Ausgabe 
22.4.1908 Erstes Blatt
 
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Aus Stadt und Land.

Gießen, 22. April 1908.

Boni Landesgewerbeverein.

Die Delegiertenvcrfamiulung der S t e r b e k a s s e für Mit­glieder des hessischen, Landesgewerbevereins und des Verbandes Deutscher Gewerbevereine tagte am Oster- Dienstag in Bingen. Sämtliche Delegierte waren erschienen. Den Vorsitz führte Regierungsrat N o a ck. Zunächst wurde der Kassenbericht durch den Geschäftsführer Handelskammer-Syn­dikus Engelbach zur Verlesung gebracht. Darnach beträgt die Gesamteinnahme 37 401 Mk., die Gesamtausgabe 36 908 Mk. Mithin bleibt Barbestand am Jahresschluß 493 Mk. Der Ver- mögcnsbestand hat sich um 11 b*±2, Mk. vermehrt und beträgt jetzt 79 807 Mr. Der Gesamtüberschuß beträgt 1847 Mk. Der Umstand, daß durch den tiefen' Kursstand der Wertpapiere am 31. Dez. 1907 der Gewinnanteil der Mitglieder um den Kurs­rückgang geringer ist. Läßt es ungeheizt erscheinen, eine Vertei­lung eines Ueberschusses nicht vorzunehmen, sondern den Gewinn­betrag von 1847.08 Mk. für die Mitglieder auf neue Rechnung vorzutragen. Aus dem Verwaltungsbericht ist hervor­zuheben, daß der Gefchäftskreis der Kasse im Berichtsjahre eine Erweiterung insofern erfahren hat, als neben dem Württemberg. Landesverband nunmehr auch der Landesverband Elfaß-Lothring. Gewerbe- und Handwerkervereine seinen Anschluß beschlossen hat. Im Jahre 1907 find zugegangen 55 Mitglieder mit einem Ver- ficherungskapital von 34 400 Mk. Abgegangen durch Tod und aus anderen Gründen 31, so daß die Gesamtzahl der Mitglieder Ende 1907 1200' beträgt. Vorstandssitzungen haben im ab­gelaufenen Jahre 3 stattgesunden. Die Berichte wurden genehmigt. Auf einen Antrag des Verbandes Elfaß-Lothring. Gewerbe- und SjanbroerferBereinigungen auf Aenderung des Namens der Sterbe- kasse wurde beschlossen, daß alsbald nach der Anmeldung von 100 Mitgliedern aus diesem Verband in dem Titel der Sterbekaffe eine entsprechende Aenderung veranlaßt werden soll. Die Frage der Vergütung an die Ortsrechner wurde dahin gelöst, daß anstatt der bisherigen Bezüge eine Vergütung von 50 Pfg. für das Mitglied und Jahr erfolgen soll. In den Prüfungsausschuß wurden gewählt die Herren E m m e l - Hungen, Haas- Gießen und A. Weber-Darmstadt, als Ersatzmänner Schaffner- Homberg und Albert-Lorsch. Es wurden dann noch einige geschäftliche Anträge erledigt. Als Ort der nächstjährigen Dele- gierten-Verfammlung wurde Gießen bestimmt.

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Das Silberjubiläum des Reichsverbandes der deutschen landwirtsch. Genossenschaften. 9lm 6. Juli d. I. vollenden sich 25 Jahre seit der Errichtung der großen Zentralorganisation deS deutschen ländlichen Ge- nosienschaftswesens deS ReichsverbandeS der deutschen landwirtschaftlichen Genosienschaften. In einer vergleichs­weise kurzen Zeitspanne ist der Reichsverband zu einem macht­vollen Bund von 41 Genossenschastsverbänden mit 17 163 Genossenschaften und l1/, Millionen Mitgliedern erstarkt. Er wird seine alljährliche öffentliche Tagung den deutschen landwirtschaftlichen Genoffenschaftstag in diesem Jahre in der ersten Hälfte deS Monats Juli in Mainz festlich be­gehen. Unter dem Ehrenpräsidium deS Großherzogs ver­spricht der diesjährige Genoffenschaftstag sowohl nach der ernsten, wie festlichen Seite hin einen ganz besonders er­hebenden und glänzenden Verlauf zu nehmen. Gründer des ReichsverbandeS ist der nunmehrige Gcneralanwalt Geh. Re­gierungsrat Haas-Darmstadt.

