Ausgabe 
13.6.1908 Zweites Blatt
 
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Iris, sowie Degradation. Gegen den Vizefeldwebel Holzapfel aus 1 Jahr Gekängyis und Degradation; gegen Biermann aus 11 Monate und 8 Wochen Gefängnis imb gegen Walter aus 4 Wochen gelinden Arrest. Tie Angeklagten Feldwebel Buchho.p und Leutnant v. Bültzingslöwen wurden freigesprochen.

Karlsruhe, 12. Juni. Eine neue Beleidrgungsklage von Olga Molitor wird vor dein hiesigen Schöffengericht nur 23. d. M. gegen den hiesigen Bohemien, Schriftsteller Waßmann, verhandelt.

Toulon, 12. Juni. Eine dichte Menge drängt sich iir Er­wartung der D e g r a d a t i o n des S ch i i s s s ä h n r i ch s U l l nr o aus dem Place St. Roch. Ter gewöhnliche Polizeidienst ist ver­dreifacht, um Zusammenstöße zu verhindern. Die Schaulustigen hallen Bäume, die Mauern des Ätarinegesängnisses und die Festungswälle besetzt. Als der Verurteilte erfchien, ertönten Pfiffe und Verwmischungen. Ohne zu zucken, hörte Ullmo die Verlesung des Urteils an, brach aber in einen Tränenstroin aus, als im gegebenen Augenblick sein Degen zerbrochen und ihnr vor die Füße geworfen wurde. Unmittelbar darauf wurde Ullmo unter feindlichen Kundgebungeii der Menge, die der Degradation schweigend beigewohnt hatte, ins Marinegesängnis ziirück und von dort nach Anlegung von Zivilkleidern in das Zivilgefängnis über-- führt. Zwischenfälle tarnen nicht vor. Der gesamte Vorgang machte groben Eindriick auf die zum Ordnungsdienst befohlenen Rekruten. Ullmo wird im nächsten Monat nach der Teusels- in s e l gebracht werden.

Universitäts-Nachrrcyten.

Der Professor der Staatswissenschasteii mt der Universitär Rt eXr Dr. Georg Adler, ist in einem Hotel zri Berlin einem Herz- und Gehirnfchlag e rlegen. Professor Adler ist nur 45 Jahre alt geworden.

Noch eine Universität ohne Studentei,. Kürz- lich war hier die Rede von der Universität Warschau als einer studentenlosen Hochschule. Auch das Donaureich erfreut sich einer solcher Spezialität: Es ist die Franz Josefs-Universität in Agra m, die in dieseiu Somipersemester drei sage und schreibe: öui Hörer zählt. Und von dieser ivahrhast imponierenden Zahl hört dies Wort seiner ureigensten Bedeutung nach genommen wirklich nur einer. Wenigstens las man jüngst in kroatischen Blättern, daß vcm diesen drei inskribierten Hörern einer im Kolleg erschienen war und daß der Professor erklärte, er würde gegebenenfalls selbst vor diesem einzigen Hörer das ganze Sommersemester hindurch lesen. Tie Vorgeschichte dieses ftudentenlosen Zustandes der Agramer Uni- versität dürfte noch in Erinnerung sein; er ist aus die Maßregelung einiger Professoren durch den derzeitigen Banns Baron Rauch, einen klerikal angehauchten Herrn, zurückzuführen. Tie Antivort auf Rauchs Maßrägeln bildete ein Massenauszug der Agramer

Studentenschaft an österreichische Hochschulen.

Die Prinz heinrichHahrt.

rv.

Itzehoe, 12. Huni. Bei der Schnelligkeitsprüfung -in der Ebene bei Nien^ahn trafen hier der erste Wagen Nr. 2 (Stöwer) und weiterhin nacheinander die Wagen 3, 4, 5, 6, 7 und 18 ein. Wagen Nr. 1 ist verspätet eingetroffen, weil er unterwegs Aufenthalt hatte durch den Wagen 9, der gegen einen Baum fuhr.

