schnittcncr das Gelände war. Tie Gegend, die landschaftlich große viei-e bietet, ist das gegebene ai.^cLb^lnngsreiche Ma- növergeländc. In den Tälern weite Viesen und Leide- strecken, an den Hängen und auf den zahlreichen Bergen Wälder in vielfachen Beständen. Natürlich macht ein derartiges Gelände den Führern und den Truppen vielerlei zu schaffen. Gern nimmt aber jeder seinen Anteil auf sich, froh, fern von der Garnison, als Soldat sich betätigen zu können.
Ein feiner Sprühregen, der stellenweise auch etwas kräftiger einfetzte, begleitete den Bormarsch. Ter Bortrupp, gefolgt von dec Borhut, an deren Spitze der Führer ritt, ging bedächtig vorwärts, da es ziemlich lange dauerte, bis über die Absichten des Feindes zutreffende Nachrichten Vorlagen. Als die Zweifel über etwaige Flanlenbedrohunaen behoben waren, wurde rasch disponiert TaS Kaiser Wilhelm-Regiment erhielt sogleich einen Auftrag, der ebenso anstrengend wie ehrenvoll war. Wahrend die anderen Ba> taillone den in einer Stellung westlich und südlich des Gal- genberges erkundeten Feind nach Kräften beschäftigten, wurde das Regiment aus die Unke Flanke des Gegners angesetzt. Tas gab natürlich cm endlo es Marschieren berg- auf und bergav. Tic gegneriscye Reiterei hatte Die Bewegung trotz aller Borsicht dennoch bemerkt und der Feind hotte seine t^egenmaßregeln getroffen. Ter zu gleicher Zeil in der Front und vom rechten Flügel der Blauen einietzende Angriff drängte den allerdings um drei Bataillone schwäche- ren Gegner zurück. Mit Aufwand der letzten Reserven setzten sich aber die Roten in einer Stellung westlich und judlich von dem Dorfe Roth fest. Tic Anläufe der 115ec halten hier keinen Erfolg. Tie Artillerie, die in Lauer- flellung gestanden hatte, sprach ein kräftiges Wort mit Der entsetzliche Lind, der um die Mittagsstunoe herrschte, machte den Aufenthalt aus den Hohen zu keinem besonderen Vergnügen.
Um die Roten zu delogieren, hätten die Blauen von Neuem größere Umgehungsmärsche unternehmen müssen. Da ertönte das Signal „das Ganze halt". Gencrallcut- nant v. Strantz versammelte auf dem Helligenberg die Kommandeure und gab nach kurzer Kritik eine neue Gefechtslage bekannt. * * * * s)tad) biejer hatten die Roten Berstärkungen bekommen, die ihnen bic Offensive zu nehmen gestattete. Jetzt war es an den Blauen, um ihre Zukunft besorgt zu sein.
Ter Führer erteilte rasch und bestimmt die nötigen Befehle. Xie Vorwärtsbewegungen wurden eingestellt, teilweise weit oorgedrungene Truppenteile, wie em Bataillon 116 er, wurden zuruckgenommen, die Artillerie baute an berbedter Stelle <^.'schutzstänbe unb bas erste Bataillon 115 wurde angewiesen, den z?vchtebcrg, ben Stützpunkt bes linken Flügels, zur äußersten Verteidigung einzurichten. Hier '.egte auch schnell die Telegraphenavteilung einen Feld- kelegraph, um ben Führer in steter Verbindung mit dieser wichtigen Stellung zu halten.
Lider Erwarten richtete dec Gegner seine Angriffe gegen den linken Flügel der Blauen, während er den Hochlc- berg fortwährenb bedrohte. Tie Blauen bauten daher vom lintcn Flügel langsam ab, ohne vom Gegner übermäßig belästigt zu werden. Ter Abzug geschah in der Richtung nach Osten. Der Feind folgte nicht, da die Stellung aus dem Höchteberg stark besetzt war und von dort aus freies Schußfeld nach den beiden Flanken vorhanden war.
