Ausgabe 
13.2.1908 Zweites Blatt
 
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ba§ Ansinnen der Negierung an die Stadt Bad Nauyeun zum Erwerb des Äernschen Kohlensäurewerkes einen Beitrag von 80000 Mk. zu leisten, für unbillig und unannehmbar und ersucht die Stadtverordneten-Versammlung dieses Ansuchen ab­zulehnen.

Friedberg, 11. Febr. Gestern sand hier unter dem Borsitz des Ministerialrats Dr. Usinger unter Teilnahme ber betr. Referenten der Minifterial-Abteilnng für Land­wirtschaft, Handel uni) Gewerbe, der Feldbereinigungs- Kommissäre, der Kulturinspektionen und der Feldbereini- gungs-Geometer wie alljährlich die Feststellung des Arbeitsplans bezüglich der in der Ausführung be­messenen Feldbereinigungen für 1908 statt. Aus den von den Feldberemigungs-Kommissären erstatteten Berichten über die Arbeiten int Jahre 1907 ließ sich entnehmen, daß der Arbeitsplan im wesentlichen eingehalten worden ist. Im Jahre 1908 sollen folgende Abschnitts ar beiten zum Ab­schluß gebracht werden: 1. die Entwürfe des neuen Weg- unb Gräbennetzes (allg. Meliorationsplan) in 8 Gemarkun­gen; 2. die Parzellenaufnahme in 4 Gemarkungen mit zu­sammen 1538 Hektar; 3. die Besitzstairvsaufnahme (Boni­tierung) in 9 Gemarkungen mit zusammen 2872 Hektar; 4. die Zuteilung der Ersatzgrundstücke und deren Ueberwei- sung an die Beteiligten in den 10 Gemarkungen: Habitz­heim, Rodheim a. d. Horloff, Lollar, Weitershain und Dorf- Güll im Kr. Gießen, Griedel, Ober-Mockstadt, Ober-Widders­heim, Harbwald und Stockheim, mit zusammen 4250 Hektar. Außerdem sollen noch in 7 Gemarkungen die Rechtsver­hältnisse geordnet und die topogr. Guteroerzeichnisse auf- gestellt werden. Bei einer weiteren Anzahl von älteren Unternehmungen dürften die Arbeiten soweit beendet sein, daß die Rechnungen über Eirmahmen und Ausgaben der Feldbereinigungstasse abgeschlossen und die Vollzugskom­missionen aufgelöst werden können. (Darmst. Z.)

O La ub ach, 12. Febr. Den herannahenden Frühling verkündete zu Beginn dieser Woche ein großer Trupp über unsere Stadt mit großem Geschrei nach Norden dahin­ziehender Kraniche. Vor einigen Tagen wurde von der Blasiusgemeinde (Mitglieder der Nachkommen der in der Nähe gelegenen ausgegangenen Ortschaft Baumkirchen) das übliche Blasius fest gefeiert. Ein gemeinschaftliches Mittagessen vereinte diese im Solmser Hof. Die der Ge­meinde 1908 zufallenden Wiesen wurden verteilt und Land­wirt Joh. Heinrich Frank (Stiftstr.) zum diesjährigen Bür- germelfter (Schultheß) gewählt.

h. Bad Salzhausen, 10. Febr. Der Verkehrsverein gibt dieses Jahr seinen erstenFührer" für Bad Salz­hausen und Umgegend heraus. Er wird an Interessenten kostenfrei verab,olgt. Der Verein hat wegen der (angeb­lichen. Red.) Zurücksetzung des Bades Salzhausen bei den zuständigen Behörden Vesa)werde eingereicht. ES wird darin ausgeführt, daß dieselben Personen, welche in Bad Salz­hausen (im alten Badehaus) für ein Nachmittagsbad 1 Mk. zahlen mußten, dasselbe in Bad Nauheim für 20 Pfg. er­hielten. Beide Badeorte sind hessisches Staatseigentum.

th. Ulfa, 12. Febr. Unsere Gemeindejagd wurde in vier Bezirken verpachtet. Der Pachterlös war für den 1. Bezirk seither 267 Mk., jetzt 360 2)if.; für den 2. Bezirk seither 150, jetzt 300 Mk.; für den 3. Bezirk seither 150, jetzt 226 Mk., und für den 4. Bezirk seither 171, jetzt 223 Mk. Der Gesamterlös ist nunmehr jährlich 1109 Mk., 429 Mk. mehr wie bisher. Nur der 3. Bezirk blieb im Besitz oeS seitherigen Pächters Fabrikant Cloos in Nidda. Den 1. Bezirk erhielt Schmal! in Ulfa (seither Pachter Stegk in Ringelhausen), den 2. Fabrikant Cloos in Nidda (Joh. Gottwald in Ulfa) und den 4. Eisner von der Hausmühle (Engler in Salzhausen).

