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Geriehtsfaal.
— DieHerrcuFortbildungsschüler. Das Schöffen- aerichl 5" Lampertheiin hatte sich dieser Tage mit drei Fort- bilduttgsjchülern zu beschäftigen, die sich als hervorragende Radaubrüder dem Lehrer gegenüber erwiesen hatten. Jeder von ihnen erhielt u. n. wegen fortgesetzten schrillen Pfeifens in und vor dem Schulhause drei Wochen Hait. Einem davon, der das Schulbaus trotz wiederholter Aufforderung des Haupllehrcrs nicht verlassen wollte, wurde eine Zugabe von sechs Wochen Gefängnis zuteil, ein zweiter erhielt wegen Bedrohung des Lehrers vier Wochen Gefängnis, ebenfalls als besondere Zugabe.
Mannheim, 14. Kehr. Vor dem hiesigen Kriegsgericht fand gestern die Verhandlung gegen den Vizefeldwebel Peter Pleck von der 9. Kompagnie dcö Mannheimer Grenadier-Regiments statt, der, wie berichtet, seine Abteilung am Tage nach Kaisers Geburtstag statt zum Dienst in eine Wirtschaft geführt hotte. In der gestrigen Verhandlung gegen Pleck wurde der Angeklagte, der seit 10 Jahren im Dienst ist, ju einer Gefängnis st rafe von 3 Monaten und einem Tage verurteilt Es wurde sestgestellt, daß sich die Untergebenen mehrfach geweigert hatten, in die Wirtschaft zu gehen, und daß ftc nur dem bestimmten Befehl des Vizefeldwebcls Gehorsam geleistet hatten. Sie verneutten die Frage, ob ihnen bekannt gewesen sei, daß sic Befehle nicht ausführen durften, die Strafbares enthielten. „ ......
Köln, 14. Febr. Vor dem Kriegsgericht stand der Sergeant Jean Greve vom 40. Jnf.-Regt. in Aachen, bei dem bei einer Spind-Revision eine sozialdemokratischeA gr- tations-Broschüre gefunden wurden war. Tas Gericht erkannte wegen Ungehorsam gegen einen Tienstbefehl auf s e ch s Monate Gefängnis unter Freisprechung von der Anklage der Betätigung revolutionärer und sozialistischer Gesinnung.
Breslau, 12. Febr. Tas Kriegsgericht tu Reche hatte den Kanonier Johann Hofmann vom 52. Jnsanterie-Regl- ment wegen Beleidigung, Widerstandes, tödlichen Angriffes und Gehorsanisoerwelgeiung zu d r e i I a h r e n u u d v ie r M o u a leu Gefängnis verurteilt. Auf die Berufung des Angeklagten erkannte das Oberkriegsgericht des 6. Armeekorps am völlige Freisprechung, nachdem MilitärärztlicheSachverständige begnt- achlet hatten, daß Hofmann als Nervenkranker durch die Wirkung des Alkohols sich bet Begehung der Tat in einem krankhaften Zustande des Geistes befunden habe.
Universitäts-Nachrichten.
— lieber die Freiheit der Hochschullehrer hat der bahr. Kultusminister v. Wehner eine höchst seltsame Auffassung im bapr. Abgeordnetenhause zum Besten gegeben. Er erklärte, daß in einem geordneten Staatswesen niemand absolute Freiheit habe und daß auch Hochschullehrer sich der Gesamtheit utiterordnen müssen. Tie katholischen Theologiepvofessoren unterständen (im Gegensatz z. B. zu Württemberg. D. Red.) der Autorität des Bischofs und Abweichungen vom kathol. Dogma durch Theologieprofessoren schlössen die Lossagung von der Kirche und entsprechende Maßnahmen der kirchlichen Autoritäten in sich. Das Urteil über die Rich-igkeit der Lehre stehe nur der kirchlichen Autorität zu. Die Hochschulprofessoren seien der staatlichen Disziplin unterworfen. Im Falle Schnitzer habe der Nuntius die Hilfe des Staates noch nicht in Anspruch genommen. Jedenfalls wird der Fall streng nach der Verfassung und dem Gesetze, erledigt, wenn ein staatliches Einschreiten nötig werde. — Die Ausführungen des Ministers wurden vom Zentrum mit lebhaftem Beifall ausgenommen, begegneten bei den Liberalen aber selbstverständlich starkem Widerspruch. — Aus München kommt heute die Nachricht, daß Professor Dr. Schnitzer für den Rest des Semesters b e u r l a u b t ist und feine Borte f u n g e n bereits eingestellt hat. Wie die „Allg. Ztg." hort, hat Professor Schnitzer fein Urlaubsgesuch freiwillig und spontan eingereicht und zwar im Bedürfnis nach Ruhe und Sammlung und mit Rücksicht daraus, daß seine eigentlichen Hörer durch das kirchliche Verbot von feilten Vorlesungen fern- gehalten werden, so daß nur Neugierige und solche sich ein.imDen, die ihm ihre Sympathien bezeugen wollten. (Vgl. auch den heutigen politischen Teil.)
