Ausgabe 
19.11.1908 Erstes Blatt
 
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Vie Leibesübungen -er akademischen Zugend.

Zehr gering ist die Zahl der Studierenden, die sich einer regelmäßigen Pflege der Leibesübungen widmen. Denn selbst da, wo diese am ausgedehntesten betrieben werden, in der Uni- versitäts- und Turnerstadt Leipzig, beträgt sic noch nicht einmal 10 Proz. Das entspricht nicht den Uebcrlicscrungen und gibt M mancherlei schweren Bedenken Anlaß.

Als durch Jahn vor nunmehr beinahe 100 Jahren der erste Turnplatz in der Hasenhcide bei Berlin in tiefernster Zeit er­richtet wurde, den edelsten Beweggründen entsprungen, wie wir uns immer wieder vor klugen halten wollen, da waren es be­sonders die akademischen 5t reise, die seinem Ruf folgten, um den Körpcr tüchtig zu machen für die vaterländischen Pflichten, die ihrer (Erfüllung harrten. Und die deutsche Jugend, sie ver­sagte nicht, als dieser Zeitpunkt gekommen war. In Hellen Scharen zog besonders die akademische Jugend in den Frei- heitskamps, auch hier ihrem Fül)rer unb Meister Jahn treue ltzefolgschaft leistend.

Nach Beendigung desselben war sic es wiederum, die überall in .Deutschlands Gauen das Turnen weiter verbreitete und für neue Pflegestätten sorgte. So auch auf der Academia Ludovi- c i a n a in der Universitätsstadt Gießen. Hier arbeiteten besonders dieSchwarzen" im Geiste Jahns, an ihrer Spitze die drei Brüder Fallen. Sie hatten, der jüngste mit 15 Jahren, die Freiheitstämpfc mitgemacht, und wirkten nun unter der Füh­rung des Aeltesten, Karl Fallen, in idealer Begeisterung, erfüllt mit der glühendsten Liebe zu Vaterland und Freiheit, für die weitere Verbreitung des Turnens. Ein reges turne­risches Leben herrschte damals in Gießens Mauern, das jedoch bald wieder durch den Truck der Reaktion vernichtet wurde. Doch auch in späteren Jahren, jedesmal wenn sich neue hohe vaterländische Ausgaben geltend machten, da war sich die aka­demische Welt ihrer Pflichten gegenüber Volt und Vaterland bewußt, da erinnerte man sich auch wieder der vaterländischen Aufgaben des Turnens, und die eifrigsten Vorkämpfer desselben waren Angehörige des akademischen Standes. So war es Ende der vierziger und abermals am Anfang der sechziger Jahre.

Wie anders ist dies geworden, jedoch nicht zum Vortell Don Volk und Vaterland. Gerade in der jetzigen Zeit aber, die wiederum eines tiefernsten Charakters nicht entbehrt, erfordert ein freies, einiges Vaterland, mehr denn je ein körperlich und sittlich freies und starkes Ge- schlecht, wie es der Turnplatz erzieht. Vergessen ist in aka­demischen Kreisen die Vergangenheit, nicht mehr gedacht wird der Mahnung, denen der Berliner Professor Adolf Frendclen- burg des öfteren Ausdruck verliehen:Sich stets in Dankbar­keit der Männer zu erinnern, die in schweren Zeiten durch das Turnen den Volksgeist gehoben und die Vollslrait gestärkt", und nicht mehr darnach gehandelt. Die akademisch Gebildeten haben sich mit wenig rühmlichen Ausnahmen von der edlen, echt volks­tümlichen und vaterländischen Sache des Turnens immer mehr entfernt und die Kluft zwischen ihnen und den übrigen Ständen hat sich, anstatt überbrückt zu werden, erweitert und vertieft.

Das alles gibt zu schweren Bedenken Anlaß, wie sie schon vfl von berufener Seite kund getan wurden, aber meist ungehört verhallt sind. Es sei hier nur erinnert an die Führer der Deutschen Turnerschajt vergangener und jetziger Zeilen und des Zentralausschusses für Volks- und Jugendsp.ele, die, meist dem akademischen Stand angel)örend, Hand in Hand an der Gesundung des deutschen Volkes durch Turnen und Spiel arbeiten.