Die 116er und 168er hatten einen guten Vorsprung gewonnen, als der Befehl einging, ben Höchteberg zu raumen unb bem Gros zu solgen. Zuerst fuhr unbemertt vom Feinb bic Artillerie ab, der Telegraph wurde wieder ausgenommen und aud) vom 115. Regiment zog nach unb nach Kompagnie auf Kompagnie ab, vis zuletzt nur noch die 1. unb 1. Kompagnie dem Feinde anogc|d)ivarmt gegenüber- lagen. And) diese letzten Truppen der Blauen traten in Schlitzenlinie ben Rlmmarsch an. Rur einige Zuge Dragoner blieben am Feinde, um die Augenfühlung nicht zu verlieren.
Zwischen Ober- und Niederhöllen wurden Vorposten ausgestellt. Eine knappe Stunde weiter rüdiuarto bezogen
Kuschen. Es sind Bilder von Engen Bracht, dem energi
schen Dresdener, der vieUeicht das bedeutendste unb kraft
vollste Talent unter unseren naturalistischen Meistern ist.
Im ganzen hat Bracht elf Lerke ausgestellt unb von diesen Icheinen mir'außer dem Otzberg im Odenwald seine Bilder der Arbeit als die weitaus vebcutcnbften; Hütten- verk, Mittagspause im Stahlwerk, Nacht
s ch ich t. Drei Gemälde von einer fast überwältigenden Ludst und Schärfe, von denen jedes einen meisterlichen Künstler bezeugt, dessen starte 'personlichteit mit klaren, offenen Augen - um mit Freylag zu reden — die Menschen da beooamtet hat, wo sie am naivsten sind, minilia) bei ihrer Arbeit. Es ist leider nicht gut möglich, m diesem knappen liebervlia, bic Bilder vollständig zu würdigen, wenn man nid)t in hohlen Redensarten schwelgen will, unb ich will deshalb nur nochmals nachdrücklich darauf verweisen.
Aehnlidse Wege wie Beacht gehl ein anderer Großer, 4in Kind des Odenwaldes, Otto Heinrich Engel in Berlin, Der kürzlich die große goldene Medaille für Kunst erhalten hat. Seine Trauerseier in Friesland ist zweifelsohne eines der besten Bilder bei ganzen Ausstellung, von einer bestechenden Realistik uno einem erstaunlichen Schwung. Tie einzelnen Gruppen sind mit einer Lebendig- Icu in die Landschaft gestellt, die nahezu verblüfft, und Farbe, Ausdruck, Haltung, Linie und Fiache verbindet fid) zu einem fd)iid>tcii und ooch vollen harmonisdsen EXinzen, das von ptiacnoer Stimmung ist Von den übrigen Werten nenne idi nom bic flotten friesischen Mädchen, die keck iin den duftigen, frifd)en Tag htnciuwandtrn, daß die dunklen Rocke flaggen und mit ihren ilarea Iungiveider- nuge» das Geheimnis vom Leben zu er,ragen scheinen, ferner Morgens am Strande, 3uni morgen in der Marsch, Haus wand, 2 u e l 11 e i ch unb Sommers- enbe.
Sehr beachtenswert fmb nod> bic E>edächtniSauSstel- lungen von Harburger unb Heinz Heim, von benen Harvirrger am besten vertreten ist. Bon Heinz Heim, bem prächtigen Schilderer her Gassenbuben, jino nut M^uhe unb Rot nur 13 Silber zusammengebracht worben Von Harburger, her sliegenbrn Blatter luftigem Kobold, nenne ich: t u e Wirtin, G e m ü s e h ä n b t e ri n, Einkehr i m LÜiitShans, Großvater unb Enkel, das von ur- evuchjiger Komn ist, Beim Aepsekwein und Ruben- (d) u le r i u. Heinz Heim ist mit feinen prächtigen Pfrnnbner.i oertteteu, dem göttlichen Apsekesser, Sonntag i in O d e u iv a 1 d, Idylle, B i 1 b n i s der Mutter unb mehreren Jadpiuiigen
Wohl wären noch einige andere Bilder zu erwähnen, tote z. B- Heinrich (" i e b e i s Großvater und Enkels was id) mir aber durch die Rüu ich» uU| den .xanin utrfagtn wuß. Marl Reuratst
alle Truppen der Blauen das Biwak. Tie Roten waren nach den Anstrengungen des Tages nicht mehr in der Lage gewesen, von der ihnen gewordenen Verstärkung viel Nutzen ziehen zu können Sie setzten den Blauen gegenüber ihre Vorposten aus und bezogen gleichfalls Biwak, zedoch in der Gegend von Simmersbach.
