Ausgabe 
10.12.1908 Zweites Blatt
 
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Marke-dcmFijwer dem Darantie-

SE E S

4- 7,2 ° C.

am

, 8.

Handel

. . 94.501 Elektnz. Lahmeycr .

Beichsaiileihe

do.

Oberbesseu

108.75

192.00

. 147.00

Märkte.

177.70

128.00

238.80

218 00

111.50

1910

143.10

123.00

4

4

4

yiiHion-irc und Bankiers auf keinen ' Arbeiter, in Villen unh Palästen

Uarpener Bergwerk Laurahütte . .

Lombarden E. B.

Nordd. Lloyd . .

1 lückenlose . . .

116.50

118.05

189.00

187.75

110.40

192.20

193.00

88.75

96.00

168.00

128.10

238.60 134 50

178.40

146.80

193.80

746,2 :

744,4 |

741,9 j

58 00 58.4;".

96 95

92.30

91.80

140.80

49.00

85.60

63.50

97.35

in der gleichen Periode des Vorjahres. Demnach bleibt die Zahl der ^luswanderer in 1908 um 276 855 gegen bad Vorjahr zurück, und wenn die Tezemberergebnisse entsprechend denen des Novencher sind, so wird der Rückgang der Auswanderer im laufenden Jahr nmi> 300000 Personen betragen, was bei einer Fahrpreisberech- nnng von 130 Mark pro Person einen Einimhmeansfall von nicht weniger als 39 Millionen Mark ausmachte.

Elektriz. tichnckert . . . Escbweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paket! Harpener Bergwerk. . . Laurahütte .Xordd. Lloyd . . . .

Obeischles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . . Deutsch-Asiat Bank . . Diskonto-Kommandit .

Dresdner Bank . . . . Kreditaktien Baltimore- und Ohio- Eisenlahn Gottbardbabn Lombard. Eisenbahn . . Uesterr. Staats bahn . . . Brince-Henri-Eisenbahn .

85.' 5 94.50 84.95 93.00 92.00 97.90 98 00 92.40

rMetevLologische Oeov^chsutsgen der Station Gießen.

Tendenz behauptet.

Berliner Börse, 9. Dezember. Aniangskurse.

th. Gießen, 9. Tez. Ter heutige Schwei nemarkt hatte

eine Zuiuhr von nur 275 Ferteln und Lausern Ter Handel wickelte sich bei dem geringen Vorrat schnell ab. Die Preise de- iDCflten sich in der Höhe des letzten Marktes. Felle Schweine kosten in der Gegend zwischen 67-69 Mk. der Zentner Schlacht­gewicht und sind bequem für den Bedarf vorhanden.

Limburg a. d. Lahn, 9. Dez. Fruchtmark! Durch­

schnittspreis pro Malter. 'Roter Weizen (nassauischer) 16,00 Mk.,

Teieionische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank fltr und Industrie, Giessen.

Frankfurter Börse, 9. Dezember. 1.15 Uhr.

-Set letzte Abschnitt des Eingesandt bett, 'bessere Straßen, billige gesunde Wohnungen etc. läßt sich wohl auch nicht von heute auf morgen erledigen. Bezüglich der billigen Wohnungeni wäre doch noch manches zu bedenken. Ist der Herr wohl der Meinung, die Stadt lömtc für teueres Geld Neubauten hinstellcw undd ieiclbcn billig vermieten, so hätte sie am Ende noch mehr Einbuße, oder Zinsverlust, als bei dem jetzt bestehenden 33er- Minis. Ich nwck'le seine Meinung hören, meint ihm von der Stadt zugemutct würde, ein ihm gehörendes teueres Saus billig zu vermieten? Ter Herr Einsender möge doch, bedenken:Was Tu nicht willst, das man Dir tu', das füg auch keinem an­dern Ku 1" -

| Bcw. Himmel ; Bed. Himmel

8. bis

Mühlgassc. Sandgasse ufiv. ?" : I Fall, ebensowenig, wie städtisch I wohnen. Dem ,\)crn Einst-nd.r

