burger Echo schrieb 1901, als ein Riesenbaur eröffnet wurde: Zweifellos wird dieses Riesenlager viele kleine (Stiftenden zu Grunde richten: er tut ein gutes Werk, wenn er die kleinen Existenzen aufsaugt.
Der nächste Redner, Herr Pfarrer Hofmann war bei der Unruhe im Saale gar nicht zu verstehen. Nach ihm ergriff Herr Rechtsanwalt Kaufmann nochmals das Wort und bezeichnete es als unzutreffend, daß er Herrn Ulrich um sozialdemokratische Wahlhilfe gebeten und Unterstützung den Sozialdemokraten zugesagt habe. Er habe Herrn Ulrich nur gebeten, dahin zu wirken, Laß die Stimmenthaltung aufgehoben würde. Er erinnere daran, daß der Führer der Deutschsozialen erklärt habe: „Darüber wollen wir uns nicht streiten." Auch von dieser Partei wurde um Stimmen für die Deutsch sozialen angehalten. Ist es denn schlimm, wenn wir von den Sozialdemokraten verlangen, für uns zu stimmen oder ist es nicht schlimmer, wenn man, wie Herr Dr. Werner als Führer, erklärt: Wenn wir nicht in die Stichwahl kommen, geben wir die Parole für die Sozialdemokratie aus. Abg. Köhler habe gesagt, es solle für die Sozialdemokratie gestimmt toerben. „Ich habe," so führt Redner aus, „schriftliche und mündliche Beweise dafür, daß in^Bcsttenhausen und Launsbach Herr Köhler gesagt hat: Wühlt den Sozialdemokraten!"
Nach diesen Ausführungen entbrannte ein heftiger, persönlicher Wortwechsel zwischen Herrn Oberlehrer Dr. Werner, dem Vorsitzenden der Versammlung, und Herrn Rechtsanwalt Kaufmann. Man hörte mehrfach Rufe wie: Gemeine Lüge.
Nachdem sich die Erregung wieder einigermaßen gelegt hatte, teilte Herr Lehrer Kling mit, daß Herr Abg. Köhler zur fraglichen Zeit (1903) noch gar nicht zur Partei gehört habe. Redner teilt nach Zeitungsausschnitten mit, daß damals beschlossen worden fei, sich in der Stichwahl der Stimmenabgabe zu enthalten, weil man mit den Nationalliberalen Kampf geführt habe. (Große Unruhe. Die weiteren Ausführungen des Redners werden hierdurch unverständlich.)
Herr Krumm teilt mit, daß seine Partei von den Deutsch- sozialen durch den Abgeordneten Köhler nicht um Stimmen gebeten worden sei. Wohl aber seien am Wahltage die Sozialdemokraten durch Flugblatt aufgcfordert, für Köhler zu stimmen.
Herr Prof. Dr. Kinkel stellt fest, daß es auch Germanen gebe, die den Antisemitismus nicht billigten.
In seinem Schlußworte führte Herr Abg. Sattmann etwa folgendes aus: Herr Kaufmann hat gesagt, Liebermann v. Sonnenberg hätte bekannt, daß er bei den Sozialdemokraten um Stimmen . angehalten habe. Das sei nicht wahr. Er habe nur zu Bebel gesagt: Es ist richtig, daß wir sozialdemokratische Stimmen erhalten haben. Bezüglich des Antisemitismus führte Redner aus: Aus der Erfahrung des praktischen Lebens heraus hat sich unendlich viel Widerstand und Wut gegen die Macht des Judentums entwickelt. Redner schildert dann, wie auch er in jungen Jahren nationalliberal gewesen sei: er sei aber aus der Partei ausgetreten, schweren Herzens, als er gesehen habe, wie die Partei auf allen Gebieten versage. Ihr fehle ein richtiges Parteiprogramm. Redner schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf das deutsche Vaterland.
Ans Stadt und Land.
Gießen, 21. Januar.
** In Audienz empfangen wurden am Samstag von S. K. H. dem Groß Herzog u. a. Elfendahndirektor Zimmermann von Gießen, Lehrer Reu hl von Trais- Horloff, Oberamtsrichter Warthorst von Friedberg und Lehrer Blank von Gonterskirchen.
"Ernannt wurde der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Schlitz Joh. Konr. Müller zürn Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze in Mainz.
