MX*1’“«
ss= Mt« A'chemadein. Ratten LM i
Ä^as
B W iben gejuch,. (« feWenzeL
^JläPpinann^ Mädchen I ■>?Ä8orbeiJ ^1. ^nllintih../
., d^uu,uvmy,.; W'tt. < 11.
^e!nen HaushaltW f? n wirb zum 15. M legen hohen liohn cu | alirit» ß-d-ii
emuhtinterliebu.ii i. tätig gewesen scr diitciir. 11,1. iK:
°bcr »rau für amLomiNtz
24 dtthrc ölt, üf sechs ßatzr m ei« en ILngros-Äeschö'. ter u. Morreipotik;: sväl. bmiernbetiti. . Reisetouren beoor.
1 Angebote mit. SM Snz. erbeten.
iiltmamk sucht ptt lung.
Angebote unterOÄc Anz. erbeten.
d». Kaufmann ^ehrz. veend.ßSil geböte unter W terÄnzetgererbelL
ineds., jung.MMl V, Jahr bte W Aeschaites nebst M iten fuurtu.iurdö kündigt. Stellung k ienn eben mi0k P*1 i. iievnnb.,amiicbi;c ■c. ,}nbritob.W» lies. Platze. sW- —. . *» .— llliAh 91t*!
privat- , , Untemd»
bet LageSreii dor Oanlke Lanslehrer tfliibßnijeA——■ iccM*
4tf2 Sw
ier, ausüewähltt'^ es?
ss-ir*
• 3
Mb , itfit
' 1 " 7161110^
•ifcl sin jiflbii*1.
OKS"* V. A
General-Anzeiger für Gderheffen
Dein
die sich ja gerade in Hessen schon einer vieler Kreise, besonders des Landes-
1. April d. Js. genehtntgt.
4- Heblos, 14. Febr. Die Gemeindejagd wurde
Bewegung gewonnen, groben Unterstützung fürsten, erfreut.
-th. Ockstadt,
pomefctyc Lagcshcycstt.
Keine Wiedereinführung der Nückfahrkarten.
Die „Vtorbb. Allg. Ztg." meldet: In hiesigen Zeitungen Nnrb bie Mitteilung einer süddeutschen Handelskammer verbreitet, daß die Wiedereinführung der Rückfahrkarten mit viertägiger Gültigkeit auf allen deutschen Bahnen bevorstehe und daß außerdem die Aufhebung der F a h r t a r t e n st e u e r in absehbarer Zeit zu erwarten sei. An maßgebender Stelle ist von dem Plane der Aufhebung der Fayrkartensteuer nichts bekannt. Daß eine Acnderung dieser Steuer erwogen wird, ist vor einiger Zeit vom Staatssekretär des Neia)sschatzamtes im Reichstag und dem Minister der öffentlichen Arbeiten im preußischen Landtag mitgeteilt worden. Die Mitteilung aber Wiedereinführung der Rückfahrkarten mit viertägiger Gültigkeit steht anschemend im Zusammenhang mit einem von der stänbigen Tarifkommifsion ber deutschen Eisenbahnen kürzlich gefaßten Beschluß, in dem empfohlen wird, sämtlichen Fahrkarten eine Gültigkeitsdauer von vier Tagen zu verleihen. Eine Wiedereinführung der früheren Rückfahrkarten zu ermäßigten Preisen kommt selbstverständlich nicht in Frage.
Rotationsdruck und Verlag der Drühllchen UnwersuätS - Buch- und Slemdruckerer. R. Lange. Gießen.
