Ausgabe 
23.3.1908 Zweites Blatt
 
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wird von den Gemünden Butzbach und Pohb-Göns gestellt. Die projektierte Nebenbahn beginnt auf dem Bahnhof Butzbach-Ost der Bahn ButzbachLich, der entsprechend erweitert werden wird, und berührt innerlE des Großherzogtums .Hessen außer der Gemarkung Butzbach nur die Gemarkung Pohl-Göns. Tie Ge­meinde Pohl-Göns und die etwa 11V2 Kilometer von der Grenze gelegenen preußischen Gemeinden Ebersgöns und Ober- gleen erhalten je einen Bahnhof. Ter für die Gemeinde Ober­gleen in nächster Nähe der Station Ebersgöns vorgesehene Bahn­hof ist nur als provisorische Anlage zu betrachten und wird bei der Fortsetzung der Bahnlinie nach Wetzlar an eine günstigere Stelle verlegt werden.

*

Hierzu ist eine Vorstellung des Ortsvorstandes zu Wisselsheim der Zweiten Kammer zugegangen, in,der folgendes ausgeführt wird: Tie Vertretung der Gemeinde Wissels- heim bittet dringend, die Wettertalbahn mit der projektierten Ein­mündung von Norden in den Staatsbahnhof Bad-Nauheim unter Umgehung von Wisselsheim und Rödgen abzulehnen, da bei dieser Führung der Bahnlinie die beiden Orte auf immer von der Möglicltkeit eine Bahn zu bekommen, ausgeschlossen wären. Wir glauben um so eher zu dieser Bitte berechtigt zu sein, da die Firma Lenz u. Co. und die übrigen beteiligten Gemeinden vier Jahre lang gemeinschaftlich mit uns verhandelt haben und uns zweimal an der Finanzierung der Strecke über Wisselsheim und Rödgen teilnehmen ließen. Bei diesen Finanzierungen genehmigten wir, was von uns gefordert wurde, und die übrigen Beteiligten müssen doch dadunh, daß sie die Finanzierung mit uns gemeinschaftlich vorgenommen haben, die ALöglichkeit zugeben, daß die geplante Bahri tatsächlich über Wisselsheim und Rödgen nach Bad- Nauheim geführt werden kann.

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Aus StaSt und Land.

Gießen, 23. Marz 1908.

Invaliden- und Altersversicherung.

Bei der Landesversicherungsanstalt Großh. Hessen ffinb im Februar 368 Rentengesuche (334 Jnvaliden- und Krantenrentenanträge, sowie 34 Altersrentenanträge) eingegangen. Unerledigt wurden in den genannten Monat übernommen 290 Rentengesuche, so daß 658 Gesuche in Bearbeitung standen. Es sanden Erledigung 233 durch Rentenbewilligung (205 Invaliden-, 12 Kranken- und 16 Altersrentengesuche); 37 durch Ablehnung, weil un­begründet (35 Invalidenrenten- uni) 2 Altersrentenge­suche), 12 durch andere Weise Zurücknahme usw. (7 Invaliden- und 5 Altersrentengesuche), zusammen 282, so daß 376 Gesuche als unerledigt aus den Atonal März I. I. übernommen werden mußten. Ferner mürben 29r< Anträge aus Beitragserstattung gestellt, und zwar 23b infolge Heirat weiblicher Versicherter (H.), 60 infolge Todes versicherter Personen (T.) und 1 wegen Bezugs von Unfallrente (U.). Unerledigt wurden in den ge­nannten Monat übernommen 137 Erstattungsanträge, so daß zu bearbeiten waren 434 Gesuche. Bewilligt wurden 278 Anträge (228 H., 49 T. und 1 11.), ab- yelehnt wurden 23 Anträge (7 H., 15 T. und 1 U.) Aus andere Art erledigt wurde 1 T.-Erstattungsanspruch. Unerledigt blieben 132 Erstattungsanträge (108 H., 22 T., 2 11.), die aus den Monat März übernommen wurden. Vom 1. Jan. bis Ende Fedr. haben ausschließlich der 'aus 1907 übernommenen Fälle insgesamt 366 Anträge auf Uebernahme des Heilverfahrens bei. der Landesver­sicherungsanftalt Großh. Hessen zur Bearbeitung vor­gelegen, die wie folgt zur Erledigung tarnen: Bei 39 Personen wurde das Heilverfahren durchgeführt, und zwar in 23 Fällen mit Erfolg und in 16 Fällen ohne Erfolg. Weiter befinden sich zurzeit noch von den verbleibenden 327 aus 1907 stammenden Personen in Anstaltsbehand­lung 124, und zwar in der LungenheilanstaltErnst Ludwig-Hellstälte" 63, m der LungenheilaiistaltCleonoren- Hellftätte" 29, in der Luirgenheilaustalt Reichelsheim i. Ob. 1 (mit Einschluß der aus dem Jahre 1907 in den Lungen­heilanstalten noch verbliebenen Personen sind diese Anstalten nahezu voll belegt), ferner in der Dr. Schmittschen Kur- und Wasserheilanstalt Lindenfels 9, in Bad-Rauheim 14, in sonstigen Bädern 0, in Kliniken 3, in Krankenhäusern 1, in sonstiger Behandlung 4. Das beantragte Heilverfahren ist nicht zustande gekommen, bezw. es haben auf dasselbe wieder verzichtet 3.Personen. Die Anträge von 5 Per­sonen mußten an die zuständigen Versicherungsanstalten weitergegeben werden. Es mußten 43 Anträge teils wegen Aussichtslosigkeit des beantragten Heilverfahrens und teils wegen unzureichender Markenverwendung ab= gelehnt werden, ferner war die Ablehnung in 28 Fällen geboten, weil das Hellverfahren auf Kosten der Kranken­kassen durchgeführk werden tonnte, weil bereits 3 Kuren schon übernommen waren, weil die Anwartschaft aus den nachgewiesenen Beiträgen erloschen war, weil bet der letzten Kur disziplinär vorzeitig enllassen usw. Weiter schweben zurzeit noch 124 Anträge, über die Ent­schließung noch nicht getroffen werden konnte.