** Der Vorstand des Landwirtschafts- kammer-Ausschuf ses für Oberhessen hielt am Samstag eine längere Sitzung hier ab, an der auch der Vorsitzende der Landwirtschaitskammer, Geh. Regierungsrat Haas, teilnahm. Neben der Erledigung einiger geschäftlicher Angelegenheiten wurde auch Beschluß über einige Fragen gefaßt, die allgemeines Jnterosse haben und auf die daher kurz hingewiesen werden soll. Bekanntlich hatte der landw. Verein für Oberhessen die Bullen auf den Bullenstationen und die Weidetiere in Setbswersicherung genommen und hierfür einen Fonds gebildet, der mit zirka 12 000 Mk. auf den Landwirtschaftslammerausschuß übergegangen ist. Tie vorgelegte Rechnung ergibt auch für 1907 einen weiteren Ueberschuß von zirka 2000 Mk., so daß die Selbstversicherung auch in Zukunft fortgesetzt werden soll. Bezüglich der Stellung der Zuchtvereine zur Landwirtschaftskammer wurde beschlossen, Normalsatzungen für sic zu entwerfen, und wenn die Zuchtvereine diese .Satzungen annehmen und anerkennen, sie als anerkannte Vereine an den Landwirtschaftskammerausschuß anzugliedern und ihnen dann auch das Recht zuzuerkennen, Zuchtviehbescheinigungen auszustellen. Bezüglich der Fortsetzung der Sortenanbauversuche wurde mitgeteilt, daß die Landwirtschaft klammer den Anträgen des Ausschusses entgegenkommen wolle, und daß insbes. die Versuchsfelder an den landw. Winterschulen wie seither unterstützt werden sollen.- Die Ausstellung in Stuttgart soll in diesem Jahre nur mit Ziegen beschickt werden. Im Anschluß au die Vorstandssitzung fand mit den Vertretern der oberhessischen Kreisämter eine Besprechung über die Frage statt: Ob nicht die Körungen, welche seither einerseits von den Kreis- körkommissionen, andererseits von den Körkommissionen des Landwirtschaftskammeranrschusses für die Herdbücher vorgenommen wurden, von einer Kommission vor- gerwmmen werden könnten, damit eine Einheitlichkeit in den Zuchtbestrebungen erzielt und Unkosten erspart würden. Da die Vertreter der Kreisümter den Intentionen des Landwirtschaftskammerausschusses entgegenkommen, sollen Maßnahmen zur Verwirklichung getroffen werden.
x Leihgestern, 19. Jan. Am Soirntag wurde im Lokale des Gastwirts Grimmel eine Kaninchen- Züchter-Versammlung abgchalten, in der Fritz Pannecke aus Klein-Linden die Bedeutung der Kaninchenzucht im wirtschaftlichen Leben klarlegte. Es wurden verschiedene Rassetiere vorgeführt, was lebhaftes Interesse erweckte. Darauf wurde zur Gründung eines Kaninchenzüchtervereins geschritten, die auch zustande kam. Die Anwesenheit der Kollegen aus Klein-Linden und Allen- dorf sowie einige von Gastwirt Grimmel vorgetragene Musikstücke trugen dazu bei, daß die Versammlung in angeregter Stimmung verlief.
-r- Butzbach, 19. Jan. Heute fand hier die schon vor einigen Wochen angeiündigte Versammlung der G e f a n g e n - A u f s e h e r des Großyerzogtums int Saale des „Gasthauses zum goldenen Löwen" statt. Die Versammlung war sehr zahlreich besucht, alle dienstfreien Gefangen- Aufseher aus dem Großherzogtum waren erschienen, etwa 70 an der Zahl. Heute abend um 8 Uhr fand eine zweite Versammlung der heute mittag dienstlicy verhtnoec. gc- Msenen Aulseher stau, die auch sehr gut besucht war. Zweck
der Zusammenkunft war, einen Verein zu gründen, der auch nach kurzer Diskussion unter allgemeiner Beteiligung gegründet wurde. Die Statuten wurden festgelegt und der .Vorstand gewählt, mit dem Verein ist gleichzeitig eine Sterbekasse verbunden worden. Als .Vereinsorgan wurde die hessische Beamten-Zeitung" bestimmt, deren Vertreter anwesend war. Die nächste Hauptversammlung findet im Juli statt. Mit einem Hoch auf S. K. H. den Großherzog schloß die Versammlung. Die Mitglieder blieben alsdann noch zu einem gemütlichen Stündchen versammelt. •
