Ausgabe 
15.5.1908 Erstes Blatt
 
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E. A.

198;..

Laurahütte .

4% Uesterr. Goldreute

III

Diskouto-Kommandit. .

140-

zeitweiligenBesucher der Erde" nannte.

av hon <A-rriihi ft

l'nnce-lleuh-EiseubaLiu

Tendenz: fest.

Berliner Börse, 15. Mai. Anfangsknrse.

. 221.70

. 112.00

Dresdner Bank . . Kreditaktien . . . Baltimore- und Ohio- Bisenlahn . . .

Gotthardbahn . . Lombard. Eisenbahn Uesterr. Staatsbahu .

. 148.''-

. 120;1--

. 156.30 . 124.70 . 233.00 . 62 90

' ' 199.'.

90.^

. 151.00

. 49.75

. 85.75

. 66.00

. 96.30

Cauada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder-Union C. Dresdner Bank . .

Tendenz: fest.

Beichsanleihe do.

Konsols . . do.

Hessen . .

Überhessen

82.25

91.50

82.20

90.80

91.50

98 50

99.20

92.50

104.00

62.25

63 00

94.90

87.80

95.75

*o Uesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . . Italien. Bente . . . Portugiesen Serie I .

den Haifisch, den der englische Admiral der Home Fleet, Lord Charles Beresford, ihm zum Geschenke machte, eingerichtet wurde.

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232 5 . 135? ' 175.W

führung einen so

Veste Lohn für ihre Mühe und Arbeit sein.

Tiirkenlose.....

4-L Griech. Monopol-Aul 4 % äussere Argentinier au/0 Mexikaner . .

4 70 Chinesen . . .

Aktien :

Bochum Guss .... Buderus E. W. . . .

(y. Dennerl, ivisjenjch. Direktor des Keplerbirndes in Godesberg. Die Arbeiten (in deutscher Sprache) smd bis zum 31. Dez. 1909 mit Motto und Namen in verschlossenem Briefumschlag an Dr. Tennert einzusenden. Die preisgekrönte Arbeit wird Eigentum des Kepler-Bundes.

Wk 3% 3 fc0' 3%

3>i°/<

* Zum Brand von 2 a) loh Bieberstein. Nach­folgender Privatbries, der über den neulichen Brand des deutschen Land-Erziehungsheims von Dr. Lieh in Schloß Bieberstein handelt, wird utts zur Verfügung gestellt:

H a u b i n d a, 10. Mai 1908.

Wahrscheinlich haben Sie von dem Biebersteiner Brande nur durch Zeitungsnachrichten gehört und sind in Sorge um uns. Nun, so schlimm, als es nach manchen Berichten schien, ist es nicht. Niedergebrannt ist der Dachstuhl, in dem sich die meisten Schülerzimmer befanden, deren Inhalt zum größten Teil denn auch verbrannt ist. Alle übrigen Räume sind zeitig ausgeräumt worden, so daß der größte Teil des wertvollen Mobiliars gerettet wurde. Im zweiten Stock­werk ist ein Saal (weiße Kapelle) stehen geblieben, im ersten mehrere Räume, darunter das Laboratorium, ferner das ganze Erdgeschoß, in dem wir während der 4 Brandtage hausten. Die Autzenmauern stehen übrigens noch bis ans Dach unversehrt, so daß es sich nur um einen Ausbau, nicht Neubau des Schlosses handelt. Es ist salsch, daß infolge Wassermangels der Brand nicht hätte ausgehalten werden fönen. Wir hatten im Hause ein riesiges Regenwasserbassin, aus dem die Feuerwehr, nachdem sie einmal angesangen, mehrere Stunden pumpte. Dazu kam das Trinkwasser- bassin, welches aus einer unterhalb des Schlosses besind- lichen Quelle mittels Göpelwerks gespeist wurde. Dazu be­fanden sich an mehreren Stellen des Hauses kleine Regen- wasserbassins znm Löschen mit Eimern. Ein gänzlicher Wassermangel ist überhaupt nicht, höchstens ein kurzer, zeit­weiliger, eingetreten. Die Hauptursache des weiten Um­greifens des Feuers ist vielmehr in der völligen Kopflosig­keit der Dorsseuerwehreii zu suchen, welche, als erst der Dachstuhl brannte und Lehrer und Schüler noch beim Aus- räumen waren, das Schloß zu verlassen kommandierten, in die brennenden Räume von unten hineinspritzten, statt ins

Verantw. für Feuilleton u. Vermischtes: Z.V.: E. Attdcrio^

handel.

