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Dcrhanblungen der Kommission tn dieser Weise mttgeteM wurden, damit bei den schon schwebenden Prozessen die Gerichte darüber klar werden, wie man im Reichstag denkt.
Dbg. Dr. Müller-Meiningen:
So geht das nicht, das schadet der Sache und dem Ansehen Les Reichstags. In solchen Fällen muß schriftlicher Bericht erfolgen. .(Lebhafte Zustimmung.)
Dbg. Erzbcrger '(Ztr.):
Ich bedauere, daß ich nach siebenstündiger Sitzung meine Dus- führungen zum Pcnsionsfonds machen muß. Die jährliche Pen- sionsmisgabe beträgt schon jetzt 180 Millionen (Hört! Hört!), wird, wenn die Besoldungserhöhungen perfekt sind, eine Viertel Milliarde überschreiten. Im Schuldcnmachcn und in den Pensionen ist das junge Deutsche Reich groß. Die „Militärisch-Politische Korrespondenz" teilte kürzlich mit, daß dreißig Generale in kurzer Zeit verabschiedet würden. Das dürfte stimmen. Tie Verjüngung des Osfizierkorps ist doch so stark, daß lebhafte Be, denken entstehen, ob überall den Voraussetzungen des Pcnjions, gesehes entsprochen wird. Taß diese Art auch nicht im Interesse der Beteiligten liegt, beweist der eigentümliche Vorfall des offenen Briefes Les kommandierenden Generals des 7. Armeekorps von Vissing. Es war bisher nicht in Deutschland bekannt, daß ein kommandierender General in solcher Weise sich in die Oeffent. lichkeit flüchtete. Erzbcrger bringt die Fälle Lhnar und Hohenau zur Sprache. Ich befasse mich lrchiglich mit der Pensionierung selbst und erheben schwereVorwürfe — nicht gegen das Kriegsministerium. Nach Lage der Verfassung und der Kommandogewalt ist es in diesen Fragen nur eine Art Abrechnungsstelle, trägt aber doch dem Reichstag gegenüber die Verantwortung. (Hört! Hört!) Als früherer Berichterstatter des Mtti- tarpensionsgesehcs glaube ich das Gesetz, genau zu kennen. Ich behaupte, die Pensionierung des Grafen Lvnar ist eine krasse Verletzung der §§ 1 und 4. Ich frage: wo ist die Erklärung der zuständigen Vorgesetzten über seine Dicnstunfähigkeit? Welches sind die Gründe seiner Verabschiedung? Wie konnte- nach pflicht- mäßigem Ermessen der vorgesetzte Offizier ihn zur Verabschiedung Vorschlägen, wenn nachher auf schlichten Tlbschied ohne Uniform erkannt wurde. Wir erkennen die Notwendigkeit^einer V e r. jüngungdesOffizierkorpSan im Intcreye der Schlagfertigkeit der Armee. Eine solche Verabschiedung, wie im Falle Lhnar, haben wir aber für unmöglich gehalten. Sie ist eine offenbare Verletzung des Gesetzes. Dieses steht ebenso hoch, wie alle Befugnisse der Kommandogcwalt. (Beifall.)
Man würde' dem Träger Ser KormnandögewaQ einen schlech. ten Dienst erweisen, wenn man sich hierbei hinter ihn flüchten würde. (Sehr richtig!) In dieser Situation kann es für diesen nur angenehm sein, wenn er über die notwendigen m i n t„ steriellen Bekleidungsstücke verfügt. Dann der Fall des Grafen Hohenau. Er ist zur Disposition ge. stellt worden mit Pension.
Bei der Beratung des Pensionsgesehes wurde mit Zustimmung der Militärverwaltung betont, daß selbstverständlich Offiziere nicht lediglich deshalb zur Disposition gestellt werden dürfen, um rhncn den begründeten Pensionsanspruch zu entziehen. Damit ist aber auch gesagt, daß die Militärverwaltung nicht verpflichtet ist, zur Disposition gestellten Offizieren die Pension zu gewähren. Ich frage, warum von dieser Befugnis in diesem Falle kein Gebrauch gemacht ist? Gedenkt sie es zu tun? Es kommt vor, daß pcnsrouicrte Gardcoffiziere in Zivilstellungen Einkommen bis zu 120 000 Mk. haben: da sollten sie doch nicht noch am Pcnsionsfonds zehren. Die Zidilversorgung der Offiziere sollte geregelt werden. Man sollte aus der Linie ausfcheidende Offiziere im Feldjägerkorps untcrbringen, das ja so wie so wenig Zweck hat, und das uns dann billiger kommen würde.