— Büdingen, 18. Jan. Wir hatten heute das Vergnügen, im dichtbesetzten Saale des „Fürstenhofes" den schlichten Worten eines Afrikakämpfers ütfer seine Erlebnisse in Südwestafrika zu lauschen. Feldwebel Craemer vom 81. Jnf.-Regt. in Frankfurt war es, der auf Veranlassung des hiesigen Militär- und Veteranenvereins uns diese Freude bereitete. Ausgehend von den Ursachen, die zum Hererofeldzuge führten, ließ er die Zuhörer die Ausreise nach dem Kriegsschauplätze im Geiste miterleben, einzelne Episoden von der Seereise besonders anschaulich schildernd. Nachdem er über Land und Leute, Bodenverhältnisse, Klima u. dgl. gesprochen, verbreitete er sich über die Schwierigkeit der Kriegführung in dem bis dahin noch unwirllichen Lande. Er zeigte, mit welcher Tapferkeit, ja Raffiniertheit unsere Gegner gekämpft und schilderte die unbeschreiblichen Anstrengungen und Entbehrungen, die unsäglichen Leiden, die unsere Truppen in dem wasserarmen Lande auszustehen hatten. Achtzehn Monate ohne Bett, achtzehn Monate nicht aus den Kleidern zu kommen, ohne gutes Trinkwasser, oftmals ohne jegliches Wasser in glühender Sonnenhitze auszuhalten, immer gewärtig des Angriffes zu sein, das sei keine Kleinigkeit. Besonders die Kämpfe am Waterberge seien für die Truppen außerordentlich aufreibend gewesen. Zum Schlüsse wandte sich Redner gegen das verbreitete Gerücht, daß von feiten unserer Krieger gegen wehrlose Frauen und Kinder unmenschlich vorgegangen worden sei. An zu Herzen sprechenden selbsterlebten Beispielen zeigte er, daß auch unter dem Rock des scheinbar rauhen Kriegsmannes ein für seine Mitmenschen warm empfindendes Herz schlägt und daß unsere Truppen den Vorwurf der Bestialität nicht verdient hätten. Er wies ihn mit Entrüstung zurück. Reicher Beifall wurde dem Redner zuteil.
O Laubach, 20. Jan. Der Leitung des Oberlehrers Weißbart verdankt der hiesige Zweigverein des V. H. C. die Verdoppelung seiner Mitgliederzahl, die jetzt nahezu 70 beträgt, in den letzten Jahren. Seiner Anregung ist es zu verdanken, daß gestern abend Dr. M o r d z i b l, Assistent am mineralogischen Institut der Universität Gießen, im Solmser Hof einen Vortrag über „Vulkanausbrüche mit besonderer Berücksichtigung der Entstehung des Vogelsbergs" hielt, zu dem nicht nur die Mitglieder mit ihren Angehörigen zahlreich, sondern auch 60—70 Nichtmitglieder erschienen waren. Redner gab an Hand der Wandkarte einen Ueberblick über die Verbreitung der jetzt noch tätigen Vulkane, besprach ihre Entstehung und die jüngsten Ausbrüche. Darauf ging er näher auf seine Studien im Vogelsberge ein. Entweder zeige sich sechsseitiger Säulenbasalt, wie in Alsfeld, in Homberg aber sei die Lava meist in Schichten übereinander geflossen, wie man deutlich in der Nähe des Jägerhauses, ebenso bei Weickartshain erkenne. Wie die Lava den Sandstein übergossen, zeigte er bei einem Fundstück von Münzenberg, das, aus der Tertiärzeit stammend, den Abdruck eines Baumblattes aus der tropischen Zeit erkennen ließ. Der Vortrag zeichnete sich durch Lebendigkeit und Anschaulichkeit aus. Letztere wurde unterstützt durch die Vorführung von etwa 40 Lichtbildern, die Landschaften mit tätigen Vulkanen, wie auch Telle des Erdinnern sehen ließen. Reicher Beifall lohnte den Vortragenden.
