Uen Magen solle.
B18/,
260
250
B18/,
Dcbm.
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cm
Fichten-
vormittagö 10 Ubr an: Jagdhaus.
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At a n n.
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4
80
„ Derbstangcn 8—10 Die Zusammenkunft ist
100
•>2
57 Eichen-Stämme
56 „ „
3 Buchen- „
14 Micicrn- „
Michucteu Bürgermeisterei vorgebracht werden
Gießen, den 18 Januar 1908.
Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
und bis zum 15. Februar 1608 schrifMch oder mündlich Lirmenamt, Neuenbäue 25 Zimmer Nr. 2 vorzubringen.
Gießen, den 17. Januar 1’308.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
Gießen, den 17. Januar 1908.
Großherzoglichc Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Eichensiämme mit 1,25 fm, Kiefern-Stämme, von 14—32 ern Durchmesser bi§ 19 m' Länge mit 35,72 fm,
Fichten-Stärnrne, von 14—40 cm Durchmesser bis 22 m Länge mit 168,49 fm (darunter schönes Schnittholz), Fichten - Derbstangen, von 7—12 cm Durchmesser bis 16 m Länge mit 15 fm.
Der Anfang und Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr
Voraussichtliche Witterung für Hessen am Dienstag döL 21. Januar 1908: Trüb und nebelig, meist trocken. Temperatur wie heute. Schwache westliche Winde.
B18/.
Donnerstag, den 23. Januar 1908.
» fm Fichten-Stämme, von 14—23 m Länge, ! Stück 11 fm Fichte-Derbstangen,
! fm Fichte-Reisstangen,
: m Kiefern-Knüppel,
! , Fichte-Reiser,
! , „ Stockholz.
4—15 5-12
5-10
5—15
7=10
LattMLen-NachrrHSeir.
Geboren: Herrn Karl Theis und Frau Käte, geb. Buch, in Butzbach ein Sohn. — Herrn Forstasfessor Keudel und Fran Carola, geb. Haberkorn, m Nidda eine Tochter.
Verlobt: Frl. Cilli Stern in Ulrichstein mit Herrn Leopold Fischer in Romrod. — Frl. Emilie Hill in Alsfeld mit Herrn Heinrich Schneider in Flieden (Kr. Fulda).
G e st o r b e n : Fran Sophie Fiedler, geb. Hof, in Darmstadt. — Frau Katharina Klotz, geb. Räder, in Ostheim. — Herr Heinrich Pfeiffer in Griedel. — Fran Louise Jaup in Darmstadt. — Herr Marlin Sittig in Schwalheim.
Anfang vormittags 10 Uhr in der Küchenstaatswiese. Muschenheim, am 18. Januar 1908. 460
Großherzogliche Bürgermeisterei.
Becker.
G a m b n ö). den 16. Januar 1908.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gambach. 9! c n h 1.
Holzverfteigerung
im Muschenhelmer Gemeivdewald
Holzversteigernug.
Dienstag, den 28. Januar lsd. Js., werden aus den Distrikten Langenloh und Lohwatd der Forstwartei Ulfa versteigert: Stämme: 3 Elchen II. und 111. Kl. - 3,66 fm, 29 Lärchen IV. u. V. Kl. = 8,74 fm, 2 Fichten ITT. Kl., dürr -= 2,19 fm; Nutzichcitcr: 4 rm. I. u. 11. Kl.; Sruüknüvvel: 36 rm Fichten II. Kl.; Nutrreifig: rm: 90 Fichten, zu Lattenhoiz u. Baumstützen geeignet, 8 Eschen; Scheiter, rm: 167 Buchen 1. Kl., Ijicrnmer 6rm Felgenholz, 178It. Kl., 19 Hain- buchen, rund, 5 Eichen 1. Kl., 11 Eichen II. Kl.; Knüppel, rm: 384 Buchen, 87 Hainbuchen, 187 Eichen, hierunter 26 rm 2 m lang, 13 Aspen, Weiden, 5 Fichten, Lärchen; gewöhnlich Reisig, rm: 1634 Luchen, «Ast- ii. Stammreisigs 400 Eichen, 52 Aspen, Weiden, 54 Fichten, iLohnenstangen«, 3 Lärchen; Stöcke, rm: 61 Luchen, 15 Eichen.