Vom Großherzogl ichen Hofe. Im Neuen Palais zu Darmsladt finden heute und Mittwoch Auf­führungen von drei Einaktern, und zwar je eines deutschen, englischen und französischen Stückes, durch Tarnen und Herren der Hofgesellschaft |iatt. Zu der heutigen 9ckichmiltags-Vor- stellung i|t auf 1/24 Uhr, zu der Abend-Vorstellung am Mitt­woch auf V27 Ubr cingeladcn. Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Hessen mit Gefolge werden der Nach- niittags-Vorstellung am Montag, die Fürstlich Lich'schen Herr­schaften werden beiden Aufführungen beiwohnen. Die Haupt­probe fand am Samstag, nachmittags 31/. Uhr statt. Zu ihr war u. a. außer den Direktionsmitgliedern und Beamten des Hoftheaters und der Hofämter Die Hofdienerschaft geladen.

** Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Lehrer Hch. Meißln ger zu Kesselbach eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinbach. Bestätigt wurde. der von dem Fürsten zu Weilburg und Büdingen in Büdingen auf die erledigte Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rohr­bach präsentierte Lehrer Anton Bach zu Haarhausen. Erledigt sind: Eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstclle an der Gemeindeschule zu Undenheim und die mit einem evang. Lehrer zu besetzende zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Burg-Gräsenrode.

Jagd»vaffenpüsse und auswärtige Jäger. Es dürfte wohl in Jägerkreisen allgemein bekannt sein, daß nach § 4 der hessischen Verordnung über die Jagdwaffenpässe an Personen, die im Großherzogtum weder Wohnsitz, noch dauernden Aufenthalt haben und sich im Besitze eines von einer auswärtigen deutschen Staatsbehörde auf ein Jahr aus­gestellten und noch gültigen Jagdwaffenpasses befinden, auf ihr Verlangen ein Jagdwaffenpaß auf sieben aufeinander­folgende Tage ausgestellt werden kann. Wie derDarmst. Ztg." mitgeteilt wird, hat sich mm die Frage aufgeworfen, ivie es zu halten sei in dem Falle, daß der außerhessische deutsche Jahrespaß, auf Grund dessen die Ausstellung der Wochenkarte beantragt wird, zwar zur Zeit des Einganges des Antrages bei dem Kceisaint noch gültig ist, seine Gültig­keit jedoch wegen Ablauf des Jahres bereits zu Beginn der Woche, für die die Wochenkarte beantragt ist, oder im Laufe dieser Woche aiifhört. Bei Beurteilung dieser Frage Dürfte zu berücksichtigen fein, daß die obengenannte Vorschrift ledig­lich ein Entgegenkommen bedeutet gegenüber den auswärtigen Jägern, die bereits im Besitze eines ordnungsmäßigen außer- hessischen Jahrespasses sind, und daß dieses Entgegenkommen nicht so weit gehen kann, daß ein hessischer Wochenpaß auch für eine Zeit ausgestellt wird, für die der fremde Jahrespaß nicht niel)r gültig ist. Die gleiche Ansicht vertritt die Großh. Regierung. Es wird deshalb damit zu rechnen sein, daß in Fällen der vorliegenden sllrt Wvchenpässe in Zukunft nur für olche Zeilen ausgestellt werden, für die der erforderliche Jahrespaß noch gilt.

