Ausgabe 
21.4.1908 Erstes Blatt
 
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und genau umschrieben: Schutz deritalienischen Rechte in ganz bestimmten Fragen. Vollkommen phantastisch sind daher die Gerüchte, welche die Nachricht von der Mobili- sierung des Geschwaders entstehen ließ, daß nämlich Italien daran denke, sich irgend einer türkischen Provinz zu bemäch­tigen. Die Politik Italiens ist keine Politik der Abenteurer, sondern eine Politik der Notwehr. Diese Beschaffenheit sichert ihr die Sympathie aller Mächte.

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Der Botschafter der Türkei hat sich der Agencia Stefani zufolge inzwischen am 19. April zu dem Minister des Auswärtigen Tittoni begeben und im Namen des Sultans und der Regierung folgendes mitgeteilt: Von dem Augenblick an, wo die italienische Negierung die Eröffnung von Postämtern nur in fünf angegebenen Städten verlangt, wo bereits Post­ämter anderer Mächte sich beftnden, ist kein Grund vor­handen, gegenüber Italien eine andere Behandlung einzu­schlagen als die gegen andere Mächte beobachtete. Da die Eröffnung von fremden Postämtern im Reiche auf keinem zu­gestandenen Rechte und auf keiner von der ottomanischen Regierung eingcgangenen Verbindlichkeit beruht, ist es selbst­verständlich, daß gegen die italienischen Postämter ebenso vorgegangen wird, gemäß einer Entscheidung, die m Zukunft hinsichtlich aller fremden Postämter gefaßt werden wird. Mit­hin steht fest, daß die Eröffnung dieser Postämter nicht als ein erworbenes Sonderrecht auSgelegt werden wird. Diese Mitteilung, die auf Befehl deS Sultans an die Pforte gemacht wurde, ist der Ausdruck der unerschütterlichen Gefühle aufrich­tiger Freundschaft, die seit langem zwischen dem König von Italien und dem Sultan sowie zwischen den beiderseitigen Re­gierungen bestehen. Der Minister des Auswärtigen Tittoni nahm von dieser Erklärung Kenntnis und gab seiner hohen Ge­nugtuung Ausdruck über die gerechte Lösung des Streitfalles. Ohne auf eine Begründung der Mitteilung einzugehen, ließ er doch den türkischen Botschafter bemerken, daß die italienische Regierung bereits in früheren Noten die Absicht ausgesprochen habe, nur in fünf Städten Postämter zu errichten, ivo bereits Aemter anderer Mächte beständen; er verfehlte außerdem nicht, hinzuzufügen, daß, wenn zukünftig diese Aemter geschlossen w-rden, sollten, die italienische Negierung bereit wäre, die ihrigen ebenfalls zu schließen. WaS die vorn Sultan und der Regierung gegenüber Italien und seinem Soiivcrän hervorgehobenen Gefühle der Freund­schaft beträfe, so sei er glücklich, zu versichern, daß diese Ge­fühle volles Verständnis beim König von Italien und der Regierung fänden. Allein, damit die Freundschaft zukünftig nicht mehr gestört werde, wie e§ der lebhafte, aufrichtige Wunsch der beiden Länder sei, so sei eS notwendig, die Mög- lichkeit zu beseitigen, daß andere Zwischenfälle eintceten könnten. Der Minister des Auswärtigen lenkte deshalb die Aufmerkiamkeit deS türkischen Botschafters auf drei Punkte: 1. die Haltung der türkischen Beamten in gewissen Orten deS Reiches gegenüber den italienischen Konsulatsbeamten und den italienischen Untertanen. 2. Die Hindernisse, die unrecht­mäßiger Weise von geivissen türkischen Behörden den ita­lienischen Untertanen in den Weg gelegt werden, um die Erwerbung von Grundstücken zu verhindern. 3. Das will­kürliche Verbot, Passagiere und Waren aufzunehmen, das

und der Gesamtkultur würden vergeblich sein, wenn sich die Deutschen nicht auf dem Grunde des EhristentumS, seiner LiebeSkräfte und wahrhaft christlichen, -vertrauensvollen Glaubens wieder zu einem festen, starken christlichen Gemein­wesen erbauten,

