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Krofdorf, den 17. Dezember 1908. Der Bürgermeister: Braun.
14.77 F-stm. Die Gebote sind unter genauer Bezeichnung geivunschten Loses pro Festmeter und bis spätestens zum ds. MtS. hierher emzureichen.
sehen sein.
Eröffnung der Gebote erfolgt am genannten Tag abends 8*/Ä Uhr im Veremslokal bei Herrn Eduard Dtoos II., Gast- roid hier.
Zuschlag vorbehalten.
Krofdorf, den 12. Dezember 1908. 7162
Der Vorstand: Heyer, Direktor.
mit nut mit nut des 30.
Grignzal-Vrahtznelduttjzen.
RV. Darmstadt, 18. Dez. Bei der heutigen Beratung der 2. Kammer über den Antrag der Nationallioeralen aus baldige Einbringung der Wahlrechtsvorlage gab ^crtaa.smmister Ewald eine Erklärung ao, dasi die Regierung dem Antrag zwar zustimine, aber in ihm noch incht die Grundlage für die Verständigung erb iüe. wie sie in der Thronrede gezeichnet sei, xtc Redner
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Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Beltershain liegt vom 21. ds. Mts. acht Tage lang zu jedermanns Einsicht auf der Bürgermeisterei offen.
Beltershain, den 16. Dezember 1908.
Großh. Bürgern.«..slerei Beltershain.
gessenen, notwendig mitaukzunehmenden Geländes. Und dann, dort die Anlegung neuer Bauquartiere nur abhängig sein von der Fülle oder Leere des Gemeindesäckels, hat man nicht auch anderes dabei zu berücksichtigen, ift es einerlei, ob ein Ort schön eben oder krumm und bucklig angelegt ist? Für Bauenuvohnungen pasik das Gelände an der neuprojeklierten Strotze hinter der neuen Schule garnicht, and) der Arbeiter schätzt es nicht hoch, wenn er im Winter abends oder früh morgens bet Dunkelheit in Eile noch der Arbeit eine Rutschpartie inS Unqewtfie machen .nutz. Außerdem war es notwendig, dieie neugevlante DhiHen'troBC, dte nicht gebaut hätte werden sollen, von der Busecker Strotze anS, anzulegen. Wenn dtese fertig hergestellt ift, bleibt da eine höhere Rente, als wenn es zur Obstanlage nut Grabstücken verpachtet worden wäre, wie es früher nut dem nun auf der Heide vctbauten Gelände der Fall war. Dann hätte dock) auch eilt schön entsprechender freier Moy um den natürlichen Tenl- malstein zur Abhaltung für Festlichkeiten bleiben können. Will man sich aber absolut dieses Geländes entledigen, dann solle man es doch mal otdeutlich auSschretben, vielleicht finden sich Liebhaber zur Errichtung eines Sanatoriums, Erholungsheims 2C. Gewiß ist es recht lobenswert, wenn fragliches Gelände eine gute Verwertung finden soll, ober man sollte auch andere Verhältnisse dabei berück- üchligen, Die Baulust für sonst geeignetes Gelände nicht euidämnten und gut situierte Leute nicht zum Wegzug veranlasien, außerdem könne es den Schein erwecken, als biene der neu offengelegene Ortsbauplan nur zur Fördetung der Interessen mir Einzelner. Hoffentlich findet diese Angelegenhett eine Erledigung, dte allseits befriedigt.
Todes-Anzeige.
Gestern mittag 4 Uhr entschlief sanft nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber Gatte, Vater, .Bruder und bchwager
Caspar Heinzerling, Schreinermeister
im 46. Lebensjahre. 010188
Die trauernd Hinterbliebenen:
Helene Heinzerling, geb. Körner
Willy Heiuxerling Fritz Heinzerling
Giessen (Schiffenborgerweg 65), Erfurt, Climbach, den 18. Dez. 1908.
Die Beerdigung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus, statt.
Gicstencr Wetterdienst.
Voraussichtliche Ibiltcrung für -pesten am SamStag den 19. Dezember: Meist trüb. Geringer Regen. Mild. Südliche Winde.
Webände-Älbbruch.
