Ausgabe 
3.11.1908 Erstes Blatt
 
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x Mainzlar, 1. 9tot> Ter Geflügelzüchter- verein Allendorf und Umgebung hielt heute nach­mittag in der Bingelschcn Wirtschaft dahier seine Herb st - versammlung nb, die ziemlich gut besucht war. Nach Erledigung verschiedener Bereinsangclegenheiten wurde von einem Mitglied ein sehr anregender Vortrag gehalten über die Frage: Ist die Geflügelhaltung gcwiimbrmgend? Redner beantwortete die Frage, gcsu'is.t ans nach eigener Erfahrung genau ausgestellter Tabellen im bejahenden Sinne und empfahl besonders dell Landwirten, die ihrem Geflügel, besonders ben Hühnern, freien Auslauf biet»* rönnen, das Balten eines großen Geflügelhofcs aufs angelegentlichste. Ter Vortrag fand die ungeteilte Zustimmung der An- wesenden. Tic nächste Verfanlmlung findet int Januar in Treis a. d. Lda. svatt. Da solche Verfamnilungen und Vorträge für jeden Geflügelzüchter sehr lehrreich find und die mannigfachsten Anregungen geben, sollte kein Landwirt versäuinen, dem Geflügelzüchterverein feines». Bezirks bei­zutreten.

8 Burkl) ards, 2. Nov. Schon öfters haben Touristen die an der Gemarkllngsgrenzc BurghardsKaulstos, einige Schrille abseits der .ureisslraße stehendeL u t h c r l i n d e" für einen aus der Zeil Luthers herrührenden Baum ge­halten. Tent ist nicht so. Tic Linde ist ein Erinnerungs­zeichen der 300 jährigen Jubelscier der Reformation un Jahre 1817 und wurde aus Anregung des damaligen Pfarrers .Mceberger int uachfmgenoen Jahre gepflanzt. Während der Rcparalur der hiesigen Kirche int Jahre 18a8 wurde unter der Linde der Sonnragsgottesdien,t gehallen. Eine Tafel mit entsprechendem Pcnnert wäre an diesem Baume sehr angebracht.

