Meyerhoff & Goslar
ückchen. Hierzu
vorm.: 5. Weimersheim Nachf.
Kreuzplatz 13
Kreuzplatz 13
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schwarze Paletots
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Backfisch-Kostüme
Backfisch-Mäntel
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Staub-Mäntel
Kinder-Jacken
weisse Konfektion
B18/3
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42
5475
[1748
stelle an b<i u Erbach-Ei^ t einem «muj, iemeinbei^uk die Halste
75,5 Rm. Buchen-, 12 Nm. Eichen-, 36 Rm. Nadel-Stöcke versteigert. Das Holz aus den Distrikten WallenfelS-Wüstung, Winnereck und Elsenschade wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und kommt in der Mittagspause zum Ausgebot.
die R. an
leatetS. ic f;einige $tfi? Ibonnement ni)l ize HerrenpMi zwar wird tttw 1, den Rittmeiii«
Lich, am 16. Marz 1908.
Großherzogliches Amtsgericht.
Zusammenkunft an der Eisenschade.
Allendorf a. Lda., am 16. März 1908.
Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda.
Rein.
GerLHtsßanL.
LL Darmstadt, 17. März. Der 21 Jahre alte Schiffer Friedrich Kühlwein und der 20 Jahre alte Fabrikarbeiter Haas, beide aus Viernheim, bedrohlcu den dortigen Lehrer Kraft mit einer Anzeige aus § 175 Sl.-G.-B., iveiui er ihnen nicht innerhalb 24 Stunden den Betrag von 50 Alk. postlagernd entrichtete. Ta der Lehrer unschuldig ivar, übergab er den Briet der Polizei. Wie die heulige Straflammerverhandlung ergab, kennt K. beit Lehrer gar nicht. In Anbetracht der Gememgefähr- lichkeit und der Niedrigkeit iolcher E rp res j u n g en wurde Kühlwein zu einem 3 a 1) r 6 Monaten Gefängnis, Haas zu einem Jahr G e f ä n g n i s verurteilt.
0 Marburg, 17. März. Wegen Beleidigung durch die Presse, begangen durch eine Brieskastennotiz in der „Hess. Landesztg/', war her verantwortliche Ziedaiteur dieses Blattes, Gustav Wunsch mann, vom hiesigen Schösfcugericht zu acht
Gießener Strafkammer«.
)( Gießen, den 17. März.
Mangels Beweis freigesprochen.
Unter Aufbietung eines großen Betigeuopparates fand Verhandlung gegen den vielfach vorbestraften Weber Hch. aus Frischborn statt, welcher der Blutschande, begangen
seiner 17 jährigen Tochter, angeklagt ist. Nach dem Urteil, hat die unter Ausschluß der Oessentlichkeit geführte Verhandlung zur Freisprechung des Angeklagten geführt, wenn auch l»her Verdacht besteht, daß er fortgesetzt in sträflichem Verkehr mit seiner Tochter gestanden hat. Diese, eine geistig zurückgebliebene und sittlich verdorbene Person, die früher ihren Vater belastete, hat die Aussage verweigert. Geistliche, Lehrer und Ortsvorsteher hoben sie, wie auch eine weitere Belastungszeugin, die ihre früheren Angaben nicht aufrecht erhalten tonnte, als nicht wahrheitsliebend geschildert. Es kennte somit mangels ausreichender Beweise eine Verurteilung nicht eintreten.
rrusißt uatö
— Johannes F a st enrath t- Der bekannte Schriftsteller und Begründer der Kölner Blnmenspiele Hoirat Joh. Fastenraib ist am 16. Alärz in Stöbt an Lungenentzündung gestorbe n. Er war 1839 als Sohn eines reichen Kaufmanns in Remscheid geboren, promovierte 1860 zum Dr. jur. und würdigte sich dann ausjchließ- lich der Literatur. Sein Veidienst bestand in der Verd-ulschung einer Anzahl spanischer Poesien, insonderheit katalanischer Dichler- werke, so der Dichtungen des bis dahin in Deutschland völlig unbekannten Nubio y Lrs. In Spanien würdigte man seine Tätigkeit tüctt mehr als m Deut>chla»d, überhäufte ihn mit allerhand Ehrungen, verlieh ihm den jpan. Adel rc. 'Mit seiner feinsinnigen Gattin, einer geb. Ungarin, hat er Spanien wiederholt bereist. 9iach deut 'JJbiiter der latalamichen Joe । florals veranstaltete er in ftöln in den letzten Jahrzehnten sog. Bluinenspiele, d. h. poetische Wettkämpfe. Als selbständig schaffender Lyriker erlangte er nur geringe Bedeutung, zumal ihm ahe geistige und formale Eigenheit fehlte. Er tvar and) der Begründer und langjährige Vorsitzende der Kölner literarischen Gesellschaft.
