Fainilren-Nachri«chten
Herrn Gerichtsschr.'Geh. Walther und Frau m
Fräulein Anna Haberkorn mit Herrn August
m
)
l-l- 2)
(—
Handel'
des
Frankfurter Börse.
3% Portugiesen
III
109.10
Herl euer Börse, 17.
143.40
3)
1)
3)
(+ (+
(-
168
168
168
166
173
173
173
178
177
171
165
170
174
176
180
186
185
. 21.40
. 1465
. 123.00
l-'0 (- )
49 30 86.80 63.55 97.50
1)
2)
4) )
Es hieße aber am verkehrten Ende sparen, wenn man anstelle des altbewährten Originalpräparates solche Nachahmungen laufen wollte, denn nur der Erfolg entscheidet, und diesen hat die echte Scotts Emulsion aufzuweisen. Darum Vorsicht beim
Höchste Temperatur
Niedriaste ,
57 90 58.60 97 10 91.45 92.30
leisten Markttage in Mark pro das Mehr (4) bezw. Weniger Klammern 0 beigesügt ist, wie
) 1) 1) 1)
) 1) 1) 4) B
) 1)
)
. 240.10 . 138 30 . 180.00 . 146.90 . 199.40
November. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. .
Laurahütte ....
Lombarden E. B. . .
Nordd. Lloyd ....
Türkenlose.....
17. November. 1.15 Uhr. EJektriz. Lahmeyer . . . Elektriz. Scbnckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk Hamburg-Amerik. PaketL Harpener Bergwerk. . . Laurahütte......
Nordd. Lloyd . . . .
Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Hondelages. . .
Einkauf. Man bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion mit unserer bekannten Fischerschutzmarke zu erhalten und lasse sich keine Nachahmungen aufreden 1
89.70
99 00
167.50
128.00
4 3.8 ° C.
— 5.4v C.
Geborene: Büdingen ein Sohn.
Verlobte: "
Canada E. B. .
Darmstädter Bank .
Deutsche Bank . .
Dortmunder-Union C.
Dresdner Bank . .
Tendenz • fest.
Haier 158 (+ 2) 163 (-}- 1)
160 (—
158 (—
160 (—
Königsberg Danzig Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle
Reichsanleihe do.
Konsols . . do.
Hessen . .
Oberhessen
115.00
118.90
191 00
188 20
112.50
195.20 t
176
174
172
168
177
157
174
175
166
175
172
175
1)
1)
2)
4% Öesterr Goldrente.
4*/8 56 Oesterr. Silberrente 4% Ungar Goldrente . . 4/6 Italien. Rente . . .
3?6 Portugiesen Serie I
4}$°/» russ.Staatsanl. 1905 V/i°)0 japan. Staatsanleihe
Conv. Türken von 19U3 Türken'.ose......
1% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . .
Chinesen . . . .
Aktien:
Bochum Guss.....
Buderus E. W.....
Tendenz: fest.
Darmstädter Bank. . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . Baltimore- und Oldo-
Eisenlahn . . . .
Gottbardbahn . . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . P rince-Henri-Eisenbah n
Telefonische Kursberic .te
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie. Giessen.
218 60
112.50
3) 1)
1)
3)
1) 1)
1)
3^7» 3 56 «M7.
3% W/o 3M7.
9hir echt mit dieser Marte—demFischer — dem Garant ic» ßeichen des Gcotie scheu Derlahrciüt
Weizen 210 (+ 207 (4- 200 ( + 203 ( + 206 ( + 207 (4- 202 (4- 203 (4-
Han-el.
— Interessante Sch adenersatzkla a e. Mehrere Hamburger Firmen hatten gegen die Hamburger Finanzagentur und Auskunitei Eitzen & Co. Schadenersatzklage erhoben. Tie Firma hatte irrelettende Angaben über die Verhältnisse der später m Konkurs geratenen Altonaer Wachsbleiche des Kommerzienrats Köhler erhoben. 9hm wurde die beklagte Firma zum Ersatz der ganzen durch sie vermittelten Summe nebst Zinsen oernrteilt. Es handelt sich hierbei bei der Berliner Banksirma Schlesinger, Trier & Lo. um den Betrag von 200 000 Mk., bei E. Bromberg um 151 000 Mk. und bei EliaS Kanstnann Söhne in Kassel nm 80 000 Mk. Tie Entscheidung, gegen die Eitzen L Co. Berufung einlegcn wird, ist für eine große Reihe weiterer Geschädigten von Bedeutung.