Höchste Tenlperatur Niedrigste

. . 19.00

. . 88.50

. . 140.70

Em Gebot der Klugheit

licheren Störungen des Beßndens vorzubeugen. Hierzu gibt cs kein besseres Stärkungsmittel als

Scotts Emulsion

da diese den Körper sofort neu 6c« lebt, die (Must steigert und so bte gesunkenen Krästc Wied« hebt. v

9. Dez.

9-

fe sich sehwach Vi! elend 111, wer an M- iosiskßil ieinelanil te Appeiilmangel klagt, Me HYSIOPOW, elektrischem Wege hergestellte Eisenpräparat, welches von ürztlichen Autoritäten als hervorragendstes blutbildendes Kräftigungsmittel anerkannt und empfohlen wird.

öriginalflaschen: M. 1.75 und M. 3. in den Apotheken erhältlich.

General-Depot für Deutschland:

Dr. Wasserzug, Frankfurt a. M., The ater pl. 1.

! stark auf tic 'liernen geschlagen ,;n sei.i, da er \o rapfev vom Leder zieht. Wenn er oen Anblick aller tDüujer und armer Leute trr<fi t rrfr/rnrn formt, dann ntna er cintmft dieses artet incibe.it.

Airchttche Nachrrchte«.

3sraeiitijd}e tteligisnsgemrinde.

Sottesdiensi in der Zynagsge (Süd-Llnlagc).

Samsrag den 12. T ez e m b er 1908:

Vorabend 4.30 Uhr.

Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr. Schrifterklarnng.

Sabbatausgang 5.15 Uhr.

Israelitische Ueligionsgesellschast.

Gottesdienst.

Sabbatieier am 12. Dezember 1908:

Freitag abend 4.00 Uhr.

. Samstag vormittag 8.30 Uhr.

Nachmittags 3.30 Uhr.

Sabbat-Ausgang 5.15 Uhr.

Wochengottesdicnst: Morgens 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr.

Geölt« Emulsion Wird Don un$ au«- schli-tzlich im «rotzen verkauft, und zwar ine lose nach Gewicht oder lbtatz., wndcne nur in versiegelten Cnginalfldthcn m Karton mit unserer Schutzmarke (jwa)tr e mit dem Dorsch). Scvli L Lowu«, E. m. b. H., Frankfurt a. M.

Äestandteile: Feinster Medizinat-Leber. trau 150,0, prima Glyzerin 50.0, unter- pdoSPhorigsaurcr Kalt 4,3, unterpho«» )'i,utifliauico ylakon 2,0, vulv. 2ragant 3 a, Icutltct arab. Gummi putv. *.*>. befttlL Wasser 129,0, Alkohol UM1«»1« aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- und Gaultheriaöl ie 2 Lrvplru.

wir für die Arbeitgeber, sondern auch für die Arbeitnehmer, I gebrauchen .können". An drei Viertln davon sind 12 ML-1 mit deren Organisation man Hand in Land gefre, Tarife verein- svieler beteiligt, und nur ein Viertel gehör», einem ctnjigen bare, die den Frieden unter den Parteien aufrecht erhalten, die Spieler, einem ^Gewerbetreibenden, ^allein.

aber auch dem Pfuschertum im Handwerk cntgegentreten wenn cs ' K a mm er - Ka rl <. Aus ^cna roubber Ber..B.Zt^ sein muß. Petri weist darauf hin, daß man in Hessen, wo die unter dem 7 -W bemditct: Die alte rb=r. $£{* I

