gefordert wirb, cif den mir die wirklich besuchten %botb*, int Berhälrnis der.''Zakl der fümtlicfcn Abende dem Betrag ton 10 Mk., bar bezahlt werden, während der fteft nut im Falle «eines Defizits am Schlüsse bc5 Iahrc- verhättNlZrnäßiq erhoben, «andernfalls gan» erlaßen wird. Es wurde bahn jeboc» der »dringende Wunsch ausgesprochen, daß all« AuSL .rtigen, btc da- lau in der Lage sind und dem Unternehmen helfen vwllen, Och Hur Entrichtung des normalen Beitrags bereit erklären, xie LRitglievsckajt berechtigt zum Besuch famtucher < -ranHaltungen für sänniiche Familienmitglieder: Tamm, auch Witwen mit Jan* dwn, zahlen nur 5 Mk Außerdem sollen Tageskarten iür Nichtmitglfwer ausgegeben werden, deren Preis der 'Lornirid je nach den Verhälmissen der ein v? Inen Veranstaltung 'cstzuse-en rrmMtiflt wurde, wöbet jedoch, um auch i rringiituicrten den Besuch bet ^-rauftaltungen ntvdufat er: ' lern, trirr.. 'm nn:rde, MB nach iöebürrrjd Emtrittskanen für einen ztr- iten Platz -um Preis von 50 Pfg. verkauft werden tollen; derselbe Preis wurde •für Schülerkarten iSchüler und Schülerinnen aller Lehran- stalten, deren Eltern nicht der Seron iguna an gehören- testgesetzt. 'Ite Bereinigung roirb Uwe ersten DeranstaUungm im kommenden W'nler holten. 2ic Programme werden ledesmal vorher in der Fettung veröffentlicht nxtoen. Voraus, ichtlich roerben die meinen Beranltaltungen am Sonntag nachmittag gegen 5 Uhr ober 6 Ubr slattfinden, so baß alle auswärtigen Besucher noch Züge nach Hause hoben. Alle näheren Auskünfte erteilen, auch ichristlich, dec BorftBcnbe und die Borstandsmitglieder gern, Hoffen wir, daß das junge Unternehmen, dessen Ehren kwrsitz Graf Wilhelm w Solms-Laubach in ltebenswürdigei Weife übernommen hat, Anklang finden und eine gute Zukunft haben möge! Tann werden sich btc Veranstalter iür die Mühe reichlich belohnt wissen.
fc. Groß-Karben, 27. Aug. Am 3. September werden eß 35 Jahre, seit der hiesige ,2aunu8brunnen* den Versand seiner Wässer eröffnet hat. Don dem vor vier Jahren verstorbenen BahnhofS-Restaurateur und bekannten Jager Müller-Marchand wurde er erbohrt. Das hessische äJbnifterium gab erst nach langem Hin und Her Müller die Genehmigung zur Legung eines RohrstrangcS und Fassung, sowie Ableitung des WasscrS. 1872 ging der Brunnen in den Besitz des Hoteliers Friedrich in flöln a. Rh., 1887 an eine Aktiengesellschaft über, die ihn 1892 an den Direktor st rüg auS Heldenbergen veräußerte. Unter des letzteren Leitung nahm der Versand beS .TaunuSbrunncn* einen rapiden Aufschwung. Krug starb vor zwei Jahren, der Brunnen verblieb aber in dem Besitz seiner Familie.
