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t weithin bekannter :bncte und Bürgerin Bellnhausen, hat da? Zeitliche ge« 24 Jahre da? Amt Marburger ftrfi&uS« :ag und dem Sfjirfs« enbei als langHriges nmitglied ieä lanbu. e San# In ö‘t , November, halte i» ihm eigenen Lrrbrns. der Landbevöltming Baupolizeiverordnung Schwächezustand be« Ende sühren und am ein Schlagansall auj weder ausstehen sollte.
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(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Vor kurzem ist die neue Besoldungsoorlage, nach der u. a. auch dte Gel-älter der Eisenbahnbeamten eine Erhöhung erfahren sollen, dem preußischen Abgeordnetenhause zugegangen, und zwar betragen die Gehaltszulagen ca. 8 Prozent bet den lwhvren Beamten und steigen prozentual bis zu 25 Prozent Zulage. Dazu kommt noch ein Wohnungsgelbzuschuß von 50 Prozent bei den höheren Beamten und von 33 Prozent bei den Unterbeamten. Es unterliegt wohl kaum einem Zweifel, daß die Vorlage in
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Berlin, 11. Dez. In der gestrigen NachmUtagS-Sitzung der Bülmen-Genossenschaft wurde der neue B ühnenv ertr ags> Entwurf einstimmig abgelchnt.
Brüssel, 11. Dez. Zwischen den Niederlanden und Belgien sind augcnbhcThd) osfizielle Berhandliingen int toange, die den Ab- schlub von Bcielnbarungen über einen neue n P o sl t a r i f zwischen den beiden Ländern und über den gegenseitigen Schutz des literarischen und künstlerischen Eigentums znnt Zweck haben.
Paris, 11. Dez. Das J-ournal glaubt mitteilen zu können, daß die f r a n z ö s i s ch e Negierung durch Vermittlung des General' Konsuls Cout den Präsidenten Castro informierte, daß Frankreich darauf bestehe, volle Genugtuung für die Forderungen der französischen Gesellschaften zu erhalten und daß Frankreich anderseits bereit sei, sich mit Holland über ein gemeinschaftliches Vorgehen gegen Venezuela zu vcr- stänbigen. Es heißt, daß der Generalkonsul dahingehende sormelle Versprechungen von Castro erhalten habe.
Paris, 11. Tcz. Tas Schwurgericht verurteilte zwei Mitarbeiter des antimilitärlfchen Blattes „La guerre sociale" wegen Aufreizung von Soldaten z tt m Ungehorsam zu ö Jahren Gefängnis.
Madrid, 11. Dez. Der Jmpareial veröffeirtlicht ein Interview seines Korrespondenten mit dem Präsidenten Castro. Der ».vrrcsponbcnt fragte diesen, ob er nicht eine Beschießung von Maracaibo befürchte. Castro antwortete, daß die holländischen Schiffe sich einer Vergewaltigung des internationalen Rechts säuerlich schuldig machen würden. Castro dementierte nicht, daß er die Absicht habe, mit Deutschland zu verhandeln. Der Präsident erklärte, er werde gegebenen Falles auch eine Unterredung mit dem Präsidenten Fallieres haben.
Uesküb, 11. Tez. Hier land eine Sitzung sämtlicher nationaler Klubs statt, in der die Wahl von B o y k o t t v o r st ä n d en vorgenommen und beschlossen wurde, stärkere Maßregeln zu ergreifen.
Newhork, 11. Tez. Diesige Blätter versichern, daß C a stro nicht mehr nachVenezuela zurückkehren werde, sondern dauernd in Europa bleiben werde.
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Vermischtes.
* Rückgang der Anzahl der Studenten der Pharmazie. Das abgelaufene Sommersemester wies nach der „Pl^armazeutischcn Zeitung" einen relativ sehr starken Rückgang an Pharmazeuten bei sämtlichen deutschen Hochschulen auf. Gegenüber pCm Vorfahre mit der Zahl von 1679 wurden insgesamt nur 1503 gezählt. Es studierten tn Darmstadt 17, Erlangen 115, Freiburg i. Ä. 76, Göttingen 26, Kiel 47, Leipzig 189, München 303, Rostock 62, Würzburg 54. An den technischen Lwchschulen Smttgart, Darmstadt, Braunschweig, Karlsruhe studierten im ganzen 99 Pharmazeuten.