B e 11 f a a f e n, 11. Febr. Das aus so traurige Weise in derTriebmühle" bei Merlau ums Leben gekommene 16jährige Mädchen wurde heute hier unter einem großen Trauergefolge zu Grabe getragen. Der Onkel dieses Mädchens, der frühere Besitzer der Mühle, kam vor zwei Jahren in derselben Mühle durch einen Unfall ums Leben;

er wurde bort Den Kamm rädern 'der Mühle ersaßt ünb erhielt so schwere Verlegungen in Der Seite, daß er ihnen erlag. Bor einigen Jahren verbrannte dem Sohn des ver­unglückten Müllers, dem jetzigen Besitzer, ein Kind. Hart lastet demnach die Hand des Schicksals auf dieser Mühle.

§ Mücke, 12. Febr. Von umliegenden Jagden wurde die Gemeindejagd zu Groß-Eichen für 19o Mk. gegen 113 Mk. des alten PachiPreises von den seitherigen Be­sitzern wieder gesteigert. Die Verpachtung der Jagd im nahenBurgwalde", einem trefflichen Jagdbezirk, er­zielte die Summe von 1310 Mk. Die Jagd zu Flen­sungen, d. h. in den Domanialwalddistrikien Flensunger Kopf, Alter Heegwald und Erlen der Forstwartec Lehn­heim ergab den Erlös von 150 Mk. Die Jagd zu Bel­tershain kam aus 200 Mk., die zu Reinharoshain und Saasen auf 900 Mk. und die zu Harbach im Queckborner Wald auf 410 Mk. zu stehen.

w. Gettenau, 12. Febr. Die Jagd in der W ald- gemarfung Gettenau erbrachte seither 441 Mk. Bei der diesjährigen Verpachtung blieb der Pächter Schuch vom Schleifelder Hof mit 405 Mk. Höchsibieiender. Der Gememde- rat genehmigte die Verpachtung nicht, weshalb demnächst eine zweite Versteigerung stattfinden muß.

Mainz, 12. Febr. Tas hiesige 2. Nassauische Infanterie-Regiment Nr. 88 begeht am 13. August 1908 die 1.0 0. Wiederkehr seines Stiftungstages. Alle ehemaligen aktiven und Neserve-Ossiziere, Sanitäts-Offi­ziere und Beamten des Infanterie-Regiments Nr. 88, sowie des früheren Herzoglich Nassauischen 2. Infanterie-Regiments, die der Feier beiwohnen wollen, ebenso alle die Unteroffiziere und Mannschaften des Regiments, die ihre Teilnahme noch nicht auf anderem Wege angemeldet haben, werden ersucht, ihre Adressen unter Angabe der Dienstzeit baldmöglichst an das Regiment in Mainz einzusenden.

-F Marburg, 12. Febr. Der bekannte Gelehrte und For­sch ungsreisenbe, Geheinrrat Prof. Dr. Theobald Fischer, hat dem geographischen Seminar der hiesigen Universität feine wäh­rend seiner 35 jährigen Dvzenlentätigkit angelegte reichhaltige Sammlung von Photographien und Bildwerken ^überlassen. Hauptsächlich handeU es sich um Bilder ber Mittel­meerländer, bekanntlich, das Hauptarbeits- und Forschungsgebiet d^s Gelehrten, aber auch deutsche Landschafts-Darstellungen und Bilder aus Siebenbürgen. Eine hier abgehaltene Versamm­lung des Gew erbev ereins sprach sich für reichsgesetzliche Regelung der Sonntagsruhe aus.

j( Marburg, 13. Febr. Ter in weiteren Meisen sehr bekannte Kaufmann Heinrich Bcrdux sen. ist gestern plötzlich gestorben. Ter Verstorbene beteiligte sich seit längeren Jahren lehr erfolgreich am öffentlichen Leben in Marburg und hatte zahl- rew.e Vertrauensstellen und Ehrenämter inne. Er war seit 36 Jahren Stadtverordneter, Magistrats- und Kreistagsmitglied, ferner erster Geschäftsführer der Marburger Stadlsäle (Stadt- thcater- und langjähriges Mitglied der Handelskammer. In allen diesen Aemtern hat^ sich Herr Berdux große Verdienste um die Entwickelung von Stadt und Kreis Marburg erworben; er war wegen seines uneigennützigen Charakters in allen Kreisen der Bevölierung sehr angesehen. Sein Andenken wird hier un­vergessen bleiben.