Tem unfreundlichen Vormittag roar ein heller Nachmittag und ein prächtiger Abend gefolgt. So werden nach des Tages Last und Mühe die wadcren Krieger einen vergnügten Abend haben. Ta die letzten Cuaruere nicht zu weil von der Stelle der Biwaks entfernt find, so werden sich die neugewonnenen Freunde mit ben belanntcn Paketen in Masse einstellen. Hoffen Aich plagt keinen ber Führer ber Ehrgeiz, in ber Nacht das wieder zu gewinnen. ivaS bei Tage verloren ging. Sollte dies der Fall fein, fo heißt es um 1 oder 2 Uhr in der Nacht an die Gewehre Tann Lebewohl bu warmes Strohlager, abicu, bu berüchtigter Biwakskaffee.
0 Nieder-D algern, 18 Sept. Eine große Armee- Felbküche wirb gegenwärtig an hiengem Bahnhof für bic Korpsmanövcr, 21.—23. eept, errichtet. Sogar Gleisanschluß an b:c Bahnstrecke nach Glabenbach hat man her- gestellt, um bic gelochten Spesen usw. rasch beförbem zu tonnen. ES wirb hier gekocht für baS große Friedens- biwak, bas am 22. Sept, auf ben Höhen um 'Jticbcr-fialgcm, Stebebach unb Kehna ftatljinbet. Auch werden am 23. Sept, hier etwa 10000 Mann abgeipcifl, um auf hiesiger Station unb ben Nachbarstationen verloben zu werden
Ans Stadt und Land.
Gießen, 19. Sept. 1908.
•• Der Tank ber Großherzogin. Auf die Ihrer Kgl. Hoh. der Großherzogin am 17. bs. MkS. übersandten Glückwünsche dec Provinzial vertretu ng der Provinz Oberhessen erhielt Geheunerat Dr. Breidert an demselben Tage folgendes Telegramm:
Für die treuen Glückwünsche der Provinz Oberhessen sage ich herzlichen Dank und bitte denselben übermitteln zu wollen.
Eleonore.
Auf ben Glückwunsch der LanbeS Universität ist folgende huldvolle Antwort an ben Rektor ber Landes- Universität gelangt:
Für die treuen Glückwünsche der LandeSuniversität, über die ich mich sehr gefreut, söge ich heizlichen Tank, und biue Sie, denselben übermitteln zu wollen. Eleonore.
** Herr Lecoq ist ber Titel unseres neuen, höchst Ipannenbcn Romans aus ber Feber bes bekannten französischen Schriftstellers E. Gaboriaus, mit beifen Ab- bruck wir in bem heutigen Familicnblatt beginnen. Herr Lecoq ist ein junger Kriminalbeamter, bem es trotz ber größten Schwierigkeiten, bic ihm u. a. auch von seinen Vorgesetzten gemacht werben, gelingt, ein Verbrechen voll- stänbig auszubecken, baS monatelang Polizei unb Gericht beschäftigte, ohne baß es bie geringsten Spuren gefunben hätte, wenn eben nicht Herr Lecoq gewesen wäre. Wir sinb sid)cr, baß wir mit biesem Roman unseren Lesern eine hochspannenbe Lektüre für bie langen Winterabende bieten, bic allseitig großes Interesse finben wirb.
