AeberstchüdcrToüessSge i. ö. Stadt Gießen.

4. Woche. Vom 19.25. Januar 1908.

(Einwohnerzahl: angenommen 511 30 000 (üitl. 1600 Alaun Militär.) Sterblichkeitsziffer: 20,8°/00, nach Abzug von 6 Qrlsfreniben: 10,4 "/oc.

' Kinder

An ui.: Tie m Klammern gesetzten Ziffern geben an, luie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Es starbeii an:

Zusammen: Erwachsene

: im

Lebensjahr:

vom 2-15. Fahv

Schwindsucht

1(1)

1(1)

Syphilis

1(1)

1 (1)

Diphtherie

1

1

Bronchitis

2

2

Krebs

2(2)

2(2)

Nierenleiden

1

1

Herzleideri Rückenmark°Erit°

1 (1)

1(1)

züudung

1

1

Magengeschwür

KD

KD

Lebensschwäche

1

1

Summa: 12 (6)

7 (5)

3(1)

2

Spieiplau der vereinigten Aantsnrter Stadtiheater.

lypeiTiljullS.

Dienstag den 25. Februar :Undine." Mittivoch den 26. Februar: 5. Aboiiuemeiit-Kouzeri. Donnerstag de>i 27. Febr.: Der Freischütz." Freitag den 28. Februar, abends halb 8 Uhr: Frühlingslust." Samstag den 29. Februar:Fidelio." Sonntag den 1. März, nachnultags halb 4 Uhr:Der Troubadour." Abends 7 Uhr:Ein Walzertraum."

Schauspielhaus.

Dienstag den 25. Februar *):Der Sieb." Mittwoch den 26. Februar: Zum ersteu Aiale:Atoberne Diplo' mateu." Torluerstag den 27. Febrllar, abends halb 8 Uhr:En» Blitzmädel." Freitag den 28. Februar :Die Ribelunge>i". (1. und 2. Abteilung:Ter gehörnte Siegfried",Siegfrieds Xte*.) Samstag den 29. Februar:Alobrrue Diplomalen." Sonntag bei 1. Alärz, nachiiultags halb 4 Uhr:Bei uns ba brüden." Ad end» 7 Uhr:Vater unb Sohn." Montag ben 2. Alärz:Emilia Galotli."

*) Anfaiig, wenn nicht anders beuierkt, abends um 7 Uhr.

Niedrigste

23.-24.

Handel

92.751 Elektnz. Lahmeyer .

4%

3% Portugiesen 8erie I

Portugiesen

111

3%

81.50

198.75

ISörse, 25. Februar. Aufangskurse.

. 197.60

. 146.50

Ungar. Goldrente . Italien. Kente . .

Elektriz. Sehuckert . Eschweiler Bergwerk

4% Uesterr. Goldrente. . 4l/6 % Uesterr. äilberrente

llarpener Bergwerk. i,aurabütte . . . Lombarden E. B.

Nordd. Lloyd . . . i mkeiüose . . . .

Llarpener Bergwerk Laurabütte . . .

Berliner liaudelsges. . Barmstädter Bank . . Deutsche Bank . . « Deutsch-Asiat. Bank Diskuiito-Kommamlit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Uliio-

EisenLabn . . . . Gottbardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Uesterr. Slaaubann . . Prinee-Henri-Eiseubahn

Tiirkenlose . . . . . 4% Griech. 2Ionopol-AnL 4% äussere Argentinier öu/0 Mexikaner . . .

4 l/a ul0 Uhinesen . . .

Wk 0%

91.50

99.15

99.60

94 25

104.60

61.20

61.85 9380

87.üÜ

95.60

. 25.9.

. 144.00

. 118.00

. 158.40

. 124.25 . 236,50 . 139.00 , 174.50 . 137.40 . 201.50

russ.Staatsanl. 19uj 4>4 u,0 japan. Staatsanleihe 4 ;'o Conv. Türken von 19U3

Reichsanleihe do.

Konsols . . do.

Hessen . . , Oberhessen

141.20

124.60

236.70

. 146.00

. 49,55

. 85.80

. 85.75

. 96.45

uuivotiuuii uxiu um luyi uv»- k hl

ab 1 Heiser kein Ton in der Mcijic! Der Thealerarzt ichreun ein Attest: 8 Tage Schonung. Da stürzt der Direktor m oa» erste beste einschtäglge Geichäst unb tauft eine ^djtuyte Fays Sodener Atineral-PmtiUen, eilt i)aimt zuln Briuliri!.-tl und bittet u. bettelt, bis der ein paar Pastillen in Heiner Mim nimmt und nachher noch ein paar im Mund zergehen mm 'Na und wie bar er dann am Abend gesungen? GlMizelw Unb das haben nur Fays echte Sodener getcr: tauft sie für 85 'Pfennig die Schachtel in alten Apotyetei Drogerien und Mineralwafferhandtiingen. stiv-m

82.95

92.80

82.90

Aktien:

Bochum Guss . . . Buderus E. W. . .

Tendenz; schwach.

Eeriiner

Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: schwach.

MeteoroLogische

der Station Gießen.

Teäeionsscä'ae fciursDepicetite des Giessenei Anzeigers, mitgeteik von der Bank für und Industrie, Giessen.

Frankfurter Ittörse, 25. Februar, 1.15 Uhr.

Ader gestern war der Direktor in Angst! «r-i'CTi Die neue Oper sollte sein, bas Haus war am Morgen schon f 1 ausnertauft und am Alittag sagt plötzlich der Heidtuueiw

Eordd. Lloyd üb er sch les. Eisen-Industrie 96.25

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Seltersweg 22 K. Ftage.

Sonderausstellung Balestrien s Ongmalgemäldö Beethoven- nebst zahlreichen Koproduktionen.

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Gelsenkirchen Bergwerk . 184.30 Hamburg - Ainerik. Paket!, 116.7(1 . . 197.00 . . 213.00 . . 104.70

Februar

1908

Barometer auf 0° reduziert

Temperatiir der Liist

Llbjolute Feuchtigkeit

Relative Feuchtigkeit

Windrichtung

-<2

VD

5

Welter

24.

915

736,1

4,9

4,5

69

SW

6

Sonneiischem

24.

926

734,7

2,0

4,6

87

WSW

4

Bed. Himmel

25.

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