m. Münchholzhausen, 12. Febr. Lehrer Beck­mann, der seit 1. Oktober 1906 hier wirkt, hat eine Stelle an der deutschen Schule zu Madrid erhalten. Falls ihn die Regierung rechtzeitig entläßt, soll er die Stelle zum 1. April antreten. Den überaus tüchtigen Lehrer sieht man ungern von hier scheiden.

? Nauborn b. Wetzlar, 12. Febr. Der in diesen Tagen zu Siegen verstorbene Bergwerksdirektor Marx war am 21. Februar 1828 hier geboren. Mit seinem Heiingang hat ein gesegnetes und arbeitsreiches Leben seinen Abschluß ge­sunden. Er war s. Zt. einer der ersten Schüler der Siegener Bergschule und gehörte später dem Lehrerkollegium der An­stalt an. Als Aussichtsratsmitglied und später Repräsentant mehrerer bergbaulichen Unternehmiingen und Vorsitzender des Grubenvorstandes und des VereinsBerggeist^ war er eine bekannte und geachtete Persönlichkeit. Letzteres geht auch

schon t>arau§ hervor, daß er dem Kreistage und der eiegenct" Stadtverordneten-Versammlung als langjähriges Mitglied angehörte.___________________

Gerschtsfaal.

London, 12. Febr. Der Deutsche v. Veltheim, der von dein Mitglied der Johannesburger Firma Barnato Brothers, Salomon Joel, schriftlich 12 000 Pfund Sterling unter Drohung, ihn im Weigerungsfälle zu töten, verlangte, wurde heute zu zwanig Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Veltheim hatte 1896 in Johan liesburg den Bruder Salomons, Wolf Joel, nach mehr­fachen Billen um Geld erschoss en. Bellheim erzählte vor Ge­richt, es habe 1896 zwischen ihm und beut Chef der Firma Barnato Brothers eine geheime Verbindung bestanden, um den Präsidenten Krüger durch Aiistiftimg einer Revolution zu entfernen.

Kleine Tageschronik.

DemBerk. Tageol." zufolge wurde bei einer Gemsf agd in Steiermark der Jäger Neiskirchner aus Oberkärnthen durch eine Lawine in die Tiefe gerissen unb gctöteL In der Nähe von Lüfel bei Brixen in Tirol stürzte der Bauer Molin ab unb wurde tot aufgefunden. Auf dem Wege von Urgen nach dem oberen Jnntale stürzte der Maurer Marth über eine Felswand und war sofort tot.

Märkte.

ko. Frankfurt a. M., 13. Febr. (Telegr. Orig.-Berichl des Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen 931 e h m a r £ i- preise. Zum Verkaufe ftanben: 17 Ochsen, 0 aus Oesterreich 7 Bullen, 0 aus Oesterreich, 79 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 875 Kälber, 223 Schafe unb Häm viel, 1303 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegenlämmer, 0 Schallämmer. Bezahlt wurde für das Pfund Schlachtgewicht: Ochsen: 1 Qualität 7880 Mk. 2. Qualität 7j75 Mk., 3. Qualität 6266 Mk.: Bullen 1. Qual. 6668, 2. Qual. 6163; Kühe 1. Qualität 7000 Mk. 2. Qual. 6466 Alk., 3. Qual. 4850 Alk., 4. Qual. 0000 Mk, 5. Qual. 0000 Mk. Kälber l.Qual. 9294 Pfg., Lebendgewicht 5456 Pfg., 2. Dualität 7582 Pfg., Lebendgewicht 43 48 Pfg., Schlachtgew 6063 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 80 b-rL 00 Pfg., 2. Qual. 7000 Pfg. Schweine: 1. Qual. 5859 Pf., Lebendgeivicht 45,546 Ps., 2. Qual. 5700 Pi., -Lebendgewicht 45,0 00 Pfg., 3. dual. 4850 Pfg., Lebendgeivicht 00-00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gut, bei Kleinvieh lebhaft, Ueberstand uni bedeutend.

