Ausgabe 
25.5.1908 Erstes Blatt
 
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Mittwoch,

Iudenfamilie genehmigt. Bestrafungen und Sorge um

Mai

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Höchste

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Niedrigste

Handel

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Wehrum 9847 Mk.

arbeiten:

I. G. Pfaff 8812 Mk., G. Becker 8630 Mk., H. Scheppel

berliner Börse, 25. Mai. Anfangskurse.

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+7 ,5° C.

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Reichsauleihe do.

Kousols . . do.

Hessen . .

Oberhessen

Bochum Guss . . . . Buderus E. W. . . . Tendenz: schwach.

Elektriz. Lahmeyer . . - Elektriz. Öchuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk .

ckntl ittZPar-

119.50 110.00 203.93 192.(0 110.33

197.0

Berliner Handelsgcs. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . Diskonto-Kommaudit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn . . . . Gotthardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Pnuce-Heuri-Eiseubahn

seines Herzens heiraten. Die Hofdame und ihre Tochter werden nun möglichst rasch eine Reise ins Ausland antretcn, und die Königin hofft, daß ihre längere Abwesenheit den König

seine Liebe vergessen lassen werde.

* W i e man ohne Zeitverlust seine Garderobe

ab geben und mit ne hm en kann. Eine interessante Neuheit, die, wenn auch auf keinem künstlerischen, so doch auf einem keineswegs unwichtigen theatralischen Gebiet von einschneidender Bedeutung zu werden verspricht, wird dem­nächst, zuerst in Amerika, eingeführt werden und sicherlich von dort aus für Europa bahnbrechend wirken. Es gilt der Reorganisation der Thcatergardcroben, und dem neuen Direktor des deutschen Theaters zu New-Pork, Herrn Baum­feld, der sich ein im Herbst zu eröffnendes neues Theater in New-York baut, wird die interessanteNovität" zu verdanken sein. Los von den Garderobefrauen! lautet das Losungswort

Harpeuer Bergwerk. Laurahütte . . . Lombarden E. B. . Nordd. Lloyd . . .

Türkenlose . .

Aus Studt und Land.

Gießen, 25. Mai 1908.

** Ordensangelegenheit. S. K. H. der Groß- h erzog haben dem Großh. Rheinschlffahrtsbevollmächtigten Geheimerat Freiherrn von Biegeleben die Erlaubnis zur ^Annahme und zum Tragen des ihm von der Königin der 'Niederlande verliehenen Großoffizierkreuzes des Ordens von Oranien-Nassau erteilt.

** Neuer Konsul. Der zum portugiesischen Konsul 'm Darmstadt ernannte Großkaufmann Friede. Pfeiffer, der sich im Besitz des Reichsexequaturs befindet, ist zur Aus­übung konsularischer Verrichtungen zugelassen worden.

** Ernannt wurde der Lehrer an der Oberrealschule

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

64 00 95.25 88.80 96.05

150.80

50.20

86.70

66.50

96.50

pachtet werden.

h. Offenbach a. M, 23. Mai. In der mchtöffent- l lichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde die

3% Portugiesen Serie I .

4% Oesterr. Goldrente.

41/s z6 Oesterr. Silberrente 4>o Ungar. Goldrente . .

4% Italien. Rente . . .

selbst ernannt.

Gerichtspersonalien. S. K. H. der Groß-, . haben den Aktuar bei dem Amtsgericht Alsfeld |g 1

A, Schneider 659 Mk., E. Dörr 513 Mk., E. Düll (Laubach) 497 Mk., Georg Appel 482 Mk., G. Dahmer 457 Mk., L. Reuschling (Heuchelheim) 436 Mk., L. Mootz 391 Mk. Bei den Spenglerarbeiten offerierte G. Appel 6 Proz. Ab­schlag für den Fall der Uebcrtragung aller drei Lose, d. h. der gesamten Spenglerarbeit; er ist aber auch dann nicht der billigste. Die Offerten der Unternehmer ohne Ortsbczeichnung sind sämtlich von Gießener Geschäftsleuten abgegeben.

X Nidda, 23. Mai. Die Nachricht der Blätter, Frau Link habe den Antrag gestellt, ihren Mann auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassen, hat hier allgemeines Kopfschütteln hervorzurufen. Wenn mein ihr hier dergleichen hätte zumuten wollen, würde sie sich gewiß sehr energisch da­gegen gewehrt haben. Link hat hier sowohl im amtlichen als im geselligen Verkehr eine solcheGeistesgegenwart" jederzeit bewiesen, daß an einen geistigen Defekt hier Niemand glauben mag, eS müßte denn das Mitleid mit der Familie mit einen Einfluß üben. Die schnelle Bereitschaft, bei Verbrechen sowohl im Amt als außer dem Amt, sogleich einen geistigen Defekt zu vermuten, zeitigt, so berechtigt eine solche Untersuchung in einzelnen Fällen sein mag, leicht schlimme Folgen: die Verbrecherwelt wird dadurch ermutigt, und ehrliche Leute zahlen die Zeche, wie es faktisch im vorliegenden Falle ge­schehen ist.