idealen Bestrebungen des Vereins zur Forderung der Künste in Hessen und im Rhein-Maingeb'et auch in unserer Stadt Anhänger werben. Dr. Greiner wünscht, daß die Kunst wieder Sache des gesamten Volkes wird. Und das nicht nur wegen ihres erzieherischen und bildenden Einflusses, sondern auch schon aus rein volkswirtschaftlichen Gründen. Tenn welch ein Kap'tal steckt in all den großen Werken der bildenden und redenden Kunst der Vergangenheit und Gegenwart! Gerade die künsilerische Betätigung ist es, die in dem Schaffen einer Zeit Lws Unvergänglichste und damit auch das Wertvollste ist. Eine Reihe von Lichtbildern zeigte, was gerade in unserer engeren Heimat in der alten und neuen Zelt auf allen Gebieten der Kunst geleistet worden ist und auch jetzt noch geleistet wird, von Dialern und Bildhauern, Architekten und Kunslhandiverkern, deren Nanten vielleicht von der Nachwelt einst mehr gefeiert werden als von den eigenen Zeitgenossen. — Der Redner erntete reichen Beifall für seine Mehr als einstllndigen Ausführungen. Hoffentlich hat er auch manchen Freund für die moderne künstlerische
Gerichtsaffeffor Fehlandt.
In verschiedene Zeitungen ist eine Meldung übergegangen, daß der mecklenburgische Gerichtsassessor Fehlandt aus seiner früheren Tätigkeit im Dienste des Schutzgebiets Südwestafrika beim Landgericht I Berlin Ansprüche gegen das Reich skolonial- a m t erhoben habe. Die bei dieser Gelegenheit gegebene Darstellung des Sachverhalts ist der „N. A. Z." zufolge in wesentlichen Punkten unrichtig. Fehlandt ist im Herbst 1006 probeweise für den Kvloniatdienst angenommen und zu Anfang 1907 dem Gouvernement von Südwestafrika zur Verwendung im höheren Justiz- oder Verwaltungsdienst überwiesen worden. Eine Ernennung F-chlandts zum Bezirksrichter ist nicht erfolgt. Da Feh- landt die Erwartung, daß er sich den besonoeren An,or- derungen des Kolon ialbicmstes gewachsen zeigen würde, nicht erfüllte, so wurde von dem in seinem Annahmeerlaß ausdrücklich vorbehaltenen Widerrussrechts seitens des Reichskolonialamts Gebrauch gemacht und Fehlandt seiner heimischen Behörde wieder zur Verfügung gestellt.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 6L
Redaktion: 112. Tell-AdiwAnzeigerGieben.
.Siebener $amtltenblätterw werden dem #ttn<eiflere viermal wöchentlich beigelegt, das „irmbiati für öen Krets Liehen" zweimal Wöchentlich. Die ^Landwirtschaftlichen Seit- freo<«*’ erscheinen monatlich zweimal.
dem seitherigen Pächter Baron Albrecht Riedesel, Freiherr zu Eisenbach, zum Preise von 525 Mk. zugeschlagen. Der frühere Pachlerlös war 475 Mi".
Offenbach, 14. Febr. Die Gehalte der hiesigen Lehrer und Lehrerinnen wurden in öffentlicher Sitzung» der Stadtverordneten vom 13. Februar wie folgt neu geregelt. Definitiv angestelltc Lehrer erhalten:
14. Febr. Unsere 678 Hektar um
Die Lehrerinnen, die mit 1300 Mk. Gehalt und 300 Mk. Wohnungsgeld beginnen, steigen in demselben Verhältnis wie die Lehrer und erreichen int 22. Dienstjahr das Höchstgehalt von 2400 Mk. und 400 Mk. Wohnungsgeld. — Die Schulverwalter erhalten vor der Schlußprüfung 1100 Mk., nach derselben 1300 Mk., 1500 Mk., 1600 Mk. und 300 Mk. Wohnungsgeld. — Die Funktionszulage der Hauptlehrer wurde auf 700 Mk. festgesetzt. — Die Gehaltssätze der definitiv angestellten Lehrer (einschließlich Wohnungsgeld) stimmen in den drei ersten und in der letzten Stufe mit den Sätzen der seminaristisch gebildeten Lehrer an staatlichen Schulen überein, weisen aber vom 10.—27. Dienstjahr, wo die Ausgaben der Familie- am größten sind, wesentlich höhere Beträge auf; außerdem wird der Höchstgehalt um drei Jahre früher erreicht.