O Rodheima. d. Bieber, 20. Jim. In unserer Torfstraße sah man heute nachmittag zum erstenmal einen Totenwagen, dem em last unab,ehvarer Trauerzug folgte. Es galt, unseren alten, von jedermann hochgeschätzten Gutsherrn Freiherrn van der Hoop nach seiner letzten Ruhestätte zu überführen. Das so lange verstümmle Glöcklern der „Schmitke", das in alter Zeit die Arbeitsstunde des Gutes antündigte, rief aus seinem ehernen Munde ihm den letzten Scheidegruß zu. Die Mitglieder unserer Gemeindevertretung trugen vom Früdhossportal aus den Sarg zur Gruft der Freiherrlichen Familie. Eine zu Herzen gehende Predigt unjeres Pfarrers Vömel auf Grund des Pfalmwortes: „Schlecht und rechts das behüte mich; denn ich harre deiner", (Pf. 25, 21), ließ so recht die Wertschätzung und großen Verdienste des Verblichenen nm alle gemeinnützigen Bestrebungen unserer Gemeinde ertennen. Im Namen der Gemeindevertretung, der Spar- und Tarlehnskosse, des älteren Turnvereins und der freiwilligen Feuerwehr wurden prachtvolle Kränze niedergelegt.
Getreide- Wochenbericht
der Preisberichtspelle des Teuticyen Landwirtschaftsrats vom 14. bis 20. Januar 1908.
Tie Berichte vom Auslanoe waren in der Berichtswoche keineswegs geeignet, das Interesse im Getreidegeschckst sonderlich anzuregen. Wenn auch zweifellos auf dem Weltmärkte ein Bedürfnis für um,augreiche Exporlleistungen vorhanden ist, so war man doch keineswegs daraus gefaßt, daß Nord-Amerika seinen Export im bisherigen Umfange fortsetzen werde. Daß dies auch in der letzten Woche der Fall war, verstimmte umiomehr, als nun auch Argentinien den Ueberschuß seiner großen Ernte in stärkerem '.Nutze auf, den Weg zu bringen beginnt. Tie argentmischen Ablader paßten sich der schwächeren Stimmung mit einer neuerlichen Ermäßigung ihrer Forderungen an, und die damit zusammenhängende Ermattung der amerikanischen Märkte übertrug |id) auch out Westeuropa. Rußlands Mariage blieb durch diese Verhältnisse unberührt. In Teutschlano ist wieder mildes Wetter zur Herrschaft gelangt, das die Saaten nach kurzer Dauer ihrer ichützenden Schneedecke beraubt hat, andererseits aber vor allem am Rhein die Hoffnung auf Wasserzufuhren erweckte, und daher bei den Käufern Zurückhaltung hervorrief. Aber auch die ausländischen Absatzgebiete haben dem deutschen Markt zuletzt wieder ihre Unterstützung entzogen, und da die Mühlen infolge unbefriedigenden Mehlabsatzes wenig Neigung zur Vergrößerung ihrer wohl kaum drückenden Ziohswffbestände zeigten, so hat der Warenabsatz im allgemeinen wieder einen schleppenden Charakter angenommen, was nicht ohne Wirkung auf die Preise blieb, zumal vereinzelt mehr Anaebot vvm Jnlande vorzuliegen schien. Mangel au Unternehmungslust war auch am Lieserungsmarkte der Anlaß für ein langsames Weichen des Weizenpreises, der sich gegenüber letzter Woche per Mai um ö1/? Mk. niedriger stellt. Roggen zeigte U ansangs widerstandsfähiger, da der Bezug vom Auslande keine Veroilligung erfahren hat, mußte abeta schließlich auch nachgeben, als Die Nachfrage auch für diesen Artikel geringer würbe und t iwas mehr Angebot vom Jnlande herauskam. »schließlich machte üch ur gewissem Matze auch die schwächere Haltung des Wetzen-. markteZ Mloar« sodaß Mochoggen nach Md such .4 Mk. vWior.
Es stellten sich die Preise
für inländische
letzten Markttage:
Weizen
(
(
2)
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin
Mai
174.75 (- 2.75) 'Mk.
167 (- )
175 (- )
173 (— 2)
180 173
172 176
176 1821/,
1H7 200 190
196
165 164'e
163
162 loü
Getreid" a~
Hafer 160 (— 4>
(- 4) (- 2) (- 2) (- 4) (- )
<- )
(— ;
221.75 (— 5.50).
Budapest April 215.70 (-j- 0,55). Pans Jan. 185.45 (— 2.85). Liverpool 'Marz 175,10 (— 7.80). Ehicago '.1)1 at 157.80 (— 5.60). Roggen: Berlin 'Mai 211.50 (— 4.60). Haser: Berlin sJJlai
Im Hafergeschäst war das 'vermehrte Angebot selbst bei ent«, gegen kommenden Forderungen nur schwer nntcrjubringen. Mais und Gerste behaupten ihren hohen Preisstand, der aber ebenso wie Befürchtungen wegen der Beschaffenheit des amerikanischen Mais dazu beiträgt, das Geschäft darin einzuschrönken.
