bekannten Böckllnschcn ,/^oteninsel" besitzt und eigenartig schön wirkt. Ten Schluß der Serie, deren Besichtigung ganz besonders zu empfehlen ist, bilden verschiedene Svenen vom Aufenthalt der Majestäten auf Deck der „Hohenzollcrn" sowie in den Häsen von Syrakus und Pola.
** Kolosseum. Ter heutige Abend bringt vollständigen Programm wechsel. Im Mittelpunkt steht der italienische Verwandlungslünstlcr r i ■, ,1 o , der bisher im Carl-Sulz-Theater in Hamburg mit großem Erfolge austrat. Frizz» bestreitet bei seiner Vielscitigteit als Soloschauspieler Mimiker und Blitzverwandler den größten Teil des Abends allein. Er arbeitet etwa IV2 Stunden lang und bezieht dafür natürlich eine ganz hübsche Gage. Außer ihm werben aber noch eine Reihe guter Spezialitäten wie ein guter Komiker, eine akrobatische Tänzerin usw. auftreten. Mit Rcksicht auf den starken Fremdenverkehr jetzt vor Weihnachten, hat Direktor Rappnrann, der jetzt nur noch das hiesige Etablissement leitet, besondere 'Sorgfalt ans die Zusammenstellung des neuen Programms verwandt.
** Zur Berufswahl unserer Töchter. Was soll ich werden? Ei, kaufmännische Angestellte, imd zwar? nicht Verkäuferin, sondern Kontoristin! In keinem andern! Berufe, als dem kaufmännischen, kam: man nod). kurzer Vorbereitung so leicht Geld verdienen und vorwärts-' kommen! Das ist eine allgemein verbreitete Ansicht. —' -So urteilen aber nur Leute, die nicht genau orientiert sind. Bei dem heutigen Massenangebot von weiblichen Arbeitskräften im Handelsgewerbe wrrd es angesichts der herrschenden ungünstigen Geschäftslage immer schwerer, eine gut bezahlte Stellung zu erringen und rasch vorwärtszukommen, besonders aber in der Kontorbranche. Den Eltern oder Vormündern, die ihre Töchter oder Mündel den kaufmänui-1 schen Beruf ergreifen lassen wollen, sei es daher ans Herz. gelegt, sich vorher an bie Kaufm. Vereine der weiblichen Angestellten zu inenden und sie zu Rate zu ziehen. Diese sind auf Grund ihrer Erfahrungen am bestell dazu imstande, praktische Ratschläge in bezug auf die Berufs-Wahl und -Vorbereitung zu erteilen. Tie verbündeten Kaufm. Vereine für weibl. Angestellte mit mehr als 15 000 Mitgliedern in 329 Städten des Zn- und Auslandes lassen es sia) besonders angelegen sein, die ÄLädchen und deren Angehörige unentgeltlich zu beraten. Angeschlossene Vereine befinden sich in Augsburg, Braunschlveig, Breslau, Bromberg, Kassel, Köln a. Rh, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Elbing, Flensburg, Frankfurt a. M., Freiburg i. Br., Gießen, Grandenz, Halle a. S., Hamburg, Heidelberg, Insterburg, Stiel, Königsberg i. Pr., Leipzig, Mainz, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart, Tilsit, Zweibrücken.