Negierung für Handwcrkersragen großes Entgegenkommen und hat eineakademische Berühmtheit' ersten Grade- verloren, heute Verständnis zeige, mit Hilfe der Freien Innungen, und mit mittag ist Kammer-Karl, der Besitzer de-., weithin bekannten ,,^r Unterstützung der Handwerkskammer vieles schon erreicht halw uitb man।men Hofes (Aula -^"starienfis rm ckltec von o4 ^ahri.n mit der Zeit ndch erreichen werde. Er bedauert, daß die kommu- nach längerem ~eiben verschieden. Lbammer-^arl, wed. un

nalen Behörden den berechtigten Forderungen des Handwerks vierten Semester ,^hat einen 9^6^ in Hessen sich weniger entgegenkommend zeigen und besonders durch die steigende Frequenz der Univerick^m^le^eii Zähren bei Submissionen für städtische Arbeiten und Lieferungen vielfach immer mehr erweiterte. . xenn unier den beutschen ^unglingcm I

noch eine recht ungesunde Preisunterbietung erfolge. Philipp die tn den letzten Jahrzehnten nach ^ena gekommen sind, mn s Willmann, Tarmstadt, der 1. Vorsitzende des Verbandes hechi- cher am Born der Lissenschaft zu laben, r,. wohl keiner am scher Zimmermeister, crUärt, daß auch er bisher sich immerWeimaruchen Hof Doruhergegangen, olfne energisch gegen jeden Zwang gewehrt habe. Er meint, man Betanntfchast zu machen, der einen guten .tropfen pflegte, aber sei in Hesien und in Süddeutschlanb überhaupt freiheitlicher ge- auch für die Abstinenten Sorge trug, datz ne nicht verdürben, sinnt als dies in Preußen der Fall sei und so habe man bisher In seinem Lokal konnte man, bevor die hiesige ^eiehallc errichtet bei uns versucht, mit den Genossen im Handwerk auf freiheitlicher wurde, etwa hundert deutsche unb bte bedeutendsttn ausJanbiUo«! Grundlage eine Organisation im Handwerk zu schaffen. Man Zeitungen finden, was!für eme^stad.von Gro^-enas unmer- habe den Zwang immer für einen der preußischen Pfiffe gehalten chn etwas bedeutet. Kammer-Karl war cm Origmal, ^mer voll und darum nichts davon wissen wollen. Ar und mit ihm eme sprudelnden Humors, gewappnet mit imponierenden akademischen Anzahl Kollegen seien aber zu der Einsicht gekommen, daß mit Ausdrücken, stets schlagferttg und ^niemals autzer Fassung zu L FreL mchts zu packen sei, daß dieser Zwang gut sein müsse, bringen. Als in Jena der 1000. Stubeni fernen Gtn^ug f^elt, daß man es jedenfalls damit versuchen müsse, wenn man nicht I stiftete er ihm. emen ,Jubilaum2fteiti,ch, e^Mo dem lo00. Stu-' anders dem eigenen Handwerk aufhelsen könne. deuten, und bei der 3o0 fahrigen ^ubilaEcheier in diZem 3

Svndi usEn gelb ach von der H e s s i s ch e n H a n d w e r k s - gehörte er wiederum zu den Stiftern. Zum Semesterlwginn wehten lamm er zu Tarmstadt stellte hierauf fest, daß bei dem regelmäßigl an.der Hauptfront seines Lokales.diezahnen mit dmt .heutigen Stande der Gewerbegesetzgebung die Zwangsinnungen Farben aller Verbindungen, und drinnen vollzog ,td) die^mma- die Hoffnungen nicht erfüllt hätten, die man auf sie gesetzt habe, triknlatir-n; feder Fuchs erhielt einen-kleinenSiegel,! So lange das gesamte Gewerbe nicht zwangsweise organisiert sei, auf dessen Rückseite sich ein Kontersei des berühmten Larolus in

