Ausgabe 
21.11.1908 Drittes Blatt
 
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Viele frühere Smtbelslamincri errewrc jetzt Profefforeu. W ist «rber falsch, Ku meinen, daß diese jetzt nur Handels iuteressen vw- treten. Ebenso wäre zu wünschen, daß auch die Landwirtschafts- Lrmmersekretäre mehr Professoren würÄn. Es kommt nur darauf tat, wie der Betreffende seine Anschauungen vertritt. Es,ent- f trinnt sich hierauf eine Längere wissenschaftliche Debatte zwischen den Parteien über Zoll- und Handelsfragen, die her Vorsitzende aber immer wieder abschneidtt. In ihrem Verlauf erklärt Pi^f. B i e r m e r, daß et die letzten Schriften RrchlandS nicht gelesen habe und auch nicht zu lesen gebentc. Prof. Rubland stellt fest, daß Prof. Brentano aus seinen, des Klägers, Schriften verschiedene Sätze aus dem Zusammenhänge herausgegriffen habe. Er fragt den Sachverständigen: Kann man nicht ;u verschiedenen Zeiten auch eine verschiedene Ansicht über die Höhe der Zölle haben? Sachverst.: Gewiß, aber ich habe aus den Schriften des Klägers die lleberzeugung gewonnen, daß es sich bei ihm um prinzipielle Aendcrungen handelte, Allerdings kommt bei dem Kläger auch eine gewisse Flüchtigkeit des Ausdrucks hinzu, so daß man ihm vielleicht hier und da unrecht tut

Der zweite Sachverständige Geheimrat Prof. Dr. Lexis Sittingen) äußerte, daß man Ruhlaird nicht als orthodoxen An­ger der einen oder anderen Richtung bezeichnen könne. Man tt wohl Zusammenstellungen machen, aus denen hervorgehe, daß er sich frier der öofbwafrrung, hier dem Bimetallismus Mneige, aber was er dazwischen sage, gehe aus einer solchen Zu­sammenstellung nicht hervor. Die Annahme des Antrages Ka- nitz durch den Privatkläger bedeutet gewiß eine System Wandlung, aber mit den eigenen, urfprünglitfren Ideen des Privatklägers steht der Antrag garnicht so sehr in Widerspruch. Es war eine zu­lässige Konsequenz, daß er sogar bis zum Anträge Kanitz ging. An die Gutgläubigkeit des Klägers ist zu glauben. Wenn Professor Biermer scharfe Ausdrücke über sich ergehen lassen mußte, so ist zu berücksichtigen, daß der Kläger zuerst scharf angegriffen worden ist. Prof. Ruhland: In der kritischen Zeit hat die Ar­gentinische Valuta solche Umänderungen erfahren, daß wir wohl alle unsere Auffassungen geändert haben. Ter Sachverständige bestätigt dies. Subjektiv sei Ruhland von der Richtigkeit seiner Ansichten überzeugt gewesen.