RB. Darmstadt, 27. August. Infolge der mehrfach vorgekommeuen Unregelinäßtgkeiten im Kastenwesen größerer Städte war von dem hiesigen B ü r g e r m e i st e r die B i l d u n g eines RevtsionSoerbandeL der größeren hcfsl- schen Städte in Anregung gebracht und die Ansicht der Stadtverwaltungen darüber eingeholt worden. Die Mehrzahl der Städte hat sich jedoch, wie in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten mitgeteilt wurde, gegen einen solchen Reoisionöoerband erklärt. Die Stadt Mainz antwortete in ablehnendem Sinne und betonte, daß sie die seitherige Revision durch das Kreisamt unter Mitwirkung der Ober- rechnungSkammcr für zweckmäßig erachte. Offenbach legte bar, daß die Stadtbehörde nach den gemachten Erfahrungen den neuen Vorschlag nicht als besonders empfehlenswert erachten könne. WormS führte auS, daß die Stadt kein Interesse an der Gründung eines NeoisionSoerbandeS habe, weil bet ihr em tüchtiger Beamter angestellt sei und zur Zufriedenheit feines Amtes walte. Rur Gießen hat sich zu der Angelegenheit in entgegenkommender Weise geäußert. Natürlich wird Darmstadt unter diesen Umständen von iveitcren Schritten in dieser Sache Abstand nehmen. — Der Abschluß der städtischen Sparkasse für 1907 ergiebt bei einer Einnahme von 30 319 686 Mk. und einer Ausgabe von 30152 500 Mk. einen Uebcrschuß von 157 000 Mk., wovon die Hälfte für Rücklagen und 70000 Mk. für Armenpflege verwendet werden. — Für die Robert stoch-Stiftung bewilligte die Versammlung einen Beitrag von 1000 Mk.
W. Mainz, 27. Aug. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurden 5000 Mk. für die Zcp pelin- jpenbe und 1000 Mk. für die Abgebrannten in Donaueschingen bewilligt.
h Bingen, 27. August. Heute morgen haben sich in der Burg Rheinstetn, die dem Prinzen Heinrich gehört, niehrerc größere Felsblöcke losgelöst und sind den steilen Abhang hinuntergestürzt. Eine Anzahl Bäume wurde entwurzelt und beschädigt. Tie Burg selbst scheint unbeschädigt geblieben zu sein.
FC. WormS, 27. August. Der streistag deS streiseS WormS beschloß die Errichtung einer WohnungS-Jn- Ipekti on in dem KreiSgebiete. An die Spitze dieser sozialen Einrichtung, der 3400 Wohnungen nut ca. 7300 Personen unterstehen, soll eine Frau als Inspektorin berufen werden. Man geht von der Ansicht aus, daß zu diesem Amt eine Frau sich bester eignet, da bei der WohnungS-Jn- -spektion die Verhandlungen meistens mit Frauen geführt werden und eine Frau als Inspektorin leichter überall eine Propaganda der Reinlichkeit als Quelle der Gesundheit zu treiben im Stande ist, und damit die Tuberkulose in ihren dunkelsten Nistplätzen anzugreifen.
X Biedenkopf, 26. Aug. Dieser Tage war hier die Lehrerschaft des Kreises Biedenkopf zur KreiS-Lehrer- konferenz vereinigt. Landrat Daniels gedachte der Toten deS verflostenen Jahres, der Lehrer Burk-Biedenkopf und Bangel-WaldgirmeS. Hauptlehrer Berg-Wallau verlas daS Protokoll der vorjährigen Versammlung. Aufs beste hat sich die Kreislehrerbibliothek entwickelt, die wieder um 85 Bände vergrößert wurde. Im Mittelpunkt der TageS- ordmmg stand der Vortrag des Lehrers Becker-Allendorf .Deutschland zur See und unsere Volksschule*. Referent ivieS zum Echluste nach, wie der Lehrer im GefchichtS-, Geographie- und naturkundlichen Unterricht vielfach Gelegenheit finde, deS Vaterlandes Wohlfahrt auch m der Schule zu fördern. Die Echulinfpektion Rodheim a. d. Bieber übernimmt für die nächstjährige Goneral-Lchrerkonferenz den Vortrag. Aiich die Einführung von Jugendspielen, Gründling von Schulfparkasten und Eimichtung von Volksbädern kam zur Besprechung. Hauptlehrer E ck a r d t - Gladenbach sprach dem Vorsitzenden den Dank der Versammlung auO für die erfolgreichen Bemühungen um die Haftpflichtversicherung der Lehrer deS Kreises. Mehrere vorgetragene Ehöre wurden mit großem Beifall aufgenommen.
