'die Mitglieder noch, treu zur Sache zu halten. Damit schloß die erste Generalversammlung.
Q Laubach, 14.Dez. Der vom vorigen Winter hier in bestem Andenken stehende Professor Werner aus BenZheim hielt gestern abend im Solmser Hof vor zahlreichen Zuhörern einen Vortrag über die italienische Renaissance. Da der Vortragende, der über eine außerordentlich sympathische Art des Vortrages verfügt, durch sein Studium der Kunstwerke in Pisa und Florenz über seinen Stoff genau unterrichtet ist, so war es ihm ein leichtes, die Zuhörer in das Gebiet des 13. bis 15. Jahrhunderts ein- zuführen, zumal er seine Demonstrationen durch gute Licht- 'bilder wirksam unterstützte. Besonders waren die Schöpfungen von Nicola Pffano, die marmorne Kanzel des Baptisteriums von Pisa, und die des Lorenzo Ghiberti, die herrliche Erztür in Florenz. Die letztere Schönheit riß einst Michel Angelo zu dem Ausspruch hin, sie sei würdig, „Pforte des Paradieses- zu heißen. Redner verstand es, durch die wohl» tuende Wärme, die seinen Vortrag durchwehte, nach einer cinstündigen Ausführung die Anwesenden zu großem Beifall zu veranlaffen.
Bitte an die Hausbesitzer!
Das Ainderschutzgesetz verbietet die Beschäftigung der Binder, sodaß die Zeitungsträgerinnen die 1,'u, .yrer Ainder bet der Zustellung entbehren muffen. Dadurch wird diesen Frauen die pünktltche Zustellung der Zeitungen sehr erschwert und sie vereinigen sich mit uns in der Bitte an die Hausbesitzer, cm ihren Sebäulichieite»
SriefiäM
die verschiedenen Stockwerke anbringen zu lassen.
Das würde nicht nur den Zeitungsträgerinnen die Zu- sstellung erleichtern, sondern es würde auch den Postbeamten, Ausläufern usw. zugute kommen.
Zn einer großen Reihe anderer Städte sind derartige Briefkasten schon lange Zeit angebracht und haben sich nach feder Richtung bewährt, da dadurch auch eine Schonung der Däuser und der Treppenaufgänge herbeigeführt wurde. Wir zweifeln daher nicht, daß auch hier diese praktische Lin- richtung Eingang finden wird. Die Meter haben ebenfalls ein großes Zntereffe an der Anbringung der Briefkästen und dürften gewiß gerne einen Test der Rostet! übernehmen.
Verlag des Eichener Anzeigers.
X Burg Gleiberg, 14. Dez. Das gestern abend von der Krofdorf er Musikkapelle veranstaltete Konzert brachte die Summe von 26 Mk. 05 Pfg. ein. Eine am Schluffe vorgenommene Tellersammlung ergab 12 Mk. 76 Pfg., mithin betrug der Gesamtbetrag dieses WohltätigkeitSkonzerteS 38 Mk. 81 Pfg. Leider war das Konzert sehr mäßig besucht, ein Umstand, welcher sehr zu bedauern ist. Nur der Unterstützung rechtdenkender Leute ist dieser ansehnliche Betrag für die verunglückten Bergleute zu verdanken. Der Dank für diese Veranstaltung gebührt vor allem der Kapelle, die sich die größte Mühe gab, diesen Abend recht segensreich zu gestalten. Der Burgmirt dankte der Kapelle am Schluß im Namen aller, die zu dieser edlen Wohltat ihr Scherflein beigetragen hatten.
X. Waldgirmes, 12. Dez. Der hiesige Krieger- Herein blickt in diesen Tagen auf ein 25jähriges Bestehen zurück. Man gedenkt den Gründungsiag, bezw. die Ueberreichung der Kaiserschleife an den Verein durch ein Volksfest im nächsten Sommer zu feiern, zu dem auch die benachbarten Vereine eingeladen werden sollen. Von den Gründern des Vereins find im verflossenen Jahre wieder vier durch den Tod abgegangen. Die Zahl der Mitglieder beträgt zurzeit 78.