92ad> einer Pause begannen die Plaidoyers. Rechts­anwalt Dr. Meyer, der Vertreter des Privatklägers, bean­tragt, diesem eine Buße zuzusprechen, da er materielle Aufwen­dungen gehabt habe, um den Angriffen auf sich selbst entgc- genzutreteu. Von einer ruhigen und sachlichen Darstellung des Sachverhalts durch die inkriminierte Broschüre könne nicht die Rede sein. Diese sei auch gar nicht gewollt gewesen. Die Aus­führungen Brentanos seien zu beanstanden, weil er nur als Zeuge vereidigt und seine Ausführungen als Sachverständiger gemacht habe. Ter Sachverständige Conrad sei auch nicht maß­gebend, er gehöre zu den eitlen Professoren, die cd nicht öer­tragen können, daß man ihnen widerspricht, weil sie gewöhnlich nur eine Anzahl junger Hörer um 'sich haben. 'M wäre ein maßlos liederliches Arbeiten, wenn Prof. Biermer ein Urteil ausgesprochen, bevor er nicht alle Bücher Rnhlands. gelesen hat. Ich glaube ihm das auch nicht. Ueber die Erreichbarkeit der öbecn des Privatklägers haben wir hier nicht zu streiten. Und daß bei" Kläger sich in einem Werke, bad seine Prinzipien ent­hält, ganz anders äußert, als in einer Broschüre zu den Tages­fragen, ist ganz selbstverständlich. Tie Angaben Schmidtmanns bezeichnet bet Angeklagte als Lüge. Ich kenne keinen parlamen- tarifdjen Ausdruck für dieses Vorgehen. Damit beweist man gar nichts, wenn man etwas einfach als Lüge anspricht. Das entspricht auch nicht den Lebensgewohnheiten der Kreise, in denen Prof. Biermer verkehrt. Der Ausdruck Güterschlächter ist nur gefallen, um dem Kläger etwas anzuhängen, denn der Kläger hat gar nicht als Güterschlächter gehandelt. Tann wird dem Kläger eine gewisse Zuneigung zum Zentrum vorgeworsen. Warum soll nicht auch ein evangelischer Mann, der übrigens in katho­lischer Umgebung erzogen wurde, sich zum Zentrum hingezogen fühlen.- Das rechtfertigte durchaus nicht den Vorwurf, daß er sich mit seinen Schriften beim Zentrum einschmeicheln wollte. Der Schutz des § 193 (Wahrnehmung berechtigter Interessen) kann dem Angeklagten nicht zngebilligt werden. Es machte ihm im Gegenteil Freude, über seine Gegner herzufallen. Der Ange­klagte hat nicht der Lehrfreiheit genutzt, sondern nur ein Pamphlet geschrieben. Ich beantrage den Angeklagten aus 8 187 mit Gefängnis zu bestrafen, ihm eine Buße zu Gunsten des Klägers auszuerlegen und den Urteilstenor in allen Zeitungen öffentlich bekannt zu modern, die den Kläger zum Gegenstand einer Be­sprechung gemacht haben. Wenn das Gericht nicht zu einer Buße kommen sollte, so möge es wenigstens aussprechen, baß der Be- klagte alle Auslagen des Klägers zu tragen hat.

Der zweite Redstsbeistand des Privalklugers, Rechtsanwalt Ul­rich erklärt, daß cr vorläufig nichts ?u sagen habe.

Verteidiger des Privatbellagten R.-A. Dr. Gottschalk (Ber­lin): Der Privatbeklagte steht zum erstenmal vor einem Gerichts­höfe, während der Privatkläger schon seit 14 Jahren die Oeffent- lichkeit und namentlich die politische Tagespresse beschäftigt und Zwar abgesehen von der rein agrarischen Presse in einer Art und Weise, die nicht angenehm und ehrenvoll für den Privatkläger bezeichnet werden kann. Die Partei des Privatklägers hat es uns außerordentlich schwer gemacht, Beweisanträge zu stellen. Immer wenn dies der Fall war, ist dem Betreffenden ein Privat- beleidigungsverfahren zugeschoben worden. Die Angaben der Sack)- verständigen geben fein richtiges Bild von dem Kläger, ihre An­gaben hätten ergänzt werden müssen burdt Parlamentarier, benn der Privatkläger ist ebenjo sehr ein Agitator wie ein Wissen­schaftler. Der Berteibiger geht bann auf die einzelnen Punkte ber Broschüre ein und betont, das Interesse des Angeklagten an der Lex Köhler, die ihn als Mensch und Professor unmöglich machen sollte. (Tie Verhandlungen dauern bei Abgang der Abend­züge itod) fort. Das Urteil ist erst in später Stunde zu erwarten.)

*

Berlin, 20. Nov. In dem sehr spät verkündigten Urteil wurde der Angeklagte zwar für schuldig befunden, aber für ftra f- los erklärt, da es sich um eine auf der Stelle erwiderte Beleidigung handele. Das Gericht nahm an, daß der Wahr­ste its bew e iS dem Angeklagten gelungen und cr auch in der 290^^ berechtigter Interessen sich bemühen habe. Die Kosten werden geteilt.

Vermischtes.

* D i e Abkürzungc r". Der Betriebsleiter eines Aachener Unternehmens luar nach derAllg. Fl.-Zta." angeklagt, weil er mehr als 40 Arbeiterinnen beschäftigt Hatte, obwohl er von der Polizei nur die Erlaubnis für 40 Jßerjonen hatte. Auf dem Erlaubnisschein heißt es: ,,Dre Firma hat die Erlaubnis, vom 15. Mai bis zum 26. Juni er. 40 Arbeiterinnen" zu beschäftigen. Ter An- geUagte erklärte, er habe geglaubt, daß cr. heiße zirka und nicht, was bte Polizeibehörde damit ausdrücken wollte, currentts. Das Gericht sprach den Angeklagten frei, da ferne Einlassung nicht widerlegt werden konnte.

