Ausgabe 
17.1.1908 Erstes Blatt
 
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und nicht etwa von andern ßinbern,

von

oder gar aus der Straße.

daß

Bei

bebauten'

sind die Verletzungen des Knaben nur gering. Der Groß­herzog ließ den Knaben in ein Haus bringen und wartete dort bis der Arzt erschien. Den Führer des Automobils trifft keine Schuld.

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der

Aus Ata-L und Land.

Gießen, 17. Jan. 1908.

L. U. LandesUniversität. Der Lektor der italie­nischen Sprache an der Universität Marburg Dr.Pancon- cellr-Calzia wurde auch als solcher an der Universität Gießen zugelassen.

, . yfer Infanterie-Regiment begann gestern sein Schars, chießen bei Alten-Buftck, Taubrinoen, Mainzlar, Beuern und Großen-Buseck.'

** Hess. Gerichtsassessoren. Die Monats­versammlung des Verbandes hessischer Gerichtsassesso- ren, . die am Mittwoch abend hier im Hotel-Restaurant L'r " stattfand, war, wie auch die früheren, stark besucht. Im Mittelpunkt der Verhandlungen stand ein Vor- trag des Gerichtsassessors Trümpert-Butzbach über Grundbuchanlegung und Grundbuch fortfüb- rung, der mit lehrreichen Beispielen aus der Praxis aus- gestattet lebhaftes Interesse bei den Zuhörern erweckte und eme ergiebige Debatte veranlaßte. Dem geschäftlichen ^eil der Versammlung schloß sich ein gemütliches Zusammen- fein im Restaurant Metropol an.

** Pfarrer Korell macht sein in Neu-Isenburg gesprochenes Wort wahr und zieht sich vorläufig wegen der Gestaltung der Blockpolitik im Reiche von dem poli­tischen Leben Zurück. Der Vorstand des hiesigen freisinnigen Vereins hatte die Absicht, in ircr nächsten Zeit eine größere öffentliche Versammlung mit Pfarrer Korell als Redner abziihalten. Pfarrer Korell war auch dazu bereit, hat aber nunmehr hierher geschrieben, daß er wegen der infolge der preußischen Wahlrechtsdebatte geschaffenen politischen Lage sich nicht mehr ant politischen Leben be­teiligen wolle.

** Die Land Wirtschafts kämm er für das Groß- Herzogtum Helfen hat bei dem Großh. Ministerium des Innern den Antrag eingebracht, daß die Wahl der Kör- , o m rn i s s i o n s m i t g l i e d e r nicht mehr durch die Kreis- ^5^.^ndern durch die Landwirtschaftskammer erfolge, welcher auch die Durchführung des Körungsgeschäftes künf- trg übertragen werden möge. In der Begründung wird u o Angeführt, daß durcy die beantragte Aenderung ('tue größere k ^nstrnimung der Durchführung der Fafelkörung mit den Bestrebungen und Arbeiten zur Förderung der Vieh­zucht herbeigefuhrt werde, und daß namentlich auch durch

- ...... Grundstücken beträgt die Steuer die Hälfte

vorstehenden Sätze.

§ 4- Die nach § 3 ermittelte Steuer kommt voll zur Hebung, wenn feit dem srüheren Eigentumswechsel nicht mehr als 10 Jahre verswsscn sind. Beträgt dieser Zeitraum mehr als 10, aucr hochstcms la Jahre, so werden nur zwei Drittel der Sätze

_ 8 o erhoben; beträgt dieser Zeitraum mehr als sta ^ahre, 10 ermäßigen sich diese Sätze aus die Hälfte.

8 5. Die Steuer ist fällig binnen vier Wochen nach Zu­stellung der Zahlungsausforderung.