Acar bürg. Wie wir hören, hat der ordentliche Professor der neutestamentlichen Exegese Dr. theol. Johannes Weiß m Marburg einen Rm in gleicher Eigenschaft an die Universität Heidelberg als Nachfolger von Proi. A. Teißmaun erhalten.
In Kiel starb der Krankenhans-Direktor Prof. Dr. Ferd. Petersen am 13. d. Mts.
Kun ft und Wissenschaft.
— Die Gesellschast für Verbreitung von Volksbildung, die es sich angelegen sein läßt, gute Bücher in weite Kreise des deutschen Volkes zu bringen, bildet z. Z. im preuß. Verwaltungswesen den Gegenstand sich sortivährend widersprechender Beurteilungen. Weil man in dem Katalog der Gesellschaft auch Namen findet wie Häckel, Darwin, David Friedrich Strauß, sowie die vortrefflichen, von uns wiederholt empfohlenen „Religionsgeschichtlichen Volksbücher" von Schiele, zu deren Mitarbeitern auch unser Prof. Dr. Krüger gehört, erließ der Vorsteher der Regierungsabteilutig für Kirche und Schulwesen in Liegnitz, ein Theologe, eine Verfügung, wonach die Gesellschaft „neuerdings eine der christlichen Lehre und christlichen Kirche entgegengesetzte Stellung" einnehme. Tie Regierung haltet siey Demnach für verpflichtet, „vor der Unterstützung ihrer Bestrebungen durch Zahlung von Beiträgen und durch Entnahme von Büchern oder sonstwie zu warnen". Ter Lieguitzer Regierungspräsident zog indes bald darauf diese Verjugung zurück. Der neue preußische Kultusminister aber, Dr. Holle, hat nun in der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses wieder
den Präsidenten desavouiert. Er erklärte, daß die Aufhebung der ersten Verfügung ohne seine Mitwirkung er» olat sei. Das kann nur bedeuten, daß er die Aufhebung nicht billige. Also ordre, contreordre, desordre! Der Minister eignet sich die Ansichten des frommen Abteilungs- chess von Liegnitz an: früher seien die Bücher der Gesellschaft farblos gewesen, und heute seien sie es nicht mehr. Und da die Gesellschaft aus Reichsmitteln Unter- tützung erhalte, habe sein Amtsvorgänger deren Bücher empfohlen; aber diese Empfehlung könne nur dann erfolgen, wenn die Bücher „in jeder Beziehung tadellos" seien. Und er sei in Erwägungen darüber eingetreten, ob es nicht angezeigt erscheine, die Befürwortung der Bibliotheken der Gesellschast zurückzuziehen. Dabei verfährt die Gesellschaft heute unter dem Vorsitz des nationalliberalen Neichstagsabg. Prinzen Heinrich Schönaich-Caro- lath genau so, wie zu der Zeit, wo ihr aus Reichsmitteln unter Zustimmung des Bundesrats eine Unterstützung im Etat zugebilligt wurde, die sie noch gegenwärtig bezieht. Die Liberalen Preußens werden nun Die Erwartungen, die sie Holle entgegenbrachten, unb die sich durch die Berufung" der Professoren D e i ß ma n n und 2 r e w s nach Preußen zu bestätigen schienen, um ein Erhebliches herabsetzen mü|)en. Es wird interessant sein, zu erfahren, welche Schriften der Kultusminister Holle als „tadellos" ansieht.
Vermischtes.
