Montag 1«. März 1908
138. Jahrgang
Zweites Blatt
Nr. 64
ErstkU fit
mit einzubeziehen.
srz
I
Dentseher Reichstag.
Sitzung tont 14. Mavz.
scheint ISgNch mit Ausnahme des Sonntags.
Die „Siebener LamlNenblStter" werden dem AnzcigerE viermal wöchentlich beigelegt, das *KrcisbIatt für den Kreis Gietzen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Zeitfragen" erscheinen monatlich zweimal.
Zur Beratung steht zunächst der Etat des Reichstag?. Hierzu liegt eine Resolution Gamp vor, die GeschrftsordnungsLmnnsswn zu beauftragen, VorschKge KU miachen, durch welche bte Mchstanto bei der Berichterstattung über Kvm-missionsverhandrungen bcieMgt! werden, sowie ein Antrag Spahn, den Betrag -um «out von
Singer (Soz.) führte auL, di< Resolution mLsse auMWrdcn^ lich vorsichtig behänder werden. Eine Beschränkung bet Srerhert
die Mächte dürften sich daher auf die Berufung eines fchweize- rischen Offiziers zum Kommandanten der mazedonischen Gendarmerie einigen.
Luxemburg, 14. März. Das Amtsblatt .veröffentlicht Einen Großh. Beschluß, »-durch bet Nrinz-ssrn Maria Adelheid als der nächsiberufenen Thronfolgerin der Titel „Erv- großherzogin ton Luxemburg, Erbprinzchin zu Nassau , verliehen wird. Der Großherzog stiftete 20 000 Mk. zur Forderung sozialer
ylaram 14 März. Wegen der Landtags-Anflö- sung fanden in allen Stadtteilen ernste anti-ungarische äÄ? d^NEalgerschait des nerals de Giorgis wird von kompetenter Sette mttgeteilt, daß hi> itnricnüdie Reaierung auf die Ernennung eines Italieners verzM^ha^ Italien hat sich schon vor ermger Zett erschlossen, auf die Mission in Mazedonien zu verzichten und
Rotationsdruck und Verlag der BrühNchen Universttäts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
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Redaktion: e^ 112. Tel.-AdruAnzeigerDießen-
Älesormsragen der deutschen Arbeiterverstcherung.
Der hes iisch-nassauische Zwttgverein der G e i e IH *a f t T u sozialeReform hielt gestern eine ziemlich gut besuchte Der U^mtun9 'm Neuen Saalbau ab, der u. a. Regierungsrat Welcker, Beig. Keller und zahlreiche Stadtverordnete beiwohnten.
Zctwsfenen doch sehr empfindlich.
Ein Rattenkönig ton Prozessen wird die nächste Folge der : Katastrophe sein. Hiev ist man natürlich in erster.Linie auf die . Äsung der Frage gespannt, ob der Vorstand der Stockheimer Zucker- ; icbiit für den Schaden haftbar gemacht werdeii kann, welcher der , Stabt und einzelnen Personen durch die versäumte Vernichtung . bitt Obligationen erwächst. Tis Ndehrzahl der Juristen, die sich gelegentlich dazu geäußert haben, ist geneigt, eine Haftbarkeit zu verneinen. Indessen befindet sich unter den in Rothschilds Wohnung beschlagnahmtcn Papieren ein umfangreicher Vertrag, dessen Wortlaut die Situation der Vorstandsherren in sehr viel mv» Nnstigcrem Licht erscheinen läßt. Freiwillig werden diese sich natürlich zur Zahlung nicht verstehen, und bis der Prozeß ent- shieden ist, wird noch viel Wasser den Scemenbach hinunter lausen.