* Eine Bauernhochzeit Nach altem Brauch. Ans Cberbodjbcim (Kreis St. Goarshausen) berichtet das .Lohnst. Tgbl.": Eine richtige Bauenthvchzeit, wie man sie nur noch selten feiert, fand hier am Sonntag und Aiorrtag statt. Ten Bund fürs Leben schlossen £>err SclMidt, Sohn des Gastwirts SckMidt aus Dinterwald, und Fväulein Obel, Tochter des Gastwirts „Zum goldenen Löwen" hier. Um zu diesem frohen Ereignis und seiner würdigen ffcicr den nötigen Festo raten zu liefern, mußten ein Ochse, ein Kalb und zwei Schweine chr Leben lassen; ferner wurden unter anderem verboauckst 200 Pfund Mehl, 300 Eier usw., und 400 Liter Wein wurden auf das Wohl des jungen Paares getrunken.
• Wiedrrh erstell ung der Kapelle auf der Feste Ko bürg. Wie der Gothaer Obethofprediger Scholz auf der in FnedrichSroda veranstalteten Hauptversammlung deS Evangelischen Bundes im Auftrage des Herzogs Karl Eduard mitteilte, beabsichtigt letzterer bis zu der im Jahre 1917 stattsindenden vierhundertjährigen Jubelfeier der Reformation die alte Kapelle auf der Feste Koburg wicderherstellen zu lasten. DieS ist dieselbe Kapelle, in der Dr. Martin Luther predigte, als er im Jahre 1630 sich während des Augsburger Reichstages vom April btS Oktober auf der Feste aufhielt.
* Der traurigste Geburtstag des kleinen Danderbilt ist jetzt vorüber. Aiastcr Willie Vanderbilt Hai sein siebentes Lebensjahr vollendet, aber seine größte Geburtstag sfr ende, sein alljährliches Geburtstagsgeschenk ist ausgeblieben; fein Vater hat ihm in diesem Jahre zum ersten Male nicht den gewohnten Sajell über vier Millionen wmrt geschenkt. Der Vater hat sich vor einigen Monaten scheiden lassen und befand sich an den: Ehrentage seines Sohnes auf einer Aullnnvbilfahrt im Weilen; statt des Geldes aber schickte er einen reizeirden kleinen Automobile wagen. Liber Master Willie Vanderbilt vermißt doch schmerzlich den schönen buiucn Scheck, immer wieder fragte er nach ihm, denn tfidjon feit seinem fünften Jahre begann er sich für die Schocks zu interessieren, und er macht Pläne, was er alles dereinst mit dem vielen Gelbe anfangen wird.
•(Sin eigenartiges Musikkorps hat nach der Köln. Ztg. das New-Yorker Taubstuiiinieii-Jiistitut ins Leben geuden : ein Orchester, in dem alle Mitglieder weder sprechen noch hören können. Wenn der Laie es für unmöglich hallen mag, einen Taubstummen zur praktischen Musikausübung zu erziehen, so hat das New-Borker Institut nut dem Erfolg seiner Kapelle das Gegenteil bewiesen. Freilich hat es eme jahrelange zähe Arbeit crsordert, die taubstummen Zöglinge zur Aiifsasfung der Musik hercinzusiehcn, aber einer erfinderischen Lehrmethode ist es schließlich doch gelungen, den Lernenden eine Vorstellung von der Bedeutung der Notenschrifi zu vermitteln, und damit die künstigen Orchestermitglieder in die Geheimnisse ber Querpfeife einzuweihen, des BlaSinslluments, dessen Beherrschung am leichtesten zu erlernen ist. Nach Moiiaten emsigen Studiums mären fast alle imstande, nach Noten zu spielen, und die Laubstummen bewiesen dabei eine rhythmische Exaktheit, um die manches Orchester sie beneiden könnte. 9lad) und nach ward der Jnstrumentenkörper vergrößert, Pauke, Trommel und Hörner wurdeii eingeiührt.und heute hat sich das Orchester soweit ent- wickelt, daß es in Ehren seine Aufgaben erfüllt.
* 2er gefoppte Sl i c r a r s t. Die Deutsche Wochenzeitung für Belgien und die Niederlande erzählt folgendes Geschichtck)en: Ein Brüsseler Tierarzt wird an oen Fernsprecher gerufen und cs entspiiint sich folgendes Gespräch:
„fcier N. N."
