Ausgabe 
3.11.1908 Zweites Blatt
 
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Warnung ^rar Täuschung

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Gießen. den 3. November 15)08.

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Klein-Linden, 3. 91ovember 1908.

Bekanntmachung.

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Alutter, Schwestern Schwägerin

Frau L^itwe Lichi

sagen wir allen unseren innigsten Dank.

Familie Nicolai.

Tautsagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Ableben unserer lieben Entschlafenen

<$hfe Lchwarz gcv. Rnpprrt sagen wir unseren verbindlichsten Dank. Insbesondere danken wir für die vielen Kranz» und Blnmensvenden, sowie die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Zemmer» mann und die starke Beteiligung bei dem Leichenbcgängms.

Die trauernden Hinterbliebenen:

I. d. N.: Heiur. Schwarz u. ttinder.

durch dieBilligkeit von Nachahmungen, die mit hochtönenden Worten angepriesen werden, aber bei weitem nicht an das Original-MAGGI heranreichen.

Man verlange deshalb stets

das allein echte MAGGI ±

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einzig dastehende Rekordleistung hat Bryan, der amerikan. Präsidentschaftskandidat, wie im Standard zu lesen ist, am 26. v. M. erzielt. Er legte sich um 12 Uhr nachts schlafen, stand um 5i/3 Uhr morgens auf, erledigte den Einlauf an n..:.:__cüeriph fsith iinh fnnT pinioc Sekunden

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hessen am Mittwoch den

3. November: Liel-ach trüb. Trocken. Temperatur wie heule. Schwache östliche Winde.

de«. Geschäftsführer ist ter bisherige Direktor des Sregerlanterk Roheisenshndikates, Richard Eckert. Ms Gesellschafter find ter- getreten: die Wittener Eisengießerei, die Aktiengeselftmaft bru> irichshüttc .Herdorf, die Niedcrscheldcner Hütte, die Johannes- Hütte, die Eiscrfelderhütte. die Gewerkschaften Llpfelbaumer Zug, Storch und Schöneberg, sowie die Germaniahütte.

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Der Voranschlag der Gemeinde Großen-Buieck für 1909 Rj. liegt vom 5. l. Mts. an acht Tage auf der unter» zeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. 6136

Großen-Buscck, den 2. November 1908

Grasch. Bürgermeisterei Großen-Buseck.

säckel zu schädigen.

* Vo r der Rekruten-Vereidigung. Hauptmann: ,Leute müht Ihr schwören! Ich mache Euch noch darauf auf­merksam, hier im Dienst ist die ewige Treue anders aufzusagen, als bei den Mädels.! Verstanden?" Re kru ten (ein|timmigj: Zu Befehl, Herr Haupttnann!"

«leine Tageschronik.

In Dre 8 den - Briesnitz ist die große Dachziegelsabrik von Max Nötzold abgebrannt. Es liegt B ra n d sl 1 s t u n g vor. Ter Schaben beträgt über eine h a l b e Ri i l l i 0 n Pi a r k. 170 Arbeiter sind brotlos. .

In Leipzig tumbe das Ehepaar Friedrich er- mordet anfgestmden. Offenbar liegt Raubmord vor.

In der Slomgl. Gewehr'abrik in Erfurt sind umfangreiche Diebstähle an'gedeckt ivorden. Lis jetzt sind ztvei Feldwebel, cm Arbeiter und ein ausivärtiger Agent verhaftet ivorden.

Gegen 150 Zöglinge des Mililärwaisenhauses und der Unter- ofsizicrschule in A n n a b e r g sind an Diphtherie und Aiandelentznndung erkrankt.

Tie 39jährige Gattin des Frauenarztes Dr. Schultz m L i e g n i tz begoß sich mit Petroleum und zündele cs an. Sie starb nach gualvollen Leiden.

Der Aiaj 0 r im Generalslabskorps Viktor Z a cz e k in Hs t e 11 hat sich aus unbekannten Gründen erschossen.

In Trebnitz in Böhmen wurde das auf dem Friedhof bcsiudlichc Gr a bd enkm a l für die im Jahre lt>66 dort verstorbenen preu° mschen Soldaten von Tschechen zum zweiten Male zerftort.

Ter auch im Auslande bekannte russische Genei al Ilowaiski) ist wahrend einer Abendgesellschaft unter der Beschuldigung wieder­holter Betrügereien in Petersburg verhaftet und ins Gefängnis abgeführt wordcu.

GrigiircU-SrahtineLounsen.