Zusammenkunft Vxll Uhr vormittags bet 2)cr. 38 im Distrikt Langelob, Fortsetzung im Lohwald gegen 74 Uhr bei Nr. 400. Das blau unterstrichene Holz kommt nicht zum Ausgebot. Weitere Auskunft erteilt Großh. Forftwarl Zimmer in Ulfa.
Eichelsdorf, den 17. Januar 1908.
Großherzoglich Oberförsterei Eichelsdorf.
lang, = 50,21 fm,
„ = 21,04 „
„ - 2,79 „
„ = 933 „
„ = 28,44 4
30—52 20-29
39-42 29-44 15-28
Ka»- mi Kihhoh-VnßkPkiW im Stcii«bachcr Gemeindewald.
Freitag, den. 24. Januar 1908,
soll in dem hiesigen Gemeindewald, Distrikt Embach, Heegheck und Ameisekopf, folgendes Gehölz versteigert werden ..
Bekanntmachung.
Betr.: Die Stiftung des GemeiuderatSmrrgliedS Friedrich Louh senior.
Die diesjährigen Zinsen auS der Lonh-Stiftung sollen an 8 Arme t»ir Stadt Gießen mit sc 20 Mark vergeben werden. Bewerbungen sind biä zum 15. Februar 1908 schriftlich oder mündlich bei dem Ärmen- QitU, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. 2 einzurcichcn.
60
318
6
4
142
8
Spwlplarc her serruugten Frankfurter Stadttheater. Opernhaus.
Dienstag den 21. Januar'): „Joses und seine Brüder." Mittwoch den 22. Januar, abends halb 8 Uhr: „Die lustige Witwe/ Donnerstag den 23. Januar: Zum ersten Male: „Madame Butterfly". Freitag den 24. Januar geschlossen. Samstag den 25. Januar: „Aida." Sonntag den 2->. Januar, nachmittags halb 4 Uhr: „Schön-Edelrot." Abends 7 Uhr: „Madame Butterfly/ Montag den 27. Januar, abends 6 Uhr: Zu Kaisers Geburtstag: „Slecfiried." Dienstag den 28. Januar: „Schwanensang." Hieraus: „Die Entsührung aus dem Serail/
Schauspielhaus.
Dienstag den 21. Januar *): „Anna Karenina." Mittwoch den 22. Januar, zu Lessiiigs Gebilristag: „Nathan der Weise/ Donnerstag den 23. Jaiiuar, abends halb 8 Uhr: „Ein Fallissement." Freitag den 24. Januar: „Der Andere." Samstag den -5. Januar: „Mtnua von Barnhelm/ Sonntag den 26. Jan., nachmittags halb 4 Uhr: „Vater und Sohn." Abends 7 Uhr: „Nathan der Weise." Montag den 27. Januar: Zur Feier des Geburtstages des Kaisers: „Wilhelm Tell." Dienstag den 28. Jan.: Neu einstudierti „Emilia Galotti."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
TLirchlsche Nachrichten,
isvciiißciiftoe (yeieittuiüt.
Montag den 20. Januar, abends 8 Uhr, un Konfirmandensaale der Johanneskirche: B i b e l st u n d e.
Pfarrer A u s f e l d.
OriginaL-Drahtknet-ungen.
B erliu, 20. Jan. Zu. dem Verlauf der Kasseler Flotten-Versammlung bemerkt das „Berliner Tageblatt:
Nachdem die Kasseler Versammlung es nicht über sich gebracht, die Brüskierung der Bayern und „ihrer Prinzen" wieder gut zu machen, wird die Frage aktuell, ob nun auch die anderen Bundesfürsten dem Beispiel des bayerischen Thronerben folgen werden und dem Flottenverein den Rücken kehren.^ Wie sich die Dinge aber auch gestalten mögen, der Flotten--^ bercin hat in Kassel eine schwere Einbuße nicht nur äußerlich, sondern auch an Ansehen, Einfluß und Kredit dem Jnlanüe wie dem Auslande gegenüber erlitten. Seine Führer mögen sich selbst fragen, wo die Schuld liegt. Die Keim-Presse wird heute vielleicht jubeln über den „Sieg", den die Sache des Flotten-Generals davongetragen und doch, so meinen wir, war es ein Pyrrhus-Sieg, und der Flottenverein wird schwerlich die Kraft haben, viele solcher Siege zu überleben.