Generalleutnant Sixt v. Armin:
Graf Hohenau ist zur Disposition gestellt worden. Herr Erzberger scheint der Auffassung zu sein, daß es im freien Ermessen der Verwaltung stand, rhm Pension zu gewähren. Das ist nicht richtig. Wenn cs im Gesetz heißt, es könne Pension gewährt werden, so heißt das nicht, daß sie auch versagt werden kann. Dieser Satz besagt nur, daß der Offizier, der pensionsfähig ist, eine solche erhält. (Lachen links.) Graf Lhnar hat ein Attest über seine Dienstunfahigkeit eingereicht. Ich muß aber ablehnen, derartige Papiere, die die Grundlage für die Entscheidung des Kaisers gewesen sind, hier vorzulegen. Der Fall lag so, daß Dienstunfähigkeit erwiesen war. Ob irgend einen der Vorgesetzten eine Schuld trifft oder nicht, ist Gegenstand einer schwebenden Untersuchung. Daß in Zukunft derartige Versehen nicht vorkommen, dafür kann kein Mensch garantieren.
Es ist der bestimmte Wunsch des Kaisers, daß nur nach den gesetzlichen Bestimmungen verfahren wird, daß in der Armee völlige Klarheit herrscht, und daß jede Verdunkelung, jede Vertuschung unterbleiben soll. Der Kriegsministcr hat selbst schon ausgesprochen, daß er nach diesen Grundsätzen auch stets handeln wird. (Beifall.)
Dbg. Singer (Soz.):
Wir werden in der dritten Lesung auf die Materie eingehen.
2lus StaSt mefr Land.
Gießen, 16. März 1908.
"Tageskalender für Montag, 16. März. Kolosseum: Programmwechsel
"Aus dem Militär-Wochenblatt. Mar- quard, Major im Großen Gencralstab, in den Generalstab des XVIII. Armeekorps versetzt. Köster, Intcnd.-Rat von der Jntend. des XVIII. Armeekorps, zum Ober-Militär- Intcnd.-Rat ernannt.
" Empfang. S. K. H. der Großherzog wird heut mittag 1 Uhr, den Kaiser!. Statthalter von Elsaß-Lothringen Exzellenz Graf von Wedel im Neuen Palais empfangen. Der Statthalter, der von dem Adjutanten Major von Donop begleitet ist, wird nach der Audienz an der Frühstückstafel teilnehmen.
^Ordensverleihung. Der König von Preußen batS. E. dem Erbgrasen von Schlitz genannt von Görtz, Leutnant ä, la suite der Armee, die Erlaubnis zur Anlegung les ihm verliehenen Offizierkreuzcs des Ordens der Königlich Italienischen Krone erteilt.
"Technische Hochschule. S. K. H. der Groß- herzog habenden ordentlichen Professor für das Jngenieur- sich I (Statik und Eisenbau) an der Technischen Hochschule, Geheimen Baurat Dr.-Jng. Theodor Landsberg in Dmnstadt auf sein Rachsuchcn, unter Anerkennung seiner- langjährigen, mit Eifer und Treue geleisteten, sehr ersprießlichen Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm das Kom- nickreuz II. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- Migen verliehen.
" Landwirtschaftslehrer. S. K. H. der Groß- h erzog haben Allergnädigst geruht, den Landwirtschafts- le-hrer Oekonomicrat Ernst Ludw. Le ithiger zu Alsfeld auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienst zu entlassen. L. wird Sekretär der Landwirtschaftskammer.
" Pfarrpersonalien. Se. Kgl. Hoh. der Großherzog haben dem Oberlehrer Professor D. Dr. Erwin dreuschen zu Darmstadt die cvang. Pfarrstelle zu Hirschhorn übertragen.