** Die Veteranen- Kapelle konzerkiert am Sonnlag nachmittag aus ber ^"lebigshöhe^.
O AlSfelb, 17. Sept. Ter Skadloorstanb hat sich abermals mit ber Renovierung b cs Rathauses und der Walpucgiskicchc beschäftigt. Tie Renovierung beS Rathauses wird nächstes Frühjahr begonnen. Tie 76 000 Mk. betragenden Kosten werben in den Voranschlag für 1909 eingestellt. Die Arbeiten an ber Walpurgiskirche werden 1910 begonnen,
— Bad-Rau heim, 18. Sept. Bis zum 17. Sept, sind 28 905 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 2919 anwesend waren. Bäder wurden bis zun, 17. Sept. 379 082 abgegeben.
+ Bad Salzhausen, 18. Sept. Gestern morgen gegen 4 Uhr brach im alten Badchause Feiler auS, das das ganze Tachwerk zerstörte. Ter ganze Bau wurde durck) die Wassermasseu des Hydranten stark beschädigt. Auch die Riddaec Feuerwehr erschien auf dcr Brandstätte. Schon seit zwei Wochen ist das alte BabehauS geschtosfen und eS wurde nm im neuen Badchause gebadet. Es ist deshalb unbegreiflich, wie das Feuer entstanden ist. Der Sohn des KnrhauSpächlers erlitt bei ben Löjcharbeilen einen Beinbruch. — Bei der späten Jahreszeit ist bic Frequenz bes Bades noch gut; eS treffen noch immer neue Kurgäste ein.
R.-B. Darmstadt, 17. Sept. Auf Anregung der Großherzogin unb unter ihrer tätigen Mitwirkung wird Mitte November in den Räumen des Großh. ResibenzschlosicS, in welchen früher das alte LandeSniuseum unlergebrach! war, zum Besten armer Lungenkranken unb tuberkulöser Personen ein Verkaufsbazar abgehalten werben. Es sollen unter Leitung der Großherzogin eine Anzahl Samen der ersten Stände Verkaufst,sche errichten unb zu Wechnachts- gescheuten aller Art geeignete Gegenstände darbieten; auch Tee unb sonstige Erfrischungen, sowie Gebäck unb Eßwaren werden zu haben sein.
sf Franken berg, 17. Sept. Ter Kreistag übernahm die Kosten des Grunderwecbs für die Eisenbahnen von Kirchhain noch Gemünden innerhalb der Gemarkung Gemünden unb von Eorbach nach Brilon innerhalb ber Ge- morhing Eimelrod auf den Kreis unb beschloß gleichzeitig bie Ausnahme eines Darlehens hierzu biS zur Höhe von 105 000 Mk.
fc. Frankenberg, 17. Sept. TerLanbrat des Kreises Franlcnberg, Geh. RegierungSrat Rieht, würbe antäßtich seiner 25fähcigcn Tätigkeit als Lanbrat gen. KreijeS von der Stabt Frankenau zum Ehrenbürger ernannt.
•• DieErschlicßungbesnvrdlichcii Taunus. Die beiden neuesten Taunnsdahncn Usingen — Grävenwiesbach—Weilmünster und Grävenwiesbach—Sol in Sbackstal— Wetzlar inerte» ausgedehnte Ok'bietc deS nördlichen Taunus tem Verkehr an- schließcu und das mittlere Lahntal von den beiten Städten Wetzlar und Weilburg aus mit Ufingen, Frankfurt und Bad-Honivuig teromteii. U fingen, das luelieiitlcgcnc Städtchen wird allinahlich ein Eiscnvahnliwtcnpunkt werden, zumal, wenn die noch schwcve'idcn Projekte, Bad Nauhemi—> Ufingen und Butzvach—i»>rävcnwicsbad), nod» zur Anssuh. rung kommen sollten Letztere Strede ist bereits von Butzbach bis Evcrs-Göns geirrt, es blcitiL also noch das Glied Ebers-^vns—rUecbcrg—Brandoternborf. Tie Bahn llsnigen Weilmünster ist jegt V,3 Fohr uu Bau begriffen.