.§ 6. Dieses Ortsstatut tritt mit seiner Verkündigung in JVraft.

geworden ist und die volle Wahrheit wissen will, dann olt stnden, die eine Verlegung in absehbarer Zeit nicht benö der tigt. Eine solche fand sich in der Miete des alten Amts

Mainz, 16. Jan. Der Entlourf der Bürgermeisterei Mainz über die Gehaltsregulieruiig der dor- tigen Volksschullehrer wurde dieser Tage im Mainz, -vagebl." veröffentlicht. Danach wird der Grund- Mhalt der Lehrer aus 1500 Mk., der Höchstgehalt auf und die Wohnungsvergütung von 600 Mk. auf <ou Mi. erhöht. Für ^chulverwalter und Lehrerinnen sieht der Entwurf eine Gehaltserhöhung von 100 Mk. in jeder Mne Erhöhung der Wohnungsentschädigung von Funktionszulage der Hauptlehrer, die Mt- betrug, wird auf 700 Mk. festgesetzt. Diese Gehaltssätze sollen nnt Rückwirkung vom 1. April 1907 m Ätaft treten. Durch die Neuordnung erhöhen sich die der desinitiv angestellten Lehrer in allen Stufen um 400 ,Ü?)e mehr als 30 Dienstjahren um

400 Mk. Das Vorgehen der Bürgermeisterei Mainz - nach dem Beispiel des Staates den Entwurf ?u veröffentlichen rst ledensalls mit Freuden zu begrüßen. u 1 '

0 Laasphe, 15. Jan. Der durch den Brand der

IOOOOq'S CntftanBenc Schade« beläuft M

Sichenhausen, 16. Jan. Dieser Tage weilte ein Oberpostinspektor aus Darmstadt hier, um Wünsche Zwecks Herbeiführung besserer P o st v c r h ä l t n i s s e in den drei Dörfern des oberen Niddertales von feiten der Ge­meinde-Verwaltungen entgegenzunehmen. In diesem Jahre wird die Telephonlinie von Burkhards aus über Kaulstos bis hierher weilergeführt.

0 Büdingen, 16. Jan. Im hiesigen fürstlichen schlosse weroen größere Renovierungen vorgenommen. Der sogen. Wachtbau ist jetzt vollendet und wird im Früh­jahr wieder bezogen. Sein 3 5. Stiftungsfest feierte dieser Tage der Kriegerverein, woran auch der Fürst teilnahm. Geh. Oberschulrat Nodnagel aus Darm­stadt weilte zur Inspektion im hiesigen Gymnasium, die Abiturientenprüfung ist am 15. Febr.

(H-) Neu-Isenburg, 16. Jan. Heute mittag i/s2 Uhr überfuhr hier das Automobil S. K. H. des Groß­herzogs von Hessen, in dem er sich selbst mit seiner

fSchlachthofes würden in veterinärpolizeilicher Hinsicht die Tiere gefährdet, da es sich um einen Schlachtvieh- und Handelsmarkt handele. Im Interesse der heimischen Tierzucht und bei der Be­deutung des Gießener Marktes müsse aber jede Gefährdung ver­mieden werden. Deshalb empfehle es sich, bei der Schlachthof­erweiterung ganze Arbeit zu machen und eine der beiden Ein­richtungen zu verlegen. Da der Biehmarktplatz in mehrfacher Hinsicht für die dortigen Anwohner wirtschaftlich wertvoll sei und auch die Gewohnheit für die Frequenz von großer Bedeutung sei, .empfehle es sich, ihn an seiner jetzigen Stelle zu be- lassung und den Schlachthof, anstatt ihn zu vergrößern, an die andere Seite der Stadt zu verlegen. Schlachthof und Viehho müssen räumlich vollkommen getrennt werden. Wie der Vor­sitzende ausführt, halten die zuständigen städtischen Deputationen eine Seuckenübertragungsgefahr für vollständig ausgeschlossen, da zwischen Schlachthof und Viehmarktplatz 200 Meter liegen. Die vollständige Verlegung des Schlachthofes werde 500000 Mk. Mehr­kosten erfordern und angesichts einer solchen Ausgabe werde man lieber den Viehmarkt einschränken oder ganz eingehen lassen, als in eine solche Ausgabe einwilligen. Man halte aber die Verlegung absollit nicht für erforderlich, denn auch anderwärts liegen Schlachthof und Viehmarktplatz unmittelbar nebeneinander, ost nur durch 'eine einfache Mauer getrennt, ohne daß Seuchen übertragen würden. Es wird beschlossen, Heu Viehmarkt an seinem jetzigen Ort zu belassen, bezw. die Erweite­rung des Platzes nach den vorliegenden Plänen vorzunehmen.