" Kulturinspektor. Se. K. Hoh. der Groß herzog h-oben den Kulturingenieur Theodor Wallck zu Gießen zum ^ulturmspektor der Kulturinspektion Darmstadt ernannt.
Steueramts-Personalien. Se. Kgl. Hoh. der ^roßherzog haben den Hauptsteueramtsassistenten bei dem Hanptsteueramt Mainz Herrn. Leinberger zum Rendanten - b'd den: Salzsteuecamt Wimpfen ernannt.
** Hess. Landes Hypothekenbank. Das Dienst- Gebäude der Hessischen Landcshypothekenbank, zu dem im vili 1906 der Grundstein gelegt wurde, ist nunmehr fertig» ^stellt und wird von der Bank am 20. März l. Js. bezogen.
befindet sich Moserstraße 27, gegenüber der neuerbauten -auluskirche.
'* Silberne Hochzeit. Hoflohnkutscher Karl Huhn Frau Elise geb. Trapp begehen morgen Dienstag das Test ihrer silbernen Hochzeit in vollster Jugendfrische.
” Ein niedliches Burcaukratenstückchen er» i'chlt ein Lehrer der „Freien Bayr. Schulztg." wie folgt: *-3n Nr. 5 der „Bayer. Lehrerztg." war auf den großen ^rhr er mangel i n H e ss e n hingcwiesen. Ich schrieb darauf- *>'n an die Großh. Regierung in Darmstadt, ob ich Aussicht Me, dort einen Schulpostcn zu erhalten. Erste Antwort: Ich n’öße zuerst 1,50 Mark in Stcmpelmarken, eventuell l ^5 Mark in Geld einsenden; dann erst werde meine An- fage beantwortet. Das tat ich. Zweite Antwort der Re- S^'rung: „Auf Ihre Eingabe vom so und s. erwidern wir ö-wen, daß zurzeit kein Bedürfnis vorliegt, auswärtige ^'hrkräfte für den diesseitigen Schuldienst heranzuziehen", ^empclmarken waren natürlich nicht aufgeklebt, weil das ja ^ht nötig ist. Seit wann aber läßt sich die Regierung eines ^-lndesllaates für Schreibgebühren bezahlen? Und warum v"rlangt man einem armen Schulgehllfen Geld ab, wenn ihlu die Türc weisen will? — Warum? Wer lvill die sege des heiligen Bureaukratius erforschen?!
Abgewöhnung des Stotterns der schul- ÖÄ Älnbct hat in letzter Zeit in Osnabrück ein zweiter Xatt9cfimben, über dessen Schlußprüfung, der Schulrat Magistrats und Bürgervorsteherkollegiums, t Lehrerinnen der Bürger- und Volksschulen beiwohnten, SiAti.S?30 Leitung folgendes berichtet: Das Hersagen kleiner Ölungen Md Erzählungen seitens der Schüler uiti) Schüle
rinnen ließ den denkbar günstigen Erfolg des Unterrichts erkennen; denn obwohl aller Augen auf die kleinen Vortragenden gerichtet waren — eine Situation, die bekanntlich mit dem Gebrechen des Stotterns behaftete Personen am wenigsten zu ertragen vermögen — ging alles doch so geläufig und ohne Unterbrechung der einzelnen Sätze von statten, wie es auch sprachlich normal veranlagte Kinder kaum besser machen können. Der Erfolg ist offensichtlich. — Auf das Stattfinden derartiger Kurse in unserer Stadt (Leiterin Frau Hoffmann) wird nur empfehlend hingewiesen. (Siehe Inserat.)
Butzbach, 15. März. Die scharfe Kurve der Main- Weser-Bahn an der Wetzlarer Straße hat der Bahnverwaltung schon viele Sorgen bereitet. Mit einem starken Aufgebot von Strecken-Arbeitern hat man dieser Tage die Kurve um 2 Meter erweitert. Mitglieder der Direktion wohnten den Arbeiten bei. — Eine Personenüberführung möchten die Eiluvohner unserer Stadt an dem stark benutzten Bahnübergang haben, es ist deshalb eine Eingabe an die Bahn in Vorbereitung.