— O b e r s ch l e s i s ch e Zinkhütten'Aktiengesellschaft in Kattowitz. Der Vorstand teilte in der Generalversammlung bezüglich der Aussichten für das laufende Jahr mit, baß die Verhältnisse sich im allgemeinen gebessert haben. Ter Zinkpreis ist von 18'.', Lstr. auf 20'/. Lstr. gestiegen, so daß aus den Erzbeständen, die bet der Inventur sehr niedrig bewertet worden sind, Verltiste kaum zu erwarten sind. Tie Gesellschaft sei über die teclntischen Schlvierigkeiteit, die sich bei Nenanlagen stets einstellen, hinweg und and) die Arbeiterfrage sei in befriedigender Werse gelöst. Ter Bedarf an Erzen sei gedeckt, die Produktion verkauft, so daß aus eine bessere und ruhige Entwicklung gerechltet werdet! dürfe.
Meteorologische Beobachtungen
der Station Gienen.
195.40
195.60
21.90
hängige und besser und den yaiitigenreirtiycn Dazu gebärt vor Allem, schaffen werden.
Unr die echte Scotts Emulsion, keiire Nachahmung!
Der Weltruf von Scotts Emulsion bürgt für die Güte des Präparates, und die mit ihm erzielten Erfolge sind unbestritten. Billigere, vielfach minderwertige Nachahmungen von Scotts Einnlsion hat es von jeher gegeben und neue tauchen immer wieder auf.
ctzaffnngen zur 'Bewilligung erhöhter Preisansprüche veranlaßt. Tas Geschäft in Braugerste- hatte bei unveränderten Preisen mr eine -Qualitäten nricbetl nur sehr geringen Umfang. Mägtg erhöhte Forderungen für russisch« Futtergerste führten mehrfach zu .lb- chlüsscn. Auch füg Mais Zur baldigen Lieferung bestand mit Rücksicht auf den herrschenden Mangel an Beständen sowie auf die oben angedeudeten Bezugsschwierigkeiten etwas regere Nackchrage. Auf dem Lieferungsmarkte erfuhr die feste Stimmung durch den am Tonnerstag eingetretenen Witterungsumschwung vorübergehend eine Unterbrechung. Ter Schluß war jedoch wieder fest, ür Weinen 14»—l'i Hölzer, ebenso für Hafer, während Roggen
94.25
84.85
94.25
84.80
93.00
92 00
98.15
98 90
92.80
( + (- (4- (+ (- (+ (4- (+ (- (4- (- (4-
gul situierte Leute wohl suhlen Die guten Steuerzahler erhalten bleiben, das; reinlicktz- Straßenverhältnissc ge
Auch Tnchrerc Struer^aMer. ,
folgt:
Roggen
keine wesentliche Aenderung zeigt.
Es stellten sich die Preise stir inländisches Getreide am 1000 kg je nach Qualität, wobei (—) gegenüber der Vorwoche
. 178.50
. 128.00
. 239.90
. 60.20
147.60
Brill, beide in Alsfeld.
Gestorbene: Herr Tr. meb. Karl Pinko in Kirtorf. — Frau Katharine Günther, geb. Sein;, Herr Wilhelm Ritter, beide in Laubach. — Frau Karoline Seybold Witwe^ geb. Arnold, in Echzell. — Frau Elisabeth Theis Witwe, geb. Reineck, in Butzbach. — Herr Friedrich Koch in Kohden. — Herr Wilhelstr Haustein in Bad Nauheim. — Herr Johannes Jung in Fauerbach v. d. H. — Herr Ehrisiian Lehr in Wetzlar. — Herr Konrad Pferd in Garbenheim.
seine Gemächer Zurück. Abends fand eine glänzende Illumination auf dem Petersplatze statt.
Aus Rußland. Tic Bllürcrmeloungen von einer -Demission des Ministers der Volksaufklärung bestätigen sich nicht.
