Ausgabe 
20.10.1908 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Tn

Reiche Auswahl in vielen Neuheiten lür Herbst

und Winter.

*

75 pf, 85 pf.

100 pf, 150 pf.

200 pf.

12 jährig

9 jährig

100 pf, 150

pf, 175pf.

Paar 4565 Pfg.

75 pf, 90 pf.

100 pf, 125 pf

150 pt

ylasche mizlu#

L^ugiv

Neueste Erfindung! Grösste Schonung der Wäsche! Vollkommen selbsttätig! Bequem! Kein Reiben! Ueberraschender Erfolg!

und Socken:

Rein wollene gestrickte

Damen-Strümpfe

schwarz und lederfarbig

Rein wollene gewebte

Damen-Strümpfe

Rein wollene gestrickte

Herren-Socken

Kleine Tagcschrontk.

Am Samstag erhielten 400 Rollenarbetler bei den pfälzischen Eisenbahnen wegen Arbeitsmangel ihre Kündigung aus den 24. Oktober.

In 2 andsb erg a. d. W. verübte aus Furcht vor einer kleinen Straie der Ulan HentschelSel d st mord. Er kroch in einen aus dem Felde stehenden Strohhani en und setzte diesen in Brand. Hentschel erlitt lebensg esährliche Ver­letzungen, an denen er starb.

In der Ortschaft Kalten-Lengsfeld in Sachsen Mei­ningen brach in einem Gaslhause Feuer aus, das sich rasch ver-

3ojährig 57jährig 7-r-9 jährig 914jährig

6590 Pig~ 80^-130 PtgTlOOlTO Pfg! 15190 Ptg.

Geriel)tssacrt.

Karlsruhe, 19. Ott. Tie Revisionsverhandlung im Prozeß Herzog-Molitor findet am 12. November vor­mittags 9 Uhr vor dem ersten Stra'jenal des Reichsgerichts in Leipzig statt. Tas vorinstanzliche Urteil gegen den Eheiredaltenr derBadischen Presse" Albert Herzog wegen Beleidigung von iZrl. Olga 'Moluor lautete aus 1 Jahr lAeiängnis.

Besonders preiswert empfehlen unsere Fabrikate in Strümpfen

Reinwollene gestrickte, schwarze und lederfarbige

Kinder-Strümpfe

Telefon 662. A. Holterhoff Söhne Telefon 662.

Grosses Spezial-Geschäft der Kurz-, Woil-, Strumpf- und Mode-Waren-Branche.

. Mitglied der Handels-Centrale Deutscher Kaufhäuser in Berlin und Chemnitz.-

57jährig

LuMiffahrt.

In der gestrigen Sitzung des Berliner Vereins für Luftschiffe hrt fand die Preisverteilung der Dauerfahrt am Montag statt. In der zweiten Klasse erhielt den ersten Preis der BallonEsse n - Ruhr", den zweitenErnst", in der dritten Klasse den erftcn Hewald", den zweitenClouth"; in der vierten Klasse den ersten (Kaiserpreis)Groß", den zweiten (Preis des Kricgsminlsters)Abercron", den dritten bis achten Preis Atlas",Overstolz",Homburg",SchlesiensBochum", Tschudi". In der fünften Klasse den ersten Preis Pommern*, den zweiten PreisAugusta", den dritten Graf Zeppelin".

Märkte.

fc. Frankiurt a. M., 2V. Ott. Heu- und Strohmarkt. Angefahren waren 16 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh aus Oberhessen und Tieburg. Bezahlt wurde iür Heu Mk. 3.403.60, sür Stroh Mk. 2.70 -2.80. Geschäft gering, stiller als sonst.

handel.