AlS Wichern hernach an die Ausführung im Einzelnen ging und mit der Fürsorge für die Kinder seine Arbeit begann, folgte er dankbar den Ideen, die er in den Vorlesungen seines Berliner Lehrers D. Schleiermacher, deS größten Theologen feit der Reformation, empfangen hatte; er verband Schleiermachers Gedanken von der Emzelpelsönlichkeit, ihrer Berechtigung und doch sowohl möglichen wie notwendigen Erziehung mit dessen tiefer Auffassung von der Familie bei der Errichtung der ver­schiedenen Häuser 2), die zur Aufnahme und erziehlichen Beauf- sichligung einer kleinen Anzahl von Kindern unter Leitung geeigneter Kräfte, des HauSoaterS, der HauSeltern, dienen sollten. Aber auch schon Wichcrns Auffassung von all dem, was man später unter dem Namen ,Innere Mission" zu- sammenfaßte, ging nach seinem eigenen Geständnis auf Schleier­macher zurück. Ganz im Sinne Jesu Christi hatte dieser eindringlichst betont, daß die Gemeinschaft schwere Verant­wortung für viel Elend und Jammer, Schuld und Sünde des Einzelnen und einzelner Gruppen trage, darum habe die religiöse Gemeinschaft, die christliche Kirche, die evangelische Gemeinde als Ganzes und in jedem ihrer Glieder die un­erläßliche Pflicht, gegen die bösen Mächte, die mannigfaltig die Volksgenossen bedrohen, verführen und verderben, anzu- tämpfen; wo sie baß unablässig und in freudiger Zuversicht täte, würde sie deS endlichen Sieges gewiß sein.

Viel hat Wichern zur Verwirklichung seiner herrlichen Gedanken und Absichten getan, viel haben die geleistet, die von ihm nnterwieien ober durch ihn angeregt und begeistert sich in den Dienst der Inneren Mission gestellt haben, viel geschieht auch heute durch die Einrichtungen der Inneren

Zusammen mit später noch hmzugekommenen Häusern, die zur Ausbildung eon BerujSarbeitern iur christliche LiebeSwerke Dienen, bilden sie ein großes Anwesen, nach dem früheren Besitzer SFhtge hochdeutsch Rauyc's Hmrs (in Horn bei Homburg) genannt.

einem italienischen Dampfer erteilt wurde, welcher von Tri­polis nach Homs und MiSrata ging. Diese drei Punkte würden in einer Note näher dargelegt werden, welche die italienische Negierung der Pforte zugehen lassen werde, indem sie von der Erklärung des türkischen Botschafters Kenntnis nimmt. Sie möchte von der ottomanischen Regierung mit freundschaftlichen Gesinnungen und in Uebereinstimmung mit den internationalen Verträgen und Verpflichtungen geprüft werden. In einem Punkte jedoch müsse der Minister des Auswärtigen auf eine sofortige Lösung bringen. Während der Verhandlungen über die Frage der Küstenschiffahrt und unter Vorbehalt der Entscheidungen, die von den beiden Ne­gierungen im beiderseitigen Einverständnis getroffen werden würden, dürften dem Passagier- und Frachtdicnst des zwischen Tripolis, Homs und Misrata verkehrenden Dampfers keine weiteren Hindernisse in den Weg gelegt werden. Der türkische Botschafter erklärte darauf, daß er seine Negierung auf tele­graphischem Wege und noch vor der durch die italienische Regierung angekündigten Ueberreichung der Note auf diesen Punkt aufmerksam machen iverde.