In der „Zeit am Montag" schreibt Karl Sch neid t:
Der Fall Keim kann nunmehr, soweit der Flottenverein in Frage kommt, als abgetan gelten. Daß Generalmajor z. D. Keim sich auf seinen fragwürdigen Lorbeern ausruhen werd, ist in Anbetracht seiner besonderen Charakter-Beschaffenheit nicht anzunehmen. Allzugroßes Unheil wird er aber kaum noch anrichten können. Ein Mann, dem die Huld der allerhöchsten und höchsten. Personen entzog en wurde, ist mit politischer Unfruchtbarkeit geschlagen — wenigstens in den Augen derjenigen, denen der streitbare Generalmajor bislang als Führer im Kampfe vorausgegangen ist.
Berlin, 20. Jan. Eine Konsignierung ber Berliner Schutzmannschast fand auch gestern wieder statt, obgleich dem Polizeipräsidium bekannt war, daß von den Sozialdemokraten Demonstrationen nicht beabsichtigt waren. Da es aber nicht ausgeschlossen erscheint, daß anläßlich der Auffahrt zum Ordensfest Unfug verübt würde, traf man dagegen umfassende Vorsichtsmaßregeln. Exzesse sind aber nicht vorgekommen.
Mannheim, 20. Jan. Auf dem Neckar brachen zwei Mädchen im Alter von 8 bis 10 Jahren beim Schlittschuhlaufen auf bem nicht mehr sehr starken Eise ein unb mußten trotz rascher Hilfe ertrinken.
Paris, 20. Jan. Nach einer Mitteilung be§ Finanzministers im Ministerrate betragen die Ausgaben für die Okkupationstruppen in Marokko jetzt täglich 6000 Fres.„ während sie bisher nur 4000 Fres. betrugen. Die Maßnahmen Damades lourben vom Ministerrate gebilligt.
Paris, 20. Jan. Im „Matin" veröffentlicht der polnische Schriftsteller Sientiewicz einen Brief, worin et anläßlich der A nnahme der preußischen Polen Vorlage die preußische Regierung ebenso wie die übrigen Regierungen, die die Annahme des Gesetzes nicht verhinderten oder mißbilligten^ in scharfen Worten angreift.
London, 20. Jan. Nach einem Telegramm aus Tanger ließ Mu lei) Hafid feinen Minister des Aeußern Ben Arnar verhaften, weil dieser verdächtig ist, mit General Drude in geheimen Beziehungen gestanden zu haben.
91 io de Janeiro, 20. Jan. Man ist hier einer Verschwörung auf der Spur, die die Zerstörung der hier eingetroffenen amerikanischen Flotte bezweckt. Der Herd der Verschwörung ist in Petropolis.
auch att bet besten Vorstellung vorbei. Wer so stark erkältet ist, daß er den Lärm und die Störung durchaus nicht vermeiden kann, der sollte lieber zu Hause bleiben und sich einen Tee kochen lassen. Es ist einfach rücksichtslos, eine in lauten Ausbrüchen sich geltend machende Erkältung int Theater ausheilen zu wollen. Leidet ist das Husten aber vielfach auch eine leidige Gewohnheit; wer etwas Acht auf sich gibt und an seine Nachbarn denkt, kann bei leichtem Hustenreiz die Geräusche meistens völlig vermeiden, oder durch ein leiseres Räuspern ersetzen. Doppelt unangenehm ist 'der Hustenlaim, toenn — wie hier täglich beobachtet werden kann — auf der Bühne zugleich undeutlich gesprochen wird. Ich will die Namen der Betreffenden an dieser Stelle nicht nennen, möchte aber doch hervvrl)eben, daß Fräulein Toni Sylva trotz ihres nicht gerade kräftigen Organs deutlich zu verstehen war, es liegt also nicht an der Frille, sondern an der künstlerischen Behandlung des Sprachorgans. Zum Schluß möchte ich noch auf die Gepflogenheiten beim Ablegen und Abnehmen der Kleider in der Garderobe himveisen. Biele Besucher des Theaters bleiben sowohl vor Beginn wie nach Schluß der Vorstellung so lange in den durch die Garderobcstünder gebildete kleinen Abteilen stehen, bis jedes abzulegende Stück der Garderobe sorgfältig vom Körper nbgenommen oder.wieder umgelegt ist. Das muß zu Stauungen führen, was sicher nicht der Zweck dieser kleinen Abteile ist. Besonders^ bei Schluß der Vorstellung macht sich der Andrang bemerkbar: man nehme also seine Kleidung vom Haken berunter und gehe alsbald weiter, um außerhalb der Gar- dervbeabteile die Kleider anzulegen.
Ein Abonnent.