M a i n z , 14. Febr. Ter B e r i ch t des städtischen Finanz- Auö | chuues t|t endyieucn. Die werbenden Betriebe der Stadt sind m auiiietgenber Entwickelung begriffen. So brachte das a,1™1 ?^usübcrschuß von 341651 Mk., das Wasserwerk 157 426 Mk. das Elektrizitätswerk 242104 Mk., die Straßew-
Mehreinnahme von 62 276 Mk., Oktroi Mk. Kommunalsteuern brachten eine Reineinnahme von 2 540 093 Mk. Beim Oktroiaustall vom Safcre 1910 ak
Aus Stadt und Land.
Gießen, 15. Febr. 1908.
M Tageskalender für Sonntag, 16. Febr., Stadt- theater: Nachmittags 3Uhr: „Der Dieb", abends 7 /z Uhr: „Robert und Bertram."
^ulagemusik (Volkskonzert) um ll1/, Ubr in der Vud-Anlage. Spielplan: 1. Introduktion und Chor aus vCarmen" von Bizet; 2. Venus-Walzer von Lincke; 3. Potpourri a. d. Operette „Der Vogelhändler" von Zeller; 4. Armeemarsch Nr. 9 „Herzog von Braunschweig, 1806".
Kaiserpanorama: Programimvechsel: Im Bannkreis des Vesuvs.
Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt gestern noch zwei längere Sitzungen ab, in < Finanzberichte der verschiedenen Ausschußrefe- MA, ber Abgg. Reinhart, Dr. Osann, Dr. Gutsleisch, m;u n' '®rauer/ Hirschel und Ulrich verlesen und geneh- ni,» k ^cn" Neben den vom Ausschuß wegen der Weige- ^adt Nauheim zur Beteiligung am Erwerb des ruschen Kohlensäurewerks zurückgestellten Neuforde- ,„JtÖ,en für Bad-Nauheim beschloß der Ausschuß, die Nachtragsforderung von 100 000 Mark für ein -I- bsamtsgebäude zu Offenbach vorläufig iii un& ^lc Regierung um Vorlage genau spezi-
izrerter Pläne zu ersuchen. In der Nachmittagssitzung der Bericht des Ausschußreferenten über n Gesetzentwurf, betr. die Versorgung der Hinterbliebenen t.1? heiNsch-preußischen Getneinschaftsdienst angestellten vtaatsetfenbahnbeamten verlesen und gen^migt. — Die
fassende G e m e t n d e j a g d, die bisher an Baumeister Zörb- Fr'edberg für eine JahreSrente von 1575 Vit. verpachtet war, erzielte bei der Neumrpachtung vom bisherigen Jagdpächter ein Höchstgebot von nur 1300 Mk. Der Gememderat hat den Zuschlag nicht erteilt und soll das Revier noch einmal zur Verpachtung ausgeschrieben werden.
O Laub ach, 14. Febr. Bei der gestrigen Holz- Versteigerung in den städtischen Waldungen wurden Holzpreise erzielt in solcher Hohe, wie in den letzten 25 Jahren nicht. 1 Raummeter Scheitholz 1. Klasse kam auf 9 bis 10 Mk., für Prügelholz wurde über 7 Mk. erzielt. Es ist nicht zu erivarlen, daß bei der nächsten Versteigerung der Preis sinkt, da nur noch eine Holzversteigerung im Stadt* ivalde abgehalten werden wird.
)( Homberg a. d. Ohm, 14. Febr. Zu dem Bericht über die Versammlung des K r i e g er v e r ein s in Nr. 30 wird uns geschrieben, daß die Versammlung von 75 bis 80 Pei-sonen besucht war, so daß der Saal des Frankfurter Ho, es gut besetzt war. Herr A^zirksvorfteher Rauft gedachte zu Beginn in begeisterten Worten des Kaisers. Bon der SterbMsse wurde nicht gesprochen. Dem Verein traten 4 Mitglieder bei.
w. Burg-Gemünden, 14. Febr. Bei dec gestrigen Verpachtung unserer Gemeindejagd wurde ein jährlicher PachtpreiS von 400 Mk. erzielt. Bisher brachte die Jagd jährlich der Gemeinde vom Inhaber, RechnungLrat Guts lei sch in Hoiriberg a. d. O., 265 Mk. Die Gemeinde teilte diesmal das Revier, einen Teil erhielt der seitherige Pächter, den anderen Teil der Rentner Karl Petri in Nieder-Gemünden.
