Ausgabe 
18.1.1908 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Der

197.25

. 118.00

Berliner itörse, 18

Januar. Anfangskurse.

4-tz 4%

157.20

126.

58.00

137.70

liurpeuer Bergwerk i.aurauüLie . .

umbarueu E. B. AurdcL Lloyd . , i urkeidose , . .

Canada E. B. . . Darmstädter Bank Deutsche Bank . Dortmunder-Union C, Dresdner Bank

Tendenz. fest.

Ungar Goldrente Italien. Bente .

81.90

93.00

81.90

92 00 92.00

98.00

98.40

93 60

103.80

62.80

63.90

94 60 88.00

95.25

143.60

49.80

85.50

63.10

95.50

123.50

106 50

205 75

187.00

116.10

201.30

217.00

10430

99.00

157.00

126.50

231.00

138 50

171.80

137.75

200.00

89.50

27 JO

145.20

. . 200 75 . . 217.00 . . 27.70 . . 104.60 . . 144.20

W!t 3% 3)L°/< "ö% ^°/c 3>ä°/c

Esebweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amenk. Paket!. 1-larpener Bergwerk. . . Laurabütte ..... .

-\ordd. Lloyd . , .

Ubeiachlea. Eisen-Industrie

06 Uesterr. Goldrente.

4*/6 % Uesterr. Silberrente

Berliner riaudelsgea. . Darmstädter Bank . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat Bank . Diskonto-Kommanuit. . Dresdner Bank . .

Ixreditaktieu . . .

Baltimore- und Ohio-

Eiseulahn ...

Gotinardbahu . . . . Lomuard. Eisenbahn . Uesterr. Staatsouiin . .

1 'nnce-Henn-Eiseu bahn

EJektriz. Labmeyer Elektnz. Schlickert

Eröffnung der Versammlung durch den 1. Vorsitzenden er­folgte die Entlastung des Rechners für 1906/07; sodann fand die Wahl des Vorstandes statt. Die seitherigen 23 or* standsmitglieder wurden sämmtlich fast einstimiuig wieder­gewählt. Am Schluffe der Versammlung ergriff dann der frkkl)ere langjährige Vorsitzende das Wort und dankte namens des Vereins dem Vorstände für seine Tätigkeit im verflossenen Jahre. Sodann ivandte er sich an die jungen Turner, legte ihnen den Wert der Turnerei nahe und führte aus, daß es einem jeden Turner angelegen sein müßte, die Turnerei za pflegen, nur dann könue das Ziel eines Turnvereins erreicht werden.

A Gr ü nb erg, 17. Jan. Heute wurde hier der Stra- ßenwart Konrad Troll er geb. zu Ruppertenrod, unter zahlreicher Beteiligung von Leidtragenden zu Grabe ge­tragen. In seinem Dienste war er an einem Herzschlage verschieden. Der Kriegerverein Ruppertenrod, dessen Mit­glied der Verstorbene gewesen, erwies ihm mit der Fahne und einer dreifachen Salve die letzten Ehren.

Hj H i r z e n h a i n, 17. Jan. Gestern feierte der hiesige langjährige Bürgermeister Gußmann seinen 70. Ge­burtstag. Entsprechend seiner ersprießlichen Wirksam­keit fanden viele Ehrungen durch die einheimischen Vor­stände statt. Auch die Bezirks-Sparkasse Ortenberg, als deren eifrigstes Vorstandsmitglied der Gefeierte schon über 30 Jahre wirkt, ehrte den 70jäyrigen Beamten durch Ueber- reichung eines Bildnisses S. K. H. des Hroßherzogs.. Der Direktor der Sparkasse Ortenberg, Kaufmann Fr. Lenz, vom Vorstand der Kasse begleitet, überreichte das Geschenk mit einer herzlichen Ansprache. Möge es dem Gefeierten vergönnt sein, noch manches Jahr zum Segen zu wirken.