Deutsche Reichsbank. Welch ein bedeutender Wandel in den Geldverhältnissen namentlich der gleichen Periode des Vorjahres gegenüber eingetreten ist, zeigt sich bei wenigem so drastisch wie beim Reichsbankausweis. Der Betrag steuerpflichtiger Noten beziffert sich nur noch auf 8 664 000 Mk., am 30. September hatte er noch 320.64 Mill. Mr. betragen, in der ersten Oktober­woche sich auf 167.13 Mill. Mk. ermäßigt; in der gleichen Zeit des Vorjahres aber war das Institut mit 234.49 Mill. Mk. in der Notensteuer. Der Wechselbestand hat sich um 99.60 Mill, vermindert, gegen 86.44 Mill, im Vorjahr. Gleichzeitig hat der Lombard um 19.61 Mill. (1907: 5.88 Mill.) abgenommen. Von den 394 Mill. Mk., um die sich die Anlage in Wechseln und Lombard in den letzten 3 Septemberwochen vermehrt hatte, sind somit bisher bereits 330 Mill. Mk. zurückgeslosscn. Ter Effckten- bestand, der in den letzten Wochen anhaltendes Wachsen aufwies, ist diesmal um 4.74 Mill, vermindert, gegen eine 'Abnahme von 31.36 Mill. Mk. vor einem Jahr. Ter Bestand geht noch um 16 Mill. Mk. über die gleiche Vorjahrszeit hinaus. Dem Metall­bestand, dem in der letzten Septemberwoche 110.22 Mill. Mk. ent­zogen worden waren, sind, nachdem die erste Oktoberwoche bereits 5.60 Mill. Mk. Zuwachs gebracht hatte, weitere 30.22 Mill. Mk. zugcflossen, gegen 37.98 Mill. Mk. im vorigen Jahr. Der Metall­vorrat ist gegenwärtig um 301 Mill. Mk. größer als int Vor­jahre und 347 Mill. Mk. größer als vor zwei Jahren. Bei der unveränderten Billigkeit des Geldstandes am offenen Markt kann man damit rechnen, daß die Reichsbank in der dritten Woche bereits wieder über eine größere steuerfreie Notenreserve verfügen wird. Die Dividende der Reichsbank ist mit etwa 8 Proz. in Aussicht zu nehmen gegen 9.89 Proz. im Vorjahre.

breitete unb in kurzer Zeit zwanzig Häuser | * * '1

Aus dem Alpenvorland wird starker W e t t e r st u r z gemeldet. Abends und nachts wurden beittqe et e Ur t s ch e E n t- ta bring en verzeichnet. In den Hochlagen der Alpen tft N e u- ichnee eingetreten, die Temperatur ift her qcnmren.

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Heuen am Mittwoch den 21. Oktober: Fortdauer der trockenen Witterung. Heiter. Kalt. Nachts leichter Frost. Starke östliche Winde.

Airchttche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Mittwoch, den 21. Oktober, abends 8 Uhr 'm Johannes- aal Vortrag des Pastors Rambaud aus Lulttch über bie evangelische Kirche in Belgien. ,

\A/intorl/lir für Kranke. Warme geschOtzte Lage am WIII IvlKUr I Ur sudabh. d. Taunus. Behagi. eingericht. kL a? wi? AnsL Spezinlbeilanstalt. Centr. Heiz.

av 1V en u. Beleuchtung, neue Gesellschaftsräume, A A W (W 3 Bl warme und kalte Liegehalle. Sorusame Lr^D WöGttTB Behandl. u. Verpfleirung. Diätkur.

schulklassen. Tie Uebungen ?,cugten von einer geschickten, fleißigen Arbeit und ernteten lebhaften Beifall. An bte Kon­ferenz schloß sich ein gemeinsames Essen auf der schön gelegenen LiebigFhöhc. Hierbei toastete Gehcirnerar Tr. Br e r de r t aus Kaiser und Grvßherzog, Lehrer Wagner- Großen-Buieck aus die Kreisschulkommis) io n und Lehrer Schneider- Heuchclherm auf Dekan Strack. Zahlreiche Lehrer besuchten noch das Gießener sSchulmuseum und ein Orgelkonzert in der Jo^mnesktrche.

