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Mittwoch 14. Ottober 1808
Zweites Blatt
Nr.S4S
Gießener Anzeiger
Gchhetst «-Sch mit Ausnahme beS Sonntags.
General-Anzeiger für Sberhesten
158. Jahrgang
Die ^Gießener KnuMmbMter- werden dem »Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kttisblott für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Rotationsdruck und Verlag der Drühlfchen Unwersitäts - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: 5L
Redaktion:d^^II2. Tel.-AdruAnzeigerGießen«
Die Finanzgesetze für die Rechnungsjahre 1906, 19071 erreicht denn das Zusammengehen der liberalen Parteien und c o............. <_• /t*, -_______ s____ xm.-r Snr @VinTht<* hprirlliPYT mifprrinnnhcr. in i.t
uh deshalb die verschieden liegenden ./eise bekämpfen —, sie müssen Der-
-ii ;um Besten der Allgemeinheit, it schon hinreichend erörtert worden.
Ans Stadt und Land.
Gießen, 14. Oktober 1908.
*• Folgende Quittungen über unsere Sammlungen sind eingegangen:
„Nationaler Luftschiff-Baufonds für Graf Zeppelin. Von der Brühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei R. Lange, Verlag des Gießener Anzeigers in Gießen, als Sammlung Mark 4010.— Check per Gießen, (Sing. vorb. für obigen Baufonds empfangen zu haben bescheinigt. Stuttgart, ben1 9. Oktober 1908. ' Allgemeine Rentenanstalt zu Stuttgart, Lebens- und Rentenversicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Pfaff. Scheuerlen."
Vom Grafen Zeppelin ist ein Dankschreiben für die überwiesene Spende eingegangen.
Donaueschingen, im Oktober 1908. Wir bestätigen er» gebenst den Empfang der uns zu Gunsten der Brandbeschädigten zur Verfügung gestellten Summe von 800 Mk.^ und sprechen Ihnen hierfür den herzlichsten Dank aus. In. vorzüglicher Hochachtung Namens des Hilfsausschusses: A. Paul, Großh. Oberamtmann. Namens deS Gemeinderats: Fischer, Bürgermeister.
** Ordensverleihungen. Der König von Preußen hat folgende Ordensauszeichnungen verliehen: Den Roten Adlerorden 2. Klasse mit Eichenlaub dem Generalmajor v. Werder, Kommandeur der 25. Kavalleriebrigade (Großh. Hess.); den Roten Adlerorden 3. Klaffe mit der Schleife dem Obersten v. Müller, Kommandeur desJnfanterie-Regimentsi Kaiser Wilhelm (2. Großh.) Nr. 116; den Noten Adlerorden^ 4. Klasse den Hauptleuten v. Stockhausen im Leibgarde- Jnfanterie-Negiment (1. Großh.) Nr. 115, Koettschau im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh.) Nr. 116, Balthasar, Becker im Jnfanterie-Leibregiment Groß- Herzogin (3. Großh.) Nr. 117; den Kronenorden 2. Klassej den Obersten Frhrn. v. Seckendorfs, Kommandanten voitt Mainz, v. Schlutterbach, Kommandeur des Infanterie- Leibregiments Großherzogin (3. Großh.) Nr. 117, den Kronen- orden 3. Klasse dem Oberstleutnant v. Lind eq ui st beim Stabe des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Großh.) Nr. 116; den Kronenorden 4. Klasse den Oberleutnants v. Olberg im Leibgarde-Jnfanterie-Regimcnt (1. Großh.) Nr. 115, Schwendy im Infanterie-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh.) Nr. 116; das Kreuz des Allg. Ehrenzeichens dem Wachtmeister Ha aß im Garde-Dragoner-Regi- ment (1. Großh.) Nr. 23.
•• Pfarrpersonalien. Se. Kgl. Hoh. der Groß- Herzog haben den evang. Pfarrer Alex. Nu eß zu Hopfmannsfeld auf sein Nachsuchen behufs Uebernahme einer Pfarrstelle an der evangelisch-lutherischen Kirche zu Kassel au§ dem Dienst der hessischen Landeskirche entlassen.
** Erledigt ist die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nieder-Moos. Mit der Stelle ist Organisten-, Lektor- und Kantordienst verbunden.