Erstes Blatt

158. Jahrgang

General-Anzeiger für Oberhessen

Die heutige NuwMer umfatzt 10 Seiten.

für meint

sich neben einheitlichen Rechtsnormen auch biS zu einem ge-

o.rsicherungstcchnischen Bedenken, die in den ganz verschiedene.

Auslage über $000 Expl.

siebenen großen und durch die Rentezahlimg verschieden in I

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lechältnissen der Kranken-, Unfall- und Invalidenversicherung wurzelten, sprach gegen eine Verschmelzung vor allein die Tatsache, daß die drei Versicherungsträger (Krankenkassen, ^erufsgenossenschaften, Invalidenversicherungen) sich im Laufe bet Jahre zu selbständigen RechtSsubjekten mit eigenen, vcr-'

nfmilll " Lrganisationsbehörden schaffen lassen.

Freilich wäre eine Verschmelzung der Organisationen

Die Reform der sozialen Versicherungswesens.

ak. Schon seit längerer Zeit wußte man, daß das Reichs­amt des Innern eine Reform unserer Arbeiterversicherung, also der Kranken-, Unfall-, JnvaliditätS- und Altersoersicher- ung, plane, die gleichzeitig mit der Arbeiterwitwen- und Äaisenversicherung, also im Jahre 1910, in Kraft treten solle. Die früher viel vertretene Anschauung, daß eS sich dabei um (ine Verschmelzung der Organisation der verschiedenen Ver- sicherungSzweige handeln würde, war von dem früheren Staatssekretär deS Innern, Grafen Posadowsky, bereits im vorjährigen FrühjahrSsessionSabschnitt des Reichstages als irrig bezeichnet und dahin berichtigt worden, daß unter Auf- lechterhaltung der bisherigen Versicherungstrüaer, also der Krankenkassen, Berufsgenossenschasten und JnvaliditätS-Ver- ! cherungsanstalten, das ganze soziale Versicherungswesen kinheltlichen Rechtsbestlm mungen unterworfen nttrben würde, und es war bekannt, daß sich der Nachfolger Posadowskps, Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg, diesen Plan seines ^orgängers zu eigen gemacht hatte. Demgemäß halten schon im Herbst vor. Js. Konferenzen in Berlin,

ÜreSlau und Düffeldorf stattgefunden, auf denen die ganze Materie noch einmal einer Klärung unterzogen werden sollte. DaS Resultat dieser Konferenzen liegt jetzt vor und zeigt, das;

letztes Spruchkollegium angliedert, berufen sein, die Renten Jwt drei Versicherungsarten in erster Instanz festzusetzen, 0115 bisher von Selten der VersicherungSträger geschah, also

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Schnee fiel, ist keine Seltenheit. fiel im Jahr 1865, aller­dings schon am 1. April, der Schnee sehr mächtig. Damals stand aber der Winterfamen (RapS" schon in voller Blüte.

1 Tie Leute eilten deshalb hinaus und schüttelten den Schnee

** Hessische Oberlehrerversammlung. Zum 23. Male kommen in diesem Jahre die hessischen Ober­lehrer zusammen und zwar in der alten Nibelungenstadt Worms am 24. und 25. April, nachdem sie vorher in Mainz, Gießen, Darmstadt, Bingen, Offenbach und Friede berg getagt haben. Zuerst werden die Sehenswürdig­keiten der Stadt unter kundiger Führung besichtigt, und dann führt ein Begrüßungsabend die Festteilnehmer zu heiterer Geselligkeit zusammen. Am Haupttage werden die geschäftlichen Angelegenheiten erledigt, worunter dies­mal die Ernennung eines Ehrenmitgliedes hervorzuheben ist. 2 Vorträge schließen sich an:Wie können wir uns gegen die das Ansehen unseres Standes schädigenden Angriffe auf unsere erzieherische Tätigkeit schützen?" (Oberlehrer Krauß, Worms) undWie können die Arbeiten der geologisch en Landesaufnahme für die Schule nutzbar gemacht werden?" (Direktor Or. Lahm, Worms). Nach dem gemeinschaftlichen Mittagsmahl beschließt ein Abschiedstrunk die Tagung. Ein Ausflug in die Pfalz soll am darauffolgenden Sonntag noch stattsinden.

