Ausgabe 
13.4.1908 Erstes Blatt
 
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konnte (inen sicherer« Sieg Wit 2: £ Tore erringen. Der Ball- ipiclflub spielte in der ersten Hälfte gexien den Wind und errang lrotzdem kurz nach Anfang das 1. Tor, dem bald das 2. folgte. Marburg konnte darauf ihr Tor folgen lassen. Ein gegebener l'l m Ball für Marburg wurde vom Gießener Torwächter glänzend gehalten. Nach Seitenwechsel, wo Gießen mit dem Wind spielte, -eigte sich Ballspielktub vollständig überlegen, konnte jedoch nichts mehr erreichen, da der Schiedsrichter das Spiel wegen des plötzlich eingesetzten Regens 40 Minuten vor Schluß abpfiff.

handel.

Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß der Eheleute Michael Bonn der Zweite und Eva geb. Schmitt, beide glicht wohnhaft zu Gernsheim, wurde am 1. April das Konkursverfahren eröffnet, da die Ueberschuldung des Nachlasses )urch das vorgelegte Vermögensverzeichnis glaubhaft gemacht ist. 'Initsgerichtslaxator Johannes D r a u t zu Gernsheim wurde zum Konkursverwaller ernannt. Konkursforderungen siiid bis 25. April heim Amtsgericht Gernsheim anzmnelden. Hebet den Nachlaß der Jakob Friedrich T e u f e l Witwe, Elise, geb. Weingärtner, zu . a n g e n b e r g h e i nr wurde am 1. April das Konkursverfahren kröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist. Sparkassenrechner Jakob Magner in Altenstadt wurde zunr Koiikursverwalter ernannt. Konkurs^orderungen sind bis zum 18. April bei dem Amtsgericht Ältenstadt anzumelden. Lieber das Vermögen des Moses Hobernheim in Mörfelden wurde am 2. April das Kon- larsversahren eröffnet. Rechtsanwalt S c r i b a in Groß-Gerau «lilde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind lis zum 23. April bei dem Amtsgericht Groß-Gerau anzumelden.

Heber das Vermögen des Hotelbesitzers Aloys Göbel und sicher Ehefrau, einer geb. Schmidt, m Friedberg ist am 1. April das Konkursverfahren eröffnet worden. Rechtsanivalt Dr. L e y d in Friedberg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Kon- lirsforderungen sind dis zum 29. April bei dem Amtsgericht Friedberg anzumelden. Heber das Vermögen des Bierbrauerei- Besitzers Joseph Schmid zu Nidda wurde am 8. April das 5.onkursversahren eröffnet. Kaufmann Lollis H h l in Nidda wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 25. April bei dem Amtsgericht Nidda anzumelden.

Berlin, 11. April. Tas Ergebnis der Zeichnungen aus die freute aufgelegten Reichs- u n d preußischen Anleihen hat sch bis zu später Abendstunde noch nicht endgiltig feststellen lassen, doch steht schon jetzt fest, daß die Gesamtsumme der Anleihen uderze ich n e t sind.

Neue Bücher.

(Hesprechung erfolgt nach ^us.o^yl. Eine Verpslichtung zur Besprechung und zur Aufbewahrung unverlangt eingesandter Bücher wird nicht übernommen.)

P. I. Tonger: Wollen und Wirken. Der LÄensfreude 2 Bd., Srpüche und Gedichte, des. von P. I. Tonger. Köln, $. I. Tonger.

I. E. Poritzky: Peter Brohs Geständnis. Erzählung.

München, Etzold u. Co. Prl. 2 Mk.

Elisabeth Goedicke: Inns Larsen. Roman. Leipzig, Max Hesse. Preis 60 Pfg., geb. 1 Mk.

I. Voorhoe ve : Homöopathie in der Praxis. 3. und 4 Lieferung. Leipzig, Ernst Bredt.

Naturwissenschaftliche Zeitsragen. Im Auftrag des Keplerbundes herausgeg. von Dr. phil. E. De n n e r t, Heft 1; Dr. Phil. nat. Johs. Riem: Unsere Weltinsel, ihr Werden und Vergehen, Pr. 1.50 Mk.; Heft 2, Pros. Dr. P. Gruner : Die Welt des Unendlich Kleinen, Pr. 60 Pfg.; Heft 3, Dr. phil. A. Braß: An der Grenze des Lebens, Pr. 1.50 Mk.; Heft 4, Prof. Dr. med. Ernst Müller: lieber den Bau der Knochen, Pr. 50 Pfg.; Heft 5, Prof. Dr. Adolf Mayer: Das Wesen der Gärung und der Fermentivirkungen, Pr. 60 Pfg. Ham­burg, Gustav Schloeßmann.