Auf eine Anfrage des Stadtv. Emmelius teilt der Vor­sitzende noch mit, daß die Pläne und Kostenanschläge zur Schlacht- boferttieiterung fertiggestellt seien und morgen der Schlachthos- und Bau-Deputation vorgelegt würden. Ter damit betraute Tech­niker habe seine Aufgabe in bester Weise erfüllt.

Den Schluß des Sitzungsberichts bringen wir morgen. Kurz fei nur noch mitgeteilt, daß das Schulgeldinder höheren Mädchenschule in Zukunft in den sechs unteren Klassen 96 Mk. und in den 4 oberen 108 Mk. betragen wird, während an der erweiterten Mädchenschule die 4 unteren Klassen 48 Mk. und düe 4 oberen 60 Mk. kosten.

Die Wcrtzuwachssteuer.

. Das Ortsstatut über die Einführung der Wertzuwa'chssteuer tüfrbe in fofgenber Form beschlossen:

Ortsstatut,

betreffend die Erhebung einer Wertzuwachssteuer in der Stadt Gießen.

§ 1. Die Stadt Gießen besteuert den Wertzuwachs des in ihrer Gemarkung belegenen Grundbesitzes in allen Fällen eines Eigentumswechsels, der nicht unmittelbar auf Erbfall (§§ 1922 bis 1941 B. G. B.) beruht.

, 8 2. Wenn der frühere Eigentumswechsel zwischen dem

'1. Januar 1908 und dem Inkrafttreten dieses Ortsstatuts liegt, ist 'als Wert des Grundstücks zur Zeit des früheren Eigentums- Wechsels nicht der Erwerbspreis, sondern.der gemeine Wert zu bem Angegebenen Zeitpunkt anzusehen; dies gilt nur in den Fällen in denen der gemeine Wert um mindestens zwanzig Prozent nied­riger ist als der Erwerbspreis.

§ 3. Bei unbebauten Grundstücken wird der Wertzuwachs besteuert mit 1

10 Proz.

müssen die Eltern dem Kinde sagen, Mensch die volle Verantwortung sür sein Tun trägt und daß nur der

sich und gerichtsgebäudcs. Mit der Stadt, der öS zusieht, schloß , , r . , .. ± v . würdig ist, man einen Vertrag für längere Zeit ab, unter der Bedingung,

nur der würdig ist, öafj diese für die erforderlichen baulichen Veränderungen be- ist ÄÄfe" ä. nfci- r !T" r?nt?8 ä

daß kein salopper Ton im Hause herrscht; man müsse VPe!\en. Vorau,chmg belauft fiel) auf 6- bis i00 Bll. sich vor zweifelhaften Witzen im Hause hüten und vor Weißbinder-, Tuchler- und Glaserarbeiteu wurden zur Höhe zweifelhafter Lektüre. Die Eltern sollten sich zuerst selbst i)cc angesetzten Bausumme an hiesige Handiverker vergeben, erziehen, dann werde auch die Erziehung der Kinder besser während bei den Maurer- und Zinunerrnannsarbeiten ein gelingen. Man solle den Kindern gute Körperpflege an- bedeutendes Abgebot erfolgte. Der Eingang zu dem Post- gedeihen lasten, dann mache man sie zu guten, kräftigen gebäude wird auf die Südseite (Kaisechraße) gelegt werben, de» Kindern der In- 5ÜC bcn i. Mai d. I. ist bei Einzug in Aussicht gestellt.

begriff aller Wahrhaftigkeit blciben. Wenn man sich das was. 1(! .. .