„Ach, mein öctr, meinem Pferd muß etwas fehlen; es kann den einen Vorderfuß nickst niedersetzen. Woran kann das wohl liegen?"
„Sie werden es doch wohl begreiflich finden, mein Herr, daß ich, ohne das Pferd untersucht zu haben, nicht darüber urteilen tatn! Soll ich kommen, um cs zu untersuchen?"
„Bille, es würde mich sehr freuen!"
„Ihre Adresse, bitte?"
„Place Royal!"
„Schön! Welche Nummer?"
„Keine! Ich habe feine Nummer!"
„Das ist ja fonberbar! Mit wem habe ich betfn die Ehre?" „Ich bin . . . «Lott fried von Bouillon!"
Die Telephonistin kannte nicht begreifen, weshalb der eine TeilnelMcr so fürchterlich fluchte und abläutete. Sie hatte zu wenig von dem Gespräch mit angehört, um zu begreifen, daß — das bekannte Reiterstandbild damit gemeint war.
der 'von der Dudksetkomnllssion des Preußischen Abgeordnetenhauses ausgearbeircten Form Annahme finden wird, und gewiß wird jedermann, besonders der Kaufmannsstattd, den Beamten die'e Gehaltszulage von Herren gömren. Bei dieser Gelcgenh.it ist es aber wohl angebracht, die öffentliche Aufmerksamkeit w eder einmal auf eine Vereinigung der Eisenbahn beamten zu lenken, an der viele Kaufleute unserer Stadt, die aufs Schwerste in ihrem Erwerb dadurch geschädigt werden, Anstoß nehmen. Gemeint ist der Eisenbahn-Konsumverein. Bei den vielen Mitgliedern, die dieser Verein hat, steht der geringe Gewinn, der dem einzelnen zufließt, in gar keinem Verhältnis zu den Schädigungen, die ein großer Teil hiesiger Lausleute dadurch erleidet. Die Bilanz dieses Vereins vom 30. September d. I ergibt einen Reingewinn von 14 321,99 Mk., die unter 534 Mitglieder zu verteilen sind. Dieser Reingewinn stammt aber keineswegs lediglich au4 dem von dem Verein in 2 Filialen betriebenen Waren- und Kohlengejchäft, sondern cs sind darin noch folgende kosten mitenthalten:
Mk. 1721,44 Vortrag aus dem Jahre 1906,07
Mk. 1961,00 Gewinn aus dem Licferantengeschäft
Mk. 512,93 Zinsen
zus. Mk. 4195,37. .
Zieht man diese Summe von dem Reingewinn ab, so ergibt sich auS dem Waren- und Kohlengejchäft ein Nettogewinn von Mk. 10 126,62 bei einem Umsatz von Mk. 125 600,00.
Der Posten von Mk. 1961,00 «.Gewinn aus dem Lieferanten» geschäst) rührt daher, daß eine Anzahl hiesiger Geschäfte den Mitgliedern des Eisenbahn-Konsumvereins e n.n Extrarab.ill gewährt, ber an die Kasse des Eisenbahn-Konsumvereins abgeführt wird. — Recht ist das nebenbei bemerkt von den betr. Geschulten ihrer andern Kärndschast gegenüber nicht, beim deren Gelb ist doch wohl grabe so viel wert, wie das ber Mitglieder des Eis en ba hnbeant: en-Kon- sumvereins, und das übrige Publikum sollte derartige Geschäfte einfach meiden. — Das Resultat des Reingewinnes ist in kaufmännischer Einsicht tein besonders gutes zu nennen, denn man muß dabei berücksichtigen, daß dem Eisenbahn-Konsumverein billige Arbeitskräfte tn der Person von einigen Mitgliedern zur Verfügung stehen und vor allem, daß an Miete für die beiden Geschaftslokale nur sehr wenig aufzubringen ist, soll doch für das Geschäftslokal in der Liebigstraße nur ?Nk. 200,00 p. a. bejahst werden. Ein Privatmann hätte wohl schwerlich zu diesem Preise fragliches Lokal vom FiskuS erhalten. Der Staat gräbt sich selbst sein Grad, tociut er derartige Bestrebungen unterstützt. Letzten Endes werden doch die Beamten nur ans dem Säckel der Steuerzahler bezahlt, eben jener Steuerzahler, deren Steuerkraft mau durch derartige Bestrebungen schwächt, denn e5 ist nicht wegzuleugnen, daß buourd) in Gießen schon einige Existenzen untergraben worden sind. Das sollten auch die Mitglieder des Eisenbahn- Konsumvereins selbst b-ebenten und nicht durch ihr Tun, ohne selbst erhebliche Vorteile davon zu haben, andere zu schädigen, sondern sie sollten mehr dem Grundsatz huldigen: Jedem das Seine! X.