Q Laubach, 24. Mai. Die oberhessischen Schützen, die sich zum 2 tägigen Preisschießen jeden Spätsommer aus Gießen, Butzbach, Büdingen, Grünberg und Alsfeld, hier immer einfindcn, werden den seit Jahrhunderten auf der Hellcnwiese bestehenden Scheibenstan d, nahezu 1000 mtr nach Süden verlegt finden. Die Erdarbeiten sind soweit schon vollendet, die Maurerarbeiten etwa 20 cbm folgen nach. Bei diesen werden die Steine von dem Bau ausgeführt durch die Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt, zum Schutze mit einem Kostenaufwand von über 1000 Mk., Verwendung finden. Der neue Schießplatz soll am diesjährigen Ausschußfest (14.16. Juni) eröffnet werden. An ihm ist der Karusselplatz, der seither für 1200 Mk. vermietet war, an den Karusselbesitzer Viehl in Frankfurt a. M. zu dem Preise von 500 Mk. vec-

Verantw. für Feuilleton u. Vermischtes: I. V.: E. A n d er s o u.

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Cauada E. B. . . . . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Dortmunder-Uniou C. . Dresdner Bank . . .

Tendenz : schwach.

TeSewfiiiscihe ^.ursbeirictitle des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lür und Industrie, Giessen.

1 rnnkfiairter Börse, 25. Mai, 1.15 Uhr.

des Direktors Baumfeld. Statt dec bisher üblichen Garderoben, deren Räume niemals weit genug waren, und deren Bedienerinnen niemals Hände genug hatten, wird es der New-Porker Direktor mit automatischen Garderoben versuchen. Sie werden in zwei gesonderte Räume ciugeteilt sein, in eine solche für Damen und eine solche für Herren. Jeder der beiden Räume enthält nun eine große Anzahl hoher schmaler, mit verschließbaren Türen versehener Garderobentasten, die den Ueberkleidern, Hüten und Schirmen von je zwei Personen ganz bequem Platz bieten. Durch Einwurf eines Nikels wird der Schloß­mechanismus gelöst, der Schrank kann geöffnet und ivicbcr verschlossen, und der Schlüssel herausgezogen.werden. So kann sich jedermann aufs bequemste selber bedienen, kann ohne jeden Zeitverlust seine Garderobe abgeben und mitnehmen, ohne Bestimmung vor und ohne Unruhe nach der Vor- stellung. Es lag so nah und kam keiner darauf! Wenn diese wertvolle Neuerung auch bei uns in Gießen Eingang fände, dann würden es vor allem die Besucher der Konzerte in der Neuen Aula Dank hierfür wissen.

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Temperatur am 23. bis

11 941 Ml., H. Scheppelmann 11 845 Mk., H. W. Rinn 11 631 Ml., I. G. Pfaff 11 294 Mk., Birkenstock u. Schneider 11 139 All., Abermann u. Kling 10 926 Mk. Zunmer- arbeiten: Hofmann (Atzbach) 5693 Mk., G. Schubeckcr 5651 Mk., H. Giar (Bad Nauheim) 5611 Mk., I. Henkel (Lauterbach) 5028 Mk., Sondermann u. Bücking (Alsfeld) 5025 Mk., Schubecker u. Bechthold 5013 Mk., Nuhn (Lollar) 4811 Mk., H. Schmidt VJ1. (Lich) 4549 Mk., W. Pitz «Steinbach) 4401 Mk. Dachdeckerarbeiten: I. Kraustopf 13328 Ml., I. Prang 3122 Mk., P. H. Kröck 3084 Mk., H. Ruckstuhl 3084 Mt., Heck 2977 Mk. Spenglerarbeiten:

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Hamburg-Amerik. PakelL Harpeuer Bergwerk. . .