Das A ns wartige Amt in Peking hat den dortigen biplomatisckeu Vertretungen des Auslandes den Thronwechsel bereits offiziell mitgeteilt. Von Deutschland wurde der chrncwch. Regierung dos Beileid wegen des Ablebens des.staiscrs Dvang- hsü ausgcdrüat. In Berliner amtlichen Kreisen glaubt man, baß sich der Thronwechsel ohne besondere Unruhen vvllZtehen wiÄ>, und das, falls fvln>e doch ausbrechen sollten, sie ichnell unterdrückt werden können. - Tie Kaiserin P e d o n a l a^, die Gattin des verstorbenen Kaisers soll ebenfalls tot fein, -taut) Mail meldet aus Peking: Es sei anjiinelymen, daß die Kauemn vergiftet wurde oder Selbstmord begangen habe.
Zwiscken Ehina nnd Portu g a l ist ein ernster Konflikt ausgebrochen, weil Ehiua Eingriffe in das Gebiet und den Küstenbereich der portugiesischen Besitzung Macao macht. China streitet Macao den Eharatter einer portugiesischen Kolonie ab. Ein in Lissabon eiligst berufener Ministerrat beschlos» die sofortige Ents.ndnng von Kriegsschiffen.
Lollar. Wer dieser Tage den Uebergang von der Haupv nach der Bahnhofstraße oder umgekehrt passieren mutzte, konnte froh sein, wenn er nicht in dein Morast stecken blieb. Den meisten der Passanten lief der Schmutz in die Stiefel hinein, trotzdem wird feine Abhilfe geschaffen, obgleich diese Angelegenheit wiederholt erörtert wurde.
Eine solche Rücksichtslosigkeit in erster Linie gegenüber den steuer? a blenden Einwohnern von Lollar ist denn doch noch nicht dagew'sen. Wenn in der Gemeinde Mißstände vorhanden sind ruw die . roerschast wünscht, daß darin Abhilfe geschaffen wird, so ist es Pflicht, daß solche beseitigt werden. Oder glauben an- deve, sie allein seien maßgebend?
Tie Einwohner bezalnen die Steuer und bereit Wünsche find 7fU berücksichtigen, ober will man aus Trotz, weil manches in der Presse mit Recht kritisiert wird, die Steuerzahler tyrannisieren? Tie meisten .Hausbesitzer sorgten bei Beginn des Tauwetters bafur, daß die Gossen vom Eis befreit wurden, damit das Wasser Abfluß bekam, aber die Gemeindeplätze und speziell der am meisten frequentierte Uebergang beim Herrn Schmiedemeister Karber, starrt roll Schmutz und Unrat. Ta ist es ia ein Wunder, wenn eine Straßenreinigung von den Anwohnern überhaupt noch sdattfindet. Bei icder sonstigen Gelegenheit wird versucht, die Flucht der ^Landbevölkerung nach der Stadt yii verhindern unb aufzuhalten Hier hat die Behörde in erster Linie die beste Gelegenheit, Zustande auf dent Lande zu schaffen, damit sich auch unab--
Weltmarktpreise: 'Weizen: Berlin Tez. 209.50 (+ 1.50), Mai 215.50 (4- 1.75). Budapest April 217.35 (4- 2.75). Paris Rov. 00.00 (- 0 00). Liverpool März 174.90 (4- 0.50). Chicago Tez. 159.'!0 l-j- 300). Roggen: Berlin Tez. 176.00 (— 0.25), Mai 184.75 (— 0.75). Hafer: Berlin Dez. 166.25 (4- 1.75), Mai 169.00 (4- 1-60) Alk.
am 15.—16. Rov.
„ 15.—16. Rov.
Gctreide-Wochenvertcht
der Preisberichtstelle des Deutschen Landwirtfchaftsrats vom 10. bis 16. November 1908.