**DerEvang. Arbe irerverein feierte am Sonn­tag sein Stiftungsfest, das einen äußerst würdigen und befriedigenden Verlauf nahm. Das Fest wurde ein» geleitet durch einen Festgottesdie n st in der Stadt­kirche, bei dem Kirchenrat D. Schlosser eine in denRahmen des Festes passende Predigt hielt. Ter gemischte Chor des Vereins, der sich recht erfreulich entwickelt hat, sang unter Leitung seines Dirigenten Musiklehrer Gern hardtGott ist mein Lied" von Beethoven und den erhaben schlichten ochtstimmigen ChorHör uns" von Mehul. Abends fand ein Familienabend in Steins Garten statt, der außer­ordentlich gut besucht war. Auch hier war es der ge­mischte Chor, der mit Gesangsvorträgen, Deklamationen, Theater u. dgl. (in reicher Fälle geboten) den Festteilneh­mern genußreiche Stunden bereitete. Die im -aufe des Abends von Pfarrer Bechtolsheimer gehaltene Fest­ansprache, die die Arbeit der Evang. Arbeitervereine, be­sonders auf dem Gebiete sozialer Selbsthilfe und ethischer Kultur würdigte, fand reichen Beifall.

** 5.0 jähriges Dienstjubiläum. Am 18. d. M. waren es 50 Jahre, daß der in hiesigen Kreisen wohlbekannte Konrad Schneider aus Wiejeckder alte Konrad" als Gartenarbeiter in den botanischen Garten eintrat. Aus Anlaß dieses Tages wurde ihm von S. K. H. dem Großherzog das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschriftfür 50jährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Von der Direktion des botanischen Gartens erhielt er ein ansehnliches Geldgeschenk.

Renitente Burschen. In verflossener Nacht wurden von einem Schutzmanne zwei Bergleute betroffen, von denen einer eine Uebertretung beging und notiert werden sollte. Die Burschen griffen dabet den Schutzmann tätlich an, beleidigten ihn in der gemeinsten Art und bedrohten ihn mit dem Messer. Die Burschen wurden schließlich verhaftet und machten, als sie ihre Nolle verspielt sahen, einen Bestechungs­versuch. Einer hatte ein feststehendes Messer, das ihm mit Gewalt aus der Hand entrissen werden mußte, sonst hatte er sicher dem Beamten gegenüber Gebrauch davon gemacht.

(pBad-Nauheim,19. Okt. Der Aussichtsturm auf dem staatlichen Wasserbehälter auf dem Gold st ein ist im Rohbau fertiggestellt. Er soll bis 1. Mai 1909 er­öffnet werden. Man genießt von seiner Höhe einen schönen Rundblick über die Wetterau, das Usatal und den Taunus.

cp Münzenberg, 19. Okt. Im Laufe dieses Som­mers ist unsere Burgruine, die wegen ihrer beiden Türme dasWetterauer Tintenfaß" genannt wird, fort­gesetzt stark besucht worden. Hierzu trägt seit den letzten Jahren die Bahnstrecke Butzbach-Lich viel bei. Fortgesetzt werden auch an der Ruine umfangreiche Erhaltungsarbeiten vorgenommen, so a. B. 1907 allein für rund 10 000 Mk. In diesem Jahre wurden im Innern der Türme Arbeiten aus- aeführt. L-eider ist jetzt durch den neuen Fahrplan der Linie Lich-Butzbach die seither so günstige Zugverbindung wesent­lich verschlechtert worden. Tie Gemeinden haben deshalb bereits Eingaben an die Firma Lenz u. Co. und die Behörden gemacht. >

x Schadenbach, 19. Ott. Seit Donnerstag, 15. Okt., hat sich der älteste Sohn einer hiesigen wohlhabenden Familie hier von zu Hause entfernt und ist auch bis heute noch nicht zurückgekehrt. Alle Nachforschungen waren bis jetzt vergeblich. Ta der Vermißte schon längere Zeit an Schwer­mut leidet und dieserhalb menschenscheu geworden ist, so befürchtet man, daß er sich ein Leid angetan hat.

+ Bleidenrod, 19. Okt. Trotz der denkbar schlech­testen Trinkwasservcrhältnisse kann sich unser Ge­meindevorstand immer noch nicht entschließen, sich an das Wasserwerk zu Bernsfeld-Atzenhain, was unter sehr gün­stigen Bedingungen möglich wäre, anzuschließen. Neuer­dings hat auf die Beschwerde unseres Lehrers hin wieder eine Untersuchung des Trintwassers durch Großh. Kreis­gesundheitsamt LUsseld stattgefunoen. Hoffentlich wird jetzt recht bald Abhilfe in irgend einer Weise geschaffen tverden müssen.