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Obeischles. Eisen-Industrie

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I 'xx. Aus dem Hütten berg, 23. Mai. Der Sommer : im Anzug und mit ihm beginnt auch wieder die Zeit der este, die überall in Stadt und Land gefeiert werden. Auch r das Hüttenberger Land, das durch seine schmuke alte .olkstracht weit und breit bekannt ist, fleht diesmal eine fest- iche Fell bevor. DasKriegerverbandsfest Hüttenberg" ndet am 21. und 22. Juni in Dornholzhausen statt, iflg Verbandssest desSängerbundes Hüttenberg" wird am B und 29. Juni in Hochelheim gefeiert. In Großen- tnden werden die Gauturnfahrt des Gaues Hessen und die inweihung der renovierten Kirche festlich begangen. Kkein- inden bekommt ein Sänger- und Rabfahrerfest, Lang. >önS em Turnfest verbunden mit einem Trachtcnfestzug n Kleinen und Leihgestern weiht seine neue Kirche ein, ie anstelle des 1906 vom Gewittersturnl zerstörten Gottes- auses erbaut wird

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(ycredUdSaflL

Berlin, 23. Mai. Vor der Strafkammer des Landgerichts II alle stch heule der Redakleur Dr. Heinrich I l g e n st e i n vom Blaubuch" wegen B e s ch i in m p f ii u g christlicher Einrrch- u n gen zu veranlworleu. Der Slaalsauwatl beantragte eine öoche Gefängnis, das Gericht erkannte auf F r e i s p r e ch u n g.

Berlin, 22. Mai. Wegen Bc leid igung des griechischen Hof es, lisbcsondere' des Königs der Hellenen, wurde^ der Schriftsteller und ingenicur Mux Brünner von der zweilen Strafkanuner des Land, crichls II zu einem Monar Gesängins verurteilt. Brünner richtete un ioücmbcc 1907 an etwa JO deutsche Handelshäuser Briese, m welchen er ch erbot, den Titel einesköniglich griechischen Hoflieferanten" und,, Korn- ierzienrats" gegen ein Entgelt zu verschaffen; dies würde sich, wenn der lleflektant sich binnen einer oder zwei Wochen entschied, billiger als sonst stellen, aber griechische Hof angesichts der FestUchleUen anlüßli chder Lermählung es Prinzen Georg seinen Finanzen etwas aushelsen wolle. Tie p-lrma Zreitkopf und Härtel in Leipzig schickte das Schreiben an das griechische öeneraltonsulat, das die (Lmleilung eines Strafverfahrens veranlaßte. Srünncr räumte ein, daß die Angaben des Briefes aus der Luft gegriffen ;llb-

ößrflfiiiSrfsftea *

* König Manuels Liebesroman. Eme roman­ische Geschichte von der Liebe des jungen portuglesischen lönigs zu einer Dame seines Hofes wissen Lissaboner Zestungen ,n erzählen. König Manuel soll danach schon als Knabe :ine tiefe Steigung zu einem Mädcheu gezeigt haben, das der )öchsten Slristokratie Portugals angehört und dessen Dtutter Hofdame der Königin Amelie ist. Weder die Königin-Mutter, ioch der verstorbene König maßen dein viel Bedeutung bei, 3bec des Knaben Schivärmecei scheint nun zu einer starken Liebe geworden zu sein. Als vor einigen Tagen Königin Amelie und der Herzog Alfonso sich über die Zukunft des stönigs unterhielten und auch die Notwendigkeit einer baldigen Heirat erwähnten, hörte Ntanuel zufällig einige Worte des Gesprächs und erklärte plötzlich zur höchsten Ueberraschung der Königin und des Herzogs seine Liebe für die junge Dame: Ich ivill sie heiraten oder niemand." Slllen Beschivöcungen gegenüber blieb der junge König fest und gmg so weit, zu erklären, daß ec lieber abdanken wolle, als gegen die Wahl

3" Mmnz Ludw. Rud R-itz zum Lehrer un dcr AugAstnicr. 1^ verlangte Ausweisung einer gn Uz eschen schule (Gymnasium und Realschule) zu Friedberg unter Be- , - - ......

lasfimg in der Kategorie der Volksschullehrer. Jnansprilchnahme der Armenkasse sind nach dem Offen-

** Landwirtsch aftsle hrer. S. K. H. der Groß- Ir ..... - - - - -

dieselbe Zahl von Unter,'uchungs- und Lehrräumen und der gleiche Untersuchungsapparat erforderlich, wie für eine Universität nut mehr Studenteii. Tic Zahl unserer Minizisten schwankt: aber dvir haben schon mehr Klinizistcn in den letzten Jahren gehabt, <x\d> eine Reihe der größeren Universitäten. Für die wissenichask- lichen Arbeiten müssen auch an kleinen Universitäten geeignete Laboratorien vorhanden sein.