alles immer bor Augen halte, werde es nicht schwer wer- r. 161 9an letzten Montags stürzte

den, den Kindern die geschlechtliche Aufklärung zu geben !)Cn\ ^fcheaufhangen tni Gasthaus »zur Traube em erst Natürlicher Dinge solle man sich nicht schämen, aber man ,clt fur3eni dort emgetretenes Fräulein, welches un Kochen olle sie auch nicht zum täglichen Gesprächsstoffe nehmen. imi) sonstigen häuslichen Arbeiten sich ausbilden luolltc, auf Mair dürfe bas Schamgefühl, diese höchste Blüte mensch- dis jetzt noch nicht aufgeklärte Weise ab und verletzte sich lichcr Kultur, nicht verkümmern lassen. Im weiteren am Kopfe und anderen Körperteilen so schwer, daß es heute Verlaufe ihrer Rede schilderte Frau Fürth in den leb- früh seinen Verletzungen erlegen ist. Die seit vier Wochen hastepen Warben die schreckllchen Folgen des Unterlassens wegen Kinderkcankheilen geschlossen gewesenen Schulen sind

S STÄÄ.d.S6 ®tbentl,n9m *

M Sälen dcrIInug Ä^nn^üVlte^dieErVMnVa°«'' ^cindcrat hat

Aufklärung. An bie R-de, bie mit Beifall aufgeitJmmeit es n cuen Schul H auscs mit einem

wurde, knüpfte sich eine längere Diskussion, in deren ^ud ein^r ^ehrerwohnung bt.>a)lo,,eir. ^>as fell-

Verlaufc u. a. ein Lehrer darauf hinwies, daß c5 doch a^em 0'achwerk, gc-

unmöglich sei, etwa in einer Klaffe von so Schülern M«- sch»n N'cht mehr de» Ansordcmngen, dleunser- olche Probleme zu erörtern. In ihrem Schlußworte gab Das neue SchiÄgsbaude wird

Frau Fürth jedoch zu bedenken, daß in einem solchen 6^rha v des Orrev, an der Straße nach Nieder-Gemunden Falle, wo frühreife und unbeianab - Kind «iifnm-iPu Errrchtet. r)-ur das alte SchulhauS hat ein Liebhaber ü. die ansehnliche L-mme von 12 000JSf. geboten.^ Unsere

angen bleiben würden, die frühreifen fänden die Beleh- ^^üargemelnde H a r n b a a) beaoftchiigt gleichfalls dw Er­rang und die schlechten mib Derboi:6eneVr ±rn0sÄS1 Schulgebäudes da auch dort ' 1 u hierzu das Bedürfnis cm drmgenbes rst. So verschwmden

auch in unserem Kreise die finsteren, engen, lu'ftarmenl Schulzimmer, die aller Hygiene Hohn sprachen und schon längst von jedem neuen Bauernhauje in dieser Hinsicht über­troffen wurden.

vielleicht doch noch gerettet werden.

r, .7? e v e11 ouari a" für Gießen und Umgegend, gegr.~ 1899, hall vom 18. bis 20. Januar in den oberen Räumen des Hotel Emhorn (Sinbcnplaij 1) seine III. große all- gemeine 21 u s ft e U u n g von Sian arten, Exoten, Sing nnö Zieivogeln, Ziichtnlcnsiiien, ornithologischen Schrillen, sowie ausgeilopnen Vögeln :c. ab. Nach bcn sehr zahlreich cm gelamenen Anmeldungen zu urteilen, verspricht die Ausstcllim eine sehr unnangrciche zu werden. Ter Besuch derselben wir jeoeu ^.lebhaver befriedigen und gewiß zmn Llnkauf eines gute bog eis zu billigem Preise veia>ila,sen.