X Hanau, 13. Dez. Die Gewerbeinspektion Fulda roitb am 1. April 1909 in einen nördlichen und einen südlichen Bezirk geteilt. Als Sitz der Gewerbeinspektion für den südlichen Bezirk ist Hanau bestimmt. Gewerbeinspektor Dr. Schroedcr in Kassel wird von Kassel nach Hanau versetzt.
(5erid?tsfaaL
Posen, 13. Tez. Wegen Gehorsamverweige.rung gegenüber feinem Batteriechos, dem Hauptmann Wille, wurde gestern vorn Kriegsgericht der Leutnant Anker vom Feld. Art. Regt. Nr. 56 in Llßa zu drei Wochen Stubenarrest verurteilt. Die Verhandlungen und die Verkündigung des Urteils sanden unter Ausschluß der Qeffentlichkeit statt.
Königsberg, 14. Tez. Nach zweitägiger Verhandlung verurteilte das Schwurgericht den Müttergesellen Schneller wegen Mordes und versuchter Brandstiftung zum Tode, zu 12 Jahren Zuchthaus und dauendem Ehrverlust. Schneller hatte einen 60 jährigen Fleischermeister mi§ Rache darüber, daß dieser gegen ihn als Belastungszeuge ausgetreten war, eines Nachts in seiner Wohnnng übersatten und zu Boden geschlagen. Daraus steckte er das Haus m Braud.
VeVmL?chLes.
* Ts ch ech o nb ier. Eine bodenlose Unverfrorenheit haben sich die Tschechen in ihrem wüten dorr Deutschen hast geleistet. Wie aus Prag berichtet wird, veröffentlicht die dortige „Bohemia" ein vertrauliches Zirkular der tschechisch- nationalen Partei, in dem alle tschechischen Brauhäuser und andere Gewerbetreibende mit dem schwersten Boykott bedroht werden, wenn sie nicht sofort alle Beziehungen zu deutschen Lieferanten abbrechen. Das Zirkular ist von dem Abgeordneten Klofac unterzeichnet. Der Boykott soll also mir dann die tschechischen Brauhäuser treffen, wenn sic nicht ihre Beziehungen zu den deutschen Lieferanten abbrechen, dagegen wird es ihnen gütigst gestattet, das Tschechenbier nach wie vor an die „d u m m c n D e u t s ch e n" , namentlich an diejenigen im Rutschen Reiche, zu liefern. Wir sind gewiß die letzten, so bemerrt hierzu die Berl. Bolkchtg., die einem Boykott das Wort reden: gegenüber einer derartigen Unverschämtheit aber, ivie sie sich hier die Herren Klofae und Konsorten leisten, kann es nur eine Antwort geben: kein Deutscher', insbesondere kein Reichsdeutscher trinte fortab Tschechenbier! Zn Tentsütt'nd und namentlich in Berlin wird heute noch viel Pilsener Bier getrun'en, obwohl c_> bekannt ist, daß ein großer Teil der Eesenüüerschüsse, die die tschechischen Bierbrauereien in Pilsen ab wer, en, da^i ver
wendet wird, die Kriegskasse der Tschechen in ihrem wüten den Kampfe gegen das Deutschtum zu füllen. Wir haben in Deutschland vortreffliches Bier genug. Wer heute noch, solange das Klofacsche Zirkular in Wirksamkeit ist, das Pilsener Bier gegenüber anderen Bieren vorzieht, der unterstützt direkt die fanatische Agitation der Tsckiechen gegen die Deutschen und den Tschechenboykott gegen deutsche Fabrikanten.