Hamburg, 12. Ium. Prinz und Prinzessin Heinrich hatten wenige Kilometer hinter dem Start in Kiel Auf­stellung genommen, um der Borübersahrt der Kraftwagen zuzuschauen. Alsdann begaben sich die Herrschaften mit dem Prinzen Sigismund und dem Prinzen und der Prin­zessin Battenberg an das Zvel der Strecke Schnelligkeits­prüfung bei Itzehoe. Bon den Fahrern schied Nr. 106 (May- Gera) schon bei Rendsburg au-V Auf der Weitersahrt brach Nr. 11 (Bölke-Gernrode) die Kurbel. An dem Stark der Schnelligkeitsprüfung trafen die ersten Wagen gegen 11 Uhr vormittags ein. Es fand zunächst ein stehender Start statt. Nach 500 Metern Anlauf erfolgte ein fliegender Start,

an welchem die Abgangszciteu genommen wurden. Tie Strecke der Prüfung dehnt sich 9,5 Kilometer lang lineal- gerade aus; erst 300 Meter hinter dem Ziel erfolgt eine scharfe Kurve. Prinz Heinrich verweilte während der ganzen Zeit der Prüfung am Ziel, als am Nachmittag stundenlanger Gewitterregen niederging. Soweit sich aus den provisorisch festgestellten Zeiten ersehen läßt, deren Vergleichung durch telephonische Verbindung zwischen Start und Ziel ermöglicht wurde, haben Nr. 26 (Ladenburg-München), Nr. 27. (Tr. v. Bleichröder-Berlin )unb Nr. 81 (Landrat v. Marx-tzom- burg v. d. H.) die absolut besten Zeiten aufzuweisen, die die Strecke in wenig mehr als drei Minuten zurücklegten. Nr. 81 hat außerdem die beste relative Zeit, da er volle vier Minuten früher ans Ziel kam, als die für ihn an­gesetzte Mindestzeit verlangte. Bon bekannteren Fahrern haben z. B. Nr. 68 (Erler-Mcmnheim) 4 Min. 42 Sek. und Nr. 44 lPöge-Chemnitz) 4 Minuten 24 Sek. gebraucht. Sämt­liche Adlerwagen haben über zwei Minuten weniger ge­braucht, als die angesetzte Mindestzeit verlangte. Nr. 36 (Tahmen-Köln) hatte auf der Prüfungsstrecke eine längere Panne. Im ganzen sind 125 Wagen über die Strecke ge­gangen. Nr. 9 (Bugatti-Mülheim am Rhein) ist nach Zu­rücklegung der Strecke gegen einen Baum gerannt, wobei die Maschine durch Feuer völlig zerstört würbe. Ter Wagen mußte mit Pferdevorspann nach Hamburg ge­bracht werden. Eine leichte Ohnmacht des Fahrers hat den Unfall verursacht. Bis 6.18 Uhr sind in Hamburg 122 Wagen eingetroffen. Von sieben fehlenden war bekannt, daß vier größerePannen" hatten. In der Um­gebung von Itzehoe ist von einem Motorradfahrer ein Kind üb erfahren worden; dieser Unfall hat nicht auf der Prinz Heinrich-Strecke stattgefunden und steht mit ihr in keinem Zusammenhang. Nr. 56 (Herzog Ludwig von Bayern) hat die Strecke in 4 Minuten 46 Sek. zurückgelegt und damit die ihm angesetzte Mindestzeit von 2 Minuten 8 Sekunden überschritten.

Darmstadt, 12. Juni. Ter Groß Herzog von Hessen ist bereit, eine H u l d igu n g s f a h r t der Auto­mobilisten entge'genzuneymen. Er wird sämtliche Fahrer im neuen Palais als seine Gäste empfangen und bewirten.

Vermachtes.

Die Tragödi e des Oberbürgermeisters. Die preußische Negierung hat den Oberbürgermeister Lieb­scher von Saatfeld in Thür, wegen Geisteskrank­heit entmündigen lassen. Das Gericht stellte ihm einen Vormund und die Regierung suspendierte formell das kranke Stadtoberhaupt vom Dienst. Die ihm Nahestehenden hegten ob seines in sich gekehrten Wesens schon längere Zeit ernste Befürchtungen, und in Saalfeld zirkulierte seit Jahren das Gerücht, daß der Oberbürgermeister in jüngeren Jahren eine unglückliche Liebe hatte, die in dem gereiften Manne noch nachwirkte. Im Otlober vorigen Jahres machten sich plötz- lich Zeichen geistiger Störiing bei dem Stadtoberhaupt be­merkbar. Im gioocinber wurde er in die Nervenklinik des Professors Binswanger in Jena gebracht, wo die Aerzte bald feststellten, daß auf eine Genesung nicht mehr zu red)nen war. Mit der fortschreitenden Melancholie ging ein rascher Verfall der körperlichen Kräfte Hand in Hand, und der Tag ist wohl nicht niehr fern, wo der Unglückliche ausgelitten hat. Aus diesem Grunde hat die Stadt auch davon ab-

3649

iuni 1908

Heuchelheim, den

e vielen Beweise herzlicher Teiliiahiiie schweren Verluste sagen innigsten Dank

Die trauernden Hinterbliebenen

Familie Hofmaml Familie Römer.