O Laubach, 14. März. Die Influenza macht hier schnelle Fortschritte; in 20 Familien sollen Erkrankte darniederliegen; in einer Klasse des Gymnasiums fehlt die Hälfte der Schüler.
— Wetterfeld, 14. März. In letzter Woche verweilte hier ein Rechnungsbeamter aus Darmstadt. Es handelte sich um Umwandlung der Privatgesellschaft der „Holzindustrie" in eine Genossenschaft m. b. Haftpflicht. Ein Kredit von 20 000 Mk. soll sofort durch den bisherigen Vorstand gezeichnet sein.
Marburg, 14. März. Gestern wurde hierein junger Bursche fest genommen, der als Zwangszögling in Nidda in der Lehre war und feinen: Meister mit 121 Mk., die er zur Post bringen sollte, durchgegangen war. Von Berlin aus, wo er das meiste Geld ausgegeben, war er wieder bis nach hier gekommen und trieb sich in den Straßen umher. Das Geld ist alle. (Ob. Ztg.)
— Wiesbaden, 15. März. Die Druckerei und der Verlag des „Wiesbadener General-Anzeiger" mit dem Amtsblatt der Stadt Wiesbaden sind käuflich in den Besitz des Theodor Kranzbühler-Worms, Direktor und Mitbesitzer der „Württemberger Zeitung" in Stuttgart und Verleger Konrad Ley b o l d - Stuttgart übergegangen.^ Die Uebernahme erfolgt am 1. April er. Der bisherige Besitzer des Blattes, Verleger Emil Bomm ert, tritt nach 12jähriger Leitung von dem Unternehmen zurück.
Provrnzial-Arrsschuß der Provinz Oberhessen.
L. Gießen, 14. März.
Kasimir Kister aus Buckenau mußte von dem Ortsarmenverband Gießen durch Gewährung von Herbergspflege unterstützt werden, weil er infolge einer Lungenerwciterung seine Reise nicht fortsetzen konnte. .Hierdurch entstanden 2,40 M. Kosten, deren Ersatz, der unterstützende Armenverband von dem Landarmenverband des Kreises Gießen begehrt. Dieser lehnte die Erstattung ab, indem et die Ansicht vertrat, daß der hier fragliche Pflegefall die Fortsetzung eines in Mainz zutage getretenen sei und somit fortgesetzte Hilfsbedürftigkeit vorliegc. Der Orts- armeuverband klagte nunmehr gegen den Landarmenverband und wies dabei darauf hin, daß Kister aus dem Krankenhaus zu Mainz als zu leichter Arbeit fähig entlassen worden sei, die hiesige Unterstützung sich demnach als ein neuer Fall der Hilfsbedürftigkeit darstelle. Ter Provinzial-Ausschuß. pflichtete heute diesen Ausführungen bei, indem er der Klage ftattgab.
Ter Ortsarmenverband Vonhausen klagt gegen den Or t s arm cnver band Lorbach auf Erstattung von Pflegekosten für ein Kind des Jost Euler. Tiefer ist auf dem Herrn- haag bei Lorbach bedienstet, während seine Familie in Boühausen wohnt. Er besucht diese von Zeit zu Zeit, wohnt jedoch im übrigen bei seinem Tienstherrn. Bon dem Ortsarmenverband Lorbach wurde der Klageanspruch abgelehnt mit der Begründung, daß Euler in Bonl>ausen seinen Unterstützungswohnsitz habe. Nachdem in der heutigen Sitzung des Provinzial-Ausschusses feftgeltellt worden war, daß Euler den Mittelpunkt seiner wirtschaftlichen Tätigkeit auf dem Herrnhaag hat, wurde der Klage stattgegeben und der Ortsarmenverband Lorbach zum Ersatz der verauslagten Kosten verurteilt.