Fahrrad-Jndnstrie. Es sind Mitteilungen in die Presse gelangt, laut welchen die gegenwärtige Lage des Geschäfts zuversichtlich beurteilt wird. Es sei endlich eine Bereinigung zustande gekommen, durch welche der Preisschlellderel ein Ende gemacht und eine Grund­lage geschaffen werden konnte, auf der wieder mit Nutzen gearbeitet werden kann. An so hohe Preise, wie sie früher für Fahrräder erziehlt wurden, sei allerdings nicht mehr zu denken.

M ü n chcn , 12. Mai. Der Zuschlag auf die 15 Millionen 4prozen tiger M ü n ch e n e r S l a d t a n l e i h e wurde dem unter Führung der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank stehenden Konsortium von Münchener, Nürnberger, Berliner, Ham- I burger und Hannoverscher Bankftrmen zu 96,62 Proz. erteilt.

hielt iiu Saale der Wirtschaft Wagner ein Herr aus Darm­stadt einen landwirtschaftlichen Vortrag, an dem fast alle hiesigen Landwirte teilnahmen. Das Thema tvar:Die künstliche Düngung, die Viehzucht und der Vteh- h an del. Mit Spannung folgten alle Zuhörer den inter­essanten Worten. Znm Schlüsse wies der Redner darauf hm, wie schlecht es im hiesigen Orte mit der Schweinezucht bestellt sei, da nur wenige Landwirte hier Znchtschweine hielten. Er forderte dann die Amvesenden auf, mehr Zucht­schweine zu halten, um dadurch einen ergiebigen Absatzartikel der Landwirtschaft 511 gewinnen. Damit aber begegnete der Redner allseitigem Widerspruch; einige Zuhörer suchten ihm klar zu machen, mit welch unendlicher Geduld und Mühe die Schweinezucht hier verknüpft sei, da nur ein kleines Aus­triebsgebiet für Borstenvieh vorhanden sei.

w Wetzlar, 13. Mai. Unter dem Vorsitz deS Pfarrers Günder hiers. hielt der Verein für Gefangene n - r-

forge feine Generalversammlung ab.

wurde vor 2 Jahren gegründet und zählt jetzt 195 Mit­glieder. Er ist nunmehr der Rheinisch-westfälischen Ge­

fängnisgesellschaft beigetreten. Während in i

ELsigejasror.

.Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel iiberni.: au die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Aus der Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung vom 7. d. 9)1. ist es ersichtlich, daß sich die Sladtverlrettmg alle Müh! gibt, Straßen und öffentliche Gebäude zu verbessern. Das ist nut Freude zu begrüßen, wenn auch einiges, wie z. B. die Zentral- Heizung in dem Schnlhans in der West-Anlage, noch nicht so sch notwendig erscheint, znmal wie ans der Bersammlnng nütgeteill wurde, erst vor 2 Fahren neue Oefen gesetzt wurden. Alan sollt! auch hierbei zu sparen suchen und die Ausgaben aus das Not­wendigste beschränken. Ta die Anforderungen an die Stadtkasf! immer größer werden, könnten derartige kosten wohl doch noch einmal zurückgestellt werden. Aber bei all diesen Anregungeie vermißt der Einsender dieses solche, die den inneren Teil Der Stadt und die hier bestehenden Mißstände berühren. Es ist nicht: zit begreifen, daß nicht ein Stadtverordneter dafür Worte hat.. Kommt man z. B. von der Bahnhofstraße und geht durch öie= Kaplansgasse, so sieht man schon jahrelang ein Bild, das icocir Beschreibung spottet und jedetn Fremdeit anffallen muß: ein im- bebauter Platz, em Loch, in dem sich aller Umut sammelt >ni!" gesundheitsschädlich wirken muß. Hier föuute und müßte Abhil« geschaffen werben. Kommt man nun weiter in die 9leucn Baut» so bespricht ja der Artikel in der gestrigen Stummer vorn all­gemeinen Bauplan mit Recht die Mißstände, die da herrschen, b® ist ja wohl znzugeben, daß die sog. Krachenburg schon vicll Schwierigkeiten gemacht hat, aber es gibt mich jedenfalls MiM und Wege, um ' diese Uebelstände schiieller beteiligen 511 können.. Für die Passanten muß es einen schlechten Eindruck machen, bi- sonders auch die Hintere Seite der Pjerdentetzgerei; hier wäre cm chnelteres Vorgehen am Platze uiid die Stadtverordneten ivlirocii ich daditrch den Tank aller verdienen, die es mit der Stadt gini meinen. Was das Reatz'jche Anwesen betrifft, so wäre u. allerdings bedauerlich, wenn die Stadt diesen schönen Platz vci" kaust hatet. Attch hier wäre jetzt Gelegenheit geboten, nut vci- hällnismäßig wenig 'Bhlteln für 01c Stadt einen Platz zu erwerva«. der in Jahrzehnten das fünffache kostet. Es scheint aber liier nii-- gekehrt zii sein als m anderen Städten, wo man teuere Hau5° taust und Luft schafft. Hier kauft man freie Plätze und laut p 1 tachher bebauen. Man sollte doch nicht auf die alten vehler »«"' fallen, die seiner Zett nut der Insel gemacht worden find, pau die Stadt vor*25 Jahren dort die alten Hätlser erworben, die nux billig zu kaufen waren, so hätte man heute mit den llebel|tonöm in der Marktstraße nicht mehr zu rechiten. Es ist notiuenDig, '- Innern der Stadt mehr zn tun und man darf atich Opler nicht scheuen, zumal es Dem großen Ganzen wieder zu ou- kommt.