Die Gebäude in der früher Noll schen Hofreite, Große Mühl-
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Die Gemeinde Wißmar verkauft folgende Fichten-Bau- und Schneidestämme im Wege des schriftlichen Angebots: Distrikt 16b Affelbach. Los 1 Nr. 1 biS 10: 10 Schneide- stamme mit 14,22 Fslm. Inhalt. Los 2 Nr. 11 : 1 Schnetde-
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nachmittags 2l/2 Uhr, werden am mittleren Schaf- iveiher (von der Haltestelle Jchiffenberg aus sichtbar) eine größere Anzahl Forellen und wenige Karpfen u. Schleien in kleineren Posten versteigert.
Gießen, den 17. Dez. 1908. Gr. Oberförsterei Schiffenberg.
Trautivetn. b18/.
ift.
M Rechners ?! noch sääJ ® Wt alten HM “W* und ätelü. ''.über §otberun8, ^raggeberin oh 1 9 die nämliche hch gehandelt
°aß er den Lbr» und Tat lvisseiE er zu Hungen u- die einen Ansiu:
ch Vorspiegelung achen die Spar« ur achte.
1 Sachen zwecks g» n und ordnete jt;: ianifirma WertheL ;en, der ebenfalls 6; rechtlich nicht netto hthause Mariens^! u laßen. Die zm r, er habe im voiiga Nachlaß des BrM c ihn bevollmächh e Rechte zu wahiL ; ferner 700 W Spar- und igsstelle des hiesige und sich rechlsMii daß er den tierlinti tgaben um 327 Mi ^verständigen, Büchu- Feststellungen hat da ODO Ml zu fordern jhe von 685000 Äarl lung warenaaö ein, m überlassen.
t, et sei jmi bei As- nahe der Berte M und daS Augenkide Mitangeklagten Haus «e gemeien, di- S» enaar wie auch w Et habe. Die Spctul? lassung MlW iije, sondern aus |eu«; "ZicherMnkoM Seit, die ihn iie llnterschnM vu die Schristimke sch-'- unredliche lchderihmvE i an ht- hpti Rothschflds i unlauteren W
w^il-nrA i°thjchiU> x* ■Jffjp
gaffe 35 und 39, sollen l((1„
Mittwoch den *23. Dezember d. X, vorm. 11 Ubr, im Wege öffentlicher Berdingung auf den Abbruch verkamt werden. Die Bedingungen liegen bet und zur Einsicht onew
Die Besichtigung der Gebäude nt ^nterehenten gestattet. Aw geböte sind schriftlich, verschlossen und mit entsprechender Aufichrift versehen bis zum genannten vermin bet uns einzureichen.
Städtisches vochbauanu.
irtigejptoÄJ MdI- »ÄS*** ii. und leie»
sämtlicher I-ai en fünanten dem Antrag dann zu unter der Er- Hüning, baü sich ihre Parteien die Steflungnahnte gegenüber den Emzeloestim iiiungen der Vorlage vorbchiellen. .hierauf wurde d^r Wahlrecht sonirag einstimmig angenommen. —- Dre nächste Sitzung findet anfangs Januar statt; in ihr wird tiber bic Anfrage ter rhnrrhessischen Adgeordiieten über die RcickM>:in- teuer verhandelt werden. . ,
Parts, 18. Tez. Ter „Tlatin* berichtet: Ter verhaftete Führer der Deserteure behauptet, tatsächlich Graf Rhode zu heißen und deutscher Ariillerieoisizier g-weieu zu sein. Er soll gewiffe Angaben gemacht haben, die int Falle ihrer Richtigkeit einer großen Wichtigkeit nicht entbehren.
London, 18. Tez. Wie der .Daily Ghrontclr auS Washington meldet, glaubt man im Ministerium deL Aeußern nicht an einen sofortigen Beginn v on Fcindsel i g- feiten zwischen Holland und Venezuela. Man glaubt vielmehr, dasi die Partei Castro in kurzer Zeit vom Ruder entfernt werden wird.
London, 18. Tez. Nach Meldungen aus Washington hat die Unions-Regierung bisher noch keine a m t l i d) e B e st ä t i - gung von der Kriegserklärung Venezuelas an Holland erhalten. Man betrachtet jedoch die Nachricht als zutreffend. Solange es sich iu eine blosic Blokadc der Äiilte handelt, würden die Vereinigten Staaten in den ZLonflikt nutzt eingreifen, dies vielmehr nur un Falle einer ^.ruppenlandung tun.