*' Schenkungen und Vermächtnisse an evang. Kirchen m Hessen. Im 4. Vierteljahr 1907 wurden folgenden kirchlichen Schenkimgen usw. aus Oberhessen die landesherrliche Genehmigung erteilt: Kirche Assenheim: Für Die Klcmkmderschule: von der Frau Gräfin zu Solms- Rödelheim ein Harmonium und eine Opferbüchse von unbe­kanntem Wert, aus der Prinzeß Elisabeth - Gedächtnisspende 250 Mk. Kirche Eudorf: Zur Anschaffung neuer Glocken von Johannes 'JJlerle 350 Mk. Kirche Haar Haus en: Zur Anschaffung eines Chrislusbildes von mehreren Gemeinde- gltedern 20 Alk. Kirche Hain-Gründau: Zur Kirchen- Heizung von Prinzessin 2)laric zu Psenbnrg - Büdingen 50 Alk. Kirche Hartershausen: Von Pfarrer Schäfer zwei Altarleuchter im Wert von 20 Mk. Kirche Hitz- kirchen: Zum Kirchbaufonds von Major Marlnn in Wies­baden 40 Aik. Kirche Hungen: Ziir Wiederherstellung der Stadtkirche, Gesamtbetrag der Spenden 4234 Mk. Kirche Melbach: Zum Orgelfonds von Bürgermeister Stopard gesammelt 91 Mk. Kirche Nieder-Ofleiden: Ziir An­schaffung einer Altardecke von Gemeindegliedern 45,40 Nik. Kirche Ober-Ofleiden: Zur Anschaffung eines Abend- mahlskelchcs von Gemeindegliedern aus Ober - Ofleiden 26,85 Nik., ans Gontershausen 15,40 Mk.; zusammen 42,25 Mk. Kirche Rödgen: Für die Kleinkinderschule 1533,39 Mk. Kirche Ulrichstein: Zur Ausschmückung der Kirche von Karl Köhler 10 Mk. Kirche Wallenrod: Zur Anschaffung eines Schrankes für die Krankenpflege: von der Spar- und DarlehnSkasse Wallenrod 55 Pik., von Miß Poung und Frau Orphall aus Philadelphia 63,50 Mk., vom Hessischen Landesverein für Innere Mission 25 Mk.; zusammen 143,50 Mk.

X Nidda, 21. März. Gestern feierte unser zweit­ältester Einwohner seinen 9 0. Geburtstag. Es ist der Landwirt Christian Hofmann. Er fuhr 50 Jahre lang den Leichenwagen, bis er vor wenigen Jahren das Amt ab­gab. Er ist der letzte der früheren Stadtmusikanten, welche früher mit dem damaligen sog.Turmmann" Kammer und einigen Linderen jeden Abend um 7 Uhr einen Choral vom Stadtkirchturm bliesen. Hofmann ist körperlich und grillig noch rüstig. Der Turnverein brachte ihm einen Fackelzug, bet dem ein Mitglied des Vereins eine poetische Ansprache hielt. Zahlreiche Glückwünsche liefen bei demAlten", im Volks mundOpa" genannt, ein. Ter älteste Einwohner unserer Stadt, Landwirt Orth, ein Junggeselle, steht im 95. Jahr und ist, abgesehen von Gehürmangel, noch sehr rüstig und tätig. Die Influenza ist gegenwärtig auch bei uns heimisch geworden, ohne jedoch bösartig zu sein.

Gießener Strafkammer.

)( G i eßen, 20. März. Erfolglose Berufung.