** Eine Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung findet am Donnerstag den 15. Oktober, nachrn. 4 Uhr, mit folgender Tagesordnung statt: 1. Antrag der Fleischer-Innung, betreffend Aenderung des Stadtverordnetenbeschlusses vom 8. Oktober wegen der Kühlanlage beim Erweiterungsbau deS Schlachthofes. 2. Gesuch deS Wilhelm Janz um Erlaubnis zum Schantwirtschaftsbetricbe im Hause Burggraben 9. 3. Des- 1 gleichen des Karl Textor für Kaiser-Allee 122.
** Kombinationen. Durch verschiedene Zeitungen ging die Nachricht, daß Provinzialdirektor von Grancy zu Darmstadt demnächst in den Ruhestand gehen und durch Ministerialrat Best ersetzt werde. Wre von maßgebender Stelle unserem Darmstädter Vertreter mitgeteilt wurde, beruht diese Nachricht lediglich auf Kombinationen. Herr von : Grauer; ist zwar in letzter Zeit kränklich, hat aber kein ■ Pensionsgesuch eingereicht.
** Stenographie. Der Stenograp hen-Ve re in Stolze-Schrey hielt am letzten Samstag seine Iahres- , Hauptversammlung ab. Aus dem Jahresbericht ist zu ; entnehmen, daß der Verein auf ein arbeitsreiches und vor allem auch erfolgreiches Jahr zurückblicken kann. Die Mit- ■ gliederzahl ist von 16 auf 102 gestiegen. Die Zahl der > Unterrichteten belrna 94. Die Kasscnverhältniffe sind gut
die Einschränkung der Kämpfe derselben untereinander, so ift sie fruchtbar gewesen, und bietet dem Reiche die Aussicht auf eine gesunde fortschrittliche Ausgestaltung. Sind uns die Kümpfe vergessen, die von der Reiä)sregierung gegen die deprimierten liberalen Gruppen jahrelang geführt wurden, und daß diese ihnen in ihrer Ohnmacht wehrlos geg.nüb rstanden? Nicht konsesswnelle Streitereien, veranlaßt durch momentane Strömungen in uer Reichspolttik, nicht Voreingenommenheit gegenüber Forderungen der Minderbegüterten sollen unS in unserem Wirken bestimmen, sondern gerechtes handeln allen Ständen und Parteien gegenüber. Das ist der Wille des Volkes! Daß die sozialdemokratische Presse mit Sierra Pfarrer Korell die Nationalliberalen als Verräter an den Grundsätzen des Liberalismus, an den Rechten des Volkes bezeichnet, braucht uns nicht Wunder zu nehmen, die wir die Landtagswahlbewegung kennen. In die sozialdemokratische Presse ist Versöhnung mit dem Freisinn eingezogen. Doch wie lautete da noch vor wenigen Wochen die Parole? Wie sprach doch der bekannte Reichstagsabgeordnete Eichhorn auf dem Nürnberger Parteitag? Er betonte die politische Verkommenheit des bürgerlichen Liberalismus und führte weiter aus: „der ö'remnii habe sich von einer Seite gezeigt, die geradezu physischen Ekel erwecke". Nach neuerdings vorliegenden Nachrichten hat die freisinnige Leitung trotzdem in Mainz beschlossen für die Sozialdemokratie, also gegen den nationalliberalen Kandidaten einzutreten. Hat uns die sozialdemokratische Partei auch schon manche wertvolle Anregung, besonders auf sozialpolitischem Gebiete, gegeben, die Durchführung der Reformen hat sie fast stets den bürgerlichen Parteien überlassen. Jede Schwächung dieser puppen bedeutet deshalb auch einen Hemmschuh wirklichen Fortschritts. — Im weiteren Verlauf des Abends erstattete Herr O. Riedel Bericht über den jungliberalen Lertretertag in Elberfeld.________________
tfel Scklwrerigleiten zu machen -^tLllung^^^Tatsachcm I ralen Grüppchen fernerhin noch irgendwie"Gehör' schenkt.
