werden. Alle Hungener kennen die Pfanne und den anstoßenden „Grassee" rc. als einen stets feuchten, zugigen, das ganze Jahr kalten Platz, in dem Pfuhl und Abwässer dec Stadt sich vereinigen, einen Tust verbreitend, der neben anderem für Typhusepidemien rc. sehr geeignet ist. Dabei hätte man ein Baukapital von vielleicht 100 000 Mark in eine Ecke gelegt — nur, daß die „Altstadt auch was hätte*. Welchen greifbaren Gewinn übrigens das Schulhalis den Geschäften eines Stadtteiles von Hungen bringen soll, ist lächerlich und unverständlich, Hungen erleidet darum auf diese oder jene Weise keine geschäftlichen Verschiebungen. Es wird weiter vorgebracht, der Weg sei zu weit bis zur Vorstadt — als ob in Hungen überhaupt von weiten Entfernungen geredet werden könnte. Sollten die Kinder von „Sachsenhausen" wirklich nicht fähig fein, nach Beginn des Schiilläutens zur Schule gehen zu tonnen, um noch, vor Schulbeginn im Schulhalls m der Vorstadt anzukommen ? Kurz sei's gesagt: alle gegen den Schulhausneubau in der Vorstadt von den Altstädtecn gesuchten und vorgebrachten Bedenken sind haltlos und mit dem Festhalten am Psannenprojekt schneiden sie sich ms eigene Fleiich. Ter vor Jahren gefaßte Gemeinderatsbeschluß (Lieblingsidee des leider so früh verstorbenen Gemeinderatsmitglledes Reinhardt), an den sich die Altstadt klammert, käme unter den jetzigen, völlig veränderten Verhältnissen sicher nicht niehr durch. Es hat sich ein ganz neuer Stadtteil gebildet und die Leute, die diesen Teil zum Bauen wählen, werden doch wohl auch vernünftige Leute sein. Sie haben sich eine gesunde Lage, Lust und Licht ausgesucht. — Jedes der Häuser des neuen Stadi- teilS präsentirt sich schön für sich. Wie imposant sieht z. B. die neue katholische Kirche aus, trotz ihrer Einfachheit. Wenn wirklich kein anderer Platz außer der Pfanne für em Schul- hauS vorhanden wäre, dann müßte man eben dorthin bauen, aber der geeignete Platz ist ja wie geschaffen vorhanden, keinerlei Bedenken sprechen gegen seine Wahl, nur ein gewisser Neid ist gegen die Vorstadt vorhanden. Der jetzige Gemeinderat ist in seiner Mehrheit gegen bfe Pfanne und für die Vorstadt, Hungen kann sich auch nur nach dieser Seite ausdehnen, und wenn sich die jetzige Generation nicht von der nachfolgenden oder noch viel früher ernste Vocwücle machen lassen will, dann baut man ein Schulhaus dahin, wo es hingehört: in die Vorstadt. Da gibt e6 keinen Sumpf, keinen Zug, keinen Vieh-, Mist-, Abort- und Käsegeruch, sondern frische freie Luft. Zu den Fehlern, die früher gemacht wurden (unpraktische Turnhalle rc.) reihe man nicht einen neuen noch größeren, sondern baue das Schulhaus hin, wo es alle bauenden Gemeinden hinstellen: m die gesunde Lage.
X Alsfeld, 21. April. Auf das Ausschreiben der 1. Lehrerstelle an der hiesigen städt. Volksschule (Hauptlehrerstelle) hatte sich nur ein auswärtiger Bewerber gemeldet. ^Daraufhin beschlossen Stadt- und Schulvorstand die vakante Stelle dem Lehrer R n d o l p h - Alsfeld zu übertragen.
△ Ruppertenrod, 21. April. Schon wochenlang tritt in unserem Ort die Influenza mit besonderer Heftigkeit auf und noch immer nicht will die Krankheit welchen. In der Oberklasse der Volksschule fehlten wochenlang täglich 14—Iß Kinder, die von d^r Influenza befallen waren. Jetzt sucht sie insbesondere die alten Leute heim; bereits drei Greise sind ihr zum Opfer gefallen.