Bau- und Nutzholz-Versteigerung
im Gambacher Gemeindewald.
Donnerstag den 23. Januar werden versteigert:
Bekanntmachung.
Die Königliche Eisenbahndiieition Franlsnir a hat um die I mdcZpoüzeiliche Genehmigung dafür nachgesuchl, u. a. daß der an der Kahnlinie Gretzen-Fulda in km. 5,1 Gemarkung Gießen b- llegene Wegnbcrgaug während der Nachtzeit, im Sommer von ÄO Uhr abends vis 4 Uhr morgens, im Winter von 6 Uhr wbeudS bis 8 Uhr morgens, geschlossen gehalten werden kann.
Einwendungen hiergegen tönneu von den Interessenten Lis 20. v. M. bei Meiduug des Ausschlusses bei der unter-
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HoLzversteigerung
in der Fürstlichen Obersörsterei Sich.
Montag, den 27. Januar, vormittags 9V2 Uür
im Distrikt Merlbach: ~ .. , „
Scheiter, Rm.: 490 Buchend Eichen; Knüppel, Rm :98 Buchen, l, Eichen; Stöcke, Rm.: 157 Buchen, 16 Eichen; Reisholz-Wellen: 4120 Buchen,
2 Eichen-Stammholz -- 0,49 Fttur. (26 u. 29 cm. Durchm.); 23 Buchen-Stammholz = 24,94 F,tim(40 bis aa em. Durchm., 4 bis 8,8 Mtr. Lange): 17 Erlen-Stammholz -- 3,9/ ^üm. (20 bis 24 cm. DurÄm.): 3 Elsbcer-Stammhoiz -- 0,80 Fstm. (22 bis 24 ein. Durchm.): 1 FlMtcn-«tammbolz Fstm.
(38 cm. Durchm., 19 Mtr. Länge): 12 Fichten-Stammholz
2,05 Fstm. (13 bis 17 em. Durchm.): 9 Fichtcn-TcrdUangen - 0,95 Fstm. (9 bis 12 cm. Durchm.).
Die.Zusammenkunft t|t nui der Straße Lich -vattenrod, wo dieselbe vom Biemalweg Burthardsfelden-Niederbessingen gekreuzt wird. Fast alles 2kutzholz kommt bei Beginn der Beritelgerung zum Ausgebot. ~ 3
Dienstag, den 28. Januar, vormittags 9V2 Ubr
im Scheiter^Rm!:' 379 Buchen, 4 Eichen, 11 Nadelholz (liefern);
Knüppelholz, Rur.: 116 Buchen, 44 Elchen, 10 Nadecholz; Stockholz, Rm.: 157 Buchen, 3o Elchen, 12 Nadelholz;
Retsholz-Wellen: 7760 Buchen, 1880 Elchen, 2360 "Nadelholz (falt nur &dm1 c,)Ct£;~tauTmj)ol3 — 3,36 Fstm.: 52 Fichten- Stamm holz = 11,51 Fstm.: 136 Fichten-Derb,Langen --- /,26 ^stm.
Die Zusammenkunft ist aus der Vauvtichneche im -Väter, nahe dem Ausgang nach Lich zu, wo Wtngerteweg und .vauplschnetve sich kreuzen.___________
b^gerichte/^l ß ? äahnkran- $ zuin ver. dMngrab6^ 55»«: •-sä*
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die ein Neubau er- ■ aus einem eberdruck. Derselbr brfsrellung gelangtr ^erroenhung gute: ual ‘-8 Silo DaH' henb einer Gesam auchs und der Ko» erhcher von 132 qc ist den im Seist )U überhitzen. 2« •cn Turchrnesser vor rägergerilst derach eriverk unabhängtz Sic heibgeschränl!
Speisung des Sessel; >e ein Injektor.
Firma L BorsiK
Bekanntmachung.
In das HanbelSregiller 2lbl. A. iuulDc eingetragen. 1) Firn»a Rosenbaum & Eourp. Eießen. Inhaber. Jtilius Aosenbaum und Rudolf Löwenstein, Kaufleute, in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Januar 1908 be- degonnen. 2) Firma Scheld und Werner, Gießen. Inhaber: Andreas Scheld und Friedrich Werner, Kaufleute, in Gießen. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Januar 1908 begonnen.
Gießen, den 13. Januar 1908. B’°/i
Großherzogliches Amtsgericht.
Bekanntmachung.