O Alsfeld, 14. Febr. Der Ausbau unserer bisherigen Realschule in eine Oberrealschule wird Ostern dss. Js. vollzogen sein; zu dieser Zett erhält die Anstalt die jetzt noch fehlende Oberprima und ist damit Vollanslalt. Die Oberrealschule erhält durch bie Errichtung eines neuen Schulgebäudes zeitgemäße Räumlichkeiten. Die Arbeite» zum Oieubau sind bereits ausgeschrieben.
X Lauterbach, 14. Febr. Der hier wegen Blutschande inhaftierte 57 Jahre alte ergraute Heinrich Roth von Frischborn würbe dieser Tage dem Provinzlai-Arresthaus m Gießen zugeführt.
X X Unteriuegfurt(), 14. Febr. DaS Großh. Ministerium hat dem Wunsche unserer Bürgerschaft entsprochen und die Errichtung einer eigenen Bürgermeisterei mit
Mangel an Disziplin in der cvglischen Marine.
Gestern vcröifenU.cht der „^aily Ehronic^e", das einflußreichste liberale Organ Englands, einen beinahe verzweifelten Artikel über den Mangel a n D i s z i p l i n i n der englischen Lt r i e g s m a r i n e. Tie Zuiiünde feien gefährlich und unhaltbar. Zwischen hohen Offizieren in Dienst und der Admiralität bestehen Differenzen, die in ausgesprochene Sireitigieilen ausarien. Zwischen Admiralen in Dienst gäbe es Zank und Streit. Aomiral Lord Charles Beresford und Admiral Scott sprechen überhunvt nicht miteinander. Ein Teil der H c i m a t s f l o 11 e sei eigentlich in einem Hu st an de der Meuterei gegen die Admiralität. Unter den Offizieren bestehe bie Absicht, dem ersten Seelord der Admiralität Sir John Fisher seine Stellung zu verleiden und ihn zum Rücktritt zu zwingen.
*
An der russisch-türkischen Grenze.
„ Die Lage im nahen Osten, an ber russifch- !ch-kaukasischen Grenze, nimmt eine gefährliche Wendung. Die russische Regierung schenkte bisher den militärischen Vorbereitungen der Türket sowie deren Truppenverschiebungen nach der russischen Grenze wenig Beachtung. Infolge der letzten türkischen Mobilisation und der Vorbereitung von Proviant wie Fou^age in den Gebieten nahe von Skußland, glaubt die russische Regierung ein ernstliches feindliches Vorgehen zu erblicken. . Alle müssen bis zum 11. ds. fertig sein, um russisches Militär schleunigst dorthin zu schassen. Zuerst geht eine Abteilung aus dem Kasanschen Militärbezirk ?, cm- ? den Eisenbahn-Transport wurden vorläufig V/2 Millionen Rubel angewiesen, lieber den Kaukasus wird der Kriegszustand verhängt, sowie dort ausreichendes Militär stationiert, um die kaukasische Bevölkerung un Zaume zu halten. Allgemein herrscht gegen die revolu- noiTaren armenischen Elemente, die die Lauptursache der Komplikationen mit der Türkei sind, Empörung.
gemeinsame Beratung der Finanzausschüsse beider Stänoekammern über den Staatsvoranschlag wird am Samstag, 22. Februar, stattfinden.