Gesetz und Recht. Zeitschrift für allgemeine Rechts­kunde. 9. Jahr. Heft 18. Breslau, Alfred Langewvrt. Preis vierteljährlich 2 Wit.

Hans Richert: Philosophie. Einführung in die Wissen­schaft , ihr Wesen und ihre Probleme. (Aus Natur und Geistes­welt 186.) Leipzig, B. G. Teubner. Preis geh. 1 Mk., geb. 1.25 Mk.

P. Hörenz: Besteht ein fittlickser Unterschied zwischen der Untreue des Mannes und der Untreue der Frau? Welche Auf­gaben hat die Menschheit zu erfüllen, um die sittliche Kraft des Volkes, die Volkskrast überhaupt, zu erhalten und zu för­dern? Halle, Curt Nietschmann.

Märkte.

ko. Frankfurt a. M., 13. April. ^elegr. Orig.-Bericht des .Gieß Anz."). Amtl. Notierungen der heutigen Viehmark tpreif e. Zum Verkaufe standen: 643 Ochsen, 110 aus Oesterreich, 47 Lullen, 16 ait§ Oesterreich, 0 aus Dänemark, 995 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Dänemark, 4G3 Kälber, 222 Schafe und Hammel, 00 Schafe cuts Oesterreich, 00 Ziegen, 1938 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht . Ochsen 1. Qualität 7781 Alk., 2. Qual 6972 Alk., 3. Qual. 5860Mk.; Bullen 1. Qual. 65 bis 68 Alk., 2. Qual. 5860 Alk.; Kühe 1. Qttal. 7072 Mk., 2. Qual 6466 Alk., 3. Qual. 44- 46 Alt, 4. Qual. 34-36 Alk., 5. Qual. 0000Mk. Kälber: 1. Qual.8698 Pfg., Lebendgewicht 5558 Ps., 2. Qual. 8795 Pfg., Lebendgelvicht 5256 Pfg., Schlacht­gewicht 70 75 Pfg. Schafe: 1. Qual. 8000, 2. Qual. 7374 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 6100 Pfg., Lebdgew. 48,000,0 Pfg., 2. Qu. 60-00,0 Pfg., Lebcndgew. 47,500 Pfg., 3. Qual. 5200 Pfg. Lebendgew. 00 Pfg. Geschält bei Hornvieh Ochsen schleppend, Kühe gut, Blillen mittelmäßig. Hebersland un- bedeutend; bei Kleinvieh gut, kein Hebersland. ___________________

Gießener Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung für Hefie» am Dienstag den 14. April: Wechselnde Bewölkung. Temperatur wenig verändert. Nachts kalt bis zu leichtem Frost in höheren Lagen.

Briefkasten -er Redaktion.

lAuouyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.)

Trais-Horloff. Lieber Herr! Wir haben Ihren Brief ge­lesen. O lieber Herr! Tas >var ja ein geradezu blutiger Scherz von uns in unserer Nummer vom 1. April, diese Geschichte von derBeeinflussung des Haarivlichses durch Suggestion" diirchDr. La Fiiier". Lesen Sie mal diesen Namen von rückwärts! Kein Wunder, daß die gute Gießener Post diesen aus den Nedaklions- fingern gesogenen Doetor vergeblich gesucht hat. Ein HausSchul­straße 8" gtebt es nämlich gar nicht. Stoftbar ist die treuherzige Bemerklmg des Gießener Postamts auf Ihrem Brief an Dr. La

Feiiier, daß'Adressat in der Schulstraße unbekannt und zur Zetk noch nicht angemeldet* sei. Also auch die liebe Post hat sich hübsch dl'iviere>i Inficn. ______________________________________________________________________

Spielplan der vereinigten Zrankfurter Stadttheater.

Opernhaus.

Montag den 13. April, abends 6 Hhr:Siegfried.* Dienstag den 14. April, abends 7 Hhr:Hoffmanns Erzählungen.*

Schauspielhaus.

Dienstag den 14. April, abends halb 7 Hhr:Fdust*. 1. Teil.

£amilicit«Tladmd?teee.

Gestorbene: Herr Gottfried Knöpp in Assenheim. Frau Alwine Jüngst, geb. Schmuck in Wetzlar. Herr Justizrat Richard Aldefeld in Wetzlar. Herr Heinrich Hammel in Marburg. Frau Elisabeth Bayer, geb. Trnsheim in 2)1 ar bürg. Frau Minna Gans, geb. Klein in Marburg.

lCtrd?c und Schule«,

Der vom preusi. Kultus,.. .^>cec int Parlament angc- kündigte Erlaß über die Wiedereinführung des biologischen Unterrichts in den Ober klassen der höheren Schulen wird int nächsten (Mai-) Heft des Zenlralblattes des Kultus­ministeriums veröffentlicht werden, so daß gegebenenfalls schon die Lehrpläne für das nächste Sommersemester entsprechend ausge- stastet werden können.