Wie eine Note der .Agenzia Stefans besagt, hat die italienische Flottendivision, die bereits nach dem Orient ab­gegangen war, Befehl erhalten, in Suda Halt zu machen. Die beiden anderen Divisionen des Mittelmeergeschwaders bleiben in den italienischen Gewässern, um dort weitere Be­stimmungen zu erwarten.

Der Weingesetzentwurf.

ImReichsanz^igcr" wird der Entwurf eines WeiugesetzeS samt Denkschrift veröffentlicht.

Aus beit Bestimmungen des Gesetzes heben wir hervor, daß der Verschnitt von Wein gestattet ist. Ein Ver­schnitt von Weißwein mit Dessertwein (Süd-, Süßwein) darf je­doch nicht stattsinden. Ebenso ist der Zusatz von Wasser erlaubt. Das Zuckeüvasser darf jedoch in 1 einem Falle mehr als ein Fünftel des in die Mischung gelangenden Mostes oder Weines betragen. Die Zuckerung darf nur inner» halb des WeinbangeRetes vvrgenomwcn wevoen, aus dem die Trauben stammen. Welche Stosse sonst noch dem Weine bei der Kellerbehandlung KUgesetzl werden dürsten, bestimmt der Bun- desrat.

Geographisch!' Bezeichnungen dürfen im Handel mit Wern nur &ux Bezeichnung der Herkunft verwendet wer­den.

Es ist verboten, Wein nachzumachen, unter dieses Verbot fällt jedoch nicht die Herstellung von dem Weine ähn­lichen Getränken aus Frucht- oder Pflanzensäften. Ferner fällt unter das Verbot nicht die Herstellung weinähnlicher Getränke als Haustrunk' die Herstellung kann jedoch durch polizeiliche Aitordnung beschränkt oder unter besondere Aufsicht gestellt wer­den.

Der Bundesrat ist ermächtigt, die Verwendung be­stimmter Stosse bei der Herstellung von weinhaltigen Getränken, Schaumwein oder Kognak zu beschränken oder zu unterlagen. Schaumwein, der gewerbsmäßig verkauft oder feil- gehalten wird, muß eine Bezeichnung tragen, welche das Land ertcnnbar macht, wo er auf Flaschen gefüllt worden ist. Dem Schaumwein ähnliche Getränke müssen eine Bezeichnung tragen, die erkennen läßt, welche dem Weine ähnliche Getränke zu ihrer Herstellung verwendet worden sind. Trinkbrannt- roc in, dessen Alkohol nicht ausschließlich aus 23cin gewonnen ist, darf im geschäftlichen Verkehre nicht alS Kognak be­zeichnet werden. Trinkbranntwein, der in Flaschen unter dcr Bezeichnung Kognak gewerbsmäßig verkauft oder feilge- halten wird, muß zugleich eine Bezeichnung tragen, die das

Mission, die bre Kirche ober die Gemeinden getroffen haben und fortführen, seitdem sie durch Wichern auf dem Kirchentag in Wittenberg im Herbst deS RevolutionSjahres 1848 zur Mit­arbeit aufgerufen wurden. Wir denken an all das, was man als Werke der Diakonie bezeichnet, die neben den Arbeiten der pfarramtlichen Gemeindepflege und Seelsorge von den Diakonen und Diakomffen, an denen heute leider ein so empfindlicher Mangel ist, in Überall dankbarst anerkannter Weise vollbracht werden; wir denken an die Krippen, Kinder­bewahranstalten, Kinderfürsorgehäuser, an die Herbergen zur Heimat und andere Heimstätten, an die Pflege der Armen, Kranken tmb Siechen in Gemeinde und Anstalt.