fc. Friedberg, 1. Nov. Tic Hauptversamm­lung des lan dw. Bez irksvereins F riedderg sand fyeutc nachmittag hier int Hotel Trapp frall. Geh. biegie» rungSrat Feh eröffnete um 4i/i Uhr die zahlreich besuchte Versammlung, trug die Rechnung snr das aogelaufenc Ge­schäftsjahr und den Voranschlag für das lommendc vor und erteilte nach ihrer Genehmigung dem Leiter der hiesigen landw. Winterschule, Oelonomieral Spies, das Wort zu dem Vortrag: Bedeutung und Umfang des Unterrichts in den landw. W i n t e r s ch u I e n. Der Referent führte aus: Ein großer Teil der Landwirte in hiesiger Gegend, besonders die, die kaum über die heimatliche Ftur htuaus- getommen und die, die mit eigenen Leuten die Wirtschaft betreiben das sind die, denen es gut geht halten es nicht für nötig, ihre Söhne die Winterjchnle besuchen zu lassen. Sie sind einer Weiterbildung durchaus abhoio, im Gegensatz zu der sich auch im dicsscltigen .Meise immer mehr ausbreilcuden Sozialdemolratie. Fachkeunutis uud Weiterbildung hat heutzutage auch der tlxiuste Landwirt nötig, um vorwiirts zu loinmcn. Tic Winterschule repetiert zunächst in der nntersten Stufe das in der .Bollsschule Gelernte, führt die Schüler in die Ehemie'. und Physik ein. In der oberen Abteilung wird Verwallungslehre, landw. Rechnen, Tierzuchtlehre, Getreidebau usw. gelehrt. In diesem Jahre ist die untere Abteilung von 32, die obere von 23 Schülern besticht. Ein Bestich für die hiesigen überaus günstigen ivirtschastlichen uni) Verkehrsverhall uisse ein minimaler genannt werden muß. Tas Doppelte an Schülern müßte vorhanden sein, wenn die Landwirte der Wetterau da-.> richtige Verständnis dafür besäßen. Wenn gesagt wird, in Hessen führten die landw. Winterschulen die Lernenden zu wenig in die Praxis ein, so hat dies eine gewisse Berechlignltg, brauche aber die Landwirte nicht zu bestimiuen, deshalb .h-re Söhne der Schule, fernzn halten. Wünscheitstvert allerdings sei cs, wenn in Hessen, Ivie in Bayern, Württemberg und Baden diese Schulen mehr mit der Praxis in Verbindung gebracht würden. .Tahin müssen wir wirken und streben. - Im Anschluß an diese Versammlung fand die H a ti p t v e r s a m m l n n g -des Bezirkszuchtverein .. für Si»inten taler Vieh ebensalls unter dem Vorsitz des Geh. Regierungs­rat Fey statt. Das Landwirtschaftstaiumer.-Mitgiieo Hensel Dortelweil sprach über die holländische Viehzucht und schilderte die immensen Leistungen des Viehes in Friesland. Dr. m teeberger - Södel reoete der Simmentaler Zucht das Wort, die der Holländer kaum nachstehe. Beispiele führte er an, so eins aus Gießen, wo in der Oekonvinie von Bichler genaue Kontrolle über die Leistungen ein Jahr lang geführt nwirbe, die ergebe, daß die Simmentaler die Holländer im Fettgehalt ge­schlagen haben. Auf Leistung zu züchten, dus sei die Quintessenz. Zuchtinspekt. S ch n- a r z - Gießen hat 3 jährige .Durchschnittsleistungen von zwölf Simmenialer Kühen aus­gestellt es waren tticht durchaus prima Stücke, uitd zwar in Angersbach, >vo seit Jahrzehnten dieser Schlag ein» geführt ist. Tas Resultat war überaus günstig. Das Simmentaler Rind zu einem guten Gebraucysrind heran­zubilden, das müsse in Oberyessen das Streben der Land­wirte sein. Der Vorsitzende teilte sodann mit, daß die LandwirtschaftSkammer neue Satzungen über die Tätigkeit der Zuchtvereine ausgestellt habe. Die Frage ist insolge- desscu aufgetreten, ob der Zuchtverein weiteroestcyeil solle. Tic Versammlung beschlo,; das Weiterbeftehen. Hieran knüpfte sich eine längere Diskussion. Zuchtinspettor ischwarz plaibicrte für Errichtung einer Vertan,sver- milllungsstelle für Vteh in Friedberg. Oekouomierat Spieß sprach sich gegen die vielen Schauen der Land- wirtschaftslammer aus. Bürgermeister F a u e r b a ch -Okar- ben schloß sich dem Vorredner an und wandle sich gegen die Landwirlschastölammer im allgemeinen, die eine über­flüssige Institution sei und üiel zu wünschen übrig lasse. Hensel- Dortelweil meinte, die Bezirk'aus schaffe der MQmmcr seien entbehrlich. Hierauf wurde die Vorslauds- wahl üorgenommen. Der Vorstand besteht künftig aus: Vorsitzender Geh. Regiernngsrat Fey, Stellvertreter Oclv^ nomierQt Spieß, Beisitzer: ureisvetcrinärarzt Zinser, Mol kercidirektvr Bopp-Neichelsheini uud Bürgermeister Mvschc- rosch-Burg-Gräfenrodc.

Univerfttäts-rrachrichteir.

)( Marburg, 1. Nov. Der Lehrkörper der Uni­versität iebt jid) im lausenden Semester aus 114 ordent­lichen und außerordentlichen Professoren und Dozenten zusammen. Dazu loinnit noch em Universitäts-Musik» und ein Zeichenlehrer. Die Zahl der studentischen Korporationen und Ver- «inigungen betragt 28, dazu kommen noch 10 freie Vereinigungen und die Freie Studentenichast, die sich gestern abend, nüwdem sie ein Jahr lang suspendiert gewesen, wieder ausgetan hat.