* Wie in England die Inseratensteuer ab- geschafft wurde. In einem interessanten Artikel über die Geschichte der Inseratensteuer in England macht Frank Colebrook-London in der Fachzeitschrift „Presse, Druck, Papier (5. Dezember) wie wir dem Plutus entnehmen, bemerkenswerte Angaben über die 9trt ivie die Inseratensteuer in England von der Bildfläche verschwand. Die Steuer hatte von 1712 bis 1853 bestanden. Als die Abschaffung der Steuer im Parlament zur Beratung stand, fehlten 10 Stimmen an der erforderlichen Majorität. Es wurde nnt- hin ein neuer Gesetzentwurf weiterberaten, der die Steuer von li/2 sh auf V?sh herab setz en sollte. Zu einer späten Stunde, als eine Reihe von Mitgliedern des Parlaments ^bereits das Haus verlassen hatte, wurde beantragt, in dem neuen Entwürfe statt des Wortes „fix pence" das Wort „nought" zu setzen Dieser Antrag wurde angenommen, und so war denn der kuriose Fall zu verzeichnen, daß zwar die Abschaffung der Inseratensteuer abgelehnt war, daß dafür in einem besonderen Gesetzentwurf die Herabsetzung von li/'o sh auf 0 penny beschlossen war. Gewiß eine kuriose Art der Gesetzmacherei, die man in Deutschland wahrscheinlich als eine Berulkung des Parlaments ansehen würde.
* Die „gnädige Frau". In Rirdorf war, wie wir in der Allg. Fl.-Ztg. lesen, eine Arbeiterfrau von der Besitzerin des Hauses, in dem sie wohnte, wiederholt mit „gnädige Frau" angeredet worden und zwar auch dann noch, als sie sich dieses verbeten hatte. Die Arbeiterfrau erblickte daher mit Recht in dieser ihren sozialen Verhältnissen nicht entsprechenden Anrede eine Beleidigung, sie strengte Klage an itno das Rixdorfer Schöffengericht verurteilte die Hausbesitzerin auch wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe.
* Musikfreunde. „So ’ne Cuöerturc ist doch eine schöne Einrichtung — man kann später ins Theater tomrneit und versäumt nichts."
* Gatte: „Else, eben lese ich da in der Zeitung, daß es 800 Arten gibt, Kartoffeln 511 wcheiu Möchtest du nicht eine davon erlernen?"
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtschaftsrats vom 8. bi§ 14. Dezember 1908.
Ter Umstand, .daß die Angaben des Washingtoner Ackerbau- bureaus über Anbaufläche und Saatenstand weniger ungünstig lauteten, als allgemein erwartet worden war, hat an den amerikanischen Märkten scharfe Preisrückgänge veranlaßt. Verstimmend wirkten außerdem günstige Wetterberichte aus Argentinien und entgegenkommende Angebote, die unter den obwaltenden Verhältnissen auf europäischer Seite nur schwachem Interesse begegneten. Trotz mäßigen Angebots vom Jnlande und der Tatsache, daß die Preise hier immer noch wesentlich unter der Parität des Welt" Marktes stehen, vermochten sich die deutschen Märkte den verstauen - den Einflüssen des Auslandes keineswegs zu entziehen. Wohl wurde auch in der Berichtswvche Ware zum Export gesucht, doch handelte es sich dabei um die Erledigung früherer Abschlüsse. Von neuen Geschäften nach dem Auslände war in den letzten Tagen nicht viel zu hören, und das veranlaßte auch die Käufer im In- lande zu größerer Vorsicht. Stärker als für Ware waren die Rückgänge auf dem Lieserungsmarkte, aus welchem Weizen zum Schluß ea. G—7 Mk., Roggen ea. 5—6 Mk. niedriger als vor acht Tagen notiert wurden. Auch in Hafer war das Angebot vom Jnlande keineswegs umfangreich, namentlich feine Qualitäten waren nur spärlich anzutreffen: nichtsdestoweniger mußten auch die Preise für diesen Artikel in Anbetracht des unbefriedigenden Konsumgeschäftes, das die Händler von neuen Erwerbungen zurückhält, stellenweise stärker nachgeben. Einen nur geringen Umfang erreichten auch diesmal die Umsätze in Braugerste, wobei es sich aber ausschließlich um die spärlich angebotenen feinen Qualitäten bandelte, während mittlere und abfallende Sorten selbst bei entgegen- E01nTne1tbe.1t Preisen kaum unterzubringen waren. Russische Futter- gerste war aus den letzten Ankünften billiger erhältlich und auch auf Ablieferung nachgiebiger offeriert. Wesentlich ermäßigt haben die Amerikaner ihre Forderungen für Mixed Mais, ohne dadurch die Kauflust sonderlich anzuregen, trotzdem die Preise der übrigen Maissorten nicht in gleichem Maße zurückgegangen sind.