In der Klärung der Obermockstädter Wirren findet der Kon- Rirsverwalter, Ziechtsanwalt Sandmann - Hungen, eine seines Scharfsinns würdige Aufgabe. Hier liegen die Dinge so, daß Die Genossenschaftsmitglieder am Orte selbst durchweg wenig bemittelte Leute sind, während in den Nachbarorten manche sehr wohlhabende Herren dazu gehören. Einem Lehrer N. in R. hat man dieser Sage die Summe von 80 000 M. mit Beschlag belegt; sie war ihm icft kürzlich durch eine Erbschaft aus Amerika zugefallen. Es ist em- der unbegreiflichen Härten des Gesetzes, daß ttder Gläubiger das Recht hat, ,ick an irgend ein beliebiges Mitglied, das er sich heraussucheii kann, mit seiner Forderung iu halten. Als das vor 20 Jahren, geichaffene Genossew- chastsgesctz bekannt wurde, äußerten einsichtsvolle Leute, es arbeite nur den Wucherern in die Hände. Man überlege: Tas Gesetz verbietet die Hingabe von Darlehen an Personen, sie nicht Mitglieder der Kchse sind. Wer nun Geld bedarf md das Risiko d^ Mitgliedsckstlst nicht auf sich nehmen will, )emi ist. dieser reelle und solide Weg der Geldbeschaffung ein- iach verschlossen, lind wie groß das Risiko werden kann, zeigt gerade der vorliegende Fall. Es ist freilich wesentlich geringer jei den Genossenschaften mit beschränkter Haftung, und voraus- iichtlich werden iwch manche dem Friedberger Beispiel folgend sich in eine solche umwandeln. Allein gerade aus der unbe- ichrmitten Haftung beruht die hohe Kreditfähigkeit dieser Institute, und nach der Unttvandlung werden die Einlagen mit der verminderten Sicherheit ohne Zweifel spärlicher zufließen. Zn Büdingen arbeitet die Kreditkaise, c. G. ml u. H-, seit Zähren mit bestem Erfolg; alle Personen, die mit ihr anstatt mit dem Lanthans Wertheimer gearbeitet haben, sind vor ledern Verlust bewahre geblieben. Es liegt eine tragische ^wme Darin, daß der Rechner dieses Instituts durch eine Bürgschaft, die er aus persönlicher Gefälligkeit für .Herrn Thoma-Lorsbach ein- Ling, trotzdenv einige tausend Mark verlieren mußte.
Die gerichtliche Untersuchung wird inzwischen eifrig betrieben. Ter verhaftete Prokurist Acker hatte gestern wieder ein mehrstündiges Verhör vor dem Untersuchungsrichter, LaM>- gerichlsrat Wchner, zu bestehen. Dagegen fehlt von dem Hauptschuldigen Rothschild noch jede Spur. Vielleicht tut der inzwischen erlassene Steckbrief doch noch seine Wirkung. An Deutlichkeit läßt er ja nichts zu wünschen übrig; insbesondere das „besondere Erkennungszeichen: trägt Zwicker", geeignet, ied» Verwechslung und jeden Zweifel auszuschließen. Oder nicht.
Gießener Anzeiger
Gmeral-Anzeiger für Oberhessen
in Südwestasrika.
Deutsches Ueieh.
Berlin 14. März. Die Nachricht eines itatten. Blattes, daß der Re ich s k a n z l e r F u r st B ü l o w an der Begegnung Kaiser Wilhelms mit König Viktor Emanuel in Venedig teil- ÄtÄ Ä finVet M&njü L, Kanzler und ebenso der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes sind also nach dem Stande der parlamentarischen Beratungen nicht in der Lage, gerade in diesen Tagen.Berlin zu ver affcn. Daaeaen ist die weitere Bemerkung des italienischen Blattes, aud) politische Ang-l°g-nh-it bei der Entrevue zur Spraqc kommen dürsten, nicht unzutresiend. sr f e r D r b n e t e n __ Der Maaistrat und die Sta d tv er o r cin er cn oon Rirdorf haben gestern einstimmig beschlossen, Die vorgeschlagene Abänderung des Namens Rixdors in Hermannstadt abzulehnen.