k. Frankfurt a. M., 27. August. Ter Regierungspräsident hat bestimmt, daß von Montag, den 14. September ab alle offenen Verkaufsstellen im Stadtbezirk Frank- futl von acht Uhr abends an für den geschäftlichen Verkehr geschloffen sein muffen. — Im Heitigengeist-HoSpital jftarb gestern der lOjährtge Sohn eines Fechenhemier
Postschaffners an Wundstarrkrampf. Der Junge war beim Spiel durch einen Wurf mit einem Holzstück verletzt worden. — Heute morgen wurde in einem hiesigen Ga f6 eine Gesellschaft von 30—40 Personen, die ,Meine Tante, Deine Tante' spielten, von der Krimmal - Polizei überrascht.
— Kleine Ri» ^'"n • 'sen und den
Nachbarstaaten, betnritb Schor ch in Stumpertenrod ist mm Beigeordneten der Gemeinde Ltumperkeurod gewählt und bestätigt worden. — In Buchenau bet Btedenkopt und lü Denanen unter tvohöten Erscheinungen erkrankt. In 4 Fällen ist Typhus amt'.ich festgestellt worden.
9. Deutscher hanöweu'ä und (Bcmerbelammcrtag.
3. u. fc. Breslau. 26. August
In der heutigen ilvrt n Haup.veriannnlung des 9. Trutsch.n Handwerks- und '^ewerbekammeriags wuror zunächst über den («kfeBentTOurf, betretrenb bic Err ichtung von Arbe11oka m- mern verbandelt. Tozu lag eine Resolut->n des qeidxutiub- renden Ausschusses vor, tie folgenben Wortlaut bat: ,,£er 9. Truischc Handwerks- und (»ewcr ckammertaa eriucht die Bundes- regirrungen, dcm (nthturr etncS Ersels über dir Arbeit?kammern die Zustimmung deS Bundesrats ; t ven'agen, weil die Intercsirn des .Handwerks und seiner gesc^licl^n Lrganifationen Ourd> Jhn Gesetz aus folgenden (Gründen geschädigt iveroni ivürdrn: TaS Gesetz schließt daS Handwerk aus und gibt dadurch begründete Veranlassung, die Streitfrage „Fabrik und Handwerk" irod> mehr, als cs bisher schon geschehen ist. -u Ungunstan des Handwerks zu beeinflussen. Tas vkfefc beteiligt trotz der Ausschließung des Handwerks die in den Brru'sgcnossenschaftrn vertretrnen Handwerker an den Lösten der Arbeuskanmiern. Tas Gesetz laßt du Möglichkeit offen, Äu^.aben auf handwerksmäßige Gewerbezweige zu leg^n, ohne dem Handwerk Einfluß auf die Entscheidungen auf die Handwerkskammern zu gestatten." Weiter heißt es in der Resolution: „Der Teutsche HandwcriS- und Gcwerb-kammer- lag ist der Anschauung, daß Ardciterkam in c t n ober Arbeitsräte den varitatucyen Arbritskammern vorzuziehen finb^ glaub! aber, in dieser schävicriegn sozialen Frage erst bann Stellung zu nehmen bünen, wenn die Reick/sregierung ausreichendesMaterial zur weiteren Untersuchung dieser Frage beigebracht hat. Er spricht jeborf) jetzt schon die bestimmte Erwartung aus. daß die weiteren Gesetzesvorlagen die Interessen bet Arbeitgeber im Handwerk hin- reichend berücksichtigen."
Ter Vorsitzende der Danziger Handwerkskammer, BaugciocrkS- meistcr Herzog, meint, das (Gesetz müsse eigentlich Industrie, arbcitcr-jtannncnt firmieren. Bon Handwerksbetrieben könnte von dem Gesetze höchstens noch das Baugewerbe Vorteil l-aben. Tas Gesetz hätte 6—7 Jahre früher kommen sollen. Jetzt könne eS für bas Handwerk nur nadjteUig wirken.
Nach weiteren kurzen Bewertungen der Referenten, die eine Begründung des ablehnenden Standpunktes einiger Kammern verminen, wird bei der Abstimmung der erfte Teil der Resolution angenommen, der letzte mit großer Mehrheit ab» gelehnt.
