In dem einen Augenblick drohe die Gefahr im nahen, im nächsten im fernen Osten, und dann wiederum komm-' die Trohung vielleicht au* «Sßcrer Nähe. ,a sie fri beretts so nahe gewesen wie die iraazösische Küste Vor rum ober sechs Jahren. i'o fuhr der Minister fori, sprachen rmr ernsthaft von der Aussicht aus einen Krieg mit Frankrrrw und von Jnoasionsplänen. Heuie will niemand jemal» davon geträumt haben, und in der Idee mancher X-'rutc tß eine andere Macht ganz ebenso bedrohlich Das wirb von ^ayr zu 3a6r so weiter gehen, wie in der Vergangenheit, >o lange, bis die Nationen beginnen, die Torheit ihrer gegenseitigen Scheelsucht in die Tat umzito' en, indem h-" thce geller schärfen, um aufeinander loszustechen, und indem Ne für Rüstungen gigantische Summen ausgeben, die viel dener Mr die Verbesserung der Lage de» eigenen Volkes verwendet werden könnten Es wurde für uns weil bener fern, v»e 400 000 000, die jetzt für Kriegsmaterial auigewendet )mD, nicht auszugeben uno zu einer Verständigung zu gelangen, wie sie zwe, oder drei beliebige vernünftige Leute mit den Jahren sicherlich erreicht hätten. Ter Minister gab der Hoffnung Ausdruck, daß dieser Zustand nicht rn der menich- lichen Natur begründet und daher dauernd sei, sondern zweifellos schließlich vorübergehen werde Tie Lage habe sich ja bereits gebessert. Bor einigen Jahren inen es drei oder vier Nationen gewesen, die eine ausgesprochene schüft gegen England hegten, fortwährend habe England Streit und Schwierigkeiten gehabt, mit Rußland wegen des fernen Ostens, mit Frankreich m Südafrika und fomiroo Diese Schwierigkeiten seien jetzt alle beseitigt und die Lage sei weit entfernt, schlechter zu sein als früher, tm Gegenteil viel günstiger als zuvor Ter zur Gewohnheit gewordene Versuch, eine Atmosphäre des Mißtrauens und des liebel- wollens zu schaffen dadurch, daß man es immer so dar- stelle, als ob eine bestimmte Macht gegen England zum Schlage aushole 'Beifall), fei der Deg. auf dem man zu Schlägen komme Er habe nicht den geringsten Zweifel, baß, wenn eine soziale Reform verschoben werden mußte, bis törichte Menschen aufhorten, wilde Artikel in den Zeitungen zu schreiben und Mißtrauen unter den Völkern zu säen, jebtd menschlich denkende Parlament an ihrem Zustandekommen verzweifeln würde Er halte Eiigland für stark genug, sich selbst gegen fremde Nationen ztt schützen Englands Hilfsquellen seien reich genug zur Verteidigung gegen jeden, der es angreife. Wenn es Leute gäbe, die etwas für ihre Versorgung im Alter Übrig hätten, so glaube er dennoch nicht, daß diese Argumente Eromers und Ehamber- lainS genügend stichhaltig seien, um alle sozialen Reformen zu vertreiben, bis man aufgehört habe, Leitartikel zu schreiben, in denen Einer den Andern schmähe und in denen der Eine von einem bevorsteheiiden Eindringen deS Anderen in fein «Gebiet spreche. (Heiterkeit und Beifall.) Lloyd- (George wies zum Schlüsse darauf hin, daß die Regierung für die Deckung der Verbindlichkeiten des laufcnben Jahres Sorge getragen habe Es fei unnütz, Steuern zur Tedung derjenigen Lasten zu erheben, die nicht das laufende Jahr beträfen England wünsche nicht, sechs oder sieben Millionen Pfund Sterling aufzutreiben, lediglich in der Absicht, sich selbst ober Deutschland einen Beweis zu liefern dafür, daß eö dazu imstande sei. Er seinerseits würde bei jedem Penny prüfen, ob er nicht zu Rüstungszwecken verwendet werde, die über das für des Landes Sicherheit notwendige Maß hinausgehen Eine derartige Ausgabe sei weggewor senes Mb und eine Bedrohung anberer Länder Es fei ein lächerlicher (Vebanfe, baß »»ic Regierung bie Hilfsquellen des Landes zerstöre, wenn fic die Steuern herabfetze. Er trat der Feststellung, baß England am Ende seiner Reserven angclaiigt sei, nachdrücklich entgegen.
Tas Haus nahm dann in dritter Lesung bas (besetz betreffeub die Gründung zweier neuer irischer Universitäten mit 207 gegen 19 Stimmen an.