Voraussichtliche Witterung für Hesjeu am Freitag den 14. Februar 1908: Fortdauer der meist trüben, doch troefenen Witterung. Nachts leichter Frost. Veräiiderliche Winde.

OrsgrsircrL-DrKhtmeLSrilrgen.

Berlin, 13. Febr. Die Nachricht, daß der Staatssekretär des Reichsmarineamls, Admiral v. Tirpitz, die Vize' admiralc Schmidt und Wödrig sowie Kontreadmiral Capelle demnächst bezw. im Herbst von ihren Posten zurücktreten würden, ist als vollständig aus der Luft gegriffen zu bezeichnen.

Berlin, 13. Febr. Von Seiten einiger Glättbiger des flüchtigen Bankiers Friedberg ist die Eröffnung des Konkurses beantragt worden.

Köln, 13. Febr. TieKöln. Ztg." meldet aus Berlin' Ter Abg. S ü de knm hat im Reichstage die Meinung durchblicken lassen, daß der Staatssekretär Freiherr von Stengel an der Herabsetzung der Zuckersteuer gescheitert sei. Diese Herab­setzung ist im Gegenteil der letzte Erfolg des Freiherrn von Stengel gewesen. Tie Gründe seines Rücktritts liegen vielmehr in der Unaufschiebbarkeit der Reichsfi­nanzreform.

Nürnberg, 13. Febr. Ter diesjährige Parteitag der Sozialdemokratie Deutschlands findet Anfang Sep­tember in NLrnb erg statt. Hauptgegenstand der Beratung wird die Agrarfrage bilden.

Plauen t. V., 13. Febr. Aus einer unlängst stattge­fundenen Sitzung des sächsischen Eisenbahnrats teilt die hiesige Handelskammer mit, daß in nächster Zeck auf allen deutschen Bahnen die Wiedereinführung ber Rückfahrkarte mit viertägiger Gültig- feit bevorstche. Außerdem habe die Generaldirektion b*ci sächsischen Eisenbahnen in absehbarer Zeit die Wieder^ aushebung der Fahrkarten st euer in Aussicht ge­stellt.

Holz-Verkauf.

Im Wege des schriftlichen Angebots soll das nach­stehend aufgeführte Holz verkauft werden:

1. Gemeindewald Aßlar = 6 Fstm. Eichengrubenholz

M = 350 Stück Fichtennutzstangen

zu Gerüst- und Geschirrholz . ca. 17 Fstm.

7? Eemeindewald Bechlingen19 Fstm. Eichengrubenholz Gemeindewald Dillheim etwa 6 Fstm. Eichengrubenh.

k' Aen^indewald Dreisbach 7 Fstm. Eichengrubenholz °* Gemeindewald Kölschhausen 30 Fstm. Eichengrubenh.

= 48 Kiefern-Bau-

und Grubenholz

. * = 24 rm Erlennutzrollscheit

2 m lang

R , 10 rm Crlennutzknüppel

Gemeindewald Niederlemp 10 Fstm. Eichengrubenholz =9 Fstm. Fichtengrubcnholz.

^chrlstlichc Angebote ersilche ich bis zum 25. ds.

--'cts. hierhin zu richten.

Ehringshausen (Kr. Wetzlar) den 12. Febr. 1908.

u Das Bürgerin eisteramt.

Wilhelm Moos, Kltt!MM!l

im Alter von 21 Jahren.

Gießen, den 13. Februar 1908.

Neuen Bäue 5.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Johannes Lang Margarethe Lang ftarl Moos

Anna Balser, geb. Moos

Lina Aioos Willi Balser.

Die Beerdigung finbet Sonntag, ben 16. Februar, nachmittags 3 Uhr, auf bent neuen Friebhof statt.

Todes-Anzeige.

Heute morgen 8y2 Uhr entschlief sanft nach langem qualvollen, mit Geduld ertragenem Leiden unser lieber, treuer Sohn, Bruder und Schwager

Nutz- u. Brennhotz-Versteigerung.

Aus dem Gemeindewald Launsbach kommen Montag den 17. Februar d. Fs., nachmittags von 2 Uhr ab, in der Wirtschaft Erlewein in Launsbach zum Verkauf: 1. Eiche 11 Stämme 2. und 3. Kl. von 36 54 cm Durchmesser mit 9,44 Fstm., 2 rm Schichtnutz­holz (2 m lang), 5 rm Scheite, 8 rm Knüppel, 687 rm Reisig. 2. Kiefer Nr. 113, 1V26, 232, 292, 325330 30 Stämme mit 9,32 Fstm., 46 rm Knüppel, 287 rm Reisig. 3. Fichte = 67 Stämme und Derbholzstangen mit zusammen 4,88 Fstm. (Nr. 256 und 258 werden nicht verkauft), 1 rm Knüppel.