Königsberg
225 (- 2)
201
(-
2)
Danzig
235 (— )
200
(-
5)
Stettin
220 (— 2)
203
(-
3>
Posen
231 (— 1)
201
(-
3)
Breslau
230 (— 3)
211
(—
Berlin
220 (— 1)
207
(—
2)
Rlagdeburg
216 (+ 2)
209
(-
>
Halle
218 (- )
212
(-
4)
Leipzig
222 (- 2)
216
(-
4)
Hamburg
215 (4- 1)
198
(-
)
Hannober
220 (4- 5)
215
(-j-
3)
Braunschweig
215 (- )
210
(—
)
Düsseldorf
224 (— 1)
206
(-
4)
Köln
2221/» (-4i/o)
205
(-
21/,)
Frankfurt a.M.
229 (— 2)
211
(-
)
'Mannheim
237 (— 3)
217
(-
)
Straßburg
227'/, (- )
210
(-
)
Stuttgart
242*/, (H-21/,)
220
(-
)
Rlüilchen
24J (-f- 2)
213
(~
)
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 20. Jan. (Orig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpre ij e. Weizen Alk. 22.75—23.00, Kurhessijcher'Mk. 23.00—00.00, La Plala 'Dlf. 24.00—25.50, Kansas Mk. 24.00—25.50, Roggen (hiesiger) Mk. 21.00—00.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 20.75—21.75, Frauteu- ielber 'Mk. 00.00-00.00, Haser 17.75—18.75, Mens 'Mk. 16.00—16.25. Weizenmehl Alk. 32.75—33.00, 00—00, 2. Qualität 'Mk. 31.75 bis Alk. 32.00, 3. Qualität Mk. 30.25—30.50, Roggenmehl 0
'Mk. 32.00—32.50,1.Qualität Mk. 31.00—31.50, Weizeukleie 'Mk. 11.25 bis 'Mk. 11.50, Roggenkleie Alk. 12.00—12.25, Maiökeime Mk. 11.75 bis Ä 12.25, Fraukerl, Pfälzer, Ried 9)lf. 21.75—22..T5 Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 20 . Jan. (Telegr. Orig.-Bericht des „Gieß. Auz."). s2lmtl. 9totievungen der heutigen Biehmark tpreis e. Zum Berkaliie ftanbcit: 484 Ochsen, 132 aus Oesterreich, 40 Bullen, 11 aus Oesterreich, 0 aus Dänemark, 1026 Kühe, Fersen, Stiere und Rinber, 0 aus Dänemark, 337 Kälber, 423 Schafe unb Hammel, 00 Schafe aus Oesterreich, 00 Ziegen, 1952 Schweine. Bezahlt würbe für lOOPfimb Schlachtgewichl. Ochsen 1. Qualität 78—80 Mk., 2. Qual 67—70 'Mk., 3. Qual. 58—64Alk.; Bullen 1.Qual. 68 bis 70 'Mk., 2. Qual. 63—65 'Ulf.; Kühe 1. Qual, t>9—71 Ulf., 2.C.ual, 64—66 'Mk., 3. dual. 46- 48 Pit, 4. dual. 00—00 'Mk., 5. dual. 00—00 Alk. Kälber: 1. dual.*92—95 Pfg., Ledenbgewichl54—57 Pf., 2. dual. 77—86 Pfg., Lebendgewicht 44—50 Pfg., Schlachtgewicht 60-65 Pfg. Schafe: 1. dual. 78—00, 2. diial. 60—64 Pfg., 3. dual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. dual. 60—61 Pfg., Lebbgew. 60,5—00.00 Pfg., 2. du. 58 - 59 Pfg., Lebeubgew. 47,5—48 Psg., 3. dual. 50—53 Pfg. Lebeubgew. 00 Pig. Geschält bei Hornvieh erheblicher Ueberstanb, bet Kleinvieh gut, kein Ueberstaub, Schiveme gebrückt, Ueberslairb bebeuteub.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Hank für Handel und Industrie, Giessen.
Frankfnrter Börse, 21. Januar. 1.15 Uhr.
