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21.10.1908 Erstes Blatt
 
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Mittwoch 21. Oktober 1908

Erstes Blatt

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Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.

wort folgte.

Gießen, 26. Sept. 1908.

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iesein Tage des stillen, segens-

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Gießen, den 30. September 1908.

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geboren. Er wandte sich der Jurisprudenz zu und war zu-

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158. Jahrgang

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Lan-tagrwahibewegung.

Wahlbezirk Gießen-Stadt. (Schluß.)

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Nr. 248

Der »letzen« Lazetger erlchem» tägltd), außer Sonruag» - Beilagen: Dreimal wöchentlich Kletzener^amiltendlätter, iroeunal roödientl.Krels» blatt für den lttetr Gtetzen (Dienstag und Freitag); zwennal inonatl Land« vtrtlchaftttch« Seittragen tternlplech - Anschlüße: füi dir Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 tiöteflt tüt Tepe,dien:

Anzeiger Gießen.

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kaiserliche Familienleben birgt. I

Eine solche Gelegenheit war die silberne Hochzeit des Kaiserpaares, die mit der Hochzeit seines zweiten Sohnes, des Prinzen Eitel Friedrich, zusammensiel. Eine solche Ge legenheit ist auch der morgige 50. Geburtstag der Kaiserin, denn an demseloen Tage findet auch die Vermählung des vierten Sohnes des Kaiserpaares, des Prinzen August Wil Helm, statt. So ist es auch dieses Mal ein Doppelsest, das in unserem Kaiserhause gefeiert wird. Auch das deutsche Volk nimmt herzlichsten Anteil an dieser Feier und wird an diesem Tage insonderheit der hohen Frau gedenken, die, ein Muster einer echt deutschen Gattin und Mutter, jetzt ihren 50. Geburtstag begeht. Das deutsche Volk Hal alle Veranlassung, an diesem Tage des stillen, segens­reichen Wirkens seiner Kaiserin dankbar zu gedenken, denn wo es Leidenden und Bedürftigen zu Helsen gilt, in schweren Unglücksfällen und Lebensnöten, da ist Kaiserin Auguste Viktoria immer nir Stelle gewesen. Der sozialen Frage hat die Kaiserin jederzeit ein hervorragendes Inter­esse entgegengebracht. Mit echt weiblichem Empfinden und dabei doch mit einem klaren, scharfen Blick ist die Kaiserin schon an die Lösung mancher brennenden Fragen herangc- treten und hat hierbei die geeignetsten Mittel und Wege, zu finden gewußt, diese Fragen mit Erfolg zu lösen. Man denke nur an die unendlich segensreiche und unermüdliche Fürsorge der Kaiserin für die Kranken- und Siechenhäuser, die Lungenheilstätten, Säuglingsheime und an das rege Interesse der hohen Frau für die Besserstellung der Heim­arbeiterinnen. So hat sich die Kaiserin ein eigenstes Gebiet " '' ttifer, wie ihr

die Kaiserin ein etge geschaffen, wo sie mit dem gleichen rastlosen E Gemahl, gutes zu wirken bestrebt ist.

Die junge Brant, die am 21. April 1887 geborene Prin­zessin Alexandra Viktoria von SchleSwig-Holstein-Sonder- burg-Glücksburg, die jetzt ihren Einzug in die deutsche Reichs­hauptstadt hält, wird in der Kaiserin nicht nur eine liebe­volle Mutter, sondern auch ein schönes Vorbild aller weib­lichen Tugenden finden. Prinz August Wilhelm, dem die Prinzessin die Hand zum Ehebunde reicht, ist am,29. Januar 1887 geboren, also nur wenige Monate älter als seine Braut. Er promovierte bekanntlich im Sommer dieses Jahres in Straßburg zum Dr. iur. .. ,