Das Holz lagert in den Distrikten 2 Vordermark, 3 a, b, c Mütelmark, 4 In bet* alten Stub, 5 a, b Lange Nacht, 6 b Wäldchen, 7 a Hintermark, 9 b An ber Wis­marer Straße. [b13/8

Krosborf, 11. Februar 1908.

Der Bürgermeister. Braun.

Bau- u. Nutzholz-Verkauf auf Submission

aus den Waldungen der Gemeinde und Markwald Garbenteich.

A. Fichten-Stammholz, Gemeinde-Wald: ca. 15 Fstm. von 1231 cm mittlerem Durchmesser und 1021 Meter Länge.

B. Kiefern-Stammholz:

75 Fstm. von 1731 cm mittlerem Durchmesser und 816 Meter Länge.

C. Fichten-Stammholz, im Markwald:

33 Fstm. von 1226 cm mittlerem Durchmesser und 917 Dieter Länge.

D. Kiefern-Stammholz:

55 Fstm. von 1338 cm mittlerem Durchmesser und 820 Meter Länge.

Die Angebote sind nach Abteilungen getrennt, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift bis spätestens Montag den 17. Februar d. Js., mittags 2 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo­selbst die Eröffnung ber Angebote erfolgt.

Das Holz wirb auf Verlangen vom Forstwart Kullbach baljier vorgezeigt.

Garbenteich, am 12. Februar 1908. Großh. Bürgermeisterei Garbenteich. 963] Kissel.

Beiköchin gesucht.

Für die Küche der chirurgifchen Universitäts-Klinik in Gießen wird zum alsbaldig:n Eintritt eine Beiköchin gesucht.

Dieselbe muß ordnungsliebend und im Kochen be­wandert sein.

Meldungen unter Anschluß von Zeugnissen sind alsbald bei uns emzureichen. x»/

Gießen, den 12. Februar 1908.

Großherzoglichc Verwaltung der chirurgischen

______ Universitäts-Klinik.________________

Holzvevsteigerung

Donnerstag, den 20. Februar l. I. werden aus beit Di­strikten Heawald unb Huvv ber Forstwartei Vaugh versteigert: Stamme, Eichen: 1 Stück 2. SU. 1,49 km, 1 St. 3. Kl. 1,19 fnx 1 St. 4. Kl. - 0,86 fm, 3 Sl. 5. Kl. = 1,92 £m, 2 St. 6. Kl. =0,79 fm, 1 Linbe 4. Kl. 0P8 fm; Dcrbstaugcn: 3 Elchen, 4 Luchen (4 m lang); NuUrcisig: 33 rm Fichten <46 in lang).

Schcirer: rm: 515,8 Buchen 1. Kl. (hierunter 12 rm Felgen). 227 Buchen 2. Kl.; Knüppel, rm: 161 Buchen 1. Kl., 9 Buchen 2 Kl., 16 Eichen, 6 Linben; Gewöhnlich Reisig, rin: 296 Luchen, 4 Eichen 12 Linben; Stöcke, rm: 33 Luchen 1. Kl. 60 Buchen 2. Kl., 1 Eiche, 4 Linben.

Zusainmenkurrst 10 Uhr vormitt, auf ber Schottenerstraße öorm Hegwalb bei Nr. 445. Das mit Katt bespritzte Holz kommt nicht zum Ausgebot. Weitere Auskunft erteilt Großh. Forstwart Büttner zu Langd. B15/,

Eichelsborf, 10. Februar 1908.

Großherzogliche Oberfärsterei Eichelsborf.

Mann.

Das sarglagcr ber Beslathsngs-GßäiossßnscSiaii der freien Giessener

befindet sich bei 7t4

S©hreinerme3.st;er H. Haas

Telephon 692. Bleichstraße 8, Hinterhaus. Telephon 692.

MhWtr Gffchichtßüereiil.

DM" Heute, Donnerstag abend 81/. Uhr, in der alten Unioersiläts-Aula: vn/

Vortrag des Bibliothekars Dr. Eepdisg;

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