Unit>crfitäts»Uad?rid?ten.
— Tr. Franz R t u | hi 8, Assistenzarzt am Institut sürAutzen- btilfinibe in Marburg, bat sich dort als Privatdozent habilitiert. — In Heidelberg erhielt bei der Wahl der Nichtinkorporierten zum weiteren A u S s ch u si der S t u d e n t e n s ch a s t Aum ersten Male eine Tarne Silj und Stimme in der offiziellen Vertretung und celbftvciivaltunfl der Studentenschaft; al3 Vertreter der natur- ivisfeiischaftlich-inatheinatischen Fakultät wurde Fräulein Sind. Amalie B o h r in a n n gewählt.
— Tie Ausländer auf den deutschen Universität en. In diesem Sommerbalbiahr find an den Universitäten des Reichs zusammen 3694 Ausländer als ordentliche oder außer ordentliche Studierende eingeschrieben geiveseu gegen 3869 im letzten Winter, 3766 un Sommer 1907, 388*.i vor zwei, 2819 vor vier Jahren und erst etwa 1200 ru Anfang der achtziger Zähre bei vorigen Jahrhunderts. Im Vergleich zum Winterhalbjahr 1906 07, in dem die ausländischen Besucher unserer Umoersitäte» ochfteii Stand von 41.')! erreichten, beträgt ihr fl d g
5 5 7. Von Juterefsc ist, wie sich die ausländischen Studenten aus die einzelnen Universttäten des absolut, wie im Verhältnis zur ®qaintftubcnicn,ial)l der llniverfität verteilen. In letzter Richtung stand seit Jahren Heidelberg an der Spitze der Hochschulen, letzt ist eS mit 11,6 Prozent (absolute Zahl 237) an die dritte
mit 12,3 (504) überholt worden . dann folgen Jena mit 9,7 Prozent
1 (207), München nut 8,9 (656), 1 - , (Bötlingen mit 7,7 ,156), 1B i
Straßburg mit 5,5 .93), Freiburg nut 5,1 (134), Würzburg nut 4,7 i62), Marburg nut 4,2 (80), BreSlau mit 8,7 (75), Bonn mit 3,6 (124), Greifswald mit 3,6 (32), Erlangen mit 3,0 (32), Rostock und Tübingen mit je 2,6 <19 und 46), Wiel mit 2,5 (.35) und Wlimster mit 0,6 Prozent (10).
-icichSgericht-brief.
Nachdruck verb. I. S. L e i p z i g , Juli 1908.
WildeTclephonistenundSchabensersatz
am *.«. 3um 1905 d,c brim Fernsprechamt in Düsseldorf an gestellte Telcgraphengehilnn N. btt Ausübung ihres Dienst, s durch einen eleftnfdrn Strom gesundheitlich geschädigt worben.
Erfolg geblieben war, wurde fie als durch den Unfall dauernd dieustuniädig geworden auf Grund des Reiedssüriorgegesetze m den Ruhestand versetzt. Für die ihr durch den Unrail erwachsend» n Schaden machte sie ipater da» Deutsch - Belgische Handel, konloc in Hamburg haftbar. E» war leßgcitdlt worben, daß der zu starke Weckruf an einer in Düsfeldorf bestehenden Iweii lucbcrlafiung der BrNagten auSgraangen war. Ter Slagcan sprach von 1893.62 Mk nebst idbrlidicr Rentenzadlnna von 111 Mart stützt sich daraui. baß durch vorschriftswidrige Benutzung de» jxcrniptftbapparate» der Union fahrlässig herbe,geführt worden ici.
Das Landqeiuiu Düsseldorf erkannte den Anspruch der Älagetm dem Grunde nach lür gerechtfertigt an. Iie tufung der Beklagten wurde vom Cbetlaiiboaeiid'*. zu Tüüeb darf jurüdgrivtefr» Ta» Lberlandesgencht erachtete eine ichuld- haste orbnurtg*H’tbrmt Bcnutzunz th» .vernivrechapvarates für erwiesen, sowie, baß diese fdnilMxrtc Handlung entweder dem da maligen Prokuristen brr Beklagten v. H ober ibicm Handlung». acbtlKn L tut Last fall. Es führt aus. baß die Beklagt, iur d n Uniall aullomnitu inüfse, wenn biefrt von einer der gedachten Personen vnichuibet je, Der Prokurist sc, al verfall uny» mäßig berufener Vertreter der Beklagten apzuichen mti> ou Beklagte habe
tormschrn rlurSbüchcr". Leidig,
Juli
Wetter
1908
9
des
3><e/e Peichsauleihe
91.85 I Elcktrix. Lalunejer .
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3>ie/e Konsols
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3H Portugiesen
111
Itcrliuer Htiree, 27. Juli. Aulaogskurae.