hätten die fakultativen Zwangsinnungen keine Vorzüge vor den voller Jugendfri,ck)C befand. An den Eingängen °ber schlug er in freien Innungen; im Gegenteil, sie bildeten infolge der zwangs- tadellosem Latem und Grwchisch die >Ufemen an über dre ei im weisen Einbeziehung solcher Gewerbetreibender, die letn Interesse Dmmenbcn Semester zu lesen gedachte. Für sein letzte^eme er an den Aufgaben der Innung besitzen und infolgedessen nur mit lautete das Programm: 1. lieber den Geist und das Wachstum Widerstreben der Innung angehörten, eine stete Gefahr für die der akademischen Burger seit 1872 (in welchem Jahre er seine Entwicklung oder den Bestand der Innungen selbst. Wohl verkenne Täligetit als Wirt begann). 2. lieber Geist, -ehre und ^erftungen er nicht, daß für bestimmte lokale Bezirke und bestimmte Berufs- unserer berühmtesten Aerzte und Naturforscher, 3. Ein Privatl,,i- gruppen aud) Zwangsinnungen tüchtiges leisten lönnten, allem mum nur für Damen. Zn Erwartung emcs ungeheueren Kn- ijm rorlieaenden Fall, wo es sich um die Zimmermcister aus dem dranges der Kommilitonen smd auch ftete Nachtkollegv vorgesehen Ytottseit Großherzogtum drehe, sei eine Zwangsinnung durchaus gewesen. Dem nun dahingeschiedenen Studentenvater, der vielen

nicht angebrackst. An Hand von Beispielen und Zahlen weist der auch ein Wohltäter gewesen ist, werden die Jenenser ein gutes

Redner den Rückgang der Zwangsinnungen, bezw. die Umbildung Andenekn bewahren. . . ,

in freie Innungen und di- Zunahme der letzteren im Gr.ßher og.um * Ein zukü nft i gcr König , der s cm e S, chu 1 d.n nad) Die von dem Referenten vorgetragenen Vorzüge der Zwangs- nicht bezahlt. Vor semer Reise nach Rußlaiid entlieh der

innungen werden von Engelbach einer treffenden Kritik unterzogen serbische Kronprinz, wie die Voss. Ztg bertch.et von emer

nnb der Nachweis geliefert, daß die Mehrzahl der behaupteten Belgrader Bant gegen einen Wechsel 30 000 ^w. Als vor etnigm Vorteile in der Praxis keine Verwirklichung finden könnten. Den Tagen der Wechsel fällig war, wurde er voin ^irettor de- Geld- beruflichen Zusammenschluß neben den freien Organisationen befür- mstituts dem Kronprinzen präsentiert. Statt fedoch zu oahtcn, mortet auch der Vertreter der Handelskammer. Die Bildung von beschimpfte der Kronprinz den TrrcAor .nnd loarf ihn hinaus, freien Innungen sei gegenüber der von Zwangsinnungen wesentlich Ter Direktor^ suckste Audienz beim Könige nach,, bte ihm auch erleichtert, unb insbesondere sei die Bewegungsfreiheit wie die bewilligt wurde. Doch erhielt er auch dort das Geld nicht. Run- Gelegenheit zur Wahrnehmung wirtschaftlicher Interessen in den mehr beschloß der Verwaltungsrat der tn Mitleidenickwft ge- freicn Jimungeii weit größer als in den Zwangsinnungen. Syndi- zogenen Bank, noch beet Tage aozuwarten und wenn bis dahm kus Engelbach rät daher, dem Antrag des Berichterstatters nicht oer Wechsel nicht bezahlt ist, ihn emzuriagen. i.

zu folgen, dagegen möchte einer kleineren Kommission, in welcher '' In den Schaufelr ader nc iner ^ampferfahre in gleicher Zahl Anhänger wie Gegner der Zwangsinnungen der- Tie dantfchc ^ampferfahre ,,Kronpnnze,se Lom e war, o Iqen M do treten sein sollten, die ganze Frage zur Weiterberatung überwiefen wir m der ,A tz. Ztg. , im Heinen Belt aus der Nelfe vond /» Konso

werden. Bei eingehendem Studium der in Betracht kommenden ^tril nach ^redencta durch schaden an den Sc^ufclrad^rn ' '

Verhältnisse würde dann diese Kommission schon selbst zu dem ntanovrierunsahig geworden. Wahrend nun drei Masch.inftett tm

Ergebnis kommen, es bei der freien Innung zu belassen. Zeadlasten des stilliegenden Fahrzeuge- den Schad^ reparierten, M /» Goldreute

An diese Rede Engelbachs knüpfte sich eine sehr lebhafte Debatte, war die F-ahre von emem andern Dautpfw 'A Schlepptau gc- 4 »Oesterr solchem«.