Denn nicht zum besten sieht es ans mit der körperlichen Tüchtigkeit der akademischen Jugend, aus deren Reihen doch die Führer der Nation hervorgehen sollen. Das beweist die große Zahl der zum Waffendienst Untauglichen. Schon auf vielen höheren Sckiulen ist die Zahl der aus nicht immer stichhaltigen Gründen vom Turnunterricht Befreiten eine unverhältnismäßig große. Dadurch wird die Freude an den Leibesübungen, die ui der Brust der Jugend schlummert, nicht gefördert, sondern erstickt, und der angehende Student bezieht die Universität, die doch in allen Künsten und Wissenschaften, körper­lichen und geistigen, unterrichten und ausbilden soll, er­füllt von Abneigung gegen Turnen und verwandte Leibesübungen, das Schlägerfechten, das jedoch nur geringen gesundheitlichen Wert hat, allenfalls ausgenommen.

Und wie dringend not tut auch dem M usen - sohn eine kräftige körperliche Erziehung, als Gegengewicht gegen die großen geistigen Anstrengungen, die den Menschen bald der Spannkraft des Geistes berauben und ihn häufig zum frühzeitigen Altern bringen, als beste Hilfe im Kampfe gegen den Alkohol, den Vernichter so vielen Lebensglücks und edler Lebensfreude, als vorzügliches Mittel zur Hebung der Sitt­lichkeit, besser als es alle mündlichen und schriftlichen Beleh­rungen zu tun vermögen. Wie viel Kraft wird int Uebermaß jugendlicher Lust und Freude vergeudet. Hier ist der Weg, sie in die richtigen Bahnen zu. leiten zum Nutzen des Einzelnen und der Allgeineinheit. Denn große Vorteile würden der letzteren daraus erwachsen, wenn solche an regelmäßige Leibesübungen gewöhnte akademische Bürger beim Eintritt ins Philistertum ihre Kräfte in den Dienst derselben stellen mürben. Leider haben die akademischen Streife die Verbindung mit den übrigen zum großen Teil mehr und mehr verloren. Aber nur das Leben in und mit dem Volke im weitesten Sinne des Wortes läßt sie dessen Bedürfnisse, denen sic in Amt und Würden häufig gerecht werden sollen, und dessen Anschauungen, denen sie Rech­nung zu tragen haben, kennen lernen. Der beste Boden hierfür ist das Gebiet der Leibesübungen, das in ungezwungendster Weise olle Stände zu gemeinsamer Tätigkeit zusammenführt.

Unbedingt nötig ist also für den jungen Akademiker die Pflege der Leibesübungen. Wie kann dies nun geschehen?

Zu diesem Zweck gibt es verschiedene Wege. Jede Kor­poration müßte es sich zur Pflicht m ach en, Tur­nen und Spiel zu pflegen. Akademische Turn­vereine können sich bilden, wie man sie schon auf vielen Universitäten hat. Sie gehören als Verband der Deutschen Tur- ncrschaft an und beteiligen sich mit Erfolg an deren Festen. Allgemein sielen die prächtigen Gestalten dieser Musensöhne bei jenem herrlichen vaterländischen Fest, das vor kurzem in Frank­furts Mauern gefeiert wurde, auf, gleichsam als lebendiger Be­weis für den gesundheitlichen Einfluß von Turnen und Spiel auf den menschlichen Körper. Gießen zwar konnte sich der akademische Turnverein Cheruskia nur kurze Zeit halten. Im Gegensatz zu früheren Zeiten fehlte eben das Interesse der aka­demischen Kreise.

Auch die Turnvereine der Deutschen Turner- schaft, deren in Gießen zwei' bestehen, nehmen zu jeder Zeit Studenten aus und errichten bei genügender Beteiligung aka­demische Riegen.