** Der Gießener Radfahrer-Verein 1885 eiert Samstag, den 18. Jan., in sämtlichen Räumen des Neuen ^aalbaus sein Winterfest. Es ist, wie man unkJ schreibt, ein großartiges Programm vorgesehen, das einen rem sportlichen Eharaktcr trägt und den Abend zu einem rem sportlichen Fest gestaltet. Es ist dem Vor­land gelungen, die in ganz Deutschland bekannte Kunst- rergenmaiinfchaft des Radfahrervereins Wetzlar zu ge- stVrTJT' bq?cLT- Dorsührungen auf allen Bundessesten des mnrKU Aadfahrerbnndes mit ersten Preisen prämiert A^ert' x Illu^ -b"lC crltc Mannschaft dieses Vereins gesehen haben, um fich^ein Urteil über ihre großartige tjWH .SU bilden. Sie fahren außer den mit fabcL

^Kunfiubungen ausgeftatceten großen Achter-Reigen - - - - . ----- -- ....... f.

-1!irei°Cib äwci Herren auf einem Rad, und Gemahlin und zwei weiteren Personen befand, einen zelm- tooTo »IS 'pno:..r2lud) kommt ein schönes Rad- jährigen Knaben. Da das Automobil sehr langsam fuhr,

poto lllladballfpiel) zur Vor,uhrung. Der Abend führt uns v 1 ' - ' '

den Sport rutt feinen höchsten Leistungen vor Augen zeigt uns bildlich wie er sich als Jüngling in seinem Kbenslauf werter entwickelt, und in urlo misch er- Weift

Familieilvawr fernen Abschluß findet. Jedenfalls wird der Gießener Radfahrerverein ferne Mitglieder'sowie die eingeladenen Gaste an diesem Abend ooilauf befriedigen. ., -c a hngebuh ren. Die Großh. Bezirkskasse Gießen 1 chreibt uns: p

über 300 Mk. beträgt. , r r r . , t ,

** Die sexuelle Aufklärung der Jugend, ftrede ^^^196^-556,1-60^1 ^e.t em cmS

Uebcr dieses zeitgemäße Thema sprach gestern abend Frau Marburg und cw Bauer aus dem Eb^dorfer Grund zu- Fürth aus Frankfurt a. M. vor einer sehr zahlreichen sammen. Man unterhielt sich über die Kälte, sprach von Zuhörerschaft, die sich -auf Einladung der hiesigen Frei- den billigen Schweinepreisen usw. Der Hatidelsmann war denker-Veremigung in Steins Garten cingefnnbcn hatte, hei der Unterhaltung dem Bäuerchen merklich auf den Die Rednerin warf zunächst die Frage auf, ob wir unseru 2eiö gerückt, er schlug ihn im lebhaften Gespräch mehr- Kindern sexuelle Aufklärung geben sollen, ^ic beantwor- auf die Schulter und schließlich auch auf daS Kuie. tete btefe grage mit eurem ^a unb erörterte dann recht fi^ ber SBauer mit einem merlli^en Stud,

unfern Kindern die fbptelle ALfllärung geben? Wann jetzte srch auf die anoere Bank und fagte:Arch glawe. sollen wir sie ihnen geben? Wer soll sie ihnen geben? ^>h^ seid eventuell.