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* Der Kaiser komin t wahrscheinlich nicht nach Gießen! Wie in der gestrigen Sitzung der Stadtver- ordneten-Bersaiumlung von Oberbürgermeister Mecum mitgeteilt wurde, ist bei dem Regimentskommandeur Oberst v. M ü l l e r ein Telegramm von der Kais. Generaladjutantur cingctroffen, daß die auch für dieses Jahr beabsichtigte Hier- herkunft des Kaisers neuerdings sehr fraglich geworden sei. Man würde es in den Kreisen der Bürgerschaft schmerzlich empfinden, wenn sich diese Nachricht bewahrheiten würde, hat man sich doch durch die beiden seitherigen Kaiserbesuche mit dem Gedanken vertrant gemacht, alljährlich das Reichs­oberhaupt hier begrüßen zu dürfen. Wie uns dazu von dem Regimentskommandeur Oberst v. Müller mitgeteilt wird, ist die Ursache des voraussichtlichen Nichthierherkom­mens, daß S. M. der Kaiser während seines Aufenthaltes in Wiesbaden zu sehr anderweit in Anspruch genommen ist.

** Geschmorenenliste. Behufs Bildung der Spruch- liste für die am 15. Juni beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts des II. Quartals wurden nachstehende Haupt- geschworenen ausgelost: Landwirt Hch. Hochgrebe in Nieder-Ofleiden; Rentner Augiist Clamm in Ortenberg; Land­wirt Christian Guth II. in Gedern; Landwirt Karl Gerlach I. in Lollar; Beigeordn. Joh. Hch. Völsing in Groß-Felda; Landwirt Johs. Schmidt VII. in Dauernheim; Bürgermeister Wilh. Müller in Usenborn; Landwirt Hch. Boeck I. in Stumpertenrod; Agent Theodor Haubach in Gießen; Bürger­meister Wilh. Hch. Müller in Klein-Eichen; Fabrikant Johs. Müller in Frischborn; Landwirt Gg. Sartorms in Merlau; Rentner Karl Block in Büdingen; Fabrikank Wilh. Wenzel in Lauterbach; Landwirt Hch. Adam in Busenborn; Rentner Hch. Em melius in Gießen; Landwirt Wilh. Kunkel in Eschenrod; Landwirt Will). Alb. Heinr. Knickel in Eckarts­hausen; Landwirt Ludw. Görnert VIII. in Queckborn; Bürger­meister Otto Weiß in Ober-Widdersheim; Bäcker Hch. Kneipp V. in Langsdorf; Landwirt Joh. Phil. Müller in Ober-Hörgern; Rentner G. V. B. Th. Breidenbach in Bad-Nauheim; Land­wirt Adam Gorr III. in Dorf-Gill; Maurermeister Bench. Metzendorf in Schlitz; Müller Ludw. Erck in Nidda; Land­wirt Hch. Jehner in Schivalheim; Müller Hch. Nahrgang in Ruppertenrod; Professor Wilh. Sievers in Gießen; Bürger­meister Andr. Eifert in Hörgenau.