Wir haben im Städtischen Hospnai, Selteroweg 11, eme -siansratiammelftelle für noch brancobaren Vausrat, Model oller Art, Küchengeräte, Bettzeug, Weißzeug, Kteldungsstucke ufw. tiiir unentgeltlichen Abgabe au die Stadial men erngerichtet und Utten u^ere Mitbürger entbehrliche GegenUande der beschriebenen '^>rt, soweit fic sich in noch brauchbarem Zustande befniden, an den Berwalier der 2katuralausgabepelle, Ralsdiener Dorr tm Städtischen Hospital, abzugeben.
Gießen, den 13. Januar 11)08. B 11
Die Armen-Deputatwn der Stadt Giehen.
Kell er.
Jagdverpachtung.
Freitag, 7. Februar 1908, nachmittags 3 Uhr, soll die der Ätadt Gießen zmtchenve Feld- und Waldjagd in 8 Bezirken an Sitznugsjaale des BnrgrrmeistereigevaudcS im Wege öffeut- llcher Versteigerung auf 12 Jabre meistbietend verpachtet werden.
Gleßen, den 18. Januar 1908.
Großherzogliche Bürgermersterel Gießen.
Mecum. B^h
im Nothacker, zunächst der Kreisstraße Steinbach—Annerod! am Fernewald.
Steinb ach, am 18. Januar 1903. 461
Großherzogliche Bürgermeisterei Steinbach.
Krämer.
Bekauntmachung.
Betr.: Die Stiftung der Frau Hoigcvlc^tsrat vor» Krug »nd ihres Sohnes des Hofgerichtsrat l£r. Start von Krug.
Die diesjährigen Zinsen aus der Krug-Stiftung sollen an 12 Aruie der Stadt Gießen mit je 20 Mark vergeben werden. Bewerbungen bei dem
ganze westliche uni etnebd gehüllt. I? am Sonntag nachm m Straßenbahn p •n, barunter niedres in Paris dichtesln ’bac wachte, als in-
Eleklrizitötswerktt he Beleuchtunz en inehrcce Schiffe sand infolge stärkt: m Rangieczuge un: je statt. Zahlrech lebensgefährlich. - -ladt Melbourar. dort so starke Hi?> sch lag oorkam ^lle von Hitzl'ch^ ,n &n beklage^ ■ ate eines Si* ? Dortige W* Hn aeeietl1“1f« ? betitelt wt » unb Hto=
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Versetzungen tzeführt. ^egen mehrere Offiziere a. D. bezw. >. D., die mit Uniform und Pension verabschiedet sind, zum Teil idon längere Zeit, schweben Ermittelungen, ebenso gegen zwei aktive Offiziere.
In Berlin lvurde in ihrem Lumpenkeller die 77 Jahre (dte Witwe Nielbock mit eingeschlagener Schädeldecke auf» Pfunden. Anscheinend liegt Raubmord vor.
Bei Nürnberg rodelten auf abschüssiger Ehaussee trotz Polizeiverbots drei Personeii in voller Fahrt. Der Schlitten s ihr gegen einen Baum und zerschellte. Dem Lehrer Otto wurde dabei die B r u ft c i n g e br ü cf t; er war sofort tot. Seine /rau und eine Lehrerin sind lebensgefährlich verletzt worden.
In Lodz wurde der Fabrikbesitzer Nosenblatt beim,Verlassen s'ünes Wohnhauses von einem Unbekannten erschossen.
In Sosnowice (Polen) wurde der Ingenieur Brendl ton den Hultschinsky-Werken von Unbekannten durch 5 Schüsse ermordet. Gleichzeitig wurde km einer anderen Stelle ein -chutzmann erschossen.
handel.
** Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen des Kaufmanns Richard Fischer in Mainz, Inhaber der Firma Änna Welge Nachfolgen wurde am 9. Jan. das Konkursverfahren 'cöifrvet. Bureauvorsteher Nicolai in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kvukursforderungen sind bis zum 10. /rebt. bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — Ueber daS Ver- ittügcrt des Johann Boos, Ofenhändler in Mainz wurde ttm 9. Jan. das Kvnkursverfahren eröffnet. "Notariatsgehilfe Lorentz in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kvnkurssorderungen find bis zum 31. ^>an. 3tei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — Ueber das Ber- .li-ögen des Johann Trapp, Wagner m, Eppelsheim umrbe am 11. Jan. das Konkursverfal-ven eröffnet. Anwaltsgc- lilfe Andreas Götz in Alzey wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kvukursforderungen sind bis zunn>4. Febr. bei dem Drnts- -^erichit Alzey aiiz-umelden. — Ueber den Nachlaß des am 20. Okt.