** Der Flotten verein (Kreisgruppe Gießen) hielt gestern abend im Hotel Einhorn eine sehr gut besuchte öffentliche Versammlung ab, in der zunächst der Vorsitzende Amtsgenchisrat Fu n ck seiner Freuoe über den guten Besuch, namentlich auch aus den Kreisen der körperlichen Mitglieder Ausdruck gab und sich dann in längeren Ausführungen über Zweck und Ziele des Deutschen Fwttenvereins aussprach. Sodann ergriff Kausmann Liebscher aus Siegen das Wort zu einem Vortrag, der das Thema: „Deutschland über See" behandelte. Er besprach zunächst, ohne sich in polemische Erörterungen einzulassen, die Ursachen der letzten Reichstagsauslosung, gab dann in kurzen Umrissen einen Ueberblick über bie beispiellose Entwicklung Deutschlands in den letzten Jahrzehnten in politischer und namentlich in wirtschaftlicher Hinsicht, um dann die Notwendigkeit eines „Deutschland über See", d. h. eines eigenen deutschen Kolonialbesitzes, zu erörtern. Er besprach sodann die Entwicklungssähigkeit unserer Kolonien und kam am Schluß feiner von warmherziger Begeisterung getragenen Ausführungen zu dem Resultat, daß eine gute Entwicklung unseres 5bolonialöesitzes zu erwarten sei, wenn man entsprechende Aufwendungen mache und d e Ei'schlie- ßung der reichen Schätze unseres Kolonialbesitzes durch eine vernünftige vom BureaukratiSmus freie Verwaltung ermögliche, wie sie von dem jetzigen Kolonialdirektor Dern- burg in die Wege geleitet sei. Nach einer durch eine Störung am Lichtbilder-Apvarat unliebsam verlängerten Pause zeigte er dann an Lichtbildern einige schematische Darstellungen unserer Flotte und unserer wiri,chafckichen Verhältnisse, um daun noch eine Anzahl Bilder aus unseren afrikanischen Kolonien vorzuführen, die er mit Erläuterungen begleitete. Der Dank der Zuhörer äußerte sich durch reichen Beifall und herzlichen Dankesworten des Vorsitzenden. Eine größere Anzahl der Anwesenden zeichnete sich in die zirkulierenden Listen als Mitglieder des Flottenvereins ein.
** Der .Verein für <5terbcunterfluljung zu Gießen* hält am Sonntag, 16. Febr., nachmMags ^,4 Uhr, seine Geueraloersammlung im Saale des .Hotel Einhorn" ab. P
** Landes-Sängerverband für die Provinz Oberhessen. Tie konstituierende Versammlung des Verbandes si.idet morgen nachmittag int Hotel Großherzog statt.
** Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Geme ind eschule zu Burg-Gemünden. Mit der Stelle ist Orgamsten-und Lektordienst verbunden.
** U n bestellbare Postsendungen. Bei der Ober- Postdirektion in Darmstadt lagern folgende Sendungen, deren Absender vielleicht zu unseren Lesern z.ch.en, als unbestellbar: Postanweisungen: über 82 Pfg. vom 17.7. 07 aus Bad Nauheim nach Ostende, Empfänger unbekannt: über 10,02 Mk. vom 2. 7. OG aus Bad Nauheün nach Rom, Empfänger unbekannt: über 4,26 Mk. vom 21. 7. 06 aus Bad Nauheim nach Wien, Empfänger unbekannt; 5 Mk. vom 21.6.07 aus Gießen 2 an Frau Karoline Simon Wwe. in Pohlgöns (Post Buvbach). Einschreibbrief vom 25.6.07 aus Gießen 2 an Heinrich Wick, Bauunrernehmer in Marburg, Bz. Cassel: Gew. Brief: Zwei 5 Mk.-Scheine vom 10.6.07 aus Gießen 1 an Fran Spier Wue., Roth'schill/'sches Altersheim in Frankfurt (Main;; Gew. Paket vom 25.5.07 aus Bad Nauheim an Aug. Hasler postl. in Frankfurt (Main). Die zur Empiangnahme der Gegenstände Bereckstigten müssen sich binnen 4 Wochen bei ber Over-Postdirektion melden, widrigenfalls PostamveisuiigSbeträge und die in den Sendungen enthaltenen ober durch Versteigerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Post-Unter|tützungstassc überwiesen, die Briese aber vernichtet werden.