Allendorf a. d. Lahn, 13. Mai. Am Sonntag

Spielplan des Grotzy. Kurtljeatcrs Bad Nauheim.

Montag, 18. Mai:Baler und Sohn." Lustspiel in 3 Akten von Gustav Esrnann. Für die deutsche Bühne bearbeitet von And Presber. Mittwoch, 20. Mai:Ter Tieb." Ein Stück m 3 Auf­zügen von Henry Bernstein. Freitag, 22. Mai:Zwei Wappen." Schwank in 4 Akten von Oskar Blumenthal und Gustav Kadest bürg. Sonntag, 24. Mai:Fräulein Jojelte meine Fran." Lustspiel in 4 Akten von Paul Gavanlt und R. Chassay. Tentjch von Max Schönau.

rttrchlrche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde. -

Am Sonntag Cantate, den 17. Mai: Gottesdienst.

In der' StadtNrche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Zugleich Christenlehre für Die Neukonsirinierten ans dec Malthäusgenteinde.

Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Schwabe.

Vormittags 11 Uhr: Milttärgotlesdiensl. Pfarrer Schwabe.

Nachmittags 2 Uhr: Kmderttrche für die Viarkusgeineinde.

Pfarrer Schwabe.

In der Zohanneskirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Aussel ö.

Zugleich Christenlehre tür die Nenkonfirmierten ans der Johannesgemeinde.

Bormillags 9l/? Uhr: Pfarrer B e ch t 01 s h e i tn e r.

Vormittags 11 Uhr: Ktnderkirche für die Lukasgeinetude.

Pfarrer B e ch l 0 l s h e t in e r.

In den Frühgottesdiensten wird der Anhang zum Gesangbuch gebraucht werden.

katholische Gemeinde. Gottesdienst.

Samstag, Den 16. Mai:

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 17. 2)1 0 i 1908, 4. Sonntag nach Ostern:

Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

u um 7 Uhr: Die erste heil. Meße.

um 8 Uhr: Tte ziveite heilige 'Messe.

Mllitärgottesdiensk mit Predigt.

um 97; Uhr: Hochamt nut Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre, daraus: Sakrainenkalijche Bruderfchafts-Andachst

Dienstag und Freitag abend um 6'/. Uhr ist Mai-Andachl.

4 ya °/e rass.Staatsaul. 19Ua

4 ya 0 Japan. Staatsanleihe 4% L'ouv. Türken von PJU3

J ' sif.ntanrf ist ein harmloser Irrtum: sie hatten zum Löschen und

, 1O s r Räumen ihre Röcke abgelegt und trugen nach Bieber-

Ehrmgsbausen eine Zweigstelle mit, 12 Mitgliedern begründet seiner Sitte die sink bloß. 2^as in den Zeitungen ver- wiirde, ist m dem Amtsort Braunfels eine solche noch nicht p^eitete Gerücht, das Feuer Jet durch Unvorsichtigkeit eines zu stände gekommen. Stuf Antrag des Vorsitzenden hat ober Schülers entstanden, entbehrt jeder Begründung sowie das städtische Armenkollegiimt seinen Beitritt mit einem jeder Wahrscheinlichkeit, da die Schüler alle beim Gartenbau Beitrag von 50 Mk. erklärt. Tie vorgetrogene Jahresrechnling beschäftigt waren. Tatsache ist, daß das Feuer neben einem weist eine Einnahme von 476,74 Mk. und eine Ausgabe von Schornstein ausgebrochen ist so daß es sich wohl um einen

________ J _____ Kaminbrand handelt. Am Montag find Lehrer und Schuler

' .."iw---------ach D. L. E. H. Haubinda übergesieoelt, das glücklicherweise

wandter Ruhe. Die Verse waren fast durchweg von plastischer reichlich Platz bietet, und am Dienstag wurde der Unterricht Schönheit. wieder begonnen. Zwei Schultage sind also ausgefallen.