** Vom Wetler.Grüne Weihnachten weiße Ostern" besagt eine bekannte Witterungsregel. Am letzten Weihnachts- feft war aber nur der erste Feiertaggrün", am zweiten setzte Schneefall ein. Da war die Hoffnung aufgrüne" Ostern ge­geben, und sie war umso berechtigter, als diesmal Ostern recht spät fiel, um drei Wvchen später als im vorigen Jahre. Schmäh-

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von einer Stelle, die geschäftlich an einer Kürzung der Renten interessiert war. ZweGellos würde dies dazu beitragen, das Vertrauen der Arbeitnehmer in unsere soziale Gesetzgebung zu stärken, wenn sich auch eine Festsetzung der Renten zweiter Instanz nach wie vor durch die Versicherungsträger nicht um­gehen ließe.

Jedenfalls würde mit der Reform einmal der Kreis der Versicherten einheitlich gestaltet, zweitens aber für die soziale Versicherung selbst ein gemeinsamer Unterbau gewonnen, der dem ReichsversicherungSamt, das jetzt in Detailarbeit aller Art erstickt, einwandfreies Material für prinzipielle Entschei­dungen nach 9lrt des Reichsgerichts lieferte. Wie sich die Witwen- und Waisenversicherung, wie sich die Arbeitslosen- Versicherung, und wie sich schließlich die Privatbeamtenoer- sicherung mit ihren selbständigen Zuschußprämien in dies System eingliedert, mag spätere Sorge bleiben. Noch steht die Reform nur in den obigen Grundzügen fest, sie ist erst in der Ausarbeitung begriffen. Vielleicht findet sich ihre Krönung bann, daß von dem mit Arbeit überlasteten Reichs­amt des Innern das ReichsversicherungSamt als selbständiges Ministerium für soziale Angelegenheiten abgezweigt und ihm als beratendes Organ ein aus Arbeitgebern und Arbeit­nehmern zusammengesetzter sozialer Beirat zur Seite gestellt wird.

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hänft hätte, es sei denn, daß durch weitere staatliche Zu- -hüsfe hier ein Ausgleich geschaffen worden wäre. Wie sehr t'ie Vermögenslage, die Einnahmen und der Versicherten- - Hanb der drei großen Organisationen von einander ab- weichen, darüber gibt die letzte Statistik genügend Auskunft ionach gab es im Jahre 1906 im deutschen Reiche 23 000 Mkstantenkassen, die über ein Vermögen von 213 Mill. Mark, - '>tr eine jährliche Einnahme von 265 'Mill. Mark und über einen Versicherungsbestand von ll^ Mill. 'Mark verfügten. ^nen gegenüber standen 60 gewerbliche und 48 landwirt- c.)!iftliche BerufSgenossenschaften der Unfallversicherung mit

tmein Vermögen von 237 Millionen, einer jährlichen Ein- u hme von 168 Millionen und 19 Millionen versicherten, rohrend die 31 Jnfaliditatsoersicherungsanstalten ein Ver- iüi]cn von 1200 Mill. Mark, eine jährliche Einnahme von 258,5 DiiUionen und einen Versichertenbestand von 13,75 Mil­anen ihr eigen nannten. Und diese nummerische Verschieden- iien werden, auch wenn man von der ganz verschiedenen kecsicheningsgefahr bei den drei Zweigen absieht, weiter p ba-burd; differenziert, daß diese Vermögen und jährlichen Em- lahmen auf ganz verschiedene Weise, ja, von ganz ver- (Siebenen Personenkreisen, aufgebracht sind. So zahlen bei