Zu folgenden Weihnachts-Anetnalinicpreisen offerieren wir:
Damen-Rcgenschirme von Mk. 2.— an bis zu den elegantesten
Damcn-Begenschirmc, farbig, von Mk. 250 an bis zu den elegantesten
Herrcn-Hegenschirme, Mk. 2.—, 250, 3.—, 4.—, 5.—, 6.—. 7.—, 8.— etc.
Kinder-Regenschirme in schwarz und mit bunter Kante von Mk. 150 an etc.
ferner eine Liebhaberei für Herren
—— Stocksch.il me —
Spazierstöcke von Mk. OS) an bis Mk. 20.—.
Japanische bunte Regenschirme, 12-teilig, für grosse Hüte.
* Der alte Leihbibliothekar: „Früher hatte man's doch leichter! Wird heutMtage um „etwas Passendes" geschickt, weiß man nie, ob's nicht „etwas Unpassendes" sein soll!"
* P o n der Landmarine. Leutnant: „Sofort steigen Sie ein und setzen sich links hin!" — Rekrut: „Ich steig' nix ein und setz' mer nix liitfö unb nix rechts." — Leutnant: „Kerl, ich befehle, unb du hast zu gehorchen!" — Rekrut: „Wie haißt befehlen? Ich habe geschworen, zu Wasser unb zu Lande zu gehorcl)cn, von der Lust hab' ich nix geschworen!"
Hungen. In einer der letzten Nrn. des Gieß. Anz. und kurz darauf in der Dungener Landpost ftanb ein Artikel, wonach der Lungciwr Gemeinderat auf ber Suche nach neuen Straßennamen den Namen a r t i g st r a ß e" beschlossen habe. Weil vor 122 Jahren hier in Lungen ein Forstmeister namens Hartig in braunfclsischcn Diensten stand, der, wohl auch um seine Finanzen zu verbessern, eine Forstschule mit 2 Schülern (wobei [ein Bruder» bcjrünbctc und der mit diesem Griff Gkück hatte: denn er bekam 20 Schüler, die er in „volle Pension" nahm. Der Mann hat sich 'pater littcrarisch sehr hervorgetan (ebenso die Nachfolger seines Geschlechts), tvie genannter Artikel und auch bas Konversationslexikon besagt. Ist aber der Umstand der Gründung dieser ersten deutschen Forstschule in Hungen oder überhaupt der Name Har- tigs besttmmend gewesen, für den Gemeinderat von Hungen, auf diesen Mann zurückzukommen? Wo derselbe weder in .Hungen geboren ist, noch überhaupt damals irgend wie viel bekannt war; wenn nicht die geschilderten wichtigen, späteren Tatsachen, die für Lungen am wenigsten in Betracht kommen, der Jetzt- und Nachwelt sagten, dieser Mann war auch einmal in düngen. Ich glaube, es ist lobenswert und dürfte genügen, daß öartig jetzt ein „Denkmal" in der in Betracht kommenden Presse gesetzt ist, aber eine Straße nach diesem Namen zu benennen, dafür finde ich wenig Anlaß. Uebrigens sollte man meinen, in Hungen bestände eine Kalamität in Namen zur Benennung von Straßen. Wie viel sind es eigentlich, die getauft werden nrüssen? Ich glaube für die nächste Zukunft zwei. Die eine davon könnte man loyaler Weise die hier katholische Gemeinde taufen lassen, denn sie hat den Anfang daran mit der Kirche gemacht und es sähe entgegenkommend ans, für die andere — nun, wollen Sie populäre Namen? — eine ganze Litanei können Sie haben. Man mag auch die alten Getvannnamen berücksichtigen! Bezug auf große Männer der Landwirtschaft nehmen — jungen treibt doch meist Landwirtschaft. Oder man denkt wohl auch an das Braunfelser Haus. — Es gibt mundgerechte Namen genug — aber grabt mir nur keine Ber- gessenheiten aus. A u g u st K o n r a d.