Zum nächsten Punkt der Tagesordnung: Beteil igung der Handwerkskammerii an dem Aufsichtsrechte über die Innungen, schlagt der geschäftssül-rruoc Ausschuß folgende Resolution vor: „Der *J. Deutsche Handiverke' und Gc- iverbckmnmertag halt eS im Interesse der Enttvicklung dcs Innungs- Wesens und auch im Interesse des Ansehens der Handwerks- und Gewerbekammern und im Intevcsse der sachgcrnäßeii Erledigung der Ausgaben der Aussichtsdehörven für dringend erforderlich, daß in Zukunft die Handwerkskammerii in weitergehendem Maße als bisher von den Aufsichtsbehörden bei der 2lusübung_ ihrer Funktionen hcrangezogen werden. Mit Rücksicht darauf, daß eine Rcukodifikation der Gewerbeordnung in Aussicht steht, begnügt sich der 9. Deutsche Handwerke- unb o^enxrbefanuncrtag mit dieser allgemeinen Forderung und behält sich vor, eine Spezialisierung seiner Wünsche bei gegebener Zeil vorznbringen. Der löammertag spricht aber die bestimmte Erwartung aus, daß inzwischen die Bundesregierungen int Sinne der Eingangs cmilmten Wünsche des KvmmerlageS auf oie Aufsickstsbilwrden einnnrfen werden."
Die Resolution mürbe mit 35 gegen 22 Stimmen angenommen.
Tann wandte sich der Handwerks- unb Gewerbekammertag der Beratung über die pra kti s a, c D u r chs ühr u n g deS kle i n en Befähigungsnachweises zu. Tazu ist von den Hanb- werkskammern Tarmstadt unb Berlin folgende Resolution vor» geschlagen worden: „Der 9. Deutsche Handiverks- und Gewerbekammertag erklärt sich int allgemeinen mit der in den erstatteten Referaten für die praktische Durchführung dcs sogenannten kleinen Besähigungsnachweiscs zum Ausdruck gebrachten Auffassung einverstanden und beauftragt den Ausschuß, mit möglichster Beschleunigung Unterlagen herzu stellen, auf Grund deren die Deut- fd)en Handiverks- und Gewerbekamniern in Der Lage sind, nach dem Gesetz vom 30. Mai er. (ReichS-G.-B. S. 356- ihre bezüglichen Berivaltungsvorschriften möglichst einlieitlich zu gestalten, und die allgemeine Durchführung des Gesetzes zu fidxm."
Rach kurzer Begründung durch Gewerberat Falk (Darmstadt- und Si-ndikus Dr. Röhl (Berlin- wurde die Resolution angenommen.
Der folgende Gegenstand der Tagesordniuig betraf die Bekämpf u n g dcs Bo rgnnwesens ün Handwerk. Hierzu lag folgende Resolution des gesch.:ftsführenden Ausschusses vor: „Ini Interesse einer Wirtschaftlick>en Hebling des Handwerkerstandes sowie einer rickstigen lyvftnltung des Zahlungsverkehrs zwischen den Handwerkcrrl ur.o ihren Huncen ist allgemein durch die Handwerks- und Geiverbekammern nach Möglichkeit ans die (Sin- suhrung von Barzahlimg hin-uwirken. Zu dem Zwecke empfiehlt es sich für die einzelnen Gewerbe einheiilia-e ^'.ahlungsbedingungen unb einheitliche Rechnniigsfomnilare <in»ui»Iwen. Im Fnllc einer Barzahlung ist ein Skonto von 2—4 Prozent zu geben, um auf diese Weise den Anreiz zur Barzahlung zu heben. Für alle nicht innerhalb 3 Humaten nach Zustellung der Rechnung ge- zahlten Betröge ist eine Zahluilg von BerzugSiinfetl in Höhe von 4 Prozent in Rechnung zu stellen. Txr Stamm erlag hält die Innungen und Gewerdevcreine für ganz besondeis geeignet, ein genieiiifarnes Borgehen der Mitglieder gegen das Borgumocsen zu fördern. Er empfiehlt fobami den Hanblovrferfammem als Mittel zur Belamvfung des Borgunwesens Belelrang und Aufklärung durch 'Ämräge und Beisammlungen, Einführung von Buchführiingskurscn nickst nur für Handwerkcr, sondern auch ganz besonders für btc Irnuen unb Töchter, regelmäßige öffentliche Bekaiintmachungen mit Aufforderungen an das Publikum, die ausgeschriebenen 'Jicdnungcn der Handwerker zu lezahlen unb Aufltellcn von schwarzen Listen für die faulen Zahler."