907 verlebten Eisenbahnsekretärs i. P. Ludwig Breitinger -u Dprmstadt wurde am 14. Jan. das Konkursverfahren eronnct, La der Erbe Viktor Ruhl in Mainz die Ueberschuldung glaubhaft gemacht und die Eröffnung beantragt hat. Ter Gefangttisver- /Ailter i. P. Muth in Darmstadt wurde zum Konkursverwalter xannt. Konkursforderungen sind bis zum 4. Febr. bei dem
(richt Darmstadt I anzumelden.
Schiftsnschrlchten.
9t e d Star L t n i e.
Der Postdampser „Samland" der „Red Star Sinie* in Antwerpen ist laut Telegramm am 6. Januar wohlbehalten m terogorr angefommen. u
Gingesandr.
-Mr Form und Inhalt (.na .....n Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Während der Vorstellungen im hiesigen Stadttheater finden !?ie unangenehmfteii Störungen statt, wie ich bislang fast bei der Vorstellung beobachten konnte. Zunächst muß das Oeff- cn der Türen nach dem Beg i n n der Vorstellung -och immer gerügt werden. Wer zu spät kommt, muß die Fol- 2it seiner Säumigkeit selber tragen und draußen bis zum .lchluß einer Szene oder eines Aktes wanen; als eine Rücksichts- asigkeit muß es bezeichnet werben, wenn gleich nach Beginn des tften Aktes die Türen wieder geöffnet und die Nachzügler cin- -lassen werden. Hierdurch geht dem rechtzeitig erschienenen Publikum der erste Auftritt oft völlig .verloren. In noch größerem Maße aber stört im hiesigen Theater das allabendlich „i beobachtende laude H u ste n undP r u ste n im Zuschauerraum. 'Lei der zweiten Vorstellung von „Rosen" von Sudermann ging, rvic aus laut gewordenen Klagen zu vernehmen war, vielen Tlesuchern das erste Stück fast völlig verloren; das Husten trollte auch gar kein Ende nehmen. Wenn man gar mehrere dieser Huster in nächster Nähe hat, dann ist es mit der Freude
Brernrhstz-Berfteigsruug.
Freitag, den 21. Farrnar im Fürst!. Stolberg-Wernigerodischen Försterbezirk Ranstadt, Distrikt Hühnerivald 4 unb Rühlswald, Abt. 3 und 14: Scheit: 566 rm Buchen I. K!.; 256 rm Buchen IL Kl.; 3 rm Eichen. StnüVMcl: 257 rm Buchen, 35 rm Eichen. Reiser knüppel: 61 rm Eimen. Astreiscr: 772 rm Buchen. Das mit D bezeichnete Holz kommt nicht zum 2tusgebot.
Zusammenkunft 91/? Uhr vonnittags bei Gastwirt Peter Jung in Ranstadt.
9tätierc Auskunft erteilt Förster Semper in Railstadl. Gedern, bett 17. Januar 1908.
, Fürstlich Stolöergisch'e dicoieroenvalluna. B10/,
Bekanntmachung.
In das Handelsregister Abt. A. wurde bezüglich der Firma Gebrüder Windccker, Gießen eingetragen: Der Kaufmann Wilhelm Möhl ist aus der offenen Handelsgesellschaft durch Tod ausgeschieden. Der Kaufmann Adolf Griffe ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesell- fchafter eingetreten. Die Gesellschaft hat am 10. Dezember 1907 begonnen. B20^
Gießen, den 15. Januar 1908.
Großherzogliches ^Amtsgericht.________________
Mittwoch, dcu 22. Januar 1908, vormittags 11 Uhr, soll tut Garnisonlazarett Gleßen die Lieferung der für das Rechnungsjahr 1908 erforderlichen Berpslegungsbcoürfnffse emschlleylicki Eis, ausschließlich der Fleischwaren und Kartosteln verdungen werden. Zu gleicher Zeit ist auch die Abnahme der .Küchenabiälle, Brolreste und Knochen zu vergeben.
Die Bcoingungen können während der Dlenüßunden im Geschäftszimmer des Lazaretts eingcsehen werden und müssen vor LeglMl des Termins durch Unterschrift anerkannt sein. lDlb/i Großherzogliches Garmsontazarelt.