Mit dem Wunsche, daß die Kaiferrn noch lange dem deutschen Volke erhalten bleibe, verbindet sich der Wunsch, daß das junge Prinzenpaar aus dem Kaiserhause das Glück finden möge, das es erhofft und daß e5, wie unser Kaiser­paar, allezeit im Schoße seines Familienlebens eine Statte ruhigen und ungetrübten Glückes habe. Möge die morgige Doppelseier in unserem Kaiserhause eine neue Quelle des Glückes und der Zufriedenheit werden, für unser Kaiserpaar, das Kaiserhaus und das deutsche Volt.E. A.

gemeinen Kmnpfesstimmung einer Ablehnung unserer Forderung-. > aas Wort gereoet werben würde, schrieb privatim un;er_ 1. jöji finender den nachfolgenden Brief vom 26. L>eptember, auf den c>- Lries des Herrn Stadtverordneten Eichenauer alv direttev.t

Mit Rücksicht darauf, daß dieses Schreiben (s. v. N. d. Bl.) ei- freunden in %-u ~ .

niae Irrtümer aufwies und weil zu befürchten war, daß auf dem bezügl. Schreiben dorthin geruht werten möge ahnlicheii Jn- am 26 u 27 SeM. in Worms abgehaltenen Parteitag des frei). Halts, wie wir solche auf Ihren Wunsch in der letzten Reichstags- Landävereins bie^e Jrr,..uur weite, getragen und in der all- mahl nach Alzey, Bingen, Marburg und Arolfen gerichtet haben.

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Sy W 'v xr aus.oarls 20 Pienmq.

L/ Beranirporllich

_ . , e .g wf ff aa füt Öen polinld)en Teil

General-Anzeiger für Oberhessen

für die LageSnuuliner Hotattonsöni» und Verlag ö« vrilhl'schen Untv.-Vuch- und Stcinörudcrci R. Sange. Redaktion. Lrped'.Non und vruckerel; Schnlftratze 7. Anzeigenteil : H." Beck bis vormittags 10 Uhr.

Verehr!. Vorstand des Freisinnigen Vereins, zu Händen des 2lu#lattd. Herrn Stadtverordneten Eichenauer, Hochwohlgeboren

Qur KrisiS im Orient. Allgemein wird in London , r ., ro ©i«.

bervoraehoben, daß das Schicksal der Konferenz in den Händen Wir bestätigen den Empfang Ihrer beiden Briefe vom TeuUcklands^li-ege. Die Entscheidung werde anläßlich der 23. 1. Mts. und teilen Ihnen ergebenst mit, baß der Vorstand

-1 Anwesenheit Iswolskys in Berlin getroffen werden. Infolge- in seiner Sitzung am 29. 1. Mts. beschlossen bat, ber SDhtghebev«

oeffen sehen die Londoner politischen Kreise mit fieberhaftem ßn» oeriammlung mit Rücksicht daraus, daß die Zahl der Wahlmanner

' tereile den Besprechungen zwischen dem deutschen Reichskanzler eine ungerade ist, vorzuschlagen, daß von jebem Verem 28 Wahl-

und dem russischen StaatSmanne entgegen. . männer aufgestellt werden, und ebenso j e ein neutraler Wahl-

Ra ch de r Untersuchung des Zwischenfalles bei mann vorgeschlagen wirb. Unter die,en beiden letzten Wahl-

es zwischen chinesischen und japa-- männern mag das Los entscheiden, wer in die gemeimome Wahler-

Zusammensboß kam, verlangte China fiste aufgenommen wirb. Wir dürfen Sie wohl gleick;eckig darauf

Bestrafung der Schuldigen. aufmerksam mack)en, daß der von Ihnen vorgeschlagene Herr

Kommerzienrat Gall wegen seiner Eigenschaft als Mitglied der Ersten Kammer nicht Wahlmann fein kann.