Handel.
— Anteile der Deutschen Kolonialgesellschaft für S ü d w e st -Afrika. Diese Anteile, welche in den letzten Tagen auf angebliche Tiamantenfunde hin eine rapide Steigerung erfuhren, sind neuerdings bis 373 in die Höhe gegangen, also an einem Tage wieder um 13 Proz.. An ber gestrigen Börse jedoch waren sie wieder leicht abgesckyvächt und vereinzelt zu 367 Prozeitt umgesetzt. An der Mittwock)sbörse war als Käuferin besonders die Deutsche Bank am Markt bemerkt worden. Es verlautete, daß mit der letzten Post auS Südwest-Asrika günstige Berichte über die Aussichten in Bettesf Diamautfunde in Sudwest- Afrika eingefroren seien. An amtlicher Stelle ist jedoch bis jetzt hiervon nichts bekannt. Etwas scheint an der Sache doch zu fein, beim die AufwärlsbeweFung in den Aktien dieser Gesellschaft ist nicht von heute und gestern, sie datiert eigerttlich schon von Juni her; das Dinaufschnellen der Kurse allerdings ist neuesten Datums. Nebenbei bemerkt sind auch für englische Rechnung am Miwooch größere Beträge der Aktien aus dem Markt genommen worden. Immerhin scheint uns Vorsicht am Platze. ES haben auch schon früher diesbezügl. Hoffnungen den Erwartungen durchaus nicht entsprochen, und der Kursaufsck)wung ist diesmal ellvas gar zu gewaltig gewesen, als daß es ohne eine kleinere ober größere Enttäuschung abgehen sollte.
Mürkte.
Gießen, 16. Tez. Dichmarkt. Bei dem am 8. unb 9. ds. Alls, abgehallencn Markte waren aivgctrieüen 1208 Stück Rindvieh und 277 Schweine. — Ter nächste Markt findet am 12. und 13. Januar 1909 statt.
□ Hungen, 10.Tez. Auf dem letzten Schweinemarkl herrschte em lebhastcr Handel. Es waren viele Käufer erschienen
unb zahlreiche Tiere aufgetrtcbcii. Fd st sämtliche Tiere wurden abqeseist. Ferkel im Alter von 6—8 Wochen kosteten 25—85 Mk. das Paar, die Springer etwa 40-60 Mk. das Stück.
fc. Frankfurt o. 'DL, 11. Tez. öeu- unb S t rohmarkt. Angeiahren waren II Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Bezahlt wurde für Leu Dlk. 3.00-3.40, für Stroh Alk. 2.40-2.50. Maschinenstroh fehlt. Tie Zufuhren waren aus den Kreisen Dieburg und Gelnhausen. Geschäft flau, Tendenz nachgebend.__
Spiciplan öes Neuen Siebener bradttheaters.
Sonntag den 13. Tez., nachmittags 3'/, Uhr, bei LolkS- oreifen: „Im weißen Rößl/ Hierauf: .Als ich luiebertam/ Ende nach 67, Uhr. Abends 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen, unter Alltwirkung der Kapelle des hiesigen Jnf.-Regts.: .Puppen- fce.' Vorher: .Kurrnärker und Pilarde." Ende gegen 10 Uhr. Dienstag den 15. Tcz., abends 8 Uhr: 10. Tienstag-Abonnement- Vorslellung: „Tie Tür ins Freie'. Lustspiel m drei Akten von Blumenthal u. Kadelvurg. Ende 107, Uhr. Mittwoch den 16. Tez., abends 7 Uhr: 0. Allttwoch - Abonnement - Vorstellung : „Gin Fallissement.' Ende 97, Uhr. Freitag den 18. Dez., abends 8 Uhr: 10. Freuags-Abömiements-VorsteNung. „Tie P'arrerin." Schauspiel m 3 Akten von Siichard Fellmger. Ende 107, Uhr. Samstag den 19. Tez., nachmittags 37, Uhr, bei Volkspreisen: .Goldhärcheu/ Zaubermärchen mit Gelang und Lanz.
Gießeucr Wetterdienst.
Voraussichtliche Witternng für Hesie» am Samstag den 12. Dezember: Wechselnde Bewölkung. Vielfach Regen. Zunächst Temperatur wenig verändrrt, später kälter. Westlidw Winde.
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