Es stellten sich die Preise si'ir inländlsches (betreibe am letzten Markttage in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (+) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in Klammern () beigesügt ist, rote folgt:
Weizen Roggen Haier
Königsberg
210 (— )
163 (—
27>)
lod (
- 2)
Danzig
212 (- 3)
165 (4-
V.)
160 (
- 4)
Stettin
204 (+ 1)
165 (—
1)
160 (
- )
Vosen
203 (— 2)
162 (—
2)
157 (
1)
Breslau
203 (- 1)
170 (—
)
158 (— )
Berlin
206 (— 5)
166 (—
4)
175 <
l- )
Magdeburg
203 (— 2)
167 (—
1)
169 (- 0)
Halle
202 (— 2)
171 (—
3)
172 (
- )
Leipzig
199 (— 2)
168 (—
2)
168 (
:+1)
Braunschweig
201 (— 1)
168 t-
2)
177 (
> 2)
Rostock
199 (— 2)
160 (—
1)
158 <
— »
Hamburg
205 (— 3)
166 (—
3*/a
172 ck- )
Kiel
198 (— 2)
172 ( +
2)
165 (
)
Hannoper
205 (- )
169 (4-
1)
175 <
i)
Tüsseldori
208 (- 2)
174 (—
2)
166 t
Köln
205 (— )
172'/a(—
)
172'/, (
Frankfurt a. Dl. 206'/2 (— )
175 (—
)
172% t
\- )
Aiannheim
217',, (—21/.)
172'/,(-
)
172', (
- )
Straßburg
215 (- ')
182'/2(
)
185 <
l- )
Stuttgart
222'/, (— )
180 (—
5)
175 <
l- )
München
219 (- 2)
174 (—
)
168 1
l- 1)
-1'36 11 m ar f t p r ci i e: Weizen: Berlin Dez. 206.75 (— 6.25), Mai 209.75 (— 6.75). Budapest April 216.30 (— 5.65). Paris Dez. 181.10 (— 3 40). Liverpool März 172.85 (— 3.60). Chicago Tez. 155.65 (— 7.15). Roggen: Berlin Tez. 168.25 (— 5.25), Mai 177.25 (— 6.00). Hafer: Berlin Dez. 162.50 (— 1.25), Mal 165.50 (- 2.00) Alk.
Märkte.
Greßeu, 15. Tezember. ^.artibericht.Auf heutigem Wochen- markte kostete: Buller pr. Pfd. 1.20—1.25 M., Hühnereier 1 St. 8—9 Big., Käse pr. St. 6—d Pi., Kasematte 2 St. 5—6 Pfg., Erbsen p. Pio. 18—24 Pfg., Linsen p. Psd. 25—40 Psg., Tauben pr. Br. 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Alk., Hahne pr. Stück 0,80—1,80Mk., Gänse pr. Psd. 60—70 Pf., Enten pr. Stück 1,80 bis 2,20 Mk., Ochse,tfleisch pr. Psd. 76—84 Psg., Rui)- und Rindfleisch pr. Pfund 60-80 Psg., Schweinefleisch pr. Psund 80—90 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psd. 90 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 70—78 Psg., Hammelfleisch pr. Psd. 60—80 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kg. 5.50-6.00 Mk., Zwiebeln pr. Ztr. 6,00—8,00 Alk., Milch per Xiitcr 20 Psg., Weißkraut ucr -1lief 10-15 Psg., per Zentner Alk. 2.50-3.00. —Aepiel per Ztr. 8—10 Alk., ÜBituen per Ztr. 10—15 Alk. Nüsse 100 Stück 40—00 Psg., per Ztr. 0—00 Alk. Marklzeil von 8—2 Uhr.