Petersburg, 18. Tez. Las hiesige Blatt Weiickierna, das die Anschauungen eines Teiles der ^lanvphcken wiedergtbt, erklärt die Haltung der russischen Regierung für einen Sieg Aehrenthalö und tvirst Fsivvlski vvr, un Widerspruch -ir russisck-en öffentlichen Meinung gehandelt zu haben. Tas Blatt will zugleich wissen, dasi einem Gerücht zufolge Iswolski zum Botscha ft e r t n 3t o nt crnmint werben soll, und nennt als seine ntutmaßlidjen 3cachwlger Lscharylvss oder Witte. c. _
Tokio, 18. Dez. Die Behörden dementieren btc Meldung von dem bevorstehenden Abjchlusi eines amerikanisch- lapanischen Vertrages über die Regelung der (Jinroain derung. Sie geben jedoch zu, dasi diese Frage augenblidttch den Gegenstand von Erörterungen bilde, um eine freundschastlichc Verständigung herbeizusühren.
stamm mit 0,80 Fslm. Los 3 Nr. 12: 1 Schneideilamm 1,02 Fslm. Los 4 Nr. 13 bis 123: 111 Baustämme 68,39 Fslm. LoS 5 Nr. 124 bis 231: 108 Bau flämme 73,71 Fstm. Los 6 Nr. 232 bis 299: 68 Bauslämme
200 , 300 „
Täublingen. Jungst wurde hier die erste Wafferpachl erhoben, welche von den hiesigen Einwohnern enirichlel wird. Weniger günsuge Beurteilung er'ährt der neuertichteie Orts- b a u p l q n , da in diesem die zum Bauen begehrlesien Gelände- teile, von der Hauplslrasie durch die Hofstatt bis zur Lumda und von der Lumdabrücke bis zürn Bahnhof ’Stxciöfivaüe), nicht miteinbegriffen sind. Beide Strecken würden jeden>alls rasch ausgebaut »ein, wenn Baugenehmigung hierfür erteilt werden könnte. ToS neuaufgeiiommeiie Geineindegelände am Wald, abseits von Verkehr und Bahn auf steilem Hang, ist von hiesigen Etnwohneru nicht sonderlich zu Bauzwecken begehrt. Die vielgepriesene ihald- lüft hat wenig Anziehungskraft bet ihnen, und wenn hohe Leute aus Berlin lämen und sagten: .Ihr Leutchen, da oben tsts schon !" c3 wäre nicht anders. Wie kommt es, dasi man das bester be- lefleiie, weniger leicht zu erwerbende oben bezeichnete Prwatgeläude nicht iniiaufgenonunen Hot? Fürchtet man die Äonkurrettz frag- heben Geländes? Anders kann cs doch nicht fein, so i|t doch dies der sicherste, schlagendste Beweis und Gradmesser für dte bessere Gute und Qualität des wahrscheinlich ausgeschalteten oder uer-
bCtt‘' Dicwingen'hlc^gen Elltwobiteto welche im Laufe dieses Jahres Hunde abgeschafft, aber noch nicht abgemeldet haben, wollen- d»es fvätestenS bis zum 31. Dezember entweder mündlich oder ichnttltd) bet der unterzeichneten Bürgermeisterei (Zimmer Nr. aitzetgen. Vordruck für schriitttche Äbmeldungeu ift dort erhältlich. Dte Ber- bindlichlett zur Entrichtung der ^mndeabgabe dauert.bet ->llchtab^ Meldung auch un folgenden Fahre und zwar io lange fort, als Oie em sprechende Anzeige versäumt wird.
Gtesien, den 12. Dezember 1908. .
Grosiherzvgltche Bürgermetsteret Glesien.
V. Keller. _
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Aür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Bezüglich des Eüigesandtes in Nr. 295 bä. Blattes ist zu erklären, dasi es eine irrtümliche Auffassung ist, die Schuld des ichlecl len Geschäftsganges in Gießen den Markten zuzuschretben, denn diese bestehen schon io lange und waren früher doch viel bedeutender, ohne daß Kaufleute hierüber Klage führten.