— Kleine C h r o u i t a u s Li u n st und Wissenschaft. Von beit bei der Schinkelp r e i s - Beiverbun g des Archl- tekleiivereuis 1908 zu Berlin emgegangeiieii 38 Entwürfen 511 einer D 0 rfanlage (Hochbau) ist dein Emivurf nut der Bezeichnung:
Netkmtttmnchnng
In unser Handelsregister, Abt. A. Nr. 20, ist heute der Firma Heinrich Neger II., Lich, eingetragen worden, daß das Geschäft auf den Kaufmann Karl Neger zu Lich übergegangen ist, welcher dasselbe unter der seitherigen Firma weiter betreibt. Die Prokura des Karl Reger ist demgemäß erloschen.
H 0 l z v e rftetgerun g
Freitag, den 20. März 1. Fs., vorm-ctugs 9 Uhr anfangend werden in den Boaldüngen der ©cmeinöe Ackendorf a. Lda. Tistr. Dörnbach, Wallenfels-Wüfltmg, Winnereck, Elsenschade, Neuewald, Hormelseck, Seif, Todcnberg zu (F 0 r st w a r t e i I)
für Oberhesfen und angrenzende Gebietsteile^. Es kam zu keinem einheitlichen Beschluß. In den einzelnen Vereinen hat man offenbar noch zu wenig Kenntnis von dem Zwecke des Verbandes und will den Statiitenentwurf erst kennen lernen. ES wurde beschloßen, daß die Delegierten nochmals mit ihren Vereinen die Angelegenheiten besprechen und dann innerhalb 4 Wochen dem BlfM^vorsitzenden Mitteilimg machen. Der Vlmd wird auch in diesem Jahre wieder sein Bundes-Wald- fest feiern, zu dem Dr. Pusch-Ortcnberg ein besonderes Festlied verfaßt hat.
Offenbach, 17. Mürz. Die Unterschlagungen des Stadtkassenrechners Grebe belaufen sich auf 50040 Mk. Es hat sich nunmehr herausgestellt, daß sich Grebe entgegen seiner früheren Behauptung doch Notizen über seine Unterschlagungen gemacht hat. Da bei ihm beschlagnahmte Schriststücke dieselbe Summe ausweisen, so neigt auch der Untersuchungsrichter zu der Ansicht, daß sich die von Grebe verübten Defraudationen tatsächlich auf 50 040 Mk. belaufen. Die beiden gestern hierher gekommenen Rechnungsbeamten sind noch mit der Durchsicht der Bücher beschäftigt. _
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Conr. üaucr tioisne, (2)
Gegründet 1883.
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Verdingung.
Die Gemeinde Garbcnheim hat einen neuen 330 m längen Weg zur Haltestelle zu bauen. Kostenanschlag liegt auf meinem Bureau offen.
Gefl. Offerten nehme ich bis zum 28. März d. Fs., Vormittags 10 Uhr, auf meinem Bureau entgegen. Zu dem genannten Zeitpunkt erfolgt die Eröffnung der Offerten.
Krofdorf, 17. März 1908. Dl%
Der Bürgermeister von Atzbach und Launsbach.
__ Braun.
t bet Spihmarke jradjte Slotii de> mgel aufnrerkM yetung gerichtet! Gesetzes über bei 81. M.40 de« ner SlempclM nierworicn. M >ung der Stempel' schein die Ei»g°d< r üesuchslellcr M verpflichtet. w oiwendig die M listigen ijtw tvar gemäß ua1 t«3e39en«S,1g
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Tagen Gefängnis verurteilt worden. In der fraglichen Notiz war der „Oberh. Ztg." in bezug auf einen politischen Versammlungsbericht Fälschung und Verleumdung zum Vorwurf gemacht worden. Das Landgericht hob heute das Urteil auf und erkannte auf 150 9)2 art Geldstrafe, Tragung sämtlicher Kosten und Urteilspublikation.
Eichstätt, 17. März. In dem Prozeß wegen räuberischer Erpressung gegen vier Leute aus Dorndorf bei Eichstätt, die am 4. August 1907 den Herzog Franz Joseph von Bahern auf der Chaussee an der Wetterfahrt im Automobil längere Zeit hinderten und ihn erst nach der Erpressung von Geld weiterfahren ließen, wurden die Angeklagten zu Strafen von vier, drei und zwei Monaten bezw. sechs Wochen Gefängnis verurteilt.
München, 17. März. In dem Prozeß des Grafen von der S ch u l e n b u r g gegen die Zeitschrift „März" wurde gestern in der 10. Abendstunde der Schriftsteller Lians Fischer wegen Beleidigung zu 50 Mark Geldstrafe oder fünf Tagen Gefängnis, sowie zur Tragung der Kosten des Verfahrens verurteilt. Dem Privatkläger wurde die Publilationsbefugnis im „März" zugestanden._____ ______________________________
DevnrLsch-rsL»
* Eine Liebesirrung im ö) a u s e Hohen^zollern. Wie die „B. Z. am Mittag" von bestunterrichteter Seite erfahren haben will, habe PrinzJoachimAlbrechtvon Preußen — der zweite Sohn des verstorbenen Prinz-Regenten Albrecht von Vrannschweig, geb. 1876 — vom Kaiser den Abschied aus der Armee erhalten, und zwar ohne Erlaubnis zum Tragen der Uniform. Auch habe man ihm seinen persönlichen Adjutanten, den Äauplmaun von Brandenstein, genommen, bej: den Gardefüsilieren zugeteilt wurde. Der Grund zu dieser überraschenden Maßregel sei in den fortgesetzten Beziehungen des Prinzen zu der Baronin Liebenberg- Sulzer zu suchen, die noch nicht geschieden ist. Der Prinz habe Berlin in Zivil verlassen und werde als unäbhängiger Gentleman im Ausland leben.