Denn ist der gute Wille vorhanden, dann werden, wenn vicht eigene turnerische Behörden au den Universitäten geschaffen sind, die aber auch fast ausnahmslos derselben Quelle entspringen, die Einrichtungen der Deutschen Turnersck)aft, soll etwas Erspiicß-

liches geleistet werden, nicht zu umgehen sein. So hat man erst im Herbst d. Js. in Leipzig ein besonderes Lehramt für Turnen errichtet, das einem Angehörigen der Deutschen Turner­schaft, dem als vorzüglichen Turner und Turnschriftsteller bc- lamitcn Dr. Hermann Kuhl, übertragen wurde.

Auch in Gießen stehen tüchtige Kräfte zur Verfügung, in erster Linie der bewährte Gauturnwart des Gaues Hessen, lehrer Will, der allen akademischen Kreisen mit Rat und Tat zur Seite stehen wird.

Regt sich aber die Luft in der akademischen Jugend am Turnen darin ist alles begriffen, was körperliche Hebungen heißt und in dcr Deutschen Turnerschaft gepflegt wird: Eigent- liä)es Turnen, Fechten, Spiel, Wandern, Rudern, Luhwimmen und winterliche Körperübungen, dann werden auch die Lehr­kräfte der Universität helfend und fördernd eingreifen, und die Regierung, die gerade in der Neuzeit sich die Förderung dieser Bestrebungen in gerechter Würdigung ihrer Wichtigkeit für das gesamte Volk ganz besonders angelegen sein läßt, wird nicht zuruckstchen und ihre Unterstützung nicht versagen. Ein schönes Ziel winkt hier der akademischen Jugend, möge man ihm mit allen Kräften nachstreben.

Oerid?tsfaaL

Gießener Schöffengerichtssitzung vom 17. Nov.

Körperverletzung. Der KLllner H. P. in Gießen stand unter Anklage, in der Nacht vom 27. auf 28. September^l. I. auf dem Riegelpfad zwei hiesige junge Leute mittels eines Stockes körperlich mißhandelt zu haben. Einer der Zeugen scheint einen großen Respekt vor dem Angeklagten zu haben, denn er warnte einen der Verletzten vor dem P. mit den Worten:Laß von ihm, der hat bei der Marine gedient." Das Gericht erkannte auf eine Geldstrafe von 25 Mark, eventuell 5 Tage Gefängnis, außerdem wurde einem Verletzten, welcher als Nebenkläger auftrat, eine Buße in Höhe von 20 lMark zugesprochen.

Unterschlagung. Der Diener F. G. in Gießen stand unter der Anklage, feit Juli I. I. als Diener eines hiesigen Ver­eins eine Reihe vereinnahmter, teilweise auch zur Begleichung von Vereinsverbindlichkeiten erhaltene Geldbeträge in Höhe von etwa 1300 Mark unterschlagen zu haben. Im 3. Quartal l. I. nahm er 2290 Mark von Vereinsmitgliedern ein' und lieferte nur 1700 Mark ab. Weitere vereinnahmte Posten im Betrage von 83,99 Mark und 129,47 Mark verwendete er für sich und so fort. Für zu entrichtende Gemeindesteuern und Kanalgebühren waren ihm 236,58 Mark übergeben t welche Summe er sich eben­falls aneignetc. Das veruntreute Geld will der Angeklagte größten-- teilS zur Deckung der enlstanvcncn Verlusten an Kartenspielen verwendet haben. In einem hiesigen Lokal will er 154 Mark durch Kartenspielen und an zwei A. ' i"?n allein an 300 Marl verloren haben. Der als alleiniger Zeuge auf getretene Rechner deS geMioigten Vereins stellt dem Anget^aglen uav w'u? Zeugnis aus. Mährend seiner 9 lährigen Tätigkeit als Diener, habe der Angeklagte stets regelmäßig öic eingenommenen Beträge abgeliefert, bis er bem Spielteufel in die Hände geraten sei. ^Bemerkenswert ist, daß der Angeklagte immer hoffte, durch das Spiel den Ver­lust wieder decken zu können, wodurch er immer größere Summen benötigte. Der Vertreter der Anklage beantragte eine Gefäng­nisstrafe von 2 Monaten. Das Gericht erkannte auf 6Wo chc n.