A Darmstadt, 17. Ian. Im Juli v. I. meldeten wir, daß hier drei Diebe m eine Vlllä eingedcungen und

do.

Konsols do.

Hessen . .

Oberbessen

ldemotratychc Aog. Dr. Fulda) tue gemeinsame Beratung >der beiden Ausschüsse über die Wahlrechtsvorlage nicht, wie ^vereinbart, als vertraulich behandelt habe, entspricht ^nicht den Tatsachen. Der Seniorenkonvent hatte !zwor eilte solche Erklärung geplant, sie aber aus ver- ' schiedenen Gründen unterlassen.

dort die in der Mansarde gelegene Stube des Dienstmädchens, in dec noch Licht brannte, aiifbrachen und eine silberne Uhr mit Kette, sowie ein Portemonnaie mit 8 Mk. stahlen.

3% Portugiesen Serie I 3% Portugiesen III

v/e russ.Staatsaul. 19üo 4>$",0 Japan. Staatsanleihe 06 Conv. Türken von 1UU3 Türkenlose......

4 >6 Griech. Monopol-Anl. . 06 äussere Argentinier . d°/0 .Mexikaner . . .

Chinesen . . .

Aktien:

Bochum Guss.....

Buderus E. W. .

Tendenz: schwächer.

eine der Täter wurde am anderen Tage verhaftet und vom Schwurgericht zu 3 Jahren Gefängnis verurteilt. Die anderen beiden Täter konnten danials nicht ermittelt werden. Der im Gießener Provinzial-Ar re st Haus befindliche kleine Sachse" hat nun noch die anderen Komplizen, mit Denen er später noch Einbrüche verübte, angegeben und wurde gestern durch den hiesigen Untersuchungsrichter m Gießen ver­nommen. Der eine, auch im Gießener Pcovmzial-Arresthaus befindliche Komplize legte em GeständniL ad und gab die Warnen der Mittäter an.

() Marburg, 17. Jan. Die Viehzählung im Kreise Marburg hatte folgendes Ergebnis: 3497 Pferde, 34 278 Rinder, lo 376 Schafe, 35 755 Schweine, 4844 Ziegen, 81466 Stück Federvieh, 2545 Bienenstöcke und 3 Esel.

. 0 Marburg, 13. Jan. Die Meldung, daß in Züschen (Kreis Fritzlar) mehrere Personen an Genick­starre erkrankt seien, bestätigt sich nicht. Bon der hie­sigen Universitätsklinik wurde festgestellt, daß es sich nicht um diese gefährliche Krankheit handelt.

s. Bottenhorn, 14. Jan. Am Sonntag tagte hier die zweite Bezirtsoerjammmng des 1. Bez ms (Bieoenkopf) vom Feuerwehrverband Wiesoaden. Es waren erschienen der Bezirksvorstand sowie die Vertreter der Wehren Rod- heim a. d. Bieber und Bottenyorn. Auch Bürgermeister Lböhler sowie der Kommandant und Stellvertreter per jüngst zu Gladenbach ins Leben gerufenen freiwilligen Feuerwehr wohnten der Ver,ammlung bei. Bezirisvor,ceher Gg. Her- mann-Bottenhorn erstattete Bericht über das verflossene Jahr. Die diesjährige Bezirtsubung wurde für Botten­horn, die nächstjährige Bezirlsver,ammlung für Gladenbach vorgesehen. Bei der Borstandswahl blieb es beim alten. Bürgermeister Mhler-Gladenbaci) erklärte, daß ihre junge Wehr sich dem Verband Biedenkopf anschließen werde. Es wurden deshalb aus Antrag des Kommanoanten Bender- Rodheim die erschienenen Herren aus Gladenbach als Ver­treter ihrer Wehr zur Versammlung zugelasfen. Als Bei­trag zur Bezirkstage soll jedes Mitglied 10 Pfg. leisten. Nachdem noch ver,chtedene Fragen erörtert, wurde die Ver­sammlung mit einem kräftigen Hoch auf den eifrigen För­derer des Feuerlöschwesens, Landrat Daniel-Biedenkopf ae- schlossen.