LtMWr Arbkitsuchmis 8kp.

Gartenstraffc 2, Zimmer 2.

Es können eingestellt werden:

3. bei hiesigen Arbeitgebern:

1 Glaser, 1 Sattler und Pot,lerer, 2 Wagner, 1 Wagentacklerer, 1 Stallbursche, 1 Haushälterin, 2 yaunnäödjeit, 1 Kaufsrau, 3 Dienstmädchen, 2 jung. Kindermädchen, 1 jüngerer <vansbur,che.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Glaser gegen Vergütung, 1 ^njloncr, 1 Schreiner.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern:

1 Mechaniker, 1 Wagner, 8 Arbeiter, 1 mattier und Tapezierer, 3 Schreiner, 2 landwirtschasttiche Arbeiter, 1 Schuhmacher. 1 jung. Schneider, 1 Küchenmädchen, 3 landmirlschasil. arbeite^ rinnen, 1 Näherin, 1 Waschfrau.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schreiner..

Es jucken Arbeit: . §-.6

1 Handlungsgehilfe, 1 Eisendreher, 1 Wagner, I ^temdrucker, 1> Schreiner, 1 Weißbinder, 1 schlosser, 1 Glaser, 1 Sp en gl er, 1 Hausdiener, 1 Hausbursche, 3 Fahrburschen, 1 berridjflU Kutscher und Gärtner, 12 Arbeiter, 1 Haushälterin, 4 ^aui freuen, 1 Laufmädchen, 1 Näherin, 2 Waschfrauen.

Lehrlinge: 1 schreiner. ______________ ___

AMWr Wohnuugsnichmis Giesse«.

Gartenstraffe 2, Zimmer 2.

(Geschäftsstunden von 81 und von 36 Uhr.)

^Wo^nungen von *8 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 3 Wohnungen von 6 Zimmern, 9 Wohnungen von a Zimmern, 10 Wohnungen von 4 Zimmern, 4 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnungen von 3 Zimmern mit Laden, 1 Mahnung von Zimmern, 8 möbl. Zimmer, 1 nnmöbt. Zimmer, 1 Werkstatt.

Zu mieten gesucht: 36 Wohnungen von 2/ Zimmern.IB /?

Bekanntmachung,

Mohns« Vornahme von Kabelarbeiten ist das Kabel in der

ausgeschaltet'und die StromUeserung un^rbrochen. was rott hier­mit den anliegenden Komumenten zur Kenntnis bring .

NLL'ELiEsEk Riefte,,.________

Tierschutz-Verein Gießen.

Zu der Ti-nst°°. d-n 23. Juni, nbeub« SV,, Ubr im Sotcl

Kaiscrdos stattfindenden t

ordentlichen Generalversammlung

werden alle Mitglieder hierdnrch^sreundl. eingeladen.

T a g e S - O r d n u n g:

1. Jahresbericht.

2. Rechnungsablage.

4. Anträge, welche aber 8 Tage vorher beim Vorstände cüv gereicht werden müssen. ^nnnano.

Gießen, den 9. Ium 1908.

Betmmtmachung.

Am 14., 15. und 16. Juni d. Js. ist die Straße von Nuttcrshausen nach Wißmar, am Eingang von Wißmar wegen Wasserleitungsarbeiten gesperrt.

Wißmar, den 12. Juni 1908.

Pansch, Vorsteher. v"/.

D18/6

Herrgras-Versteigerrmgen der Fürstlich Solmsischen Rentei Lich.

Heu gras - Versteigerung.

Fürstlich Solmsische Oberförsterei Hohensolms.

Donnerstag, den 18. Juni 1908, vormittags 9 Uhr Ge- meinde Oberlemp 30 Morgen. Aufans der Lamper".

Rachmittags 4 Uhr Gemeinde Mudersbach 24 Morgen.