Krankenversicherung die Arbeitnehmer zwei Drittel, die |l Arbeitgeber em Drittel der Beiträge während sie sich bei der

Unfall- und Jnvaliditätsversicherung je zur Hälfte in die Beiträge teilen, zu letzterer aber das Reich einen ehrlichen Zuschuß ?uon 45 Millionen beisteuert.

kbtnso verschieden finb" die Personenkreise, die zu den f verschiedenen Kassen beitragspflichtig sind. Während nämlich I Jnvaiiditäts- und Altersversicherung im allgemeinen alle

Betonen mit einer Jahreseinnahme bis zu 2000 Mk. unter» aeii, beschränkt die Unfallversicherung den Kreis der Versicher-

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3eltf tragen" und dem Ureisblatt für den Kreis Girtzerr. schippte man im Obertoalde des Vogel soerges durch die Schnee­wehen passierbare Gänge und Wege. Daß, im April hoher

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m auf die in gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben Eigen Personen, und die Krankenversicherung schließt von wen noch weiter aus die landwirtschaftlichen Arbeiter, die ^mstbotcn und Heimarbeiter.

Hier will nun die Reform zunächst einsetzen, indem sie diese Arbeiterkategorien dem Krankenversicherungszwange mieriteQt. Damit waren dann alle Arbeiter gleichzeitig allen drei Versicherungen versichert. Ferner aber E für alle Versicherungsarten eine einheitliche behördliche ^!<lle geschaffen werden, ,an die sich das Publikum in Ver- I'h'rungsangelegenheiten aller Arten wenden kann und die gleich das Jneinanderarbeiten der verschiedenen Versiche­ren gewährleistet. Damit würden alle die Kompeienz- diTslikte ausscheiden, die jetzt so häufig entstehen, wenn z. B.

Arbeiter, der für alle drei Organisationen zahlt, durch won Unfall nicht nur krank, sondern im Verlauf der Krank- "Maud) invalid wird. Auch würde diese behördliche Stelle, vkAn man ihr, wie es beabsichtigt zu sein scheint, ein aus «teitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen zusammen-

flÜe Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäfts.

stelle des Gießener Anzeigers nehmen Bestellungen auf oen von den Dlütenstengeln, brachten 'im ober hierdurch inn die Gießener Anzeiger entgegen. Ernte. Daß aber auf so spät fallende Osiern, wie die jetzigen,

______w»"-__»' ' i statt W't Ostereiern mit Schneeballen JHEe«.-*.>iäa Zeesen, gehört während eines Menschenalters zu den seltensten Erlebnissen.

** Im Kaiser-Panorama sind gegenwärtig Skulp­turen aus dem Pariser Louvre und dem Luxembourg-Aiuseum zu sehen, die die Aufmerksamkeit eines jeden Kunstfreundes in Anspruch nehmen dürsten. Die plastischen Werke der bedeu­tendsten bildenden Künstler aller Zeiten, wie sie in diesen weltberühmten Kimststätten aufgespeichert sind, werden in vorzüglicher Wiedergabe und Natürlichkeit dem Beschauer vor-- geführt. Sie geben dem, der bisher keine Gelegenheit hatte die Skulpturen in Original oder 'Abguß zu sehen, Gelegenheit, sich einen Begriff von der großen Wirkung dieser hervor­ragenden Werke zu machen. Wer in diesen Tagen eine halbe Stunde Zeit hat, sollte nicht versäumen, die Ausstellung, die nur Erwachsenen zugänglich ist, sich anzusehen, es wird ihn sicherlich nicht gereuen.

** Tagung der Antiduell-Liga in Mainz. Die Gruppe Hessen der Deutschen Antiduell-Liga veranstaltet am Sonntag, 3. Mai in Mainz eine öffentliche Versammlung, in der Prof. Dr. Mittermaicr von hier überDas Wesen und den Schutz der Ehre" sprechen wird. Zu dieser Ver­sammlung haben auch Damen Zutritt.