*SreietomsciiBc Kursier acute

waä sxx'ääss1"1 H-cnf^nun^^

SS. 12, nst<s 3,1,011

Seltersweg 22 I. Etage. rui

Ausstellung : Alter Meister. Eintritt 20 Pfg.

benutzt. Das ist jedoch so wichtig für die glatte Abwicklung des Verkehrs bei Beginn und Ende der Vorstellung und namentlich im Falle einer Gefahr, daß wir dem Theaterpublikum dringend die Beachtung des Folgen­den empfehlen möchten. Beim Eintritt in das Theater sollten von den Fußgängern nur die beiden seit­lichen Türen benutzt, die Mitteltüren aber für den Wagenverkehr frei gehalten werden. Beim Schluß der Vor­stellung verläßt das Parkett das Theater entweder durch das Vestibül oder durch die AuSgängeunter den Treppen zum ersten Rang. Diese beiden Türen werden bis jetzt kaum benutzt, obwohl sie den Zuschauer direkt ins Freie führen ohne den Umweg durch das Vestibül. Der erste Rang geht am besten durch das Vestibül. Der zweite Rang sollte nur seine besonderen seitlichen Ausgänge benutzen, nicht aber den Aus­gang durch das Vestibül nehmen, wie dies immer ge­schieht.

**DieStenograPhen-GesellschaftGabels- Berger hielt am 16. d. M. ihre Hauptversamm­lung im VereinslokalHotel Einhorn" ab. Aus dem, von dem 1. Vorsitzenden erstatteten Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß int abgelaufenen Vereinsjahr rege Tätig­keit im Verein herrschte. Nicht nur wurden von Mit­gliedern der Gesellschaft bei Wettschreiben eine ganze An­zahl Preise errungen, auch die Zahl der Mitglieder hat sich in erfreulicher Weise gehoben. In den Vorstand wur­den wieder- oder neugewählt: Lenz I. erster, Rau L zweiter Vorsitzender; Rademaker erster, Rühl IL zweiter Schrift­führer; Plank Kassierer; Schneider I. Bibliothekar.

** In der Gemälde-Aus st ellung am Brand wurden diese Woche unter anderen neu zur Ausstellung gebracht 31 Gemälde von Dr. H. I. Wagner (München-Rom), 8 Gemälde von Prof. Hoerter aus Karlsruhe, 20 Gemälde und Zeichnungen von E. Lengnick aus Dresden, 10 Aquarelle von Prof. Hammacher aus Berlin, und von Prof. Hoffmann aus Chemnitz Aquarelle und farbige Zeichnungen. Die Ausstellung ist täglich mit Ausnahme Samstags geöffnet

** Handwerkertag. Ausdrücklich machen wir dar­auf aufmerksam, daß mit Rücksicht auf die sehr zahlreichen Teilnehmer und die sehr reichhaltige Tagesordnung die Tagung punkt 11 Uhr ihren Anfang nehmen muß, um eine unnötige Ausdehnung der Verhandlungen hintanzu­halten. Voraussichtlich werden die letzteren bis um etwa 3 Uhr mittags dauern; im Anschluß daran findet ein gemeinsames Mittagsmahl statt (trockenes Kuvert 2 Mk.), das so zeitig beendet sein wird, daß auch den auswärtigen Teilnehmern noch Zeit und Gelegenheit zu einem Be.uch des neuen Stadttheaters verbleibt, den das Gießener Lokal­komitee in Aussicht genommen hat, und zum Schluß ein gemeinsamer Gang zur Bahn stattfinden kann. Die Teil­nehmer am gemeinsamen Mittagsmahl, welche sich zur Teil­nahme noch nicht angemeldet haben, werden dringend gebeten, sich vor Beginn der Tagung bei dem hinter dem Vorstandstisch befindlichen Bureau noch an^umelden.