! Anhänger unb Gegner der Zwangs- und der treten Innung tarnen nommen worden. ^Nivlgedefsen fetzten sich bie Jtdber desScknnes 4 6 ^.^stc(7old^ r

zunt Wort. Sekretär Schneider nahm wiederholt das Wort m Bewegung, ohne daß man die Leute vorher aus «mt, Rad- Reute ' '

stnd suchte den Vertretern der hessischen Handwerkstammer mit dem lasten entfernt hatte. Um Nickst durch das Rad unter Waner ge- 4/o

Hinweg auf Baden, wo die Zwangsinnungen der Zimmermeister brückt zu werden, mußten die drei Manner auf dem Rado fort- U f Portugiesen bene I in letzter Zeit erheblich zugenommen haben, zu widerlegen und dar- wahrend m der der Drehung entgegen^esien Richtung laustn, 35» zutun, daß diese Organisatwit in Hessen auch möglich sei. Syn- bis es auf ihr Ge.chrei gelang, cne Fahre zu suppen, ^ann bej U » Juluauleihe dilus Engelbach erklärte, daß Zwangsinnungen von der Behörde ircitc man die ganz ermatteten Leute, deren Kleidung zerrissen uns V» l0, Japan, bteateauleihe nur ba genehmigt würden, wo solche dem Handwerk auch wirklich deren Hande und Fuße blutend und zersckmnden waren, aus i^rcr M Conv lurkeu von IJVJ förderlich seien und bei der Eigenartigkeit des Baugewerbes in entsetzlichen Lage ., 1»^ Griech MododoI-AuI

Hessen sei es ganz ausgeschlossen, daß die Behörde Zwangsinnungen Gast: ,,Das Atter einer Henne erkenne an bat Griech MonopoiAni

für größere Bezirke wie die Provinz Oberhesfen genehmigen werde. Zahnen." Wirt:Die Hennen haben ia keine Zayne.U% äussere A^entnuc Für den Kreis Gießen aber würde eme Zwangsinnung nicht stark G a st:Aber td). P V Tten ' '

«ertug sein, um überhaupt lebensfähig zu bleiben. Er verucherte * Junge Hausfrau:Herr Doktor, diesen Braten habe l» Emesen . . ausdrücklich, daß die Handwerkskammer bereit sei, jede Art der ich selbst zuberettet!" Gast:Ach, das macht nichts, gnädige Aktien:

Organisation der Handwerker, zu fördern unb zu unterstützen. Frau." Bochum Guss. . .

Was die Abschaffung des 8 100 g der G. O. angehe, so haben die ------ -----I Buderus h. u . .

berufenen Vertreter des Handwerks geglaubt, dafür nicht ein- QattOcL

treten zu sollen, da es ganz ausgeschlossen erscheint, daß die Gesetz- Kv h l en b e d a r f oe-j e i chs mar in ea mts. Das, gebcq einer Abschwächung der Bestimmung deiscs Paragraphen I Reichsmarineamt hat Hamburger Jmporreure aufgefordert, Offerten I Oauaäa E. B. . . . beistimmen, so würde dies gegen bte Gewerbefreiheit üerftoßen, Lieferung von 700 000 T. englischen und ichottischeii Kohlen I Darmstädter Bank . damit sei also nichts zu machen. ä.ie Versammlung besckstotz, die einzureichen. Diese Order Istit allgemeines Llufsehen erregt. Man I Deutschs Balch . . l'Sragc, ob man das Zimmerhandwerk in Hessen durch Zwangs-1 ^nn sich in kaufmännischen Kreisen wie in denen der Kohlen-1 Dortmuuder-L'uivn L. tober freie Znnungen organisieren solle, durch den Vorstand be» 1 x^in rechtes Bild machen, ob die Marineleitung mit ber I Dresdner Bank . .