Die Gemeinde Rommelhausen hat in ihrem Voranschlag für 1907, wie in den letzten Jahren, die Verteilung von 74,4 Festmeter Los Holz an die Ortsbürger vorgesehen. Diese Vorsehung widersprickch jedoch der gesetzlichen Vorschrift, wonach eine Ausdehnung des Nutzungsrechts zum Nachteil der Steuerpflichtigen nicht stattfinden dürfe. Tas Großh. Ministerium der Finanzen hat festgestellt, welche Losholzmengen 1872 bei Erlaß des Gesetzes den Ortsbürgern in den einzelnen Gemeinden des Landes zustanden, indem aus den in den Jahren 1863 bis 1872 in jeder
Mg. b. Eiern '(kons.) r
" Wir haben keine Veranlassung, nach den Erklärungen vom Regierungstische auf die Frage einzugehen, wie die Gerichtbarkeit in der Armee gehandhabt worden ist. Nur wenige pensionierte Offiziere haben eine hohe Zivileinnahmc. Das Besoldungsdienstalter der Militäranwärtcr mutz anders festgesetzt werden.
Dbg. Dr. Stengel (freis. 93p.):
Es ist bedauerlich, daß durch das neue MannschastenpensionS-) gesetz die Zahl der Pensionen verringert worden ift
Dbg. Hamccher (Zentr.)
bittet, die Lage der alten Pensionäre zu verbesiern. ;
Dbg. Dr. Mugban (freis. Vp.):
Man sollte doch nicht ehemaligen Offizieren Pension geben, die im bürgerlichen Leben glänzenden Verdienst haben.
Wg. Graf Oriola (natl.) befürwortet eine Gleichstellung der pensionierten Offiziere der Schutztruppe mit denen des heimischen Heeres. Hoffentlich ^schließt > sich das Zentrum seiner Ansicht an.
Dbg. Erzberger (Zentr.):
Sie sind auf dem Holzwege, Herr Graf, Zentrum.'bleibt Zentrum! (Heiterkeit.)
Die Resolution wird angenommen, der Pcnsionsetat bewilligt.
Ohne Debatte werden erledigt die Etats des Jnvalibenfonds, des Reichsmilitärgerichts unb des Rechnungshofes des Deutschen Reiches.
Dbg. Dr. Mugdan (freis. Vp.):
Ich konstatiere, daß nach den Veschlüsien des SeniorenkonventS die Etats des Reichsmilitärgerichts und des Rechnungshofes erst am Montag beraten werden sollten. Dadurch Waren wir der Möglichkeit beraubt, uns zu diesen Etats vorzubereiten. ^Zustim« nmng.),
Vizepräsident Dr. Paasche:
Es ist ganz korrekt verfahren, die Tagesordnung ist gestern verlesen worden.
Abg. Erzberger (gtr.)' schlägt vor, die Sitzung am Montag schon um 11 Ilhr zu Beginnen. Die Mehrheit der noch arckvesenden 20 Abgeordneten ist dafür.
Montag 11 Uhr: Einnahmen aus den Zöllen; kleine Etats. Schluß 8% Uhr.
Gemeinde verteilten Losholzmengen eine Turchschnittssumme ge-! bildet wurde. Für Ziourmelhausen ergab diese Llusstellung, daß in den genannten 10 Jahren zusammen 168,5 Feftmeter verteilt! worden, sind. Hiernach wurden als Durchschnittsmenge jährlich 34 Feftmeter festgesetzt und die Gemeinde von Großh. Kreisamh Büdingen ausgefordert, den Voranschlag entsprechend zu ändern.! Ta der Gemeiirderat sich dessen weigerte, entschied der Küeis-Aus- schuß deS Küeises Büdingen, daß der Beanstandung des Kreisamts stattzugeben und die Gesamthöchstmenge des Losholzes auf 34 Fest- nveter feftzusetzen sei. Ter gegen diese Entscheidung an den Provin- zial-Ausschuß verfolgte Rekurs wurde koftenfällig verworfen.
Bezüglich der Enteignung von Gelände zur Verbreiterung: des Mittelwegs in Gießen hat die Kgl. EisenbahndirektionI Frankfurt a. M., nachdem! die Einweisung in den Besitz des beanspruchten Geländes durch rechtskräftiges Erkenntnis für zulässig erklärt worden war, unter Erbringung des Nachweises der Hinterlegung der von der Lokalkommifsion begutachteten Entschädigungssumme die Einweisung in den Besitz beantragt. Diesem Antragi wurde heute entsprochen.