< cfrctar Sackman n Bielefeld) enipiicbli die Annahme der Resolution Er berichtet dann über die günstigen (rrfabrungen, die in Bielefeld gemacht worden sind und beantragt einen Zusatz, wonach der Äusscyuß ein Rundschreiben an die inncven Haupt- stellen von famtlick-en Handwerkskammern im 2inne der Resolution zu richten habe.
Bei der Abstimmung wurde der Antrag mit dem Zusatzantrag angenommen.
Es folgte nunniebr die R e uwa hl des gcschn'tsführenden Ausschnii- s Zum Boron desselben wurde auf vier Jahre Hannover hnebergcimblt <verncr nuroen in den Ausschuß gewählt die Handwertskammerii von BreSlau, Dortmund, cuiltgatt, D arm stabt und Stettin.
Mu einem Hochruf auf daS T .cksch - Handioerk wiirde bann der 9. Teutsche Hand.verks- und t?>erverbekaimnertag geschtoffeii
Der nächste I\ur,d>’ Hand.. riS- uno Gea rbekamm rtag findet 1909 in k o n igSber g i Pr. statt.
vom Lvstschifftvesen.
Prinz Heini nr l;ai dem ra , , erpelin unter Bei> füguuj eincS sehr freundlichen Schr.il ens .'»364 Mk 54 Pfg. als Ertrag einer Sammlung unter d. . Crfr.i:rcn mb Beamten der Hochfeek'otte übersendet
B.'.ight tia. ... ii U den tkrmtlbnal m.t leincm Aeroplan zu überfliegen. Allerdings niro L'right vorläufig nur eine Distanz burcbHlegen, btc der Breite des Kanals entipriche. Drc
ihm gestellten Bedingungen find:. Zwei Flüge zu ie 50 Stile. Metern gegen Windstärke 10 auszuirhr-'n und wettens drei andere Personen so weit »u bringen, daß sie selbständig feint maschine steuern lernen. .
Tic bei dem Unfall deS Zevvelin-LuMchikres rmpunbetee Personen sind letzt alle aus dem SiranFenbaute in Stuttgart leiten, nur der Zuschauer Böhler nutz:, der sich einen Fuß ab» n.hm'n laiien irmfete.
Ter Ingeni ur .* crl § impert in F i s ch b a ch in der Rhön hat nad» ja In .-Langer ‘.trbeit <in? Flugmaschine bergefei^ Sie ist vollst.' ri auS Aluminium
Kircbc und Schule.
— Ter w ü vitem berg ; j d)e Verein iür wirscha liche Frauen sch« le ii aus dem Lande weihte, wir einer unserer Korrrfronbenten mitteilt. eine eigene Schule « ^roß'achfenheim <an der Bahnlnne Stuttgart—^arlsriche» ei» Ter Bereiri will durch bessere Au-^biidung de. Frauen aut ibrtai eigensten Ulebietf, dem der Haii^ivirtichast, eine Art üv ]engei»^t gegen die Enilleuibung von diesem Berui schassen, -leben renf(tcr Ausbildung in EHernie der Lebensmittel, Gesundtzeitsleh:- Poianik, eiwaS Gesetzert.inde sollen hauptsächlich die vraktrich^ Arbeiten m den verriebenen Zweigen deS Hausbaltungswefens faiut Ganenbau gep'legt werden. T'e Schule steht inmitten ö« Schloßgartens, den die Schloßherrin yreihräulein v. König-Fachs«... ield dcm Berein zur l’crhiqung gestellt hat Ter Lehrgang Schule, der auf em Jahr ieflgesetzt ist, ist nach den '21njonicbee guter bürgerlicher HauZbaltun.en zugeichnitten, während lur Bedüriniße der unteren Klassen der ländlichen Beoöllerung Lander. Kochkiirse des Schwäblfcheu Frauenoereins sorgen.^ Tie Lehrmutel und Probestücke dieies Vereins sind auf der in Stuttgan veten» •lalleicn BauaiiHsteUung in d.-r Küche des Gemeindehauses er* gestellt, wo sie stets von pni'enben Hausfrauen unb solchen, die et werden wollen, umlagert sind.