Bezüglich des zweiten Punktes unseres Schreibens vom 21. I. Mts. gestatten wir uns den Wunsch auszusprechen, daß außer den bisherigen persönlichen Bemühungen bei Ihren Partei- Mainz auch noch von Ihrem Verein aus ein dies-

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nächst in badischen Diensten tätig, dann im Elsaß, zuerst als Hilfsarbeiter bet der Regierung in Straßburg, dann als Pro­

kin» im Kni^rhrtnio Ifeffor der Rechte an der dortigen Universität. Im Jahre 1882

Ellle vOppCijCICi IUI IiQI|CU^QL|C. wurde er in das preußische KultusuilNiiterium berufen als

D«s innige Familienleben in unserem Kaiserhause ist s^ejeccnt Pcrfonalsragen an der Universität. An Ehrungen dem deutschen Volke schon längst zu einem schönen Vor-Auszeichnunaen hat es ihm in seiner langen Beamten- bilde geworden. In seiner Familie, im trauten Krerse , s^bn nickt aeschlt. Bei Genehmigung feines Abschieds- Stätte cd^er^Menschlichlcit'crrichlet? Hier^inb^unscr^Kaisc'r, geluch«? bcries ihn der a»!! L-b-n-zeit m Herren,

wie er ost bekannt hat, die beste Erholung von den An- hauS und ernannte ihn zum Kroniyndikus.

ftrengunnen und Mühen, die sein hoher Berus ihm auf- anArnrfnMrtt»

erlegt. Von dem intimen, reinen Glücke dieses izamilien-I Eine neue Marokkoaote

lebens dringt naturgemäß nur wenig an die Oefsentlich- ist jetzt den Mausten von 'eines Sckireibens ae-l äbr oercljrlidjet verein lajrewi, pqb ii vn. u.« ^11^...

feit. Auf den vielen Reisen des Kaiferpaares, bei den offi- worden. Diefe Note iftin.der: Form eines Schreiben stNeiä^ta^wahIcn ohne jegliche Bedingung iur uniercn Kandidat^., ziellen Empfängen und den rein repräsentativen Besuchen halten, das an Muley Ha,id gelAukt werden folU Lie un cingctccten iei- Das entspricht nicht ganz oen Tatfack-cn 11. z. gc wird man immer nur den äußeren Glanz des Hofes sehen, erkennung Muley Ha,ibs als «ultan wird darin mit sorgen in dem wesentlichsten Punkte.

Hinter dieser glänzenden Außenseite birgt sich aber das den Bedingungen vertnupst: Ausdrückliche Bestätigung der 3^ erlaube nur, Sie daran zu erinnern, dav gerade

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sttzung der vom Machsen zu leistenden Entschädigungen ausfordern, Parole für den in der Stickiwahl stehenden freiiinnmen in Eaiablanca. Weiter wird verlangt, daß der neue Herrscher Mubidatcn auszugeben. Sie persönlich erklärten damals:Wi. mr Sicherstellung der Freiheit unv Sicherheit der Verkehrs- _ die Freisinnigen in Gießen können ja wohl an unterer mittel die erforderlichen Maßnahmen trifft und seinem l Parole mit Ihnen nichts mehr ändern, aber .......'

Macht, die Regelung von »ragen, bte ne allein berühren Znze^ v-W-nüicht und von tzhren PatteisrennLu,

für sich allein zu verfolgen. ©3 wirb angekundigt, daß gingen gegen unsere Parteifreunde ausgcspielt.

Frankreich und Spanien sich Vorbehalten, die Buruckerstal- 3$ darf weiter darauf aufmerksam machen, baß auch Ihrem tung ihrer militärischen Ausgaben und die Zahlung einer itociten Wunsche am Stichwahltage entsprochen wurde und Schrei- Entschädigung sür die Ermorouug ihrer Staatsarigehörigen I hen bezw. Telegramme im Sinne Ihrer Aufforderung an unfere tu fordern, ebenso Wie die andern Staaten, die sich hinsichtlich Parteifreunde nach Marburg rc. gefandt wurden, ^ch darf alw

Schließlich wird er an die Gründe erinnert, die es für ihn Das, was wir fordern, daß Sie Ihre Parteifreunde m empfehlenswert machen, darin einzuwstligen, ba$j sepiem Mainz zu einem Eintreten zugunsten des linksstehenden jlx. Bruder und Vorgänger eine angemeifene Lebenshaltung Pagcnstecher auffordern sollen, ist doch wahrhaftig nichts Uiu ermöglicht und den Beamten des früheren Machsen eine ge- billiges, und jedenfalls glaube ich annehmen zu dürfen, dg vei r-ch^ ^Handlung zu-ctt .vird. ..........