"Berlin, 13. Febr. Tas Fallissement des Bank» Hauses Friedberg zieht immer weitere Kreist und hat gestern Alt mehreren Verhaftungen geführt, unter denen eine große Sen- jalion hervorzurufen geeignet ist. Ter langjährige Syndikus des flüchtigen Bauklers, der Rechtsanwalt beim Kämmergerlcht, Hugo Caro, ist gestern abend verhaftet und nach dein Polizeipräsidiuin überüihrt worden. Während der tagelaiigen Unlerjuchnngeu, die mit Hilie (Soros vorgenommen wurden, stieg der Verdacht auf, daß der Rechlsauwatt keine euuvandfreie Rolle iii diefer Angelegenheit gespielt habe. Tas gestrige mehr als zehnstündige Verhör bat dein Verdacht weitere Nahrung gegeben. Kruumalkommissar Müller hat nun auf Gruud des § 314 Abs. 1 des H.-G.-B. und wegen des Verdachts der Beihilfe zum betrügerischen Bankerott Earo iestgeuommen. Ter § 314,1 betr. Bilanz-Verschleierung. Als SyndikliS der Automobil-Zentrale fall sich Caro dieses Vergehen haben zu Schulden kommen lasjen. Alan nimmt an, daß Caro von den faulen Geschäften Friedbergs gewußt hat. Cs haben gestern und heute noch verschiedene Vernehmnngeii und Verhaftungen siattgefanden. So ist die gemeinsame Geliebte Friedbergs und Bohns, eine unter dem Namen B a 11 h a u s e 1 s e und B ri ll a n t e n e l fe bekannte Schöne der Halbwelt, f e st g e- n o in m e n worden. Sie hat ohne weueres ihre wertvollen Schmuck' fachen, die sie von den beiden zum Geschenk erhallen hat, herausgegeben und so die Blasse um einen ganz erheblichen Wert ver- inehrt. Ferner wurde eine Frau B., die m recht engen Beziehungen zu B. gestauden hat, unter dem dringeudeu Verdachte der Be- güustigung festgeuoinmeu uud in das Untersuchungsgefängnis über- iührt. Wie weiter nutgcteilt wird, ist Friedberg mit feiner aus Hamburg verschwundenen Mutter und Bohn zusammen in London gesehen worden. Tie Beziehungen, welche Friedberg und Bohn zu galaiiteu Tameukreisen hatteu, decken einen immer größeren Kreis der Schönen auf, denen bis in die letzten Tage große Summen geopfert worden sind. Anträge auf Koukurseröffnuug sind von verschiedenen Seiten wieder eingebracht worden- Der Verwalter wird morgen tue Masse übernehmen, da jetzt auch Kommerzienrat Schacht aus Würzburg, einer der Hauptgläubiger der Friedberg- jchen Unternehmungen, sich für em Konkursverfahren erklärt Hal. — Als heute voruiiilag der Monteur Gruber euie» Straßenbahnwagen in voller Fahrt verließ, wurde er von einer Automobil- droschke überfahren, so daß er mit der Stirn aus den Straßendauim aufschlug uud sich eine Gehirnerschütterung zuzog, an deren Folgen er an der Un'allstelle verschied. — Ter Bl a l e r Fritz Wilden Hagen, der vorgestern unter der Be- schuldigring der Schamoerletzung gegenüber Frauen und Mädchen verhauet worden war, ist nach seiner Vernehmung bei der Polizei wieder f r e i g e l a s s e n worden. ^Er behauptet, er habe nur, um sich abzuhärteu, eine Kneipkur in Steglitz iinieriiommen, bei der er unter dem Mantel nur ein Trikot trug. Tie Polizei riet ihm, feine Abhärtungen im eigenen Interesse euizustellen.
Kleine Tageschronik.
Ter Groß Herzog von kveiuiar oc schieb das Gnadengesuch des zu drei Monaten Gefängnis verurteilten Rittergutsbesitzers Brauns, bar den Kunstmaler Schultze mit seinem Automobil totgefahren batte, aojchilugig.
Durch eine m Fusch «.Salzburg) niedergegangene Lawine wurden vier P e r f o n e n getötet und mehreie verletzt. Zwei Leiche« wurden geborgen.
Infolge u n g e h e u r en Lebensmittel-Wuchers und der dadurch verurjachieil Hungersnot ist in den unteren Schichlen der Bevölkerung ui Budapejt der Hungertyphus epidemisch auSgebrocheu. Die Spital-Leituug sowie die Behörden verweigern angeblich jede Auskunst.
In Petersburg wurde im Zentrum der Stadt ein durch Messerstiche schwer verwundeter Mann fast besinnungslos gesunden. Es war Dr. Rujsanow, der Privatsekretär des Grotz- sürsten Nikolai Nikolajewitich. Die Nachforschungen der Geheim- polizei blieben cinftiucuen ohne Erfolg. Russanow wurde von zwei Unbekannten überfallen.
Arbeiterbewegung.