Die Nachrichten aus Argentienieit lauten zwar widersprechend, Lassen aber inH allgemeinen (einen Zweifel darüber austommen, daß inan ey dort mit ernsteren Schäden zu tun hat, worauf übrigens auch die Zurückhaltung des argentinischen Angebots hinzudeuten scheint. Bon nicht geringerem Einfluß aus die Gestaltung der Marktlage waren auch in der Berichlswoche^die hier herrsck)enden Witterungsverhältnisse, die einerseits eine Schädigung der ohnv- hin schwach entwickelum Saat befürchten lassen, andererseits die Schwierigkeiten y.t verschärfen drohen, mit denen die Flußschiff- falptt schon seit längerer Zeit zu kämpfen hat. Unter diesen Umstanden nahm der Getreidcmarkt tn der Berichtsmoche eine ziem-" lich feste .Härtung an, und da vom Auslande nur zu wesenttich höheren Preisen zu laufen ist, so wurde oem inländischen Angebot bei anziehenden Preisen allseitig vermehrtes Interesse entgegen- gebracht. Es bezieht sich dies vor allem auf Weizen, dessen im Vergleich zu den ausländischen Forderungen verhältnismäßig billiger Preisstand sortgesetzt die Aufmerksamkeit der importbe- dürftigen südeuwpäischen Länder erweckt. Allerdings stehen einer «pßercn "Ausdehnung des Geschäftes in dieser Richtung die ev- wähnteir Störungeir int Schiffahr tsbetriebe, die sich auch beim Bezüge ausländischer Ware empfindlich bemerkbar machen, hiiider- lich im Wege. Auch Roggen vermochte aus der im allgemeinen feftex'u Stimmung Nutzen ui ziehen, obgleich für diesen Artikel weder seitens der auslandisci <m Absatzgebiete, noch bei den inlän- dischen Mühlen ,'uwu größere Am 'rage vorhanden ist, während es cm Angebot vom -lande le-ncsioegs fehlt. Tagegen ist Vafer nach wie vor nur mußrg angeboten, und txr auch Rußland höhere Forderungetl itellte, jo iaixn sich Kmrjer bei mäßrgcu An-
Sport.
— Fußball. Vergangenen Sonntag fand hier in Gießen raobl eines der wichtigsten Meisterfchaftsfviele des 8. Bezirks statt. Es standen sich die ersten Mannschaften des Fußballklubs I a b n Siegen und des Gießener Fußball- klubs von 1900 gegenüber. Tie hiesige Mannschast liegic über- legen mit 3:1 Toren, 4 weitere Tore, die Gießen erzielte, wurden vom Schiedsrichter nicht anerkannt. Unter der umsichtigen Leitung eines Wetzlarer Herrn eröffnete Siegen vor einer äußerst zahlreichen Zufchauerinenge das Spiel. Gießen ist jedoch rasch am Ball und legt ein scharies Tempo vor. Tie Stürmer, gut unterstützt von ihren dauern, bringen das Tor der Gäste öfters in Ge- fal)r. Zusammenarbeit und Ruhe vor dem Tor lassen jedoch noch zu wünschen übrig. Sehr gutes leisteten der Halbrechte Stürmer und der- junge Mittelläufer (Ersatz), doch waren auch die anderen ihrer Ausgabe vollkommen gewachsen. Von den Gästen zeigte namentlich die Deckung und der Mittelstürmer gute Leistungen. Tas Resultat druckt die Ueberlegenheit der Gießener Mannschaft nicht vollkommen aus. Spielweise äußerst fair und schnell. Beide Mannschaften stehen jetzt auf gleicher Punktzahl und der eubgiltige Meister ist auch nur in einer der beiden Mannschasten zu stlchen.