AnfangTeich Nr. 1". . ... .

Freitag, den 19. Ium, vormittags 9 Ubr Gemeinde Erda 40 Morgen. AnfangKrähwiese". . .

Rachmittags 3 Ubr Gemeinde Hoben,olmö 58 Morgen AnfangBornwiese". Die Wiesen an der Lohmühle und im Blas­bachergrund iverden mit versteigert.

Samstag, den 20. oum, nachmittags 1 Uhr Gemeinde Fraukenbach 34 Morgen. AnsangLangwiese".

Das Hengras von den Fürstl. Wiesen re. wird versteigert: Tienstag, den 23. Juni l. Js., vormittags vracts 8 Uhr von den Wiesen in der Gemarkung Lich oberhalb der Stadl ,ui sannnen ea. 75 Morgen, wobei ausdrücklich bemerkt wird, dan die Abteilungen 1 ü nnd die Abteilungen 111/ 26 Morgen der so­genannten Wvrthwiese nicht versteigert wereen.

Zusammenkunft an der Saubrücke. 2Ut demselben Tage, nachmittags vrac,S 1 Ubr, von den Wiesen unterhalb der Stadt Lich zusammen 6 Morgen.

'Zusammentunst in dem Schloßgarten an der Eisenbahnbrucke.

Mittwoch, den 24. Juni, vormittags Vracts 8 Uhr, von den Fürstlichen Wiesen in den Gemarkungen Mnhlsachsen, Ober-> und Ziieder-Bessingen im Ganzen 125 Morgen.

Zusammentunsl m Aiühlsachsen.

Lich, den 10. Ium 1908.

Fürstlich Solmsische Rentei. Kreiling.

Hengras-Bersteigerung.

Das Heugras von den Domanialroiesen der Oberförsterei Wieseck und Gießen wird versteigert: .

L ftn der Gemarkung Alten-Buseck Mtttwock, den 1«. Juni l. Js., vormittags 10 Ubr, in der Wirt,chatt des Herrn Otto Rabenau

2. An^er^Gemarkung Wieseck Donnerstag, den 18. Juni l. Js., vormittags 10 Uhr, in der srnheren Dorfeld fchen Wirtschaft

3. 8»^er Gemarkung Gießen an demselben Tage, nachmittags % Ubr, in der trüberen Leib scheu Wirtichaft im Philo­sophen wald bei Gießen.

Gießen, den 2. Juni 1908. . Pis/e

Großh. Obersörsterei Wieseck. Großh. Oberförsterei Giegen.

Weigand. Köhler.

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Vertreter:

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gesehen, die Pensionierung des Oberbürgermeisters zu be-' antragen.

Stiftungen. Tie Eisenbahnsignalbananstalt Rtax Jiiedel & Eo. Akt.-Ges. in Braunschweig hat der Stadtverwaltung 22,500 Mark überweisen lassen. Von dieser Summe sollen 10,500 Mark für Wohltätigkeitszroecke verwendet worden. Der in Bromberg vor knrzem verstorbene Konnnerzlenrat Gamm hinter­ließ der Stadt 185 000 Mark für unbemittelte Bewohner Brom­bergs. Tie kürzlich in Paris verstorbene Witwe Proviny hat dem dortigen Wohltätigkeits-Bureau ihr vrachtvolles Eigentum so- ivie 10 Millionen Francs testamentarisch vermacht, mit der Be­dingung, ein VersorgungSheim für Greise und Greisinnen zu errichten.

Kleine Tageschronit.

Beim Forsthause des Kölner Stadtwaldes sand ein städtischer Anfseher Die verstümmelte Leiche eines Knaben. Tie Cbbiiftion ergab, daß Lustmord nicht vorliegt. Der kleine Hammer hatte in den Abendslnnden beim TenniSspiel 40 Psennig verdient. Die Polizei nimmt an, daß es irgend ein Strolch ans Geldbetrag abgesehen hatte und den Knaben inL Dickicht schleppte, wo er ihn ermordete.

Major 3-rIjr. v. Gemmingen vom 1. Garde-Ulanen-Regi-. ment ft ü r 51 c beim Attacke-Reiten während der Gesechlsexerziticn in Döberitzso unglücklich mit dem Pferde, daß er Scl)ädel- und Schlüsselbeinbrüche erlitt. Im Grünewald hat sich der 18'2- jährige Oberprimaner Gustav Stender aus Friedenau er­schossen. Tas Motiv, das den jungen Mann zum Selbst? morde trieb, war die Angst vor Dem Abiturientenexamen. Er fürchtete, daß er infolge eines Konflikts, in den er mit feinem Tirekwr geraten war, im Abiturium durchfallen könne.