Falkenberg, 3. Nob. In Annaburg sind gegen 15 0 Zöglinge des Militär-Knaben-Jnstituts und der Offtzrerschule an Dhphteritis und Mandelentzündung ertrankt. Der bisherige Verlauf der Epidemie ist günstig.

Wien, 3. Nov. Wie dieZeit" meldet, ist der russische K 0 n s e r e n z v 0 r s ch l a g gestern nachmittag im hiesigen Mini­sterium des Aeußcrn eingclangt.

Rom, 3. sJiou. Ende November erscheint eine Papst-' l i ch e Enzyklika an die Katholiken der gesamten Welt.

Paris, 3. Nov. DerMatin" erklärt, daß die Zweifel der deutschen Presse hinsichtlich der von dem Botschaster Radolin bei Delcasss wegen einer Annähe­rung Deutschlands an Frankreich unlernommenenen Schritto gegenstandslos seien, da die betreffenden Dokumente in den Archiven des Auswärtigen Amtes aufbcwahrt würden.

London, 3. Nov. 60 Mitglieder des Unterhauses' beschlossen die Gründung eines Komitees zum Studium der F-rage der Vergrößerung der Krregsslotte. Dieses Kontitee ist bereits gestern zusammengetreten und wählte den Abgeordneten Long zum Vorsitzenden.

Petersburg, 3. Nov. DieNowoje Wremia" schreibt bei Bespreämng der Vorgänge in Persien: Falls die persische Regierung nicht imstande sei, der Anarchie ein Ende zu machen, so würden Rußland und die Nachbarmächte sich gezwungen sehen, einzuschreiten. Dann aber seien die Taae Persiens gezählt.

Konstantinopel, 3. Nov. Wie die Blätter melden/ haben in Serres Reservisten gemeutert.

Belgrad, 3. Nov. Blättermeldungen zufolge wird bic. Skuptschina sich hmte mit der in Aussicht genommenen Ver­legung der Residenz von Belgrad nach dem In­nern des Landes befassen.

Saloniki, 3. Nov. Der französische DampferMemphis" ist mit für Serbien bestimmtem Kriegsmaterial! hier eingetroffen.

Wallende Nevcl btdccken das Feld und die schlimmste Zeit des Jahres, der November, ist gc- /Kar kommen. Da sind die Menschen mehr krank als gesund und immer isl'S dasselbe: Katarrhe, Husten, rauher Hals, Schling- zrg beschwerten, Atemnot ec. Aber getrost: Fays ächte Sodener Atineral-Pastillen lassen alle diese Beschwerden nicht hoch- tiSr kommen und sie sind dabei so bequem und angenehm zu ge- brauchen, daß man seine Erkältung los wird, ohne recht zu ygfep wissen, wie. Wer's noch nicht probiert hat, mache einen Versuch. Die Schachtel für 85 Pfennig ist in sämtlichen gF Apotheken, Drogerien und Mineralwasferhandl. erhältUch

OeneraB -Jepsammkmg Mittwoch, den 4. November, abends 8l 2 * */2 Uhr ' Gewerbehaus.

Tages-Ordnung:

1. Jahresbericht.

2. Nechnnngsablage.

3. Vorslandswahl.

4. Wahl der Mitglieder zum Bezirks-AuSschnsie.

5. Verschiedenes.

Zu zahlreicher Beteiligitng ladet ein v2, Der Vorstand.

Märkte.

£)rtenbcrg, 2. Nov. Vom besten Wetter begünftigtr fand heute ter Pferde markt statt. Zirka 100 Stück Fohlen and Pferte waren zum Verlauf aufgetrieben. Tie altbewährten. Händler aus Nidda, Kirchlein, Friedberg, Nieterweisel, Gießen, Obermockstadt, Hmrgen, Himbach, Frankfurt a. M. usw. hatten red)t schöne Tiere gebracht. Außerdem waren viele.Bauern mit 12 Stück Fohlen zum Markt gezogen. Der Handel ging flott. Für Saugfohlen ivurdcn 200100 Mark erzielt, für l1- Jahr alte sck-öne Tiere 400800 Marl. Belgier, .Hollänter und Land- rasse (Hcssengänlc) traten in schönen Eremplaren vertreten: mcit sieht, die Pferdezucht ist int besten Ausblüten begriffen. Bet dem schönen Wetter war die bäuerliche Bevölkerung, die die Feldarbeiten vollständig bewältigt, in guter Stimmung reichlich vertreten. Der morgen stattfindenteOiindvich- und Schweine- markt wird dem houtigen Tag voraussichtlich nicht an ftotteni Betrieb nachstthen. .

tc. Frank,urt a. M., 3. Nov. Den- und Etrohmarkt. Angefahren waren 12 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Be­zahlt ivurde für Heu Mk. 3.203.60, für Stroh Mk. 2.50 - 2.70. Die Zufuhr war ans den Kreisen Friedberg und T-eburg. TaS Geschäft wickelte sich bei lebhafter Nachfrage rasch ab. Tendenz: beststmt. u r t a. M., 3. Nov. Am heutigen Kartoffel- markt wurde für 200 Pfund 1. Qualität Kartoffeln 5,305,80 Mk: gezahlt.

vermischtes.