Man gedachte sie schon im Herbst 1908 eröffnen zu könne»: da aber die Strecke die Höhenzüge .zwischen Ufa und Weg zu überschreiten hat, so sind bic $u überwindenden Gelände» schwicngkeiken redn erheblich. Tesbalb dürfte die Er- Öffnung der Bahnlinie erst int Fruhjabr 190J enolgte können. Auf ter gan^n Strecke wird gegenwärtig eiRig gearbeitet. Tiefe Einschnitte durch die Höhenzüge, Bauten von hohen Dämmen und großen Brücken waren besonders zwifcden Mönstadt unb Grävenwiesbach, Hunbstabt unb Lek» helmsdori eriorterlich. sie sinb bis auf bie Cberbauu« größlcinclls seruggeftellt. Tie größiren Bahnbö e zu Grävenwiesbach, LildelrnSbors, Audenschmiede und >ür bu beiten Ctic Heinzenberg— Rönftadr sind tm Bau begriffe». Die größte E isenbahnbrüde fühc: bei Mönstadt über dos Tal des Li^Sbaches Ter Tunnel, welcher zwischen Aube»» schmicbe unb Weilmünster erbaut roirb, wirb bis Oktober vollenbet sein. Er ist cnoa 6o3 Meter lang unb fuhrr durch den Berg, dessen Gipfel eine Btzrg trägt. Was den Bahn- bau Wetzlar—Solmsvachtal—L i-v.uwi^'bach tetris t. so soll dieser im Heröst beginnen. Auch hier ist der Bau einet langen Tunnels — ca. 2 Kilometer eriorbcrlid). Hier mujj der 501» Meter hoqe Hv».eiizug zwi,a»en GcavenwieSdal, und Hassclborn burnbobrl nerven. Wae groß der Höhe» unter chied zwischen beiden Cr.cn ist, ersehen wir b-rau», daß Grävenwiesbach 234, Has.clöorn aber 410 Meter über Meeresiptegcl liegt. Bon pa,s.lborn fuhr: die Bahn üter Brandoderiidors, KTÖiidb-c , xrajt,olnu, '.»i.ter Quern.ss. Bon da den, Cbernboripüttc — la Kilometer *oon Brauns sels —, Oderdor«, Burgsolms durch SokmSbachral. Bo, Älbshausen bis Wetzlar wirb sie ber Bahn folgen.
Handel und Verkehr, Volfiivirtfdiaft.
— Tu Südbeulsche Elfen bahn-Geieltschaii tz« anläßlich der am 30. September 'laitsindendcn Generaloeriammiu»» der ü>e|eÜK.)ail ihren I a h r e » d e r l ch l heraliSgegeven. In t«i Berichi witö betont, Day öte im Grichätt^iayre cmnetretent tu£. läilsigc Beivegung m pandcl und Industrie auch iiaiiugtm.:« mox ohne limfluB aui bic eniivicfcUmj ihrer Unternehmungen gcdU^««. Tie Rciorin der Personen- und u-cvudianu habe au* allen Wcsti* bahnen der Gejellscha'i E l n n a h m e a u « i a 11 e zur Folge qc^abf; auch bei der Kaucrnuh.-Bahn seien weitere Aus'alle bmaj . et- legung des Güterverkehrs aut die badnche Staatsdahu e.unanbek Gleichwohl könne die Entwickelung der llnieniepmimgeii un all- gemeinen als delriebigend bezeichnet iverden. Ter 1'ecketzr un sctnbtgebut Essen fei burch ben 'Jluflbau ber 8trnBen^ah>Uunmi tiätlig t'clebt worben und öud gleiche sei auch bei den Wiesbaden« elcklruchen Slraßelibahnen der Fall gciuelcn. Minderernnayn«» feien nui Öen Mainzer Boron-Bahnen durch Perlust bes uionien» Heimer Verkehrs m olgc ber Siadt-Marnzer StiaBeni'ahn Gonsenheim—Mombach—Mainz, lernet am ber Seljtal - Bahn in'olgi schlechter Wemernte, nm ber Strecke Mannheun—Weinheim-peivei- berg, ’JJiaimhcimev rllahu durch 'Auslall von SchotlertrancoaneW lür ben Raugierdahnhoi Alannhelm und nut der Karlsruhe^ . Ja., bahn durch 'Almahmc beS Arbeiteiverlehis emgetreieii. Tte Äie ge- rung ber Gehälter und Lkohne, bcioubeifl aber ccr MaicrialprcM haoe ebenlallö weiter angcbalten, so daß eine den Mehremnahmn, entipredjenbe Besserung bes Betriedsergebnisies mcht cmgetreu.i i-l
■ - - --------- i
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, nnlßcted* tou der Bank für Handel und Industrie, Gieaaeu.