- - •-'x nur den geeinten Liberalen wird es gelingen trxforitt für Schritt
Bestehen auch noch mancherlei schwer- it baibeiten — das ist in jeder großen
politische Tagesschau. | “08'OTCn etÄ b« S-m-l. ;
Revision des Berner Urheberrechts. bemotratie, die sie — entgegen dem jüngst in Nürnberg vertretenen
Die „Nordd. Allg. Ztg/ zählt die Vertreler von 35 Staaten Standpunkt — ablehnte, und das ausgesprochenermaßen zu dem < >et der in Berlin zufamineutretenden internationalen Konferenz Zweck eines Mißtrauensvotums für die Regierung. (Erklärung uc Revision der Berner Urheberrechts - Konvention auf und fährt des Abg. Ulrich am 19. MäH, 1908 in der 2. Kammer, Prot. )ann fort: Der Konferenz stehen bedeutsame Aufgaben bevor. Sie i S. 2830 a. E.). Was die übrigen erledigten Gesetze anbettifft, so wird sich vor allem damit zu beschäftigen haben, den der Berner ist sesttzustellen, daß die nationalliberale Partei in keinem oullc liebereinkunft zu Grunde liegenden Gedanken, daß dem Urheber, I „allsiiöiel Schwierigkeiten" gemacht, sondern vielfach hervorragen-- ter einem der Verbandsländer angehört, in allen anbercit Ver-1 den Anteil am Zustandebringen dreier Arbeiten genommen hat. bcmdsländern der gleiche Schutz wie dem inländischen Urheber zu I Wir erinnern nanientlich an die Vorlagen über den Wohnungs- oewähren fei, weiter zu entwickeln. Von einzelnen Programm- geldzuschuß für die Staatsbeamten, über die Aufbefferung der puiitten feien hervorgehoben: Die Unabhängigkeit des Urheber-! Bezüge der Volksschullehrer und Penfwnare, ferner an das Gesetz Sttchtsschutzes von allen Formvorschristen im Ursprungsland, Gleich-1 betr. die Fürsorge Lasse für Die Gemeindebeamten (Referent Herr üellung des Schutzes gegen Uebersetzung mit dem Schuhe des Ori-1 Dr. Osann), sowie an die Novelle zum Wohnungssurwrgegesetz, ünalwerkes Erweiterung des Schutzes von Photographien,! die in der Ersten Kkmmer von örlftn. von Hehl uno m der Zeitungsartikeln, architektonischen, choreographischen und panto-1 Zweiten Kammer von Herrn Dr Frenay (Zentr.) angeregt und inimischen Werken, sowie von Werken der angewandten Kunst. I befürwortet worden war. Angeiichis dieser Tatsachen wird Herr fluch steht die wichtige Frage des Schutzes von musikalischen Korell nickst umhin könnm, i^n Beweis für feine Behauptungen Werten gegen Wiedergabe durch mechanische Musikinstrumente auf I anzutteten. Freilich ist er ihn ja auch für auoerc unbestimmte bet Tagesordnung. Indem ivtr die fremden Konferenzteilnehmer I Alideutungen schuldig geblieben, die er in letzter Zeit in Bc-zug hiermit willkommen heißen, sprechen mir den Wunsch aus, daß sie auf hessische Mimstenalbeamte gemacht hat.
in der gemeinsamen Arbeit mit den deutschen Delegierten das Ge- Es ist jedenfalls sehr ungewöhnlich, daß das Organ der bände internationaler Solidarität, das durch die Berner Kon- Staatsreaierunq es für nötig hält, auf einen Artikel
10 in
* solcher Weise zu antworten. Das sieht einem Eingreifen der
Zur Reform der Arbeiterverficherung. Regierung in die Wahlbewegung verzweifelt ähnlich, und die
Der Staatssckrrl»ir des Jnncrn ljat zu ben Ende Okwber oberste Staatsbehörde sollte aiich den Schein meiden, sich im Reichsanttc des Innern stattfindcnden Sitzungen über die i^endwie zu den bevorstehenden Wahlen geäußert zu haben. ÄX ÄtX Ä». i intereflantefte an d°r Gärung ist ü^g-ns
Ükmnkenvevsickjerung: Vertreter der Orts-Betriebs- und Jnnnugs-1 satz, der von der bekannten Korell scheu Aeußerung über Urteile lrankcrcksasen, der Mappschaftstrankenkassen, dcr sreien Hilfskassen I yon Ministerialbeanlten über den Abg. Dr. David handelt, sirivie der Kassenbeamten. 2. Zu den Konferenzen über die Um- der Korell'schen Darstellung wird nicht be-