— Kart 0 ffelnrarkr - Berichi vom 7. Dezember 1908. Friedberg (Hessen): Note Sorte Mk. 0.00—0.00, Magnum bonum 2.25—2.50, weiße runde 1.80—2.00, Gelbsleischige, blaue, 2.25 bis 2.35, welße 0.00—0.00. Frankfurt a. M.: Rate Sone Mk. 1.7a—0.00, Magnum bonum 2.30-0.00, weiße nmde 2.00 - 0.00, Ge.bfleischige,blaue,2.U5-2.35, weiße 0.00. Wiesbaden: Magnum
bon nt 0.00—0.00, Gelbfleischiae rote 0.00, weiße 0.00. Mann- beim: Magnum bonum Mk. 2.30—2.40, weiße runde 0.00,. Gelb- flrischi'e bläue 3.10 bis 3.20, rote 0.00—0.00. Köln: Rote Da der 0.00- 0.00, Maanum bonum 2.50-2.70, weiße runde 2.00, (Gelbsleischige blaue 0.00—0 00, rote 0.00—0.00, weiße 2.60 - 0 00. Dort m u n d: Note Daber 0.00- 0 00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magnum bonum 2.75-0.00, weiße runde 2.10-2.15, Gelbsleischige blaue 0.00—0.00, rote 3.40-0.00, weiße 3.65-0 00. Krefeld: Note Daber f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Magnum bonum 2.70—3.00, weiße runbe 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 2.60—2.80, rote 2.70—2 90. «saffig: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 3.00 - 0.00, Magnum bonum 2.80—0.00, weiße runde 0.00-0.00. Gelbsleischige, blaue 2.60 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0 00—0.00. Saarlouis: Rote Daber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.50—0 00, Magnum bonum 0.00—0.00, weiße runde 2.40—0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00 bis nOO, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0 00. Frankenthal (Walz): Note Sorten 1.90—0.00, Magnum bonum 2.00—0.00, weiße runde 1.80—1.85, Gelbsleischige blaue 2.75—0.00, rote 2.75-0,00, weiße 2.75—0.00. Kempe n: Rote Daber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 3 20—0.00, Magnum bonum 2.50 —0.00, weiße runde 2.50-0.00, Gelbsleischige blaue 0.00.—0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00 - .00. M ü n ch e n: Magnum bomM 2.25, weiße runde 2.00. Regensburg: Rote Sorten 0.00—O.uD, Magnum bonum 1.90. (Alles per 50 Kqr.) |
Sptelplan der vereinigten frankfurter Ltaüttheater.
Opernhaus.
Mittwoch den 16.Dez.°): „Fidelio.- Donnerstag den 17. De:.: „Pelleas und Melisande." Freitag den 18. Dez. geschlossen. Sams- tag den 19. Dez.: .Die Habanera." Hieraus: .Karneval m Venedig." Sonntag den 20. Dez., nachmittags halb 4 Uhr: ,Tie lustige "Witwe/ Abends 7 Uhr: „Lohengrm." Montag den 21. Tez. geschlossen. Dienstag den 22. Tez.: „Tie Habanera." Hiermss: ^.Karneval in Venedig." Mittwoch den 23. Tez-, abends halb 7 Uhr: „Sonnengucken."
Schauspielhaus.
Mittwoch 'den 16. Tez.'): „Die Stüycit der Gesellschaü." Donnerstag beit 17. Dez., abends halb 8 Uhr: „Ein Sommernacht^ träum.“ Freitag den 18. Dez., abends halb 8 Uhr: »Die Siebe wacht." Samstag den 19. Tez.: „Torquato Tasso." Sonntag den 20. Tez., nachmittags 3 Uhr: „Die Siebe wacht/ Abende 7 Uhr: „Die Stützen der Gesellschaft.“ Montag den 21. Dez.: „Maria Stuart.“ Tienstag den 22. Tez.: „Tie Tür ins Freie.' Mittwoch den 23. Dez.: „Die Siebe wacht.“ Donnerstag den 24. Dez. geschlossen.
•) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gieße».