+ Büdingen, 20. April. Nächsten Sonntag, 26. ds., wird der Delegiertentag zum „Nationalen Gesangs- Wettstreit", der vom 4. bis 6. Jult l. Js. hier stattfinden wird, tagen. Bis zu diesem Termine werden noch Anmeldungen von dem festgebenden Verein entgegengenommen. Bis jetzt beteiligen sich 33 Vereine mit über 1000 Sängern an dem Wettstreit, außerdem haben viele Gastoereine — haupt- üchlich aus der näheren Umgebung — mit vielen hundert Mitgliedern ihr Erscheinen zugesagt. Da am gleichen Tage mehrere derartige Wettstreite statlftnden, mußte die erste Städteklasse wegen ungenügender Beteiligung ausfallen, wodurch die überaus zahlreichen wertvollen und zum Teil kostbaren Ehrenpreise den anderen Klassen zugute kommen werden. Dies ist ein Grund mehr, um die noch säumigen Vereine zu umgehender Anmeldung zu veranlassen, um die selten günstigen Chancen auszunützen. — Auch in anderer Beziehung wird alles aufgeboten werden, um den lieben Sanges- brüdern und sonstigen Besuchern den Aufenthalt in unserem gastfreundlichen Büdingen so angenehm als nur möglich zu machen. So sind alle Voraussetzungen vorhanden, um die Festtage, während deren die Hanauer Ulanenkapelle konzertieren wird, für die Teilnehmer als solche in des Wortes bester Bedeutung zu gestalten.
X Harnbach, 21. April. Unter einem ungewöhnlich großen Leichengefolge wurde gestern der „alte Alu sch" zu Grabe getragen. Er halte das selten hohe Alter von 89 Jahren erreicht. 32 Jahre lang hatte er in größter Pflichttreue das Amt eines Briefboten geführt, seit 16 Jahren lebte er im wohlverdienten Ruhestände. Ter Verstorbene war ein Ehrenmann im vollsten Sinne des Wortes und beliebt bei jedermann.
? Blitzenrod, 21. April. Das Fahnenweihfest, das der hiesige Männergesangoerein am 2. Pfingsttage zu feiern gedenkt, darf auf einen reichen Besuch auswärtiger Gäste rechnen. Bis jetzt hat schon eine größere Anzahl von Vereinen aus Nah und Fern ihr Erscheinen in Aussicht gestellt. Wie verlautet, wird die Direktion der Hutfabrik in dankenswerter Weise ihre elektrische Lichtanlage zur Beleuchtung des Festplatzes zur Verfügung iicücn. Dann wird der schön gelegene Festplatz noch bts tief in die Nacht hinein seine An- ziehungskraft ausüben können.
Universitöits-NacyrrMrcn.
— Arn 4. yjiai tveroeu. es 50 Jahre, daß Geyeimcrat Pro- fesior Dr^ Adolf v. Bae her in M ünche n den Tottvrgrad erhielt. Seil 1875 ist er der Nachfolger von Justus v. Lieoig an der Unioeriitat zu München, der er seitdem ars einer ihrer llolzesten Zierden angehört. 190u wurde Proses,or v. iöaeijer der iltobelpreis im Betrage von 200 000 Kr. verliehen.
7- Die Universität der spanischen Stadt Oviedo, die in malerischer Umgebung am ilcordaohaug des Eantaörischen Gebirges liegt und itn '.drittelalter, als die Mauren das südliche Spanien ^beherrschten, ^auch für kurze Zeit königlliche Residenz gewesen ist, will im <?eptembec die,es xsal)re5 die dre 1 hun - 5.6 rtjahrige Gedenkfeier ihrer Eröffnung begehen. Die Festlichkeiten sollen 10 Tage dau.rn und unter dem Patronat des Königs Alfons und des Prinzen von Asturcen stehen. Bon Ein-elheiten des Programms find zu neunen: Die Enthüllung
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Sport.