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Eichen-Stämme mit 10,40 Fm., Buchen-Stamm „ —,26 „ 9!adel-Stämme „ 40,27 „ Nadel-Derbslangen, 23 Nadel Neisstangen, Rm. Nadel-Nundschcir,
„ Eichen-, 5 Nm. Nadel-Nntzknüppel,
„ Buchen-, 4,5 Rm. Eichen- (rund), 17 Rm. Nadel- Scheitholz,
Nm. Buchen-, 10 Rm. Hainbuchen-, 38,5 Rm. Eichen-, 187,5 Nm. Nadel-Knüppel,
Wellen Buchen-, 550 Wellen Eichen-, 200 Wellen Hainbuchen-Reisholz,
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CL33
„An dcr Waterkant", Vcrsaffer Reg.°Bauführer Gustav Kaßbaum, Eharloitenburg, der Staatspreis, und die Schinkeldenkmünze u. a. dem Entwurf mit der Bezeichnung „Kolonialsiedelung" vom dem Neg.- Bfr. Dipl.-Jng. Georg Scherer-Gießen zuerkannt worden. — Attendorns Uebersetzung des „Antigone" des Sophokles, die bei der 300-Jahrfeier des Gießener Gymnasiums zur ersten Aufführung kam, ist jetzt bei Moritz Diesterweg in Frankfurt a. Ai. in gefälliger Ausgabe erschienen. — Berliner Blättern zufolge hat die bekannte Berliner Warenhaus-Firma Wertheim 50 000 Aiark zur Verfügung gestellt, mit deren Hilfe künstlerische Aiodelle für keramische Zivecke von einer Dicihe hervorragender Bildhauer geschaffen worden sind. Tie Sache steht unter Oberleitung des Gehemirats Professor Messel. Tie Aiodelle werden in Kadiner Ton ausgeführt. (Kabinen ist bekanntlich kaiserliche Besitzung D. Red.) Vielleicht hängt cs mit dieser Angelegenheit zusammen, daß kürzlich im Berliner Kunstgewerbemuseum Herr Georg Wertheim dem Kaiser vorgeslcltt wurde.__________________________'
Märkte.
fc. Frankfurt a. M , 18 Aiärz. Sch iveinemarkt. (Org.- Tel. des Gieß. Anz.) Zum Verkaufe standen 1147 Schweine. Bezahlt wurden: für Schiveme 1. Qual. 60—00 Pfg„ Lebendgewicht 47,0 bis 00,0 Pig.; 2. Qualität 59—00 Pfg., Lebendgewicht4d,0—00 Pig.; 3. Qual. 48—52 Pfg. Geschäft gut, Ueberstand unbebcutcnö. Während des Marktes liefen noch 4 Waggoiis ein.
X Kirchhain, 17. Aiärz. Auf dein heutigen V i e h m a r f t standen rund 400 Kühe und Rinder zum Verkauf. Ter Handel ging flott. Aus dem Schtveincmarkt zogen die Preise für Jung- wa^c cbenialls an. Ziige'ahren waren - 40 Stück.
GeigisrttL-Dr'atztmeLSunAeM«
Paris, 10. MiEz. Gaulois erklärt, von einer Persönlichkeit, die infolge ihrer diplomatischen Stellung viel mit der Marokko-Angelegenheit zu tun habe, folgendes erfahren zu ydbeic. Die französische Regierung sei entschlossen, im Lause einer der nächsten Ministerräte ihre Absicht kund zu geben, die Akte von Algeciras zu kündigen. Eine bezügliche Zuschrift an die Mächte würde erfolgen, worin Frankreich die Einberufung einer neuen Konferenz, oder dieRegelung der Frage vordem Haager Schiedsgericht beantragen würde. Tie Regierung soll beabsichtigen, vorher die Kammer über diese Angelegenheit zu befragen und hierbei die Vertrauensfrage zu stellen. (STeimniccan würde darauf Hinweisen, daß die Wiederherstellung des Friedens in Marokko, wofür Frankreich so große Opfer gebracht habe, schon demnächst vollzogen sein werde, infolge der Vcrsöhnmtg der beiden Sultatte und daß hierdurch Frankreich nichtinderLage sei, sich in Zukunft mit der Rolle zu begnügen, die ihm in der Konferenz von Algeciras zugewiesen wurde.
P ort-au-Prince, 17. März. Die Vertreter der Mächte hielten heute eine Besprechung ab, in der die Absendung eines Ultimatums an den Präsidenten Alexis beschlossen wurde. Es wird darin der sofortige Rücktritt des Präsidenten und Einsetzung einer provisorischen Regierung, sowie die alsbaldige Anordnung von ^ieuwahlen für die Volksvertretung verlangt.