.. * Don einem morgendlichen Idyll erzählen dreMunchn. Neuest. Nachr.": Vor einem Hause an der Augustenstraße lagen auf dem Trottoir am frühen Morgen folgende Gegenstände: ein Rock, eine Weste, ein Schuh Socken, eine Hose, ein Kragen, eine Krawatte. ,3u dem jeug g'hort Caner" - sagte der Dienstmann, der diese 'Lachen fand und sinnend davor stehen blieb. Nack, einem forschenden Blick nach oben bemerkte er ein zerbrochenes Fenster:Aha, do i's rausg'flog'n!" Schon wollte er in den ersten Stock liefen, als ihm ein Milchmädchen ein Portemonnaie überreichte mit den Worten- Dös g'hört a dazua!" Nun hielt es unser Dienstmann doch für qe- raten, einen Schutzmann herbeizurufen, um in dessen Gegen­wart die Börse zu öffnen und denTatbestand" -wegen des Finderlohnes) feststcllen zu lassen. Ganze 37 Pfennig ent­hielt die Börse. Und Bruder Studio, dem die Sachen ge­hörten, träumte noch süß. ö

Literarischer.

DeuLscheZLesebuchfürdiehöherenSchu- ten des Großherzogtums Hessen. 2. Bd. Quinta. Verlag von Emil Roth-Gießen. 2.60 Mark. Nach Jahresfrist ist dem ersten Bande des deutschen, von hessi­schen Oberlehrern herausgegebenen Lesebuchs nunmehr auch der zweite Band gefolgt und wir freuen uns, ihm dieselben freundlichen Geleitworte mit auf den Weg geben zu können, mit dem wir den ersten Band unseren Amtsgenossen emp­fohlen haben. Tie Anlage des Buchs, das dem gemein­samen Fleiß und der gemeinsamen Sorgfalt seiner Heraus­geber wiederum das beste Zeugnis ausstellt, ist ähnlich der für die Unterstufe gewählten. Zunächst ein paar Mär­chen, dann Fabeln, dann eine sorgfältige Auswahl hessischer und deutscher Sagen und solcher aus dem griechischen und römischen Altertum. Dann folgt eine stattliche Anzahl von Bildern aus der deutschen Geschichte, die in elementarer Weise und biographischer Form die Schüler in die mittelalter­liche und neue Geschichte einführen sollen. Ausführlicher verweilen die Herausgeber, den Lehrplänen der höheren Schulen Rechnung tragend, bei der Zeit Kaiser Wilhelms L und führen die Jagend durch die Zeit tiefster Schmach Preu­ßens und Deutschlands in die Glanzzeit des neuerstandenen Deutschen Reichs und bis zu den Friedensverhandlungen Bismarcks in Versailles; Anton von Werners etwas figuren­reiche Kaiserproklamation und Wagners BildBismarck in Versailles" sind zur Jllusttation oer unvergeßlich großen Zeit herangezogen. Damit auch der Humor zu seinem Rechte kommt, sind wieder eine Anzahl lustiger Erzählungen und Schwänke ausgenommen. Mit großem Interesse habe ich die AufsätzeAus der Natur" gelesen, weil einige davon Ori- ginalbeirräge des Herrn Herausgebers sind. Der Aufsatz von AnthesAm Altrhein" und Lauteschlägers Spiel und Sport im Winter sind wahre Kabinettsstückchen in ihrer Art, die Natur zu belauschen und ihre Reize zu schildern. Auch die übrigen Aufsätze, z. B. von Ihne über Gartenrosen, von Buxbaum Flachsbereitung im Oden­wald, sind anschaulich geschrieben und werden den Gesichts­kreis der Schüler in ansprechender Weise erweitern und ihre Gedankenwelt oertiefen. Auch der zweite Teil, der der Poesie gewidmet ist, enthält wiederum für Herz und Gemüt eines Quintaners gesunde Nahrung; die Auswahl ist auch hier mit geschickter Hand getroffen worden. Ein Abriß der deut­schen Grammatik, der das Pensum der Quinta behandelt, ist in knapper, aber verständlicher Fassung beigegeben. Was die Illustrationen anlangt, so sind mir neben vorzüglich gelungenen auch einigp begegnet, die weniger meinen Beifall gefunden haben. Ich bin aber überzeugt, daß der Verleger, der keine Mühen und keine Kosten seither gescheut hat, immer weiter daran arbeitet, daß das Lesebuch auch künstlerisch auf derselben Höhe stehen wird, auf der es inhaltlich steht. Die Ausstattung und der Druck des Buches ist gut. Wir wünschen, daß auch diesem neuen Bande des hessischen Lesebuchs, das sich die schöne Aufgabe stellt, Heimatsinn und Heimatliebe zu erwecken, dieselbe günstige Aufnahme beschieden sei, die dem ersten zuteil wurde und wir glauben bestimmt, daß es sich zu seinen alten Freun­den viele neue hinzu erwerben wird.