V-«tich-s rr-ich. tt

Der Kaiser hat dem scheidenden großbritannischen Bot-1 nach, mit Rücksicht auf die Vorkommnisse in den Stadtverordneten- schaster, Sir J-ranc L a s c e l l e s , bei seinem Ausscheiden aus dem Sitzungen der letzten Zeit vermeiden müssen im Jntereffe einer Dienst den schwarzen Adlerorden verliehen. Die Insignien des Kandidatur Gutfleisch. . .

Ordens wurden dem Botschafter durch den Staatssekretär von Ich schreibe Ihnen das alles ganz von mir aus, um in Ic^rci l Sckwn überbracht. Im Hotel Adlon fand eine Abjchieds-Feicr I Stunde nichts unversucht gelassen zu haben, was zur Klärung I statt, wo Lascelles in seiner Antwort auf eine Ansprache u. a. I ^er Sachlage dient.

I sagte: Das Scheideii sei immer herb. Sein Abschied werde ge-I Videant coniules re. , ....

trübt durch den Gedanken, daß feilt Scheiden von Berlin den Mit der festen Ueberzeugung, daß auch Sie alles reiflich

I Schluß seiner Carriere bedeute. Er werde jedoch stets dankbar prüfen werden, verbleibe ich mit vorzüglicher Hochachtung

I zurückblicken auf die Liebenswürdigkeit, die ihm stets von allen Ihr sehr ergebener

I Deutschen bis in die höchsten Kreise hinaus entgegengebracht wor- gCj. C. Kaufmann, Rechtsanwalt,

den sei. Er habe die Genugtuung gehabt, daß während ferner Gießen 28 Sept. 1908.

Änb M&Ä'nVn.1'U totoVmit So^Dlgeboren s°°rn R-chtsvmv-lt K-usm-nn einer warmen Empfehlung feines Nachfolgers, Sir Edward ^tbaHm. RechtSanwalt!

I Goschen.. , . .. . I otvrp fttonnMüten Reiten vom 26. cr. kamen am Samstag

k;fÄÄbauf ÄtfÄ '-L btie8'S k*%9XÄ'ta,'w,n etbeicn unb 1,114 Deutschen Sclmtzgebiete erkannte im Disziplinarprozesse gegen den bekannt war ? nämlich: Einflußreiche dortige Vorstand z>. D. des Kaiserlichen .GouvernenientS zu Togo, freunde im Vor stand bemühen sich irn Interesse nuel Wistuba, wegen Disziplinarvergehens auf Dienstent- ^te unöt m Q^ur ' Q g en ft c r durch Bewahru ng

L)olitißcÄe Sacieszcbcru. lassung und auf Belastung von zwei Dritteln der Penfwn auf I ' b r wohlwollenden N e u t r a l i t ä t, aber einige andere

P £ m.h°f 1-. .... Häm. Fürst °°n Bismarck H-. sich v°n d-m «bitte Wnnte sind einer solchen N-utt-l.iüt d°st

Der frühere Direktor im preußischen Mmisterium für Unwohlsein in Regensburg soweit erholt, daß er am Nachmittag erfolgen wirb. Das ist der Eindruck, welchen ich aus geistliche, Unterrichts, und Medizinalangelegenheiten Friedrich bei kühlem, sonnigem fetter eme Spazierfahrt machen ton e. L Unterredungen gewonnen habe! Sie werden einsehen, daß Theodor Allhoff, ist gestern, Dienstag, abend um 7 Uhr w h xechtsdeputati 0 n der Iweit e n s a chs. wir getan ^^^§°vochan^n?d^e auch^ di^ ^esten^ politischen

seiner Wohnung in Steglitz gestorben. Die Ursache ^Lammcr hat in ihrer ^weiten Seiung ^ ^ran^ niS überwinben Eönnen. Und speziell in Mainz ist