Verbandes hessischer Zimmermetster prüfen zu lassen Verwendung so'großer Mengen englischer Kohlen besondere martt-1 Teudenz ruhig.

Die Versammlung sprach sich aber bann auf Antrag d^> Sek- Zwecke verfolgt oder ob sie dazu übergegangen ist, den inter- retärs Schneider in einer Refolutwn dahin au-, daß zur Hebung Kohlenmarkt unter ausgesprochenen kaufmännischen Ge-

unb Stärkung des Handwerks da, wo es nioglich ist, Zwangs- I sich^Mnkten in Anspruch zu nehmen um ettva das Kohlensyndikat innungen bie beste Organisation desselben sei. zur Nachgiebigkeit zu veranlassen. In Hamburg ist man der letz-

3n einem Bries, der an den Verbandvvorstand gerichtet ilt, I teren Meinung, die Preisangebote sollen bis 12. Dezember ein- ckeilt ein Zimmermelfter mit, daß er un Eiienbahiibezirk Worms werden,

eine Arbeit übernommen hat mit Ausnahme ber 4weppe, die die Tie Auswanderung n a di den Vereinigten Eisenbahn-Baubehörde an einen Tischlermeister geändert übergeb.n Staaten. Nach den neuesten statistisck-en Mitteilungen ist die hatte. Man beschloß, den Bries der Haiibwerkstammer in Darm- Auswanderung in den Monaten August und Septemuer gestiegen, stabt zu überweisen, damit diese die nottgen Schritte tue, baß jur Oktober jedoch schon wieder etwas unb im Äcovember, wenig-

Treppenbauten auch Zimmermeister zugelassen werben, denen diese I {n ^ntburg, bereits ziemlich erheblich zurückgegangen. Es Arbeit eigentlich zukommt.wurden aus letzterem Hafen im November 8400 Personen beför-

D. Kaminka, ZWcücr ii. JUrmodier,

Gießen, Marktplatz 11. Telefon 407.

Reich haltiges Lager in Juwele», Uhren, Gord-, Silber- u. Atsenwe-Waren.

Letztere ans der Württemberger Metallivaiensabrik^m Geivluigen. [6731

c Anblick armer Arbeiter

\. i .... . 1 11 ..... . ---bert, gegen 9326 im Oktober unb 16 950 int November des Vor-

<DCVtd)t95<l<ll* ! jahres. Bei Bremen stellten sich die Ziffern wie folgt: 9347

^Gießener Schöffengerichtssitzung vom 8. Dez. 1908. im November, 9169 im Vormonat unb 23 055 int gleichen Monat

Betrug Der Metzger W. B. in Gießen verschaffte sich, unter des Doriahres, insgesamt wurden sett Januar befördert über Ham- Lem Vorwande von einer hiesigen Wirtin den Bettag von 80 M., er | bürg unb Bcenien 134 288 «Personen gegen 411143* Personen .brauche diese Summe, um einem Kunden auf 100 Mark heraus- geben zu können. Wegen Betrugs beantragt der Anklagevertteter eine Geldstrafe von 50 M. Das Urteil lautete auf 40 M. Geld- sttase cd. 8 Tage Gefängnis. B e a m t e n b el c i d i g nn g. Der Gemüsehändler K. Sch. in Gießen fuhr mit seinem Wagen auf dem Bankett der Kreisstraße Gießen-Steinbach, als bieferbalb der KreiSstraßenwart seine Personalien zwecks Anzeige feststellen