E. Dr. Gl.

handel.

Neue Reichsbank ft olle. Am 22. Februar k. Is. wird in Schönberg bei Berlin eine von der Reichsbank« stelle in Charlottenburg abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschranktem Giroverkehr eröffnet worden.

Zahlungseinstellungen. Die Aktiengesellschaft des Tonwerkes in Friedrichssegen an der Lahn ist in ZahlnngS- schivierigkeiten geraten und sucht um ein Moratorium nach. Ueber das Vermögen der Firma Marburger Papier-Manufaktur Ang. Niewald & Eo. in Marburg a. b. Lahn ist ber Konkurs eröffnet.

Märkte.

Gieße», 21. Akovembcr. Marktbericht. Aus heutigem Wochen» mairte kostete: Butter pr. Pfb. 0.951.00 Mk., Hühnereier 1 St. 89 Pfg., Käse pr. St. 68 Pf., Kasematte 2" St. 56 Pfg., Erbsen p. Pfd. 1824 Pfg., Linsen p. Pfb. 2540 Pfg., Tauben pr. Pr. 0,801,00 9)1 L, Hühner pr. St. 1,001,60 Alk., Hahne pr. Stück 0,80-1,80 Alk., ©chiie vr. Pfd. 6070 Pf., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Alk., Ochsenfleiscb pr. Pfb. 7886 Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 7476 Pfg., Schweinefleisch pr. Pfund 6880 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 84 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 7080 Pfg., Hammelfleisch pr. Pid. 6080 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.005.50 Alk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,008,00 Alk., Milch per Liter 20 Pfg., Weißkraut per Stuck 1015 Pfg., per Zentner Alk. 2.503.00.-Aepsel per Ztr. 58 All., Birnen per Ztr. 510 Mk. Stösse 100 Stuck 4000 Pfg., per Ztr. 000 Alk. Marktzeit von 82 Uhr.

Die nach- A p p 7 { a sind Sonntag, 28. Novbr., nur von stehenden ü v 1 L l v 12 Uhr mittags bis 12 Lhr nachts für dringende Fälle sicher anzutreffen : [D:i/n

Dr. Ploch, Asterweg 34. Dr. Schliephake, Goethestr'.44.

Dr Wagner, West-Anlage 49,

Sonntag;. 22. Xov.. von nachm.

4 Uhr bis 9 Uhr abends nur geöffnet: I v I i Kalla D Oll) 6K6 Giessen, den 21. Okt. 1908. ,

GrosNh. Polizeiumt. Reinhart B"/x

Auszug o. ö. Stauöesamtstegiftern öer Stadt Sieben.

Aufgebote.

Nov. 14. Konrad Rockel, Laglöhner, mit Helene Pfeiffer, beide in Gießen. 17. Ludwig Rohrbach, Bahnschreiner i. P., mit Elisabetye Ebel. getz. Loos, beide tu Gießen. Johann Alaxian, Bergarbeiter, mit Bozena Brezina, beide in Gießen, 18. Friedrich Hermann Grömnger, Telegraphen-Assistent in Gießen, mit Klara Bnschbell in Essen. Lorenz Eifert, Sergeant in Gießen, mit Maria Habermehl in Willois. 20. Heinrich Schmibt, Schmied, mit Margareta Nau, beide in Gießen.

Eheschlietzungen.

Nov. 14. Friedrich Klinket, Eljendreher, mit Luise Kinzenbach, beide tu Gießen. Franz Tettmann, Tabakspinner, mit Marie Hilgartner, beide tu Gießen. Einil Riße, Taglohner, mit «ujanna Schmidt, beide in Gießen.