Em ganz anderer, aber sehr nahe liegender llmstand durfst hieran Schuld sein. Wenn wir einmal das Eifellbahnnetz der Kleinbahnen Lberhessens betrachtett, so sehen wir, dasi alle Ltnren nach Frankfurt führen. Von Laubach braucht •_ B kaum noch jemand nach Gießen zu kommen, da er fast ebenso rasch über Äungen-Friedberg in Frankfurt sein kann. Genau so steht es mit Lauterbach, Hungen, Nidda, Schotten usw. und in Zukunft werden auch die Plätze Grünberg, Lich, Wetzlar rc. hierin keine Ausnahme bilden. Ist cö nicht der reinste Lohn: .Lessen baut Bahnen, um Frankfurt die Käufer zuzusühren, und dafür müssen wir Steuern zahlen. Gießens Wünsche bleiben unberücksichtigt. Wie wurde doch schon um den Bau der Kleebach- talbahn gebettelt! , . r, ...
Einsender dieses hat nachweislich fd)ou vor Jahren an dieser Stelle auf die unausbleiblichen Folgen des seitherigen Bahnkxrues hingewiesen. Nun wäre es aber doch wohl an der Zeit, wenn vandelskammer und sonstige Korporationen sich der Sache mal ernstlich annehmen wollten. — Wie hat doch kürzlich Frankfurt getobt, als ein Expreßzug über Nauheim, Homburg, Wiesbaden nickst mehr Frankfurt passierte!
Gebrüder Berdux
Bahnhofstrastc 27. [au/M
Bekanntmachung.
Die Lieferung von etwa 100 Beninern Streu,«roh «Roggen- strvb-Maschinendrufch, für ÖQv städtische Sdiladniiauo nt zu vergeben.
Mit entsprechender Aufschrift versehene Lnacbotc nud bid SS. d. Mts. bet »US etNLurcicheu.
Giesien, den 1,. Dezember ll)Ob. . . b hi
Grosiherzoglichc Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Ein sxhönes
Koiler’sclier Sterilisier-Apparat
Bon den verschiedenen bereits em- gesnhrlen A.pvara len kommt keiner dem Keller- iti.'en gleich.
Vorzüge:
Dao Ein- und 8lu4-taed)fcht der Federn bezw. der Glaser geschieht aus die denkbar einfachste Wetse. Fede Feder ist uaabbängig von der anderen und tonnen ti verschieden hohe Glaser zusauunen eingc- ipannt werden.
Ludwig Kröll
Plookstrasse 10.
Bcfanntmachnng.
In das Genoffenscyaslsregiitcr wurde vezüglich des Landwirtschaftlichen ÄonjumDcrctnS G. G. in. u. H. tn BÜcseck eingetragen: Jot). Phil. Schmidt ist aus dem Vorstand auS- geschieden. Ludwig Schäfer I. wurde in den Vorstand gewählt, Gießen, den 15. Dezember 1908.
B**/lt Grosiherzogltches Amtsgericht._________________
^ckanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Ntusujenheim für 1909 Nj. liegt vom 21. ds. Ntts. ab acht Tage lang auf dem Bürgermetsterei-Büreau zur Einsicht der Beteiligten offen.
Ntuschenheim, den 16. Dezember 1908. Großh. Bürgernieisterel Muschenheim.
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Offerte für Wiederverkäufer. ♦
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Im Wege des schriftlichen Angebots soll di; Brot-,! Brötchen- und Zigarrenliefcrung vom 1. Januar 1909 an für H Conjum-Verein Krofdorf-Gleiberg vergeben werden. Gebote ▲ sind verschloffen btS zum 23. ds. Mts., abends 8 Uhr mit Y der Erklärung einzureichen, dasi sich Bewerber den Beding- ▼ ungen ohne Vorbehalt unterwerfen. Durch die Post ein- ▼ gehende unfrankierte und später eingehende Offerten werden ▲ nicht bcrückuchtigt. Angebote müssen auf dem Umschlag mit J der Aufichnft .Submission auf Backwaren und Zigarren" ver- v