Bad-Nauheim, 21. April. Vom 1. Januar bis 15. April wurden 823 Kurgäste angemeldet; hiervon waren am 15. April noch 380 anwesend. Mister W. Wal- dorf-Astor, der Besitzer des Waldorf - Astoria - Hotel m Newyork, des größten Hotels Amerikas, trifft am 3. Mai hier zur Kur ein.

:. Hungen, 16. April. Man schreibt uns: Die Frage des Schulhaus-Neubaues wird nunmehr ivieder in den Vordergrund gerückt; es haben sich dieserhalb zwei Parteien gebildet. Die eine Partei (dieIdealisten") wollen das Schulhaus an einen Platz gestellt wissen, an den es ver­nünftigerweise gehört, während die andere Partei (dieMa- terialiften")an einem Platz festhalten will, der für ein Schul- hauS nicht geeignet erscheint. Vor ungefähr 4 Jahren wurde die Schulhausfrage aktuell, bald darauf wurde auch im Ge­meinderat die Sache erörtert und ein Beschluß gefaßt, das Schulhaus nach Beendigung der Feldbereinigung in die ^Pfanne" zu stellen. Dazu waren aber noch verschiedene Vorbedingungen zu erfüllen, nämlich das Brauhaus (ein altes Steingebäude früherer Jahrhunderte) abzutragen, um mit dessen Steinen teilweise Baumaterial zum Schulhaus zu gewinnen, und mit dem Bauschutt, sowie mit dem Grund des Hinterm Brauhaus befindlichen Walles einen Teil der wiederum dahinter liegenden Pfanne (Sumpf) auszufüllen. Durch Erfüllung dieser Vorbedingllngen wäre gleichzeitig eine enge ZugangSgaffe (vielfach an Miststätten 2C. vorbei) zum Schulhaus geschaffen worden, der Hauptzugang hätte sich durch diese Gaffe bewegen müßen. Nun ist aber die Sache insofern vereitelt worden, als der Denkmalspfleger bestimmt hat, daß da§ Brauhaus und der Wall vorläufig nicht ver­äußert loerben dürfen. Der Zugang zum Schulhaus in der Pfanne müßte also nach anderen Richtungen geschaffen werden. Warum aber Schmutz suchen, wenn es nicht nötig ift? Mit Gewalt soll ein Schulhaus, das zum Segen der kommenden Generatwn dienen soll, in einen Sumpf gestopft

Anspruch genommenen Vermögen entwickelt hatten, fo bat j[| an durch ihre Verschmelzung die Versicherungen, die dieses

Vermögen aufgebracht, in ihren wohlerworbenen Rechten ge-

r tmem groben allgemeinen Versicherungsverbaude uimueifei - i ~

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Nr. 94 Erstes Blatt 1S8. Jahrgang Mittwoch 22. April 1908

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üx bte Redaktion 112, VSjr NM Verantwortlich

SS General-Anzeiger für Oberhessen WGZ

Annahme von Anzeigen W 6 M u. Land" und ^Gerichts-

£ Xnuta8Tiomu^ RotatiottS^rufl uni» Verlag der vriihl'schen Un!v.-Vuch- und Steindrnckerei. B. Lange. BedaNIon, Expedition und Druckerei! Schuistra'ge 7. ^ieigeniefi^'^Vetf

lief) ist diese Hoffnung getauscht worden; ein Schneefall trat ein,

"......... ... f fo heftig ivie im höchsten Winter. Hatte, nicht die frühlings-

hettltche, für alle Versicherungsarten geltend Man lese den Gietzener Anzeiger märe die Schne^ecke geworden. " Deffenungcachtet lag der orden schaffen lasten. , ' ' w v Sdjnee dicht geschlossen, dazu batte sich wahrend der

größte und reichhaltigste Tageszeitung Vbertzegens Frost emsesteut. wersrühlingswin^. erinnert

: 3 u 1 5 n ; haft an den des Jahres 1891, nrj am zwecken Pfingsttage dicker