Streifen diese LiebeSwerke vielfach da? Gebiet privater humanitärer Arbeit, auf dem sich auch die der evangelischen Kirche Fernstehenden gern und anerkennenswert betätigen, so hat Wichern auch noch zu zahlreichen Bestrebungen auf- gerufen, die sich oft und eng mit den sozialen Aufgaben be­rühren, wie sie von staatlichen Gemeinschaften ihrer Lösung entgegengeführt werden. Man will den im Volke herrschenden Notständen entgegenwirken, sie nach Möglichkeit abstellen. Hier, wo es sich um das Samariterwesen handelt, um da« GesängniSwesen, die WohnungS-, Sonntags- und Frauen­frage, um die Hebung deS Familienlebens und Schaffung geordneter Haushaltungen, um das furchtbare Elend der Trunksucht und bic Greueln der Unzucht, hier überall werden wir nur auf dem Wege vorankommen, den Wichern gewiesen hat. Sorgen wir dafür, daß bei dem allen der von Selbst­sucht freie, zu Opfern fähige und willige Geist des Christen­tums zur Herrschaft kommt, daß auch z. B. der öffentlich ge- brandmarkt wirb, der sich gegen seine Mitmenschen in Lieb­losigkeit, biirch Ausbeutung, Verführung oder böses Beispiel vergeht. Rur wenn ba5 Gefühl christlichen Brudersinns, der nicht gleichgiltig oder gar verächtlich an seinem Nächsten vor­übergeht, die Herzen der Menschen erfüllt, nur ann, aber bann auch sicher wirb es gelingen, der übergi^cn Not zu steuern, den immer breiter werdenden Strom des Verderbens eiuziidämmen.

Daß Christi Geist die Menschen immer mächtiger und

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Die heutige Nummer umsaht 8 Seiten.

Nr. SS Erstes Blatt 158. Jahrgang Dreustag 21. April 1908

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bis Dovmiuuy» viyu 1 u Anzeigenteu: p. iöecr.

Ein italienisch-türkischer Konflikt.

ES hat sehr großes Aussehen erregt, baß unmittelbar nur dem Feste ein italienisches Geschwader konzentriert worden ist. Man zerbrach sich einigermaßen den Kopf über den Zweck dieses Vorganges. Die einen dachten an das Nächst­liegende, an eine neue Ehrung des zurzeit auf Korfu iveilenben beutschen Kaisers, die anderen, pessimistischer vor- onlagten, glaubten, Italien bereite einen OkkupationSfeldzug gegen Tripolis vor. Beide Tleinungen sind falsch gewesen, wie jetzt eine ofsiziöse Mitteilung der italienischen Regierung dartut. Es handelt sich nur um eine kleine Demonstration gegen die Türkei, an der die Unterredung zwischen Bülow und Tittoni ganz unschuldig ist. Die Ziisaininenkunft beider Staatsmänner hat mit diesem Vorgehen Italiens gegen Oie Türkei nicht das Mindeste zu tun.

Mißhelligkeiten herrschen zwischen Italien und dem LSmanenroicho schon seit geraumer Zeit. Namentlich die jüngsten Vorgänge in Tripolis, die Ermordung deS italienischen Missionars JustinuS und die Einkerker- ung eines italienfreundlichen Scherifs hatten die öffent- icht Meinung in Italien nicht wenig aufgeregt, zumal der z. Zt. schwebende Streit um die italienischen Postämter in der Türkei Italien schon vorher aufs Aeußerste verstimmt )ütte. Dieser Po st st reit ist denn im Grunde genommen auch der Hauptgrund des jetzigen italienischen Vorgehens. Rian war ;er kleinen Schikanen der türkischen Behörden überdrüssig und oie oben erwähnten Vorgänge in Tripolis schlugen dem Fasse vollends den Boden ans. Die Pforte hatte, wie bereits früher gemeldet, der italienischen Botschaft in einer Note vom 13. April mitgeteilt, daß sie die Neueinrichtung italienischer Post- anlialten in der Türkei nicht gestatten werde. In der Note heißt § weiter, daß die Pforte bestimmte Befehle erteilt habe, die Er­öffnung italienischer Postämter zu verhindern. Inzwischen ist die italienische Botschaft benachrichtigt worden, daß die Befehle »ahin gehen, neu eröffnete italienische Postämter durch Truppcn- abteilungen bewachen zu lassen und den Ziitritt deS Publikums tut Gewalt zu verhindern. Hierzu bemerkt eine Note b'r 19en3ia Stefani: Die italienische Negierung ist gegen­über dieser schweren und ungerechtfertigten Provo- i et ton entschlossen, ihr Ansehen und ihre Rechte energisch jv wahren und hat Befehl gegeben, daß drei Floiten- u ifionen in die türkischen Gewässer abgehen uni) sich für jede Eventualität bereit halten sollen. Sobald die italienischen Schiffe in den türkischen Ge- loässern angekommen sind, wird die italienische Regierung