Was die erste dieser Fragen anbetrifst, so sei die Natur ctz Lang-Göns, 16. Jan. Heute nachmittag ereignete die beste Lehrmeisterin; sie zeige ein allmähliches Fort- sich in der hiesigen Bahnhofstraße ein schweres Uli­sch reiten, ein Hinübcrgleiten von einem Zustande zum glück. Der ledige Fuhrmann ?Nar.steller aus Grü- andern. Solange das Kind an das liebliche Märchen vom niygen hatte einen Frankfurter Weinreifendeu an die Bahn Storche glaube, sollen wir ihm diesen Glauben lassen, wie gesahren. Am Bahnhof scheuten die jungen Pferde und wir ihm ja auch den Glauben an den Osterhasen und oas eine stürzte auf den Fuhrmann. Dieser blieb be-« dergl. lassen. Wir dürfen keine vorzeitige Aufklärung wußtlos liegen, das Blut quoll ihm aus Mund und Nase, gellen. Wir sollen dem Kinde Antwort geben, wenn es Man trug ihn in die nahe Wirtschaft von Wallenfels, fragt, aber nicht eher. Mir sollen dem fragenden Kinde er hat anscheinend schwere innere Verletzungen erlitten, dann auch nur so viel Aufklärung geben, wie es seinem Q San bad), 16. Jan. Die P0st behörbe, bie kein Mer entspricht. Wir sollen dem Kinde die Wahrheit eigenes Lokal hier besitzt, war infolgebeffcn in den letzten geben, aber nicht gleich die volle Wahrheit und müssen 20 Jahren schon viermal in die Lage versetzt, ihren hiesigen vor allem bemüht sern das unbedingte BertrauenSver- 5(ufcnlt)a(l§oct wechsel». Da die Aenderung der tele- haltnrs der Kinder zu den Eltern au,recht zu erhalten. 1 , - , D /' ' t ,

Das Kind muß die Aufklärung von den Eltern bekommen Üraphstchen, wozu m der neueren Zeit noch die ber telc- ; von Dienstboten phomichen Ortslcltimg kommt, imm?ü schwieriger unb kost-

Wenn nun das Kind älter Ipu'liger wird, war man schon lange bedacht, eine Unterkunft

2Utf dasEingesandt" in Nr. 3unberechtigte Mahnqebübren" und den hieraus vezugiichen Artikel m Nr. 5 von: Gießener 2ln- zeiger öcv ls0 haben wir nntzuteilen, daß die Behanptnnaen Ui den criuahmc.i Arnkcl u n z li I r e i s e n b und nach den b,. rebenben Bepunnuingcn die 'Mahngebühren zu erheben sind, io° L_a(ö der M ah nbe , ehl neb p den M a h n z c r t e l n an de n Ueueibete 11 zur V 0 11zie h n u g de r M a h n »1 n a ab- r,'-Ci!r-bv11 lUi~? b e.u 111' ohne Rücksichr darauf, ivanu sodann die tuctilaiibigcn fcteuerbetrage bezayli werden.

(-i.ann find eben die beflehcndcn Bestinimnngen nicht be-.n gefunben Nechtsenipsinben ber Beoölkerung entwrechend

PortMahngebühr" sagt boch feinem Sinn nach' öals ber erhobene Betrag eine Gebühr für eine ersolate Aiahliung jcui soll unb bie Atahnung ist doch nur bann °XuCVW bcc Zahlungspflichtige von ihr erfährt. Wenn die Erhebung auch erfolgt, ohne baß die Mahnung selbst vor sich ging, nimmt sie den Charakter einer Gelbstraft für

die gleichzeitige Wornahtne anderer der FörderunA der eine säumige Strafe an. Steuerzahlen gehört ohnebieS nicht Qud)t dienenden Maßnahmen und Veranstaltungen wesent- zu den liebiten Beschäftigungen des deutschen Staatsbürgers liche Ersparnisse in der Kostenaufwendung erzielt werden, unb wenn icnrnnb einmal aus wgenbwelchen Grunben ben

♦♦ Der Kampf der Installateure gegen den Termin um einige Tage übcrfchreüct, sollte man von dem Betriebsleiter Stolte vorn städtischen Elektrizitätswerk Buchstabenrecht abgehen. Wir glauben mcht, daß der Staat kostet die Stadt ein schönes Stüd Geld. In der gestrigen zu Griinde ginge, ivenn er dadurch auf einige Mahngroschen nichtöffentlichen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung verzichten^ müßte, aber manche Unziifrledenhcit würde da- qelanate die H 0 n 0 r a r s 0 rd e r u n g des Sad)verständigen durch beseitigt. Auch hier gilt das Wortder Buchitabe Direktor Selmann von Magdeburg zur Vorlage, die tötet, der Geist aber macht lebendig". Red. d. Sten. Anz.)

** Eventuell. Auf einer Reife auf der Eifenbahn-

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