Nach der Katastrophe.
x Büdingen, 15. März.
Drei Wochen sind seit dem Zusammenbruch des Bankhauses ÜOertheimier u. Co. verflossen, und noch läßt sich die Größe des Schadens auch nicht annähernd überfeljen. Muß man die Konkurse !iü Gießen (Burk) and) noch auf das Schuldkonto 'Rothschilds setzen, si> wird an zwei Millionen kaum etwas fehlen. Der Kvnkurs Ül-indewald (Friedberg) kann nur insofern mit dem hiesigen Bank- käch in Verbindung gebracht werden, als zahlreiche Gläubiger, baburd} ängstlich gewordm, auf Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten beäugten; mit Rothschild haben die Brüder Bindewald keinerlei geschäftliche Beziehungen unterhallen.
Hier hat, wie sich voraussthen ließ, nachdem die Faschings- siiMNung verraucht, an Stelle des Galgenhumors vielfach eine nur p begründete Niedergesckstagenheit Platz gegriffen. Während sonst bei einem Unglückssall im Llnfang meist die Zahl der Opfer über- tncben zu werden pflegt, haben wir hier die umgekehrte Erscheinung: tiglid) werden neue Verluste gemeldet, täglich neue Spitzbübereien b-kannt. Dabei sck-euen sich noch manche, ihren Verlust anzumelden, bd sie die betreffenden Kapitalien nicht versteuert hatten. Es . . nMg ja auch recht unangenehm sein, nach Verlust des Geldes auch . »och wegen Steuerhinterziehung bluten zu müssen. Wir haben imher der Manipulation mit den Hessen-Phillppsthalschen Ob- . gationcn gedackst, die langst zurückgezahlt waren, aber, mit einer -.hstempelung versehen, laut der sie bis 1911 unkündbar sein sollten, I »riebet m das Publikum gebracht wurden. Nicht nur die Stadt i ift in dieser Weise geschädigt worden; mancher hat erst hinterher j ju seinem Schrecken die Entdeckung gemacht, daß die vermeintlich so ioliden, 4Vr Pwzentigen Papiere nur noch gut sind, um Feuer Damit anzumachen. Einzelne haben sehr bedeutende Beträge in diesem wertlosen Minder angelegt. Eine dreiköpfige Familie, g bte fetthct gemächlich von ihren Renten lebte, ist gänzlich verarmt; oa in den 30 er Jahren stehende Sohn, der seither ohne Beruf nut dem Jagdvergnügen nadj-ging, muß in Stellung gehen. Ein Alegreßanspruch an die Philippthalsche Standesherrschaft erscheint i ach Dem Wortlaut der Schuldverschreibungen ausgeschlossen. - Inders steht es mit den Kommunal-Obligationen einiger Nach- lavgemeinden, denen daS Haus Wertheimer u. Co. Anlechen ver- rrittelt hatte. Auch hier hat Hofrat Rothschild größere Summen, I tie er von den Gemeinden zur Rückzahlung erhielt, unterschlagen, und den Gemeinden wird nichts übrig bleiben, als noch einmal in den Beutel zu greifen. So verliert Altenstadt 4000 M., ein 1 dortiger Ortsbürger Sch außerdem noch 7000 M. Auch die Ge- x ncetnbe Lindheim scheint ähnliches zu argwöhnen; wenigstens sor- iert sie alle Besitzer von Schuldverschreibungen, die auf ihren I ’Jhmcn lauten, zur Meldung auf. Für die fürstliche Reittkammer bat fick) nachträglich noch ein Verlust von 17 000 Gulden heraus- ntfteUt; sie hatte Den Betrag an Rothschild zur Einlösung von Schuldverfchreibmigen ausgezahll, aber trotz wiederholten Drängens uic angeblich eingelösten Obligationen nicht erhalten können. — Äschädigt sind auch zahlreiche Handwerker und Lieferanten, bei senen Der Hofrat natürlich unbegrenzten Kredit besaß. Handelt .s sich auch meist um kleinere Summen, so ist der Verlust für die