= Da rmstadt, 19. Oft. Der für den 14. November d. I. angclündigte Verkaufstag im Schlosse be­gegnet wohl allgemeiner Sympathie, denn wer ist noch nicht trt Berührung getommen mit der mannigfaltigen Not solcher, die allein auf die Wohltätigteit Privater angewiesen sind. Viel geschieht vom Staate, den Städten, den wohltätigen Ver­einen und nicht zuletzt den Versicherungsgesellschaften und Krankenkassen, und doch bleibt noch so viel Nor in der Be­völkerung, daß jeder, der das Herz auf dem rechten Fleck hat, zur Hilfe getrieben wird. Eben deshalb freuen wir uns auch dieser neuen Anregung der Wohltätigkeit, die den armen, an Tuberkulose Erkrankten des Hessenlandes gerade dort helfen will, wo weitere Unterstützung aufhört.

s. Darmstadt, 19. Ott. Nach fünfjähriger ehrenamt­licher Tätigkeit als Beigeordneter der hre,rgen Stadt ist heute Kaufmann Philipp Kah 1 ert, dessen Barer früher Bürger­meister war, von seinem Amt zurückgetreten und fand aus dieser Veranlassung heute vormittag 12 Uhr in Anwesenheit der Bürgermeisterei und der städtischen Beamten im Rat­hause eine würdige Abschied sfeier statt. Oberbürgermeister

Morneweq widmete dem Ausscheidenden für seine Ver­dienste um die Vaterstadt ehrende Worte, wöbet er erwähnte, daß Kahlert auch 20 Jahre als Stadtverordneter für das Wohl der Stadt tätig war. Herr Kahlert dankte gerührt für die ihm dargebrachte Ehrung. ..

g Krofdorf, 19. Okt. Der Turnverein hielt gestern im Lokale de§ Gastwirts Hoffmann feine Herbst­versammlung ab. Bezügl. des für Weihnachten vorgesehenen Balles konnte noch nicht bestimmt festgelegt roerben, ob ,er auf Burg Gleiberg ober in den Räumen des Krofdorfer großen SaaleS abgehalten wirb.

Cvm Herborn, 19. Okt. Es wird nach und nach mehr Sitte, daß sich reiche Leute alte Burgen kaufen, in Stand setzen lassen und als Wohnstätte benutzen. Auch die bei unserem Orte gelegene Burg Beilstein ging in den Besitz eines reichen Amerikaners über, der sie renovieren läßt, um sie als Wohnstätte zu benutzen.

[] Marburg, 19. Olt. Noch immer ist die Frage, ob und in welcher Weise der Wiederaufbau der allen Herren mühle neben der Universität erfolgt, noch nicht er­ledigt. Bei der Bürgerschaft in Umlauf gesetzte Listen gegen ben Wiederaufbau haben zahlreiche Unterschriften gefunden, obgleich von anderer Seite großer Wert auf die Wieder­herstellung des als historisches Bauwerk geltenden Gebäudes gelegt wird. Die heutige Anwesenheit des Oberbaurates Busch aus Berlin wird mit der Frage in Zusammenhang gebracht.

Uttivcrditäts-Nachricyten.

he. Hanau, 20. Ott. Ter Kgl. Landbau,uspeklor o. D., Pro sessor Ernst Petersen, Direktor der hiesigen Zeichenakadenue wurde an die Unlerrichtsanstalt des König!. Kunslgewerbenmseums in Berlin beruien.

G^iLZNlaL-SrahtttreLottlrseri.

Eröffnung des prcuß. Landtags.