18'.3)
146.40
Als die 21 Jahr« alte Josefa Sz. am 2H. 3uni
von einem 2h,flgang nut Hilfe R.'fl auf der
215 00 lOtzchO
. 164 00 . 122 10
. 230. —
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heften. Ergänzungsheit der
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22»
144 120-80
Die Mutter wurde verkästet rmd legte ein Geständnis ab, ihr- Bräuiiaam aber ist öeddnmnben. , . ,
Bei r raa erb c’ .'teiennarn fuhr eine Ma'chme auf einen Perfouenwg aut Zwei grauen und ein Knabe wurden tödlich, viele Dastaaiere leicht verletzt.
mit zusammen stellbaren Fahrschein
Meteorologische Beobachtnngen
der Station Wicßcit.
26. Juli
26. „
4 ',i’/, russ Staatsaul. 1903 4>i1 o .apAti Staatsanleihe 4 H Uonr.Türken vou l*JÜ3 Türkeuloae 1(»riech. Monopol-Aul. . 4)6 nassere Argentinier . 3°/e Mexikaner . . .
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Höchste Temperatur
Niedrigste ,
Ein Binde» mord wurde in Berli n vou einem Brautpaar begangen. Al» Die 21 Jahre alle Jose'a Lz. am 2h. gUni mit ihrem Bräutigam, einem Mechaniker R, von einem Ausgang abend» um 10* Uhr hetmfebrte, brachte sie mit Hilfe R.'« auf btt irepre ein Mädchen zur Welt. Weil bafl Rmb lehne wickelte efl d.e '.'.'luner ihre Schürze io fest em, daß es ersticken mußte, '.'.ach acht -tagen begruben beide bei einem Ausflug nach Tegel die "«ch« '» dem Walde. Erst ,etzt kam bai verbrechen an den Tag
am 25. bi» , 25. .
82.55 91.80
82.55 90.30 9u.J0 9» 70
104.70 62.10 62 9t) 95 90
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— Im vergangenen Jadre bi.d.tc sich ein d.uischeS Komitee zur Vordercirunq des E a 1 v ' n - I u b \ l äji m i und veronen:- [übte einen lafnif -u dem Zwecke, fm* ..vt.r »OOphnacn des R.'ormat'r- Johannes UaiPin gm 10 Juli 1909 in di- Wege ;u leiten. Ta der biSberige ^dteupraiident, <vutft Etzzard ;u Inn. und qnvvbouien. gestorben ist. bat weben der •yurü tu Schaumburg Livve das Prvtekt rat de» Komitee» über- nomnwn In Dem Aufruf nnirb. jur Unterstützung des in Genf zu dem Jubiläum zu errichtenden ..Denkmals der yietormaiwn*, sowie vor allem tut Sammlung eines ..Ealvin-Jond» zur <Wr-’ berung der Ealviu-Studien in Teutk.1 land" au'g.'wtbert Bei» träge zu dem letzteren nimmt der G-ichä^tsiührcr des Mvmucti,' Tomprebigcr Lic. A Lang in Hall.' . entgegen.I
vermischte».
• E i n unterirdisches Depot gestohlener gaffen fand die Spandauer Kriminalpolizei auf einem speditions^^rundstück am Spree-User. Auf die Anzeige ines von der Speditionsiirma entlassenen Beamten wurvc «r eigenartige Trunb zutage gefördert Es waren meistens reitengewehre, Munition und L-iffenteile. 4.te starke >?er ostung wies auf langes Lagern hin Tie Ermittelungen rqaben, baß bie Waffen fam-lich aus ber Muniuonstabrik zpanbnn hrrrührten ES wird angenommen, baß ,ie von >en Tiedstählen des früheren ^eugobcrleutnants Poppe her uhnen. der im Februar d. I. vom Kriegsgericht in spandau u 2 Jahren (vefängnis und Ausstoßung aus dem Heere »erurteilt worben war, spater aber wegen Geisteskrankheit -ntlassen würbe. Poppe hatte sie bei ber Jirma bevoniert. Iller Wahrscheinlichkeit nach bürrtc ber Junb ein gericht- ichcs Nachspiel haben, ba ber bringenbe Derbacht ber ?ehlerei vorliegt. .