s. Ällendors a. Lda., 13. Febr. Ein hiesiger Gastw ir t wurde gestern abend von zwei Gästen in seinem eignen Lokal derart geschlagen, daß er ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Gegen bie Täter, Nachbarsleute des Wirts, ist durch bie Gendarmerie Anzeige erstattet.
v. Londorf, 13. Febr. Am vergangenen Sonntag feierte ber Turnverein sein erstes Stiftungsfest im Saale i>es Gasthauses zur Stadt Gießen. Turmoart Dapper eröffnete bie Frier mit einer Begrüßungsansprache und brachte ein Hoch aus Kaiser Wilhelm II. unb Gw scher zog Ernst Ludwig aus. Durch vorgeführte Turnübungen am Reu, sowie durch gestellte Pyramiden zeigte der Verein, daß er schon was recht tüchtiges gelernt hat. Auch einige recht flott gespielte Theaterstücke unb Soloszenen zechten, daß die Mitglieder Les Vereins sich bemüht haben, ihren Gästen und inaktiven Mitgliedern einige frohe Stunden zu bereiten. Ein flottes Tänzchen, das durch eine Turmer-Polonäse eröffnet wurde, bildete den Schluß der Feier, die wohl erst am frühen Vdorgcn ihr Ende erreichte.
? Lich, 14. Febr. In der Nacht vom 12. auf den 13. Februar wurde in der fürstlichen Fasanerie eingebrochen und zwei Fasanen aus der Voliere gestohlen. Als Täter wurde durch den hiesigen Genbarmeriewacht- melfter Daum ein Arbeiter aus Birklar ermittelt.
-r. Eberstadt (Kr. Gießen), 14. Febr. Am vergangenen Sonntag wurde im Gasthaus zum Schwan ein evangelischer Familienabenb abgehalten, welcher sich eines außerordentlich zahlreichen Besuches erfreute. Psarcer Engel von Obbornhofen hielt einen längeren Vortrag über bie Bestrebungen unb Ziele des evangelischen Bundes. Seine klaren, wohlinformierenben Ausführungen mürben sehr beifällig aufgenommen. Der Erfolg war die Konstituierung einer Ortsgruppe des Eo. B. mit 64 Mitgliedern. Um die Bereicherung unb Verschönerung des Abends machte sich der hiesige Männergesangverein durch Vortrag einiger dem Charakter deS 2lbends entsprechender Gesänge sehr verdient.
ck. Bad Nauheim. Nachdem erst vor kurzer Zeil Prof. Dr. Sauer aus Gießen einen trefflichen Lichtbckder- vortrag über „Kunststätten am Aiittelmeer- gehalten hat, bot unser in diesem Winter besonders rühriger Bildungs- oerein feinen Mitgliedern und Freunden in dieser Woche einen zweiten künstlerischen Abend. Herr Dr. Greiner in Jugenheim an der Bergstraße sprach über „Die Kunst unserer Heinlaf. Der Redner, dessen warme, tief empfundene Worte den Künstler verrieten, wollte für die
Nr. 38 Zweites Blatt 158. Jahrgang Samstag 15. Februar 1908
Gelchetnl tSgllch mit Ausnahme des Sonntag». r*z" Y A ▲ ▲ ▲ ▲ * ▲ ▲ ▲ Y a aa
Gietzener Anzeiger
vom 1.— 3. Dienstjahr 1 00 Mk. Geh.
4- 500 All. Wohnungsgold
U 4.- 6. „ 1800 ,
+ 500 „
, 7.— 9. „ 2000 „ „
+ 500 „
„ 10.-12. „ 2300 „ „
+ 500 „
„ 13.-15. „ 2500 „
+ 700 „
„ 16.-18. „ 2700 „
+ 700 „
„ 19.-21. „ 2900 „ „
+ 700 „
„ 22.-24. „ 3100 „
-r 700 „
„ 25.-27. „ 3300 ,
4- 709 „
„ 28. ob „ 3400 „
4" 700 „ „