* Frauen st urrne auf das englisch ^Parla­ment. Die temperamentvollen Sturmangriffe, die die eng­lischen Suffragettes jetzt immer von neuem wieder gegen das Parlament unternehmen, erinnern ein englisches Blatt an die nicht minder gewaltsam geführten Kampfe, durch die sich die englischen Frauen den freien Zutritt zu den Ber-- Handlungen der regierenden Körperschaften erzwingen woll­ten. Die Damen dürfen bekanntlich lvährend der Parla­mentssitzungen nur in jenem käsigartig^n, durch ein Gitter verschlossenen Raum erscheinen, der ihnen direkt über dem Stuhl des Sprechers reserviert ist. Bis 5um Jahre 1778 erifticrte diese die weibliche Würde so verletzende Beschrän­kung nicht. Aber am 2. Februar dieses Jahres waren die Frauen so zahlreich auf den Tribünen erschienen, daß sie auch noch Sitze der Mitglieder mit Beschlag belegten, und da stellte ein ungalanter ^eebär, dessen Namen John­stone dadurch eine zweiselhaste Berühmtheit erlangt hat, den Antrag, alle Frauen aus dem 5)ause zu entfernen. Die Damen wehrten daß es erst nach mehreren Stunden gelang, die letzten aus dem Saale zu entfernen. Nun durften die Damen ein halbes Jahrhundert lang überhaupt nicht ins Parlament herein, und als sie dann wieder die Erlaubnis erlangten, wurde ihnen jene berüchtigteHundehütte" zu­gewiesen, die die Herzen aller Frauenrechtlerinnen tyeute noch mit so wilder Entrüstung erfüllt. So hatte das schönere Geschlecht im Unterhaus wenigstens einen Sitz erlangt, von dem es die Füße des Sprechers und etwas von den Köpfen auf der ersten Bank sehen konnte, doch das Oberhaus war den Frauen verschlossen. Da machte gerade vor siebzig Jahren eine kühne Schar von Frauen unter der Führung der Herzogin von Queensberry einen Angriff gegen die ver­botenen Pforten des Oberhauses. Morgens um 9 Uhr war dieBelagerungs-Armee" unter aroßem Lärm zur Stelle und verlangte ungeduldig den Einlaß, der aber streng verwehrt wurde. Neun Stunden donnerten und polterten nun die Amazonen mit Händen und Füßen an die Türen; aber die Herren blieben fest. Doch, die Herzogin hatte ge­schworen, hineinzukommen, und nun änderten die Frauen ihre Taktik. Eine halbe Stunde verhielten sie sich mucks- mäuschenstill, bis die Lords, da sie annahmen, daß sie fort waren, die Tür zu öffnen befahlen. Im Augenblick strömten die Damen herein, setzten sich auf den Galerien und im ganzen »ante fest und störten die Mitglieder des Oberhauses beständig, bicßutc Miene zum bösen Spiel machten und ihre Beratungenfortsetzten. ...

* Wie man in Amerika Wahlen macht. Eine

L-attSel unö Verkehr, volkswirt-cha-t.

Siegen, 2 Nov. Heute ist die Gründung des neuen Rwh- eisenverkam'svereins unter ter Firma Vereinigte Sieger- Innher .Hüttenwerke G. m. b. H. notariell vollzogen wor- 1

perf an den Landarmen Verb and Gießen, und als auch dieser die Zahlung verweigerte, erhob er Klage beim Provinzial-Ausschuß. Dieselbe wurde in der heutigen Sitz­ung zurückgewiesen, da die zweijährige Verjährungs­frist gemäß § 30 a des Unterstützungswohnsitzgesetzes bei Erhebung der Klage abgelaufen war.

(ficridytsiaal.