st-itt-n. Ob bie Auff°-b°-ung an Ma-«r^
Mtglieder als Vertteter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer aus den Beweis für feine Behauptung anzutreten, nicht von vielen ben Vorständen; Vertteter der gewerblichen und der landwirt-1 Seiten als Aufforderung zu einer denunziationsartigen Hauü- fclbafttichen Unfallberufsgenossenschaften, sowie als Vertreter der L angesehen werden wird, wollen wir dahingestellt fein
SÄÄÄÄ“ WS Etwas b°sonb--s Schrrcklich-s können wir übngrns tlcratungen dcr Verhältnisse der Krankenkassen zu den Zahnärzten I betm besten Willen an dem fraglichen Vorfall nicht finden, und den Apotheken; Vertreter der Krankenkassen, der Zahnärzte, »
Zahntechniker, der Apotheker und der Drogisten. Außerdem wer- . e:npn
, den an den Konferenzen teilnehmen: Vertreter des Reichs-Ver- , „Der iung lib er al e V er ein hielt ain Montag einen . r stcherungsamts, dcr Landcsversicherungsämter, des Kaiserlichen Ge- Discuffionsabend ab, den der Vorsitzende ^ab-ttaitt Kl r n g I siindheitsamts, sowie der Reichs- und Landeszeniralbehörben. s por mit folgender Veirachtung emleite e: In erst« Lmre sind
* es die am 28. Oktober stattstndenden Laiidtagvwahlen, die nnfer
Das ßefefc über die Witwen und Waisenversicheruna Interesse in Anspruch nehmen. Sie stehen im Zeichen der Wahl- ifl, dik tier at? zustLdiger «otm d^^mm d^^ WahEcch^
S?erHBerlin a^cT^TivaÄeani^ciMien^^cicMtag direktei?Wahlsyste.ns bis jetzt verhältnismäßig ruhig verlaufen,
Zehre 1904 und wurden von dem jetzigen Präsidenten dr-Reichs- und Offenback^ wo NatwnaNiberaleund veilicherungsanites Dr. Kauftnann, der damals im RÄchsamt fettig unterstützen. E- ist^dies erfreulich nsbew A Innern war, gemeinsam mit dem früheren «cfretär die "nur
^Mti^ und W^isenvel-1 s-me Berttetting der Liberalen konnte eine geeignetere Persön-
X SiSJrriS Mnter &r vartiinacH ^rüc^SHeben Vorgänge abgespielt. Einer Flut von Befchimpfungen der na- ^1908/09 ® der All sein ckonalliberalen Partei hat der Wormser freisinnige Parteitag
Dw Fonds für die Witwen--und Waiseiiver siche rnng wird am 1. Ja- freien Lauf gelassen, und jedes ZaMmmeiVehen mtt den Natwnal- iciar 1910, au dem das entsprcckMide Gesetz in Kraft ttetcn! liberalen hat man toext tion ftch 0äDtqen. ™on fott, 100 Millionen .. ' *9
I tionallibera^mus zu veniichten. ^Ran braucht die Bedeutung!
Demonstrierende Fraum. . .Qbc I ÄÄ
21 r b e 11 § I o f e u u d xa u ent eck; t le rinnen haben r . n frei)innige Bürgertum wird eine solche Sprache
S rstern einen Maßeuangrift auf englische Parlament versucht haben. Sind wtt nicht alle ftoh, der Zeit eut-
« und wollten sich gemallfam den Eintritt erzwingen. Hundeite von । jein, in der sich die liberalen Gruppen bis zur Unkennt- a.llfgeregten grauen waren. gestern in der Rahet des Parlament.'! ^Eeit zerfleischten. War sie nicht beschämend jene Zeit der und wollten den Polizeikordon durchspreiigen. Zahlreiche Verhaft-1Liberalismus, in der jebe sortschritttiche Bewegung am | u ngen mürben vorgenommen. Am fpa^en Itbenö fchlug die Menge r nacf, Wormser Parteiparole die freisinnige
8 h ü Charuig Groß die rfenfler em. ^m Untergnufe trug üch >n Leitung hier in Gießen die von den Nationalliberalen bereits
-s Verbindung mit den Demonstrationen iur bns ö"vaueuftinmired)t crget?nc un^ zugesagte Untersttitzung der Kandidatur Gutfleisch
ei!t Z w i s ch e n f a l l un Hau e selbst zu, wahrend dort dw^Be-1 au^red)t erhalten wird oder darf, ist mir nicht bekannt. Im Jn- . r«tung des Gesetzes über ben Linderfchutz statttaiid. ®me ®Qme, L r. bct Geraten Einigung, die eine Lebensaufgabe der Jnng- J b ie das HauS besuchte und von einem IHugtiebe ber liberalen un ^eTa[en — gCTne darauf verzichten aus Karelischem Munde