U e b er die Aus,, et) ich im ärztli ei, e n B ernt sind in der letzten Zeit vielhub Erörterungen in der Presse anpc» stellt worben. Tie Aerzte weisen nut den großen Ueberftnß bin, wahrend große Krantenkassenoerbände, die au einer ivcttcrcn Zu nähme der Aerzteivaht cm, wenn mich nicht berechtigte , so doch für den Sachkundigen begreifliches Interesse haben, neuerdmgo znin Studium derAledizin aussordern. Zu diesem Kampf der .''a'iiuinaen sei auf zwei geiuicbtifle Stimmen bmgewienn. denen >n.u . . uügende Vertrautheit uud fachliches Urteil ivobl kann, abu > kann: der Direktor im Kaiserlichen |tah|tiid)cn v:ntt, :;a11< Reg.-Rak Dr. Zacher, hebt nn Resormblatt für 'Arbeite.r^rin-eru

(Nr. 19, 1908) die UebctfüHung des ärztlichen Berrüs als Grund für die Notlage des ärztichen Standes ausdrücklich hervor. Zu der fllcuben Anfsassnng gelangt mau durch die neuefte Veroßenl- lichung des bekannten MedizmaüStatistikcrS Dr Friede. Prmzmg, der in derDeutschen medizinischen Wochenschrift" seine durch anrtliche Zahlen gestützte Beweisführung mit den Worten tchlieut: .Ich kanu nicht umhin, das harte Wort auSzuIprcchen, das; ich es für leichtsinnig halte, den Abiturienten das Alcdizinitudium wegen eines angeblich eintretenden Aerztemangcfs zu empfehlen " Ein enische.dendes Wort z»i der Frage, ob Aciztcmangcl oder überstnß vorhaudcu ist, spricht)ließlich die Statistik der UrnverNtaten, nach ivelcher die Zahl der Medizmstudierenden in den letzten 3 Jahren um mehr als 3G Proz. zugenommen hat; das Ergebnis dieser Vermehrung >vird sich in den nächsten Jahren etwa vom Jahre 1913 ab, empfindlich bemerkbar machen. Angesichts dieser Tatsache und jener gewichtigen Urteile maßgebender Sachverständiger können den aus Lirankenkassenkreijen hervorgehenden Versuchen, trotz des zurzeit bestehenden und nachweislich für die nächsten Jahre zu er­wartenden Ueberflusjes an Aerzten den Abiturienten das Studium zur Medizin als aussichtsvoll zu emptehlen, sachliche Beweggründe rvohl kaum noch Aiigcbilhgt werden. Das DttßverhällniS z>v>schen 9tachirage uird Angebot int ärztlicheli Bern' ist schon zurzeit so groß, daß zum Beispiel allein durch die Stellenvermittlung des arzitichen wirtschaitlichen Verbandes im letzten Jahre mehr als 20U0 fange Aerzte nach geeigneter Beschönigung suchten.

Sport.

Fußball. Vergangenen Sonntag spielte die 2. Mann­schaft des Gießener Fußballklubs o o n 19 0 0 gegen die 1. Mannschaft des Marburger Fußballklubs Germania. Nach recht mäßigem Spiel konnte die Gießener Mamüchait das Spiel mit 4:2 Toren behaupten. Gutes leiüete nur der Mittelläufer, der Stitrnr spielte unter ieder Kritik. QUaiburg ging nut Ester m den Kampf und korruie größtenteils das Spiel offen halten. Tic Deckung ist das beste der 'Maimschaft.

<ßcrid?tsiaaL

K el, 1. Nov. Auf Beru'iing des Gerichtsherrn verrirteilte das O b e r k r r e g s g e r i ch t der Hochseeflotte dte Matrosen T h i e u c und Trtchiischer wegen vorsätzlicher Zerstörung von Tienltgegcnltänben zrt vier Jahren imb die 'Matrosen H eck rmd S ch ui i d t loegeit Beibilie zu drei Jahrerr Geiäitgnrs. Drei Matrofen ivurben freigesproche>i. Die Verurteilten batten in der Nacht zum 26. Jnni d. Js. m Ponta Teigaba auf dein Linienschifs Zahringcii" die dritterläuser zerjchniUen, wodurch für dte Boots- inaunschait Lebeiisgeiahr entstehen fonnte.

verttrischtes.