•• Eine Bierstatistik. Nach der amtlichen Statistik für das Braugewerbe und die Bierbesteucrung in Hessen sind im Jahre 1907 21 5 2 4 hl Bier weniger herg estel lt worden als im Jahre 1906. Diese nicht unerhebliche Abnahme des Bierverbrauchs im verflossenen Jahre ist 511111 Teil auf den kühlen, regnerischen Sommer de§ Jahres, andernteils auf den Niedergang im gewerblichen Leben und auch teilweise auf den steigenden Einfluß der Antialloholbewegung zurückzuführen. Krankheiten, Arbeitseinstellungen, Arbeiterentlassungen, die Ergebnisse der Ernte, sowie die Preise der Materialien haben auf den Bierverbrauch 1907 einen wahrnehmbaren Einfluß nicht ausgeübt. In den weinbautreibenden Gegenden soll ein billiger Land wein wieder mehr zur Geltung gekommen sein und auf den Bierverbrauch beschränkend eingewirkt haben. Die Einfuhr von Bieren aus den süddeutschen Staaten in Hessen betrug 67 740 hl, etwa 1570 hl mehr als 1906, was namentlich darauf zurückzufi'ihren ist, daß eine größere Brauerei in Mannheim eine hessische Brauerei kaufte, den Betrieb cin- stellte und deren bisherige Kundschaft mit Bier aus Baden versorgte. Die Einfuhr von Bier aus dem ZollauSland ist von untergeordneter Bedeutung und bezieht sich nur aus Pilsener Bier. — Der Zustand der Brauereien in Hessen ist im allgemeinen als geslind zu bezeichnen; das Bier kann fast durchweg bekömmlich und wohlschmeckend genannt werden. AuL einem Doppelzentner Malz wurde im Durchschnitt 5,4 hl fertiges Bier gezogen, mindestens 4,4, höchstens 6 bl. Der Alkoholgehalt bewegte sich wie früher zwischen 3 und 5 Proz., im Durchschnitt 3,5 Proz. Dte Durchschnittspreis für ein hl Bier betrug bei der Abgabe aus Brauereien für das gewöhnliche Schank- und Lagerbier 16—18 Alk,, für besser emgebraute sog. Exportbiere 18—19 Mk. Im Hauptsleuer- anitsbezirk Darmstadt wurden 317 150, im H. St. B. Offenbach 126 799, Gießen 245 891, Mainz 659 585 und Worms 270 603 hl Bier gewonnen,
** D c r verlorene Svbu. Am Samstag' abend gegen 8 Nhr kam -u dem Besitzer öeS Kinematographen, der gerade am Eingang seines Etablissements stand, ein Herr und machte Mitteilung, daß er seinem 9 jährigen Buben um 1 i-3 Uhr 15 Pfg. gegeben habe, um in den Kinomalographen zu gehen und daß der Junge seit dieser Zeir vcrschwurwcn. sei. „Ach ängstigen Sie sich nur nicht," meinte der Besitzer des Tlieater lebender Bilder, „Ihr Svhna-m ist hier bei mir gut aufgehoben. Es ist gerade Vor- jühnrng und da ists drinnen int Rouvtz dunkel; gehen Sie nur hinein, wenn die Pause ist, wird der Raum hell erleuchtet uiu) da werden Sie den Zungen schon finden. Und so war es auch. Vergnügt hatte der Knabe für 15 Pfg. ton Nachmittags Uhr bis Abends 8 Uhr im Kinematographcn ausgeharrt un^cr wäre vermutlich bis zum Schluß sitzen geblieben, ohne an Älter und Mutter und an dos Abendessen zu denlen, wenn er nicht geholt worden wäre. Der Vater aber erklärte schmunzelnde „Avun ich den Zungen einmal WS sein will, unt Ruhe int Haus zu haben, weiß ich letzt, wo ick) iljn hinschicke."
** In Amerika verstorbene Hessen. Frau Marie/Schöberlc in, geb. Grün, aus Rüüdingshausen, 33 Jahre alt, zu Faruhamoilte, Iowa. — Frau Kath. Fuchs, geb. Frey, aus Gabsheim, 59 Fahre alt, zu New York. — Frau Elisabeth Heitre l aus Schornsheim, 80 Jahre alt, zu Menöota, Ist. — Mickstrel Müller aus Bingen, 63 Jahre alt, zu Chicago. — Frau Elisabeth Schelius aus Gießen, 92 Jahre alt, zu Jesstrsonville, N.-V- — Valentin Aiß 1 er aus Eich, 87 Jahre alt, zu Liverpool, N.-A — John Roth aus Bobenhauscn, 75 Jahve alt, zu Baleimore.
----- Bad Nauheim, 27. Nov. Heute fand hier die General-Versammlung deL Eleonorh osptzes, G. in. b. H., statt. Der von den Geschäftsführern erstattete Bericht gab ein sehr erfreuliches Bild der überaus günstigen Entwicklung deS Hospizes. Die ersten Gäste trafen schon Ende März vor der eigentlichen Eröffnung ein, und noch heute sind solche da, obwohl die eigentliche Saison bereits längst geschlossen ist. Auch für Januar liegen bereits wieder Anmeldungen vor. Unter diesen Umständen wurde beschlossen, das Haus den ganzen Winter über offen zu halten. Durch die Nähe bc§ konitzkystiftes, in dem im Winter die Bäder abgegeben werden, ist das Haus zur Ausnahme von Wintergästen besonders geeignet. Dementsprechend ivar auch das finanzielle Ergebnis sehr befriedigend Sic Gesellschaft kann, nachdem sie ihren sämtlichen Verpflichtungen nachgekommen ist, dem zweiten Geschäftsjahre, das künftig nut dem 1. Januar
beginnen soll, mit gutem Mute entgegensehen. Die Hauptsache aber ist, daß, wie festgestellt wurde, der rechte Geist im Hause waltete, und die Gäste sich alle darin wohl und heimisch fühlten. Dem Leiter des Hauses, Herrn Armin Hanke, und seiner Frau wurde daruin auch der wohlverdiente Dank für ihre ausgezeichnete Geschäftsführung ausgesprochen.