Fußball. Ter „Gießener Fußballklub von 19 0 0" stellle am 1. Osterfeiertag 2 Mannschaften ins Feld. Tie eme Mannschaft spielte in Wetzlar gegen den Wetzlarer Fußballklub, wahrend die andere Mannschaft den L Hanauer Fußballklub von 1893 aut eigenem Platze als Gegner Halle. Das Spiel m Wetzlar gewann Gießen mit 4:2 Toren. Den Erfolg selbst verbaut! Gießen dem guten Zujainnienspiel seiner Stürmerreihe. Auch ui Gienen ivar die heimische Mannschaft siegreich und zwar nut 3:0 Toren. In der ersten Spielhalste waren die Chancen ziemlich gleichmäßig verteilt, nach Halbzeit dagegen iuar Gießen die Überlegene Mannschaft. Tie ^au'erreihe ließ den gegnerischen ©türm nicht mehr auikommen und bie Stürmer selbst zeigten jetzt em ruhiges und sicheres Zujanimenspiel. Der Erfolg blieb daher auch nicht aus. Von Minute zu Minute oerscharfie die hiesige Manujchcm bas Tempo, bas ohnehin schon em äußerst ichnelles war und errang in kurzer Reihenfolge 3 unhaltbare Tore; ca. 15 Minuten vor Schluß brach Hanau^ bas Spiel ab.
Vermischtes.
* UebleS Osterwetter nach prächtigem Karfreitag war nicht nur uns in Hessen beschieden. In Köln hat wegen narfcn Schneefalls em Radrennen nicht statlfinben können. Aus dem Kattegat werden Schneestürme und durch sie verursachte Schiffsunfälle gemeldet. — Aus verschiedenen Departements Frankreichs, ime Cötes du Nord, Ardeche i>. s. iv., laufen gleichfalls Meldungen über starken Schneefall ein. In mehreren französ. Bezirken haben die Saaten narf gelitten, desgleichen die Obslbäume, die teilweise in voller Blüte standen. Der durch Frost und Schnee irt Frankreich aber auch in den Rheinlanden, Thüringen, Schlesien rc. an Obiibäumeii angerichlrle Schaden läßt sich nicht genau über» sehen, ist aber sehr bedeutend. — Aehnliche Nachrichten liegen aus dem ganzen Alpengebiet, sowie Oellerreich- Ungarn vor. — In dem luxemburgischen Orte Tetingen mürbe in der Nacht zum Dienstag em un Freien übernachtender Bergmann erfroren aufgesunden.
* Aus der Reichsh a nptstadt. Am 20. d. Mts. verübte der 27jähcige Musiker Paul Kruppa auf einem Rummelplätze in We 1 ßensee in Berlin auf seine Geliebte einen Revolveranschlag. Kruppa unterhielt seit drei Jahren mit der 42 Jahre alten Schaustellers-- und Schankwictsfrau Henriette Peetsch, deren SUtann auf dem Rummelplätze sein Geschäft betreibt, ein Liebesverhältnis. Wie Kruppa behauptet, habe die. ältere Frau ihn an sich gelockt und ihn in trunkenem Zustande zu dem sträflichen Verkehr verleitet. In der letzten Zeit erfuhr er, daß seine Geliebte auch noch einem anderen Manne ihre Gunst schenke. Hierüber erbost begab er sich nach dem Rummelplätze, wo er mit Fran Peetsch, die sich in Begleitung anderer Frauen befand, zusammentraf. Ohne ein Wort zu sagen, zog er seinen Revolver und schoß auf seine Geliebte, wobei diese schwer verletzt wurde. Eine andere Frau wurde durch einen Streifschuß verletzt. Das Publikum siel über Kruppa her, prügelte ihn durch und übergab ihn bann der Polizei, während seine Geliebte in das Krankenhaus gebracht wurde. Kruppa behauptet, er habe seine Geliebte nicht töten, sondern ihr nur einen Denkzettel geben wollen. — In der vorletzten Nacht hat der Juwelier Acon, Inhaber eines Juweliergeschäfts Unter den Linden, Selbstmord verübt. — Während des vorgestrigen Rennens in Karlshorst hat die Kriminalpolizei acht Buchmacher wegen gewerbsmäßigen Glückspiels verhaftet.
* Eine Eheirriingsgeschichte aus Anwaltskreisen wird im Berliner Hansaviectel kolportiert. Ein vielbeschäftigter Rechtsanwalt, der eine junge, hübsche Frau hat, nahm seine Gatlm allwöchentlich zu einem Skatabend in ein besseres Restaurant mit. Als einzige Gesellschaft hatte die Frau Rechtsanwalt, während die Herren spielten, lediglich die Gattin eines Skatbruders. Kürzlich bemerkte der Rechtsanwalt, daß seine Gemahlin mit einem Bleistift ganze Zifferncelhen schrieb. Als sich der Anwalt unbeobachtet wußte, sah er sich die Rechenexempel ferner besseren Hälfte etwas näher an. Dabei fiel ihm auf, daß die Ziffer 5 jedesmal außergewöhnlich groß geschrieben war. Tags darauf kehrte er um 5 Uhr unuer- mutllch nach Hause zurück und sah sich dort dem — Oberkellner seines Stammlokales gegenüber . . . Der Ganymed wurde von dem Hausherrn einigermaßen unsanft aufgefordert, die Wohnung zu veclaffen. Ob er der Aufforderung mit feinem stereotypen „Bitte sehr, bitte gleich" nachgekommen ist, darüber schweigt die Geschichte.