New Pork Herald" berichtet aus Shanghai: In der Nähe von Chang criolgie eine eigenartige Katastrophe. Es entstand plößlich ein mcilcnlanger Riß an einem Bergabhange, in dem mehrere hundert Wohnhäuser mit ihren In - sassen, Vieh und Niobiliar verschwanden. Die genaue Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt.

Gießener Wettervienst.

Voranösichtlichc Witterung für Hessen am Sonntag den 14. Juni: Wolkig. Vorübergehend geringer Regen, später Auf­heiterung. Etwas kühler.

Müller'schc Badeanstalt.

W a s f e r io ä r in e der Lahn 15 °R.

GL-ginai-Drahtmeldungen.

Danzig, 13. Juni. Die gemeinfanie Sitzung des Gesamtvorstandes des Deutschen Flottenvereins, für die zwei Tage in Aussicht genommen waren, hat bereits gestern ihren Abschluß gefunden und einen friedlichen Verkauf genommen. Zu verdanken ist dies dem energischen Eintreten des west- preußischen Prooinzialverbandes, besonders der Tatkraft des Oberpräsidenten von Jagow.

Brüssel, 13. Juni. TerSoir" verzeichnet das iit parlamentarischen Kreisen zirkulierende Gerücht, daß die Haltnng Englands in der Kongofrage plötzlich sehr energisch geworden sei, nachdem in Wiesbaden die Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm und König Leopold stattgefunden hat.

L c in b c r g, 13. Juni. Hier wurde wegen Zechprellerei der Benediktiner-Mönch Ernst Gyonet verhaftet. Dieser spricht geläufig acht Sprachen.

Rom, 13. Juni. Unbekannte sprengten mittelst Dynamit die Mauer der in Bau befindlichen Kirche in der Nähe von Savona.

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ist ein durch besondere Behandlung veredeltes Produkt und unterscheidet sich vom gewöhnlichen Kaffee bester Qualität dadurch, daß er nichtauf die Nerven geht", kein Herzklopfen, keine Schlaflosigkeit, kein Hände­zittern oder sonstige unangenehme Erscheinungen ver« Ursacht und auch sür Blutarme, Rekonvaleszenten und Kinder unschädlich ist.

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so daß nicht einmal geübte Fachleute einen Unterschied finden können; bei den billigeren Sorten läßt sich sogar eine Verfeinerung konstatieren. Ein Versuch ist leicht gemacht, da alle größeren, aber «uch schon viele kleine Geschäfte den durch Hunderte von . Aerzlcn aufs wärmste empfohlenen Coffemsreien Kaffee- H AG der Kaffee- Handels - Aktien-Gcsellschast Bremen33 führen. Nur echt - in Originalpackung mit neben­stehender SchutzmarkeRettungsring". Prüfen S,el

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^engras-Bersteigerimg.

Dienstag, den 16. Juni, nachmittags von 5 Ubr ab, soll an Ort und Stelle das Heugras von der fiskalischen Sorauroiese versteigert iverden.

Treis a. Lda., den 11. Ium 1908. Bl I«

Großherzogliche Oberförsterei Treis.

Schneider. .

rhflFFEE' L Hflö J

Kreditverein Heuchelheim W.m.u.H.

Bilanz am 31.

Aktiva.

1. Kassenbestand 32745.82

2. Ausgeliehene

Kapitalien 800078.16

3. Güterkaufgelder 233830.63

4. Mobilien 280.

5. Fällige Zinsen 7558.50

1074493.11

Die Zahl der Mitglieder bctc In 1907 gingen zu

Dezember 19 07.

Passiva. ..K, 1. Kapitaleinlag. 1020922.65 2. Stammanteil

der Genossen 14704,04 3. Im voraus erhob.

Zinsen von Güter- katifgeldern 1284.60

4. Rcservefond 28754.84

5. Spezialreserve. 5444.10

6. Reingewinn 3382.88

1074493.11

g Ende 1906 319

5

324

In 1907 gingen ab

Daher Stand Ende 1907

Heuchelheim, den 13. Juni 1908.

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