§ Dom oberen Vogelsberg, 30. Nov. Gegenwärtig gehen hohe Wagenladungen mit Christ bäumchen nach den verschiedenen Bahnstationen, um nach Frankfurt a. M., Wiesbaden verfrachtet zu werden. Tie Bäumchen werden von Händlern aufgekauft und mit 28—30 Pfg. das Stück bezahlt.
Man lese den Gießener Anzeiger größte und reichhaltigste Tageszeitung Oberhessenr mtt de« Beilagen „Zamilienblätter", „Landwirtschaftliche Zeltjragen" und dem Kreisblatt für de« Kreis Gießen, j
Auslage über 15000 Expl. |
Alle Briefträger, unsere Zweigstellen und die Geschäfts« stelle öes Gießener Anzeigers nehmen Bestellungen auf den; Gießener Anzeiger entgegen.
X Nidda, 29. Nov. Bedeutende Fortschritte hat chon der Bahnhofumbau gemacht. Die Erdarbeiten zur Vorbereitung de§ Bahnkörpers gehen ihrem Ende entgegen, eine Ueberführung an der Ausfahrt nach Ranstadt ist fast vollendet und der Tunnel für den Weg nach Salzhausen ist nn Bau begriffen. Auch mit der Herstellung dec Unterführungen zu den einzelnen Bahnsteigen wird jetzt begonnen. Der seit Erbauung der Wetterauer Bahnlinie Nidda—Friedberg entstandene ungeahnt starke Personen- und Güterverkehr )üt den Umbau des Bahnhofs erforderlich gemacht. Die Arbeiten dauern noch etwa einJahr. Gegenüber dem Stationsgebäude sind zwei große Beamtenwohnungen entstanden, die am 1. Oktober bezogen wurden.
Marburg, 28. Nov. Ein Tnmknrsus soll im ommenden Jahre hier zur Fortbildung im Turnen und in der Erteilung von Turnunterricht, sowie zur Ausbildung von Lehrern und Lehrerinnen in der Leitung von Volksund Jugendspielen abgehalten werden. Der Kursus wird etwa 8 Wochen dauern und an Mittwoch und Samstag Nachmittagen statlfinden. Zur Teilnahme an dem Kursus sollen nicht nur Lehrer und Lehrerinnen, sondern and) Schulinspektoren, Geistliche usw. zugelasscn werden. Tie durch ne Erteilung des Unterrichts entstehenden Kosten tverden vom Kreise und der Stadt Marburg bestritten. Tie den Teilnehmern entstehenden Kosten müssen diese selbst aufbringen, sofern nicht die betreffenden Gemeinden sich bereit finden lassen, diese Kosten zu übernehmen.
— Marburg, 30. Nov. Vor kurzem wurden von der Stadtverordneten - Versammlung die umfangreichen Erweiterungsbauten des städtischen Gaswerks genehmigt, mit der Ausführung soll sofort begonnen werden und wurden die Fundamentierungsarbeiten in Höhe von 40000 Mark der Firma „Lolat Eisenbeton-Aktiengesellschaft, Düsseldorf, Filiale Gießen" übertragen.
Gerichtsda«z.
R.B. Darmstadt, 28. Nov. Tas Oberlandesge- r ichl entschied als letzte Instanz in einer für S>unbcfreunbe betrübenden Sache. Für Bad-Nauheim ist nach gemeinsamer Arbeit mehrerer 'Belforden eine Verordnung zustande gekommen, durch die jebe Störung, ja sogar das Anbcllen sremder Personen durch Hunde, verhindert werden soll. Ein besonderer Abschnitt bedroht den mit Strafe, dec einen Huird in die Badepaül's, städtischen Anlagen und auf den Bahnsteig mitninnnt, wenn er ihn nicht an einer kurzen Leine führt. Auf Grund dieser Vorschrift wurde tinent Herrn ein Strafbefehl auf 3 Mark zugestellt, der sich batte rasieren lassen, durch die Anlagen ging und dabei von seinem vicriüßigen <yreunbe, der zu Hanse durchgegangen war, entdeckt wurde. Ter Angezeigte bestritt entschieden, daß von einer „Mitnahme" hier die Rede sein köime. Das Schöffengericht und die Strafkammer bestätigten jedoch die Bestrafung. In der Reviswnsinstanz I-egte der Overftaalsaiovall v. Hessert mit Rück- idjt auf die vielfach mangelhafte Ausdrucksweise der Verordnung ebenfalls Bedenken gegen die Anwendbarkeit der oben bemerkten Strafbestimmung. Das Urteil lautete jedoch dahin, daß die Revision zu verwerfen und der Hundebesitzev zur Zahlung aller Kosten zu verurteilen sei. Darin, daß er nichts tat, das Tier nad) Hause zu bringen, wurde ein „Mitnehmen" erblickt.