Auf Strafantrag tun» Uiciiyen o-wl Hetzen wurde der jetzt in Pautow b. Berlin wohnhafte Loromvtivftihver O. St. wegen xj cleib 13 ung zu einer Geldstrafe von 20 Mark verurteilt und dem Beleidigten die Publikationsvesugnis zugeiprochen. Ter Feld- schiütze hatte zwei Damen, die einen Fußpfad unbefugter Weise be­nutzten, zur 'Jiebe gesellt. Als dies der Angeklagte sah, mischte er sich in die Angelegenheit, 1 vorauf ihm der Feldschütze empfahl, seine Wege zu gehen, da ihn die Sache nichts angebe. Belm Weg­gehen ließ er die Bemerkung fallen:Sie ichlechter 'Mensch". Ter Angeklagte locht das Urteil an und bestritt die Aeußerung getan zu haben. Er behauptete, er have die Damen in Schutz nehmen wollen, da er den Feld,chützen nicht gekannt und in ihm einen Betrunkenen vermutete, der die Tamen aus dem öffentlichen Wege belästigte, zumai dieser mir erhooenem Stoa hinter den Tamen verging, als treibe er eine Herde Gänse. Für das Gericht bestand kein Zweifel, der Angeklagte Ijabe gewußt, daß er einen Beamten vor sich bat; es hatte auch feinen Grund an bet Glaubwürdigkeit des Feldschützen zu zweisetn, da ihn. von allen Seiten das denkbar beste Zeugnis ausgestellt wurde. Tas llrteil mußte deshalb be- I ('tätigt werden.

Freigefprochen.

Ein hiesiger Schristsetzcr ijarte ui Gesellschaft des Händlers L. G. aus Frankfurt a. M. eine Nacht dura>gezecht. Als in der Frühe noch em (£afe ausgesucht wurde, schlief der angetrunkene Schristsetzer am Tische ein. G. wuroe von verschiedenen Gästen beobachtet, wie er dem schlafenden in die Tasche griff und Geld Herausnahme Darüber zur Rede gestellt, behauptete er, der Bruder seines Zecl)geiwssen zu sein, dem er das Geld ausheben wolle. Ta dies sich als umvahr erwies, und G. ein wiederholt bestrafter

Mensch ist, erging gegen ihn Anklage wegen Tiebstahls. Er blieb dabei, daß er das Geld habe ansheben wollen und da ihm das Gegenteil nicht nachzuweisen war, erging Freispruch

Die Scheu vor dem Arbeitshaus.

Ter Taglöhner H. I. aus Hohensolms hatte hier ge­bettelt, wofür ihn das Schössengericht mit 4 Wochen Haft belegte und ihn, da er vielfach bestraft ist, der Landespolizeibehörde zur Unterbringung in das Arbeitshaus überwies. Er focht das Urteil an, da er sich nicht für strafbar hielt, zum mindesten habe er aber das Arbeitshaus nicht verdient, denn ein Schutzmann hätte ihm gesagt, er dürfe betteln, nur dürfe er sich nicht erwischen lassen. Tatsächlich sei er auch nicht erwischt worden und es ist ihm unbegreiflich, daß er trotzdem zur Anzeige gebracht worden ist. Tem Gericht genügt die Tatsache, daß er gebettelt hat und daß er wiederholt wegen Bettelns bestraft ist, womit alle Voraus­setzung zur Bestrafung und llcberrocifung gegeben sind. Tas Urteil fand deshalb seine Bestätigung.

VersrrZßchre».

* T i e Siebe z u m i ii e 11 u) e n Ehemann. Frau Howard (&ouLb, eine amerikanische Millionenerbin, forderte chre Schwester, welche vor acht Jahren einen Chinesen namens Tong Sung Pue ehelichte und deshalb von ihrem Vater enterbt routiic, auf, nach Newyork zu kommen und an dem Reichtum der Schwester tcilzunehmen. Tong Sung Pue ist krank und in recht schlechten Verhältnissen, aber seine Frau erwiderte ihrer Schwester, daß sie lieber Hungers sterben würde, als ihren Gatten verlassen.

Kleine Tagcschronik.

In Cöln vcrhaflcle 01c 5triinuiaipoii3ei in einem Hotel einen Hoch­stapler, der von Berlin aus gifudjt wurde, wo er sich ein Automobil im Werte von 2d uOU Mk. aneigncte und für 8ÖU0 Mk. versetzte.

Der Beamte der Baseler Staalskafse Thommen, der 40060Fr. unterschlagen hat, wurde verhaftet.