R. B. Darmstadt, 14. Febr. (Tel.) Tie Lohntarif» Verhandlungen zwischen den Vertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Baugewerbe haben bisher zu feinem positiven Resultate geführt. Die Arbeitgeber, die durch den Bttttel-- üeutschen Arbeitgeberverband für das Baugewerbe vertreten waren, blieben bei ihrer Forderung des lOstündigen Arbeitstages unb des Stundenlohneö von 46 Pfg. für Maurergesellen in Tarrn- ftabi. Die Arbeitnehmer verharrten auf der Einführung des v^stündigcn Arbeitstages und von 55 Pfg. Stundenlohn für Tarmstadt. Die Verhandlungen werben in vier Wochen wieder ausgenommen werden.
Svort. . „
Newyork, 12. Febr. Heute vormittag traten sechs Automobile, darunter ein deutsches mit drei Teilnehmern, eine Wettfahrt nach Paris via Behring st raße in Gegenwart) einer zahlreichen Menschenmenge und einer großen Anzahl von Automobilen an.
handel.
'"Darmstädter Bank. Die Bilanzsihung der Darmstädter Bank finbet am 14. März statt. Neue ZweigniederlassiUigeu errichtet die Bank demnächst in Sangerhausen und Quedlinburg.
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 14. Febr. Heu- und Strohmarkt (Qrg.-Tel. d. Gieß. A>iz.) Angeiahren waren 8 Wagen Heu, 3 Wagen -L-troh. Bezahlt wurde für Heu Alk. 3.30—3.bO, für Stroh Mk. 2.40—2.70, Maschinen-Langstroh Mk. 2.10—0.00. Alles für 50 gk. Tendenz flau.
Voraussichtliche Witterung für Hesse» am Samsiag den 15. Februar 1908: Teilweise heiter, morgens Nebel. Meist trocken. Nachts Frost. Westliche Winde.
Origtual-9raytineL0uugen«
Berlin, 1-4. Febr. Die sr.avtt)erorsNi.^euverfammlung nahm gestern fast einstimmig einen Antrag an betreffeno schleunige Jnangri ffnahme städtischer Not- stanDsarbeiten. als Mittel gegen Die A r b e i t. s l o s i g - feit Die Höhe ber bewilligten Summe sür diesen Zweck beträgt 700000 Mk.
München, 14. Febr. Der Bamb erger Erz-i b i s ch o s verbot in einem Brief an ben Abgeordneten Pfarrer Granbinger biesem jedes Zusammengehen mit den Liberalen in der Schulfrage nachdrücklich.
Paris, 14. Febr. Die in Fez wohnenden Algerier haben sich an ben Generalgouverneur von Algerien wegen Schutz gegen bic Anhänger bes Scheiks Kitani gewandt, von denen sie bedroht werden.
St Etienne, 14. Febr. In Gegenwart einer Kommission von Artillerie-Osstziereii unb Armee-Kontrolleuren fanden gestern Versuche mit einer neuen Mi- trailleüse statt, bie zur allgemeinen Befriebigung verliefen. Das neue Geschütz gestartet, in ber Minute 650 Schüsse abzugeben. T>e ^chießvorrichtungen sind äußerst einfach. Tas Laben ber Geschoße erfolgt in Streifen von 25 Geschossen. Besonbers hervorzuheben ist, baß ber Er- finber Die Frage Der Ueberhitzung vollstänDig gelöst hat. Die anwesenDen Osjiziere enlarten bas neue Geschütz für vollkommen.
Newyork, 14. Febr. Die Arbeitslosigkeit iw N e w y o r t unb anderen Großstädten ber Bereinigten Staaten wachst täglich trotz aller An,ireiigungen ber Wohltätig- keits-Gejellschasten. Zn Newyork sind m i n b e st e n s 10000 Frauen unb Kinder dem Hungertobe nahe. Die Magistrate der meisten Städte fajreiten zu 9!ot- ftandsarbeiten, um den Arbeitslosen Gelegenheit zum Verdienst zu geben.
Tetefomsche Kursbericnte
des Giessenei Anzeigers, nutgeteilt von der Bank tllr Handel und Industrie, Giessen.
Frankfurter Börse, 14. Februar. 1.15 Uhr.
3Reichsanleihe . . 92.70 3% do. . . 82.80 d>6% Konsols .... 92.75
do 82.80
o>j% Hessen . . . . . 91.75 3Ji% Oberhessen . . . 92.00 4y0 Uesterr. Goldrente. 99 20 4l/8 % Uesterr. äüberrente 99.60 4^o Ungar. Goldrente . . 94 30 4)$ Italien. Rente . . . 104.30 8-v Portugiesen tierie 1 62.60
3% Portugiesen „ 111 62.90 4>äo/o russ.btaatsanl. 190o 94.40 4/äu/0 japau. Staatsanleihe 88.70 4>o Uonv. Türken von 1903 96.00 Türkenlose 14u.3ü 4% Gnech. Mouopol-Anl. . 49.50 4% äussere Argentinier . 86.60 o°/0 Mexikaner .... 65.80 4-L% Chinesen .... 96.30
Aktien:
Bochum Guss 198.50
Buderus K W 112.00 Tendenz: schwach.