Berlin, 20. Okt. Der preußische Landtag wurde heute mittag 12 Uhr im weißen Saale des Königlichen -Schlosses durch'den Kuiser eröffnet. Tie Thronrede erinnert zunächst daran, daß die preußische Städteordnung an der Entwicklung der Selbstverwaltung hervorragend bc.eck.g^ sei. Sie kündigt sodann an, daß das Wahlrecht zum Abgeordnetenhause eine organische Fortentwicklung au,zuweisen habe, die sowohl dem wirtschaftlichen Aufschwung als auch der Bilduna und dem politischen Verständnis entspräche. Weiter wird an- gekündigt, daß die Entwürfe wegen Aufbesserung des Tiensl- einkommens der Staatsbeamten, Geistlichen uno Vol.sschul- lehrer, die Neuordnung des Wohnungsgeldzuschusses und eine UeberarbeAung des Besolduugs Systems der unmittel­baren Staatsbeam.en corbcrcitit w..roen. Düse Neugestal­tungen erfordern einen Mehraufwand von 2uO Millionen Mark. Mit Rücksicht auf den ungünstigen Stand der Fi­nanzen ist es deshalb unabweislich, daß ein Teil durch eine erhöhte Steuerbelastung von Vermögen und Einkommen in den höheren Stufen aufgebracht wird. Auch wird eine zweckmäßiger geordnete Steuer auf die Kup.tal-Erwerbs- Gesellschaften angestrebt. Die ungünstige Lage der Reichs­und Staatssinanzen erfordert wei,e Sparsamkeit. Daher wird der neue Etat mit äußerster Vor,icht ausgestellt. Die Thronrede geht dann zu der Vorlage zum Mädchenschul­wesen, der Unterstützung der Kleinbahnen und dem Ausbau der Eisenbahnen über. Endlich kommt sie auf die neuesten Vorkommniste im Orient zu sprechen, die die ernste Beachtung der Mächte verdienten. Das Reich wird in Gemeinschaft mit einen Verbündeten sür eine friedliche Beilegung der Diffe­renzen ein treten.

Paris, 20. Okt. Als Nachfolger des zurückge­tretenen Marinerninifters Thomson werden der Un­terstaatssekretär des Krieges Cheron und Admiral Fournier ge­nannt.

Paris, 20. Okt. Nach einer Meldung ^desEclair" aus Tanger Halle El Glaui einen Brief an den Sultan Abdul A s l's gerichtet mit dem Ersuchen, sich in Marrakesch wieder zum Sultan ausrufen zu lassen. Er solle auch Marrake'ch zur Haupt­stadt des Reiches machen. Abdul Asis hat bisher noch keinen Ent­schluß gelaßt.

Paris, 20. Okt. Wie derEclair" aus Rom meldet, ist ein Militärballon bei einer Fahrt über Rovigo aus einer .Höhe von 240 Meter abgestürzt und völlig zertrümmert worden. Der Insasse, Hauptmann Aguglia, erlitt schwere Ver­letzungen.

London, 20. Okt. WieDaily Telegraph" erfährt, fei die österreichische Regierung mit der Pforte bereits zu einer Verständigung über bie Annexion Bosniens und der .Herzegowina gelangt. Man habe sich dahin geeinigt, daß die interessierten Mächte in der Konferenz nur noch die voll­zogene Tatsache zu ratifizieren hätten.

Petersburg, 20. Okt. Nach derBörsenztg." begannen in Konstantinopel bereits Verhandlungen zwischen der Türkei und Oesterreich mit dem Inhalt, daß Oesterreich Bulgarien im Kriegsfälle nicht unterstützen und der Türkei gegen­über freundschaftliche Neutralität bewahren soll. Außerdem soll Oesterreich der Türkei eine große Anleihe garantieren, wenn die Angliederung Bosniens und der Herzegowina als vollzogene Tatsache anerkannt wird. Aus offiziellen Kreisen verlautet, daß Italien sich dem zwischen England, Rußland und Frankreich getroffenen Uebereinkommen angeschlossen habe. A m Zu­standekommen der Konferenz wird allgemein g c * zweifelt.

Schwarz u. weiss rein- mnfn Paar 15 Pfg., 25 Pfg.,

wollene gestrickte -t>d>üy-^irUinpie 35 Ptg., 50 Plg.u.55 Pfg.

6 <35 B ü 12» a la (Dependance für Minderbemittelte.)

i Prospekte franko

'ys?llr. M. Schalze-Kahlcyss. Nervenarzt.

>®ySi3He®SHH Sanatorium Hofhelm im Taunus.