Vermischte».
• Ueberschwemmungcn. v;uS vnlanta ^Georgia'> mies Nachrichten über eine furchtbar.- Wetter-Kalastrophc ein, bie große, Schaden engerid lei hat Infolge starker Rrgengusfe sind d,r Flüsfe aus ceu Ufern getreten unb haben weite ökbirte üb«, flutet, so daß Eigcntumswerte von mehreren Millionen To I- la r vernichtet norden sind. In Camden wurde d.e über de, Catawba führende Brücke iiK-ggn-.ifcii, wobei 19 Personen ertranken. Gerüchtweise ha. b;c lleberichwvmmung nod) »ick mehr Opfer gefordert. Am ichtimmswn hat das llmoetter anichri. nciiD in der Gegend von Augusta g^oaust. Oberhalo bicfer öut< wurde oct MannL -eritori, so saß na> g.iuaitige Wafsermasieu „ die Stadt ergaben. Tie Ba u m w o 11 p f l a n.z u n g c n sind verständig v e r n i ch t c t, d.c Fabriken -eritört. An ciiizelnen cielki ist Feuer ausgcbrod n. Hilfeleistung »st unmöglich, da alle 5c. kehrsmittel zerstört fütb.
' Ein Opfer deS verletzten Ehrgefühls ist der Bürgermeister von Roda iSachsen Altenburg, Haim- maili'. a. D. Bsilhelm Mieterin, geworden, der sich, ivie bertui einen Pistolenschuß tötete. Ter rrlbümoib des Bürgermeisters, der in günstigen BermögensverhättNifien und u glücklichster Ehe lebte, ist aut cm unliebsames Borkoinmnis dn der vorjährigen ziaisergeburtstagsseier zurückzuführen. Xietervi soll eine ungehörige Aeußerung über eine Roda er Dame gerne:: haben die dm als Cffiju-r des Beurlaubtenstandes vor bj Ehrengericht brachte. Das Urteil lautete aur Aberkennung der llnijorw Obwohl Tieterici und schließlich auch der i^emcinbmt kein Mittel unversucht ließen, einen günstigeren Ausgang der Angelegenheit Herbrizuführen, blieb das Urteil bestehen und s- glaubte Tieterici keinen anderen Ausweg zu haben, als zur Pi-c.r zu greifen.
K Mit vier Kindern zur SSaffcnübung ein-k- rückt. Aus Iungbunztau (Oesterr.) wird uns geschrieben: dem hier garnifomerenben 10. Landwehr-Infantcrie-Regiment N: der Arbeiter Rulf zur Ableistung einer vierwöchigen Waffenüd», cinberufen worden. Er hatte zu Hause seine kranke Frau mit utr kleinen Kindern zurücklasfen müsfen. Am sonntag hatte er Urlaub und brachte seine vier kleinen Kinder, von denen öaS jiM' noch nicht ein Jahr alt ist. in die Kaserne mit. Die jfutber »viina imter die Aufsicht eines Untcrofhoerd gestellt: da sie aber luctm und schrieen, so oft ihr Vater ausrückcii mußte, so mußte dnjn die ganze Zeit über in der Kaserne dlriben und die Kinder wattn. Rach zwe> Tagen wurde er endlich, da es sich als unmöglich beraa*- gestellt hatte daß er unter diesen Ibnftdnbcn feine Tienstpslich erfüllte samt seiner Kinderfchar nach Hause entlassen.