3^°/0 Reichsanleihe . . 92.90 V>% do. . . 81.80
3>4°/o Konsols . « . . 93.50 3% do 81.80
d^°/0 Hessen 91.80 3/4 °/0 Oberhessen . . . 92.00 4 % Uesterr. Goldrente. . 98 00
4l/e ?6 Oesterr. Silberrente 98.50 4% Ungar. Goldrente . . 93 70 4% Italien. Reute . . . 103.90 3-6 Portugiesen Serie I 62.00 3-6 Portugiesen „ 111 63.30
4 x/a o/o russ. Staatsaul. 190o 94 85
% japan. Staatsanleihe 87.50
4 % Uouv.Türken von l‘JU3 95.60 '1 ürkenlose 145 8u 4-6 Grieeh. ilonopol-Anl. . 49.60 4-6 äussere Argentinier . 85.75 ö°/0 Älexiuauer .... 63.70 4>tu/0 Chinesen .... 95.10
Aktien:
Bochum Guss 198.00 Buderus E. W —.—
1enden<: ruhig.
Berliner Börse, 21
Cauada E. B 156.70 Darmstädter Bank . . . —.— Deutsche Bank .... 231.40 Dortmunder-Union C. . . 59.75 Dresdner Bank ... —
Tendenz • schwach.
EJektriz. Lahmeyer . . . 123.OG Elektriz. Schachert . . . 106 00 Eschweiler Bergwerk . . 206 50 Gelsenkirchen Bergwerk . 187.50 Hamburg-Amerik. l'aketl. 117.00 tiarpener Bergwerk. . . 203.00 Laurahütte 217.00 Nordd. Lloyd 105.40 Obeischles. Eiseu-Iudnstrie 98.75
Berliner Haudelsges. . 157.50 Darmstädter Bank . . . 126.60 Deutsche Bank .... 231.20 Deutsch-Asiat Bank . . 137.50 Diskouto-Komuiaudit. . . 172.30 Dresdner Bauk .... 168 20 Kreditaktien 200.50 Baltimore- und Ohio-
Eiseniahii 89.10
Gotthard bahn —.—
Lomoard. Eisenbahn . . 27 50 Uesterr. Staats Dann . . . 145.00 Pnuce-Henri-Eisenbahn . 118,50
. Januar. Anfangskurse.
Uarpener Bergwerk. . . 202 20 i,auraiiiitte —.— Lombarden E. B. ... —.— Nordd. Lloyd 105.10 i nrkeiüose ..... 145.20
Bon Hans zu Haus pslauzr
sich die Erkenntnis vom Wert des Biofon fort!
Die Unterschritt des nachstehenden Briefes ist amtlich beglaubigt: Wrtt,lock, den o. Juli 190/. Die Polizei-Verwaltung, I. LI. Kutznack, Pol.-Sekr. Wiiiuoa (Dotse), den 17. Juni 1907. Meine Frau ljat zweimal täglich Biown nut Kakao getrunken. Dieselbe bat vor einem yaljr eine ichwere Entbindung nut großem Blutverlust burchgemacm, lublte nch fett ber Zett matt, schtan unb nervös unb tonnte bisher trotz guter Ptlege nicht recht zu Kräften tonunen. Seit dem Gebrauch ocs.idwioti tu leooch das AUgeuleulbesiuden ein besseres geworben, Ü? lühll sich kräftiger, der Schlat wurde besser und hat sie in Uber 62 Ptund angenommen. — Dieie Besserung ist ent- Ichieben dem Biown zuzum-reiben und habe ich schon meine De- rannten am btetes Nahruultel aufmerksam gemacht. - Ich werde äu. ben Sonunersenen 3 Pakete '^lojon kommen lassen, um eine Lrio)oii-Kur «egen'Nerbosuät zu machen. Hochachtungsvoll! Ls. Haber, Mehrer, -öioion tu in Apotheken, Drogerien mw. bas Paket zu drei Mark erhältlich, welches für ca. 14 Lage ausreicht. b-ft
Erstarrt in Eis ruh» Strom und Bäche e und Wintervergnügen aller Art, Schlittenvartien, Eislauf Lralle unb Kränzchen nehmen ben Menschen in Anspruch. Wie aber bezahlen solch ein Bergmägen mir Lagen schweren Unbehagens, weil sie unvorsichtig waren, weil sie ftch erkalteten 1110)1 gleich die rechte Abwehr gebrauchten? Wer wirklich bas 'Malheur hat, ertaltet von wich einem Vergnügen veunzutomnieu, der nehme gleich ein paar Fays echte Sodener Eneral-4-a)Ulleii — werden ihm die denkbar beiten Diensre ^iiten. Sie und zu haben m allen Apotheken, Drogerien und W Mineralwasierhandlungen für 85 Pfennig die Schachtel, lh"/„
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