** Kommunalpolitischer Vortrag. Man chreibt uns: Mit der am Donnerstag angenommenen Zuwachssteuer hat nun auch in Gießen ein Gedanke seine Verwirklichung gefunden, dessen Verbreitung seit einigen Jahren eines der vornehmsten Ziele der deutschen Boden­reformbewegung gebildet hat Nächst den Stadtverordne-

Atts Statt und Land.

Gießen, 18. Jan. 1908.

Zum zweite« Hessischen HandwcrkerLag.*)

Genau zwei Jahre ist es jetzt her, daß anläßlich der Er­hebungen über die Wirkung des Handwerkergesetzes der 1. Hess. Handwerkertag in Darmstadt abgehalten wurde. Wohl niemand wird von dieser Tagung unbefriedigt geschieden sein, alle aber sind damals mit dem Wunsche gegangen, derartige Tagungen möchten sich von Jahr zu Jahr wiederholen. Es hat sich damals so recht gezeigt, wie außerordentlich wertvoll es ist, wenn der Handwerkerstand und seine Vertretungen Gelegenheit haben, gegen­seitig in Beziehungen zu treten, und gar mancher wird sich gern der Stunden erinnern, in denen er mit Kollegen aus allen Teilen des Landes Fühlung nehmen, in zwangloser Unterhaltung seine Erfahrungen austauschen und die Verhälmisse seines Ge- ^werbezweiges in anderen Landesteilen kennen lernen konnte.

Es ist ein wesentlicher Erfolg unserer Handwerkergesetz-- gebung, daß der Handwerker sich wieder mehr bewußt ist, Hand­werker zu sein, das Gefühl der Zusammengehörigkeit ist mäch­tiger geworden in ihm, und immer klarer tritt es ihm vor Augen:NurdurchZusammenschlußundZusammen- halt sind wir eine Macht

Den Weg hierzu hat das Handwerkergesetz gezeigt; die Or­ganisation des Handwerks zur Erfüllung seiner ihm durch reichs­gesetzliche oder landesrechtliche Bestimmungen zugewiesenen Auf­gaben ist erforderlich, und wenn heute viele den bestehenden Organisationen noch nicht angehören, so muß es mit ein Teil der Ausgaben dieser gewerblichen Korporationen sein, diese Außen- ' stehenden zu sich heranzuziehen.

Wichtiger als alles andere für den Handwerker ist: Einig­keit und das Bewußtsein, Handwerker zu sein und zu heißen, einem Stande anzugehören, der in richtiger Ausnutzung der ihm zugewiesenen Aufgaben seine frühere wirtschaftliche Stellung wieder zu erringen auf dem besten Wege ist. Ter Handwerker soll und muß wieder stolz werden auf feinen Berus, dann leistet er auch was und findet seine Anerkennung. Es soll nicht geleugnet werden, daß in einzelnen Gewerbezweigen die wirt­schaftliche Lage keine günstige ist, aber es darf auch nicht ver­kannt werden, daß der nicht zurückgeht, sondern weiterkommt, der sich den veränderten Betriebsverhältnissen anpaßt und mit der Zeit voranschreitet. Wer die Zeichen der heutigen Zeit ver- stcht, der findet seine Rechnung, fein Auskommen. Allerdings güt es die Anspannung aller Kräfte, jeder Einzelne muß auf seine gründliche Aus- und Weiterbildung bedacht sein und muß die Gelegenheiten wahrnehmen und benutzen, die ihm Regierung und Interessenvertretungen hierzu bieten, jeder Einzelne wird dann erkennen, daß auch der Handwerkerstand nicht stiefmütter­lich behandelt wird, sondern als gleichberechtigtes Glied unter fden Erwerbsständen sich der Fürsorge der berufenen Organe erfreut