wollte beleidigte ec ibn. Wegen der Uebertrctung erhielt der An­geklagte 6 M. Geldsttafe ev. 3 Tage Haft unb bezüglich der Beleidigung mit Mcksicht auf seine Vorsttasen eine Gefängnis- ftrafe von 2 Wochen. Der Dienstmann I. F. in Gießen be­leidigte einen Schutzmann auf dem Marktplätze, inoem er ihm einen undelikaten Ausdruck zurief. Der Gericht erkannte auf 20 M. Geldsttafe ev. 4 Tage Gefängnis. Dem Beleidigten wurde die Publilationsbesugnis zuerkannt. Lotterie - B ergehen. Der Geschästsführer I. R. in Hamburg wurde beschuldigt, dem W. Th. ein Los der Braunschweiger Lotterie angeboten zu haben.

Ter Vertreter der StaatSanwattschaft beantragte den Angeklagten weißer Weizen (angebaute Freindsoiten) 15,00 Alk., Koni 12,05 Dik., wegen Verstoß gegen das Hess. Gesetz, betteffend Spielen in Gerste: Fuitergersle 10,00 Mk., Braugerste 11,50-00 Haier außerhessischen Lotterien zu 150 M. Geldsttafe zu verurteilen. 7.000.00 Alk., Erbsen 0,00 Alk., Kartoffeln 5,000,00 Mt.

Tas Gericht erkannte auf 100 M. ev. 20 Tage Gefängnis. . - -- 1 ~ - - -

Körperverletzung und Sachbeschädigung. Zm Lkt. EÜNgeßauHt.

verübten die Fuhrleute W. D., M. H., Taglöhner H. H. in I ^.orm und Inhalt aller unter Dieter Rubrik stehenden Artikel Gießen und der Kneckst K. H. in Lunburg a. L. Ruhestomng. Stc ^^rnimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei bearbeiteten einen llnfer mit b:n Fausten und docken. H. Verantwortung)

schlug einem Wirte die FenKersche.ibe eui unb gab dem tnter- Dem Verfasser des Einge,atwt ui ü'r. 284 ds. Bl. einiges zur venterendcit Schutzmantt einen fal]dien Jiamtn an. oamtlidic Entgegnung. Der betreffeude Herr sagt Darin u. A.wieder andere Angeklagteii wurden wegen Körperverletzung zuLeuten bewohnt, von DeU es sehr fraglich ist, ob sie urttilt und zwar T.^zu 60 M. ev. 6 ^seGefaiigni^.dce übrtgen I Stadt Miete bezahlen ober nickt." Die Stadt wird wohl B lCf L°r .-V ov- 4 >llge GefmtstNis. Außerdem ^hrelt H. wegen uic( yerr ihrer Interessen fein, daß sie sich um ihre Miete selbst isachbefchadiguiig eine (»etdfttafe von 10 _.i. io. - -pßL. Oe- i^niniert. Sie wird die Hilfe des Herrn Einsenders noch nicht bc- sangnis und megen salfcher Namensangabe eine folche von 5 M. .... . . . ...

cv. 2 Tage Haft.

notigen. Auch wird der Herr Einsender sich über andere Dinge ; Kopfschmerzen zu machen haben, als über die städtische Miete. ; H Wieiter fdrreibt er:Lßev haust in diesen alten Baracken in der H

vermischtes.

*Tie Pr ü mit der P rcuü.i u. en Klass cnlvtterie 'in bei Höhe von 300 000 Mark i|t diesmal auf o9370 gerollen junb wird wie die Nunrmei, auf ioe111 -. am i ft a >;i hangetagc ijaä große Los fiel, ut sämtlichen Abschnitten in Berlin ge- ,

fpielt lüorbcu. sind Mich diesmal wieder Gcwmner, J>ic cs' nicht ertragen tarnt, dann mag er em-brch dieses Miwtel meiden

Dezember

1908

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