VrLgLnaL-DrahtmeLdringen.

Wien, 13. April. Ein Bruder des u.trentäters Sziczhnski erichoß sich 10 Minuten vor dem Attentat in einem Hotel, scheint also von dem Anschläge gewußt zu haben. Potocki soll ein Vermögen von 50 Millionen Kronen hinterlassen.

Rom, 13. April. Den Reichskanzler Fürst Bülow be­grüßt Popolo Romano mit folgenden Worten: Die absolute Loyalität Bülows hat ihm das Vertrauen der gesamten Diplomatie gesichert, sodaß er zur festen Stütze des Weltfriedens geworden ist und sich als würdigster Nachfolger Bismarcks überall eingeführt hat.

Oas beste ist gerade gut genug, wenn cS sich um die Pflege der lieben Kleinen handelt. Darum verwenden auch sorgsame Mütter zum Waschen ihrer Lieblinge stets' die Myrrhvlin-Seise, denn sie iit die einzige feine, hygienische Toiletteseife, welche den kosm. Lestandteil das Myrrholin mit anerk. u. bew. Schönheitswirkung enthält. [b8/i

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tzrühl'sche Univrrsitüts-diuckerei. Schulstratze 7

Kelumntmachung.

Betr.: Die Dussnyrung des Reill)sge,etzes, die Abände­rung der Gewerbeordnung vom 30. Juni 1900 betr.

Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Interessenten, kuß au 3 Wochentagen vor Ostern, 15., 16. und 18. April 1908, die Vorschriften über die Mindestruhezeit und Mittags­pause der Gehilfen, Lehrlinge und Arbeiter (§ 139 c rubr. Gesetzes) keine Anwendung zu finden haben und die Läden sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen.

Gießen, den 1. April 1908.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

______________________I. V.: B ilo._________________________

MtWr Arbeitsnachweis Gießen.

Gartcnstraße 2, Zimmer 2.

können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern:

1 Buchbinder, 1 Bauschlosser, 1 Wagner, 1 Kellner, 2 Putzfrauen, 4 Kauffrauen, 1 Haushälterin, 1 Kindermädchen, 2 Dienstmäd­chen, 1 Tabatentripperin. ,

Lehrlinge: 1 Buchbinder gegen Vergütung, 2 Drucker, 1 Fär­ber, 1 Mechaniker, 1 Tapezierer gegen Vergütung, 1 Schuh­macher, 1 Glaser, 1 Lehrmädchen, 1 Schreiner.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: .. .

1 Schmied, 1 Schreiner, 3 Wagner, 1 Heizer, 3 jüngere Schnei­der, 1 Sattler und Polsterer, 5 landwirtschaftliche Arbeiter, 1 Kutscher, 1 Dienstmädchen, 1 Haushälterin. ,

Lehrlinge: 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Sattler. _

Cb suchen Arbeit: , _ _ r Bl3/<

1 Kutscher, 1 Tapezierer u. Polsterer, 3 Installateure, 1 Schmied, 1 Schneider, 2 Schlosser, 1 Kellner, 2 Schreiner, 3 Wembmder, 3 Hausburschen, 0 Arbeiter, 1 Fuhrknecht, 1 Zeitungsträgerin, 8 Lausfrauen, 1 Näherin, 1 Laufmädchen, 1 Haushälterin, 1 Haus­mädchen.

Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Schlosser.______________________

Mtischer WöhllllligsNlhlveis

Gnrtenstraßc 2, Zimmer 2.

(Geschäfts,runden von 81 und von 36 Hhr.)

'ä sind zu Vermieten: M r

1 3 stockiges Haus zum Alleinbewohnen, 2 Wohnungen von 8 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 7 Wohnungen von 5 Zimmern, 8 Wohnungen von 4 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 1 kleine Wohnung, 5 mübl. Zimmer, 1 Werkstatt.

2n mieten gesucht: 28 Wohnungen von 17 Zimmern. RB /*

Bekanntmachung.

. Die durch den Tod des bisherigen Jichabers sreigewordene stelle emes

Feldschützen

St alsbald anderweit zu besetzen. 'Dlit der Stelle ist ein Anfangs Schalt von 1125 Mk., steigend alle 3 Sabre um 9o Mk. bis zum s'vchstgehalt von 1600 Atk. verbunden. Die Annahme er folgt aus widerruf.

Bewerber, welche mit den Besitzverhaltnisfen in der Feldge- rQt'unq vertraut find, werden bevorzugt., 1 .