lieber das gestrige Publikum würde Goethe sich wohl Freilich haben die meisten Schüler hier nicht ihre gemütlichen kaum zu beklagen gehabt haben. Es hörte so ausmertsam und Einzelzimmer, und wir wünschen alle, daß Herr Doktor seine dankbar zu uno spendete nach den Aktschlüssen so willig und Absicht wird ausführen können, zum Wintersemester wieder reichlich Beifall. Aus allem sprach eine tiefgehende Wir- jn Bieberstein einzuziehen."

fung und ehrliche Begeisterung. Das mag den Künstlern, gtom 14> Mai. Große Heuschreckenschwärme di- Dem Oießener dreier^chonen uf. jn j Siidpromnz-n Jt-li-nS bedeutenden

- Schaden an. Besonders m der Nahe von Brmdsti haben

die Schwärme große Strecken Land und Gärten vollkommen v verwüstet. Die Behörden treffen energische Maßnahmen

Henry D. Thoreau von Will). Burmg. (sonder- rnnf^imnüinn hpr Viani»

abdruck ans derLebenskunst", Zeitschrift für perjonstche Kultur, 8UC "cfampf 3 9 * . a

Verlag Karl Lenke, Leipzig.) Verlag von Karl Lentze in Leipzig). * Roosevelts zoologt|ch er Garten. Jamev Hallock Jn wenigen Spatien bringt der Verfasser ein klares, in »varinen ans Mount Carmel hat dem Präsidenten Roosevelt einen schonen Storch Tönen gehaltenes Lebeiisbild des amerikanischen Schriftstellers zum Geschenk gemacht; allein, jo wenigstens weiß der Korrespondent Heitry D. Thoreau. Diesen Zeilen ist es aulgedrückt, wie tief imö eines großen englischen Blattes zu berichten, das Weiße Hans ist innig sich' Wilh. Büring in alle Lebenssttisen des großeitEin- ditrch die zoologischen Gesche,tke von Roosevelts Bewiinderern der- sameii" versenkt hat. Es schie», ihm em wahres Her ensbedürfnis art überfüllt, daß selbst ein Moskito keinen Platz mehr finden zu sein über die Cetbstlosigkeit und Eiiifachheit Thoreaiis zii köiinte, ohne daß Aiibanlen erforderlich ivären. ^ie^letzte freundes- schreibeii. !)hd)t wenige iverden in Thoreaii einen soiiderbare» gäbe,- die kürzlich im Weißen Hanse emtrof, der -^npir, den Air. Alenscheii sehen, em Original, eine» Charakter, der iver weiß Gooch ans Paivkucket gesaiidt hatte, zwang bereits den Präsidenten, es _ vielleicht nicht durchiveg ernst zi, nehmen ist! Der Bersasjer ein Sofa ans dem östlichen Zimmer heransnehmeii zu Innen, um nbec will diese uoxurteil5uolle Aletninig verwischen und dafür be- bem Tier Platz zu schaffen. Als vor etwa einem Atonat Waddy westei, daß der Anterikaiier ein wahrer Lebenskünstler ivar, der Hickford aus Peoria eine Wildente und em junges yxbmoceros (euie Psade mit der Art m der Hand erst ebnete und sein Leben schickte, wareii die Gemächer bereits so übersullt, daß Roosevelt nach eigener Art zimmerte, der sich tute ein Krösus 14.] vorkam, schweren Herzens die Antilope, die Jack Slbernethy aus Oklahoma während er um das tägliche Brot arbeitete, und der sich selbst einen gestiftet hatte, und das Zebra des Siegns von Abessinien sortgeben jieitiveiligenBesucher der Erde" nannte. Atif seinen Grabstein mußte. Er konnte sich nur schwer dazu entschließen, aber schtteß- wünschte er den Spruch:Bor Freude könnte ich die Erde um- lich fügte er sich den Wünschen seiner rzanulie, die durchaus ihr armen, Freude erfüllt und), daß ich dereinst 111 ihr ruhen werde." [1.] eigenes Rhinoreros haben wollte. Selbst m feinen eigenen Ge- S'er Bersasser gibt m vortresflid)er Weise eine Schilderung, wie mäck)ern muß Roosevelt sich seinen ^.iergasteii zutrebe mandierlel Thoreau in der Waldeinsamkeit sich ein Hätischen zuiimert, wie er Beschränkiingen auferlegen. Sern Schlafraum mußte erheblich etn- init ledern Strauch, jedem Käfer und allett Erscheinungen der Natur geengt werden wegen des Schwimmbasins, das sur den Pottwal, gut' Freund wird, iuie er darüber träumt und wunschlos glücklich den Kaptän Angus Cutter aus New Bed ord gesandt hat, und für ist. Auch die Freundjchait zivischen ihm uiid Emerson führt Bürmg hov OihmTWAl her tinme Stippt, iarb