Foyer erngesuhrt wurde, stürzte plötzlich ui den tLitzungvsaal und hjjren da sie sich an posttiver Arbeit, nicht aber an
täef laut, man solle auihoren über Kinder zu diskutieren und I Qän£ereien beteiligen wollen — darstellt, sind diese Vorkommnisse dm Frauen das Stimmrecht geben. Ihr Begleiter ergriff fie ipfort | auco ^eM-te ,u bedauern! Wenn man von freifinniger Seite itnb schaffte sie unter beni Hohngelachter ber Parlamentsmitglieder ^..'e^uung von Leuten wie v. Hehl und Oriola aus der cu8 dem Haufe. Die ztsfuifioit wurde dann .fortgesetzt, ohne baß uationalliberalen Partei als Gruiidbedingung für einen 3ufammen^ i»an von bem Zwifchemall weitere ütotlz nahm. I ^uß fordert, so sage ich, daß die von dieser Sette hervorgerüfene
n ------ Hemmung wahren Forffchritts mir viel minder erscheint, als
LanomgswayLvewegung, die von Leuten wie Korell und Genossen verursache. Nur die,
vcAf.hMArfiro denen jede verantwortliche Mitarbeit am Gedeihen des Reiches
.. ± _ r * und Landes fernlicgt, können so reden, tote es trt Worms ge-
Unter dieser Spitzmarke bringt die Darmst. Ztg. an her- ift Das deutsche Volk hat sich in seiner großen Mehr- □yrragenber Stelle folgende Auslassung: I heft zu der Erkenntnis durchgerungen, daß liberale Fortschritte
In Nr 41 der Berliner Wochenschrift „Die Httfe" vom nur durch gemeinsames Handeln aller liberalen Elemente erreicht LL Oktober l. I. finden wir einen von Adolf Korell gozeickMeten werden kann. Glauben m. D„ ein ReiLka^ertore Mloto Trttkel, der sich mit dem „Landlagswahlkmupf in Hessen be--1 wurde ein Verein^gesetz das trotz aller Anfeindungen wefent- s ihüftigt und in dessen Eingang es mit Bezug auf die jetzige liche Vorteile bietet er ^n Börfeng^etz vM^^t haben, Regierung u. a. wörtlich heißt: „ . . . Doch muß an diefem wenn sich etn einzelnes h^rale^ ^raktionc^n darum bemüht ^entscheidenden Wendepunkte Hessens festgestellt werden, daß das hätte? Netn, nur das GefuT, daß dem erwachen und erftarkcn- , .hauptverdienst an der liberalen Gesetzgebung bei der Regierung den Gefamtlcheralismus Rechnung getragen roerben nmsse, hat '■ und den drei freijinnigen (Gutfleisch!) und sieben sozialdemo-1 ihn zu dem allerdings bis fetzt noch ungenügenden Entgegentommen "ttattschen (David!) Wgeordneten lag. Die Linke hat es dem veranlaßt. Kann man von dem Kanzler, dem in sich geeinte , lwtionallib'eralismus unmöglich gemacht, der Regierung allzu- grotze Parteien zur Versugung stehen, verlangen, daß er ben >el ©dj'toierigfeiten zu machen . ." Diese Behauptung ist durch die Eigenbcodelei Einzelner zer>prengten ohnmachttaen lche- >irchaus falsch mid beruht auf einer Entstellung der Tatsachen, l ralen Grüppchen fernerhin noch irgendwie Gehör f chentt? „Nein, die sich im Hinblick auf den Wahlkampf vielleicht begreifen, nicht tder entschuldigen läßt. Wir möchten ihr zur Steuer der Wahrheit hier folgende tatsächliche Feststellungen entgegenhalten: Was der verflossene 33. Landtag an gesetzgeberischer Arbeit geleitet Mid nicht geleistet bat, ist aus der Thronrede vom 20. Juni l. I. l-icrgL „Darmst. Ztg." Nr. 143) zu ersehen. Das Wahlgesetz^ die Revffion der Verwaltungsgesetze, die Gesetzesvorlage über die Verfassung der Verwaltung der israelitischen Religionsgemeiw- yjftft und der Gesetzentwurf über die Jagd sind unerledigt ge»
vorwärts zu kommen. 9 wiegende Meinnngsverschl- Partei der Fall, ohne daß Ansichten in der heftigsten ringert und überbrückt w Die Blockpolttik im Reicki- ich versage es mir deshal ute nochmals darauf einzugehen, das aber kann mit Gewistlum .MMM Mr^u^ Hai sie nichts Mderes
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