Es ist ja die alte Klage, daß immer nur die für die 'Interessen ihres Gewerbes arbeiteten und wirkten, die in gewerb- ° lieben Organisationen bereinigt waren, die große Mehrzahl aller Gewerbetreibenden stand den Fragen des Handwerks völlig fremd mnd teünahmslos gegenüber. Vielleicht ist es mit ein Erfolg her neuesten Handwerkergesetzgebung, daß sich nun mehr und mehr Kräfte finden, die zur Erreichung her hohen Ziele, der Förderung und Wiedererstarkung unseres Handwerkerstandes mit beitragen, und dankbar wird jede Hilfe, sei sie aus dem Hand­werker- oder einem anderen Stande kommend, angenommen.

eo haben wir uns auch gedacht, daß ein zweiter allgemeiner Handwerkertag wieder einmal eine Probe ablegen soll auf die Frage, ob das Interesse an den Handwerkerfragen allgemein wieder erwacht ist, und her Besuch hes Tages soll uns die Antwort hierauf geben. Die Handwerkskammer kann satzungs­gemäß alle Jahre nur einmal zu einer Plenarversammlung zusammentreten, und hierbei können selbstverständlich nur im allgemeinen die Aufgaben her Kammer berührt werden, während diese Handwerkertagung jedem Einzelnen Gelegenheit gibt, das für ihn Wissenswerteste behandelt zu sehen.

Wir erwarten daher auch nicht nur die Vertreter der gewerb­lichen Korporationen, sondern auch recht viele sonstige Interessen­ten, seien sie Mitglieder einer gewerblichen Korporation oder nicht.

ten, die in seltener Einmütigkeit handelten, darf die Gieße­ner Ortsgruppe für Bodenreform sich ein Verdienst zu­schreiben am Zustandekommen dieses sozial-wie kommunal­politisch gleich bedeutsamen Beschlusses. In öffentlichen Vorträgen und Besprechungen hat sie eine Aufrlärungs- arbeit verrichtet, ohne die eine so rasche und klare Er­ledigung der nicht ganz einfachen Frage im Plenum der Stadtverordnetenoer «ammlung vielleicht nicht möglich ge­wesen wäre. Im Blick darauf dürfte es nicht ohne Belang fern, schon jetzt auf einen öffentlichen Vortrag hmzuweisen, den der 2. Vorsitzende des Bundes deutscher Lodenreformer, A. Pohlmann -Hohenaspe aus Potsdam kommenden Mittwoch hier halten wird über die wirtschaftliche Sonder­stellung des Grund und Bodens. Der Vortrag wird den großen wirtschaftlichen Grundgedanken behandeln, von dem die Zuwachssteuer nur eine einzelne Anwendung darstellt. Niemand, dem es um das Verständnis gemeindepolitischer Fragen ernsthaft zu tun ist, sollte die Gelegenheit ver­säumen, die Ausführungen des weit geschätzten Redners und berufenen Vertreters der deutschen Bodenreform­bewegung zu hören. Das Nähere über Ort und Zeit der Versammlung wird der Anzeigenteil bringen.

* ÖrethenEeröereintgung ©iefeen. Wie aus dem Anzeigenleck er,ichtlich, findet ein weiterer öffentlicher Vortrag ihStfta®? 23' Neuen Saatoau ftoL

Professor Dr. W. Kinkel von hier wird über das höchst iu- tcr>c|)anlc Thema sprechen: Grundlegung der Pi oral ohne dogmatische Voraussetzungen. Jeh?rmann ist harzu emgeladen Wer msbesoiihere mit regem^Jnteresse den fragen oer freien kirchlichen Vereinigung, hie P.arr^ Fuchs aus RuMlsheun h,e gel-alten hat, gefolgt ist, imrofidtr nrn V Anregung aus dem Vortrag schöp.en. Wir Een erwarten J-H^Hanle Frage Beantwortung finden wird ^ade rn der dem letzten Fuchs scheu Bortrage folgenben Dlskuifwn im Mittelpunkte Itanö; durum seien iusoes die Hörer °om estat sxatag auf birs-n Vvrirag ausmLLn g-Lchb