Geborene.

Nov. 13. Dem Hausverwalter und Studentenbiener Friebrich SEcncr ein Sohn, Hans. Dem Kutscher August Aßmann ein -Loyn, Heinrich Labung. 14. Tem Metzgertneisler Fritz Schlörb eine -achter. 15. Tem Lokomotivheizer Ernst Karl eine Tochter, Zohainw. 16. Teilt ftmümami Hermann Welcker eine Tochter. 17. ^em Eisenbahn-Slationsaspiranlen Heinrich Eichenauer eine

Gestorbene.

9(00.14. Auguste Klingetmeier, geb. Seeland, 62 Jahre alt, Weidengasse 5. 16. Franz Senner, Rentner, 67 Jahre alt, Bergstraße 7 Anna Ransch, 7 Alte, all, Große Aluyl- gafie 3 - 17. Wilhelm Römer, 3 Jahre alt, Wetzsleingasse 4. 'N'ieba Margolf, 3 Jahre alt, Wotistr. 14. 19. Friedrich Roll Backei meiner, 50 Jahre alt, Mausburg 12. Sophia Sckrnlch geb. Alans, 24 Jahre alt, Frankfurter Straße 134 Etisabcihc ^Hepp, geb. Grün, 66 Jahre alt, Schollstr. 19. Kaspar Adam, schreuier, 64 Jahre alt, Sonnenstraße 1L

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

November

«<3

Wetter

S

1008

eo

bi

5,4 0 C.

Niedrigste

19.-20. Nov.

4

4

Sonnenschein Bed. Himinel

51 0 eo

l w

1 w

I SSW

Höchste Temperatur am 19.20. Nov

1 i s

20.

2

7488

4,8

5.3

82

20.

9,s

746,9

3,2

5,0

87

21.

7»

740,4

2,0

V

94

Telefonische Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitaeteilt von der ßank für Handel nnd Industrie. Giessen.

Frankfurter Börse» 3^/0 Reichsanleihe . . 94.80 3% do. . . 85.35 3^7. Konsols .... 94.75 3% do. .... 85.25 3&7o Hessen 93.00 3Ji°/a Oberhessen . . . 92 00 4% Gesten Goldrente. 98.40 4*/6 % Gesten. Silbeneute 9790 4% Ungar Goldrente . . 93.00 4% Italien. Reute . . .. 3$b Portugiesen Serie I . 56 20 3% Portugiesen III 58.00 4/4°/o russ.Staatsanl. 1905 97 20 4^°/0 japan. Staatsanleihe 91.45 4% Conv. Türken von 1903 92.90 Türkenlose 143 40 1 % Griech. Monopol-Anl. . 49 30 4% äussere Argentinier . 85.50 3°/e Mexikaner . . . 63.60 1/*°/» Chinesen .... 96.80

Aktien:

Bochum Guss 218 80 Buderus E. W 112.50

Tendenz: ziemlich fest

21. November, 1.15- Uhr.

Elektriz. Lahmeyer . . . 11690! Elektriz. Scbuckert . . . 118.00 Eschweiler Bercrwerk . . 190 00 Gelsenkirchen Bergwerk . 188 50 Hamburg-Amerik. Paket! 112 00 Harpener Bergwerk. . . 195.20 Laurabütte 195.25 Nordd. Lloyd 90.00 Obeischles. Eisen-Industrie 97 50 Berliner Haudelsges. . . 16800 Darmstädter Bank . . . 127.90 Deutsche Bank .... 240.30 Deutsch-Asiat Bank . . 138 30 Diskonto-Kommandit . . 180.20 Dresdner Bank .... 148.00 Kreditaktien 198.10 Baltimore- und Ohio-

Eiseulahu 107^0, Gottbardbahu.

Lombard. Eisenbahn . . 20.90

Uesterr. Staatsbahn . . . 145 80

Prince-HeurLEisenbahu . 123,50

Berliner Börse, 21.

Canada E. B 178.70 Darmstädter Bank . . . 128.00

Deutsche Bank .... 240.25 Dortmunder-Union C. . . 60.50

Dresdner Bank . . . 147.90

Tendenz: abwartend.

November. Anfangskurse.

Harpener Bergwerk. . .

Laurabütte

Lombarden E. B. . . .

Nordd. Lloyd

Türkenlose

196.00

20.90

90 00

143.00

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