Todes ist auf eine Blutung zurückzuführen, die bereits in- grundlegenden Paragraphen 10, betreffend duErhöhung^der ^isinn die Eigeiibrödelei immer groß, und man laßt sich dort

folge eines längeren Leibens am Sonntag vor acht Tagen Plural stimmen von 1 auf 4 mit 13 Stimmen gegen wi ^^rhalb wenig ober gar nicht chineinreden.

eingetreten war und eine Herzschwäche im Gefolge hatte, Een ^^nial-Jnstitut in Hamburg. In ^en^ Bedin^ng^rfül?/Än, ^nb bttte^nun um recht baldige an der auch Althoff starb. Roch gestern hatte sich ber ^01)^ roart ^taüt5^erretär3 ^erllbur0 unb b5jBtfreCbmirate Sreufing, 'benfen

nach dem Befinden des Erkrankten erkundigen lasten. Uebei des Vertteters des Reichsmarineamts, sand gestern vormittag - bekannter HPachtung Ihr ergebenster

bi« leisten Stunden Atthosss tritt Wofeflor Prnszkowski der i^d-^°^Wckh.l^mn°tmmz^u ^ssnnng H Eich-nau-r.

in diesen Tagen sehr viel in der Umgebung des Verstorbenen gefungenen Motette verbreitete sich Senator Dr. Melle In unserer Borstanbssitzung vom 26- S^pdember wurde nach

weilte, einem Mitarbeiter des ,B. folgendes mit: Alt» ^r die Ziele des Instituts, worauf Exzellenz Dernlmrg in Vorlegung der bis dahin eingegangenen ^rrespondenz der na Up­hoff war bis zu seiner letzten Dlinute bei vollem Bewußtsein, längerer Rede die Glückwünsche ter Neiü-sregierung barbrachte, folgende Brief vom 30. September abgefandt.

In den letzten Tagen war er sehr arbeitsfreudig. Vor ach,! Vizeadmiral Breusing sprach im Namen des Nei^marinenmts. > Tagen erlitt er eine starke Darmblutung, aber alle fanden, daß es ihm wieder vorzüglich ginge und erwarteten, daß seine eiserne Natur auch den letzten Anfall überliehen würde.

Gestern trat Herzschwäche ein und um 7 Uhr abends ver­schied er ruhig. Geheime Rat Althoff, der ein ganzes Viertel- jahihundert im preußiichcn Kultusministerium tätig war, galt s. Zt. als einer der ausgeprägtesten Charakterköpfe in der ganzen preußischen Bureaukratie. Er ivar, wie die v

Bost. Ztg/ einmal schrieb, mehr als ein Durchschnitts- Kanton (Storbforcaj, wo ®cl)cimtat. .Ec halt- den Reiz der Perlönlichk-il. und er n^>°^Trup^n^«n«n . verstand seine Persönlichkeit durchzusetzen, wenn es sein inuvte, I ---

auch gegen seinen vorgesetzten Alinistcr. Althoff, der einst­mals so sehr gefürchtete Allgewaltige im Kultusministerium, hat sich nicht lange der Ruhe seines Alters erfreuen dürfen.

Nm 23. September vor. Js. war er in den Ruhestand ge­treten, jetzt, ein Jahr später, hat ihn cm rascher Tod im Alter von 69 Jahren ereilt. Althoff war im Februar 1839

Herrn Stadtverordneten Eichenauer!

Sehr geehrter Herr Stadtverordneter!

Im Anichluß an Ihre letzten beiden geschätzten Schreibe, vom 23. ds. Mts. erlaube ich mir, bevor ich die AngelegLN^.! dem Vorstände bezw. ber Mitgliederversammlung übergebe, e.. privatim aus meiner persönlichen Erfahrung und Ennnerun-: aus einen Irrtum aufmerksam zu machen, ber Ihrem verehrlicpei,

Spanien überreicht Verein in seinem letzten Schreiben unterlaufen ist.

v - -- I Ihr verelfrlicher Verein fcpreibt, batz cr bei den drei letzter,