Gesuche um Hebertragung der Stelle imd lus zum 10. Mat ^908 bei der unterzeichneten Behörde einzureichen und denselben ^cheiislauf, Zeugnisse über bisherige Beschäftigung, Führung und Gesundheit, sowie Angaben über die FamilienverhalMiffe beizufugen.

Aktlitaranwariet haben bei gleicher Befähigung den Vorzug.

' Giegen, den U. April 1906. . _ 15

Großherzogliche Bürgermeisteret Gießen.

,___________________Mecu m.______ ___________

Arvei1svec;;ednng.

n Die zur Vornahme von Herstellungen in den Räumen des - Obergeschosses iui Haupthause der Hosreile Wetzstelngaife Jtr. tätigen Wechbinderarbetten sollen ... s

- Donnerstag, den 10. April d. IS., vormittags 11 Uhr, Eftentlich vergeben werden. , .

Arbeilsvefchreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Nicht onen. Ängeboie auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find rum genannten Termin an >ms einzureichen.

Zuschlags,rist 14 Tage. nu/

Eleven, den 11. April 1908.

Städüsches Hochbauamt.

I. V.: Altvater.

Bekanntmachung.

Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur Kenntnis der Pferdebesitzer.

Gießen, den 9. April 1908.

.Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Wir machen die Besitzer derjenigen Pferde und Fahrzeuge, welche bet der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu ge stellen sind, bereits un Frieden ausdrücklich auf folgende gesetzlichen Bestimmungen aufmerksam:

1. Hebertretungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde zur Aushebung getroffenen Anordnungen werden nach § 27 des KriegslesitungsgesetzeS vom 13. Juni 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 Alk. geahndet. .

2. Pferdebesitzer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde nicht ungesäumt und vollständig vorführen, haben außer der ge­setzlichen Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangs­weise Herbeischaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird.

3. Der Verkauf eines Pferdes vor erhaltener Gestellungs- aufforberimg entbindet nicht von dessen Gestellung, sofern die Ab­lieferung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahme findet nur statt, wenn nachweislich der Verkant an die Militärbehörde, an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Mlitärbeamte, welche sich ihre Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, er-

4. Von Bekanntgabe deS Mobilmachungsbefehls bis nach Beendigung der PferdeauShebung ist jede Ausführung von Pferden in andere Kreise oder Orlfchaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall mit der in §27 des Kriegsleistungs­gesetzes vom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe geahndet. Eine Ausnahme von dem Verbot findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an Militärbehörden des Aushebungsbezirkes oder an solche Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Nlililärbeamte, welche sich die Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist.

5. Bel der Vorführung müssen die Pferde durch den Besitzer versehen fein mit: . z ...

Halfter, Trense, zwei mlndstens zwei Meter langen Stricken und gutem Hufbeschlag. .. .

Der Wert dieser Stucke ist in der Taxe mit enthalten. Fehlt eines derselben, so werden die dadurch entitehenden Kosten bet der Taxsumme in Abzug gebracht. ,

6. Pferde, welche als brauchbar ausgewahlt, aber zunächst nicht abgenommen werden, sind von den Besitzern, bei Meidung der unter 1 erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung an gerechnet, zur Verfügung der Bltlttärbehörde zu halten. Bis zur förmlichen Abnahme haben die Besitzer oder deren Beauftragte die Pferde zu beaufsichtigen und auf eigene Kosten zu verpflegen. Wenn die Besitzer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadurch entstandenen Kosten bet Auszahlung der Tax- summe in Abzug gebracht. ... .

7. Bei den bereits trüber gemusterten Pferden sind an den Halftern auf der linken Seite die Bestimmungstäfelchen, welche die Designation der letzten Nluslerung auftveifen, zu befestigen.

8. Schläger und bissige Pferde sollen ausdrücklich als solche bezeichnet werden, um Unfäüen oorzubeugen.

Gießen, den 26. März 1908. B/<

Großh. Kretsamt Gießen.

I. V. gez. Weicker.

Bekanntmachung.

das Hanüelsiegiiier Abt. A. wurde eingetragen: 1. Die Firma Gebr. Waag, Schlrmfabrck, Gießen. In- Haber: Wilhelm Waag tn Königsberg und Carl Waag in Gießen. 2. Die Firma Ludwig Rack^ m Gießen ist er­loschen. 3. Bezüglich der Firma Ernst Bloedner in Gießen: Tas Geschäft ist auf den Känfmann Willy Docter zu Gießen übergegangen, der dasselbe unter der FirmaErnst Bloedner 9!achf., Inh.: Willy Docter* weiterführt. Uebernahme der Passiva ist ausgeschlosien worden.

Gießen, 8. April 1908. 2"/.

Großherzogliches Amtsgericht.________________

Interessenten

ist Gelegenheit geboten, die praktische

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