Friinklartcr Börne, 3'A*!t lleicbsanleihe . . 92.06| 3% do. . . bd.lÄ) 3'4*ie Konsols .... 91.Hä öH do. .... ■ 83.. 0 3^*/, Heeicu — öH*I» Überuesbcu . . 90X10
I •» uesterr Goldrentc. . 98 LO 41/,H Oeaten. ^iibeneule —.— 4 7« Lugar Uoldrcnte . . 93 40 4Italien. Keule . . , — 3 ’o Portugieseu Serie 1 — .—
3% Kortiigieseu „ HI 62.60 4/s".e ruas blaaUaul. 190J 96 90 4>j „ ,apau Maatsaulcibe 91.30 4-, Couv. Türken rou luuä U3.VU Turkculuse 146 *ju 4-e Unecb. Mouopol-Aul.. 52.10 4 H äussere Argeutimer . 86.50 ov/e Slexuauer
< Üiueseu .... 97.70 Aktien:
Bochum Gus» 227 40 Buderus E. W 118.00 Tendenz; sehr fest.
Berliner Jlörae, 10 Cauada E. B 170.75 Darmstadter Bank . . . — Deutsche Bank .... 239.30 Dortmunder-Union U. , . — Dresdner Bank . . . 147.6V
Tendenz: fest
19. September, 1.15 Uhr.
Elekuiz. Labmejer . . . 12110 Llektriz. »chuckerl . . . HW Lschacüer Bergwerk . . 201 VH udaebkirehen Bergwerk . 3001U Hamburg - Amerik. I akell UUt#f Uarpener Bergwerk -«ch" Laurantitte . . SV."»
.\ordd. Lloyd . j
übet seh ks Eieen-ludnatria IVLx Berliner ilandebgcs . . 1W4X)
DarnuUdter Ban« . . . 127Ai Dcuucbe Baak . . . 238 90
DeuUcb-Aaiat Bank . . I*t6u Diakonto-KomuiauOJU . . 178p) Dre»uuer Bau« .... 147.40 KrcuilakUcu . . . . 2*1166
Baltimore- und üble-
LisenLahu l*4u uoltUardbabu .... — Lomuaru. hiseubahu . . 23IV oeaten. htaauoahu . . . 149.1 ’ inuce-lleun-Eueubahu 1SL2U
September. Aniangakun«.
herpener Bergwerk. . . 208* Lamantine i.ombarden E. B. ... 22J0 \ordd Lloyd KLOU liUKenlose .....
Das Beste ist stets das Biltigstc.
Wie jür jedes bekannte und eiligejül)rtc Prä» parat, so wird auch für ScottS Emulsion eine Reche von mehr oder weniger minbenvcrtigcn Nachahmungen geboten. Hierüber laufen käglnb Klagen bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmungen der gewünschte Erfolg ausgcblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die es gut mit ihren Kleinen meinen, uohl überlegen, ob es nicht vorteilhafter ist, das in allen Fällen bewährte Lriginalpraparar
Lcotiö (Emulsion
«zu nehmen, und ob sich nickt auck hier der Lpruch bcslatigt:
das Beste ist stets das Billigste.
Man verlange daher ausdrücklich: Scotts Emulsion diu unserer belanntcn nebenstehenden Aijcher« Ichutzumrtc. D*