* Exzellenz Altyvf, alS Stammgast. Man schreibt derWicsbad. Ztg." von befreundeter Seite: Friedrich Althoff, dem jepl, nach feinem Tode, eine ge­rechtere und verdientere Beurteilung zuteil geworden ist als iu seinem Leben, war nicht nur in dem, was seines Wesens Stärke ausmachte, als Charakker, ein Mann von besonderer, eigener Art, auch in den kleinen Gewohnheiten des täglichen Daseins ging er feine Wege für sich. Ein Original, und gänzlich unbekümmert um Die Meinung der lieben Mitmenschen. Althoff verlehrte Jahrelang in einer bclannlen Weinstube der Friedrichstraße, in der Rühe der Straße Unter den Linden, demRüdesheimer". Daß er hier Stammgast war, erfuhr die Welt ja übrigens durch icitic denkwürdige Kneiperei, mit der Stndentenabordnung, die er eingekaden und mit einem recht billigen Schaumweine bewirtet hatte, ohne daß es ihm gelungen wäre, die jungen Herren dadurch friedfertiger zu flimmen. Wenn Althoff denRüdesheimer" besuchte, fo geschah dies gewöhnlich zu später Nachmittagsstunde, nachdem die Mittagsgäste die Weinstube verlassen hatten und sie fast leer war. SeinMenü" war beinahe immer das gleiche: eine dicke Suppe, Schellfisch und ein einfaches Stück Fleisch. Wodurch Althoff sich aber von anderen Gästen unterschied, war, daß er die zweite Hälfte seines Diners selbst mitbrachte, nämlich Kuchen, Obst und ein winziges Fläschchen Kognak. Den Kuchen kaufte er, bevor er denRüdesheimer" betrat, gegenüber bei Aschinger, uitb das Obst, das in Zeitungs­papier chigciuidclt zu sein pflegte, stammte schwerlich aus einem Delikatessengeschäft ersten Ranges, eher schon von einem Obsliwagen oder aus einem Fruchtkeller. Diese Vorräte packte er, wie wertvolle Schage, sorgfältig kwr der Mahlzeit auf seinem Tische aus. Ein Meister in der Kunst des Essens tonnte Althoff kaum genannt werden, und so band er sich denn auch, um kleinen Unglückssällen vorzubeugen, stets, wenn die Suppe tarn, die Serviette nach der Väter Art ums Kinn. Mau entsinnt sich, daß er dies einst auch auf einer Seefahrt, zu der der Kaiser ihn ge­laden hakte, an Bord derHohenzollern" tat, uno daß der Kaiser ihn ironisch fragte:Wann, Sie wollen sich wohl rasieren lassen?" Manchmal lub Althoff sich Bekannte, Professoren oder Räte seines Ministcruuns an seinen Stammtisch. Dann ging es auch nicht luxuriöser zu; nur, daß größere Provisionen bei Aschinger und beim Obstliefc- raiiten entnommen wurden, und die Kuchett teilte er mit eigener Hand aus. Bei diesen Gelegenheiten ereignete sich stets ein kleines Jnteremezzo, das zu humoristtsch ist, als daß man es, trotz eines etwas heiklen Beigeschmackö, ganz verschikveigen möchte. Althoff tuar gewohnt, nach dem Essen still und allein, bei Zigarre und Zellung, auszuruhen. Das führte er auch -hier durch. Seine Gäfte merkten mit einem Male, das; er verschwunden war, und warteten ö, 10, 20, 25 Minuten ängstlich auf ihn. Pünktlich nach einer halben Stunde kehrte er frohgemut in ihren Kreis zurück. Aus iueldjetn fernen Plätzchen er aber, um vor jeder Stö- ruug sicher zu sein, gemütlich seine Zigarre geraucht und seine Zeitung gelesen hatte, das entzieht sich aus ge­wissen Gründen näherer Andeutung.

* T u r ch H ö H i d) t c i r g c ft o r b c ii. Der seltene Fall, daß ein Mensch das Opfer feiner Höflichkeit wird, ereignete sich am ^arnstag in Paris. Dortselbst befand fick) der Reisende, Paul Duvillier im Laben eines Fri,eurs, als ein weiterer Kunde eintrat und den üblichenGuten Tag" wünschte. Duvillier, der gerade rajicrt wurde, erwiderte den Gruß, durd) die Bewegung beim Sprechen glitt jedoch daS Mesfcr des Friseurs ab und durchschnitt ihm die Kehle.

bedenklichem Zustand lieferte man bas Opfer seiner Höflichkeit in das Spitak ein, doch schon nach kurzer Zeit verschied Duvillier infolge Verblutung. Trotzdem den Fri- feur nadi Aussage von Augenzeugen leine Schuld trifft, murbc er dennoch wegen sahrlaßiger Tötung einslwellen in Haft genommen. Ein gleich tragt,d)cr klnglucksfall dürfte bisher kaum bekannt sein.