* Automobilunfälle. Der hannov. Landeshauptmann Lichtenberg verunglückte bei einer Automobilfahrt in Altenhagen bei Celle. Ter Automobilführer wollte einem Wagen ausweichen und stieß gegen einen Baum. Dec Landeshauptmann trug einen Bruch beider Beine davon, was seine Ueberführnng in das allgemeine Krankenhaus in Celle notwendig machte. — Bei Neustadt a. H. überfuhr das Autdmobll des Generaldirektors Oloff dec Frankfurter Gummi- marenfabril e. G. am Montag nachmittag auf der Landstraße einen achtjährigen Knaben, der tot liegen blieb. Dec Chauffeur, den feine Schuld treffen soll, stellte sich dec Polizei.
* Ein Zwischenfall in dec Petcrskirchezu Rom. Ein Zwischenfall wahrend der Ostermcsse, die der Papst zelebrierte, wird von sämtlichen römischen Blättern in spaltenlangen Artikeln behandelt. Unter dem Publikum, das der Messe beiwohnte, befand sich auch der Wiener Professor Dr. Feilbogen mit seiner Frau und Schwägerin. Wie den ubrigon Anwesenden, so wurde auch diesen, der israelitischen Konfession angehörigen drei Personen, denen das Verlassen des Saales während der heiligen Funktion unmöglich war, von. den Händen des Papstes die Kommunion gereicht. Hiecoet begab es sich daß den Lippen der Frau Fellbogen die Hostie entglitt. Sofort entstand unter dem Publikum eine allgemeine Bewegung. Monsignori, Prälaten und vatikäniscl)e Beamte umringten die Familie Feilbogen und nötigten sie, die Eapella Sistina zu verlassen. Man unterwacs sie einem Verhör unter der Behauptung, es liege ein Akt m 1 f 1 e n 111 a, c t La kramen cs schandung vor. Tann erst wurde die Familie Feilbogen entlassen. Inzwischen hat auch die österreichische Botschaft, die Prosefsor Feilbogen an den Vatikan zu dieser Zerenwnie empfohlen hatte, den Gelehrten und seine Gattin einem Verhör unterzogen.
* Die Eisenbahn lata st rophe bei Braybrook, von der wir gestern bereits kurz berichteten, ist das schwerste Bahnunglück in Australien. Der eine Zug kam von Bendigo, der andere von Ballarat. Beide Bahnlinien treffen bei Braycook-Junetion zusammen. Der Zug von Bendigo krachte,
ohne auf die Signale zu achten, in den Hinteren Teil des Zuges von Ballarat, als letzterer gerade langsam aus dein Bahnhof fuhr. Fünf Wagen des Zuges von Ballarat wurden gänzlich zerschmettert, während her andere Zug nur roeniq beschädigt wurde. Die Trümmer gerieten in Brand. Es wurden 42 Personen getötet, 10 Leichen hat* man bereits unter den Trümmern hervorgeholt. Viele davon sind bis zur Unkenntnis verstümmelt, 88 Personen wurden verletzt, 46 schwer. Annähernd 20 Personen werden vecniißr' Unter den Trümmern vermutet man Verunglückte mit deutschen Namen. Geborgen sind bisher Rosa Ackermann (ivl), Johann Posener (verletzt). Der Führer des Zuges von Bendigo erklärt, die Katastrophe sei auf däs Versagen bet Bremsen zurückzuführen. — Viele dec Opfer des Zngzufainmen- sioßes waren in den Zug ans Ballarat erst in Braybrook emgefliegen. Als der Schaffner eben in fein Abteil cinfletgcn wollte, sah er den mit zwei Lokomotiven bespannten Eilzug heranbrausen und rettete sich durch einen Seitenspcnug. Eine unbeschreiblich grauenhafte Szene folgte. Drei der zertnumner- len Wagen gerieten in Brand. Mhele Opfer slaibeu, sobald man sie aufhob. Herzzereißende Szenen spielten sich ab, als der unversehrte Teil des Zuges in '.Melbourne ankam. Unter" den Toten war eme junge Frau, die am Tage vorher geheiratet hatte. Ihr Galle wurde verletzt.