X »lein.sinben, 16. Jan. B-, unseren, T°r,° be- finden sich an den, Bahnkörper der Wetzlarer Bahnstrecke aU| Oencn seither täglich muntere -chsttiichnhiauser von h,er und Giehen -msanden. L-lder g,eb es auch unter der stähl,chen st.nderschar sorigesetzt solche die ,,ch den Un,ug genauen und das Schils uud Gesträuche an, User anz UN den Auch ,st es sehr bedauerlich, dag man u Herbst fast alles Weidengestrüpp und Buschwerk ab- geholzt hat. 'Dian sollte dies doch slehen lassen denn es bietet für 'Högel und anderes Getier ein sicherer Sch'lnviwinkel und für Sie lieblichen Sänger .... Frühling gute N.stae"a n. elL 2" ""deren Gegenden und Gemarkungen pflanzen^ die ^-ute Hecken und Buschwerk als Bog el herberge.. än, unb l).ec zerstört man das Vorhandene, das doch als Brennholz nur geringen Wert hat. Der Nutzen der darin nistEn SBerf « ble Allgemeinheit oon bedeutend höherem Werte. Vogelschutz wäre hier am Platze.

--- Daubringen, 17. Jan. Der Turnverein nVkV'! ^g-lmdet 1896, hielt am Sonntag seine 13- Jahresversammlung ab. Von den 97 Mitgliedern die bet Verein gegenwärtig zählt, waren 80 anwefend. Nach

Wir haben die Zuversicht, daß jeder Teilnehmer die Tagung betriebigt verläßt, möge sie ein Wahrzeichen auch werben für die Einigkeit im Hanbwerkerstande.

3n diesem Sinne rufen wir allen Teilnehmern zu: Willkommen in Gießen

__beim 2. Hessischen Handwerkertag.

^etoerbeMatt" bringt in seiner heutigen Nummer Hanower'kermo^h^ P beni- am Montag hier stattfindenden a? !u-c urpere gewerbetreibende Bevölkerung von be,anderem Interesse sein dürfte. a

beschenk für das staatswissen- ' k V a 11 fr1 f d) e Seminar. Der langjährige und hochverdiente "Präsident des Reichsbankdirettoriums <eeine Exzellenz Kaiserlicher Wirklicher Geheimer Rat Dr. iuZ ^reAP°! Ri^hard Koch, hat dem Staatswissenschaftlich- ^tatisti,chen Seminar der Landesuniversitüt, das Herr Professor Dr. Brermer vor acht Jahren gegründet hat, fern Portrat in ^mpenalsormat mit eigenhändiger Namens- unter,christ zum Geschenke überwiesen. Das Bild wird rm Seminarraum neben denen anderer hervorragender Na- tionalotonomen und Staatsmänner einen Ehrenplatz be- siommen. y r y

- $ie Eingänge und Ausgänge für die ^t roieUnr(ntm @tabttn)enter" "User neues Theater M, wie allgemein anerkannt wird, in Bezug auf die Raumveryaltnifse des Zuschauerhauses von großer Voll­kommenheit Es ist der jedem einzelnen Zuschauer zu- gemestene Sitzplatz in allen Rängen reichlich bemessen es sind auch Wanoelgänge und Garderoben, sowie die ?-L^b^b"lausig gebaut. Ein ganz besonderer Vorzug des Zuschauerhauses scheint aber noch wenig bekannt zu l^Elrch die Em- und Ausgänge, denn diese werd n -,ur_chweg noch nicht m ihrer Geiamtheit oder nick)t richtig

des Giessenei Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Hande) und Industrie, Giessen.

Frniiklnrter Börse, 18. Januar, 1.15 Uhr.

Reichsanleihe . . 93.20 "