Als ein Laufbursche der i<öwenapotheke in Diedenhofen mit offenem Lichte den Keller der Apotheke deirat, erfolgte eine Benzin-Ex« plosiou, durch die der Bursche schwer verletzt und bas Schaufenster der Apotheke zertrümmert wurde. Tas Feuer tonnte nur mit größter Gefahr vor weiteren Explosionen gelöscht werden.

Unter den russischen Arbeitern, die auf dem Gute der Zucker- iabriE Benntngjen (Hannover) beschäüigt sind, sind die schwarzen Pocken ausgebrochen, em lugenölicDer Arbeiter ist der Kraillheit erlegen und ein zweiter schwer trank. Turch den Kreispbysitus m Springe wurde die Sperre über das Gehöfte verhängt.

In einer Arbeiteikaserne in den Na p h t b a w er k en von Balachani) ^Kaukasien) trug sich eine heftige Explosion zu, deren Ursache bisher nicht fesizupellen war. Tas Gebäude wurde teilweise zerstört; unter den Trümmern wurden elf Leichen geiunden.

Ter spanische Generalleutnant Borroro brachte sich mit einem Revolverichnß lebensgefährliche Verletzungen bei und ist feinen Verwundungen erlegen.

MereokvIogljcHe Beovirchrrrugen der Statio» Gießen.

Wetter

März 1908

22.

2?6

743,6

11,0

7,2

74

NNE

4

Sonnenschein

22.

9,b

741,7

6,4

6,4

90

8

2

Klarer Hnnmel

23.

715

743,6

2,3

4.9

91

NNE

2

Sonnenschein

Höchste Nledrl

Temp qste

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am 2.

21

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März

= +

--- 4-

12,9 v C.

3,6 v c.

Teieioabäscäne

des Giessenei Anzeigers, mitge und ludusir

Frankfurter iiiir 3>£% Reichsauleihe . . 92.051 3% do. . . 82.25

ö^°/0 Konsols . . .. 91.90 6% do 82.25 oJ6°/0 Hessen .... 91.00 °/0 Oberhesseu . . . 92.00

Uesterr. Goldrente. 9890 4l/5 % Uesterr. Silbeirente 99.20 4)?u Ungar. Goldreute . . 92.85 4% Italien. Rente ...--

3% Portugiesen Serie I 60.80 3% Portugiesen 111 61.50

A x/3 °/0 russ.btaatsaul. 1905 9-175

% japan. Staatsanleihe 88.00 1% Uouv. Türken von 1UU3 95.30 lurkenlose 150.80 1% Gnech. Monopol-Aul. . 49.60 A% äussere Argentinier . 86.00 uu/0 Alexinaner . . . b7. 4^% Chinesen .... 95.95

Aktien:

Bochum Guss 199 00 Buderus K W 111.70 lenden,.; fest.

berliner ISiirse, i

Canada E. B 147.90 Barmstädter Bank . . . Deutsche Bank .... 238.80 Dortmunder-Union C. . . 57.00 Dresdner Bank ... 138.20

Tendenz: fest.

teilt von der Bank für Handel ie, Giessen.

se, 23. März, 1.15 Uhr.

I Elektriz. Lahmeyer . . . 119.00 Elektnz. 8chuckert . . . 103.10 Eschweiler Bergwerk . . 2O6.00 Gelsenkirchen Bergwerk . 184.50 Hamburg-Ainenk. PaketL 212.00 Uaxpener Bergwerk. . 195.50

Laurahütte 210.20 .\ordd. Lloyd . ... 97.-0

Obcrschles. Eisen-Industrie 96.25 Berliner Huudelsges. . . 159.70 Darmstädter Bann . . . 124.70 Deutsche Bank .... 239.30 Deutsch-Asiat. Bank . . 137.00 Diskonto-KomuiaudiL . . 177.10 Dresdner Bank .... 138.20 Kreditaktien 202.20 Baltimore- und Ohio-

Eisenlahn 81.50 Gotthardbahu. Lomoarü. Eisenbahn . . 25 60 Uesterr. 8Laatsoaüu . . . 143.80 Pnnce-Heun-Eisenbahn . 118.00

3. Mälz. Anlangskurse.

Harpeuer Bergwerk. . . 195.20 laurahütte 210.20 Lombarden E. B. ... 25.40 Nordd. Lloyd 97.70 i lirkeulose ..... 150.70

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Bestbewährte gesunde und

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