U käuflich-

gleichzeitig eine Note an die Mächte und an die Pforte ächten. Sie wird darin auf die Verletzung der internatio» nolen Rechte und Verträge durch die Türkei Hinweisen, teils in der Frage der Postämter, teils in anderen Fragen, in denen Die Pforte sich zum Nachteil der italienischen Rechte llebergriffc und Gewalt zu schulden fommen ließ. Von der Antwort, welche die Pforte geben wird, wird die zukünftige Haltung der italienischen Regierung und die zukünftige Slftion des Geschwaders abhängen. Tas Ziel, das sich die ita- Ümische Regierung bei ihrer Zwangsmoßregel steckt, ist klar

3. h. Wichern.

(Originalsttitel desGieß. 21nj.")

Heute, am 21. April, ist die 100. Wiederkehr deS Ge> tairtStageS I. H. WichernS. Dieses TageS zu gedenken, ist nicht nur Ehrensache der deutschen evangelischen Kirche uno 'tzcer Glieder, eS ist die Pflicht jedes Deutschen, auch dessen, dec sich nicht zu einer Kirchengemeinschaft hält. Die Werke dec Liebe, die ihren Ursprung auf Gedanken WichernS zurück- iuforen, die Unternehmungen, die auf seine Initiative zurück- gehen oder von Menschen begonnen wurden, die von fernen )deen erfüllt waren, find in unserem Vaterlande so zahlreich, daß niemand sie übersehen kann; selbst der kirchlich Gleichgiltige iriiiß zugeben, daß ein unermeßlicher Segen von ihm auS- jegangen ist. Wie viele schöne Anregungen aber hat dieser Mann, dessen Storno unter un5 vielfach ganz imbekannt ist, noch in lfinen Schriften und Briefen nicöcrgclegt I

Wichern hatte in der Großstadt Hamburg mit ihren Malen Nöten, in dem bedrängten elterlichen Hause, dem der 2-ller, ein Schreiber und kleiner Beamter, früh entrissen wurde, M seinem Lebenswege als überlasteter junger Hilfslehrer dviik seinem klaren Blick und tiefen Verständnis die traurige wohl erkannt, in die ganz Deutschland bald nach dem glänzenden Ausgange der BefreiiingSkriege gekommen war. älAstelle einer geslmden Restauration und inneren Neubelebung ®or eine äußerliche, gefahrvolle Reaktion und zum anderen nie sich immer mehr steigernde Unzufriedenheit getreten. Da- ^ElS empfand Wichern als den tiefsten Grund für die arge Zerrüttung der deutschen Verhältnisse, die sich so bald in der Devolution Luft machen füllte, dies: daS Leben des deutschen 2-lkes, der oberen Kreise ebenso wie der unteren, entbehre de? rechten christlichen Geistes. Und darum trat eS ihm als höchste Aufgabe vor die Seele, unermüblich und allseitig daS Volksleben nut lebendigem Christentum zu durchdringen. Alle "Och so gut gemeinten Reformen, alle noch so gewissenhaft geleistete Arbeit auf sozialem Gebiete, zur Hebung deS Volkes, einzelner Klassen und Gruppen, des allgemeinen Wohlstandes

) Die gesammelten Schritten WichernS, sechs zum Tsil sehr unisangreiche Bände, sind in diesem Jahre sür 30 Mk. M haben.

henerEGlofid^

ins^ System^