1
Dezember ■
1908
Barometer au' 0° reduziert
Temperatur der Lllst
Absolute Feuchtigkeit
1 ssielative Feuchtigkeit
Windrichtung
Windstärke
Wetter
14.
15.
955 rjii
742,9
741,7
740,8
10,0
8,2
8,8
8.0
7,1
7,1
87
88
84
8
2
4
2
Bero. Himmel
Bed. , Bew. ,
Höchste
Niedrie
Temperatur ste
am 1
. 13
. bis
14. De^
14. „
•-10,0 • C.
- 4.0 0 C.
TeüefoCTflScSa©
des Giessener Anzeigers, initgeteilt von der Bank für Bandel und Industrie. Giessen.
Frankfurter Börse
Beichsanleihe . . 94.501 3% do. . . 85.35 3%°/e Konsols .... 94.45 3?o do. .... 85.15 3H6/o Hessen 93.10 3X% Oberhessen . . . 92.00 A% Gesten Goldrente. . 97 85 4Vs ?o Gesten. Silbenente 97 90 4 % Ungar Goldrente . . 92.50 4% Italien. Bente . . . —.— 3 ?ä Portugiesen Serie T . 57 95 3?o Portugiesen „ III 58.5 > 4 russ.Staatsanl. 1905 97.35 4>$% japau. Staatsanleihe 92.55 X.% Couv.Türken von 1903 92.80 Türkenlose 142.60 X.% Griecb. Monopol-Anl. . 49.40 4% äussere Argentinier . 86.00 3°/e Mexikaner . . . 63.60 4>5O/O Chinesen .... 97.70
Aktien:
Bochum Guss 218 50 Buderus E. W 112.10
, 15. Dezember, 1.15 Uhr.
I Elektriz. Lahmeyer . . . 117.00 Elektriz. Schnobert . . . 117. 0
Eschweiler Bergwerk . . 188 2") Gelsenkirchen Bergwerk . 189.00 Hamburg-Amerik. PaketL 108.70 Harpencr Bergwerk. . . 193.25 Lanrahütte 194.00 Nordd. Lloyd . ... 88.25
Obeischles. Eisen-Industrie 91.70 Berliner Bandelsges. . . 169.00 Darmstädter Bank . . . 128,40 Deutsche Bank .... 339.50 Deutsch-Asiat. Bank . . 12975 Diskonto-Kommandit . . 179.00 Dresdner Bank .... 147.90 Kreditaktien 195.80 Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn 110.70 Gotthardbahu —
Lombard. Eisenbahn . . 18.20 Gestern Staatsbahn . . . 14400 Prince-Henri-Eisenbahn . 123.00
Tendenz: ruhig.
Berliner Börse. 15. Dezember.
Anfang skim a.
Oanada E. B. . ... 177.50
Darmstädter Bank . . . —.— Deutsche Bank .... —.— Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank .... —
Tendenz: träge.
Harpener Bergwerk. - . —
Lanrahütte 19343
Lombarden E. B. ... 18.30
Nordd. Lloyd 88.»0
Türkenlose 142.70
Alte Leute sind manchmal wunderlich:
aber was gut und der (ttesundheit zuträglich ist, das wißen Sie meist besser, als die jungen. Und wissen Sie, was w Onkel Gottlieb sagt: „Fans üdite Sodener! Bist du erkäliei, hustet dein Kind, bist du persckteintt, weil du viel gerauä» stgpfl hast: hast du Schmerzen beim Atemholen, sprichst du Heise'
~ uimm Sodener, Fays ächte Sodener Mineral-Pastille^. Fch bab's ausprobiert und ich weiß, was gut tut." Die Schachtel Lostet 85 Pfg. und ist in allen Apotheken, Drogen^ und Mineralwasserhandlungen erhältlich. <hv*/n
D. Kammka, ZiMlier 11. UhrinMer,
Gießen, Marktplatz 11. Telefon 407.
Reichhaltiges« Lager in
Juwelen, Uhren, Goid-, Silber- «. Alfemde-Waren.
Letztere aus der Wurttenrberger Metallwarenfabrik in
Geislingen. 16731
Marke auf der Sohle.
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