3Üm SoöFöes Generalmajors Philipp von Frank
Wie wir gestern kurz mitteilten, ist am Sonntag vormittag in Berlin der älteste Offizier Trutschlands, der 102 Jahre alte Generalmajor Philipp v. Frank gestorben, lieber den Lebenslauf dieses Mannes, den der Kaiser bei verschiedenen Gelegenheiten ausgezeichnet hat, tritt der „Tag" das Nachstehende mit: Philipp v. Frank wurde am 30. November 1805 auf einem englischen Schiffe, das sich auf der Heimfahrt vvn Jamaika nach England befand, geboren. Sein Vater (Hannoveraner' war englischer Rittmeister, seine Mutter eine Engländerin. Philipp von Frank war der zweite Sohn von 16 Geschwistern, die bis auf ihn sämtlich in jugendlichem Alter starben. Er kam mit seinem Vater, der unterdessen Adjutant des Herzogs von Cumberland, späteren Königs Ernst ''August von Hanirover, geworden lvar, 1821 nach Berlin, wo die Fürstin Anton Radziwill, geb. Prinzessin von Preußen, auf den munteren Knaben, der damals nur Eng- lisch sprach, aufmerksam wurde. Auf ihre Veranlassung wurde er in das preußische Kadettenkorps oufgeiwinntcn. Tie Zuneigung der fürstlich Radziwillschen Familie ist dem Verstorbenen bis zu seinem Tode ersten geblieben; namentlich war es Fürst Ferdinand, der seinem ehemaligen Erzieher treue Freundschaft bewahrte. 18*26 trat Frank als Selondeleutnant in das Heer ein. Nachdem er 1856 den Eharakter als Oberstleutnant erhalten hatte und schließlich Hafenkommandant voti Swiiiemünde geworden war, nahm er 1868 seinen Abschied. Er zog zu seiner Tochter, die in Eharloltenburg an einen Porträtmaler verheiratet war. Als die Tochter starb und der Schwiegersohn nach Mürrchen übersiedelte, blieb v. Frank in dem ihm lieb geroorbenen Eharloltenburg, ivo er bei einer Fran Sambale ein Zimmer mietete. Sie ist unterdessen 78 Jahre alt geworden, hieß aber bei ihm stets „das Kiekindiewelt". Zn ihrer Wohnung ist der alte .Herr, der noch vor wenigen Tagen seinen genwljntcn Spaziergang nach dem Knr- fürstcndamm ohne jede llntersttitznng machte, gestorben. Anläßlich seines 80jährigen Tienstiubiläums verlieh ihm der Kaiser den Charakter als 'Generalmajor. Ter rüstige, alte Herr erkältete sich arm S 'nnabend vormittag und mußte sich mittags zu Bett legen. Gestern vormittag um 3A10 Uhr ist er „zur großen Armee" hinübergegangen, bis pm letzten Augenblick ein Vorbild soldatischer Oronung und Pünktlichkeit.
Märkte.
— Kartofselrnarkt-Bericht vorn 16. November 1908 Friedberg (Hessen): Rote Sorte Rtk. 1.75—1.80, Magnum bonurn 2.25—2.85, weiße rurrde 2.00—2.10, Gelbfleischige, blaue, 2.25 bis 2.35, weiße 0.00— 0.00. Frankfurt a. M.: Rote Sorte Mk. 1.85—0.00, Magnum bonurn 2.50-0.00, weiße runde 1.90-0.00, Ge bfleischige,blaue,2.50, weiße 2.60-2.70. Wiesbaden: Magnum bon m 0.00—0.00, Gelbfleischige rote 0.00, weiße 0.00. M a n n- beim: Magnum bonurn Mk. 2.40—2.50, weiße runde 0.00, (Selb- flrischi e bläue 3.00 bis 3.10, rote 0.00—0.00. Köln: Rote Taber 2.40-2.50, Magnum bonurn 2.70-2.85, weiße runde 2.00, Gelbfleischige blaue 2.65—2 75, rote 0.00—0.00, werße 0.00—0.00. Dortmund: Rote Taber 0.00 - 0.00, andere rote Sorten 0.00 bis 0.00, Magmnn bonurn 2.60—0.00, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 0 00—0.00, rote 3.60—0.00, weiße 3.70—0.00. Krefeld: Rote Taber f. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00-0.00, Magnum bonurn 2.60—2.80, weiße runde 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue 2.50—2.70, rote 2.60—2.80. Saffig: Rote Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 3.00 — 0.00, Magnum bonurn 2.80—0.00, weiße runde 0.00-0.00. Gelbfleischige, blaue 2.60 bis 0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0 00—0.00. Saarlouis: Rote Taber 0.00—0.00, andere rote Sorten 2.40—0 00, Magnum bonurn 0.00—0.00, weiße funbe 2.30—0.00. Gelbfleischige, blaue 0.00 bis 0 00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0 00. Frankenthal (Pfalz). Rote Sorten 1.90—0.00, Magnum bonurn 2.00—0.00, weiße runde 1.90—0.00, Gelbfleischige blaue 2.75—0.00, rote 2.75-0.00, weiße 2.75—0.00. Rempen: Rote Taber 0.00-0.00, andere rote Sorten 3 50—0.00, Magnum bonurn 2.70—0.00, weiße runde 00.00 - 0.00, Gelbfleischige blaue 2.50.-0.00, rote 0.00—0.00, weiße 0.00 - .00. M ü nchen : Magnum bonurn 2.25, weiße runde 2.00. (Alles per 50 Kgr.)