" Ä a S i st N ciDijorl wer t ? Dieser läge erschien nr amtliche Statistik über den Wert deck Grundbei ltzes in btt Stadt Rewyork, mit Ausschluß des Grundbesitz.^ von Köivorulwnrr sowie besonderer Gereckstsanre. Lanack) belauft sich der Wert rind Immobiliarvermögens auf rund 26 Milliarden Mark, namli4 6 141800 119 Dollar. Tie Zunahme seit dem Vorjahre bc>i<ien sich auf 437 490 187 Dollar» oder 1867 Millionen Mark, rii ist allem mein als der katastrierte Wert des gesamten Gründ uti Bodens in den fünf Staaten Florida, Mississippi, Lklahoms, Oregon unb Wyoming.
Kleine Tagröchrontk.
Nach dem Genuß giftiger Pilze ftarben in llzar- nowanz tKreis Ovpelu) zwei Kinocr.
Auf der S z ö v c g e r Bahnstation (Ungarn) stieb rin Güier- zug mit dem TemeSvarer Güt r - Eilzug zusammen. Beide flöte* Motiven und sieben Wagen des Temesvarer Zuges wurden zn- trümmert. Tas in einem Wagen befindliche Petroleum geriet in Brand, der die sieben Wagen mit ibrrtr ganzen Inhalt vernichtete. Em Lokomotivführer wurde schwer und mehrere andere Bahnbedienslete leicht verletzt. Bon ’ ging em Hil'szug ab, der Berkebr ist unterbrochen. An dem Unglück ist falsche Weichenstellung schuld.
Tie „Köln. Ztg/ meldet au8 K o n st a n t i n o p e l: berührt hier sehr angenehm, daß auS Anlaß deS großen Brand- unglückS schon jetzt reiche Beträge anS Tentschlaod eingegangen siiid. ^InderEpitzc der Zeichnung steht der Deutsch« Kaiser, der 10 000 Tlf. für die Abgebrannten gespendet und br* Sultan telegraphisch herzliche Teilnahme ausgesprochen hat. t Deutsche Bank zeichnete 1(00 Psund; auch andere Gesellschcht» werden namhafte Summen überweisen.
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Spielplan des Srohh. Kurtheaters Bad liaufjein
31. August: .Fräulein Pofette — meine Frau/ 1. ,AlS ich roieberfam/ 3. Sept.: .Zwei Wappen.^ b. ,'Jliobc' von Oskar Bliunenthall
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Gießener Wetterdienst.
Vorausuchtliche Witterung für Oeficu am SamStag rii 29. August: Trüb. ReuerdingS Regenfälle und ousfrifchend« west' liche Winde. Temperatur wie heute.
(Brisinal-DrabhnclOungcn.
Brest, 28. Ang Dic Besatzung bei deutschen Dampfett „T e m Eorpitz" hat abtrmalo gemeutert. Der er Offizier machte gemeinschaftliche Sache mit )<• Meuterern und versuchte mit ihnen. Den Kapilanzu täte*- kr» kam dabei zu cinciu Hampt zwilchen Meuterern und einigen büngern b:» Mopitau» Dieser verließ angcuchtS der in der er fchtoe'otc. Da» Schiff und ersuchte die franzSsische Hs'in- bebvrbe um Schutz Manne itzenDarmen wurden dem stapucku z» Verfügung gestellt. Tiefet begab sich mit den csendararen «■ Boro k» iampfer.' Ter beutfdx Aarinc-Attachö, ttaprtäK starke, sandte einen längeren Bericht über Die Angelegenheck M* Berlin.
Konstantinopel, 28. Aug Ter Dampfer Äff®*» auk welchem sich der größte Teil oes Vermögens 3liel Paschas b.stnoct und roeldn-r .cshalb von der stegietong keine Xkroilligun; zur Abiaiirt erhielt und unter Bewachung des türkischen Komitees tm »aten lag, ist plötzlich oer | chw tt tt veL, Er soll fit*’ auf hoher Lee besuchen.