L)«n-eL.
Wegen der K 0 n l r o l l st e m p e l u n g der Prämienanleihen verweisen lvir Jnterefjeiuen auf das in dec ijeuiiqen Nummer enihallene Inserat des Bantgejchasts Jakob G r üuewald.
vjJiäpian der vereinigten Zrankfurter Staüttheater.
ippernhaus.
Freitag den 24. Apnl gefchlohen. Samstag den 25. April'): »Tie Jüdin." Sonntag den 26. April: „Tie Zaubeistöle." Aiomaq den 27. April, abends halb ti Uhr; „Ein Walzeriraum."
Schauspielhaus.
Donnerstag den 23. April, abends halb 8 Uhr: .Maria Magdalene." Freuag den 24. April * : „2x2 — 5". Samstag öen 25. April: „Wallensteins Lager." Hieraiii: „Tie Piccolomini.' Sonntag den 26. April, nachnullags halb 4 Uhr: „'-bei uns ön drüben." Abends 7 Uhr: „Wallensteins Lager." Hiecau': „Tu Piceolommi." Montag den 27. April: „2x2 — 5." Tienslog den 28. April: „Meisterin." ,
*) Anlang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
S)Lcreoro1oglsche ^eovtrrl)tuugen
der Station Gießen.
April 1908
Barometer aui 0° reduzierl
Temperanir der Lust
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Telefonische Etursoeric^te
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank lilr Handel
und Industi
Frankfurter Kör»
Reichsanleihe . . 91.20 do. . . 81.75 3^°/0 Konsols .... 91.30 "6% do 81.65
Hessen —.— ü/^°/o Oberhessen . . . 91.50 4% Uesterr. Goldrente. . — 4l/c % Uesterr. tiilberrente ! 9 30 4/6 Ungar. Goldrente . . 93.7o 4^6 Italien. Rente ...--
3% Portugiesen Serie I 61.00 3% Portugiesen „ 111 62.00
4 russ.ätaatsanl. 190o 94.75 4>5U/O japau. Staatsanleihe 87.00
Uonv. Türken von 1903 95.40 Türkenlose 149.60
Griech. Mouopol-Anl. . 49.20 4% äussere Argentinier . 85.40 ou/0 Mexikaner . . . 66.60 4>av/o Chinesen .... 95.15
Aktien:
Bochum Guss 216.50
Buderus K W 112.20
Tenden-: ruhig.
Berliner Börse, 21
Cauada E. B 152.70 Darmstädter Bank . . . —. Deutsche Bank .... 233.70 Dortmunder-Lnion C. . . 63.20 Dresdner Bank .... —.—
Tendenz: ruhig.
ie, Giessen.
e, 22. April, 1.15 Uhr.
Elektriz. Lahineyer . . . 122.00 Elektnz. Schlickert . . 109.80
Eschweiler Bergwerk . . 2u9J0 Gelsenkirchen Bergwerk . 194.00 Hamburg-Amerik. Paket1- 112.70 Harpener Bergwerk. . . 197.7c Laurahütte 207.50 doräd. Lloyd . ... 97.80
Ubeisehles. Eisen-Industrie 99.60 Berliner riaudelsges. . . 162.50 Darmstädter Bank . . . 12>>.O0 Deutsche Bank . . . . 233 10 Deutsch-Asiat. Bank . . 137.40 Diskonto-Kommandit. . . 175.80 Dresdner Bank .... 139.75 Kreditaktien 199.20 Baltimore- und Olüo-
Bisenlahn 83.10 Gottiiardbahu — Lomuard. Eisenbahn . . 2420 Uesterr. titautsbahn . . . 147.60 Pnnce-Heun-Eisenbalm . 120.00
. April. Anfaugskurse.
Ihirpener Bergwerk. . . 197.50 Laurahütte 208.70 Lombarden E. B. ... 24.— Nordd. Lloyd 07 60 lürkenlose 149.70
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