Tie Marktpreise für Bieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Broipreisc am 30. November 1908.
Höchste Schlachtviehpreife in Frankfurt a. Di.
Fleischpreise in Gießen
Echsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 80-83 DIE.
Kg.Schlachtgew. 92—95 Pi.
V, , „ 71—72 ,
Kg. 78-86 Psg.
7, , 76—80 . . 68-84
Getreidepreise in Mannheim
Arotpreise in Dießen
Weizen 100 Sig. 21.5Ö-0O.OU Mk.
Roggen 10U Kg. 17.00-17.25 Alk.
sWeißbrol 2 Kg. 62 Ptg.
iSchwarzbrot 2 Kg. 58 Pfg.
Getretdc-Wocheubertcht
der Preisberichtstelle deS Deutschen Landwirtschaftsrats vom 24. bis 30. November 1908.
Ebenso ungünstig wie der preußiiche Bericht beurteilt der das ganze Reich uwiassende Bericht des Kais. Stak. Amtes den Herbst- anbau. Sie Wirkung der ungünstigen amtlichen Ausführungen wurde aber wesentlich durch den Umstand abgeschwächt, daß die milde und regnerische Wülerimg auch während der ganzen Be- richiswochc angehalten hat. Vielfach wurde die Herbstbestellung ivieder mitgenommen und man hosst, daß noch ein Teil der sehr rückständigen Weizenaussaat eingeholl werden dürfte. Tie ausländischen Berichte boten dein Geneidehandel feine Anregung. In Amerika haben sich die Preise trotz einer weiteren Bestandzunahiue gut beljaupict, da die Saaten dort immer noch zu Besorgnissen Anlaß geben. Argentinien offerierte zeitweise etwas entgegenkommender, ohne jedoch Interesse zu erwecken: weit man zuverlässigere Berichte über die Ernte abwarten will. In Deutschland t)dt Weizen seinen Preisstand seit der letzten Woche nicht wesentlich geändert. Tas Angebot vom Znlrnide ist nicht groß, der Preis- imierschied zwischen in« und ausländischer Ware immer noch sehr bedeutend.
Andererseits zeigt sich immer ivieder Nachfrage zum Export nach Südeuropa, doch hatten sich die Umsätze in engen Grenzen, da e-3 cm geeignetem Material mangelt. Auch für AndiennngS- zwecke ist rvemg Ware vorhanden. Infolgedessen machte sich im
Verlaufe TeckungSbedürsnis geltend, dessen Desriedigung schließlich zu einer leichten Befestigung führte, demgegenüber lag Roggen durchweg matt, da das immer noch reichliche Angebot im Jnlande nur schwacher fimiHuft begegnet. Auf dein 2ic’eiung3mavfte rief die Furcht vor umfangreichen Andienungen Begleichnngsangebot hervor, ivelcheS einen'Preisdruck von 29/4 Mk. zur Folge hatte. Exportabschlüsse nach Skandinavien, Nordrnßland, sonne nach Böhmen vermochten die Tendenz nur vorübergehend zu stützen. Zu Haier hat sich das Angebot zuletzt etwas gemehrt, während der Konsum nur zögernd emgrent und sich meist nur aus die Deckung des unmittelbaren Bedarfs beschränkt. Lieferungen vermochten sich dem Einfluß des schleppeudeii Warenabsatzes nicht zu entziehen. Die Nachträge für Braugerste hat sehr nachgelassen. Mäßige Umsätze in Mittelqualitäten erfolgten zu abgeschwachlen Preisen; nur
2)
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215 (-2‘/2)
)
175 (—
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Mannheim Straßburg Stuttgart München
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Dez. lnü.00 (— 0.75). Roggen: Berlin Tez. 169.00 (— 3.75), Mai 179.50 (- 2.0uj. Hafer: Berlin Dez. 163.00 (— 2.25), Mai
Königsberg Danzig Stettin Posen BreSlau Berlin Magdeburg Halle Leipzig BraÜnschweig Rostock Hamburg Kiel Hannover Düsseldorf Köln
letzten Markttage in Mark pro das Mehr (+) bezw. Weniger Klammern () beigeiügt ist, roie Weizen
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Dez. 208.50 (-f- 0.25), Mai 213.00 (-s- 0.75). Budapest April 223.60 (-s- 1.20). Paris Nov. 183.80 (— 0 80). Liverpool März 175.00 (-s- 0.30). Chicago
seine Ware ist knapp und preishaltend.