Berlin, 14. März. Dem Reichstage ist zugegangen I'in Zweiter Nachtraasetat. Darnach werden angefordert in Dem orDenllichen Etat bei dem Kapttel „Verwaltungen des Reicks beere s" als fortdauernde Ausgaben noch 385 345 Mk. infolge der unerwartet hohen Aretssteigerungen der Leinen- und Baumwollstoffe; ^i dem Kaptte^Reichspoft und Telegraphen Verwaltung 510 000 Mk. für Die C?rhnbuua der Vergütung bei den Postagenturen, in dem außerordentlichen Etat bei Dem Titel „Reichs-Kolontal- amt" 7 800 000 Mk. als Zuschuß $u Den Verwaltungsausgaben
Abg. Frhr. v. Richthofen "(fonf.)' unterstützt den letzten Wunsch de» Vorredners und erklärt sich g e g e n die Einrichtung einer offiAiellen
Kommission. Auch dürsten den Vernl)terstatterri keine Norwattv^ bestimmungen für ihren Bericht auferlegt werden. Wünschens wert sei, daß, wie cS auch im Abgeordnetenhause der Fall ist, die Namen der Redner nicht genannt werden. (Beisau.)
Berichterstatter Abg. Dr. Paasche (nl.):
In bezug auf das Krankengeld für Hilsöbeamte wird genau nach än gesetzlichen Bestimmungen verfahren. Eine toetterc Steigerung der Bezüge der Hilfsbeamten ist deshalb nicht
möglich, weil sie nahezu die VeFge der etats
mäßigen Beamten erhalten. Die Pensionen für LiliSkräfte werden nach denselben Normen bemesien, wie sie für die Beamten Gleitung haben. Dtt Vefoldung^orläge wir auch entsprechende Erhöhungen der Bezüge der Hilfsbeamten
6t"6 M». Dr. iZtr.): t , ...
Die Öffentlichkeit der KommtssionSverhandlungen darf mchr ausgeschloffen werden. Ich habe nicht die Empfindung, als ob in der Kommisston zu viel Sachen vertraulich behandelt würdem Durch Zuziehung von Stenographen wurde eine zu große Be lastung entstehen. Gegen kleine Irrtümer bei der Derichterstat tung darf man nicht zu empfindlich sein, dagegen muffen sich dre Berichterstatter von Gehässigkeit in ihren Berichten freihalten.
Abg. Dr. Müller-Meiningen (freis. Dp^:
Wir sind unter allen Umständen gegen einen Ausschluß der Oeffenilichkett. Ich hatte eS für unbedingt notwendig, daß wemg- stens bei wichtigen Debatten die Stellungnahme der Parteien feft- gelegi wird. Jur eine offizielle amtliche Berichterstattung sind wir nicht zu haben. Wir haben damit bei den Zolltarifdebatten keine guten Erfahrungen gemacht. (Beifalls Die !Bortmlrfe,. d,e Herr Singer den anderen Parteien be^glich des D i S k r e t i o n gemacht hat, waren durchaus mcht am Platze, er hatte sich ruh»« schenken können. Daß er in soinem .Vorwärts eme Ideal- etnrichttmg sicht, ist begreifttch, wenn ihm cmck die anberen Par- teim nick?beistttnmen. (Lachen der Soz.) Wir t*e
&ber Bezüge der Hllfsbeamten. Wir danken dem Prast-
und dem Bureaudirekwr, daß er für bte SIbgeocbneten eme Reihe von Bequemlichketten genhaffen hat. Wir hos- fen, daß hja Heiden Herren auf diesem Wege lortschretten. ^Vei- faK)' Wg. Gröber '(Zentt.)' .
wünscht eine Regelung der rechtlichen Stellung deS Präsidenten gegenüber dem FiSkuS. Ein neuer Hauptkatalog sei notwendig.