• Ein Attentat auf bas Automobil be S iteuß. Kriegsministers von Eincm, w Icher seit iniger Zeit mit seiner Jam'lte auf schloß .Hubertusstock n ber Lchorshetb.' Auscnthalt genommen hat. wird aus kbcrswalde gemelbet. Als bas Automobil btefer Tage bie zwischen Ruhlsborf unb P!arienwerber gelegene Ehaussee »assierte. bemerkte ber Ehaufsenr. daß mehrer? Männer jinter Ruhlsdors fortwährend über die Straße liefen unb ich bort zu schaffen machten. Tas (Zfefahrt war nur noch -twa 20 bis 30 Meter von jener Stelle entfernt, als ber Sßauffeur die Wahrnehmung machte, baß bie Manner große steine quer über bic Straße gelegt hatten, um so ein Unglück lerbeizuführen. Ter Wagen wurde nur leicht beschädigt, >on den Insassen nicmanb verletzt.
• Gi ii .weiblicher Prinz*, dessen Taten im März »ieseS Jahres m Wien Aufsehen erregten, ist jetzt in eine Zrrenanstalt geschickt morden. Der angebliche Prinz hatte ich, wie erinnerlich, als eine gewisse Margarete Erb ent- nippt, bie unter dem Namen Egon Ludwig von Bayern nehr als einem Dutzend Leuten große Geldbeträge entlockt )atte. Auch mehrere Bräute hatte bie Hochstaplerin sich zu- zelegt. Sie wurde jetzt nach üiermonatiger Beobachtung auf >a§ Giltachten der Wiener Psychiater an die Jrrenabteilnng Steinhof abgegeben. Alle Leute, die mit ihr zu tun hatten, rbgleich sie ihr jahrelang glaubten, sie habe Anspruch auf iroölf in München für sie bereit liegende Millionen, sind der Ansicht, sie sei durchaus nicht geistesgestört, sondern eine raffinierte Schwindlerin unb überzeugende Simulantin, vieleicht wirklich diskreter Geburt.
*Einen gelungenen Studcntenulk haben sich für j- ich einige Jünger ber Universität von Shrewsbury geleistet, sie kauften sich ein paar Hühner unb fuhren den Fluß hinaus iach Sbeton Rougb, einem Ausflugsort. Tort würben bie Hühner gerupft, gebraten und verzehrt. Die Federn aber wurden sorg- altig gesammelt, und um Mitternacht verzierte man eine Statue res Herkules damit —, so daß sie ähnlich aussah wie Buschs Meister Quast im „Maler Kleckset". Der komiscl-c Anblick des gefiederten Herkules lockt.- tagelang ein ganzes Heer von Wall- ialyrcin herbei, und jetzt wird man sich an bic mühsame unb kostspielige Arbeit des „RupfcnS" machen müssen. Tie vier Studenten aber werden sich gerichtlich zu i'crontrvortcn haben. Hoffentlich kommen sie mit einer recht leichten Strafe davon: denn man muß jagen, daß sic bedeutend mehr Geschmack entwickelt I'xibcn, als Leipziger Studiosi, die dieser Tage der Kriminalpolizei dadurch einen bösen Streich gespielt haben, daß sic sich nicht fdeuten, bei der Suche nad) hem fehlenden Kvpfe, dessen Rumpf in der Pleisse gefunden wurde, verfdjicdenc abgetrennle (Sdwbfl in die Fluten der mühsam abgeleiteten Pleisse zu locrfcn, und auf diese Weise die ÄTiminalpolijct irre zu führen und bei der Bevölkerung fortgesetzte Gerüdstc von neuen Mordtaten in Umlauf zu setzen.