Der Korkzieher als Lebensretter einer Muli. Eine einem Tischlermeister in Hcinzendorf gehörige Kuh verfchlnctte cine im^Hose liegende Koh.rübe uiid war in Eefayr, zu ersticken. Schon sollte die Ktih notgesckilachtet werden, als der Bauerngutsbesitzer Robert Kühn, der von dem Vorfall .venntnis erhallen hatte, erschien und mit einem Korlcnziehcr in wenigen Minuten die tief in den Schlund Der Mui) swende Rübe zum Vorscln:iu brachte; darauf konnte da-.- Tier wieder dem Stall zugeführt werden.

, *.1' 1,c--'dd., Herr Tolior, das rechte Auge meines e - 111 vcVi ciuziingel. Was ioll ül, dagegen tun?" 11 III * * * * !,u » sagen Sie ihr, sic solle ntcku mehr

handel.

" D i c ß e n c r B r a u n st e i n b e rg w e rk e vorm.Fernie Tic vom Grubcnvorstand beschlossene Ausbeute benagt pro Kuxe 50 Mark für das abgelausene dritte Quartal und nicht 1,50 'Mark.

Markte.

Gießen, 3. November.Marktbericht. Ans hentigem Wochen« mailte kostete: Bnitcr pr. Pfd. 1.001.10 'Mk., Hühnereier 1 ot. 8-9 Big., Käse pr. St. 68 Pf., Stäiemattc 2 St. 56 Psg., Erbsen p. Pfd. 1824 Pia., Linsen p. Psd. 2540 Psg., Tauben pr. Pr. 0,80-1,00 Nik., Hühner pr. St. 1,001,60 All., Hähne pr. Stück 0,801,80 Mk Gänse vr. Pfd. 0000, Einen pr. Stück 1,80 bi-j 2,20 All., Ochsen fletsch pr. Pfd. 7886 Psg., Kutz- und 'Rindsleisch pr. Pfund 7476 Psg., Schwemeslcifch pr. Pfund 68-80 Psg., Sclnocineflcifch, gesalzen, pr. Psd. 84 Psg., Kalbfleisch vr. Pfd. 7080 Psg., Hammelfleisch pr. Pfd. 6080 Psg. Kartoffeln pr. lOO Kg. 5.005.c>0 Alk., Ziviebeln pr. Ztr. 5,006,0» Alk., Milch per Liter 20 Psg., Weißkraut ver Ltück 10-15 Pig., per Zentner All. 2.50-3.00. Aepiel per Ztr. 58 Alk., Birnen per Ztr. 510 Alk. Nüsse 100 Stück 4000 big., per Ztr. u00 Alk. Zwctfchen per Zentner 4,006,00 Alk. Marktzen von 82 Uhr.

Spielplan der vereinigten Sraniiurter Stadtthroter.

W per r.i) aus.

Mittwoch den 4. Nov., abeiiue halb 8 Uhr:Ein Walzer» tranm " Donnerstag beit 5. i)lov. *):Ton Inan." Freitag den 6. Nov. gefchlosjen. Samstag den 7. Nov., abends halb 8 Uhr: .Lohcngim." Sonntag den 8. Vlov., nachm. halb 4 Uhr:Ein Walzeriraum." Abends 7 Uhr:Ler Freischütz." Aloukag den 9. Vlov., abends halb 8 Uhr:Die luftigen Ubcibec von Windjor." Tnmstag den 10. 'Jlon.:Earmen.- Alittwoch den 11. Nov.: 2. Abonnement-Konzert.

Schauspielhaus.