Körperverletzung. Die Fuhrknechte H. H. und N. F., beide in Lcidcnhafen und I. H. in Kohden wohnend, standen unter Anklage, einen Unteroffizier des hiesigen Reglements körperlich mißhandelt und wörtlich beleidigt zu haben. Der Sachverhalt ergab folgendes: Am Abend des 29. September l. I. gegen 1/21U Uhr tarn der Unteroffizier mit feiner Braut den Leihg^stcrner Wcg entlang. Unterwegs begegnete diesen ein in angeheiterter Stimmung versetzter Trupp Ndänner, worunter sich auch die Angeklagten betanken. Einer der letzteren, stieß einen seiner Begleiter derart gegen den Unteroffizier, daß dieser gegen jeme Braut geschleudert wurde und jene zu Boden flog. Als der Belästigte den Friedensstörern hierüber Vorhaltungen machte, riefen sie ihm ziuSpinner" usw., verfolgten ihn bis zur Wilhelm- stcaße uno schlugen ifyni mit der Faust in das Gesicht. Dem Angcgrifsencri blieb nichts, anderes üorig, als von seiner Wasfe Geoiauü) zu machen, luoocV der Angeklagte H. einen Hieb über den Backen erhielt. Hierauf entfernte sich der Unteroffizier und die Ang-cklagten verfolgten ihn nach bis znm Kreuzplatz, wo sie erst Fersengeld gaben, als der Angegriffene wieder in die 9cht-. Wendigkeit versetzt war, von seiner Wasfe Gebrauch zu machen. Da der Zeuge ni,d)4 bestimmt sagen konnte, welcher der Ange- klagtcn ihn geschlagen und beleidigt haoe, so mußten alle Ange­klagten freigesprochen werden und zwar mangels Beweis.

Airche und Schule.

** 2) i e (5 v q 11 g. Konferenz f. d. Großherzogtimi Hessen (Friedberger Konferenz) hält nm nächsten Dienstag, 24. N 0 v. m Gießen (Holet Schütz, Bnhnhosslr.), sür ihre oberhessifchen Mitglieder eine Provmzialversnmmluug ab. Das anziehende, zur Aussprache reichlich Gelegenheit gebende Thema, das Professor D. Dr. Schian behandeln wird, lautet: Der Pfarrer von heute und seine Gemeinde. Gaste, nicht nur aus bem Psarrslande, sind willkommen.

Vermischtes.

* Das Ende des ElkinS-Nomans. Die Absicht des Herzogs der Abruzzen, die amerikanische Senatorstochter Bi Elkins zil heiraten, scheint an den Vorurteilen und Tradilionen der italienischen Königsfamilie endgiltig gescheitert zu sein. Senator Ellins hat mit Wißen und Bewilligung seiner Stieftochter in den gelesenslen amerikanischen Zeitungen die Nachricht in Jnscratenform einrücfcn lassen, daß die Ver­lobung zwischen Miß Elkins und dem Herzog der Abruzzen gelöst sei und an eine Vereinigung der beiden unter keinen Umständen mehr zu denken sei.

* Der Zollbeamte und die gefälschten Bilder- Aus Newyork wird berichtet: Daß ein Zollbeamter sich iveigert, einen hohen Zoll anzunehmen, dürfte nicht allzu oft vorkommen. Kürzlich wurden jedoch von dem Newyorkcr Taxator etwa 20 Bilder, die so hervorragende Namen wie Corot, Diaz und Nousscau trugen und mit hohen Summen deklariert waren, nur mit 1800 Frcs. bewertet. Der Sach­verständige erkannte in den Bildern schlechte Nachahmungen, und er wußte, daß der hohe Einfuhrzoll später nur un­kundigen Käufern gegenüber als Beweis für die Echtheit ver­wendet werden sollte.

Elnsesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Lollar, 18. Nov. Aul die Eingesandts, welche ans Lollar in Strömen dem RedciktionSlisch zufließen, erwidern wir. daß, so­lange der Herr Einscudcr nicht den Mnt hat, seinen Namen zu nennen, dieselben unbeachtet bleiben.

Großh. Bürgermeisterei Lollar.

Schmidt.

lvöchentt. Uebersichl derCodrsMe L ö.Staöt Giehen.