D. E. K. Los von Rom-Schwindler. Ein neuerdings Öfter beobachtetes Schwindelmanöver ,(inner Reifender* besteht darin, daß sie allerlei Märchen übet Trangfalicrungcn durch katholische Plärrer und ihren eigenen beabsichtigten Uebertritt zum ProtestautlSmuS vorbringeu, um damit die Herzen zu rühren und die Geldbörsen zu öffnen. Sogar bis in dieje streife ist also ivenigsteils die stunde vo» der Los von Nom-Bewegunq gedrungen. Gelähr- lidjcr als diese Pennbrüder sind jene Schwindler, die, wie vor Jahr und Tag ein gewisser „Tr. Lsenjack" Freunde der evangelischen Beivegnnq licimfudieu, durch ihr sichere» Austreteu nnoonieren und verhältnismäßig große Summen beronfllodcn. Tie neueste Spielart de» unlauteren Wettbewerb» auf konfessionellem Gebiet ist >vohl das raffinierte Bettelsystem des „Frei Herrn von S ch m i d tz - H o s m a n n , Schloß Day stochany, Post MelccSicz, Ungarn", geiveseu, der nicht nur in öffentlichen Blattern um Ttud- schrillen und Gelb für innere Mission in Cefterreicfy-Ungorn- Serb»en-BoSnien gebeten, sondern die erste und einzige 9lt. einer eigenen Zellung mit Quittungen über Sammlungen an viele Adressen oerschidt hat. Sein Erfolg machte ihn so kühn, daß er in verschiedenen großen Städten Teutschland» Vorträge über spirüiflmu6 unb die 2aqe ber Deutschen in Ungarn zu halten begann. Aber in Bieleseld ereilte den Schwindler sein Schicksal. Er als ? i frühere Gärtnergehilfe Wilhelm Br^- pohl auS Rntnnbcrg bei Esten erkannt unb vorübergehend festgenommen. Hoffentlich nmb solchen LoS von Rom-Spekulanten i'aS Handwerk gründlich gelegt. Tie Freunde der VoS von Rom- Bewegung aber »verden gut tun, grunosätzlich ihre Gaben nur den bekannten SammelfteUen und nicht irgend einem unbekannten Bittsteller, Briefschreiber oder ZenungSschreiber anzuoertraueii. -liich hier schützt nur bie Crbnung vor Mißbrauch der Wohltätigkeit.
Kleine Tageschronik.
Nach dem Urteil von Technikern, früheren Angestellten ber cimvloiumtemthmung, ist das Unglück im Lotschderg- 2 u ii n e l ber o c r l c b 11 e n Irnct deS Tunnels zuzuschreiben, '-eiche nur 180 Meter der Oberfläche deS Randerglenchers durchführt. DaS Rop ende des Tunnels sei wahrscheinlich auf dre Kops- moniiic eines Gletschers gestoßen.
Aach emgeblich sicheren Mitteilmigen fährt Graf Zeppelin mit fernem Luftfchist m der letzten vdlfte dieser Woche auf. Tie Revaraturarbcit ist fast vollendet. Täglich treffen GaSwaggonS in Friedrichshafen ein.
Neue Reifeliteratur.
^Besprechung erfolgt neck . Lvebf G we Verpflichtung »ur^ Besprechung und ; ir Aurbem hriw' n- verlangt elngesandter
Bücher wirb nicht übernommen.)
Fremden Führer für Vad Nauheim. Dab Nauheim, Berkehrs-Kvmmifsion. .
Lauterbad- unb Umgebung, oerausgegeben vom Ber. kehrsverein Lauterbach.
Grieben- Adiseführer. Bd 6, Berlin unb Um. gebung. 52 Auil , bearb von Tr Mar>dul|. PrciS ^Mk Dd. 10. Dorsbam unb Umgebung. 38. Auil, bearb von Drosesior C. Fcllenberg Brei» 50 Piq. Band 36, D.r Schwarzwald 15. Ausl, bearbeitet von Edmund Wöhrle Preis 250 ML Band 38, Heidelberg und Umgebung. I Aufl bearb von Professor Hintzelmann Preis GO Pfg. Band 71, Kissiüae, und llmg.-lung. 14 Auil., bearb. von T.-id'-nann. Preis 1 Mk. Berlin W. 62, A. Golbsdmiidt.
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6richl1qe UnioerfriäU°Druderei, Sdjuljtrabe Z
X die von ihm in AuSiübrunz der ihm iuu*nt*n ^"rtchtungen
30 31 B B. einzun-b n B-.uL'ch deS HandlungSgeVslwn^ :r- der - Kil B 'n B mef lebend r die ^eurtn!ung
- -en Jedoch fei biraui nickt ein;ugeden, da Me --^bad^i-ma^ stckt schon nach ! 8?3 B B. '.str begründet
mr -d-leich schon mek--:^ oorttftn'tflimbng getobt rcorDcii :d dieo -ich vom ^elegraphenamt mit gcruqt ^d^ ' ' tz. bed btc Beklagte e- an de? ibr m tbrcn t*™) ungfl* äf-gen Vertretern oblieoenden Pklick: ber Beausiichrigung unb rtf'htroriuna ber Angestellten edlen l.c’lfn- <- gvRflOtf s-egen bc Urteil des Cb<rlaitt*flgmd»fl
r.tor 'r-n Rrichsgerickt rngelnt . T- ^'v.iion dattti-dock nen friL'H uno -.Tuxb* 3cm 6 3t»ilfenfllI b<9
irr» zurü ckgewieien und damit das Urteil des Lberlandes
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