Es stellten sich Die Preise ’ür inländisches Getreide am 1000 kg je nach Qualität, wobei (—) gegenüber der Vorwoche in
202'A. (— Frankfurt a.M. 2041,» (-11/,)
folgt: Roggen
Haier
164
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166.75 (- 0.50) Alk.
fandet
— Zur Sage am Eiscnmnrft Nach den verschiedensten Berichten ist die Lage immer noch verworren und unklar. Die reinen Hod'vfemperle müssen nach wie vor beträchtlich unter dem Herstellungspreis verkaufen. Die zeitweise außerordentlichen billigen Angebote in Roheisen, sind nun vom Verbrauch benutzt worden, um sich auf niedere^ hinaus tzii versorgen, teilweise auch für das ganze nächste Jahr und unter Umständen so, daß aud) die Mengen für dieses reichlich geschützt ivvrden sind: damit sind die unbequemsten Bestände zunäd'st, allerdings mehr bet den gemischten Werken nbgeswßcn worden, und die Preisbalmng ist ivieder fester. Ganz vereinzelt zeigt sich aud> schon die Neigung zu weitsichtigerer Versorgung in Walzware; sie bezweckt indes wohl tcisivesie mehr die äußeren Preise hrmuszuholen: ausschlag- gebend für das Frühj-rhr wird fein, in wieweit das rcid)Iid)cr vorhandene Geld dann eine wirkliche Besserung in dem so nnrf^ tigern Baugewerbe mit sich bringt. — Für .Halbzeug bat der Absatz sich weiter verstärkt, aus oem Stabeisenmarkt herrschen jedoch un> erfreuliche Verhältnisse. ______________________________
Spielplan der vereinigten grantfurter Stadttheoter.
(Opernhaus.
Donnerstag den 3. Tez.'): „®ic Habanera/ Hierauf: „Karneval in Venedig." Freitag den 4. Dez. geschlossen. Samstag den 5. Dez.: ,©amfon und Talila." Sonntag den 6. Dez., uachm. halb 4 Uhr: „Mignon." Abends 7 Uhr: „Primaballerina." 'Diontag den 7. Tez.: .Der fliegende Holländer." Dienstag den 8. Tez.: .Die Habanera." Hieraus: ^Karneval in Venedig." Mittwoch den 9. Tez.: Abonnements-Konzert.
Schauspielhaus.
Mittwoch den 2. Dez.*) : „ZohanniSseuer." Dornierstag den 3. Dez., abends halb 8 Uhr: „Ein Sommernachtstraum." Freitag den 4. Tez., abends halb 8 Uhr: „Maria Stuart." Samstag den ö. Tez.: „Der Heine Landprediger." Sonntag den 6. Tez., nachmittags 3 Uhr: „Die Liebe wacht." Abends 7 Uhr: .Ter kleine Landprediger." Montag den 7. Dez.: .Ein Soimnerilachts- trauin." Dienstag den 8. Dez.: „Johannisseuer." Mittwoch den 9. Dez.: „2er kleine Landprcdiger."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
Meteorologische rveovachtungen
der Station Gießen.
Höchste Temperatur am 29.—30. Nov. — 4- 0,4® C.
Niedrigste , . 29.-30. Nov. = — 0,8° C.
November Dezember 1908
Barometer aui 0° reduziert
^.empernuir der SllÜ
Absolute Feuchtigkeit
Nelative Feuchtigkeit
c -
*€
vQ
8
Windstärke
Wetter
30. ' 2”
7603
M)3
4.3
92
SSW
2
Nebel
30. 9”
760,4
-0,1
4,4
96
SSW
2
1. | 7’®
760,0
-t-0,8
4,5
92
SSW
2
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Der Fischer mit dem großen Dorsch auf dem Rücken
P das Garantiezeichen für die echte Scotts Emulsion, und nur diese ist nach dem Scottschen Verfahren heraestellt. Da es aber viele mehr oder wenige minderwertige Nachahmungen gibt, deren Verpackung der echten Scotts Emulsion täuschend ähnlich nachgemacht wird, so achte man Beim Einkauf genau auf unsere Fischerschutzmarke und weise alle diese Nachahmungen zurück.
9hrr echt mit bitftr Markt—dtwAilcher — dem ©cranlit- idtfcen btt Scott» lchku Lrrl-chreLLt.