Eingesandt.
(Für Form und Anhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Das gestrige „Eingesandt" betreffend die letzte. Stadtverord-' netenvcrsMnmlung gibt meine Aeußerungen nicht in dem Sinne, wie dieselben erstllgten. „Ach sagte im Anschluß an die Verhandlungen über die Waldschule, daß mir von berufener und unterrichteter Seite gellagt nrorben sei, daß in der Beziri'sfchule an der Westanlage Gegenstände zum Anschauungsunterricht fehlten, welche unmöglich in dem eisernen Bestand einer Schule entbehrt werden könnten. Ta müsse ich meiner Verwunderung Ausdruck geben, daß man kürzlich eine Karte für ea. 29 Mk. angeschafft habe, welche die Stellung der deutschen und französischen Truppen am 2. September 1870 bei Sedan bezeichnete, sowie ferner eine zitrzeit doch wohl zu entbehrende timte der Völkerwanderung."
So lange notwendige Uuterrichtsgegenftände erst aus btn anderen B-ezirksschulen herbeige hott werden müssen, halte ich auch letztere Karte für nickt unbedingt erforderlich, ba_ der Lehrer eine Karte von Europa sehr wohl zur Erklärung dieser geschichtlichen lln'eignisse benutzen kann, wie dies wohl auch in den meisten Schillert geschieht. Äian tmuß recht wohl unterscheiden zwischen Notwendigem unb Wünschenswertem. — Für ganz überflüssig aber erkläre ich wiederholt diese erstere Spezial-Kriegskarte, nicht nur für die Volksschule, sondern auch für höhere Schulen. Der Gefchichtsunterrickst kann sich nicht in Betrachtungen über strategische Stellungen der Truppen verlieren (dazu fehlt m. E. jeder Schule die. erforderliche Zeit), und dies auch nicht über die Schlacht von Sedan, so sehr ich wünsche, daß die Erinnerung an unserer Väter Heldenruhm in den Herzen der Jugend in un vergänglichem Glanze bewahrt bleiben möge.
Vielleicht hält mich aber der Herr Einsender von gestern in dem Sinne für unberufen, ein Urteil übet Schulsachen zu haben, nack» welchem ein jeder Philister nur über das reden soll, was er gelernt habe. - Nun, die Zusttmimmg der Sttrdtverordneten-- Versammlung und zahlreicher Stmmren aus^ Lehrerkreisen be> weisen mir, daß ich doch im Interesse unserer Schule einen Punkt berührt habe, wie es mir meine. Pflickp in diesem Falle gebot
Eichenauer, Stadtverordneter.
Wallende Nebel bedecken das Feld und die schlimmste Zeit des Fahret', der 'November, ist ot* fä&r kommen. Ta sind die -plenkchen mehr traut als geiund un» immer tit’d dasselbe: Katarrhs, Husten, rauher Hals, •sdiling- /cts. vefchwerden, Atemnot 2c. AVer getrost: Fays deine 2oben« Mineral-Pastillen lassen alle diese Beschwerden nicht ho®» kommen und sie sind dabei so bequem und angenehm zu gc* brauchen, daß man seine Erkältung los wird, ohne redit V wissen, wie. Wer's noch nicht probiert bat, macke einen Versuch. Tie Sckachtel nir 85 Pfennig ist in üi nult dien Apotheken, Drogerien und MmeralmaiserhandL erhältlick-
Marke auf der Sohle.
Nur echt mitDreieck-
November
1908
^Barometer an- 0“ reduziert
Temperatur der Lust
Absolute Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
§
i
Windstärke
Wetter
I 16. 1 S"
754 2
+ 3,4
2.9
50
8
4
Sonnenschein
16. : 9’6
753,0
— 2,5
3,6
96
8
2
Klarer Himmel
17. 7,&
753,3
3,4
92
SSW
2
Bed. Himmel
Leipzig
204 1
(4- 1)
Braunschwetg
202 (
> 1
Rostock
196 <
2)
Hamburg
203 (
(+ 2)
Hannover
205 <
4- 2)
Tüsseldorf
213 (
:4- i)
Frankfurt a.M.
2071/, (-f-21/,)
Mannheim
237 (4-37,)
Stuttgart
220
(-27?