Abg. Dr. Spahn (Zentr.) beantragt, die für die Anschaffung von Büchern und Zeitichrlsten ausgesetzte Dumme von 80.000 Mark auf 38 000 Mark zu er* höhen. *'
Professor Dr. Stier-Somlo hielt einen längeren Vortrag über Die Reformaufgabcn der deutschen Arbeiter-VersicherungS- gesetzgcbung. Einen radikalen Ausbau und Aufbau der Ver- ficherungsgesetze hielt er auf absehbare Zeit unmöglich. Der Redner erklärte sich in seinen objektiven Ausführungen für materiell* rechtliche Verbesserung der Gesetze im emzclncn und Ausbau der Gesetze nach Maßgabe der neu auftauchenden Aufaaben, so Ausdehnung auf die Witwen- und Waisenversorgung, Einführung der Arbeitslosen-, Privatbcamten- und Der Mutterschaftsversicherung usw. Aber Die materiell-rechtliche Verbesserung muh darauf Rücksicht nehmen, daß die Versicherungsgesetze nicht wttl- kürlich gemacht sind, sondern sich in ihrer verschiedenartigen Ausgestaltung den verschiedenen ihnen obliegenden Aufgaben anpassen.
Wohlfahrtseinrichtungen.
Chr iftiania, 14. März. In dem, am Nachmittag. im Schloß abgehaltenen Staatsrat reichte daS M in i st e r i u m fc t n c Demission ein, die der König annahm. Der Komg erachte die vv^vw™. o 77-L—--x r ■ . Regierung, vorläufig im Amte zu bleiben. Das Abschiedsgeiuch
Die wesentlichen Verbesserungen, die man mit der Zusammen-1 ^y^e mit der gestrigen Abstimmung im Storthmg begründet, legung der Drei Versicherungszweige erreichen will, kann man ^as Ministerium hat dem Könige geraten, sich wegen der Neu- aui anderem, weniger schwierigem Wege erreichen, wie der Redner hbldung des Kabinetts an den Präsidenten.des Storthii^, Gunnar an einigen Beispielen nachweist. Die vom Redner sodann er- K^dsLn, zu wenden. Der König hat diesen Rat befolgt örterten auszuführenden Verbesserungen erstteben in materiell- m • = März. Der „Figaro" Dementiert Die Nachrechtlicher Beziehung zunächst AusDehnung Der Versicherungsgesetzez^önig EduarD feine Kreuzfahrt im Mtttelrneer mindestens auf dem Kreis, der der 3ntoIt^)entorfl^^erung5Wt^^t a^Legt6c|t ^e. Königin Alexandra wird zwischen dem unterliegt. Im einzelnen fordert er Einbeziehung Der DiEtk 25 ^ und 30 März in Toulon eintreffen unb mit Dem König boten, der lanDwirtfchaftlichen Arbeiter Idie der Redner als emes ^nn Kreuzfahrt antreten. König Eduard wird
der besten Mittel zur Bekämpfung der Landflucht bezeichnet), unb ^S^ai ln SarSon zurück erwartet.
Der Dausgewerbetteibcnden in die Krankenversicherung, ber An- 9 b 14 März Die , Daily Mail" meldet aus Te-
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fpitiauna ber Hilfskaffen sei untunliü), es genüge eine Aus-! Japan 21400 Pen zu bezahlen und dw Massen zurückzubehaltQl, Dehnung des KmttrollrechtS ber Aufsichtsbehörden. Auf Dem Ge- welche die Ladung des Tatfu-Maru brldeten, desgleichen 10000 biet bes Orlskrankenlafsenwefens fei die Schaffung großer gemein-! Taels Liegegelb. Man erwartet, daß der Tatsu-N^ru am 1.5’ a i ferner Krankenkassen notwendig (Bezirkslrankenkaslen). Bei der freigelassen wird - Sapmr willigt ein, Bch^mungen Nnsallversickeruna ist Dr. Stier-Somlo der Ansicht, daß die erlassen und m Kraft zu setzen, dieb em.massen unu -ucu Arbeiter in die ^Verwaltung ausgenommen werden und in,olge- nitionshandel ton J^an nach China Vorbeugen sollen, des sen auch zur B ei trag sl c iftu ng mit Der Hälfte ber Beiträge heran- lehnt .es aber, ab, das Territorium von Macao ut diese Begrenzung gezogen werden müssen. Anstelle des Bettiebsunsalles allein müsse der Unfall allgemein als entschäDigungSpflichttg gemacht werden. Bezüglich ber Höhe ber Renten sei eine Verkürzung Der Unfallrente und eine Erhöhung der Invalidenrenten notwendig, fer* ner Die Einbeziehung von Berufskrankheiten m den Unfallbegrisf.