an, so daß dte kurze Abhandlung vi?l Wissenswertes für jeden Ge- bildeteii einschließt. K. N.

Erstes Preisausschreiben des K e p 1 e r b u i» d s. Tas Kuratorium des Keplerbniides hat einen Preis von 1000Mark für die Lösungs der folgenden Ausgabe ausgefchriebeii:Die ältesten (vorsiliirischen) Funde von Lebewesen sollen nach Bedeutung für die E n t >v i ck l it n g s l e h r e neu untersucht und allgemein verstäiidlick) dargesteltt iverben." Das Preisrichteramt haben über­nommen : Geh. Bergrat Pros. Dr. Beyschlag-Berlm, Geh. Bergrat Prof. Dr. JaeckeDGreiisivald, Prof. Dr. von Koken-Tübiiigeit; ferner der alS Vertreter des KuratoriinnS des Keplerbniides Dr. phil.

21O.ei-

Nordd. Lloyd . . . - - Obeischles. Eisen-Industrie 1^. Berliner Haudelsges. Darmstädter Bank -* Deutsche Bank . Deutsch-Asiat. Bank

260,43 Mk. auf. In erfreulicher Weife haben sämtliche hiesige größere Firmen sich bereit erklärt, vom Verein empfoh­lene Gefangenen in Arbeit zu nehmen. Leider ist aber auch hier in vielen Fällen der gute Wille der Arbeitgeber macht­los gegenüber dem Proteste der Mitarbeitenden, die mit früh­eren Gefangenen nicht zusamlnen arbeiten ivollen. Große in die Augen springende Erfolge, wie die größeren Vereine im rheinischen Industriegebiet hat unser Verein noch nicht zu verzeichnen, er hat aber doch manchmal tatkräftige Hülfe leisten können.

UniVerfttcits-Nachrichten.

Professor Dr. Riidols 2)1 agnus, Extraordinarius für phar­makologische Wisseiischast an der Heidelberger Universität hat einen Ruf als Ordinarius nach Utrecht eingenommen und wird ihm zmn Herbst Folge leiften. Gegenüber der Behauptung derAugs- bitrger Postzeitung", das; alle 2)litglicber der theologischen Fakultät Würzburg ihre Zitstimmiiiig zuni Lehritthatt der Modernisten- Enzyklika dem Bischof schriftlich gegeben hätten, wird auf das be- timmtefte versichert, daß diese Behauptung unrichtig sei.

Telefonische Kursberichte

des f iesaener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für Ban * und Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse, 15. Mai, 1.15 Uhr.

91.401 Elektriz. Lahmeyer . .

' Elektriz. Schuckert . . '

Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket! lld-, Harpeuer Bergwerk

3% Portugiesen

Fenster zu steigen, und erst bonn wirklich etwas nützten, als der stellvertretende Direktor Herr Wunder und später Dr. Lietz die Spritze selbst in die Hand genommen hatten. Auch die Leute, welche ans der Umgegend zu Hilfe gekommen waren, haben ivenig geleistet. Die Schüler haben fast alle mit größter Tapferkeit und Ausdauer geholfen. In der ersten Nacht war die Mehrzahl in die umliegenden Dörfer zum Uebernachten gegangen, in den beiden folgenden schliefen die meiften in den sicheren Räumen des Schlosses. _____ v Auch sonst haben wir keinen Mangel gehabt. Unsere Mahl- Der Verein zetten hatten wir so regelmäßig wie sonst auch, und auch in der Nacht des Brandes gab es immer etwas. Daß viele Schüler nurnotdürftig gekleidet" herumgelaufen seien,

Harpeuer Bergwerk. lu Laurahütte . Lombarden E. B. Nordd. Lloyd . . Tiirkenlose.....'