45. Woche. Vom 1. bis 7. ^louembev 1908.

Einwohnerzahl: angenommen zli 30 400 (uitl. 1600 Alaun Militär.) Sterblichkeitszisser: 22,23",',,, nach Abziig von 2 CvtStremöeii: 18,81 °/oo.

Kinder

Es starben an:

Zusammen: Erwachsene:

Ml

vom

1. L

ebensjahr:

2.-15. Jahr

Keuchhusten

1

1

Tuberkulofe

1(1)

1(1)

Herziehler

2

1

- 1

Lchlaqfluß

1

1

Krampfen

1

1

Krebs

1

1

Selbstmord

1

1

Verunglückung

2(D

1(1)

1

^ebensichmäche

1

1

Altersfchwäche

2

2

Summe 13 (2) 9 (2) 3 1

A n ni.i Tie m Klammern gejetzleu Zistern geben an, wie viel der Todesfälle in der betveffeiibeu Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Fainilieir-Naehrrehten.

Geborene: Herrn Oberlehrer Rupp und Fran in Alsfeld eine Tochler.

Verlobte: Fräulein SDlargavetc Wiedersum mit Herrn Wil­helm Kawmann, beide in Büdingen.

Meteorologische Beovtrchruugen

der Station Gieße».

November

1908

Barometer aut 0° reduziert

Temperatur der Lust

Absolute Feuchtigkeit

Iielative Feuchtigkeit

Windrichtung

Windstärke

Wetter

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754,9

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Bed. Himmel

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6,9° C.

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. Nov.

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TeSefonischs Kursberichte

des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie. Giessen.

Frankfurter Börse, 3/4% Keichsauleihe . . 94.3u 1 3-6 do. . . 84.95 3>4% Konsols .... 94.45 6% do 84.90 3X% Hessen 93.00 3/4% Oberhessen . . . 92.00

Uesterr tioldreute. 98.10 4% 26 Uesterr. bilberrente 98 70 4-z Ungar tioldreute . . 92.90 4-6 Italien. Heute . . .. 3-6 Portugiesen Serio 1 56 40

3-6 Portugiesen III 58.00 4)4% russ.btaatsanl. 1905 97.05 4/4% Japan. Staatsanleihe 91.45 1-6 Uonv. Türken von 1VU:> 92.30 Türkeniose 143 80 4-6 tiriech. 3Ionopol-Anl. , 49.30 4-6 äussere Argentinier . 86.50 j% Mexikaner . . . 63.60 4 >4% Chinesen .... 97.00

Aktien:

Bochum Guss 219 20 Buderus E. W 112.10

Tendenz: schwach.

Berliner Börse, 19.

Canada KB 177.80 Darmstädter Bank . . . 128.10 Deutsche Bank .... 240.00 Dortmunder-Union C. . . 60.70 Dresdner Bank . . . 147.8v

Tendenz: schwäsher.

19. November, 1.15 Uhr.

EJektnz. Lahmeyer . . . 116 40 Elektriz. Schuckert . . . 119.00 Eschweiler Bergwerk . . 190.2a Gelsenkirchen Bergwerk . 189.00 Hamburg-Amerik. Paket! 112.45 Harpener Bergwerk. , , 195.60 Laurahütte 198.60 Nordd. Lloyd 90.25

Obcischles. Eisen-Industrie 98.00 Berliner Handelsges. . . 167.75 Darmstädter Bank . . . 128.30 Deutsche Bank .... 240.00 Deutsch-Asiat Bank . . 138 30 Diskonto-Komiuandit . . 180.20 Dresdner Bank .... 147.90 Kreditaktien 197.80 Baltimore- und Ohio-

Eisen Lahn 107.80 Gotthardbahu. Lombard. Eisenbahn . . 20.60 Uesterr. Staatsbaun . . . 146 00 ' lnnce-Heun-Eiseubahn . 123.00

November. Anlangskurse.

Harpener Bergwerk. . . 195.30

Laurahütte 196.25

Lombarden E. B. ... 20 50

Nordd. Lloyd 90.20 lürkenlose 143.20

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