Berliner Börse, 14
Cauada E. B 142.00 Darmstadter Bank . . . 126.00 Deutsche Bank .... 236.10 Dortmunder-Union C. . . —.— Dresdner Bank .... 137.20
Tendenz: still.
Blektnz. Lahmeyer . . . 127.00 Klektnz. bchuckert . . . 105.50 Escüweiler Bergwerk . . 205.70 Gelsenkirchen Bergwerk . 184 00 Hamburg-Amenk. PaketL 119.00 Harpener Bergwerk. . . 198.50 Laurahütte ..... 216.00 Aordd. Lloyd . , . . . 106.40 Ubeischles. Eisen-Industrie 96.00 Berliner ilandelsges. . . 159.25 Darmstädter Bank . . . 126.30 Deutsche Bank .... 235.90 Deutsch-Asiat. Bank . . 139.50 Diskouto-Komiuandit . , 174.90 Dresdner Bank .... 138.26 Kreditaktieu 202.10 Baltimore- und Ohio-
Elseulahu 80.70
Gotthard bahn —.— Lombard. Eisenbahn . . 25.80 Uesterr. Staats bann . . . 144.50 Prince-Heuri-Eisenbahu . 116.00
. Februar. Anfangskurse.
Harpener Bergwerk. . , —■ uaiuaiiutte 216.20 ..ombarden E. B. ... 25.70 Aordd. Lloyd —.— i drkenlose ..... 146.60
Das ist aber doch em scheußlicher Zustand!
Der Hals ist mir wund, der Husten auält mich unb doch 7® will ber Schleim ficy nicht lösen; mir tun die Glieder weh unb felvst nachlS laßt ber Hünen nur feine Ruhe. — So »3 ist's mir neiuiaj gegangen und ich haue ratrflia) Angst, es für könnte was Gmüimaes werben. Da fino mir nun Fays echte Sodener Mineral-Pastillen dringend emviohlen worben und was fall ich öir sagen, nach zwei Tagen war alles wie weggevustet und ich tütjlte mich piidclwoyl. Versuch s TL 33 auch einmal, bie Schachtel kostet nur 85 Pfennig und ist überall erhattllch. hv^/«
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Alfred Ortenbach.
TodeS-Anzeige.
Gestern abend verschied unser lieber Gatte und Vater
Die Beerdigung findet Sonntag, den 16. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Friedhof aus statt. , , , , , ,
Blumenspcndcn dem Wunsche des A erstorbenen gemäß dankend verbeten.
Danksagung.
Für bie vielen Beweise herzlicher Teilnahme während ber Lranthett unb bet bei Beerbigung unseres lieben Cntschlasenen, sagen wir allen unseren herzlichsten Tank, befonberen Dank ber Schwester AL Rink für ihre aur opfernde Pflege. 984
Familie Röhrsheiur.
Obenhausen, ben 14. Februar 1908.
Wetzlar, Düren, Mainz, Haiger, den 13. Februar 1908
Justus Roll
nach langem, schweren Leiben.
Die trauernden Hinterbliebene»
Gießen (Kaiser-Allee 32), 13. Februar 1908.
Die Beerbigung finbet Sonntag, 16. b. Mts., nachm. 21/; Uhr von ber Kapelle bes neuen Friebhoss auS statt. 978
Statt besonderer Anzeige.
Heute mittag 12 Uhr verschied sanft im 89. Lebensjahre unser lieber Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager und Onkel
Heinrich Georg Orlenbach.
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Für Jäger! Centralleuer CaL 12 mit Hahnen, Drilling
Cal. 16; Kugel 9, 3; ohne Hähne, bcnco «übler Fabrikat, bie Gewehre unb vorzüglich erhalten unb haben sehr gute Schuß- leutung. 1990
Äug. Kübinger,
Leltcrswcg 79.
IflhyA bewahrt sich,mn- uteor Retter'S
Haarwasicr (München) i iaatt. geprüft u. begutacht.
K. h. um 40'43 r. u.'JJttl.lO bet
J.H.Fuhr,Lounemir.2ö. Ihv6/,
Chauffeurschue Bingen a. Rhein
Prüfungsber. Prosp. frei.