Der Redner erörterte sodann die Frage ber Beitragsleistungen von Arbeitgebern unb -nchmern unb die notwendige Beseitigung der Mängel beim Jneinandergreifen der verschiedenen Versicherungszweige, und bann zum Schluß eine Vereiiihettlrchung der letzt
-7.
In ber Diskussion führte Herr Fourier aus, er fei von Uhg. F^hr. v. Gamp (Reuyspariei) begrmidet seine Reso-, ben Ausführungen bes'Vortragenben enttäuscht, da er nicht von Die Herausgabe amtlicher Be-ncyte sei untunlich, ebcnio
ber Zusammenlegung ber Drei großen Versicherungszweige sondern dtw stenographische Berichterstattung, die der Budgetlommisiwn MÄ". "“Ä » L ÄÄX*
Ä£L ÄttÄ? $ = 1f erM«nn (nttt.) sühn- «u§, °m-
Norberte unbedingte Erhaltung des Selbftviwwaltungsrechts der Kvmmissionsberatungen als Prinzip könne nM eingefuhrü werden. Arbeiter in ben Krankenkassen. Ferner sprach er für Beseittgung einer objektiven Berichterstattung fehle es, weil die Bericht
der Betriebs-Krankenkassen usw. unter alleiniger^ewehm>I ung durch Parteimänner erfolge. Ob es wünschenswert sm,
tung der Ortskrankenkassen. Bei ber bevorstehenden Rescmn der Formativoestimmungen anzunrhrnen, möge die Gefchästsordnung^ »saa »-k w
ö«,>"">». ”» ä" £ 8M ®L M £««*> »Ä» * "SSH1 K'aKZ ßinfommen Der Grundbetrag ber Krankenrente müsse erhöht und der Abgeordneten m ihren^Handlungen wolleseine Partei cht. die Sckwanaerschaftsversicherung eingeführt bezw. erweitert werden. $)ätte er die Begründung des Abgeordneten Gamp vorher gehört, Schlleßllch^dorderte er^noch Umgestaltung des § 50 des Kranken- lviirbc « cs sich überlegt haben ob er die Resollttion unter- 1 versicherungsgesetzes. schreiben solle. Mit der Berttaulichkett bei diesen Mitteilungen
' ,onun aut6 ** aus die Ausführungen der Redner näher evm Lusbesondere wider- stenographen Sutei^werden.
leate er die Ausführungen des Herrn Fourier, daß 1906 schon' fionva
Vorarbeiten für eine Reform ber VersicherungSgesetzgebung im Sinne ber Zusammenlegung von der Reichsregierung gemacht gewesen. Dwfe Reform wolle man allseitig, aber erst müßten die materiell-rechtlichen Vorbedingungen dazu geschaffen werden.
!Ein" Kisch- Würdigung .des V°-ir°°s ist uns Bon
Dr. Biermer freundlichst in Ausnckt gestellt worden. Red.)
Baue 23.; «°°. a"- i allen m-aB; e von 21DS-J* 6„ und A* pieren u. Ware» o-uDgen. ionsfrei«; ■eciinuug81 tzen.
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