Mittwoch den 4. 9lov. :Dte Journalisten." Tonnerstag den 5. 9lov., abends halb 8 Uhr:Tte i/icbe lvacht." Freitag den 6. Nov., abends halb 8 Uhr:Tie Liebe wacht." SamStag den 7. Nov.:Othello." Sonnlag den 8. Nov., nachmittags halb 4 Uhr:Alt-Heidelberg." Abends 7 Uhr:Hnfarensieber." Alontag den 9. 9lovember:Was ihr wollt." Dienstag den 10. Nov.:Maria Stuart." Alntwoch den 11.Roo.: ..Der Hiitteu- besitzer." Donnerstag den 12. Nov., abends halb 8 Uhr:Wallen­steins Lager." Hiciauf:Tie Piccolomini." Freitag den 13. Nov., abends halb 8 Uhr:WallenstemS Tod."

') Ainang, wenn Nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.

Kirdjlidjc Nachrichten.

Socuigllifüje tiemeinöc.

Mittivoch bett 4. November, abends 8 Uhr, im Iohannesjaal:

Vcrfammlnng des Frnitenvcreins der Johannesgemeinde.

Teleloanisctiö ^ursticyüC-ate

des (xiesscnei Anzeigers, nntgetcili von der Hank Itlr Handel und Industrie. Hiessen.

Fraiikturtcr Eör*»e. 3. November. 1.15 Uhr.

3>ä °/o Ileichsanleihe . . 94.25 do. . . 84.15 °/0 Konsols .... 94.45 056 do 84.60 5>io/o Hessen 92.60 3>au/0 UberUesseu . . . 91. i Ucsterr Goldrente. 98.00 4'/8/o Ucsterr. öilberrente 99 üü 4^o Ungar Goldrente . . 92.80 4y0 Italien. Rente . . .. 3 z'o Portugiesen Serie 1 57 60

dj>6 Portugiesen 111 59.30

4 XA°/0 luss.blantsanl. 190.» 97.10

"/0 japan. Staatsanleihe 91.20 1 ;0 Uonv.lüikeu von lUuü 9U.9u lürkenloso 140.00 1% Griech. Jflouopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 86.50 ov/ Mexikaner . . . 63.30 i/! v/0 Chinesen .... 97.10

Aktien:

Bochum Guss 212 70 Buderus E. W 111.50 Tendenz: fest.

EJektnz. Lahmeyer . . . 119.50

Elektnz. Schlickert . . 120,50

Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . 186.40 Hamburg-Amerik. Paket! 108.60 liarpener Bergwerk. . 192.00

Laurahütte 192.40 Aordd. Llujd . . . . 85

Ubcischlcs. Eisen-Industrie 97 00 Berliner iluudelsgcs. . . 16550 Darmstädter Hauk . . . 126 30 Deutsche Bank .... 237.70 Deulseii-Asiat Bank , .

Diskontu-KominauaiL . . 177.60 Dresdner Bank .... Uo.tiÜ Kredituktieu.....1j9.00

Baltimore- und Ohio-

Eisen Lahn 100.80 Goituardbahu Loniuord. Eisenbahn . . 22.30 ucsterr. 8laaisbaim . . . 147 40

1 rince-tieun-Eisenbahn . 122.00

berliner Ittirse, 3.

Canada E-B...... 175.00 Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank

Dortmunder-Union C. . . 57.40

Dresdner Bank . . . 145 50

Tendenz: fest.

November. Anfangskurse.

llarpeuci Bergwerk. . . 191.00

Laurahütte 192.40

i.oinbardeu E. B. ....

Nordd. Lloyd 85.00

1 lirkeidose.

Das Beste ist stets das Billigste.

Wie für jedes bekannte und eingeführte Prä­parat, so wird auch für SeottS Emulsion eine Reihe von mehr oder lveniger minderwertigen Rachahnmngen geboten. Hierüber laufen täglich 5tlageu bei uns ein, zumal nach Gebrauch dieser Nachahmuugeu der gekvünschte Erfolg ausgeblieben ist. Deshalb sollten alle Eltern, die es gut mit ihren Kleinen meinen, uwhl überlegen, ob es nicht vorteilhafter ist, das iu allen Fallen ve- lvährte Origiualpräparat

Seotts Emulsion g zu nehmen, und ob sich nicht auch hier der Spruch bestätigt: das Beste ist stets das Billigste.

Mau verlange daher ausdrücklich: Scotts E m u l ji o n mit unserer bekannten nebenstehenden Fifcher- scheu Dert-dreuSI fchUtzMarke. p*/e

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III ter r.UI IUP Südubh- d, rounus. Behngl. cingcricht. kL

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