! lieber alle diese Fragen hätte sich Herr Grünewald bet mir sehr leicht unterrichten können, denn ich allem kcuaic di-e Be­dürfnisse der Gießener Augenklinik nach meinen 18 jährigen Er- lahrungeil am genauesten. Herrn Grünewald stand zu seiner Information entweder ein Automobil oder eine Schreibmaichme oder das Telephon zur Verfügung: ob er ein Fahrrad besttzt, ;mciü ich nicht, vielleicht aber einer der Bureaugehillen, der eine schriftliche Anfrage an mich hätte überbringen können.

Ties ist jedenfalls mein letztes Wort in der Frage, ob die Augenklinik zu groß ist. Es ist und bleibt ein Marä^n, eine Legende, trotz dem Grünewald'schen Artikel, wie ich durch Zahlen gezeigt habe. Auch an der von Herrn Grünewald vorgeschlagenen Stelle hätte die Klinik ebenso groß gebaut werden müssen, wenn nicht bald ein kostspieliger Anbau hätte erforderlich werden loHcn, wie er eben für die Frauenklinik ausgeführt ist. Die KTinik entspricht den Bedürfnissen des Unterrichts und der großen Zahl der stationären Kranken, die an anderen Universitäten nicht vorhanden ist: daran ändert auch 'der Hinweis auf die Heil- und Pslegeanstalt für Augenkranke des Regierunsbezirks Arnsberg in Hagen und auch die Augen- heilanftalt in Wiesbaden nichts: neben der Herr Pagenstecher noch eine Privatklinik hat. Ich beanspruche für, mich dieielbe Glaubwürdigkeit wie Herr Grünewald und überlaste es den vor­urteilslosen Lesern, ob sie sich jetzt zu meiner oder zu Herrn Grünewalds Anstcht bekennen wollen. Für weitere Tiskustlonen ist mir meine Zeit zw kostbar.

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, t - ,, . _ - , . . buchet Abendblatt die SRot.ve dieser Maßnahme, bet deren

Herzog haben den Adalbert Mattern m^Oppenheim möglichst human verfahren werden soll.

Landwtrstchastslehrer an der Wem- und Obstbauschule da- J J ..... ~~ ~

Sandel.

** Hebet das Vermögen be* nm 30. Jan. zu Lollar verstorbenen Landwirts P h i 11 p u Piaff III. wurde am 2. Mai das Konkurs- verfahren eröffnet. Heinrich Geiß 1 etV. in Lollar wurde zum Konkursverwaller ernannt. Konlursiorderungen sind bis zum 1. Juni bei dem Amtgcricht Gießen anzumelden. Ueber den Nachlaß der in Büdesheim wohnhasl gewesenen und daselbst verlebten Eheleute Johann Baptist Anton Schild imb Sophie geb. Motz wurde am Mai das Konkursverfahren eröffnet. Notariatsgehülse Anton Reutter in Bmgen wurde zum Konkurs' Verwalter ernannt. Konkursforderungen sind vis zum 3. Juni bei dem Amtsgericht Bingen anzumelden. Ueber das Vermögen des 'Metzgers Ludwig S t r e u b e r von Stockheim wurde am 13. 'Liai das Konkursverfahren eröffnet. Rentner Albert Sohnge zu Ortenberg ivurde ziun Konkursverwalter ernannt. Konkurs- wrderiingen 'sind bis zum 6. Juiii bei dem Amtsgericht Ortenberg anzumelden. lieber den Nachlaß des am 6. Juli 1907 ver­storbenen, zu Dar m st a d t wolmhafl gewesenen Agenten Gustav Wilhelm Hecht wiirde am 16. Mar das Konkursverfahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist und der ürachlaßpsleger Antrag am Konkurseröffnung gestellt hat. Rechtsanwalt Alois Kern m Darm- wiirde zum Koiikursverwalter ernannt. Konkiirsforderungen sind bis zum 10. Juni bei dem Amtsgericht Darmstadt 1 anzumelden.

Verlobte: Fräulein Ottilie Töll in Borsdorf mit Herrn Liidwig Lamp in Ober^Widdersheun. Fräulein Jenny Brackels- berg in Milspe mit Herrn Dr. med. Hugo Richter in Büdiiigen.

G e sl o r b e n e: Frau Ettsabethe Steller, geb. Fay, in Hungen. Herr Heinrich Adam Henrich in Tüdelsheun. Frau Marie Schäker, geb. Schmück, in Büdingen. Herr Leopold Wallner ui Bad Nauheim. Fräulein Katharina Fuchs in Friedberg. Herr Salti Seligmann in Oberndori.

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?. Beschluss i 1.6nf(a|iuiig

1 Ergönzunc fonmiiifion I). Vergebung Watzenbi

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