Wöchentl. Üebersicht der TodrrsSlle i. d. Stadt Stehen. I
7. Woche. Vorn 9. bis 15. Februar 1908.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 30 400 (iukl. 1600 Mann Militär.)! Sterblichkeitszisfer: 30,80°/,,, nach Abzug von 4 Ortsiremdeir: 23,94 o/x».
Kinder
Es starben an: Znsannnen: Erwachsene
1.
: int Lebensjahr:
vom
2.—15. Jahr,
Lungenschwindsucht
2
2
—
——
Lungenentzündung
7(2)
5(2)
1
1
Gehirnentzündung
1
—
—
1
Diphtherie Blmddarm-Ent-
1
—
1
zündung
1(D
—
—
1(1)
Blutvergiftung
1
1
—
—
Schlagfluß
1
1
—•
—
Arteriosklerose
2
2
•*—
—
Lebensschwäche
Bösartigen Neu-
1
*—
1
bildungen
1(1)
1(1)
——
— .)
Sumina:
18 (4)
12 (3)
2
. 4 (1)
Anm.: Tie in Klamnrern gesetzten Ziffcrir geben
an, wie viel,
der Todesfälle in der betreffenden Krmrkheit auf von auswärts nach!
Gießen gebrachte Kranke foinnieu.
Telefonische
des Giessener Anzeigers, und 1
Frankfurter ESör 3^°/0 Reichsauleihe . . 91.85 i 3% do. . . 82.35 3^°/o Konsols .... 91.85 3% do. .... 82.35 3^°/0 Hessen 91 30 3%°/0 Oberhessen . . . 92.00 4% Oesterr. tioldreute. . 9910 4V5 % Oesterr. Silberrente 99 60 4% Ungar. Goldreute . . 93 95 4% Italien. Reute . . . — 3?ä Portugiesen Serie I . 61.00 3% Portugiesen „ III 61.50 4%*7O russ.Staatsanl. 1905 94 00 4>£°/0 japau. Staatsanleihe 87.40 4% Couv. Türken von 1903 94.70 Türkenlose 150.00 45« tiriech. Monopol-Aul.. 49 40 456 äussere Argentinier . 85.50 3% Mexikaner . . . 66.00 4jti% Chinesen .... 96.15
Aktien:
Bochum Guss 198.30 Buderus E. W 111.00 Tenden;: ruhig.
Berliner Börse, 1
Canada E. B. . . . . . 146.30
Darmstädter Bank . . . 124 70
Deutsche Bank .... 238 10 Dortmuuder-Union C. . . 56.20
Dresdner Bank . . . 137.80
Tendenz: ruhig.
Kursberichte
teilt von der Bank für Handel ■ie, Giessen.
se, 16. Harz, 1.15 Uhr.
I Elektriz. Lahmeyer . . . 118.80; Elektriz. Schuckert . . . 103.00 Eschweiler Bergwerk . . 204.75 Gelsenkirchen Bergwerk . 184.20 Hamburg-Amerik. Paket!. 110.90, Harpcner Bergwerk. . . 194.50 Lanrahütte 209.00 Nordd. Lloyd 98.00 Obeischles. Eisen-Iudustrie 95.50 Berliner Handelsges. . . 158.60 Darmstädter Bank . . . 124.30 Deutsche Bank .... 238.25 Deutsch-Asiat Bank . , 137.00 Diskonto-Kommaudit . . 175.80 Dresdner Bank .... 138 10 Kreditaktien 201.80 Baltimore- und Ohio-
Eisenlahn 82.80 Gotthard bahn —■.— Lombard. Eisenbahn . . 2610 Oesterr. Staatsbahn . . . 143.25 Priuce-Eenri-Eiseubahu . 118.50
i. Mälz. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. . . 194.60 Lanrahütte 209.80 Lombarden E. B. ... 26.40 Nordd. Lloyd 98 00 Türkenlose 150.40.
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