München, 2. Nov. Vor dem K r i e g s g e r i ch t der 1. Di­vision stand heute Oberleutnant Max v. Bomhard 00m 2. bayr. Ulanenregiment unter der Anklage des Be trug es und ter Urkundenfälschung. Bomhard, ter auch als Herrenreiter bekannt ist, und dessen Namen in zahlreichen Wucher­prozessen der letzten Jalste genannt wurde, war beschuldigt, Blanko­akzepte, die ihm Kameraden unterschrieben hatten, aus höhere Beträge als vereinbart war, ausgestellt zu haben. Jnnerlwlb dreier Monate kontrahierte Bomhard allein rund 100 000 Mk. Wechselschulden, welche die Bürgen, ebenfalls baperische Statiallcrio üffijierc, bezahlen mußten. Der Erlös ter Wechsel blieb zum größten Teil in der Spielbank von Monte Carlos. Der Ver­treter ter Anklage beantragte, Bomhard zu einem Jahr und einem Monat Gefängnis, 3300 Mk. Geldstrafe und Entfernung aus dem Heere zu verurteilen. Tas Gericht erkannte jedoch auf Freisprechung, da es sich von der Absicht eines Bettuges nicht genügend überzeugen konnte.

Trier, 3. f)Loo. Im Saarbrückener Bestechungs- Prozeß legten die verurteilten Steiger Berufung gegen das Urteil ein.

zu spat zum 7 Uhr-Zuge nach Paterson. Er mietete darum ein Auto und war unx 9 Uhr in Paterson. Dort redete er bei strömendem Regen unter freiem Himmel zu einer Volks­menge von 20 000 Personen, kehrte nach Newyork City zurück, wo er um 111/2 Uhr im Waldorf Astoria vor einem Verein demokratischer Frauen sprach. Zwei begeisterte Damen umarmten unb küßten Bryan, der dabei errötete und zum erstenmale im Wahlkampf seine gewohnte Sicher­heit verlor. Eine dritte Dame ging mit der gleichen Ab­sicht auf ihn los, und noch mehrere andere Damen traten hervor, aber Bryan beugte weiteren Küssen dadurch vor, daß er sich hinter seine Frau zurückzog, deren vorher un­bemerkte Anwesenheit die Damen von weitem Taten ab­hielt. Tann machte Bryan eine Rundfahrt durch die Vor­städte. Er war um 12i/2 Uhr in Jonkers, um IVa in White Plains, um 2i/a in Port Chester, um 31/3 in New Rochelle, um 41/2 in Mount Vernon. Um 6 Uljr war er in Newyork City 'zurück, zu einem Empfang im National Demo- cratic Club; dann folgte ein feierlicher Zug nach Hamilton Fish Park, wo er um 7i/2 Uhr anlangte. Um 8 Uhr war er bei der Cooper Union, um 8V2 im Palmengarten in der dritten Avenue, um 9 Uhr im Maddison Square, um Mitter­nacht bei einer Versammlung in der fünften Straße und zum Schluß um 3 Uhr morgens bei einer Versammlung m dem City Hall Park. Um 4 Uhr morgens schließlich konnte er sich "glücklich schlafen legen nach einem Tage­werk von 221z Stunden. So sprett sich der Tag eines amerikanischen Wahl Kandidaten ab. Wir Europäer sind in dieser Beziehung doch giück.ichere Men|ck)en.

* Die Bierflaschen sollen kleiner werden, ö lesen wir in der Finanzwochenschrist Plutus. In Zukunft oll es nämlich gestattet sein, in Abstufungen von einem halben zehntel Liier zu eichen, während bisyer nur in Ab- ständen von einem zehntel Liter geeicht werden durste. Die Folge davon wäre, so führt der Piutus aus, daß statt der bisherigen viei^ehntel Literflaschen dre'einhalb.>ehntel Liter- laschen in den Verkehr gebracht werden. Tee Bevölkerung wird bann also für ein geringeres Quantum den bisherigen Preis zahlen. Tas ist ja ein sehr schlau ausgedachtes, aber doch nicht unbedenkliches Aushilfmittel. Denn ttotz des Verkaufes derselben Anzahl Flaschen Bieres wird auf biejem Wege quasi automatic der tatsächliche Absatz und damit die Einnahme der Brauerei geringer. Gleichzeitig aber wird damit auch das Steuererlrägnis zurückgeyen. Man muß sich wirtlich wundern, auf was für knifftiche Auswege ein pfiffiger Schatzsekretär kommen kann, um den Reichs-

Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend 67 Uhr.

Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken unb Ange­hörigen von Lungcnkrnnlen. (D-73.

Ausgabe von Attesten für Ausnahme in Heilstätten.

Zlatschläge für Llranke und ihre Angehörlgen zur Bermeioung on Ansteckung. Voit.

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